Basel, Universitätsbibliothek, AN II 3
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Beschreibung von Martin Steinmann, Universitätsbibliothek Basel, bearbeitet und ergänzt von Ueli Dill und Florian Mittenhuber, Universitätsbibliothek Basel, 2010.

Handschriftentitel: Rektoratsmatrikel der Universität Basel, Band 1 (1460-1567)
Entstehungsort: Basel
Entstehungszeit: 1460-1567
Alternative Bezeichnung: Staatsarchiv, Basel-Stadt, UA E 1
Beschreibstoff: Pergament (1-220), Papier (a-m)
Umfang: 232 Blätter
Format: 29 x 20,5 cm
Seitennummerierung: Moderne Foliierung: a-f, 1-220, g-m
Lagenstruktur: Lagen (III)f + VII 14 + 8 V 94 + 2 IV110 + (VI-3)119 + III125 + (IV-1)132 + 5 IV172 + (III-3)175 + III (3 Blättter zusammengeklebt)179 + 2 V199 + (VII-2)211 + (V-1)220 + (III)m. Noch mehr oder weniger gut erkennbare Lagensignaturen von a bis u: 15r (b), 25r (c), 35r (d), 45r (e), 55r (f), 75r (h), 85r (i), 95r (k), 103r (l), 111r (m), 120r (n), 126r (o), 133r (p), 141r (q), 149r (r), 157r (s), 165r (t), 173r (u). Ein Lagenschema in Carmenati/Koschate (2009) 5-7.
Zustand: Vgl. den ausführlichen Restaurierungsbericht von Carmenati/Koschate (2009).
Seiteneinrichtung: Schriftraum und Zeilenzahl wechselnd; zu den Schreibern und den Miniaturen s. Inhaltsbeschreibung (detailliert) und die dort angegebene Literatur. Einleitungen und Studentenlisten sind oft nicht von der gleichen Hand. Meistens sind Seitentitel vorhanden, teils von den einzelnen Rektoren geschrieben, teils von den Schreibern der Einleitungen, teils wohl auch nachgetragen (z.B. von Matthias Sambucellus). Der Band enthält keine eigenhändigen Einträge von Studenten.
Buchschmuck: Der Band ist reich illuminiert durch:
  • einfache litterae maiores (1r-9r).
  • 1461-1520 durch kalligraphische schwarz(rote) Initialen (11r-150r).
  • figürliche Initialen (29v, 61r, 80r, 83v, 86r, 89r, 89v, 91r, 92r, 93r, 97v, 108v, 112v, 120r, 125r, 154r).
  • selbständige, in der Regel blattfüllende Miniaturen, die meistens das Wappen des jeweiligen Rektors wiedergeben. Sie sind einigermassen regelmässig über den Band verteilt, wobei es immer wieder kürzere Perioden ohne Miniaturen gibt. Die Verteilung dürfte einerseits im Einzelfall von den Vermögensverhältnissen der jeweiligen Rektoren und ihrem Repräsentationsbedürfnis abhängen, anderseits als Ganzes auch wechselnde Einstellungen gegenüber dem Bildschmuck widerspiegeln. Auffällig ist eine lange Lücke nach 1528, die wohl auf die Bilderfeindlichkeit der Reformation zurückzuführen ist und erst 1547 von Sebastian Münster durch eine kalligraphisch ausgeschmückte Federzeichnung zaghaft beendet wurde (178r).
  • Der Buchschmuck wurde von Escher (1917) und v.a. Ganz (1960) ausführlich beschrieben. Im folgenden Verzeichnis werden deshalb die einzelnen Schmuckelemente, Ganz folgend, nur knapp beschrieben. Um die Strukturen zu verdeutlichen, wurden seine Zuweisungen an einzelne Künstler übernommen.
Spätere Ergänzungen: Bereits während der langen Entstehungszeit von 1460 bis 1557 wurden nachträglich verschiedene, nicht immer datierbare Ergänzungen eingefügt: eine Nummerierung der Rektoren, die Anzahl der Immatrikulierten, einzelne Immatrikulierte, im nachhinein bezahlte Gebühren, Illuminationen.
Nicht zeitgenössische Eintragungen finden sich dann in grösserer Zahl von Pantaleon (1522-1595) und Johann Jakob Iselin (1681-1737). Beide amtierten sowohl als Rektor wie auch als Universitätsbibliothekar. Bei beiden gibt es Hinweise darauf, dass sie als Rektoren in der ganzen Matrikel Notizen zu einzelnen Personen eintrugen (zu Pantaleon s. Inhalt allgemein, zu Iselin s. Geschichte), doch stammen die Eintragungen Pantaleons, der sich in grösserem Umfang als Universitätsarchivar und -historiograph betätigte, evt. nicht alle aus seinem Rektoratsjahr.
Wohl im 20. Jahhrundert wurde oben zu Beginn jedes Semesters bzw. Jahres die Jahreszahl mit Bleistift vermerkt.
Einband:
  • Der Ganzlederholzdeckeleinband repräsentiert die verschiedenen Stufen der Entstehungsgeschichte (s.u. Entstehung). Von 1460 stammen evt. noch die Holzdeckel. Sie sind mit einem stark abgegriffenen braun-gelb gefärbten und mit Streicheisenlinien und Rollenstempeln verzierten Alaunziegenleder überzogen (von der Erweiterung um 1544) und mit je 5 Messingbeschlägen (vom älteren Einband übernommen?) versehen. Am Falzrand entlang befindet sich vorne wie hinten eine alaungegerbte, mit Streicheisenlinien verzierte helle Schweinslederüberklebung, die von einer späteren Reparatur stammt (evt. noch vor Fertigstellung des Bandes um 1557, vielleicht aber auch im späteren 16. Jahrhundert). Der Rücken aus alaungegerbtem weissem Schweinsleder stammt von 2009 und ist durch einen Pergamentfalz gegen die Schweinslederüberklebung abgesetzt. Er ersetzt einen 1952 angebrachten Rücken.
  • Die Spiegelblätter aus Papier wurden ebenfalls bei der Restaurierung 2009 anstelle von Pergamentblättern, die von der Restaurierung von 1952 stammen, eingeklebt. Kleine Überreste zeigten nämlich, dass der Band ursprünglich Spiegelblätter aus Papier aufwies.
  • Zwei, teils modern ergänzte Messingschliessen (alt: zwei Paare Messinghaken und Ösen, ein Schliessenplättchen).
Inhaltsangabe:
  • Inhalt (allgemein):
    • Abgesehen vom Immatrikulationseid und der Beschreibung der Universitätseröffnung am Anfang ist der Inhalt des Bandes regelmässig gestaltet – mit kleinen Abweichungen und Entwicklungen, wie sie während einer mehr als hundertjährigen Entstehungszeit zu erwarten sind.
    • Gliederndes Element ist der Wechsel des Rektors, der bis zur vorübergehenden Schliessung der Universität 1528 halbjährlich (jeweils am 1. Mai bzw. 18. Okt.), seit der Wiedereröffnung 1532 jährlich (jeweils am 1. Mai) erfolgte.
    • Jedes Semester bzw. jedes Amtsjahr begann mit einer Einleitung, in welcher mindestens der Rektor und das Jahr genannt wurden. Dazu konnten genauere Angaben zum Rektor, zu seiner Wahl oder Informationen über zeitgenössische Vorkommnisse allgemein treten. Oft sind Teile in Versform gehalten. Vom Sommersemester 1462 an begannen diese Einleitungen nach dem Vorbild der Erfurter Matrikel in der Reihenfolge des Alphabets. Es lassen sich 5 Durchgänge erkennen:
      • 1. Sommersemester 1462 bis Wintersemester 1473/4: A-Z, nur im Sommersemester 1466/7 findet sich ein unpassendes A (24r).
      • 2. Wintersemester 1474/5 bis Wintersemester 1485/6: A-Z, ohne Abweichung.
      • 3. Sommersemester 1486 bis Sommersemester 1497: A-Z, ohne Abweichung.
      • 4. Wintersemester 1497/8 bis Sommersemester 1508: A-Y, einige Initialen sind sehr einfach gehalten: N (109v), O (111r), im V-Semester fehlt ein Einleitungsteil und damit auch eine Initiale (116v), das Z-Semester wurde ganz ausgelassen.
      • 5. Wintersemester 1508/9 bis 1518/9: Mit diesem sehr lückenhaften Zyklus wird der Brauch allmählich aufgegeben. In den Semestern B und C (1509 bzw. 1509/10, 121v bzw. 123r) finden sich zwar kalligraphische Initialen, aber keine dazu gehörigen Einleitungstexte. Im Semester P (1515/6, wohl 139r dafür vorgesehen) fehlen Einleitungstext und Initiale. Die Initialen Q bis T (1516-1517/8, 140r, 141r, 141v, 142v) sind vorgesehen, aber nicht ausgeführt. Initiale V fehlt samt Einleitungstext (144r). Mit X im Wintersemester 1518/9 (145v) stirbt der Brauch ganz. In der Folge wurde keine Rücksicht mehr auf das Alphabet genommen, und die Initialen wurden nur noch in Ausnahmefällen aufwendiger gestaltet.
    • Bis 1509 sind die Rektoren am Rand durchnummeriert. Nur die ersten Nummern scheinen zeitgenössisch zu sein. Die meisten wurden wohl anlässlich einer Erweiterung des Bandes 1509 nachträglich angebracht (s.u. Entstehung). Danach wurde diese Information nur noch ausnahmsweise festgehalten, z.B. vor der Schliessung der Universität 1528 (162r) oder im letzten Jahr, das in diesem Band enthalten ist, 1557 (218v).
    • Die auf die Einleitungstexte folgenden Einträge der Immatrikulierten bestehen in der Regel aus Name, Herkunft, (bis 1528) Diözese und der Höhe der bezahlten Immatrikulationsgebühr (fehlt 1508-1510, 120r-125v); manchmal treten weitere Angaben zur Person, wie der Beruf, hinzu.
    • Während die einzelnen Immatrikulierten eines Semesters anfangs unterschiedslos untereinander notiert wurden, wurden sie im Sommersemster 1547 (178r), das in mehrfacher Hinsicht einen Neubeginn darstellt (Wiederaufnahme der Illumination, s.o. Buchschmuck; Erweiterung des Bandes, s.u. Entstehung), zum ersten Mal durchnummeriert. Die Neuerung konnte sich nicht sogleich durchsetzten, wurde aber später wiederaufgenommen: 1554 bis 1556 (190v-196v) und 1558 bis 1559 (203r-206r). Nur 1510 (125r), 1545 (176r-v) und 1557 (197r-198v) wurden im ersten Matrikelband systematisch nicht nur das Jahr, sondern auch der Tag der Immatrikulation angegeben.
