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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 46
Pergament · 265 ff. · 34.9 x 22.9 cm · Italien (Florenz) · 16. Jahrhundert (ca. 1513-1521)
Cassiodorus, Variae

Eleganter, in einer humanistischen Schrift verfasster Kodex, der von Papst Leo X. († 1521) in Auftrag gegeben wurde. Das Wappen der Medici befindet sich im Zentrum der Buchdeckel des Originaleinbandes, im reichhaltigen Fries auf dem Titelbild, und in den Initialen auf f. 3v und f. 134v. Der Buchschmuck wird dem berühmten florentinischen Buchmaler Attavante degli Attavanti († 1525) oder seinem Umfeld zugeschrieben. Der Kodex stammt aus der Sammlung des Majors J.R. Abbey. (ber)

Online seit: 22.03.2017

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 65
Pergament · 77 ff. · 34.8 x 24.8 cm · Frankreich (?) · zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts
Eusebius Caesariensis, Historia ecclesiastica · Rufinus Aquileiensis, Historia ecclesiastica (I-II)

Die Handschrift, die wahrscheinlich aus Frankreich stammt, enthält die Historia ecclesiastica des Eusebius von Caesarea in der Übersetzung von Rufinus, sowie die Bücher I-II der Fortsetzung von Rufinus. (ber)

Online seit: 22.03.2017

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 70
Pergament · 114 ff. · 19.5 x 13 cm · England · 15. Jahrhundert
Galfredus Monumetensis, Historia regum Britanniae

Die aus England stammende Handschrift enthält die Historia Regum Britannie von Geoffrey von Monmouth (ca. 1100-1154). Am Ende des Textes (114v) hat der Schreiber einige Anmerkungen zur angelsächsischen Heptarchie transkribiert, eine Notiz über Eduard I., König von England, und über die Niederlage, die Eduard II. bei Bannockburn erlitt. (ber)

Online seit: 22.03.2017

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 71
Pergament · I + 49 + I ff. · 29.1 x 21.5 cm · 15. Jahrhundert
Gervais du Bus, Roman de Fauvel

Der Roman de Fauvel ist ein französisches Gedicht in Versen, im 14. Jahrhundert von verschiedenen Autoren geschrieben, zu denen auch der Geistliche Gervais du Bus gehörte. Es ist in nicht mehr als 15 Handschriften überliefert. Das Gedicht bedient sich der Metapher eines Esels, der Herr des Hauses seines Besitzers wurde, um Kritik an der Korruption der Kirche und am politischen System zu üben. Der Buchschmuck der in einer Bastarda verfassten Handschrift blieb unvollendet. (ber)

Online seit: 22.03.2017

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 73
Papier · 154 ff. · 28.5 x 21 cm · Bayern · 1461
Gesta romanorum (dt.)

Die Handschrift enthält eine deutsche Version der Gesta Romanorum, eine Sammlung von ursprünglich lateinischen Anekdoten und Erzählungen, die gegen Ende des 13. oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts zusammengestellt wurde. Sie war während des gesamten Mittelalters sehr erfolgreich und wurde wiederholt neu gedruckt. Dieser Kodex wurde 1461 (f. 150vb) in Bayern geschrieben. (ber)

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 76
Pergament · II + 166 ff. · 31.3 x 22 cm · Italien · 12. Jahrhundert
Gregorius Magnus, Homiliae in Ezechielem

Der aus Italien stammende Kodex enthält die Homiliae in Ezechielem von Gregor dem Grossen. Auf f. 1r ist das Anathema Quicumque eum vendiderit vel alienaverit vel hanc scripturam raserit anathema sit zu lesen, sowie ein teilweise ausradiertes Exlibris, das einen Konvent der Heiligen Agnes erwähnt. Er wurde 1962 von Martin Bodmer erworben und gehörte vielleicht der Kirche San Giorgio Maggiore in Venedig, darauf dem Abt Celotti, zur Bibliothek von Thomas Phillips und Sir Sydney Cockerell. (ber)

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 80
Pergament · I + 43 + I ff. · 18.7 x 14-14.7 cm · Deutschland (Tegernsee?) · 10., 11., 13. Jahrhundert
Gunzo Novariensis, Epistula ad Augienses · Lampertus Hersfeldensis, Vita S. Lulli Moguntini · Concilium Lateranense IV, Canones seu Decreta

