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Alle Bibliotheken und Sammlungen

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Basel, Universitätsbibliothek, A I 14
Pergament · 312 ff. · 28-29 x 21 cm · 3. Viertel 15. Jh.
Thomas von Aquin, Summa theologiae (prima pars)

Die sorgfältig gearbeitete Handschrift mit dem ersten Teil der Summa theologiae des Thomas von Aquin, eines der Hauptwerke des Scholastikers, stammt aus der Bibliothek des Basler Kartäusers Johannes de Lapide. Die Lagen bestehen in regelmässiger Abfolge aus Papier und Pergament; das Prooemium beginnt mit einer goldgeschmückten Zierseite mit Q-Initiale auf Blattgold, Randranken mit Blumen und Beeren und verziertem Interkolumnium. (flr)

Online seit: 14.12.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A III 52
Papier · 2 ff. · 29.5 x 20.5 cm; 32 x 22.5 cm · 4. Viertel 15. Jahrhundert
Ludwig Moser, Hymnus über das Ave Maria

Die zwei Einzelblätter überliefern den gleichen Hymnus über das Ave Maria als Autograph des Basler Kartäusers Ludwig Moser. Das erste Blatt (A III 52a) tradiert 11 Strophen, das zweite (A III 52b) die ersten drei Strophen plus den Anfang der vierten.  (stu)

Online seit: 14.12.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A IV 4
Papier · 176 ff. · 29.5-30 x 20.5-21.5 cm · 1471
Aurelius Augustinus, Confessiones

Die Handschrift enthält zur Hauptsache die Confessiones des Augustinus sowie seinen Traktat De virtutibus et meritis. Geschrieben wurde sie 1471 von Henricus de Bocholdia, der 1464 anlässlich der Windesheimer Reform im Basler Chorherrenstift St. Leonhard Profess abgelegt hatte. In einer 1473 nachgetragenen, dann aber mehrfach durchgestrichenen und damit nicht mehr mit Sicherheit zu entziffernden Notiz auf Blatt 162rb berichtet Henricus über die versuchte Reform des Stifts Interlaken (1473-1475), wo er gern hingegangen wäre. (flr)

Online seit: 14.12.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A VI 38
Papier · 300 ff. · 20.5 x 13.5 cm · 1493
Johannes-Evangelista-Libellus

Der Johannes-Libellus aus dem Basler Klarissenkloster Gnadental wurde 1493 fertiggestellt. Die Handschrift enthält Texte von und über Johannes den Evangelisten, darunter Exempla, Predigten, Sequenzen, Lektionen und die Offenbarung in deutscher Sprache. Die Johannes-Vita am Anfang der Handschrift ist mit einem reichen Bilderzyklus mit Szenen aus der Legende des Evangelisten versehen. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 23
Papier · 131 ff. · 16.5 x 12 cm · Basel (?) · 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Theologie)

Die aus mehreren Teilen zusammengebundene Handschrift aus der Laienbibliothek der Basler Kartause ist als Andachtsbuch für die Konversen gestaltet. Sie enthält diverse Grundlagentexte in deutscher Übersetzung, unter anderem eine Regel des Heiligen Benedikt, eine Benediktslegende sowie diverse Gebete, die sich direkt jeweils entweder an die Laienbrüder der Kartäuser oder an die Laienbrüder der Benediktiner wenden.  (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, A XI 59
Papier · 260 ff. · 14 x 10.5 cm · Basel (?) · 4. Viertel 15. und 1. Viertel 16. Jahrhundert
Aszetisch-katechetische Sammelhandschrift

Die überwiegend deutschsprachige Handschrift ist aus verschiedenen Teilen zusammengebunden, die alle etwa zur gleichen Zeit – Ende des 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts – entstanden sein dürften. Der Codex gehörte zur Laienbibliothek der Basler Kartause und ist möglicherweise zumindest teilweise auch in diesem Kloster geschrieben worden. Zu den Texten in diesem Erbauungsbuch gehören beispielsweise das Exempel von der frommen Müllerin, das häufig Meister Eckhart zugeschriebene „Guten-Morgen-Exempel‟, eine Erzählung der Geschichte des Kartäuserordens sowie diverse Predigten, Gebete, Sprüche und Exempla. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, A XI 64
Papier · 106 ff. · 15 x 10 cm · ostoberdeutscher Sprachraum (Region Bayern/Österreich) · 2. Drittel 16. Jahrhundert
Gebetbuch der Elisabeth Blumin

