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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 448
Pergament · 232 pp. · 31 x 21 cm · St. Gallen · um 1432 / nach 1446
Liber Ordinarius von Hersfeld / Ordinarium Sangallense

Martin Roland · 27.05.2013, 20:38:04
Von p. 3 bis p. 170 Rubrizierung und (teilweise nicht ausgeführte) rote Lombarden. Die eng mit der Schrift verknüpften Cadellen (z. B. pp. 24, 27, 29, 32, 51, 52 ...), das Fleuronnée einiger Lombarden und jenes von drei grösseren Initialen (pp. 23, 49, 143) von einem sehr charakteristischen Florator. Dieser Florator hat auch Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 4124 (dat. 1436 und 1439) und Cod. 4386 (dat. 1438) ausgestattet.
Cod. 4124 wurde von einem Johannes Rüll geschrieben, dessen Schrift vor allem bei den Cadellen ganz eng mit den Dekorformen verbunden ist, sodass zu überlegen ist, ob Rüll nicht auch für die Ausstattung in Frage kommt (jene der beiden Wiener Codices und von St. Gallen, Cod. 448). Ob er mit Johannes Ruell de Amelborg identisch ist, muss erst geklärt werden. Cod. 4386 enthält zwei derzeit nicht identifizierte Wappen und als Spiegelbeklebung eine Urkunde Papst Martins V. für den Züricher Kanoniker Leonhard (Linhard) Moschart.

Literatur:
Ph. LENZ, Die Reformen des Klosters St. Gallen im 15. Jahrhundert, in: Die benediktinische Klosterreform im 15. Jahrhundert (Hg. F. X. Bischof, M. Thurner). Berlin 2013, 221–258, bes. 224–233.
G. SPAHR, Die Reform im Kloster St. Gallen 1417–1442, Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung 75 (1957), 13–80, bes. 36–46.
B. CH. STOCKER, Friedrich Colner, Schreiber und Übersetzer in St. Gallen 1430–1436. Göppingen 1996, 61–63 (mit wohl irriger Spätdatierung).
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Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 448
Pergament · 232 pp. · 31 x 21 cm · St. Gallen · um 1432 / nach 1446
Liber Ordinarius von Hersfeld / Ordinarium Sangallense

Samuel_Schick · 18.01.2016, 22:51:13
Am Ende des Codex ein beschnittenes Einzelblatt einer Pestmesse mit Hufnagelnotation auf 5 Linien. Rückseite Federproben.

Titel und Inhalt:
Cont[ra] pestilencia offi[ciu]m misse
Introitus: Recordare domine testamenti tui
Alleluia - Salvabo populum
Offertorium: Stetit pontifex
etc.
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Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 448
Pergament · 232 pp. · 31 x 21 cm · St. Gallen · um 1432 / nach 1446
Liber Ordinarius von Hersfeld / Ordinarium Sangallense

Samuel_Schick · 18.01.2016, 23:07:06
p. 37 Beginnt ein Tonar (moderne Bleistift-Marginalie "Tonarium") mit Psalmmodellen und u.a. verschiedenen Fassungen von "Benedicamus domino", "Te lucis ante terminum" sowie "Iam lucis orto sidere" auf fünf Linien in Hufnagelnotation. Ab p. 43 fehlen die Initialen.
Auf p. 44 auch zwei Zeilen in cantus-fractus-Notation (puer natus in bethleem).
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Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 454
Pergament · 368 pp. · 34 x 26 cm · St. Gallen · um 880-890
Martyrologium

Schmidt · 24.09.2014, 12:50:11
OCR p. 309a 13. Nov.
Statt "natans" ist "natalis" zu lesen (in monumenta.ch falsch)
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Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 546
Papier · II + XXIX + 377 + I ff. · 41 x 27.5-28 cm · St. Gallen · vor dem Jahr 1507, Scarpatetti: 1507-1514
Joachim Cuontz: St. Galler Sequentiar / Tropar mit Hufnagelnotation

michelecolandrea · 30.12.2013, 13:26:52
Kyrie - Cunctipotens genitor deus
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Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 593
Papier · II + 198 pp. · 21.5 x 14 cm · sanktgallische laienorientierte Gemeinschaft, teilweise Kloster St. Gallen (P. Joachim Cuontz) · 1505
Gebete, Viten und Festrubriken, deutsch (P. Joachim Cuontz)

KlausGraf · 17.12.2015, 22:56:12
"Exempel von ains richen burges son". Es heißt "burgers", während im Textanfang tatsächlich burges steht.
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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 626
Pergament · 314 pp. · 35 x 25 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Bellum Iudaicum libri V

Schmidt · 20.12.2013, 17:36:23
3 Notiz I. v. A. zur Autorschaft : Non Josephi Judaei celeberrimi viri hoc opus est, sed Josephi Gorionis, qui haec hebraico sermone scipsit, quem Scaliger egregium impostorem nominat.

