Neue Webanwendung
Technische Angaben
Die Webanwendung von e-codices wurde von Grund auf neu erstellt und im November 2008 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Alle eingesetzten Technologien sind Open Source Software:
- PHP — «a widely-used general-purpose scripting language that is especially suited for Web development» (php.net)
- CodeIgniter — «a powerful PHP framework with a very small footprint, built for PHP coders who need a simple and elegant toolkit to create full-featured web applications» (codeigniter.com)
- MySQL — «The world's most popular open source database» (mysql.com)
- jQuery — «jQuery is a fast and concise JavaScript Library that simplifies HTML document traversing, event handling, animating, and Ajax interactions for rapid web development.» (jquery.com)
- XML — «Extensible Markup Language (XML) is a simple, very flexible text format derived from SGML (ISO 8879). Originally designed to meet the challenges of large-scale electronic publishing, XML is also playing an increasingly important role in the exchange of a wide variety of data on the Web and elsewhere.» (W3C)
- XSLT — «a language for transforming XML documents into other XML documents» (W3C)
- Lucene — «a high-performance, full-featured text search engine library» (apache.org)
- Solr — «an open source enterprise search server based on the Lucene Java search library» (apache.org)
Voraussetzungen
Für eine bestmögliche Nutzung und optimale Darstellung der virtuellen Bibliothek von e-codices sollte JavaScript nicht deaktiviert sein (standardmässig ist JavaScript in Ihrem Browser bereits aktiviert), zudem empfehlen wir, einen modernen Browser zu benutzen. Zu diesen gehören etwa Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari (auf Mac Computern bereits vorinstalliert), Opera oder Internet Explorer ab Version 9.
Features
- Mehrsprachigkeit: die virtuelle Handschriftenbibliothek e-codices ist in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch zugänglich. Die wissenschaftlichen Handschriftenbeschreibungen sind jedoch nur in der jeweiligen Originalsprache verfügbar.
-
Referenzierbarkeit: jede Handschrift und jede einzelne Seite einer Handschrift kann mittels einer einfachen
URL eindeutig referenziert und somit auch verlinkt werden. Die URL setzt sich zusammen aus der Domain, Sprache (abgekürzt als
"de" für Deutsch, "en" für Englisch, "fr" für Französisch, "it" für Italienisch) Bibliothekskürzel, (vereinfachte) Signatur
und Seitenzahl. So lautet z.B. die komplette URL für die erste Seite von Dantes Divina Commedia
(Cod. Bodmer 56) folgendermassen:
www.e-codices.unifr.ch/de/cb/0056/1r. - Auswahl nach Bibliothek / Sammlung: es können entweder alle digitalisierten Handschriften oder nur die Handschriften jeweils einer Bibliothek oder Sammlung angezeigt werden.
- Auflistung der Handschriften nach verschiedenen Kriterien:
- Signatur
- Entstehungszeit
- Entstehungsort
- Online seit: die neusten digitalisierten Handschriften werden zuoberst aufgelistet
- Auflistung nach Autoren: e-codices richtet sich dabei nach der aktuellsten Gesamtausgabe des RAK Regelwerks, nämlich
der elektronischen Ausgabe von 2007:
«Regeln für die Alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken RAK-WB, 2. überarbeitete Auflage einschliesslich der 4. Ergänzungslieferung von 2002 mit zusätzlichen Aktualisierungen, Frankfurt a. M. 2007» (vgl. http://www.allegro-c.de/regeln/rwb.htm).
Autoren sind daher in ihren jeweiligen Ansetzungs- und gängigen Verweisformen aufgelistet, so dass z.B. auch übersetzte und latinisierte Namen gefunden werden können. So führen z.B. die Namensvarianten Avicenne, Abitianus, Ibn-Sina, Abu-Ali al-Husain Ibn-Abdallah etc. alle zu Avicenna.
Wird ein Autor angeklickt, werden alle Werke dieses Autors mit Titel und – so vorhanden – incipit und explicit angezeigt, so wie ein direkter Link zum jeweiligen Anfang und Ende des Textes. - Handschriftenbeschreibungen: zu jeder Handschrift kann die jeweils aktuellste wissenschaftliche Beschreibung im HTML Format, als kodierte XML (TEI-P5) Datei und wo vorhanden als PDF angezeigt werden.