Handschrift in drei Teilen. Der erste (f. 1r-20v) enthält die älteste Version der Epistola ad Augienses von Gunzo und ist ins 10. Jahrhundert datierbar. Der zweite Teil (f. 21r-27v), wahrscheinlich der Originalkern des Kodex, dem die anderen zwei Teile hinzugefügt wurden, überliefert das Autograph der Vita s. Lulli episcopi Moguntini von Lambert von Hersfeld und ist aus dem 11. Jahrhundert. Im dritten Teil (f. 28r-43v) aus dem 13. Jahrhundert, sind die Constitutiones des Vierten Laterankonzils (1215) transkribiert. Der Kodex stammt aus dem Benediktinerkloster Tegernsee (der erste Teil wird im Bibliothekskatalog dieses Klosters erwähnt), später kam er zur Sammlung der Prinzen Oettingen-Wallerstein und wurde schliesslich 1948 von den Antiquitätenhändlern Rosenthal an Martin Bodmer verkauft. Die alten Vorsatzblätter bestehen aus Fragmenten einer liturgischen Handschrift, die aus der Diözese Freising herkommt. (ber)

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Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 79(522)
Pergament · 109 pp. · 24.5 x 19 cm · Einsiedeln · 10. Jahrhundert
Musica enchiriadis

Dieser in das 10. Jahrhundert datierbare Kodex enthält das musiktheoretische Traktat Musica enchiriadis (2-27), das aus dem 9. Jahrhundert stammt. Darin wird eine Serie von Regeln für mehrstimmige Kompositionen aufgestellt, dazu die Annotationen zum Kommentar Scolica enchiriadis (27-45, 66-102). Um die Musik graphisch zu illustrieren wurde die Dasian-Notation benutzt. Lange Zeit dem Mönch Hucbald zugeschrieben, wird dieses Traktat heute als Werk eines anonymen Autors angesehen. (ber)

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Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 193(66)
Pergament · II + 218 (220) ff. · 35.3 x 23.7 cm · Schweiz (Einsiedeln?) oder Österreich · 12. Jahrhundert
Decretum Gratiani

Handschrift aus dem 12. Jahrhundert (1170-1190), wahrscheinlich in der Schweiz (Einsiedeln?) oder in Österreich kopiert. Sie enthält die Einleitung In prima parte agitur (fol. 1r-7ra) und das Decretum von Gratian [Σ-group, cf. C. Wei, A Discussion and List of Manuscripts Belonging to the Σ-group (S-group)] (fol. 7ra-217va); eine additio (von fol. 167vb bis C.29: Adrianus papa Eberhardo Salzeburgensi archiepiscopo. 'Dignum est et a rationis... [JL 10445: 1154-59]); verschiedene Auszüge von Glossen (abgeschabt auf fol. 21a), und excerpta der Summa von Rufinus (cf. R. Weigand, Die Glossen zum Dekret Gratians. Studien zu den frühen Glossen und Glossenkompositionen, Roma 1991, pp. 737-740); Fragmente der Glossa Ordinaria von Bartholomaeus Brixiensis (Frankreich, Mitte des 13. Jahrhunderts) waren auf die Rasuren auf den fol. 6va-9va kopiert worden. (mur)

Online seit: 22.03.2017

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Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 250(382)
Pergament · 426 (428) pp. · 29.6 x 23.6 cm · Einsiedeln · 12. Jahrhundert
Vitae Sanctorum

Das Manuskript bildet zusammen mit den Cod. 247(379), 248(380) und 249(381) den letzten der vier Bände einer Sammlung von Heiligenleben und Märtyrerpassionen, die gemäss dem liturgischen Jahr aufgeteilt sind. Die vier Bände waren zweifellos in Einsiedeln benutzt worden, wo sie wahrscheinlich auch hergestellt worden waren. Jedes Leben wird durch eine grosse, rubrizierte Initiale eingeleitet, und dem Rand entlang wurden zahlreiche Glossen und maniculae von Heinrich von Ligerz eingefügt. Die ursprünglichen Vorsatzblätter, heute herausgelöst, hinterliessen in der Innenseite des Einbandes Spuren eines liturgischen Textes mit Neumen, und in der hinteren Innenseite die Spuren einer illuminierten Initiale. (ber)

Online seit: 22.03.2017

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Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 298(119)
Pergament · 146 pp. · 34 x 26.8 cm · Frankreich/Lothringen · 10. Jahrhundert
Boetii geometria et musica

Boethius ist der Autor der beiden in diesem Manuskript überlieferten Traktate aus dem 10. Jahrhundert: der De geometria (1-22) und der De musica (23-145). Die zwei Texte sind von zahlreichen Zeichnungen sowie Marginal- und Interlinearglossen umgeben. (ber)

Online seit: 22.03.2017

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Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 312(541)
Pergament · 296 ff. · 23.5 x 29.6 cm · Süddeutschland/Schweiz · 10./11. Jahrhundert
Prudenz: Praefatio, Cathemerinon, Apotheosis, Hamartigenia, Psychomachia, Contra Symmachum und Peristephanon

