Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 105
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Beschreibung von Marianne Luginbühl und Heinz Bothien, Kantonsbibliothek Thurgau, Frauenfeld, 2008.

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Handschriftentitel: Heinrich Murer: Vallis S[anct]ae Catharinae prope Diesenhoffe[n]
Entstehungsort: Kartause Ittingen
Entstehungszeit: zwischen 1614 und 1638
Beschreibstoff: Papier
Umfang: 86 S.
Format: 310 x 208 mm
Lagenstruktur: IV16 + (II + 3)30 + VI54 + (6)66 + 2 II82 + I86 Schaltblätter 56a und 58a
Seiteneinrichtung: 265 x 170 mm, einspaltig, 40-46 Zeilen
Einband: Papier über Pappe, blaugrün gesprenkelt, 19. Jh.
Inhaltsangabe:
  • S. 1 Der angegebene Titel: Von Erbauwung unnd Zunemmung des Gottshauses Sanct Catharina Thal under der Stadt Diesenhoffen; Prediger Ordens Frauwen: Anno 1242
  • S. 1-12 Geschichte des Klosters St. Katharinental von seiner Gründung unter Williburg von Hünikon im Jahre 1242-1292 (letztes handschriftlich erwähntes Datum) mit unkolorierten Wappen der Gründer und Gönner des Klosters: Bl. 1r: Familienwappen der Wilburg von Hünikon; Bl. 1v: Messkelch über Bibel mit Kruzifix; Bl. 2r: Wappen der Truchsessen von Diessenhofen; Bl. 2v: Wappen der Grafen von Kyburg sowie Wappen des Klosters St. Katharinental; Bl. 3v: Familienwappen derer von Kreuzlingen; Bl. 4r: Familienwappen der Herren von Randeeg (= Randegg); Bl. 4v: Wappen der Herren von Salenstein und Schandeeg (= Sandegg?), daneben Leerraum für ein unausgeführtes Wappen; Bl. 5r: Leerraum für ein unausgeführtes Wappen; Bl. 6r: Leerraum für ein unausgeführtes Wappen.
  • S. 13-16 Leere S., mit Seiteneinteilung für die Beschriftung vorbereitet.
  • S. 17-29 „St. Katharinentaler Schwesternbuch“ Leben der seligen Closterfrawen von Diessenhouen
  • S. 30 Kurzfassung der Gründungsgeschichte des Klosters Töss
  • S. 31-52 Zwölf Viten aus dem „St. Katharinentaler Schwesternbuch“ Duodecim beatarum monialium Diessenhouensium vitae. Zwölff Gottseliger Closteriungfrawen kurtz Leben vnd Sterben, so von dem 1300. biss man zahlte 1400 Jahr in dem Gottshauss S. Catharinenthal, neben Diessenhouen am Rhein, gelebt vnd Gott gedienet haben.
  • S. 52-53 Kommuniongebet
  • S. 54 leer
  • S. 55 Kolorierte Vedute des Klosters Töss
  • S. 56 leer
  • S. 57-60 Gründungsgeschichte von Töss
  • S. 61-79 „Tösser Schwesternbuch“
  • S. 80-82 leer
  • S. 83-85 Gründungsgeschichte des Klosters Beerenberg
  • S. 86 leer
Entstehung der Handschrift:
Provenienz der Handschrift: Die Handschrift Heinrich Murer mit der Chronik des Klosters St. Katharinental sowie der Klöster Töss und Beerenberg sind zwischen 1614-1638 in der Kartause Ittingen entstanden und dort wohl auch zum erstenmal zusammengebunden worden. Wie die andern Klosterchroniken Murers sind sie in Ittingen geblieben und erst nach der Aufhebung der thurgauischen Klöster 1848ff. in die Kantonsbibliothek Thurgau gelangt. Dort erhielten sie wohl ihren heutigen Pappeinband. Heute sind sie in einem Kulturgüterschutzraum untergebracht.
Bibliographie:
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