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Basel, Universitätsbibliothek, A III 19
Papier · 211 ff. · 28 x 18.5 cm · Ramaḍān 639 h. [= März-April 1242]
Koran

Koran, geschrieben im Ramaḍān 639 h. [= März-April 1242] von Muḥammad Ibn al-Maʿāǧīnī. Die Handschrift enthält neben dem kanonischen Text auch die Varianten der sieben Koranleser und ihrer Hauptüberlieferer. Der Dominikaner Johannes de Ragusa, einer der führenden Theologen des Basler Konzils, brachte sie 1437 aus Konstantinopel nach Basel. Seit 1443 durch testamentarische Verfügung des Johannes im Besitz des Basler Predigerklosters, ging sie 1559 an die Bibliothek der Universität über. Die Handschrift diente dem Zürcher Theologen Theodor Bibliander bei der Vorbereitung seines Drucks der lateinischen Koranübersetzung des Robert von Ketton (Basel 1543). (wur)

Online seit: 20.12.2016

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Basel, Universitätsbibliothek, A III 26
Papier · 288 ff. · 29 x 21 cm · Basel · Mitte 15. Jahrhundert
Nycolaus de Lyra, Auslegung des Psalters, 1. Teil (Ps. 1-74)

Deutsche Übertragung der Psalmenpostille des Nikolaus von Lyra (gest. 1349), entstanden wohl noch zu dessen Lebzeiten. Der Psalmenkommentar, früher Heinrich von Mügeln zugeschrieben, stammt von einem historisch noch nicht nachgewiesenen Anonymus, dem sog. „Österreichischen Bibelübersetzer“. Er überträgt die Vorlage kürzend und mit Zusätzen versehen. Die Abschrift aus der Bibliothek der Basler Kartause datiert in die Mitte des 15. Jahrhunderts, ihre Miniaturen gehören zu der Vullenhoe-Gruppe. (flr)

Online seit: 20.12.2016

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 14
Papier · 158 ff. · 20 x 14.5 cm · Köln · 1488
Hieronymus Raynerii, Lectura super sententiarum libros 1-4

Papierhandschrift aus dem 15. Jahrhundert: Während seines Theologiestudiums schrieb der Dominikaner Wernher von Selden bei Aarau und spätere Prior des Basler Konvents 1487/88 in Köln die Vorlesungen zweier Dominikaner zu Petrus Lombardus mit, darunter Hieronymus Raynerii Lectura super sententiarum libros. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 6
Papier · 96 ff. · 29.5 x 18 cm · Basel · 1462-1740
Matrikel der theologischen Fakultät der Universität Basel, 1462-1740

Wer an der 1460 gegründeten Basler Universität studieren wollte, hatte sich in die Rektoratsmatrikel einzutragen, einen Treue- und Gehorsamseid zu leisten, eine Studiengebühr zu entrichten und – erst damit wurde die Immatrikulation rechtsgültig – sich in die Matrikel seiner Fakultät einzuschreiben. Die theologische Matrikel von 1462-1740 enthält neben den von den Dekanen vorgenommenen Einträgen zudem die älteren wie die neuen Statuten der Fakultät. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 11
Papier · 164 ff. · 19.5 x 15 cm · Basel · 1599-1837
Album studiosorum peregrinorum philosophiae, 1599-1837

Verzeichnis der auswärtigen Scholaren, die in Basel von 1599-1837 an der philosophischen Fakultät für das Grundstudium der artes liberales als Vorstufe für ein weiterführendes Studium der Theologie, der Jurisprudenz oder der Medizin eingeschrieben waren. Die Liste gliedert sich nach den Dekanaten, von 1665-1800 ist auch der Name des Corregens des Alumneums, des Konvikts für Stipendiaten, aufgeführt. Im Band finden sich zudem Bestimmungen über die Aufnahme in die Fakultät und der Wortlaut des Immatrikulationseides. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 12
Papier · VI + 342 pp. · 20.5 x 16 cm · Basel · 1543-1672
Matricula superioris Collegii, 1543-1672

1532 erhielt die Universität Basel mit dem ehemaligen Augustinerkloster neben dem („unteren“) Kollegiengebäude am Rheinsprung einen zweiten („oberen“) Standort zur Verfügung gestellt. Der über die Jahre 1543-1672 reichende erste Matrikelband dieses oberen Kollegiums führt unter anderem auf, wer die Depositio rudimentorum, ein altertümliches und recht grausames Initiationsritual als Vorbedingung für die offizielle Immatrikulation, über sich hatte ergehen lassen. (flr/dil)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 13
Papier · 90 ff. · 20.5 x 16 cm · Basel · 1594-1682
Liber alumnorum superioris Collegii, Band 1, 1594-1658, 1667-1682

