Laufende Teilprojekte

Die Autographensammlung Bodmer



Beginn: Dezember 2015
Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung: Die Fondation Martin Bodmer stellt im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung ihrer Sammlung zusammen mit e-codices einen neuen Teil ihrer Sammlung bereit: die modernen und zeitgenössischen Autographe (16.-20. Jahrhundert). Diese Sammlung, die während eines halben Jahrhunderts zusammengeführt wurde, enthält mehrere tausend Dokumente, unter anderem vollständige Handschriften literarischer oder wissenschaftlicher Werke, Artikel oder Briefe von Literaten, Wissenschaftlern oder Politikern sowie zahlreiche bemerkenswerte oder noch unveröffentlichte Stücke. Ebenso findet man zahlreiche Dokumente, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom berühmten Schriftsteller Stefan Zweig, selbst grosser Autographensammler, zusammengetragen wurden.

Liste der Handschriften

Call for collaboration 2015



Beginn: Juni 2015
Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung: Anfang 2015 veröffentlichte e-codices seinen dritten 'Call for Collaboration'. Dieser Call, der von e-codices in Zusammenarbeit mit unseren Partnerbibliotheken publiziert wurde, hat erneut grosses internationales Interesse geweckt. Nach dem breiten Echo auf den ersten Call im Juni 2009 mit 97 Anträgen von 33 Forschern, und dem überwältigenden Erfolg des zweiten Calls im Jahr 2013 mit 137 Anträgen von 55 Forschern, erhielten wir dieses Mal 91 Anträge von 36 Forschern. Die Forscher kommen abermals aus einer Vielzahl von Ländern: Deutschland (9), Schweiz (7), Grossbritannien (6), USA (5), Italien (4), Frankreich (2), Schweden (1), Armenien (1), und Ungarn (1); dabei sind beinahe alle Disziplinen der Mediävistik vertreten. Es wurden Anträge für Handschriften aus 18 Bibliotheken gemacht, eine besonders grosse Anzahl davon aus der Burgerbibliothek Bern (23), der Zentralbibliothek Zürich (12), der Universitätsbibliothek Basel (8), aber auch aus drei neuen Sammlungen, die bisher auf e-codices nicht vertreten waren. Ebenfalls vorgeschlagen wurden sechs Handschriften aus der Stiftsbibliothek St. Gallen, die bereits mehr als die Hälfte ihrer Sammlung von mittelalterlichen Handschriften digital zugänglich gemacht hat. Diese anhaltende Nachfrage zeigt sehr deutlich, dass trotz der grossen Zahl von bereits digitalisierten Handschriften das wissenschaftliche Interesse noch bei Weitem nicht befriedigt ist. Unser Vorhaben ist es nun, über diesen Call in den nächsten 12 Monaten zusammen mit unseren Kollaboratoren 41 neue digitale Handschriften zu publizieren.

Liste der Handschriften

Die Braginsky Sammlung auf e-codices



Beginn: Dezember 2014
Finanziert durch: René und Susanne Braginsky Foundation

Beschreibung: Die Sammlung hebräischer Handschriften des Zürcher Sammlers René Braginsky wird allgemein als eine der weltweit grössten privaten Sammlungen von hebräischen Handschriften angesehen. Sie enthält auch eine schöne Anzahl von erlesenen Frühdrucken. Die Sammlung umfasst nicht nur Handschriften, die vor und nach der Entstehung des Buchdrucks geschrieben wurden, sondern auch einige hundert illuminierte Heiratsurkunden und Esther Rollen. 2009 wurden einige hundert Glanzstücke der Sammlung in einer Wanderausstellung in Amsterdam, New York, Jerusalem, Zürich und Berlin ausgestellt. Seit 2014 werden Dokumente dieser Sammlung auf e-codices publiziert. Das Projekt wird grosszügig unterstützt von der René und Susanne Braginsky Foundation.

Liste der Handschriften

Autographe von Jean-Jacques Rousseau



Beginn: April 2014
Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung: Die Autographe von Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) werden an verschiedenen Orten aufbewahrt. Wenn Rousseau einen Wohnort wechselte, hinterliess er häufig seine Papiere einem engen Freund, so zum Beispiel Pierre-Alexandre DuPeyrou, der eine umfangreiche Sammlung an wichtigen Werken und Arbeitsheften später der Bibliothek in Neuchâtel, der heutigen Bibliothèque publique et universitaire vermachte. Andere Autographe befinden sich in der Bibliothèque de Genève, die Rousseau seinem Genfer Freund und Herausgeber Paul Moultou überliess. Autographe finden sich aber auch im Ausland: in der Bibliothèque de l’Assemblée nationale, der Bibliothèque nationale de France, im Musée Rousseau von Montmorency oder in der Morgan Library & Museum in New York.
Die Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel veröffentlicht als erstes "Les Rêveries du promeneur solitaire" und den "Dictionnaire de Musique" in einem neuen Teilprojekt, das sich den Autographen von Jean-Jacques Rousseau widmet. Ziel ist es, ein gemeinsames und koordiniertes Netzwerk für die Autographe von Jean-Jacques Rousseau zu schaffen.

Liste der Handschriften

Codices Fuldenses Helvetiae



Beginn: Dezember 2013
Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung: Die bis in die Zeit des Humanismus berühmte frühmittelalterliche Bibliothek Fuldas wurde im 30-jährigen Krieg fast vollständig zerstört. Noch im 16. Jh. gelangte eine Anzahl Fuldaer Codices in die Schweiz, um dort in Basel als Vorlagen für Druckausgaben zu dienen. Indem einige von ihnen nicht zurückkehrten, findet sich in der Schweiz, insbesondere in Basel, eine der größten Gruppen erhaltener Fuldaer Handschriften und Fragmente. Darüber hinaus bewahren mehrere Schweizer Sammlungen Erzeugnisse des Fuldaer Skriptoriums auf, deren Überlieferungsweg sich nicht immer nachvollziehen lässt. Das Projekt, ein Kooperationsprojekt von e-codices mit dem Institut Bibliotheca Fuldensis, wird die Fuldaer Handschriften der Schweiz digital verfügbar machen, um so der Erforschung von Skriptorium und Bibliothek neue Impulse zu geben.

Liste der Handschriften

Kompetenzzentrum für Schweizer Handschriften und digitale Handschriftenforschung



Dauer: Januar 2013 - Dezember 2016
Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung: Im Rahmen des SUK Programms P-2: „Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung“ wird die Schweizerische Rektorenkonferenz e-codices während der nächsten vier Jahre unterstützen und helfen, ein schweizerisches Kompetenzzentrum aufzubauen. Das Gesamtprojekt setzt sich aus verschiedenen Teilprojekten zusammensetzen, u.a. „Call for collaboration 2013“ und „Call for collaboration 2015“, „Hidden collections 2014“ und „Hidden collections 2016“, „Autographe von Jean-Jacques Rousseau“. Das Gesamtprojekt unterstützte auch die Weiterentwicklung der Webanwendung e-codices v2.0.

Liste der Handschriften