    • Das Ende der Eintragungen zu einem Semester bzw. einem Jahr wurde relativ oft markiert – wohl um weitere Eintragungen auszuschliessen. Folgende, z.T. miteinander kombinierte Varianten kommen vor: Nicht immer lässt sich mit Sicherheit feststellen, ob der Abschluss zeitgenössisch ist oder später angebracht wurde.
    • Fast durchgängig steht unter den Eintragungen die Zahl der Immatrikulierten, als blosse Zahl in römischen und/oder arabischen Ziffern oder eingeleitet mit "N.", "No", "Num.", "Numerus", "omnes num.", "Summa nominum" u.ä. Auch hier lässt sich nur schwer bestimmen, wann mit dieser Sitte begonnen wurde. Nach vereinzelten Vorläufern (101v, 102v, 125v) scheinen die Studentenzahlen seit 1520 mehr oder weniger regelmässig angegeben worden zu sein. (149v, 150v, 151v, 152v, 153v, 155r, 156r, 156v, 157r, 157v, 158r, 159r, 159v, 161r, 165v, 167r, 168r, 170v, 173r, 174r, 175r, 176r, 176v, 177v, 179r, 181r, 183r, 184v, 186v, 188r, 190r, 198v, 202r, 204v, 208r, 210v, 213r, 214v, 216r, 218v, 219r). Später wurden diese Angaben ergänzt: a) Jemand vermerkte mit roter Tinte jeweils neben dem letzten Eintrag die Gesamtzahl. Da diese Einträge bis 1495 (95r) gehen, dürfte die Aktion in diesem Jahr durchgeführt worden sein. b) Wohl im 16. Jahrhundert notierte jemand ziemlich systematisch, v.a. wenn ein Semester mehr als eine Seite umfasste, jeweils in den äusseren unteren Ecken, wie viele Immatrikulierte auf den betreffenden Seiten aufgeführt sind (z.B. 26r, 26v). c) Mit dieser Aktion in einem Zusammenhang stehen könnten die Angaben in der Form "N. 33", welche ebenfalls im 16. Jahrhundert an allen Stellen, wo unter den Einträgen noch keine Gesamtzahl festgehalten war, ergänzt wurden. Am ehesten hat diese Angaben Pantaleon (s.o. Spätere Ergänzungen) in seinem Rektoratsjahr von 1586 angebracht. Indizien für diese Vermutung sind neben der Schrift, dass Pantaleon in seinem Rektoratsjahr die Gesamtzahl genauso angibt (s. UB Basel, AN II 4, Bl. 42r), obwohl damals eine andere Form gepflegt wurde (vgl. ebendort 39r und 43v), und der Eintrag 36r, wo "N. 75" und die folgende mit grosser Wahrscheinlichkeit von Pantaleon stammende Notiz in einem Zug von derselben Hand geschrieben scheinen.
  • Inhalt / Buchschmuck (detailliert):
    • (a-f) Moderne Vorsatzblätter, leer
    • (1r-v) Immatrikulationseid
      • (1r) Eid. Ego N. iuro quod ab hac hora inantea ero fidelis vniuersitati Basiliensi, eius commoda promouendo et incommoda precauendo pro posse, ipisusque vniuersitatis rectori pro tempore existenti uel illius vicesgerenti obediens ero in licitis et honestis, statutaque et ordinaciones edita et edenda statum meum concernencia firmiter obseruabo. Sic me deus adiuuet et sacrorum ewangeliorum conditores.
        Darunter die Anfangsworte des Johannes-, Lukas- und Matthäus-Evangeliums.
      • (1r) Am Schluss eine grosse viergeteilte Kreisfigur
      • (1v) Derselbe Eid wie 1r, aber inhaltlich erweitert. Ego N. iuro quod ab hac hora inantea ero fidelis vniuersitati Basiliensi, eius commoda promouendo et incommoda precauendo pro posse, ipisusque vniuersitatis rectori pro tempore existenti vel illius vicesgerenti obediens ero in licitis et honestis, statutaque et ordinaciones edita et edenda statum meum concernencia firmiter obseruabo. Sic me deus adiuuet et sacrorum euangeliorum conditores. Insuper eciam iuro et promitto, quod si propter studii mei neglienciam [sic] , inobedienciam vel excessum, de quo aut qua constiterit vere, legittime aut qualitercumque praesumptiue domino rectori vel eius substituto, michi per eundem praeceptum fuerit, ut infra certum terminum michi ab ipso et consiliariis eiusdem praefixum a ciuitate Basiliensi recedam et infra terminum alium prolixiorem michi prefixum non reuertar, quod hoc absque rebellione et mora exequare omni dolo et fraude cessantibus, nullatenus eciam me subtrahendo ab vniuersitate Basiliensi cicius, ut premissum preceptum possim effugere vel eciam preuenire, nisi super premissis vel aliquo premissorum mecum fuerit dispensatum. Sic me deus adiuuet et sanctorum ewangeliorum conditores.
        Darunter die Anfangsworte des Johannes- und Lukas-Evangeliums. – Schreiber: Johannes Knebel.
    • (2r) Peter von Andlau, Preisgedicht auf die Universität Basel
      • (2r) >Preconium studii Basiliensis editum per Petrum de Andelo iuriscanonici doctorem< Sis felix faustoque beata numine semper / …–… benevolencia firmat.
        – Schreiber: Johannes Knebel (gedruckt: MUB 1, 1).
    • (2v-3v) Eröffnung der Universität
      • (2v) Miniatur Eröffnungsfeier im Münster am 4. April 1460. Künstler: unbekannt ( Ganz 1960, 76f. und Abb. 1; farbig z.B. in: Die Eröffnungsfeier der Universität Basel, der hohen Regenz ... gewidmet ... von der Oeffentlichen Bibliothek der Universität Basel [Basel 1939] und Edgar Bonjour, Die Universitätsbibliothek Basel von den Anfängen bis zur Gegenwart [Basel 1960] Frontispiz).
      • (3r-v) Initium universitatis Basiliensis. Cum ad laudem sancte et individue trinitatis precelse genitricis dei virginis Marie patrone nostre …–… in infinita secula benedictus Amen. >Iohannes Knebel notarius ss.<
        – Schreiber: Johannes Knebel (gedruckt: MUB 1, 1f.).
      • (3r) Initiale C mit Wappen des Johannes Schenk von Limburg und Randranke. Künstler: Meister des Freiburger Antiphonars ( Ganz 1960, 77-79 mit Abb. 2)
      • (3v) Darunter derselbe Eid mit Evangelienstellen wie 1r (ebenfalls von Knebel geschrieben)
    • (4r-6r) Rektorat von Georg von Andlau, SS 1460
      • (4r-5v) Einleitung und Einträge. – Schreiber: Johannes Knebel (z.B. 4r-v) und andere
      • (6r) Biographische Notiz Pantaleons zu Andlau. >Reverendus D. Georgius ab Andeluium primus rector obiit […] cum honesto epitaphio sepultus< Hic iacet insignis virtute insignior omni / …–… et irreparabile tempus.
        Druck des Epitaphs: Johannes Tonjola, Basilea sepulta retecta, Basel 1661
    • (6v-8v) Rektorat von Kaspar zu Rhein, WS 1460/1
      • (6v) Einleitung, geschrieben und signiert von Johannes Knebel
      • (7r) Miniatur: Gehäuse mit dem von zwei Engeln begleiteten Vollwappen. Künstler: Meister des Benedictionale Johann von Venningens ( Ganz 1960, 79f. mit Abb. 3)
      • (7v-8v) Einträge
      • (8v) Am Schluss reicher floraler Schnörkel
      • (8v) Darunter biographische Notiz Pantaleons zu von Rhein
    • (9r-10v) 1. Rektorat von Peter zum Luft, SS 1461
      • (9r-10r) Einleitung und Einträge
      • (10r) Am Schluss Schnörkel wie 8v, aber kleiner
      • (10r) Darunter biographische Notiz Pantaleons zu zum Luft
      • (10v) leer
    • (11r-12r) Rektorat von Johann Kreuzer, WS 1461/2
      • (11r-12r) Einleitung und Einträge
      • (11r) Am Anfang kalligraphische Zierinitiale J (vgl. Ganz 1960, 80)
      • (12r) Am Schluss Bandrolle um Stab, mit Datum 1461 (zu dieser und den ähnlichen Vignetten 14v, 16v und 18r vgl. Ganz 1960, 80 mit Abb. 4)
    • (12v-13r) Rektorat von Gerhardus In-Curia, SS 1462
      • (12v-13r) Einleitung und Einträge
      • (12v) Am Anfang kalligraphische Zierinitiale A
      • (13r) Am Schluss Schnörkel ähnlich 10r
    • (13v-14v) Rektorat von Werner Wölflin, WS 1462/3
      • (13v-14v) Einleitung und Einträge
      • (13v) Am Anfang kalligraphische Initiale B
      • (14v) Am Schluss Bandrolle in dürren Ästen mit Datum 1463
    • (15r-v) 1. Rektorat von Wilhelmus Textoris, SS 1463
      • (15r-v) Einleitung und Einträge
      • (15r) Am Anfang kalligraphische Initiale C
      • (15r) Am unteren Rand Notiz Iselins von 1735 zum Eintrag Johannes Dossenbach
      • (15v) Am Schluss Schnörkel ähnlich 8v
    • (16r-v) Rektorat von Johann Helmich, WS 1463/4
      • (16r-v) Einleitung und Einträge
      • (16r) Am Anfang kalligraphische Initiale D
      • (16v) Am Schluss Bandrolle mit Datum 1463
    • (17r-18r) Rektorat von Johann Blicherod, SS 1464
      • (17r-18r) Einleitung und Einträge
      • (17r) Am Anfang kalligraphische Initiale E
      • (17r) Am unteren Rand Notiz Iselins zum Eintrag Otto Sulczer
      • (18r) Am Schluss Bandrolle um belaubte Äste mit Datum 1464
    • (18r-19r) Rektorat von Arnold Truchsess von Wolhusen, WS 1464/5
      • (18r) Miniatur: Vollwappen vor dem natürlichen Pergamenthintergrund. Künstler: Unbekannt (Kartause?) ( Ganz 1960, 81 mit Abb. 4)
      • (18v-19r) Einleitung und Einträge
      • (18v) Am Anfang kalligraphische Initiale F
    • (19v-21r) Rektorat von Niklaus Betzlin, SS 1465 und WS 1465/6
      • (19v-21r) Einleitung und Einträge
      • (19v) Am Anfang kalligraphische Initiale G
    • (21v-22v) Rektorat von Johannes Grütsch, SS 1466
      • (21v-22r) Einleitung und Einträge
      • (21v) Am Anfang kalligraphische Initiale H
      • (22v) leer
    • (23r-v) Rektorat von Stephanus Mistralis, WS 1466/7
      • (23r-v) Einleitung und Einträge
      • (23r) Am Anfang kalligraphische Initiale J
      • (23r) Notiz von Pantaleon: Anno 1466 quo natus est ERASMVS.