Der erste Band des Liber alumnorum des Basler Kollegiums an der Augustinergasse verzeichnet die Zöglinge des Konvikts von 1594-1658 und von 1667-1682. Neben den Listen der Alumni enthält der Band Vereinbarungen und Abrechnungen mit den Bäckern, die dem Kollegium Brot lieferten. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 14
Papier · 112 ff. · 18.5 x 14.5 cm · Basel · 1665-1686
Liber alumnorum superioris Collegii, Band 2, 1665-1686

Der zweite Band des Liber alumnorum des Basler Kollegiums an der Augustinergasse führt eine Liste der Zöglinge des Konvikts von 1665-1686. Neben den eigentlichen Namenseinträgen finden sich zahlreiche Notizen etwa über die Kosten für Unterkunft und Verpflegung oder die Heizkosten. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 17
Papier · 542 pp. · 19.5 x 16 cm · Basel · 1540-1626
Matricula inferioris Collegii, Band 1, 1540-1626

Die Matrikel der 1460 in Basel gegründeten Alten Universität am Rheinsprung, des „unteren“ Kollegiums, enthält zahlreichen Bestimmungen (administrativer, finanzieller, juristischer und moralisch-sittlicher Art) sowie eine Liste all derer, die in den Jahren 1541-1626 die Depositio rudimentorum, ein altertümliches und recht grausames Initiationsritual als Vorbedingung für die offizielle Immatrikulation, über sich hatten ergehen lassen. (flr/dil)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 18
Papier · 4 + 340 + 4 pp. · 20 x 15.5 cm · Basel · 1599-1623, 1733-1789
Catalogus alumnorum inferioris Collegii, 1599-1623, 1733-1789

Neben den neuen Statuten von 1594 und verschiedenen Dekreten verzeichnet der Band die Basler ebenso wie die auswärtigen Zöglinge des unteren Kollegiums von 1599-1623 und von 1733-1789. Der ursprünglich einfache Koperteinband aus Pergamentmakulatur wurde bei der Restaurierung dem Buchblock als „Vorsatz“ beigebunden. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 19
Papier · 23 ff. · 29 x 21 cm · Basel · ca. 1465 - 2. Hälfte 16. Jahrhundert
Statuta facultatis medicae Basiliensis

Die Statuten der medizinischen Fakultät reichen zurück bis in die Gründungszeit der Universität Basel (1460). Sie enthalten allgemeine Bestimmungen zu Disziplin, Präsenz und Pünktlichkeit, sie regeln die Baccalaureats- und Doktorprüfungen, umfassen Weisungen zur Studienzeit und zur Aufnahme auswärtiger Studierender und spiegeln eine strenge Fakultätshierarchie. Als Vorlage dienten wohl vor allem die Wiener medizinischen Statuten von 1398. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 20
Papier · 207 ff. · 20 x 14.5 cm · Basel · 1559-1800
Matricula facultatis medicae I, 1559-1800

Der reich geschmückte erste Matrikelband der medizinischen Fakultät deckt die Zeit der Dekanate von Heinrich Pantaleon (1559) bis Werner de Lachenal (1799) ab. Die Einträge stammen meist von den betreffenden Dekanen und sind begleitet von ihren jeweiligen Wappen. Den Berichten vorangestellt sind Notizen von Heinrich Pantaleon zur Geschichte der Fakultät von 1460 bis 1559. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 21
Papier · 236 ff. · 19.5 x 14 cm · Basel · 1570-1814
Matricula facultatis medicae II, 1570-1814

Der zweite Band der medizinischen Fakultätsmatrikel enthält ein Verzeichnis der erfolgreichen Doktorate von 1571-1806 und der eingeschriebenen Studenten von 1570-1814, zudem eine Übersicht über die Prüfungen und Disputationes sowie über die Vorlesungen während der Hundstagsferien. Den Einträgen vorangestellt ist eine ganzseitige Miniatur des Siegels der medizinischen Fakultät der Universität Basel. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 23
Papier · 6 + 480 pp. · 31 x 20.5 cm · Basel · ca. 1720
Historia Collegii medicorum, 1460-1725

