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[sine loco], codices restituti, Cod. 1 (Codex Florus dispersus)
Papyrus und Pergament · 117 ff. · 32 x 22 cm · Lyon oder Luxeuil · 7./8. Jahrhundert
Augustinus Hipponensis, Epistolae et Sermones (Codex restitutus)

„Codex Florus dispersus" enthält eine virtuelle Rekonstruktion einer Handschrift mit Briefen und Predigten von Augustinus. Er wurde in einer Unzialschrift von einer Hand des späten 7. Jhs. bzw. des frühen 8. Jhs. geschrieben. Entstanden ist die Handschrift offensichtlich in Frankreich, vielleicht in Luxeuil oder Lyon. Ursprünglich enthielt die Handschrift mindestens 30 Quinionen (mindestens 300 Blätter), von denen heute noch 117 Blätter erhalten sind. Ein Teil mit 63 Blättern aus den ursprünglichen Lagen 4-11 befindet sich heute in Paris (BnF, lat. 11641), in den nach Blatt 26 ein Einzelblatt eingefügt werden kann, das heute in St. Petersburg (NLR, Lat.F.papyr. I.1) aufbewahrt wird. Ein weiterer Teil mit 53 Blättern aus den ursprünglichen Lagen 24-30 wird heute in Genf (Bibliothèque de Genève, lat. 16) aufbewahrt. Das Aussenblatt einer Lage (Quinio) besteht jeweils aus einem Pergamentblatt, die restlichen Blätter aus Papyrus. Im 9. Jh. gehörte der Band zur Bibliothek des Florus von Lyon, der eigenhändig in diese Handschrift zahlreiche Marginalien eintrug. "sine loco", codices restituti, Cod. 1 enthält eine virtuelle Rekonstruktion der überlieferten Teile in der ursprünglichen Reihenfolge. (flu)

Online seit: 15.12.2014

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[sine loco], codices restituti, Cod. 2 (Frowinus dispersus)
Pergament · 194 ff. · 31.5 x 23 cm · Engelberg · 1143-1178
Gregorius M., Moralia in Job., t. I (Codex restitutus)

Dieser Codex enthält eine virtuelle Rekonstruktion von Cod. 20 der Klosterbibliothek Engelberg mit dem ersten Band der Moralia in Iob von Gregor dem Grossen. Er enthält den ersten (f. 6r-99r) und zweiten Teil (99r-193v), beide gegliedert in je fünf Bücher. Am Anfang des Bandes befand sich eine ganzseitige, kunstvolle Darstellung von Hiob mit den drei Freunden (obere Hälfte) und eine Darstellung Gregors des Grossen und einem schreibenden Mönch (untere Hälfte), der wie üblich Petrus Diaconus darstellt. Dieses Blatt mit einem Widmungsvers auf Frowin auf der Rückseite, der eigentlichen Rectoseite, wurde von P. Karl Stadler in seinem handgeschriebenen Katalog von 1787 sorgfältig beschrieben und half so, dieses membrum disiectum, das heute in The Cleveland Museum of Art, 1955.74 (Purchase from the J.H. Wade Fund) aufbewahrt wird, eindeutig diesem Band zuzuweisen. (flu)

Online seit: 15.12.2014

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[sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi, Fragmenta)
Pergament · ? ff. · 22-45.9 x 26.4-61 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte des 9. Jahrhunderts (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsBN 49
Pergament · 184 ff. · 12.5 x 8.5 cm · Böhmen · Ende 14. / erste Hälfte des 15. Jahrhunderts
Gebetbuch

Die Handschrift enthält eine Gebetssammlung in böhmischer Sprache; acht Gebete werden Johannes von Neumarkt (um 1310-1380), einem frühen Vertreter des böhmischen Humanismus, zugeschrieben. Die Handschrift ist mit einigen roten und blauen Lombarden verziert; auf f. 39r war ehemals ein Bild der Arma Christi eingeklebt, von welchem nur noch Leimspuren vorhanden sind. (sau)

Online seit: 18.12.2014

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 3
Pergament · 100 ff. · 31 x 24 cm · Muri (?) · 1508
Pontificale Murense

Pontificale für Johannes Feierabend, 1500 bis 1508 Abt des Klosters Muri. Am 12.7.1507 hatte Papst Julius II Abt Johannes Feierabend und seinen Nachfolgern die Pontificalien verliehen. (pel)

Online seit: 03.11.2009

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 5
Pergament · 258 ff. · 30.5-31 x 22.5-23 cm · erste Hälfte des 14. Jahrhunderts
Jacobus de Voragine