Die Handschrift enthält unter anderem Gebete des Johannes von Indersdorf für Herzog Wilhelm III von Bayern, die sieben Busspsalmen sowie Texte über Passion und Kreuzabnahme Christi. Der Hauptteil des Gebetbuchs wurde in den Jahren 1534 und 1540 geschrieben, freie Stellen wurden bis in die 1560er Jahre durch weitere Gebete ergänzt. Die genaue Herkunft ist unbekannt, doch weisen Schreibsprache und Überlieferung in den ostoberdeutschen Sprachraum (Region Bayern/Österreich). Seinen Namen verdankt das Gebetbuch der am Schluss erwähnten Elisabeth Blumin, der möglicherweise ersten Besitzerin der Handschrift, verstorben am 23. Mai 1550. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, B II 11
Pergament · 183 ff. · 29 x 21 cm · Marmoutier (?) · 9. Jahrhundert (1. Hälfte?)
Evangeliar

Das in sauberer karolingischer Buchschrift geschriebene Evangeliar ist möglicherweise im elsässischen Marmoutier entstanden. Es zeichnet sich durch reichen Initialschmuck und kunstvoll gestaltete Kanonbögen aus. Die Handschrift wurde den Basler Kartäusern im Jahr 1439 vom einstmaligen Rheinfelder Dekan Antonius Rüstmann geschenkt. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, B V 13
Pergament · 100 ff. · 28.5 x 24 cm · Lorsch · 9. Jh.
Iohannes Cassianus: Collationes Patrum, pars I

Der Band stammt aus der Bibliothek der Basler Kartause und enthält den ersten Teil der Collationes Patrum des Iohannes Cassianus (360/365-432/435). Ausserdem finden sich darin allerlei Exzerpte zu Leben und Werk Cassians aus verschiedenen Quellen sowie ein Schreiben zur Lebensweise im Kloster Montecassino unter Abt Desiderius (1058-1087). Die Handschrift ist in Lorsch entstanden und bildet mit B V 14 eine Einheit. Sie weist Nachträge und Benutzungsspuren bis ins 15. Jahrhundert auf. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B V 16
Pergament · 83 ff. · 26.5-27 x 14.5-15 cm · wohl Oberrheingegend · 1. Hälfte 9. Jh.
Epiphanius Latinus (?), Interpretatio evangeliorum (Kap. 18-62)

Die einem Epiphanius Latinus zugeschriebene Interpretatio evangeliorum ist eine zwischen dem 7. und dem 8. Jh. zusammengestellte Kompilation von Exzerpten aus dem Evangelienkommentar Fortunatians von Aquileia und aus einer Predigtsammlung eines italienischen Autors der Spätantike (der vielleicht den Namen Epihanius getragen hat). Die vorliegende Handschrift aus der Kartause Basel enthält mit den Kapiteln 18-62 lediglich den homiletischen Teil (ohne Einleitung). (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B V 32
Pergament · 87 ff. · 26 x 18.5-19 cm · 13./14. Jahrhundert
Sammelhandschrift

Die mehrfach umsignierte Handschrift aus der Basler Kartause bestand ursprünglich aus drei selbstständigen Teilen. Der erste, homiletische Teil umfasst eine Reihe von Sermones und wortdeutenden Expositiones zu den Tagesevangelien, der zweite Teil besteht aus einem Traktat des Augustinereremiten Heinrich von Friemar (1245-1340) zu den zehn Geboten und einem anonymen Kommentar zur lateinischen Fassung des Physiologus Theobaldi. Im dritten Teil der Handschrift findet sich nebst Anweisungen zu einem gottgefälligen Leben ein Streitgespräch zwischen Engel und Teufel über die sieben Todsünden.  (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B VIII 27
Pergament · 309 ff. · 20.5 x 15.5 cm · alemannischer Sprachraum · um 1300
Hugo von Langenstein; Mainauer Naturlehre; Schondoch

Mit der Reimlegende „Martina“ des Hugo von Langenstein sowie dem „Littauer“ des Schondoch überliefert die Handschrift aus der Basler Laienbibliothek zwei Texte aus dem Deutschen Orden. Die „Martina“ ist in dieser Handschrift unikal überliefert und gilt als älteste geistliche Dichtung des Deutschen Ordens überhaupt. Als dritten Text enthält der Codex die „Mainauer Naturlehre“. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, B IX 25
Pergament · 104 ff. · 17 x 13 cm · Südwestdeutscher Raum (?) · 14. Jahrhundert
Rudolf von Biberach, Scripta duo

Der grösste Teil der Handschrift wird durch zwei Texte Rudolfs von Biberach – Sermones super cantica sowie De VII itineribus aeternitatis – ausgefüllt. Diese entstanden ursprünglich als separate Teile im 14. Jahrhundert und wurden später in der Kartause Basel, zu deren Bibliothek der Band ab dem 15. Jahrhundert gehörte, in der vorliegenden Form zusammengebunden. Als Nachtrag zum zweiten Text wurde noch im 14. Jahrhundert eine deutsche Übersetzung von De VII gradibus contemplationis ergänzt. Wahrscheinlich erst beim Binden kam auf einem letzten, kopfüber eingebundenen Blatt noch der Anfang des Abstractum-Glossars hinzu, dessen Niederschrift ebenfalls ins 14. Jahrhundert datiert und damit nicht in der Kartause selber erstellt worden sein kann. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, B X 8
Pergament · 87 ff. · 15.5-16 x 12-12.5 cm · 14. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit Predigtmaterialien