Schmidt: Das ist NICHT der Gorionide.
Ähnlich Pius Kolb (csg 1401, S.208f.):

Horum Librorum author est quidem Josephus Ju-daeus, non tamen Flavius ille Josephus Matathiae filius, qui de Bello Judaico non V. tan-tum, sed VII. Libros scripsit, ut paulo ante diximus; sed Josephus Ben-Gorion, seu Filius Gorionis, hincque ab alijs Gorionides dictus. Hunc Hebraicè sua opera, illum Judeè scripsisse authores: et quamuis utraque im multis retro saeculis Latinitate donata fuerint, Josephi Gorionides tamen longè cultiori, ac ferè Rhetorico stilo translator esse clarè per-spicies, [S. 209] si ambos nostros antiquissimos Codices antè scrutatus fueris.

Schmidt: Das stimmt insofern nicht, als der hebräisch schreibende Gorionide nicht Vorlage für unseren lateinischen „Hegesippus“ gewesen oder gar mit diesem identisch ist. Den Gorioniden, auch unter dem Namen „Josippon“ bekannt, kenne ich recht genau, denn ich habe für meine Zwecke die Ausgabe von Breithaupt ins Deutsch übertragen. Eine der vielen Versionen dieses Buches ist unlängst auf Deutsch im Marix-Verlag erschienen. Sie ist um ca. ein Drittel kürzer als die Ausgabe von Breithaupt und enthält z. B. den Alexanderroman nicht.
Zum lateinischen Josephus vgl. Heinz Schreckenberg: Die Flavius-Josephus-Tradition in Antike und Mittelalter. (Arbeiten zur Literatur und Geschichte des Hellenistischen Judentums, hg. von Rengstorf, Band 5) Leiden (E.J. Brill) 1972; darin zu Hegesippus S. 56ff.

Euw, Anton von: Die St. Galler Buchkunst vom 8. bis zum Ende des 11. Jahrhun-derts. (Monasterium Sancti Galli 3) St. Gallen 2008, S. 323-324, Nr. 31; sagt in seiner SEINER Inhaltsangabe:
Es handelt sich um die lateinische Übersetzung der Jüdischen Geschichte des Flavius Iosephus (37/38 - nach 100), deren Übersetzer wahrscheinlich der Kirchenvater Ambrosius von Mailand (um 339-397) ist.

Schmidt. Diese Ansicht ist anscheinend auch schon wieder überholt; vgl. Heinz Schreckenberg, a. O.
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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 762
Pergament · 278 pp. · 19.5 x 12.5-13 cm · Italien (?) · kurz nach 800
Sammelhandschrift; Anthimus, De observatione ciborum

pSaraS · 10.06.2017, 17:51:53
Beschreibung von Scherrer:
Die von A. Mai herausgegebenen Dynamidia haben nur 2 Bücher.

Epistula ad Pentadium: ed. V. Rose, Theodori Prisciani euporiston libri III ..., Lipsiae 1894, 484-492, diese Hs. bei ihm a

Ps.Theod. Prisc. simpl. med. (p. 138-184, mit dem zugehörigen Inhaltsverzeichnis p. 12-18, davon p. 12-14 in einer Hand des 15. Jh. < Beccaria): Auszüge aus Gal. simpl. med. lib. 6-11
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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 806
Papier · 420 pp. · 29 x 20 cm · Schweiz (?) · 1500/1550
Die St. Galler „Dracula“-Handschrift

KlausGraf · 05.05.2014, 01:26:49
Zum Text siehe Klaus Graf: Bollstatters Meisterlin-Bearbeitung und die Berichte zum Trierer Treffen 1473. In: Archivalia vom 2. August 2012 http://archiv.twoday.net/stories/115271327/
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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 869
Pergament · 260 ff. · 16.5 x 13 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Gedichthandschrift mit Werken des Reichenauer Gelehrten und Abtes Walahfrid Strabo