    • (24r) 2. Rektorat von Peter zum Luft, SS 1467
      • (24r) Einleitung und Einträge
      • (24r) Am Anfang kalligraphische Initiale A
      • (24r) Am Schluss liegende Blume an abgeschnittenem Blätterteil (Federzeichnung, s. Ganz 1960, 81; Abb. bei Steinmann 1976, Abb. 23)
    • (24v-25r) 2. Rektorat von Wilhelmus Textoris, WS 1467/8
      • (24v-25r) Einleitung und Einträge
      • (24v) Am Anfang kalligraphische Initiale K
    • (25r-v) 1. Rektorat von Georius Bernolt, SS 1468
      • (25r) Miniatur: Gerahmtes Vollwappen. Künstler: Hand A ( Ganz 1960, 81f. ohne Abb.)
      • (25v) Einleitung und Einträge
      • (25v) Am Anfang kalligraphische Initiale L
    • (26r-v) Rektorat von Jodocus von Bruchsal, WS 1468/9
      • (26r-v) Einleitung und Einträge
      • (26r) Am Anfang kalligraphische Initiale M
      • (26v) Notiz Pantaleons zu Hiltprandus Brandenburg
    • (27r-28r) Rektorat von Gerhardus de Eremberg, SS 1469
      • (27r) Miniatur: Vollwappen mit schildhaltenden Löwen vor Raumfolie. Künstler: Hand B (Ganz 1960, 82f. mit Abb. 5)
      • (27v-28r) Einleitung und Einträge
      • (27v) Am Anfang kalligraphische Initiale N
    • (28v-29r) Rektorat von Petrus Testoris, WS 1469/70
      • (28v-29r) Einleitung und Einträge
      • (28v) Am Anfang kalligraphische Initiale O
    • (29v-30v) Rektorat von Peter Brunnenstein, SS 1470
      • (29v-30v) Einleitung und Einträge
      • (29v) Am Anfang Schildhalter mit Wappen als figürliche Initiale P. Künstler: wohl Hand B ( Ganz 1960, 83 mit Abb. 6)
    • (30v-32r) 1. Rektorat von Johannes Siber, WS 1470/1
      • (30v) Vignettenartig verwendetes kleines Wappenschild. Künstler Hand E (Kartause?) ( Ganz 1960, 83 ohne Abb.)
      • (31r-32r) Einleitung und Einträge
      • (31r) Am Anfang kalligraphische Initiale Q
    • (32v-34v) Rektorat von Hiltprandus Brandenburg, SS 1471
      • (32v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen mit schildhaltendem Engel in Architekturrahmen ( Ganz 1960, 84 mit Abb. 7)
      • (33r-34v ) Einleitung und Einträge
      • (33r) Notiz Pantaleons zu Brandenburg
      • (33r) Am Anfang kalligraphische Initiale R
      • (34r) Notiz Pantaleons zu Brandenburg; Notiz Iselins zum Eintrag Johannes Geiler
    • (35r-36r) Rektorat von Peter von Andlau, WS 1471/2
      • (35r-36r) Einleitung und Einträge
      • (35r) Am Anfang kalligraphische Initiale S
      • (36r) Am Schluss Notiz Pantaleons: N. 75. Ex his erant 24 Iohannes.
    • (36v-38r) Rektorat von Otto Klingen, SS 1472
      • (36v) Halbseitige Miniatur: Löwe als Schildhüter vor räumlicher Folie. Künstler: Hand B (Nachfolge des Meisters ES) ( Ganz 1960, 84f. mit Abb. 8)
      • (36v) Einleitung mit kalligraphischer Initiale T
      • (37r-38r) Einträge
    • (38v-39v) Rektorat von Jacobus Lapidis, WS 1472/3
      • (38v-39v) Einleitung und Einträge
      • (38v) Am Anfang kalligraphische Initiale U
    • (40r-41r) Rektorat von Georg Fuchs, SS 1473
      • (40r) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen vor gemustertem Grund. Künstler: Hand C? ( Ganz 1960, 85 mit Abb. 9)
      • (40v-41r) Einleitung und Einträge
      • (40v) Am Anfang kalligraphische Initiale X
      • (41r) Notiz zu Christoph von Utenheim
    • (41v-43r) Rektorat von Christoph von Utenheim, WS 1473/4
      • (41v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen mit Schildhalter vor räumlicher Folie. Künstler: Hand B (Nachfolge des Meisters ES) ( Ganz 1960, 85f. mit Abb. 14)
      • (42r-43r) Einleitung und Einträge
      • (42r) Am Anfang kalligraphische Initiale Y
      • (43r) Am Schluss Bandrolle um Stab mit Inschrift hucusque
      • (43r) Darunter biographische Notiz Pantaelons zu Utenheim
    • (43v-44v) Rektorat von Johannes de Berwangen, SS 1474
      • (43v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen mit schildhaltenden Bären vor felsiger Landschaft. Künstler: Unbestimmt (Ganz 1960, 86f. mit Abb. 10)
      • (44r-v) Einleitung und Einträge
      • (44r) Am Anfang kalligraphische Initiale Z
      • (44v) Am Schluss Schriftband In Senens. Gual., darunter A
    • (45r-v) 1. Rektorat von Adam Brun, WS 1474/5
      • (45r-v) Einleitung und Einträge
      • (45r) Am Anfang kalligraphische Initiale A
    • (46r-47r) 1. Rektorat von Johannes Institoris, SS 1475
      • (46r-47r) Einleitung und Einträge
      • (46r) Am Anfang kalligraphische Initiale B mit angehängtem Wappen Institoris' ( Ganz 1960, 87)
    • (47v-48r) Rektorat von Wilhelm Dremborn, WS 1475/6
      • (47v-48r) Einleitung und Einträge
      • (47v) Am Anfang kalligraphische Initiale C
    • (48v-49r) Rektorat von Ulrich Wild, SS 1476
      • (48v-49r) Einleitung und Einträge
      • (48v) Am Anfang kalligraphische Initiale D
    • (49v-50r) Rektorat von Jakob Louber, WS 1476/7
      • (49v-50r) Einleitung und Einträge
      • (49v) Am Anfang kalligraphische Initiale E
    • (50v-51r) Rektorat von Johannes Louber, SS 1477
      • (50v-51r) Einleitung und Einträge
      • (50v) Am Anfang kalligraphische Initiale F
    • (51v-52r) Rektorat von Jacobus Hugonis, WS 1477/8
      • (51v-52r) Einleitung und Einträge
      • (51v) Am Anfang kalligraphische Initiale G
      • (52v) Anonymer Liebesspruch, 1529
      • (52v) Ganzseitige Federzeichnung: zwei verschlungene Spruchbänder, einen kleinen Wappenschild umrahmend, datiert auf 1529. Offenbar missbräuchlicherweise während den Interimsjahren der Universität (1528/9-1532) eingezeichnet, später ausradiert ( Ganz 1960, 87 ohne Abb.)
    • (53r-v) Rektorat von Arnold von Reichenstein, SS 1478
      • (53r-v) Einleitung und Einträge
      • (53r) Am Anfang kalligraphische Initiale H
    • (54r-v) 1. Rektorat von Bernhard Oiglin, WS 1478/9
      • (54r-v) Einleitung und Einträge
      • (54r) Am Anfang kalligraphische Initiale I
    • (55r) Rektorat von Bernhard Molitoris, SS 1479
      • (55r) Einleitung und Einträge
      • (55r) Am Anfang kalligraphische Initiale K
    • (55v-56r) Rektorat von Johannes Sporer, WS 1479/80
      • (55v-56r) Einleitung und Einträge
      • (55v) Am Anfang kalligraphische Initiale L
    • (56v-57r) Rektorat von Jakob von Liebenstein, SS 1480
      • (56v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen, von zwei Jagdhunden bewacht, vor Raumfolie. Künstler: Hand C (ein Glasmaler?) ( Ganz 1960, 88 mit Abb. 11)
      • (57r) Einleitung und Einträge
      • (57r) Am Anfang kalligraphische Initiale M
    • (57v-58r) 1. Rektorat von Jeronimus von Weyblingen, WS 1480/1
      • (57v-58r) Einleitung und Einträge
      • (57v) Am Anfang kalligraphische Initiale N
      • (58r) Unter dem Schluss halbseitige Miniatur: Vollwappen vor räumlicher Folie. Künstler: Hand C (ein Glasmaler?) ( Ganz 1960, 88f. mit Abb. 12)
    • (58v-59r) Rektorat von Johannes Mathie von Gengenbach, SS 1481
      • (58v-59r) Einleitung, geschrieben von Sebastian Brant (am Ende sein Monogramm, nachgezogen?; s. Wilhelmi 1998, Nr. 23)
      • (58v) Am Anfang kalligraphische Initiale O
      • (58v) Einträge
    • (59v-60r) 2. Rektorat von Bernhard Oiglin, WS 1481/2
      • (59v-60r) Einleitung und Einträge
      • (59v) Am Anfang kalligraphische Initiale P
    • (60r-v) 2. Rektorat von Johannes Siber, SS 1482
      • (60r) Miniatur: Aufgehängter Wappenschild in Vignettenform. Künstler: Hand E (Kartause?) ( Ganz 1960, 89 ohne Abb.)
      • (60v) Einleitung und Einträge
      • (60v) Am Anfang kalligraphische Initiale Q
    • (61r-v) 1. Rektorat von Johann Ulrich Surgant, WS 1482/3
      • (61r-v) Einleitung und Einträge
      • (61r) Am Anfang kalligraphische Initiale R mit eingeschriebenem Vollwappen. Künstler: Unbekannt (Kartause?) ( Ganz 1960, 89f. ohne Abb.)
