Für diese Handschrift sind folgende Beschreibungen vorhanden

  • Beschreibung Philipp Lenz, Stiftsbibliothek St. Gallen, 2014.
    (Standardbeschreibung, momentan angezeigt)
  • Gustav Scherrer, Verzeichnis der Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen, Halle 1875, S. 245
    Zusätzliche Beschreibung anzeigen
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Codex Justinianus
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Beschreibung von Philipp Lenz, Stiftsbibliothek St. Gallen, 2014 (vgl. Philipp Lenz, Stefania Ortelli, Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen, Bd. 3: Abt. V. Codices 670–749. Iuridica. Kanonisches, römisches und germanisches Recht, Wiesbaden 2014, S. 321–326).

Handschriftentitel: Codex Justinianus
Entstehungsort: Italien
Entstehungszeit: 2. Hälfte 13. Jh. – 1. Hälfte 14. Jh.
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 1–576 Seiten
Format: 28,5 x 24
Seitennummerierung: Alte Foliierung etwa des 15. Jh., unterhalb der rechten Textspalte oder unterhalb des Glossenapparates: i (11) – cclxxx (571), manchmal Doppelblattzählung innerhalb der Lage erhalten, unten Mitte, z.B.: a (71), b (73), c (75), d (77) und a (87), b (89), c (91); massgebende Paginierung I.v.A. 1576; Bleistiftfoliierung des 20. Jh.: 1 (2) – 286 (574).
Lagenstruktur: Buchblock 287 Blätter. Lagen: (II+1)10 + 2 IV42 + V62 + II70 + IV86 + 2 III98 + IV130 + III142 + 8 V302 + (III+1)316 + 7 V456 (V+2)480 + 4 V560 + (III+2)576; p. 1/2, 573/574, 575/576 sind Einzelblätter, wegen enger Bindung und Rückenverleimung sind die Einzelblätter in (III+1)316 und (V+2)480 nicht identifizierbar. Meistens Reklamanten am Lagenende unten Mitte oder unten rechts p. 26560.
Zustand: Pergament, relativ grosser Kontrast zwischen dunklen Haar- und hellen Fleischseiten, p. 575/576 nur 3,5–14 cm breit, gelegentlich unregelmässige Seitenränder, Löcher und Risse, Letztere mit rotem (z.B. p. 101/102, 261/262) und grünem Faden (z.B. p. 3/4, 9/10, 175/176, 283286) vernäht, z.T. Spuren älterer Vernähungen vorhanden (p. 281/282, 307/308), p. 1/2 und 561574 beschädigt durch Mikroorganismen/Insekten, Blattränder durchgehend abgegriffen und gebräunt.
Seiteneinrichtung:
  • Schriftraum p. 310 dreispaltig, 33 x 19,5 (5), 60 Zeilen,
  • p. 810 Einrichtung nicht respektiert und zweispaltig beschrieben;
  • p. 11572 eingerichtet in Vier-Spalten-Klammerform. Textus inclusus zweispaltig, 21–21,5 x 11,5 (5,5), 43 Zeilen, begrenzt durch Metallstiftlinierung, für die Zeilen ebenfalls Metallstiftlinierung;
  • Glossenapparat variabel, bis zu 37 x 22, 105 Zeilen, begrenzt durch Metallstiftlinierung, für die Zeilen ebenfalls Metallstiftlinierung, häufig Zirkellöcher am äusseren Blattrand erhalten.
Schrift und Hände:
  • Textus inclusus einschliesslich des vorangehenden Titelverzeichnisses in Rotunda der 2. Hälfte des 13. Jh. oder des beginnenden 14. Jh. (vor 1312), in hellbrauner und dunkelbrauner Tinte, von 4 Händen:
    1. Texthand p. 3a8a, 474a, Z. 42 – p. 479a, Z. 2 sowie einzelne kleinere Einschübe, manchmal auf Rasur, z.B. p. 498a, Z. 19–23, p. 498b, Z. 26–32, p. 500a, Z. 35–37, ebenso p. 19ab, 26ab, 32ab, 34ab, 35ab, 42ab, 483b in oder um den Glossenapparat zugefügte Authenticae;