- Faksimile: alle Seiten einer Handschrift inklusive leere Seiten und Einband können in vier verschiedenen Grössen betrachtet werden. Die grösste Auflösung ist dabei um ein mehrfaches grösser als die Original-Handschrift (für weitere Angaben zur Auflösung und Aufnahmetechnik siehe Masterdateien).
- Seite drehen: alle Handschriftenseiten können um 90, 180 oder 270 Grad gedreht werden.
- Seite versenden: jede Seite kann via Formular zusammen mit einer Nachricht an eine beliebige E-Mail-Adresse gesendet werden, wahlweise nur als Link oder zusätzlich mit Abbildung der Seite als E-Mail-Attachment.
- Verschiedene Ansichten: neben der Ansicht des Faksimiles als Einzelseiten existieren zwei weitere Ansichten: 2x1 und 3x4.
In der 2x1 Ansicht können jeweils zwei Seiten nebeinander betrachtet werden. Dabei kann man entweder jeweils eine oder zwei Seiten weiterblättern. Diese Ansicht ist sozusagen das virtuelle Abbild einer geöffneten "realen" Handschrift.
Die 3x4 Ansicht zeigt verkleinerte Abbildungen der Handschriftenseiten (sogenannte "Thumbnails"). So können insgesamt zwölf Seiten auf einmal betrachtet werden, was ein schnelles Blättern durch die Handschrift ermöglicht, um sich einen Überblick zu verschaffen. - Cooliris Unterstützung: Cooliris (früher: "PicLens") ist ein Browser-Addon, erhältlich für Mozilla Firefox, Internet Explorer und Safari. Wenn dieses Addon in Ihrem Browser installiert ist, können Sie die digitalisierten Handschriftenseiten zusätzlich auf einer dreidimensionalen Wand betrachten, was ein noch schnelleres Blättern durch eine Handschrift erlaubt als mit der 3x4 Ansicht.
- Steuerung per Tastatur: in den verschiedenen Faksimile-Ansichten kann mit der Tastatur in den Handschriften "geblättert" werden. Pfeiltaste nach links blättert eine Seite zurück, Pfeiltaste nach rechts eine Seite weiter. In der 1x1 (Einzelseiten) Ansicht kann zudem mit Pfeiltaste nach oben die nächsthöhere und mit Pfeiltaste nach unten die nächsttiefere Auflösung gewählt werden.
- Suche: die wissenschaftlichen Handschriftenbeschreibungen können entweder im Volltext oder nach Teilbereichen durchsucht werden (Autor, Handschriftentitel, Werktitel, Entstehungsort, Incipit, Explicit und Buchschmuck). Die Suchresultate enthalten einen Textauszug aus der jeweiligen Beschreibung mit hervorgehobenem Suchbegriff und – je nach Suche – einen Link zum Anfang der jeweiligen Handschrift oder direkt zur gesuchten Textstelle (bspw. bei Incipit und Werktitel). Bei der Suche nach Buchschmuck wird zusätzlich ein Vorschaubild der gefundenen Seite angezeigt. Die Suche unterstützt zur Zeit folgende Steuerzeichen und Operatoren:
- * (Wildcard): Die Suche nach Gall* findet St. Gallen und Gallus. Wildcards können am Anfang und am Ende eines Suchbegriffs verwendet werden.
- Anführungs- und Schlusszeichen: um bspw. ganze Sätze oder Suchbegriffe in einer vorgegebenen Anordnung zu finden, können Anführungs- und Schlusszeichen verwendet werden. Werden mehrere Suchbegriffe ohne Anführungs- und Schlusszeichen eingegeben, entspricht dies einer entweder-oder-Suche. So findet etwa Freiburger Perikopen viel mehr Resultate als "Freiburger Perikopen"
- Logische Operatoren: die Wörter AND, OR und NOT können als logische Operatoren verwendet werden. Beispiel: Stricker NOT Kleindichtung
- ~ (Suche nach ähnlichen Schreibweisen): mit dem ~ (Tilde) Zeichen werden alle Wörter gefunden, die eine ähnliche Schreibweise wie der gesucht Begriff aufweisen. So findet eine Suche nach Stricker~ auch Strickler, Strecker und Strichen.
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