    • (62r-v) 1. Rektorat von Johannes Herborn, SS 1483
      • (62r-v) Einleitung und Einträge
      • (62r) Am Anfang kalligraphische Initiale S
    • (63r) 2. Rektorat von Adam Brun, WS 1483/4
      • (63r) Einleitung und Einträge
      • (63r) Am Anfang kalligraphische Initiale T
    • (63v-64r) 1. Rektorat von Heinrich Vischer alias Currificis, SS 1484
      • (63v-64r) Einleitung und Einträge
      • (63v) Am Anfang kalligraphische Initiale U
    • (64v) 1. Rektorat von Andreas Oudorp, WS 1484/5
      • (64v) Einleitung und Einträge
      • (64v) Am Anfang kalligraphische Initiale X
    • (65r-66r) 2. Rektorat von Jeronimus von Weyblingen, SS 1485
      • (65r) Ganzseitige Miniatur: Portal mit dem von einer Schildhalterin begleiteten Vollwappen. Künstler: Wohl Hand C (Glasmaler?) ( Ganz 1960, 90f. mit Abb. 13)
      • (65v-66r) Einleitung und Einträge
      • (65v) Am Anfang kalligraphische Initiale Y
    • (66v-69r) 2. Rektorat von Georius Bernolt, WS 1485/6
      • (66v) Ganzseitige Miniatur: Portalarchitektur mit dem Vollwappen. Künstler: Hand A. Äussere Rahmung wohl nachträglich ( Ganz 1960, 91f mit Abb. 15)
      • (67r-68r) Einleitung (davon in MUB 1, 188f. nur ein kleiner Teil gedruckt)
      • (67r) Am Anfang kalligraphische Initiale Z
      • (68r-69r) Einträge
    • (69v-70v) Rektorat von Ludwig Odertzheym, SS 1486
      • (69v) Ganzseitige Miniatur: Wappen mit Schildhalterin vor gerahmter Raumfolie. Künstler: Hand D (Schongauer-Schule) ( Ganz 1960, 92f. mit Tafel I)
      • (70r-v) Einleitung und Einträge
      • (70r) Am Anfang kalligraphische Initiale A
    • (71r-72r) Rektorat von Thammo Loser, WS 1486/7
      • (71r) Ganzseitige Miniatur: Portalarchitektur mit dem von Löwen begleiteten Vollwappen ( Ganz 1960, 93f. mit Abb. 19)
      • (71v) Einleitung in Prosa
      • (71v) Am Anfang kalligraphische Initiale B
      • (71v) Darunter ein Distichon (Nosti equidem quis sim: tuus o memorandus amicus / , gedruckt: MUB 1, 194), an dessen Ende Sebastian Brant nachträglich sein Monogramm gesetzt hat, so dass er zweifellos der Verfasser ist (vgl. dazu Steinmann 1976, 432f.; Wilhelmi 1998, Nr. 34)
      • (71v-72r) Einträge
    • (72v-73v) 2. Rektorat von Johann Ulrich Surgant, SS 1487
      • (72v-73v) Einleitung und Einträge
      • (72v) Am Anfang kalligraphische Initiale C
      • (73r) Ganzseitige Miniatur: Vollwapen vor räumlicher Folie. Künstler: Unsicher (Ganz 1960, 94 mit Abb. 16)
    • (74r-75r) 3. Rektorat von Johannes Siber, WS 1487/8
      • (74r) Ganzseitige Miniatur: Das von zwei Heiligen begleitete Wappen vor Raumfolie mit Rankenborte. Künstler: Hand E (Kartause?) ( Ganz 1960, 94f. mit Abb. 17)
      • (74v-75r) Einleitung und Einträge. Am Schluss Jahrzahl 1488 (nachträglich korrigiert in 1487; dieselbe Korrektur in der Kopfzeile von 74r)
      • (74v) Am Anfang kalligraphische Initiale D
    • (75v-77r) Rektorat von Johannes, Comes Parva de Petra et de Rupe, SS 1488
      • (75v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen vor damasziertem Hintergrund. Künstler: Hand E? ( Ganz 1960, 95f. mit Abb. 18)
      • (76r-v) Einleitungsgedicht (Emicuit fulgens Maii lux prima dierum / , gedruckt: MUB 1, 202), verfasst und geschrieben von Johannes Heberling (unten sein Zeichen, ein Maiglöckchenstrauss; s. Steinmann 1976, 433)
      • (76r) Kalligraphische und kolorierte Initiale E und Randranken mit Wappenschmuck ( Ganz 1960, 96f. ohne Abb.)
      • (76v-77r) Einträge
    • (77v-78r) 3. Rektorat von Bernhard Oiglin, WS 1488/9
      • (77v) Halbseitige Miniatur: Vollwappen vor damasziertem Grund. Künstler: Hand D ( Ganz 1960, 97 mit Abb. 20)
      • (77v) Darunter Einleitungsgedicht (Foelix, ha merito foelix Bernarde fereris / , gedruckt: MUB 1, 205), verfasst und geschrieben von Sebastian Brant (rechts neben der Datierung sein Monogramm; vgl. Steinmann 1976, 432 mit Abb. 62; Wilhelmi 1998, Nr. 61)
      • (78r) Einträge
    • (78v-79v) 1. Rektorat von Michael Wildeck, SS 1489
      • (78v-79r) Einleitungsgedicht (Gramine florifluo Maius sub sole virescens / , gedruckt: MUB 1, 206f.), verfasst von Johannes Heberling (unten sein Zeichen, ein Maiglöckchenstrauss; die Schrift nicht von ihm)
      • (78v) Am Anfang kalligraphische Initiale G
      • (79r-v) Einträge, geschrieben und signiert vom Notar Johannes Lingk
    • (80r-v) Rektorat von Johannes Sigrist, WS 1489/90
      • (80r) Miniatur: Initiale H, Wappen und Randranken. Künstler: Meister des Meyerschen Gebetbuchs ( Ganz 1960, 97f. mit Abb. 21)
      • (80r) Darunter Einleitungsgedicht (Humanos Lucas celebrare ex ordine festum / , gedruckt: MUB 1, 210), ohne Angabe des Verfassers
      • (80v) Einträge. Notiz Pantaleon zu Johannes Suter
    • (81r-82v) Rektorat von Johannes Marolf, SS 1490
      • (81r) Ganzseitige Miniatur: Wappen mit dem hl. Yvo als Schildhalter, vor Raumfolie. Künstler: Hand D ( Ganz 1960, 99f. mit Abb. 22)
      • (81v) Einleitungsgedicht (Imperat altisonans Maias celebrare kalendas / , gedruckt: MUB 1, 212), geschrieben und am Schluss datiert und signiert von J[acobus] Car[pentarii] 1490 (s. Steinmann 1976, 434 mit Abb. 65)
      • (81v-82v) Einträge
    • (83r-84r) Rektorat von Heinrich Vogt, WS 1490/1
      • (83r) Ganzseitige Miniatur: Astwerkportal mit Vollwappen und Schildhalter vor Raumfolie. Künstler: Unbekannt ( Ganz 1960, 100f. mit Tafel II)
      • (83v) Einleitung in Zierschrift, am Schluss das Monogramm von Sebastian Brant (der den Text also verfasst, aber wohl nicht geschrieben hat; s. Wilhelmi 1998, Nr. 72)
      • (83v) Am Anfang Initiale R aus goldgehöhtem braunem Ast- und Rankenwerk. Künstler: Gleiche Hand wie Hauptminiatur ( Ganz 1960, 101 ohne Abb.)
      • (83v-84r) Einträge
    • (84v-85v) 2. Rektorat von Andreas Oudorp, SS 1491
      • (84v) Ganzseitige Miniatur: Devotionsbild mit dem hl. Lukas vor Raumfolie. Künstler: Lienhart Ysenhut (?). Hintergrundritzungen und äussere Einfassung später ( Ganz 1960, 101-103 mit Abb. 23)
      • (85r) Einleitungsgedicht (Laurea fert merito frondoso cortice serta / , gedruckt: MUB 1, 85), verfasst und geschrieben von Johannes Heberling, am Schluss gezeichnet mit dem Maiglöckchenstrauss und den Initialen I H G (s. Steinmann 1976, 433f. mit Abb. 64)
      • (85v) Einträge
    • (86r-87r) Rektorat von Jacob Carpentarius, WS 1491/2
      • (86r-v) Einleitung und Einträge
      • (86r) Am Anfang Initiale M mit Wappen und Randranke. Künstler: Meister des Freiburger Antiphonars ( Ganz 1960, 103 mit Abb. 27)
      • (87r) leer
    • (87v-88v) Rektorat von Johannes Schenk von Limburg, SS 1492
      • (87v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen mit Schildhalterpaar und Ahnenprobe vor Raumfolie. Künstler: Meister des Freiburger Antiphonars ( Ganz 1960, 103f. mit Abb. 24)
      • (88r) Einleitungsgedicht (Num tibi dii faciles num ne o Basilea secundi / ..., gedruckt: MUB 1, 220f.), mit roter Tinte geschrieben von Sebastian Brant, am Schluss sein Monogramm (s. Wilhelmi 1998, Nr. 74)
      • (88r) Am Anfang kalligraphische Initiale N (in schwarzer Tinte)
      • (88v) Einträge
    • (89r) Rektorat von Erhard Battmann, WS 1492/3
      • (89r) Einleitung und Einträge
      • (89r) Am Anfang Initiale O mit Wappen. Künstler: Meister des Freiburger Antiphonars ( Ganz 1960, 105 ohne Abb.)
    • (89v-90v) 1. Rektorat von Wilhelm Grieb, SS 1493
      • (89v) Einleitung, verfasst von Sebastian Brant (am Schluss sein Monogramm; s. Wilhelmi 1998, Nr. 82)
      • (89v) Am Anfang Initiale P und Randranken. Künstler: Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 105f. mit Abb. 25)
      • (90r) Ganzseitige Miniatur: Portalarchitektur mit Vollwappen und Schildhalterin. Künstler: Hand F? ( Ganz 1960, 106-108 mit Abb. 26), oben das Distichon Inclyta doctiloqui Wilhelmi Grieb legis arma / Utraque doctorem quem sibi iura colunt, mit dem Monogramm Brants gezeichnet
      • (90v) Einträge, darüber wieder ein Distichon (gedruckt: MUB 1, 224; ohne Monogramm, aber zweifellos ebenfalls von Sebastian Brant verfasst)
    • (91r-v) 2. Rektorat von Johannes Institoris, WS 1493/4
      • (91r-v) Einleitung und Einträge
      • (91r) Am Anfang Initiale Q mit Randranke und Wappen. Künstler: Wohl Meister des Freiburger Antiphonars ( Ganz 1960, 108f. mit Abb. 28)
    • (92r-v) Rektorat von Johannes Stump, SS 1494
      • (92r-v) Einleitung und Einträge
      • (92r) Am Anfang Initiale R mit Wappen. Künstler: Evt. Meister des Meyerschen Gebetbuchs ( Ganz 1960, 109 ohne Abb.)
