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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H87
Papier · 453 pp. · 21 x 32 cm · 18. Jh.
Handschriftliche Kopie des Arzneibuches von Burkart von Hallwyl (1535-1598)

Die Kopie des Arzneibuches von Burkart von Hallwyl (1535-1598) ist eine Sammlung von Arzneimitteln und Rezepten zur Behebung von alltäglichen Problemen. Die Länge der Rezepte reichen von einem einzelnen Satz bis zu ausführlichen Fliesstexten. Darin finden sich Arbeitsanweisungen und Zutatenlisten. Die Handschrift ist über ein alphabetisches Register organisiert. Nach dem Register finden sich weitere Einträge. (wan)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H98
Papier · 64 ff. · 18 x 22.5 cm · 1571
Arzeney Buoch

Bei der Handschrift handelt es sich um ein Arznei- und Rezeptbuch. Darin finden sich viele Rezepte gegen die „pistilienz“ u. a. Krankheiten. Sätze und Teile ganzer Arzneimittelanleitungen sind durchgestrichen. Das Buch ist nicht paginiert und besitzt am Ende keinen Index. (wan)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H137
Papier · 34 pp. · 17 x 21 cm · 1694
„Mägte Büchlin Maria Iselin“ befindet sich in Konvolut „Collectanea Rezepte“

Im „Mägte Büchlin“ sammelt Maria Iselin (Koch)-Rezepte. Das erste erhaltene Rezept der Basler Läckerli findet sich darin. Lebkuchengebäck hatte Langezeit auch einen Arzneicharakter. (wan)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. V258
Pergament · 129 ff. · 9.5 x 15 cm · Paris · 1629-1639
Stammbuch des Basler Apothekers Hans Friedrich Eglinger (1608-1675)

Das Stammbuch des Basler Apothekers Hans Friedrich Eglinger (1608-1675) gewährt Einblicke in das Apothekerwesen des 17. Jahrhunderts und seiner Netzwerke. Es finden sich darin vor allem deutsche, französische und lateinische Sinnsprüche verschiedener Autoren, die sich an Eglinger richten. Teilweise sind sie prunkvoll illustriert. Ein illustrierter Eintrag von Jacobus Mozes auf Bl. 53r zeigt in der Mitte einen sehr grossen Mörser. Das Titelblatt ziert eine barocke Temperamalerei. (wan)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. V1895
Papier · 263 ff. · 11 x 16 cm · ca. 1612-1630
Stammbuch Ryhiner

Das Stammbuch des Basler Apothekers Emmanuel Ryhiner (1592-1635), gewährt Einblicke in das Apothekerwesen des 17. Jahrhunderts und die Verbindungen der Apotheker. Darin finden sich vor allem hebräische, altgriechische, französische und lateinische Sinnsprüche verschiedener Autoren, die sich an Ryhiner richten. Teilweise sind sie prunkvoll illustriert. Das Stammbuchblatt, das ihm sein Kommilitone Matthaeus Colomanus 1612 dedizierte, entstand noch während Ryhiners Studienzeit. Das Bild (242v) eines idealtypischen, auf eine Strasse hin offenen Apothekerladens wurde vom Basler Miniaturenmaler Johann Sixt Ringle angefertigt. Es zeigt einen vor einem reichlich mit bunten Holzbüchsen gefüllten Regal stehenden Apotheker, der einer Dame Arzneien aushändigt. (wan)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 7
Papier · 212 ff. · 20.5 x 14 cm · 2. Viertel 15. Jh.
Iodocus Gartner

Der Band mit Quaestionen des Wiener Theologen Iodocus Gartner (bezeugt zwischen 1424 und 1452) stammt aus dem Besitz von Albertus Loeffler (Mitte 15. Jh.) und war Teil der Kettenbibliothek des Basler Dominikanerkonventes. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 22
Pergament · 181 ff. · 20-20.5 x 12.5 cm · Anfang des 13. Jhs.
Monastica et canonistica

Die Handschrift unbekannter Herkunft aus dem beginnenden 13. Jahrhundert enthält monastische und kanonistische Schriften, darunter beispielsweise das Klosterregularium, das Benedikt von Nursia 529 für sein Kloster Monte Cassino erlassen hatte, die Regula pastoralis Gregors des Grossen über das Ideal des (weltgeistlichen) Seelenhirten aus dem späten 6. Jahrhundert oder die Kurzfassung eines Teils des Decretum Gratiani aus dem 12. Jahrhundert. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 23a
Papier · 14 ff. · 16.5 x 11.5 cm · Basel · um 1475
Ars moriendi deutsch

