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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 28
Euw, Anton von: Die St. Galler Buchkunst vom 8. bis zum Ende des 11. Jahrhunderts. (Monasterium Sancti Galli 3) St. Gallen 2008. S. 313, Nr. 18.
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Handschriftentitel: Bibel (Prv, Ecl, Ct, Sap, Sir)
Entstehungsort: St. Gallen
Entstehungszeit: 1. Drittel d. 9. Jh.
Umfang: 265 pp.
Format: 37 x 24 cm
Lagenstruktur: Signierte Quaternionen: 18 (p. 3-18 = I) - 168 (p. 243-258 = XUI), 17⁴ (p. 259-266, 265/266 auf den Rückdeckel aufgeklebt)
Seiteneinrichtung: Schriftspiegel 27,5 x 19,8 cm, zweispaltig zu 27 Zeilen.
Schrift und Hände: alemannische Minuskel von einem Schreiber
Buchschmuck:
Inhaltsangabe:
Entstehung der Handschrift: Die Hs. gehört zum noch nicht genormten Bibelcorpus des Wolfcoz (Nr. 17, 19-21). Die wohl durch die Vorlage bedingte Zweispaltigkeit unterscheidet den Band aber von den anderen Wolfcoz-Bibelbänden. Doch sind die Minium-Majuskeln der Buchanfänge wie das P(arabolae) p. 4 den entsprechenden Anfängen in Sang. 14 (Nr. 17) gut vergleichbar. Die kleine Initiale U(anitas) p. 64 erinnert an die Reichenauer Ornamentik in Hss. aus dem Kreis um Reginbert (vgl. Nr. 45-48). Die mit der Entstehung der Hs. wohl gleichzeitig entstandene Zeichnung auf p. 265 zeigt Verwandtschaft mit Darstellungen Christi als Sieger nach Ps 90(91) aus der frühen Karolingerzeit (vgl. das Elfenbeindiptychon aus Genoels-Elderen in den Musées royaux d'art et d'histoire, Bruxelles).
Bibliographie

Externe Ressourcen:

Handschriftencensus– Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters
Neuere Literatur - St.Galler Bibliotheksnetz (SGBN) - Verbundkatalog