Schmidt · 20.12.2013, 18:48:30
Der Name des irischen Mönches lautet "Blaithmac". Latinisiert wäre das "Blaithmacus". Dieser Name taucht im Text in csg 869 und csg 899 im irischen Genetiv "Blaithmaic" auf.
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Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 899
Pergament · 144 pp. · 22 x 16-16.5 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts / 10. Jahrhundert
Gedichthandschrift

Schmidt · 20.12.2013, 18:48:30
Der Name des irischen Mönches lautet "Blaithmac". Latinisiert wäre das "Blaithmacus". Dieser Name taucht im Text in csg 869 und csg 899 im irischen Genetiv "Blaithmaic" auf.
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Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 905
Pergament · 1070 pp. · 37.5 x 30 cm · um 900
Glossae Salomonis

gbarbero · 15.12.2014, 16:48:27
L'annotazione riguarda la bibliografia che può essere utile consultare:

W. M. Lindsay, Glossarium Ansileubi sive Liber glossarum, in Glossaria Latina, 1, Paris 1926;

M. Huglo, Les arts libéraux dans le Liber glossarum, "Scriptorium", 55 (2001), pp. 3-33;

B. Meineke, Zur einer Edition der sogennanten Glossae Salomonis, in Probleme der Edition althochdeutscher Texte, hrg. von Rolf Bergmann, mit 17 Abbildungen, Goettingen 1993 (Studien zum Althochdeutschen 19), pp. 18-37;

B. Meineke, Die Glossae Salomonis, in Die althochdeutsche und alsaechsische Glossographie. Ein Handbuch, hrg. von R. Bergmann, S. Stricker, Berlin - New York 2009, pp. 829-855
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Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 905
Pergament · 1070 pp. · 37.5 x 30 cm · um 900
Glossae Salomonis

gbarbero · 04.05.2017, 10:53:40
The ms was considered in the digital edition of the Liber glossarum:
http://liber-glossarum.huma-num.fr
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Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 998
Papier · 342 pp. · 15.8 x 11.5 cm · Friedrich Kölner (Colner) für die Benediktinerinnengemeinschaft von St. Georgen oberhalb von St. Gallen · 1430/1436
Sammelhandschrift mit aszetisch-mystischen Texten für die klosterähnliche Schwesterngemeinschaft von St. Georgen

BJNemes · 09.10.2015, 15:35:35
"Engelberger Predigten", Predigt Eb 2/P 12 (unvollständig, Sigle: sg, Textstufe *Y1) --- Die Identifizierung der Predigt erfolgte aufgrund eines Hinweises bei Barbara Christine Stocker: Friedrich Colner, Schreiber und Übersetzer in St. Gallen: 1430–1436 (Mit Beigabe der deutschen Wiborada-Vita in dymanischer Edition), Göppingen 1996 (GAG 619), S. 49 (unhaltbar ist die von Stocker ebd. erwogene Zuschreibung der auf Bl. 283-291 folgenden Predigt zum Corpus der "Engelberger Predigten").
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Online seit: 08.10.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1757
Pergament · 308 pp. · 55 x 35/36 cm · 1473 / 16./17. Jahrhundert
Graduale de sanctis, Ordinarium missae

Samuel_Schick · 29.12.2016, 23:45:07
Das letzte Credo bricht nicht ab, wie in der Standartbeschreibung erwähnt, sondern ist ein "Credo breve", das so auch in Cod. Sang. 546 f. 30r+v sowie mehrstimmig vertont in einer leicht abweichenden Fassung in Cod. Sang. 542 p. 490ff vorliegt. In letzterem Codex als Credo zum Gallusfest. In Cod. 546 mit der Rubrik "aliud bonum breve".
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Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1757
Pergament · 308 pp. · 55 x 35/36 cm · 1473 / 16./17. Jahrhundert
Graduale de sanctis, Ordinarium missae

Samuel_Schick · 30.12.2016, 11:22:13
Das vorletzte Credo auf p. 278 bricht mit "propter nos homines et..." ab, weil danach ein Blatt herausgeschnitten wurde. Der Rest des Blattes ist im Falz sichtbar.
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Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1767
Pergament · IV + 556 pp. · 55.5–56 x 39.5–40 cm · um 1500/1520
Graduale de tempore

Samuel_Schick · 23.06.2017, 23:52:48
Entgegen der Standartbeschreibung auch Pfingsten ohne Sequenz. Müsste "Veni sancte spiritus" oder eher die lokale Variante "Sancti spiritus assit nobis gratia" sein. Vielleicht liegt einer Verwechslung mit den gleich beginnenden Alleluia-Versen auf p. 453 und 454 vor.
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Online seit: 22.06.2017