Die 14 Blätter wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus einer Sammelhandschrift der Basler Kartause herausgelöst. Die 11 kolorierten Holzschnitte mit zugehörigem handschriftlichem Text überliefern eine deutsche Ars moriendi, ein im Spätmittelalter weit verbreiteter Texttypus zur Kunst des heilsamen Sterbens. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 49
Papier · 21 ff. · 21.5 x 15 cm · Paris · 1397
Konradus de Geilenhusen, Epistula concordiae

Die 21 Blätter mit der Epistula concordiae des Konrad von Gelnhausen waren ursprünglich Teil einer theologischen Sammelhandschrift aus dem Basler Dominikanerkloster. Geschrieben wurde das Stück 1397 von Heinrich Jäger aus Ulm in Paris. Inhaltlich handelt es sich um einen auf Anregung von König Karl V. von Frankreich ausgearbeiteten Vorschlag zur Beilegung des 1378 entstandenen Grossen Schismas, in dem Konrad von Gelnhausen die Einberufung eines allgemeinen Konzils empfiehlt. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A V 41
Pergament und Papier · 94 ff. · 28.5 x 19.5 cm · Basel (?) · um 1370
Alemannische Vitaspatrum

Um 1370 im südalemannischen Sprachraum entstanden, überliefert die Handschrift das Exempelkorpus der „Alemannischen Vitaspatrum“, eines der bedeutendsten hagiographischen Sammelwerke, in seiner ursprünglichsten Form. Im Anschluss ist ein kompilierter Mystiktraktat niedergeschrieben, in welchen unter anderem die Glosse „Von dem überschalle“ eingearbeitet wurde. Die Herkunft der Handschrift ist unbekannt. (stu)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A VI 19
Papier · 347 ff. · 30 x 21 cm · Basel · 1460
Epistolae Pauli

Die um 1460 entstandene Handschrift enthält die Paulinischen Briefe in kanonischer Reihenfolge sowie den apokryphen Laodicenerbrief, geschrieben vom Basler Notar und Stadtschreiber Jodocus Seyler (1454-1501). Reich glossiert ist nur der Römerbrief, im 1. Korintherbrief finden sich noch einige Interlinearglossen, dann hört die Kommentierung auf. Von früher wohl mehreren ist nur noch eine figürliche Initiale vorhanden. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A VII 30
Pergament und Papier · 240 ff. · 21 x 14.5 cm · Basel · 2. Hälfte des 15. Jhs.
Sammelband (Henricus Arnoldi)

Der Sammelband aus der Kartause Basel enthält – teils handschriftlich, teils gedruckt – vorwiegend Texte devoten und spirituellen Inhaltes. Verfasser (und im ersten Teil der Handschrift auch Schreiber) ist grösstenteils Heinrich Arnoldi, Prior der Kartause von 1449-1480. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 36
Papier · 235 ff. · 21 x 14.5 cm · 1. Hälfte des 15. Jhs.
Iordanus de Quedlinburgo, Sermones de sanctis

Die deutschsprachige Sammelhandschrift stammt aus dem 1423 reformierten Dominikanerinnenkloster St. Maria Magdalena an den Steinen in Basel und wurde vermutlich auch grösstenteils dort geschrieben. Neben zwei Predigten, einem Traktat und einem Marienmirakel überliefert sie insbesondere Legenden: von Elisabeth von Thüringen, Hieronymus, Franziskus, Vincenzius, Ignatius, Julianus und Basilissa, Paulus von Theben und Antonius. (stu)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 37
Papier · 132 ff. · 21 x 14.5 cm · 15. Jahrhundert
Devotionalia

Devotionalienband aus dem 15. Jahrhundert, grossenteils geschrieben von dem Kartäuser Johannes Gipsmüller und im Besitz der Kartause Basel. Ein als Folio 57 in die Papierhandschrift eingefügtes Pergamentblatt enthält auf der Verso-Seite eine ganzseitige Darstellung Christi am Kreuz mit Maria und Johannes. Eine Besonderheit ist ausserdem eine Sammlung von lateinischen Bibelstellen und deutschen Sprüchen von Petrus Wolfer, die in der Kartause um ein Kreuzigungsbild herum an der Wand gestanden haben sollen. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 51
Papier · 167 ff. · 14.5 x 10.5 cm · 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
Andachts- und Gebetbuch der Margret Zschampi