    • (93r-94r) 3. Rektorat von Johann Ulrich Surgant, WS 1494/5
      • (93r-94r) Einleitung und Einträge
      • (93r) Am Anfang Initiale S mit Wappen und Randranken. Künstler: Meister des Freiburger Antiphonars ( Ganz 1960, 109f. mit Abb. 29)
    • (94v-95r) 2. Rektorat von Michael Wildeck, SS 1495
      • (94v-95r) Einleitungsverse (Triscenteno verbigene lustro minus uno / , gedruckt: MUB 1, 234) und Einträge
      • (94v) Am Anfang kalligraphische Initiale T
    • (95v-96v) 1. Rektorat von Ulrich Krafft, WS 1495/6
      • (95v-96v) Einleitung und Einträge
      • (95v) Am Anfang kalligraphische Initiale U
    • (97r-98r) Rektorat von Melchior von Baden, SS 1496
      • (97r) Ganzseitige Miniatur: Von zwei Kriegern begleitetes Vollwappen vor Raumfolie. Künstler: Unbekannt ( Ganz 1960, 110 mit Abb. 30)
      • (97v-98r) Einleitung und Einträge
      • (97v) Am Anfang gemalte Initiale X (Christi ...). Künstler: Gleiche Hand wie Hauptminiatur ( Ganz 1960, 110f., ohne Abb.)
    • (98v-99r) 4. Rektorat von Bernhard Oiglin, WS 1496/7
      • (98v) Platz für halbseitige Miniatur frei, darunter Einleitungsverse (Yvo tuas laudes celebrans Basilea quotannis / , gedruckt: MUB 1, 245), verfasst und geschrieben von Sebastian Brant (am Schluss sein Monogramm; s. Wilhelmi 1998, Nr. 176)
      • (99r) Einträge
    • (99v-100r) 1. Rektorat von Johann von Tunsel genannt Silberberg, SS 1497
      • (99v) Halbseitige Miniatur: Vollwappen vor damasziertem Grund. Künstler: Hand D. Linieneinfassung von anderer Hand ( Ganz 1960, 111 mit Abb. 31)
      • (99v) Darunter Einleitungsverse (Zodiaco mille et quingentos dum tenet annos / gedruckt: MUB 1, 247f.); die ersten beiden Zeilen vielleicht von Sebastian Brant geschrieben, die weiteren von anderer, derjenigen von Johannes Heberling ähnlicher Hand
      • (100r) Einträge
    • (100v-101v) Rektorat von Matheus Bubenhofer, WS 1497/8
      • (100v) leer (ausgespart für Miniatur?)
      • (101r-v) Einleitung und Einträge
      • (101r) Am Anfang kalligraphische Initiale A
    • (102r-v) 2. Rektorat von Heinrich Fischer, SS 1498
      • (102r-v) Einleitung und Einträge
      • (102r) Am Anfang kalligraphische Initiale B
    • (103r-v) 2. Rektorat von Johannes Herborn, WS 1498/9
      • (103r-v) Einleitung und Einträge
      • (103r) Am Anfang kalligraphische Initiale C
    • (103v-104r) Rektorat von Leonhard Marschalk, SS 1499
      • (103v) Dreiviertelseitige Miniatur: Vollwappen vor damasziertem Grund. Künstler: Wohl Hand D. Linieneinfassung nachträglich ( Ganz 1960, 111f. mit Abb. 32)
      • (104r) Einleitung und Einträge
      • (104r) Am Anfang kalligraphische Initiale D
      • (104r) Am Rand eine Bemerkung Pantaleons: Hoc tempore erat bellum Suevicum.
    • (104v) 3. Rektorat von Jeronimus von Weyblingen, WS 1499/1500
      • (104v) Einleitung und Einträge
      • (104v) Am Anfang kalligraphische Initiale E
    • (105r) 1. Rektorat von Arnold zum Luft, SS 1500
      • (105r) Einleitung und Einträge
      • (105r) Am Anfang kalligraphische Initiale F
      • (105r) Unten eine Bemerkung Pantaeleons: Obiit hic rector 1517.
    • (105v) 2. Rektorat von Ulrich Krafft, WS 1500/01
      • (105v) Einleitung und Einträge
      • (105v) Am Anfang kalligraphische Initiale G
    • (105v-106r) 4. Rektorat von Johann Ulrich Surgant, SS 1501
      • (105v) Halbseitige Miniatur: Vollwappen in Astwerkrahmen mit Rankenschmuck. Künstler: Hand F? Später, aber vor 1503 gemalt ( Ganz 1960, 112 mit Abb. 33)
      • (106r) Einleitung und Einträge
      • (106r) Am Anfang kalligraphische Initiale H
    • (106v-107r) 3. Rektorat von Georius Bernolt, WS 1501/2
      • (106v) Ganzseitige Miniatur: Gerahmtes Vollwappen. Künstler: Hand D? Linieneinfassung später ( Ganz 1960, 113 mit Abb. 34)
      • (107r) Einleitung und Einträge
      • (107r) Am Anfang kalligraphische Initiale I
    • (107v) 1. Rektorat von Johannes Wentz, SS 1502
      • (107v) Einleitung und Einträge
      • (107v) Am Anfang kalligraphische Initiale K
    • (108r) 2. Rektorat von Johannes Silberberg, WS 1502/3
      • (108r) Einleitung und Einträge
      • (108r) Am Anfang kalligraphische Initiale L
    • (108v-109r) 1. Rektorat von Theobald Westhofer, SS 1503
      • (108v) Einleitung
      • (108v) Initiale M und Randranke. Künstler: Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 113 mit Abb. 35)
      • (108v-109r) Einträge
      • (109r) Am Schluss von anderer Hand Verse (Mille et quingento terno Maiiasque kalendas / ..., gedruckt: MUB 1, 268f.), am Schluss die Initialen (?) A M C K
    • (109v-110r) 1. Rektorat von Adam von Müllenberg, WS 1503/4
      • (109v) Halbseitige Miniatur: Gehäuse mit Vollwappen. Künstler: Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 114 mit Abb. 36)
      • (109v) Darunter Einleitungsverse (Nunc precor o celebres quorum est dinoscere mores / ..., gedruckt: MUB 1, 271)
      • (110r) Einträge
    • (110v-111r) Rektorat von Ladislaus Ulricher, SS 1504
      • (110v) Ganzseitige Miniatur: Gerahmtes Wappen über einem ruhenden Löwen. Künstler: Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 114f. mit Abb. 37)
      • (111r) Einleitungsgedicht (Ostendas cogito clipei mysteria rari / ..., gedruckt: MUB 1, 273), verfasst von Matthias Sambucellus (am Schluss die Buchstaben S C S M, wohl Abkürzung seiner Devise, vgl. sein eigenes Signet unten 133v)
      • (111r) Einträge
    • (111v-112r) 2. Rektorat von Wilhelm Grieb, WS 1504/5
      • (111v) Einleitung in Trichterform
      • (111v) Initiale P in weinroter Deckfarbe. Künstler: Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 115 ohne Abb.)
      • (112r) Einträge
    • (112v-113v) Rektorat von Hieronymus Brilinger, SS 1505
      • (112v) Einleitungsverse (Quando sacras Maii celebrat Basilea kalendas / ..., gedruckt: MUB 1, 276f.)
      • (112v) Initiale Q mit Wappen und Randranke. Künstler: Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 115f. mit Abb. 38)
      • (113r) Einträge, darunter das Distichon Illos Hieronymus congessit Brilliger omnes / Dum rectoratus prefuit officio.
      • (113v) leer
    • (114r) 1. Rektorat von Johannes Sattler, WS 1505/6
      • (114r) Einleitung und Einträge
      • (114r) Am Anfang kalligraphische Initiale R
    • (114v-115r) 2. Rektorat von Theobald Westhofer, SS 1506
      • (114v) Einleitung und Einträge
      • (114v) Am Anfang kalligraphische Initiale S
      • (115r) leer
    • (115v-116r) 1. Rektorat von Werner Schlierbach WS 1506/7
      • (115v) Ganzseitige Miniatur: Wappen mit Schildhalterin vor landschaftlichem Hintergrund. Künstler: Wohl Meister der Basler Randleisten (1506) ( Ganz 1960, 116-118 mit Abb. 39)
      • (116r) Einleitung und Einträge
      • (116r) Am Anfang kalligraphische Initiale T
    • (116v-117r) 1. Rektorat von Johannes Gebwiler, SS 1507
      • (116v) leer (ausgespart für Einleitung mit Initiale und evt. Miniatur?)
      • (117r) Einträge
    • (117v-118r) Rektorat von Christian Strub, WS 1507/8
      • (117v) Einleitung, darunter Verse (O mors dira tuum quis patitur iugum / ..., gedruckt: MUB 1, 286), unterschrieben M. Samb[ ucellus ] Sulgen[ sis ]
      • (117v) Am Anfang recht kunstlose Initiale X
      • (118r) Einträge, darunter das Distichon Hos triginta simul Christianus iunxit et unum / Huius academie, cum moderator erat. S.C.S.M.
    • (118v-119v) Rektorat von Johannes Wisshar, SS 1508
      • (118v) Halbseitige Miniatur: Wappen mit Devise vor Innenraum. Künstler: Unbekannt (Ganz 1960, 118 ohne Abb.)
      • (118v) Darunter Einleitungsgedicht (Ypoliti vitam si quis sine labe probatam / ..., gedruckt: MUB 1, 289), mit den Buchstaben S C S M, d.h. von Matthias Sambucellus
      • (118v) Am Anfang kalligraphische Initiale Y
      • (119r) Einträge, darunter das Distichon Quadraginta simul prescriptos scripserat olim / Wyßhar rectoris dum tenet officium, unterschrieben M. Samb. Sulgen.
      • (119v) leer
    • (120r-v) 2. Rektorat von Arnold zum Luft, WS 1508/9
      • (120r-v) Einleitung und Einträge (ohne Gebühren)
      • (120r) Am Anfang Initiale A mit Bischofskopf und Tierfratze. Zeichner: Der Schreiber? (Kartause?) ( Ganz 1960, 118f. ohne Abb.)