Der italienische Dominikaner Jacobus de Voragine, bekannt als Verfasser der Legenda aurea, schrieb neben Heiligenviten auch umfangreiche Predigtzyklen. Die vorliegende Sammlung aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts enthält rund 340 Predigten zu allen Sonn- und Feiertagen des Kirchenjahres. Sie gelangte 1553 in die Bibliothek des Klosters Muri. (gam)

Online seit: 14.12.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 6
Pergament · 77 ff. · 30 x 20.5 cm · 15. Jahrhundert
Missale speciale

Das Missale speciale aus dem 15. Jahrhundert enthält die Messformulare der höchsten Feiertage des Kirchenjahres (Weihnachten, Epiphanie, Ostern, Auffahrt, Pfingsten, Trinitas, Michael, Allerheiligen und Kirchweih) sowie die Totenmesse und einige Votivmessen. Diese Zusammenstellung war geeignet für den Gottesdienst in einer Kapelle. In der vorliegenden Handschrift ist das Kanonbild mit der Kreuzigung Christi herausgeschnitten. (gam)

Online seit: 14.12.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 8
Pergament · 217 ff. · 27 x 18.5 cm · 12. Jahrhundert
Hieronymus, Commentarii in evangelia

Die Handschrift aus dem 12. Jahrhundert mit Kommentaren zu den vier Evangelien dürfte aus dem Elsass stammen. Darauf deutet die Gründungsgeschichte des benediktinischen Priorats St. Fides in Schlettstadt hin, die auf den letzten Seiten eingetragen ist. 1530 befand sie sich im Besitz von Johannes Schornegg, Pfarrer in Muri. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 14
Papier · 293 ff. · 41 x 31 cm · Luzern · 1474
Ps-Aegidius Romanus, Nicolaus de Dinkelspühl, Bernardus de Parentis

Adam Keuten, seit 1467 Leutpriester an der Luzerner Hofkirche, legte 1474 einen grossformatigen Band mit den Proprietates rerum naturalium moralisatae an, einer siebenteiligen Enzyklopädie zu den wichtigsten Bereichen der geschaffenen Natur mit daran anschliessenden allegorischen Deutungen der natürlichen Erscheinungen. Der Band enthält ausserdem einen medizinischen Traktat und einige kurze Werke über die Eucharistie und einen längeren Traktat über die Messe. (gam)

Online seit: 14.12.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 31a
Pergament · 6 ff. · 39 x 16.5-17.5 cm / 6 x 13-16 cm · Hochalemannischer Raum · Mitte des 13. Jahrhunderts
Osterspiel von Muri

Das Osterspiel von Muri gilt als das älteste bekannte Schauspiel in deutschen Reimen. Der Autor ist unbekannt. Sprachanalysen lassen auf eine Herkunft aus dem mittleren oder westlichen Teil des hochalemannischen Raums schliessen. Die erhalten gebliebenen Teile des Osterspiels deuten auf ein reines Rededrama ohne lateinische oder musikalische Elemente hin. (pel)

Online seit: 15.04.2010

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 84
Papier · 388 ff. · 26.5 x 19.5 cm · Alpirsbach · 1498-1499
Petrus Hispanus, Petrus Tartaretus

Der Sammelband besteht aus einem Inkunabeldruck aus Freiburg i. Br. von 1494 und zwei handschriftlichen Teilen, die Frater Johannes Bengel, Konventuale des Schwarzwälder Klosters Alpirsbach, in den Jahren 1498 und 1499 kopierte. Die drei Schriften zur scholastischen Logik stammen von Petrus Hispanus und Petrus Tartaretus, einem zeitgenössischen Pariser Philosophen, dessen „Eselsbrücke“ (pons asinorum) genannte logische Figur ebenfalls kopiert ist. (gam)

Online seit: 14.12.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 85
Papier · 149 ff. · 28 x 21 cm · Oberitalien · um 1470-1480
Antonius Guainerius; Tractatus medicinales

Der medizinische Sammelband aus Oberitalien enthält drei Inkunabeldrucke mit Werken des in Pavia tätigen Arztes Antonio Guainerio und einen handschriftlichen Teil aus den 1470er Jahren mit Traktaten über die Unfruchtbarkeit, über den Urin und über Bauchschmerzen, ergänzt durch einige kurze Rezepte und ein medizinisches Konsilium für den Humanisten und Diplomaten Marcolino Barbavara. (gam)

Online seit: 14.12.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 4
Pergament · 339 ff. · 49 x 35 cm · letztes Viertel des 15., erstes Viertel des 16. Jahrhunderts
Graduale, pars de tempore