    2. Texthand p. 11a26a, Z. 29, p. 143a474a, Z. 41, p. 479a, Z. 3 – p. 557a, Z. 13;
    3. Texthand p. 26a, Z. 29 – p. 98b;
    4. Texthand p. 99a142b, p. 557a, Z. 14 – p. 572b.
  • Der Glossenapparat in Rotunda der 2. Hälfte des 13. Jh. oder des beginnenden 14. Jh., in hellbrauner und dunkelbrauner Tinte, von 4 Händen, mit Buchstaben als Bezugszeichen:
    1. Glossenapparathand p. 11a204a, Z. 82, ebenso p. 26ab28ab in den Schriftraum des Textus inclusus, in oder um den Glossenapparat zugefügte Authenticae;
    2. Glossenapparathand p. 204a, Z. 82 – p. 262b, p. 508b519b, identisch mit der 2. Texthand;
    3. Glossenapparathand p. 263a315b, 320a508a, ebenso p. 21b auf Rasur, p. 26ab auf Rasur, p. 31b in oder um den Glossenapparat zugefügte Authenticae;
    4. Glossenapparathand p. 520a572b; unklar p. 317a319b (vgl. z.B. die verschiedenen tironischen et). Pecienvermerke rechts neben dem Glossenapparat (51b) finitur III pecia und (517) h.[ic] fi.[nitur] pe.[cia] 2.4. Eine zusätzliche Hand schreibt in gleichzeitiger Rotunda die Authenticae p. 483ab, 538a, 570a.
  • Einträge: Weitere Glossen und Zusätze ausserhalb des Apparats der Glossa ordinaria mehrheitlich aus der 1. Hälfte des 14. Jh. und zum grössten Teil von 4 Händen, meistens mit Strich-Punkt-Bezugszeichen:
    1. Glossenhand p. 12b, 13ab, 14ab, 20ab, 21ab, 26ab, 537ab Rotunda, oft mit einstöckigem a, in hellbrauner Tinte, häufig längere Einträge, darunter Ergänzungen aus der Glossa ordinaria des Accursius, z.B. p. 12b, p. 14ab, häufig mit der Sigle Ac., z.B. p. 12b, 13ab, 14ab, 26ab, 24b, 321ab, aber p. 414 eine Glosse signiert mit Odofredus (terminus post quem 1263, allenfalls 1247); dieselbe Hand scheint gelegentlich, z.B. 43ab, 138, auch kursiver und teilweise mit Schleifen, in hellbrauner Tinte, zu schreiben und ist möglicherweise identisch mit der folgenden Hand;
    2. Glossenhand jüngere gotische Buchkursive/Bastarda mit Schleifen, selten mit zweistöckigem a, in hellbrauner Tinte, frühestens 1312 wegen der p. 567a erwähnten Krönung von Heinrich VII. in Rom, p. 1 teilweise, p. 2a, 8a10b, sodann p. 11ab, 12ab, 13ab, , 572ab sowie 573574, Glossen und Quaestiones mit mindestens den Siglen oder Namen (z.B. p. 2a) Al. Pa., (z.B. p. 352a) Az., (z.B. p. 316a) Dy., (z.B. p. 31b) Fra., (z.B. p. 54ab) G., (z.B. p. 64ab) Guid. de Ba., (z.B. p. 71b) Guid. de Suzz., (z.B. p. 13b) Ia. Bald., (z.B. p. 16a) Ia. de Beluis, (z.B. p. 50b) Io. Faz., (z.B. p. 52ab) Mar. de Fa., (z.B. p. 49b) Oddofredus [Albertus Papiensis?, Azo Portius, Dinus de Mugello, ?, ?, Guido de Baisio, Guido de Suzaria, Jacobus de Balduinis, Jacobus de Belvisio, Johannes Fazeolus, Martinus de Fano, Odofredus de Denariis], zudem p. 77a78a eine Glosse zur Authentica „Sacramenta puberum“;