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1919
Papier · 632 pp. · 21 x 14 cm · St. Gallen, Dominikanerinnenkonvent St. Katharina · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts (vor 1498)
Deutsche Predigten („Engelberger Predigten“, Johannes Tauler); Geistliche Lehren; Geistliche Parabeln

BJNemes · 21.08.2014, 14:52:43
Die Predigt ist in der Forschung unter dem Titel ›Salzburger Armutstext‹ bekannt und steht im Verdacht, eine der besonders frühen Predigten Meister Eckharts zu sein. Zur Überlieferung s. Freimut Löser, Meister Eckhart, die ›Reden‹ und die Predigt in Erfurt. Neues zum sogenannten ›Salzburger Armutstext‹, in: Meister Eckhart Jahrbuch 6 (2012), S. 65-96, hier S. 85f. und Balázs J. Nemes, Der 'entstellte' Eckhart. Eckhart-Handschriften im Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis, in: Schreiben und Lesen in der Stadt. Literaturbetrieb im spätmittelalterlichen Straßburg, hg. von Stephen Mossman u.a., Berlin/Boston 2012 (Kulturtopographie des alemannischen Raums 4), S. 39-98, hier S. 48 und 50f., Anm. 48. (jeweils ohne diese Hs.).
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Online seit: 19.12.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1919
Papier · 632 pp. · 21 x 14 cm · St. Gallen, Dominikanerinnenkonvent St. Katharina · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts (vor 1498)
Deutsche Predigten („Engelberger Predigten“, Johannes Tauler); Geistliche Lehren; Geistliche Parabeln

BJNemes · 21.08.2014, 15:03:35
Hand 1 (sie lässt sich unter den Schreiberhänden des Katharinenklosters nicht identifizieren, vgl. Simone Mengis, Schreibende Frauen um 1500. Scriptorium und Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina St. Gallen, Berlin/Boston 2013, hier S. 109) findet man außer hier in zwei weiteren im Dominikanerinnenkloster aus St. Gallen entstandenen Hss.: in der Wiler Hs. M 42 und als Hand 1 in einer anderen durch Schreiberkolophon auf 1484 datierten Wiler Hs.: M 41 (Otto von Passau, ›Die vierunzwanzig Alten‹, vgl. Mengis a.a.O., S. 298-301). Bemerkenswert ist, dass diese drei Hss. nicht nur in puncto Schreiberhand sondern auch in Bezug auf ihre Materialität (Art des Papiers) und Einrichtung (Seitenlayout, Einband) auffallende Übereinstimmungen aufweisen. Die Wiler Hs. M 41 zeigt ihrerseits Gemeinsamkeiten zu einer anderen Hs. des Katharinenklosters, die auch die "Engelberger Predigten" enthält: St. Gallen, Stiftsbibl., Cod. 1066. Weil diese Hs. auf dasselbe Jahr (1484) datiert wie M 41, darf wohl auch die Entstehung von Cod. 1919, die mit M 41, M 42 und Cod. 1066 soviel gemeinsam hat, auf die Zeit um 1484 angesetzt werden. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich Cod. 1919 und M 42 in ihrem Textbestand der "Engelberger Predigten".
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Online seit: 19.12.2011

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St. Petersburg, National Library of Russia, Lat.F.papyr. I.1
Papyrus · 1 f. · 30 x 21/21.5 cm · Lyon oder Luxeuil (?) · 7./8. Jahrhundert
Augustini Hipponensis Fragmentum Sermonis CCCLI

e-codices · 08.08.2013, 14:49:21
Für die Rekonstruktion der ursprünglichen Handschrift sollten die beiden Abschriften des 9. Jahrhunderts, die heute in Cambridge (University Library, Ms. Additional 3479) und Cambrai (Bibliothèque municipal, Ms. 567) aufbewahrt werden, berücksichtigt werden (siehe Beschreibungen von Isabelle Jeger http://www.e-codices.unifr.ch/de/description/bge/lat0016 und Franck Cinato http://www.e-codices.unifr.ch/de/description/bnf/lat11641; siehe auch Bischoff 1998, n° 801 et 840). Ob damit die fehlenden Lagen I-III und XII-XXIII und damit der ganze Inhalt der ursprünglichen Handschrift rekonstruiert werden kann, bleibt zu untersuchen.
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Online seit: 04.07.2012

Dokumente: 120, angezeigt: 41 - 60