Erster Band (Temporale) des zweibändigen Graduale mit den Gesängen der Messe, das der Murenser Abt Laurentius von Heidegg im Jahr 1532 dem Kanonissenstift Säckingen abkaufte, nachdem die Kirchenausstattung des Klosters Muri mitsamt den liturgischen Büchern im Zweiten Kappelerkrieg zerstört worden war. Die grosse Fleuronné-Initiale zu Beginn liess der Abt übermalen und mit der Inful, dem Abtstab, seinem Wappen und demjenigen des Klosters versehen. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 5
Pergament · 300 ff. · 49 x 36 cm · letztes Viertel des 15., erstes Viertel des 16. Jahrhunderts
Graduale, pars de sanctis

Zweiter Band (Sanctorale) des zweibändigen Graduale, das der Murenser Abt Laurentius von Heidegg im Jahr 1532 dem Kanonissenstift Säckingen abkaufte, nachdem die Kirchenausstattung des Klosters Muri mitsamt den liturgischen Büchern im Zweiten Kappelerkrieg zerstört worden war. Die grosse Fleuronné-Initiale zu Beginn liess der Abt übermalen und mit der Inful, dem Abtstab, seinem Wappen und demjenigen des Klosters versehen. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 2
Pergament · I + 6 + I ff. · 23.5 x 17 cm · Muri · Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts
Kalendarium murense

Im nur sechs Blätter zählenden Kalendar aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert ist neben den Festen und den Heiligen auch die Dedicatio Murensis eingetragen. Nach der Reformation benutzten es die Äbte Christoph von Grüt (1549-1564), Hieronymus Frey (1564-1585) und Jakob Meyer (1585-1596), um die Daten ihres Klostereintritts, ihrer Wahl zum Abt, den Tod ihrer Vorgänger und weitere Ereignisse im Kloster zu notieren. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 6
Pergament · 91 ff. · 17 x 12.5 cm · 1483
Missale OFM

Das kleinformatige, 1483 geschriebene Missale wurde nach dem vorangestellten Kalendar von Angehörigen des Franziskanerordens verwendet. Im 16. Jahrhundert gehörte es dem Murenser Konventualen Rudolf Gwicht, der später Abt des Klosters Engelberg wurde. Er notierte im Kalendar seinen Klostereintritt und brachte auf dem hinteren Spiegelblatt sein Wappen an. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 7
Pergament und Papier · 357 ff. · 19.5 x 13.5 cm · Südwestdeutschland · zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts und zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Breviarium monasticum

Das monastische Brevier wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts für ein Benediktinerkloster geschrieben, nach den Antiphonen möglicherweise für das Kloster Muri. Am Ende ergänzte eine spätere Hand die Pergamenthandschrift durch Papierblätter und trug darauf Marien- und Martinsoffizien ein. Im 16. Jahrhundert war das Brevier im Besitz der Murenser Benediktiner. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWett 4
Pergament · 112 ff. · 16 x 11.5 cm · zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts
Richardus de Sancto Victore; Hugo de Sancto Victore; Augustinus; De canone mystici libaminis; Ps.-Bernardus Claraevallensis

Die in frühgotischer Minuskel geschriebene Sammelhandschrift der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts besteht aus fünf Teilen. Unter anderem beinhaltet sie den Beniamin minor des Richard von St. Viktor, mehrere Schriften von Hugo von St. Viktor, das De sermone domini in monte secundum Matthaeum des Augustinus und das De cognitione humanae conditionis des Bernhard von Clairvaux. Auf dem letzten Blatt sind Notizen zu Rezepten und Heilsegen. (red)

Online seit: 17.12.2015

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 1
Pergament · 334 ff. · 40 x 30 cm · Zürich (?) · 1260-1280
Biblia sacra

Teil eins (Genesis bis Esra) einer illuminierten dreibändigen Bibel (erhalten sind MsWettF 1 und MsWettF 2, die wohl Rudolf Schwerz, Chorherr am Zürcher Grossmünster und Leutpriester in Altdorf, testamentarisch dem Kloster Wettingen vermacht hat. (pel)

Online seit: 04.11.2010

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 2
Pergament · 276 ff. · 40 x 30 cm · Zürich (?) · 1260-1280
Biblia Sacra

Teil zwei (Neues Testament) einer illuminierten dreibändigen Bibel (erhalten sind MsWettF 1 und MsWettF 2), die wohl Rudolf Schwerz, Chorherr am Zürcher Grossmünster und Leutpriester in Altdorf, testamentarisch dem Kloster Wettingen vermacht hat. Die Herkunft der Biblia sacra ist nicht belegt, vermutet wird eine Entstehung im Zürcher Kunstkreis. Durch das Herausschneiden von Initialen entstanden Textverluste. (wue)

Online seit: 19.12.2011

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