    3. Glossenhand ältere gotische Buchkursive, wahrscheinlich von einem deutschen Schreiber, in dunkelbrauner Tinte, terminus post quem (18a) hoc tenet Io. An. in nouella in dicto capitulo „quod semel“ [Sext. 5.12. De regulis iuris 21], d.h. spätestens 1338, p. 1 teilweise, sodann p. 18ab, 19b, 23a, , 287b Quaestiones, Casus und andere Glossen mit mindestens den Siglen oder Namen (z.B. p. 287a) Al., (z.B. p. 122a) Azo, (z.B. p. 54b) B[er]n. Sap., (z.B. p. 26a) Cy, (z.B. p. 19a) Chy., (z.B. p. 105a) Chyno, (z.B. p. 37b) Gwil., (z.B. p. 85ab) Guid. de Suzz., (z.B. p. 37b) Ia. de Ar., (z.B. p. 132a) Ia. de Ra., (z.B. p. 27b) Io. de Beluis, (z.B. p. 26a) Odo., (z.B. 28a) Ol., (z.B. p. 28a) Pe., (z.B. p. 268ab) Pe. Cal. und (z.B. p. 276a) Cal. sowie (z.B. p. 18a) Inno. [Albertus Galeotti Parmensis?, Azo Portius, Bernardus Saporis, Cinus de Pistoia?, Guillielmus?, Guido de Suzaria, Jacobus de Arena, Jacobus de Ravanis, Jacobus de Belvisio, Odofredus de Denariis, Oldradus de Ponte, Petrus Calvelli, Papst Innozenz IV. bzw. Sinibaldo de Fieschi], wahrscheinlich ebenso (siehe das runde Schluss-s) in einer Bastarda ohne Schleifen die Authentica p. 31b;
    4. Glossenhand jüngere gotische Buchkursive, teilweise mit Schleifen, p. 43b, 72a, 154a, 157b, 158a, 159b, 160a, 161b, 515b Glossen, in hell- und dunkelbrauner Tinte, evt. auch p. 86a mit Griffel oder Metallstift, fast ausschliesslich mit der Sigle (p. 161b, 162a, 166ab etc.) Ia. Bu. bzw. (p. 164a) Ia. Butrigarius, selten andere wie (p. 333b) Tho. For. [Jacobus Butrigarius und Thomas de Formaginis].
  • Eine spätere Hand wohl etwa des 15. Jahrhunderts ergänzt im Verzeichnis der Tituli p. 3a8a Blattzahlen in arabischen Ziffern.
Buchschmuck:
  • Ausstattung: P. 3a8a im Titelverzeichnis zu Beginn bzw. Ende der Libri eine 2–4-zeilige Silhouetteninitiale mit Ranken als Füllung in Rot und Blau, p. 3a und 3b mit Fleuronnéestab mit Knospen, Halbpalmetten und Kernen darin; zu Beginn der Tituli Majuskel mit feinsten Ranken und Knospen als Füllung und Besatz.
  • In der Kopfzeile Angabe des Liber durch blaue arabische Ziffer; p. 11a572b im Textus inclusus bei den Libri rote Incipit und Explicit, zu Beginn der Libri Imperator (sowie ausnahmsweise p. 15a zu Beginn Cod. 1.4[3]) in 9-zeiligen bzw. über einander gesetzten 4–5-zeiligen, lang gezogenen roten und blauen Lombarden mit vertikalen Linien dazwischen und horizontalen Schnörkeln; rote Titelüberschriften; bei den Leges zu Beginn der gekürzten Inscriptio eine 3-zeilige blaue Lombarde I(mperator) bzw. I(dem), manchmal mit mehr oder weniger reichem rotem Fleuronnée oder Fleuronnéestab mit Knospen, Halbpalmetten und Kernen darin (z.B. p. 154a155b, 168a169a, 474a480b), p. 124a129b fehlt die Lombarde oder ist schwarz, zu Beginn des Textes eine 1–2-zeilige rote Lombarde; im Text abwechselnd rote und blaue Paragraphenzeichen.