Die aus vier Teilen zusammengesetzte Gebrauchshandschrift überliefert Materialien für die Predigtvorbereitung, darunter ein Verzeichnis an Predigtthemen, ein umfangreiches Legendenkorpus und über 100 Exempla. Die Handschrift weist diverse Gebrauchsspuren auf und hat auf dem Rücken noch ein Titelschild aus der Kartause Basel, in deren Bibliothek sie sich im 15. und 16. Jahrhundert befand. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, B X 12
Pergament · 145 ff. · 15.5 x 10.5-11 cm · teilweise Basel · 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Sammelband

Der Sammelband stammt aus der Bibliothek der Basler Kartause und enthält als ersten Teil die Orationes et meditationes de vita Christi des Mystikers Thomas von Kempen (1379-1471), eines wichtigen Vertreters der Devotio moderna. Schrift und Malerei des Faszikels verweisen auf eine niederländische Schule. Auf einen gedruckten mittleren Teil folgt eine Sammlung von lateinischen Bitten und Gebeten. (flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, B XI 5
Pergament · 224 ff. · 12.5 x 8.5 cm · Ende des 15. Jahrhunderts
Sammelband (Theologie)

Die kleinformatige, lateinischsprachige Handschrift aus dem Basler Kartäuserkloster thematisiert insbesondere die Passion Christi. Das Devotionsbild im vorderen Spiegel greift das Thema ebenso auf wie die Texte, die beispielsweise von Ludolf von Sachsen, Bonaventura und Eckbert von Schönau stammen. Der erste Text der Handschrift, ein umfangreicher Andachtstext De vita et passione Iesu Christi, wurde möglicherweise vom Basler Kartäuser Heinrich Arnoldi verfasst. (stu)

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Basel, Universitätsbibliothek, B XI 8
Pergament · 163 ff. · 11.5 x 8-8.5 cm · um 1300
Basler Liederhandschrift

Die kleinformatige Pergamenthandschrift ist als „Basler Liederhandschrift“ bekannt und überliefert deutsche und lateinische Texte in Vers und Prosa mit einem primär geistlichen Zuschnitt, zum Teil mit musikalischen Notationen ergänzt. Darunter finden sich u.a. Texte von Konrad von Würzburg und Walther von der Vogelweide. Die Handschrift wurde um 1300 geschrieben, befand sich im 15. Jahrhundert in der Kartause Basel und im 17. Jahrhundert im Besitz des Basler Sammlers Remigius Fäsch. (stu)

Online seit: 14.12.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, C II 10
Pergament · 141 ff. · 37 x 26 cm · 1. Hälfte 14. Jh.
Bernardus de Montemirato: Lectura super Decretales

Kanonistische und Rechtsschriften wurden aus Effizienzgründen oft im Pecia-Verfahren vervielfältigt, indem eine Vorlage in Lagen getrennt und auf mehrere Abschreiber verteilt wurde. So ist auch der vorliegende Dekretalenkommentar eines erst spät als Bernardus de Montemirato identifizierten „Abbas antiquus“ in drei Teilen entstanden. Die sparsam geschmückte Handschrift ist in einer rasch geschriebenen littera bononiensis geschrieben und gehörte der Bibliothek der Kartause Basel an. (flr)

Online seit: 14.12.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, E I 4a
Papier · 10 ff. · 29 x 21-21.5 cm · Basel · zwischen 1444 und 1449
Papstvatizinien

Zehn illustrierte Blätter mit dem zweiten Teil der früher Joachim de Flore zugeschriebenen Prophezeiungen zu den Päpsten Bonifaz IX. bis Eugen IV. Sie entstanden während der Zeit des Basler Konzils und waren ursprünglich Teil eines Sammelbandes mit Konzilsakten aus der Kartause. Die ausdrucksstarken Federzeichnungen lassen den Einfluss der Basler Werkstätte des Konrad Witz erkennen, eines der bedeutendsten Vertreter der oberrheinischen Malerei der Spätgotik. (flr)

Online seit: 14.12.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, E III 14
Papier · 302 ff. · 21.5 x 15 cm · Südwestdeutscher Sprachraum · 1. Hälfte 15. Jahrhundert
Johannes von Hildesheim; „Alemannische Vitaspatrum“

Die Handschrift aus dem Besitz der Basler Kartause überliefert in deutscher Übersetzung die Legende der Heiligen drei Könige des Johannes von Hildesheim, die als „Vitaspatrum“ bekannten Altväter-Legenden sowie das Athanasische Glaubensbekenntnis. (stu)

Online seit: 14.12.2017

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