Die Handschrift enthält mehrere Werke von Prudenz und wurde von verschiedenen Kopisten geschrieben. Der Text ist von hauptsächlich interlinearen Glossen umgeben; die meisten davon sind in lateinischer Sprache, einige im alemannischen Dialekt. (ber)

Online seit: 22.03.2017

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Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 671(655)
Papier · 164 ff. · 21 x 13.5/14 cm · Zürich, Dominikanerinnenkloster St. Verena · 1449
Heiligenleben

Neben dem Benedikt-Leben nach Gregors Dialogi, das in Cod. 671 in einer sonst nicht bezeugten Übersetzung vorzuliegen scheint (so Werner Williams-Krapp), enthält die im Züricher Dominikanerinnenkloster St. Verena 1449 entstandene Handschrift die Übersetzung von drei weiteren Legenden, die dominikanischen Heiligen des 13. Jahrhunderts gelten: Auch sie sind hier unikal überliefert und so gut wie unerforscht, ja nicht einmal ediert. Zum einen handelt es sich um eine der drei Versionen der Übersetzung der Vita S. Dominici Dietrichs von Apolda; zum anderen um die Übersetzung der von Thomas Agno de Lentino verfassten Legenda maior des 1252 ermordeten Inquisitors Petrus von Mailand (bekannt auch als Petrus Martyr bzw. Petrus von Verona), der die 1253 ausgestellte Kanonisationsbulle des Innozenz IV. beigefügt ist. Bemerkenswerterweise enthält auch die Übersetzung der Bulle eine Legende des Petrus, die Regina D. Schiewer zufolge unabhängig von jener des Thomas Agno ist. Sollten (wie von Schiewer angenommen) die in Cod. 671 enthaltenen alemannischen Legendenübersetzungen tatsächlich um 1300 entstanden sein, so wäre die in Cod. 671 vorliegende (gekürzte?) Version der Übersetzung der Dominikus-Vita das früheste Zeugnis für die Präsenz der Offenbarungen Mechthilds von Magdeburg im deutschen Südwesten, basiert doch das Schlusskapitel des fünften Buches der Dominikus-Vita (vgl. fol. 80v-82r) auf Auszügen aus der lateinischen Übersetzung des „Fließenden Lichts der Gottheit“. (nem)

Online seit: 22.03.2017

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Luzern, Staatsarchiv, COD 1075
Pergament · 9 + 103 + 4 pp. · 49.5 x 35 cm · Luzern · 1739
Kalligraphische Abschrift des Geschworenen Briefes von Luzern

Der 1252 erstmals ausgefertigte „Geschworene Brief“ besteht vor allem aus strafrechtlichen Regelungen zur innerstädtischen Friedenssicherung. Schon bald erlangte er die Bedeutung eines Gesellschaftsvertrags, der periodisch revidiert wurde und auf den die Gemeindeversammlung alljährlich vereidigt wurde. COD 1075 bietet die letzte Version in einer speziellen Form: Der Text wurde vom Kanzlisten Josef Corneli Mahler kalligraphisch aufwendig gestaltet; die Artikel werden von kunstvollen Initialen eingeleitet und von Figuren begleitet (die thematisch keinen Bezug zum Text haben). Der Holzdeckeleinband wurde mit blau-weissem Samt verkleidet und mit silbernen Eckverstärkungen, Schliessen und Schildbuckeln versehen. (jag)

Online seit: 22.03.2017

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Luzern, Staatsarchiv, COD 1080
Pergament · 256 ff. · 47 x 22 cm · Luzern · 1433
Silbernes Buch

Stadtschreiber Egloff Etterlin legte 1433 ein Kopialbuch mit Abschriften der für Luzern staatsrechtlich relevanten Urkunden samt den Übersetzungen der lateinischen Stücke an. Der Band ermöglichte dem Rat den raschen Zugriff auf die Texte und diente als Repertorium der im Wasserturm aufbewahrten Originale. Die Abschriften der 150 Urkunden (mit 21 Übersetzungen) geben die Texte nicht in chronologischer Abfolge wieder, sondern sind thematisch gegliedert. Sie stammen von verschiedenen Schreibern der Luzerner Kanzlei und gehen bis ins Jahr 1492. Seinen Namen verdankt der Band dem prunkvollen Einband von 1505 aus Samt und Taft über Holzdeckeln, verziert mit silbernen Buckeln und Schliessen mit dem Luzerner Wappen. (jag)

Online seit: 22.03.2017

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Luzern, Staatsarchiv, COD 3655
Pergament · 1 + 71 + 2 ff. · 31 x 23.5 cm · Luzern · 1357-1479
1. Bürgerbuch