  • Vereinzelt Federzeichnungen, darunter p. 46ab, 227b, 234ab, 246ab Vogel, p. 225a Raubtier, p. 240a Drachenkopf (?). Im Glossenapparat gelegentlich Zierbändchen p. 238a, 240a, 241a, 242a, 243b, 244a, 246a, 247a, 250a.
  • Die Authenticae der 1. Texthand und der 1. Glossenhand sind rot eingerahmt.
  • Kopfzeile mit Angabe des Liber.
Einband: Einband wohl des 15. Jh. Rotes Leder auf Holz. Spuren einer Kantenschliesse. 1 Ösenverschluss der 1. Hälfte des 19. Jh. mit einfachem Dorn mit Köpfchen und Sicherungsstift in der Vorderdeckelkante, Öse aus doppeltem Blech, Lederriemen und aufgenageltem Gegenblech am Rand des Hinterdeckels. Gotische Deckelverbindung. Heftung auf 4 Bünde. 1985 eingehend restauriert, erste und letzte Lage neu vorgeheftet, Buchdeckel abgelöst und neu verbunden, Rücken geleimt und hinterklebt, neue, rot gefärbte Flechtbandkapitale, Lederbezug ausgebessert und ergänzt, neuer Pergamentfalz für p. 1/2 und 573/574. Gemäss Restaurierungsprotokoll gibt es auf der Vorderkante Reste von alten, abgeschnittenen Lederbünden. Das Vorsatzblatt (p. 1/2) war schon vor der Restaurierung kopfstehend eingebunden. Ein schmaleres pergamentenes Einzelblatt (6–13,5 cm breit) ist als Spiegelblatt (vor p. 1/2) auf den Vorderdeckel geklebt und enthält das Wappen des Johannes Widembach. Auf der Innenseite des hinteren Holzdeckels kopfstehende Einträge und Notizen meist juristischen Inhalts des 13.–14. Jh.
Inhaltsangabe:
  • (1 kopfstehend) Verschiedene juristische Notizen. Tempora <>Primum est appellationis interponende quod olim erat biduum
  • (2ab kopfstehend, 8a10b) Glossen, Quaestiones und andere lange Einträge, darunter offenbar (8a9a unten) ein Auszug aus Tancredus: Ordo iudiciarius, Titel 14 De praescriptionibus. <>ice de inofficio. t. l. contra maiores [Cod. 3.28.16] in uerbo „non nascitur“ …–… fi[nit] Ma. Fa.
  • 3a572b Codex Justinianus cum glossa ordinaria (libri I–IX) et additionibus
    • (3a8a) Tituli. >In nomine domini nostri Iesu Christi Incipit constitutio de novo codice faciendo.< De Iustiniano codice confirmando …–… De sententiam passis et restitutis.
    • (8a10b) Glossen, Quaestiones und andere lange Einträge (s.o.).
    • (11a572b) Textus inclusus. >In nomine domini nostri Iesu Christi codicis domini Iustiniani sacratissimi principis perpetui augusti. Incipit constitutio de nouo codice faciendo< . Imperator. [H]ec que necessario corrigenda sunt …–… sed lenitatis paterne testem habeant.
      • Darin (11a94a) Liber I, (94a144b) II, (144b185a) III, (185a243a) IV, (243a316b) V, (317a402a) VI, (402a468b) VII, (468b527a) VIII, (527a572b) IX.
      • Inscriptiones (12a und 13b) zu Cod. 1.2+3 [Prooem. II+III] vollständig (d.h. identisch mit dem Druck, S. 3 und 6), sonst nur Imperator, evt. mit Kaisername, oder Idem. Vorhanden sind zahlreiche Authenticae (21ab) „Si qua mulier“ [Nov. 123.38], „Ingressi monasteria“ [Nov. 5.5], „Hoc ius porrectum“ [Nov. 7.1, 120.6.3], „Sicut alienatio“ [Nov. 7.12], „Multo magis“ [Nov. 7.11, 120.7], „Quibuscumque modis“ [Nov. 120.5], (22ab, 23a, 24ab, 570a) „Bona damnatorum“ [Nov. 134.13],darunter auch die Authenticae (194ab) „Habita“ und (127b) „Sacramenta puberum“ sowie auf viele Stellen verteilt die „Constitutio de statutis et consuetudinibus contra libertatem ecclesie editis“, nämlich (19ab) Hac edictali lege nuntiamus et precipimus ita nuntiari omnia statuta et consuetudines in generali concilio promulgatis, (26a) „Item nulla communitas“, (483ab) „Agricultores“ [§11].