    • (121r-122v) 2. Rektorat von Adam von Müllenberg, SS 1509
      • (121r) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen mit Schildhalterin vor Raumfolie. Künstler: Art des sogenannten Jörg Schweiger (Ganz 1960, 119 mit Abb. 45)
      • (121v) Kalligraphische Initiale B, ohne Text
      • (122r-v) Einträge (ohne Gebühren)
    • (123v-124r) Rektorat von Niklaus Justinger, WS 1509/10
      • (123r) Kalligraphische Initiale C, sonst leer
      • (123v) Ganzseitige Miniatur: Wappen mit Schildhalterin in Astwerkumrahmung. Künstler: Unbekannt ( Ganz 1960, 120 mit Abb. 40)
      • (124r) Distichon (Docte, gymnasii hoc sub principe nomina gentis / ...), geschrieben von Matthias Sambucellus. Dann die Einträge (ohne Gebühren), darunter ausführliche Datierung in Capitalis
    • (124v-125v) Rektorat von Jacob Göttisheim, SS 1510
      • (124v) Ganzseitige Miniatur: Kaiser Heinrich inmitten der Ahnentafel des Rektors. Künstler: Art des sogenannten Jörg Schweiger ( Ganz 1960, 121f. mit Abb. 41)
      • (125r-v) Einleitung und Einträge (ohne Gebühren, dafür mit Angabe des Tages)
      • (125r) Am Anfang Federinitiale D mit Randranke. Künstler: Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 122 mit Abb. 42)
      • (125r) Am Rand Notiz Iselins zu Oswald Myconius
    • (126r-127r) 1. Rektorat von Augustin Lutenwang, WS 1510/11
      • (126r) Einleitungsgedicht (Egregios aluit quondam sola Itala tellus / ..., gedruckt: MUB 1, 302f.), verfasst von Lucas Paliurus (Klett)
      • (126v) Am Anfang kalligraphische Initiale E
      • (126v) Ganzseitige Miniatur: Astwerkportal mit dem von den zwei Schutzpatronen Gordian und Epimachus begleiteten Vollwappen. Künstler: Meister DS? ( Ganz 1960, 122f. mit Tafel III), Inschrift mit einem Distichon mit den Initialen des Paliurus (L.P.R.)
      • (127r) Distichon, dann die Einträge
    • (127v-128v) Rektorat von Georius Graf von Tengen, SS 1511
      • (127v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen mit schildhaltenden Löwen vor Raumfolie. Künstler: Hand G. Datiert 1512 (oben) ( Ganz 1960, 124 mit Abb. 43)
      • (128r-v) Einleitung und Einträge
      • (128r) Am Anfang kalligraphische Initiale F
    • (129r-130r) 1. Rektorat von Niklaus Briefer, WS 1511/2
      • (129r) Halbseitige Miniatur: Blattkranz mit Wappen. Künstler: Jakob Klauser. Zeit: zwischen 1547 und 1560 ( Ganz 1960, 124f. ohne Abb.)
      • (129r-v) Einleitung und Einträge
      • (129r) Am Anfang kalligraphische Initiale G
      • (130r) leer
    • (130v-131v) Rektorat von Martin Schiner, SS 1512
      • (130v) Ganzseitige Miniatur: Von Schutzheiligen begleitetes Wappen vor Raumfolie. Künstler: Hand G ( Ganz 1960, 125f. mit Abb. 44)
      • (131r-v) Einleitungsgedicht (Haud opus Ausonie, modo te committere terre, / ..., gedruckt: MUB 1, 310f.), signiert von Matthias Sambucellus, dann die Einträge
      • (131r) Am Anfang kalligraphische Initiale H
    • (131v-132r) 2. Rektorat von Johannes Wentz, WS 1512/3
      • (131v) Halbseitige Miniatur: Gerahmtes Vollwappen. Künstler: Johann Jakob Ringle d.Ä. Nachträglich um 1665 eingetragen ( Ganz 1960, 126 ohne Abb.), darüber die Devise in manu Domini non inimicorum
      • (132r) Einleitung und Einträge, am Schluss ein Tetrastichon extemporale pro illis 23 intitulatis (gedruckt: MUB 1, 314), signiert von M[ atthias ] S[ ambucellus ] S C S M
      • (132r) Am Anfang kalligraphische Initiale J
    • (132v-133r) 2. Rektorat von Johannes Sattler, SS 1513
      • (132v) Raum für Miniatur ausgespart
      • (132v-133r) Einleitung und Einträge, am Schluss ein Distichon, signiert von M[ atthias ] Samb[ ucellus ]
      • (132v) Am Anfang kalligraphische Initiale K
    • (133v-134r) Rektorat von Matthias Sambucellus, WS 1513/4
      • (133v) Halbseitige Miniatur: Signet mit theologischem Symbol, darin die Buchstaben S C S M. Künstler: Meister der Basler Randleisten? ( Ganz 1960, 127f. mit Abb. 48)
      • (133v) Darunter Einleitungsverse (Laudibus exornat prestantibus inclyta virtus / ..., gedruckt: MUB 1, 317), signiert von L. Paliuri
      • (134r) Einträge, darunter ausführliche Datierung und ein Distichon, ganz unten die Buchstaben S C S M
    • (134v-136r) 1. Rektorat von Ludwig Bär, SS 1514
      • (134v) leer (für Miniatur ausgespart?)
      • (135r-136r) Einleitung und Einträge. Notiz Iselins zu Glarean: Hic est celebris ille Glaeranus
      • (135r) Am Anfang kalligraphische Initiale M
    • (136v-137v) 1. Rektorat von Heinrich Rink, WS 1514/5
      • (136v) leer (für Miniatur ausgespart?)
      • (137r-v) Einleitung und Einträge
      • (137r) Am Anfang kalligraphische Initiale N
    • (137v-138v) 1. Rektorat von Peter Wenck, SS 1515
      • (137v) Dreiviertelseitige Miniatur: Portalarchitektur mit schildhaltendem Krieger und Beischriften. Künstler: Ambrosius Holbein? (Ganz 1960, 128f. mit Tafel IV)
      • (138r) Einleitungsgedicht (Ordior exiguo tibi paucula carmina plectro / ..., gedruckt: MUB 1, 324), verfasst und geschrieben von Heinrich Loriti Glareanus (er nennt sich in der letzten Zeile)
      • (138r-v) Einträge
    • (139r-v) 2. Rektorat von Johannes Gebwiler, WS 1515/6
      • (139r) leer (für Einleitung mit Initiale und evt. Miniatur ausgespart?)
      • (139v) Einträge
    • (140r-v) 2. Rektorat von Werner Schlierbach, SS 1516
      • (140r-v) Einleitungsverse (Quum sex salvifico Mariane prolis ab ortu / ..., gedruckt: MUB 1, 329f.), unterschrieben Ex munere dantis. Am Rand die Notiz Numerus annorum (die Jahreszahl MDXVI in: eX MVnere DantIs)
      • (140r) Initiale Q mit Wappen (vgl. 115v) nur skizziert. Künstler: Wohl Meister der Basler Randleisten ( Ganz 1960, 130 ohne Abb.)
      • (140r-v) Einträge
    • (141r) Rektorat von Johannes Suter, WS 1516/7
      • (141r) Einleitung und Einträge
      • (141r) Am Anfang Initiale R nicht ausgeführt, im dafür freien Raum Notiz Pantaleon über das Immatrikulationsdatum Suters
    • (141v-142r) Rektorat von Wolfgang Fabricius Capito, SS 1517
      • (141v-142r) Einleitung und Einträge
      • (141v) Am Anfang kalligraphische Initiale S nicht ausgeführt
      • (141v) Notiz Iselins zu Claudius Cantiuncula: Vir celebris hoc aevo.
      • (142r) Am Schluss Notiz Pantaleons zum Todesdatum Capitos
    • (142v-143v) 2. Rektorat von Augustin Lutenwang, WS 1517/8
      • (142v) Einleitung und Einträge
      • (142v) Am Anfang Initiale T nicht ausgeführt
      • (143r-v) leer
    • (144r-v) 3. Rektorat von Johannes Sattler, SS 1518
      • (144r-v) Einträge
      • (144r) Am Rand eine Bemerkung Iselins zu Thomas Murner
    • (145r-146r) 3. Rektorat von Werner Schlierbach, WS 1518/9
      • (145r) leer (für Miniatur ausgespart?)
      • (145v) Einleitung und Einträge
      • (145v) Am Anfang kalligraphische Initiale X
      • (145v) Am Schluss Bene tibi sit dum rex est mit Hinweis numerus annorum (Chronogramm: Bene tIbI sIt DVM reX est: MDXVIII)
      • (146r) leer
    • (146v-147r) 1. Rektorat von Johannes Romanus Wonnecker, SS 1519
      • (146v) Ganzseitige Miniatur: Gehäuse mit Vollwappen und Rahmendekoration. Künstler: Franz Gerster, Domkaplan. Datiert und monogrammiert 1519 ( Ganz 1960, 130-132 mit Abb. 46)
      • (147r) Einleitung und Einträge, ohne kalligraphische Initiale
    • (147v-148r) Rektorat von Claudius Cantiuncula, WS 1519/20
      • (147v) Halbseitige Miniatur: Allegorische Darstellung auf das kaiserliche Recht, mit Wappen. Künstler: Franz Gerster, Domkaplan ( Ganz 1960, 132-134 mit Abb. 49)
      • (147v) Darunter Einleitung
      • (148r) Einträge
    • (148v-149v) 2. Rektorat von Ludwig Bär, SS 1520
      • (148v) leer (für Miniatur ausgespart?)
      • (149r-v) Einleitung und Einträge
      • (149r) Am Anfang kalligraphische Initiale M
      • (149v) Am Rand Notiz Iselins zu Urbanus Regius; am Schluss Notiz Pantaleons zum Todesdatum Bärs
    • (150r-v) 2. Rektorat von Niklaus Briefer, WS 1520/21
      • (150r-v) Einleitung und Einträge. Notiz Iselins (?) zu Heinrich Falkner
      • (150r) Am Anfang kalligraphische Initiale C
    • (151r-v) 2. Rektorat von Peter Wenk, SS 1521
      • (151r) leer (ausgespart für Einleitung/Miniatur?)
      • (151v) Einträge
    • (152r-v) 4. Rektorat von Johannes Sattler, WS 1521/2
      • (152r) leer (ausgespart für Einleitung/Miniatur?)
      • (152v) Einträge
    • (153r-v) 3. Rektorat von Johannes Gebwiler, SS 1522
      • (153r) leer (ausgespart für Einleitung/Miniatur?)
      • (153v) Einträge
    • (154r) 2. Rektorat von Johannes Romanus Wonnecker, WS 1522/3
      • (154r) Einleitung und Einträge. Darunter mit anderer Tinte A[nimam] M[eam] C[onvertit] , so ein ausgeschriebener Wahlspruch zum ersten Rektorat Wonneckers (oben, 146v)
      • (154r) Am Anfang Initiale O mit Wappen. Künstler: Meister der Basler Randleisten oder Werkstatt ( Ganz 1960, 134 ohne Abb.)
    • (154v-155r) Rektorat von Petrus Fabrinus, SS 1523
      • (154v) Ganzseitige Miniatur: Wandtabernakel mit Vollwappen. Künstler: Konrad Apotheker, genannt Schnitt? ( Ganz 1960, 134-136 mit Abb. 50)
      • (155r) Einleitung und Einträge, am Anfang kalligraphische Initiale L
    • (155v-156r) 3. Rektorat von Niklaus Briefer, WS 1523/4
      • (155v) leer (ausgespart für Einleitung/Miniatur?)