Eigentlich handelt es sich bei COD 3655 um ein Stadtbuch, da der Band ausser den Verzeichnissen der Neubürger bis 1441 (das eigentliche älteste Bürgerbuch von der Hand des Stadtschreibers Werner Hofmeier, fol. 1r-53v) auch noch Satzungen, Urkundenabschriften, Verwaltungsnotizen (darunter ein Verzeichnis des Kirchenschatzes der Peterskapelle, fol. 19r, und eine Anleitung für die neue Uhr am Graggenturm, fol. 24r) und chronikalische Aufzeichnungen enthält. Unter letzteren sind etwa Notizen über die Schlachten bei Sempach (fol. 22r), Näfels (fol. 22r) und Arbedo (fol. 49r) zu nennen. Der mit Schweinsleder überzogene und mit dem aufgemalten Luzerner Wappen verzierte Holzdeckeleinband stammt aus der 2. Hälfte des 16. Jhs. (jag)

Online seit: 22.03.2017

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Luzern, Staatsarchiv, COD 3665
Pergament · 38 + 3 ff. · 40 x 30 cm · Luzern · 1479-1572
2. Bürgerbuch

Das 2. Bürgerbuch enthält die Bürgeraufnahmen Luzerns von 1479 bis 1572. Als Quelle für die Zuwanderung nach Luzern ist der Band wertvoll, da die einzelnen Einträge nicht nur die Namen der Neubürger, sondern auch deren genaue Herkunft nennen. Andererseits zeigt sich darin die allmähliche Abschottung der Luzerner Bürgerschaft im Verlaufe des 16. Jahrhunderts, indem immer weniger Neuzuzüger in den Genuss des Bürgerrechts kamen. Der repräsentative, in Leder gebundene Band enthält neben dem ursprünglichen, nach Vornamen geordneten Register einen Index von Stadtarchivar Joseph Schneller († 1879). (jag)

Online seit: 22.03.2017

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Luzern, Staatsarchiv, KA 140
Papier · 129 + 21 ff. · 20 x 16.5 cm · 1718
Claviculus Salomonis

Im Rahmen eines grossen Prozesses gegen Geisterbeschwörer und Schatzgräber im Jahr 1718 beschlagnahmte die Luzerner Obrigkeit diese sorgfältige Abschrift des "Schlüssel Salomos", eines in einschlägigen Kreisen offenbar verbreiteten und in verschiedenen Abschriften zirkulierenden Zauberbuchs. Durch die Anwendung der darin beschriebenen Rituale für die Beschwörung von Geistern hofften die Leute um den Priester Hans Kaspar Giger, zu Reichtümern zu gelangen. Der Band wurde von den Behörden als „abergläubisch“ bezeichnet und versiegelt ins Archiv gelegt. (jag)

Online seit: 22.03.2017

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Luzern, Staatsarchiv, KF 80
Pergament · 4 + 67 + 6 ff. · 42 x 28.5 cm · Luzern · nach 1500
Jahrzeitbuch des Franziskanerklosters Luzern

Das älteste Nekrolog des Luzerner Franziskanerklosters ist nicht erhalten; KF 80 ist das zweite Jahrzeitbuch mit Übernahmen aus dem verlorenen ersten Band, die Einträge reichen bis 1734. Zwei wichtige, mit dem Kloster besonders verbundene Stifterfamilien wurden speziell bedacht und erhielten eigene Abteilungen mit den Familienwappen, die Martin (fol. 17v) und die Sonnenberg (fol. 62-63v). Der Band gelangte mit dem Archiv des Klosters nach dessen Aufhebung 1838 ins Staatsarchiv. (jag)

Online seit: 22.03.2017

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Luzern, Staatsarchiv, KU 4a
Papier · 240 + 13 ff. · 38.5 x 29 cm · Luzern · um 1470
„Weissbuch” des Klosters St. Urban

Zusammen mit dem „Schwarzbuch” (KU 4b) bietet dieses Urbar einen umfassenden Überblick über Rechte und Besitz der Zisterzienserabtei, die in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts einen wirtschaftlichen Höhepunkt erreicht hatte. Urkundenabschriften und Zusammenstellungen der Rechte und Abgaben, geordnet nach geographischen Gesichtspunkten, zeigen den Umfang der klösterlichen Besitzungen. Das „Weissbuch” umfasst den Kernbereich der St. Urbaner Grundherrschaft um Pfaffnau und Roggliswil und im bernischen Oberaargau. Der Band gelangte mit dem Archiv des Klosters nach dessen Aufhebung 1848 ins Staatsarchiv. (jag)

Online seit: 22.03.2017

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