  • (11a572b) Accursius: Glossa ordinaria in Codicem. >In nomine domini< . Incipit a deo ut infra de off. pre. pre. Affi. [!] l. in nomine. Ac. [Cod. 1.27(30).2].
    • >Iustinianus< . Quia Iustini filius …–… Similis testificatio est supra de administ. tu. lex q. tu. [Cod. 5.37.22], lex q. t. i. § s. si parens [Dig. 26.7.3.1]. Ac.
    Die nachfolgenden Glossen des Apparats (572b) beziehen sich auf den Legaltext in der linken Spalte (572a). Die Glossa ordinaria ist besonders (73a79a) bei Cod. 1.27(30) sehr knapp, dafür steht (74a78b) eine Glosse zur Authentica „Sacramenta puperum“ mit vielen Quaestiones, verschieden von der gedruckten Glossa ordinaria, jedoch häufig mit dem Sigle ac des Accursius versehen, nämlich s.v. Sacramenta, Precimus (?) inuiolabiliter, per vim, querimoniam.
  • (11a572b) Zahlreiche Quaestiones, Casus und andere Glossen [s.o. 1.–4. Glossenhand].
  • (573574) Repetitio vel lectura in Cod. 6.26.8. >Precibus< . Ista materia est scolaribus qui nondum audiuerant Infortiatum incognitum. Ideo hic plenius aperiam quam forte reperiatur in aliquibus glosis ordinariis uel extraordinariis seruando hunc ordinem quia ponuntur dicta aliqua ad euidentiam. Secundo ponam casum breuilocum. Tertio opponam tribus uel quattuor modis. Quarto et ultimo subiciam quandam l<>gam et plenam diuisionem ad quam deducam naturam istius legis. Notandum est ergo ad euidentiam quod primus gradus dicitur i[n]stitutoris …–… a substituto repelleretur iam nichil ad l. uel testatorem de mai. <> ratio fauoris cessat et l. ar. ff. de pac. quod <>m § idem [?].
  • (575 kopfstehend) Einige knappe juristische Notizen,
  • (576) leer.
Entstehung der Handschrift: Herkunft: Gemäss der Schrift in Italien geschrieben.
Provenienz der Handschrift:
  • Laut ausgewischtem Eintrag p. 573 im Besitz von Cůnrat Serri [Särri], als St. Galler Bürger möglicherweise 1380 und 1389 oder 1458 erwähnt.
  • Gemäss Wappen auf dem vorderen Spiegelblatt und Resten davon p. 572 sowie aufgrund des Eintrags Wide[m]bach auf dem vorderen Spiegelblatt im Besitz von Johannes Widembach († um 1456), Stadtschreiber in St. Gallen (1436–1450).
Erwerb der Handschrift: Spätestens seit 1553–1564 in der Stiftsbibliothek, gemäss Stempel D.B. (p. 275) sowie gemäss dem persönlichen Stempel von Abt Diethelm Blarer (p. 63). Auf dem Vorderdeckel klebt ein Papierzettel mit Inhaltsangabe von Jodocus Metzler: Constitutiones Iustiniani imperatoris. 191. Ea quae necessarie corrigenda sunt etc. Alte Signatur Pius Kolb p. A: D.n. 7.
Bibliographie:
  • Philipp Lenz, Stefania Ortelli, Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen, Bd. 3: Abt. V. Codices 670–749. Iuridica. Kanonisches, römisches und germanisches Recht, Wiesbaden 2014, S. 321–326 (weitere Quellen- und Literaturangaben).