Der von Theodor Zwinger um 1720 verfasste und teilweise auch geschriebene Band ist eine Zusammenstellung aus den Matrikeln, den Decreta medica und anderen, zum Teil verlorenen Akten der medizinischen Fakultät der Universität Basel. Nebst den Dekanatsberichten von 1559 bis 1724 enthält die Handschrift Heinrich Pantaleons (1522-1595) Notizen zur Geschichte der Fakultät von 1460 bis 1558, abgeschrieben aus AN II 20. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B I 1
Pergament · 240 ff. · 46.5-47 x 33-33.5 cm · Basel · 1445
Biblia Sacra, tertia pars

Dritter Band einer ursprünglich vierteiligen lateinischen Bibel, die in den Jahren 1435-1445 in Basel entstand. Geschrieben wurden die anonym illustrierten Bände von Heinrich von Vullenhoe, einem der bedeutendsten Kalligrafen der Basler Kartause. Die Ordnung der biblischen Bücher folgt den Vorgaben der Liturgie. Zur Gruppe gehören ausserdem B I 2 und B I 3. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B I 2
Pergament · 190 ff. · 45.5 x 33 cm · Basel · 1443
Biblia Sacra, quarta pars

Vierter Band einer ursprünglich vierteiligen lateinischen Bibel, die in den Jahren 1435-1445 in Basel entstand. Geschrieben wurden die anonym illustrierten Bände von Heinrich von Vullenhoe, einem der bedeutendsten Kalligrafen der Basler Kartause. Die Ordnung der biblischen Bücher folgt den Vorgaben der Liturgie. Zur Gruppe gehören ausserdem B I 1 und B I 3. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B I 7
Pergament · 333 ff. · 47 x 32 cm · Frankreich · 2. Viertel 13. Jahrhundert
Petrus Lombardus, Psalmenkommentar

Die im 13. Jahrhundert entstandene Handschrift mit dem Psalmenkommentar des Petrus Lombardus gelangte im 15. Jahrhundert aus dem Besitz eines Petrus Medicus in die Basler Kartause. Der Codex ist dreispaltig angelegt, wobei die äusserste Spalte gegen den Rand hin leer bleibt. Die beiden beschriebenen Spalten sind partiell nochmals halbiert und bieten in der linken Hälfte den Bibeltext, in der rechten in halb so hohen Zeilen den Kommentar. Figürliche Initialen in zierlicher, französischer Arbeit entsprechen der Aufteilung des Psalters in acht liturgische Abschnitte. Unterhalb des beschriebenen Schriftraumes finden sich nahezu unleserliche bleistiftartige Notizen, bei denen es sich möglicherweise um einen weiteren Kommentar handelt. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B I 17
Pergament · 374 ff. · 35-35.5 x 25-25.5 cm · Basel · 1437; 1436
Paulus Burgensis

Der Ende des 14. Jahrhunderts aus dem Judentum zum katholischen Glauben konvertierte Bischof Paulus von Burgos verfasste die Additiones zur Postilla Nicolaus' von Lyra und das Scrutinium scripturarum zum Beweis dafür, dass der Glaube an Christus dem literalen Verständnis des Alten Testamentes entspricht. Die Handschrift entstand 1436/37 und stammt aus dem Basler Dominikanerkloster. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B III 21
Pergament · 274 ff. · 31.5 x 23 cm · Bologna · 14. Jahrhundert
Jacobus de Voragine, Legenda sanctorum

Die Legenda aurea des Dominikaners Jacobus de Voragine (ca. 1228-1298) ist eine der wohl am weitesten verbreiteten geistlichen Sammlungen des Mittelalters. Die vorliegende Bologneser Handschrift aus dem 14. Jahrhundert überliefert sie zusammen mit weiteren Heiligenlegenden. Der Codex ist in einer regelmässigen italienischen Gotica geschrieben und routinemässig sorgfältig ausgestattet, eine grössere Lücke in Kapitel 145 (Michaels-Legende) wurde von einer Hand des 15. Jahrhunderts ergänzt. Der Band gehörte zur Bibliothek der Basler Kartause. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B IV 4
Pergament · 192 ff. · 34 x 25 cm · 14. Jahrhundert
Quodlibeta et Quaestiones disputatae

Die Handschrift aus dem Basler Dominikanerkloster enthält Quodlibeta und Quaestiones von Nikolaus Trivet und Thomas Sutton, zweier wichtiger Exponenten der Oxforder Dominikanerschule im ausgehenden 13. und beginnenden 14. Jahrhundert. Das dünne Pergament weist zahlreiche kleine Defekte und an manchen Stellen geflickte Risse auf, die sechste Lage ist falsch eingebunden. Die Innenseiten der Holzdeckel des ehemaligen Kettenbandes sind mit Fragmenten überzogen. (flr)

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