Das spätmittelalterliche Andachts- und Gebetbuch ist nach seiner ersten Besitzerin Margret Zschampi, Dominikanerin im Basler Kloster Klingental, benannt. Es handelt sich um eine typische Erbauungshandschrift in deutscher Sprache, wie sie im ausgehenden Mittelalter insbesondere in Frauenklöstern und Laiengemeinschaften für die private Andacht geschrieben und genutzt wurden. Margret Zschampi schenkte die Handschrift der Basler Kartause, wo sie in die Bibliothek für die Laienbrüder Eingang fand. Als Teil der Kartäuserbibliothek kam das Andachtsbuch 1590 in die Universitätsbibliothek Basel. Es ist die einzig bekannte vollständig erhaltene Handschrift aus dem Dominikanerinnenkloster Klingental. (stu)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 72
Papier · 277 ff. · 21-21.5 x 14.5 cm · Köln · 1488
Petrus Siber, Lectura super Petri Lombardi libros 1 et 2 sententiarum

Vorlesung Peter Sibers über die ersten beiden Sentenzen-Bücher von Petrus Lombardus, dessen systematische Darstellung der gesamten Theologie anhand sorgfältig ausgewählter Aussagen von Kirchenvätern und Kirchenlehrern seit dem 13. Jahrhundert vielfach kommentiert wurde. Der Band entstand 1488, niedergeschrieben vom Basler Dominikaner Wernher von Selden während seines Studiums in Köln. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A XI 36
Papier · 154 ff. · 29 x 21 cm · 1429-1431
Robertus Holcoth OP, Quaestiones super quattuor libros sententiarum

Sentenzenkommentar des dominikanischen Theologen Robertus Holcot (ca. 1290-1349), der die von Petrus Lombardus angestossenen theologischen Probleme kritisch erörtert. Robertus Holcot hielt in Oxford bibeltheoretische Vorlesungen und stand bei seinen Zeitgenossen in hohem Ansehen. Der Band, ein ehemaliger catenatus aus dem Baseler Dominikanerkonvent, entstand zwischen 1429 und 1431. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, AN VIII 45
Pergament · 127 ff. · 16.5 x 12 cm · Italien · 3. Viertel 15. Jahrhundert
Stundenbuch

Das prunkvoll gestaltete Stundenbuch dürfte im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts in Norditalien entstanden sein. Malerei und Heiligenverehrung weisen in die Region um Modena, Este, Ferrara. Die historisierten Initialen im Kalender zeigen die zwölf Monate, zu Beginn der Offizien stehen Zierseiten mit Darstellungen hauptsächlich aus dem Leben Christi. Die Miniaturen und Initialen sind mit Deckfarbenmalerei und Gold gestaltet. Die Handschrift kam im 20. Jahrhundert aus dem Kunstmuseum Basel in die Universitätsbibliothek.   (stu)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, B I 11
Pergament · 299 ff. · 36.5 x 27 cm · Basel (?) · um 1460
Missale Basiliense

Missale für die Diözese Basel, entstanden um 1460. Der reich illustrierte Band war Bestandteil einer Stiftung der Witwe Margaretha Brand († 1474) an die Basler Kartause. Er wurde am Altar der heiligen Jungfrau im kleinen Kreuzgang der Kartause verwendet. Kunsthistorisch kann die Handschrift der sogenannten „Vullenhoe-Gruppe“ zugeordnet werden. (stu)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, B I 12
Pergament · 200 ff. · 35.5 x 30 cm · 11./12. und 13. Jahrhundert
Gregorius, Moralia in Iob, Bücher 1 bis 16

Erster Teil einer zweibändigen Ausgabe von Gregors Moralia in Iob. Aus der Kartause Basel, gekauft auf dem Basler Konzil. Der Hauptteil der Handschrift wurde an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert geschrieben; die sich ganz vorne und ganz hinten im Band befindende Tabula wurde im 13. Jahrhundert nachgetragen. Die frühere Provenienz der Handschrift ist unklar, doch liegt eine gemeinsame Herkunft mit dem zweiten Band (B I 13a) nahe. (stu)

Online seit: 26.09.2017

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