      • (156r) Einträge. Am Schluss von anderer Hand Centesimus vicesimus septimus in ordine rector
    • (156v) 3. Rektorat von Peter Wenck, SS 1524
    • (157r) 4. Rektorat von Werner Schlierbach, WS 1524/5
      • (157r) Einleitung und Einträge
    • (157v) Rektorat von Johannes Vischer Currificis, SS 1525
    • (158r) 2. Rektorat von Heinrich Rink, WS 1525/6
      • (158r) Einleitung und Einträge
    • (158v-159r) 1. Rektorat von Bonifacius Amerbach, SS 1526
      • (158v) Ganzseitige Miniatur: Portalarchitektur mit dem von Epaminondas und Appius Claudius Caecus begleiteten Vollwappen. Künstler: Konrad Apotheker, genannt Schnitt ( Ganz 1960, 136-138 mit Abb. 47)
      • (159r) Einleitung und Einträge
    • (159v) Rektorat von Leonhard Rebhan, WS 1526/7
      • (159v) Einleitung und Einträge
    • (160r) Rektorat von Hieronimus Blotzheim, SS 1527
      • (160r) Einleitung und Einträge
      • (160r) Am Anfang statt einer Initiale kleines Wappen mit schildhaltendem Engel und Randranken. Künstler: Franz Gerster, Domkaplan ( Ganz 1960, 138 mit Abb. 51)
    • (160v-161r) Rektorat von Nicolaus Dumanus alias Gaillard, WS 1527/8
      • (160v) Einleitung
      • (160v) Halbseitige Miniatur: Vollwappen vor dem natürlichen Pergamenthintergrund. Künstler: Unbekannt ( Ganz 1960, 138f. mit Abb. 52)
      • (161r) Einträge
    • (161v-162r) Rektorat von Sebastian Müller (Molitoris), SS 1529
      • (161v) leer (ausgespart für Miniatur?)
      • (162r) Einleitung und Einträge
    • (162r) Notiz über das "Interregnum" der Universität bis 1532
    • (162v) 1. Rektorat von Oswald Bär, WS 1532/3
      • (162v) Einleitung mit Versen (gedruckt: MUB 2, 1) und Einträge
    • (163r-v) 1. Rektorat von Paulus Constantinus Phrygio, 1533-1534
      • (163r-v) Einleitung mit Versen (gedruckt: MUB 2, 3) und Einträge
    • (164r) 2. Rektorat von Paulus Constantinus Phrygio, 1534-1535
      • (164r) Einleitung mit Versen (gedruckt: MUB 2, 6) und Einträge
      • (164r) Am Schluss Notiz Pantaleons zum Todesdatum Phrygios
    • (164v-165v) 2. Rektorat von Bonifacius Amerbach, 1535-1536
      • (164v) leer (ausgespart für Miniatur?)
      • (165r-v) Einleitung und Einträge, alles von Amerbach geschrieben
      • (165v) Bemerkung Iselins zu Petrus Carolus
    • (166r-167r) 1. Rektorat von Wolfgang Wissenburg, 1536-1537
      • (166r-167r) Einleitung (die Initiale nicht ausgeführt) und Einträge, alles von Wissenburg geschrieben
      • (167r) Am Schluss Notiz Pantaleons über den Tod des Erasmus von Rotterdam
    • (167v-168r) Rektorat von Andreas Bodenstein (Karlstadt), 1537-1538
      • (167v-168r) Einleitung und Einträge, alles von Bodenstein geschrieben
    • (168v-169r) Rektorat von Hieronymus Artolphus, 1538-1539
    • (169v) 4. Rektorat von Niklaus Briefer, 1539-1540
      • (169v) Einleitung und Einträge
    • (170r-v) 3. Rektorat von Bonifacius Amerbach, 1540-1541
      • (170r-v) Einleitung und Einträge
    • (171r-v) Rektorat von Simon Grynaeus, 1541-1542
      • (171r-v) Einleitung, von Simon Grynaeus geschrieben, dann die Einträge
    • (172r-173r) Rektorat von Albanus Torinus, 1542-1543
      • (172r-173r) Einleitung und Einträge
      • (173r) Am Schluss Notiz Pantaleons über Torinus' Todesdatum
    • (173v-174r) 1. Rektorat von Johannes Huber, 1543-1544
    • (174v-175r) 2. Rektorat von Oswald Bär, 1544-1545
    • (175v-176v) 1. Rektorat von Johannes Sphyractes, 1545-1546
      • (175v-176v) Einleitung mit Versen (gedruckt: MUB 2, 42), dann Einträge
    • (177r-v) 1. Rektorat von Martin Borrhaus, 1546-1547
      • (177r-v) Einleitung und Einträge, alles geschrieben von Borrhaus
    • (178r-179r) Rektorat von Sebastian Münster, 1547-1548
      • (178r) Halbseitiger von zwei kleinen Engeln gehaltener, bebänderter Blattkranz mit hebräischer Inschrift. Künstler: Jakob Klauser ( Ganz 1960, 139f. mit Abb. 53)
      • (178r-179r) Einleitung und Einträge, alles geschrieben von Münster
      • (179r) Am Schluss Pantaleon Notiz über Münsters Todesdatum
    • (179v-181r) 1. Rektorat von Johann Ulrich Iselin, 1548-1549
      • (179v) Ganzseitige Miniatur: Architekturrahmen mit Vollwappen und Ahnentafel. Künstler: Wohl Balthasar Han, Glasmaler. Datiert 1549 ( Ganz 1960, 140f. mit Abb. 54)
      • (180r-181r) Einleitung und Einträge, alles geschrieben von Iselin
    • (181v-183r) 2. Rektorat von Wolfgang Wissenburg, 1549-1550
      • (181v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen vor gerahmter Raumfolie. Künstler: Unbekannt. Datiert 1550 ( Ganz 1960, 141f. mit Abb. 55)
      • (182r-183r) Einleitung und Einträge, alles geschrieben von Wissenburg
    • (183v-184v) 3. Rektorat von Oswald Bär, 1550-1551
      • (183v) Ganzseitige Miniatur: Vollwappen zwischen Bären vor landschaftlichem Hintergrund. Künstler: Unbekannt. Datiert 1550 ( Ganz 1960, 142f. mit Abb. 56)
      • (184r-v) Einleitung mit Versen (gedruckt MUB 2, 66), dann die Einträge
      • (184v) Am Schluss Notiz Pantaleons über Bärs Tod
    • (185r-186v) 4. Rektorat von Bonifacius Amerbach, 1551-1552
    • (187r-188r) 1. Rektorat von Simon Sulzer, 1552-1553
      • (187r) Ganzseitige Miniatur: Portalrahmen mit dem von Bären bewachten Vollwappen. Künstler: Unbekannt. Datiert 1553 ( Ganz 1960, 143-145 mit Abb. 58)
      • (187v) Einleitung, verfasst (?), geschrieben und unterschrieben von C[ elio ] S[ econdo ] C[ urione ]
      • (187v-188r) Einträge, geschrieben von Sulzer
    • (188v-190r) 2. Rektorat von Martin Borrhaus, 1553-1554
      • (188v-190r) Einleitung und Einträge, alles geschrieben von Borrhaus
      • (190r) Am Schluss Notiz Pantaleon über Borrhaus' Tod
    • (190v-192v) 2. Rektorat von Johann Ulrich Iselin, 1554-1555
    • (193r-194r) 2. Rektorat von Johannes Huber, 1555-1556
      • (193r-194r) Überschrift und Einträge
    • (194v-196v) 5. Rektorat von Bonifacius Amerbach, 1556-1557
      • (194v) leer (ausgespart für Miniatur?)
      • (195r-196v) Einleitung und Einträge, alles geschrieben von Amerbach
      • (196v) Am Schluss Notiz Pantaleons über Amerbachs Tod
    • (197r-199v) 3. Rektorat von Wolfgang Wissenburg, 1557-1558
      • (197r-198v) Einleitung und Einträge, alles geschrieben von Wissenburg
      • (198v) Am Schluss Notiz Pantaleons über Wissenburgs Tod
      • (199r-v) leer
    • (200r-202v) 2. Rektorat von Johannes Sphyractes, 1558-1559
      • (200r) Einleitung, verfasst (?), geschrieben und unterschrieben von C[ e ]lio S[ econdo ] C[ urione ]
      • (200v-201r) Ein lateinisches Gedicht (gedruckt: MUB 2, 111f.) und griechische Verse, beides verfasst von Guilielmus Xylander (1532-1576)
      • (201r-202r) Einträge
      • (202r) Am Schluss griechisches Distichon auf Sphyractes von Jacobus Hertelius (1536-1564), wohl Autograph
    • (202v-204r) 1. Rektorat von Isaak Keller, 1559-1560
      • (202v) Ganzseitige Miniatur: Blattkranz mit Vollwappen und der Figur eines Arztes. Künstler: Jakob Klauser ( Ganz 1960, 145f. mit Abb. 57)
      • (203r-204r) Einleitung und Einträge, alles von Keller geschrieben
    • (204v-206r) 3. Rektorat von Johann Ulrich Iselin, 1560-1561
      • (204v) Einleitung
      • (205r-206r) Einträge
      • (206r) Am Schluss Notiz Pantaleon über Iselins Tod
    • (206v-208r) 1. Rektorat von Basilius Amerbach, 1561-1562
      • (206v) leer (ausgespart für Miniatur?)
      • (207r-208r) Überschrift und Einträge, alles geschrieben von Amerbach
    • (208v-210v) 2. Rektorat von Simon Sulzer, 1562-1563
      • (208v) Einleitung, verfasst, geschrieben und unterschrieben von C.S. Curio
      • (209r-210v) Einträge
    • (211r-213r) 1. Rektorat von Ulrich Coccius, 1563-1564
      • (211r) Ganzseitige Miniatur: Portalarchitektur mit Vollwappen zwischen Moses und Paulus. Künstler: Hans Hug Kluber. Datiert 1563 ( Ganz 1960, 146f. mit Abb. 59)
      • (211v) Einleitung und Verse mit aufgelöstem Chronogramm, alles geschrieben und unterschrieben von Heinrich Pantaleon
      • (212r-213r) Einträge, geschrieben von Valentin Haloander (vgl. den nächsten Eintrag)
    • (213v-214v) Rektorat von Marcus Hopper, dann Ulrich Coccius, 1564-1565
      • (213v) Einleitung und zwei Einträge
      • (213v) Farbige Blattranke ( Ganz 1960, 147 ohne Abb.)
      • (214r) Übernahme des Rektorats durch Coccius
      • (214r) Farbige Initiale F ( Ganz, a.O.)
      • (214r-v) Einträge. Alles geschrieben und vielleicht auch ausgestattet von Valentin Haloander, der am Schluss subskribiert (s. MUB 2, 156)
    • (215r-216r) 1. Rektorat von Theodor Zwinger I (1533-1588), 1565-1566
      • (215r) Ganzseitige Miniatur: Inschrifttafel mit Wappenmedaillon. Künstler: Jakob Klauser. Datiert (Inschrift) MDLXV ( Ganz 1960, 148 mit Abb. 60)
      • (215v-216r) Überschrift und Einträge
    • (216v-217v) 2. Rektorat von Basilius Amerbach, 1566-1567
      • (216v-217v) Überschrift und Einträge, alles geschrieben von Amerbach
    • (218r-220v) 3. Rektorat von Johannes Huber, 1567-1568
      • (218r) Einleitung und In bonum rectorem hexastichon, alles geschrieben und unterschrieben von Heinrich Pantaleon
      • (218r) Dazwischen halbseitige Miniatur: Vollwappen vor damasziertem Grund. Künstler Hieronymus Vischer; nachträglich, ca. 1585/6, während Pantaleons eigenem Rektorat ( Ganz 1960, 149 mit Abb. 61)
      • (218v-219r) Einträge
      • (218v) Am Rand Notiz über den Ausschluss von Gerardus Spina, geschrieben und unterschrieben von Marquardus Molitor (Müller genannt Gerster)
      • (219v) Notiz Pantaleon über Hubers Tod und die Wahl seines Sohnes zum Bürgermeister
      • (220r-v) leer
    • (g-m) Moderne Vorsatzblätter, leer
Entstehung der Handschrift:
  • Gleich nach der Eröffnung der Universität im Jahre 1460 liess der Rektor einen Codex als Matrikel herstellen. 3v: Ipse autem clarissimus rector ilico hunc codicem ad matriculandum universos in hoc almo studio studere volentes fieri iussit, in quo singuli in eo intitulati descripti reperiuntur.
  • Wie der Band anfänglich ausgesehen hat, wie umfangreich er war und wie gebunden, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit feststellen. Aufgrund der zu vermutenden starken Benutzung, erscheinen Neuheftungen und Ergänzungen wahrscheinlich. Hinweise können die Abweichungen vom bzw. Wechsel im ziemlich regelmässigen Lagenschema sein: 1. Lagen 9/10 (Bl. 94/95); 2. Lagen 12/13 (Bl. 119/120); 3. Lagen 20/21 (Bl. 175-176); 4. Lagen 24/25 (Bl. 211/212).
  • 1. Der Wechsel von Quinternionen zu Quaternionen zwischen den Lagen 9 und 10 scheint unauffällig und dürfte zum ersten Codex gehören.
  • 2. Eine erste grössere Störung stellen wir bei Lage 12 und 13 fest. Tatsächlich weisen die Blätter 118 und 119 unten rechts ursprünglich wohl übereinanderliegende rostumrandete Löcher auf, die von einem Nagel eines Beschlags stammen könnten. Der alphabetische Zyklus der Einleitungen ist gestört. 116v ist leer, der vorgesehene mit U/V beginnende Einleitungstext wurde nie eingefügt. Der mit X beginnende Einleitungstext zum Wintersemester 1507/8 (117v) wurde erst nach 1513 (vgl. den Hinweis in MUB 1, 286: Einleitungstext auf den Tod des Rektors im Jahre 1513) mit einer sehr grob ausgeführten Initiale ausgeführt. Die Initiale Z fehlt ganz; vermutlich war dafür die letzte Seite 119v vorgesehen. Lage 13, mit der eine neue alphabetische Reihe beginnt, ist in mehrfacher Hinsicht singulär: a) Es handelt sich um die kleinste (nicht gestörte) Lage im Band, eine Ternio. b) Zwei Seiten (Bl. 121v und 123r) weisen nur eine kalligraphische Initiale auf; der Rest der Einleitungstexte wurde nie ergänzt. c) Zu den beiden Initialen A (120r) und (125r) finden sich im Band keine Parallelen. d) Für die vier in der Lage enthaltenen Semester sind keine Immatrikulationsgebühren verzeichnet. e) Bis 123r wurden die Rektoren am Rand durchnummeriert, der grösste Teil, wie es scheint, in einem Durchgang (s.o. Inhalt allgemein), wohl 1509 im Zusammenhang mit der Umarbeitung des Bandes, um die richtige Reihenfolge der aufgelösten Lagen zu garantieren. Der ursprüngliche Band hätte also 12 Lagen mit den heutigen Bl. 1-119 umfasst und wäre mit einem beschlagenen Holzeinband versehen gewesen. Vor einer grösseren Erweiterung des Bandes im Jahre 1509 wäre wohl die Ternio Bl. 120-125 eingelegt und begonnen worden.
  • 3. Noch deutlichere Indizien für eine Umarbeitung des Bandes bietet der Übergang von Lage 20 zu 21. a) Die letzte Seite (175v) weist am Innenrand sowohl oben wie unten Rostspuren auf, die wiederum vom Beschlag stammen dürften. Der obere Fleck drückte durch und lässt sich rückwärts bis Bl. 164v feststellen. b) Oben an der Aussenseite befindet sich ein durch Insektenfrass entstandenes Loch, das sich von Bl. 175 bis 173 verfolgen lässt. c) Die Lage 20 (Bl. 173-175) ist völlig singulär. d) Mit Lage 21 wechselt die Qualität des Pergaments spürbar. e) Die Lagen 1-20 sind unten am innern Falz mit einer (nicht mehr immer deutlich lesbaren) Lagensignatur von a bis u (?) versehen, die wohl vor der (erneuten?) Erweiterung des Bandes, die um 1544 vorgenommen wurde, angebracht wurde. f) Angeschnittene Textpassagen zeigen, dass die ersten zwanzig Lagen bei der Neuheftung neu formiert wurden. Vermutlich sollte der Band so erweitert werden, dass er die ersten 100 Jahre der Universität abdecken sollte. Auf diese Umarbeitung dürfte der älteste sichtbare Teil des heutigen Einbands zurückgehen.
  • 4. Auffällig sind auch die beiden letzten Lagen. Sie umfassen je ein Doppelblatt mehr als die vorhergehenden und weisen Blätter auf, die kleiner sind als der übrige Buchblock. Wurden die beiden Lagen evt. erst um 1557 angesetzt? Dann könnte der – sonst wohl ins späte 16. Jahrhundert zu datierende – nur noch in Resten vorhandene Rückenüberzug aus weissem Schweinsleder ebenfalls bei dieser Überarbeitung angesetzt worden sein. Die unregelmässige Kante des Überzugs und die unregelmässig beschnittenen Blätter verraten möglicherweise dasselbe ästhetische Empfinden.
Provenienz der Handschrift:
  • Die Matrikel wurde zumindest solange, bis der Band voll war, jeweils vom Rektor in der arca rectoris verwahrt und nach Ablauf der Amtszeit dem Nachfolger übergeben. Dies war u.a. nötig, weil Immatrikulationen über das ganze Jahr hin möglich waren. Bis 1528 wechselte der Band also seinen Standort halbjährlich. Während der reformationsbedingten Schliessung der Universität 1528-1532, dem so genannten Interregnum (vgl. die Notiz 162r), ging die Matrikel wohl zusammen mit mit dem Szepter und dem Fiscus an den Rat über. In dieser Zeit dürfte auch die unpassende und später ausradierte Federzeichnung auf Bl. 52v entstanden sein. Von 1532 bis 1557 – das Rektorat dauerte nun ein ganzes Jahr – ging der Band wiederum auf Wanderschaft. Ob er, nachdem 1568 ein neuer Band begonnen wurde, noch lange in der arca rectoris verblieb, wissen wir nicht. Denkbar ist, dass er nun im Archivkasten versorgt wurde, als dessen Standort sich im Laufe der Jahrhunderte das Untere und Obere Kollegium und die Universitätsbibliothek nachweisen lassen ( Wackernagel 1966, 32-35). Auffällig ist immerhin, dass eine später angebrachte Eintragung Jakob Christoph Iselins (15r) just die Jahreszahl 1735 trägt, als Iselin Rektor war. Sollte der erste Matrikelband sich damals doch noch in der arca rectoris befunden haben? Auf jeden Fall wurde er erst später der Universitätsbibliothek übergeben – vermutlich im Zusammenhang mit dem Neubau an der Augustinergasse im Jahre 1849. Gegen eine frühere Abgabe spricht, dass die Bände nirgendwo in der Reiseliteratur als Sehenswürdigkeit der Bibliothek genannt werden. Im von Johann Zwinger 1672-1676 verfassten Katalog wurden die ersten drei Matrikelbände von Franz Dorotheus Gerlach, Bibliothekar 1830-1867, eingetragen (Codices philosophici, Kat Vb Schweiz 201, Bl. 52v): "א I 16-18: Matricula Studiosorum Academiae Basiliensis inde a primo Rectore Georgio de Andlow ad annum 1759. Tria Vol. Fol."
  • Da das Universitätsarchiv 1904 von der Universität dem Staatsarchiv Basel-Stadt übergeben wurde, wurde der Band wie alle Matrikelbände auch in den Katalog des Staatsarchivs aufgenommen und erhielt auch eine Archivsignatur (UA E 1), wurde aber nie an das Staatsarchiv abgeliefert ( Wackernagel 1966, 44).
  • Der Band wurde zweimal restauriert, 1952 und 2009.
Bibliographie:
  • Carmenati, Francesco / Koschate, Friderike: Restaurierungsbericht (Basel 2009)
  • Escher, Konrad: Die Miniaturen in den Basler Bibliotheken, Museen und Archiven (Basel 1917) 167-175, Nr. 228
  • Ganz, Paul Leonhard: Die Miniaturen der Basler Universitätsmatrikel (Basel 1960)
  • MUB. – Wackernagel, Hans Georg (Hg.): Die Matrikel der Universität Basel, Bd. 1 [1460-1529] (Basel 1951); Bd. 2 [1532-1601] (Basel 1956)
  • Steinmann, Martin: Die humanistische Schrift und die Anfänge des Humanismus in Basel, in: Archiv für Diplomatik, Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde 22 (1976) 376-437 mit 32 Tafeln
  • Wackernagel, Wolfgang Dietrich: Das Archiv der Universität Basel, in: Jahresbericht des Staatsarchivs Basel-Stadt (1966) 25-63
  • Wilhelmi, Thomas (Hg.): Sebastian Brant. Kleine Texte (Stuttgart - Bad Cannstatt 1998) [= Arbeiten und Editionen zur Mittleren Deustchen Literatur, NF 3] 3 Bde.