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Basel, Universitätsbibliothek, A I 32
Papier · 476 ff. · 29 x 21,5 cm · 2. Viertel 15. Jahrhundert
Acta diversa concilii Basiliensis

Sammelhandschrift aus dem 2. Viertel des 15. Jahrhunderts, bestehend aus acht unabhängigen Teilen, entsprechend lassen sich mehrere Hände unterscheiden. Der Band enthält Konzilsschriften und stammt, wie eigenhändige Einträge nahelegen, aus dem Besitz des Dominikaners Johannes de Ragusa, der als einer der führenden Theologen am Basler Konzil teilnahm. Später gelangte der Band in den Basler Predigerkonvent. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 6
Papier · 184 ff. · 29.5-30 x 21-22 cm · [Freiburg in Breisgau] · vermutlich 1393-1396
Nycolaus de Lyra, Postilla super Isaiam et Dodecapropheton (Os-Hab)

Postille zu Josias und den zwölf kleinen Propheten, geschrieben vermutlich zwischen 1393 und 1396 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit zwei schematischen Zeichnungen der Sonnenuhr zum Wunder der Heilung Hiskias. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch A II 1-5 und 10-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 13
Papier · 219 ff. · 30-30,5 x 20-20,5 cm · [Freiburg im Breisgau] · 1413-1415
Nycolaus de Lyra, Postilla super epistulas Pauli

Postille zu den Paulusbriefen, geschrieben 1413-1415 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurde die Handschriftengruppe, zu der auch die reich illustrierten Bände A II 1-6 und 10-12 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 96
Papier · 226 ff. · 21,5-22 x 15-15,5 cm · Isny/Allgäu · 1443
Expositio hymnorum et sequentiarum

Hymnen- und Sequenzenkommentar, geschrieben im Jahr 1443 in Isny von Ulrich Bentz von Winterthur, der 1444/1445 in Erfurt als immatrikulierter Student bezeugt ist. Der Text hängt eng mit einer Basler Handschrift aus dem 14. Jahrhundert zusammen, Parallelüberlieferungen finden sich in verschiedenen süddeutschen Handschriften. Spuren am hinteren Deckel weisen den Band als liber catenatus aus. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A VII 42
Papier · 276 ff. · 21 x 15.5 cm · 1465; 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Theologie)

Der Mischband aus dem Besitz des Basler Gelehrten und Kartäusermönchs Johannes Heynlin besteht aus verschiedenen handschriftlichen und gedruckten Teilen theologischen Inhaltes: darunter der Traktat des Dominikaners und Kirchenreformers Johannes Nider De saecularium religionibus, geschrieben 1465 von einer französischen Hand und von Heynlin am Rand mit Hinweisen versehen, oder die Schrift De miseria humanae conditionis von Gianfrancesco Poggio Bracciolini, einem der wichtigsten Humanisten der italienischen Renaissance. Nach Heynlins Tod ging der Band an die Bibliothek der Basler Kartause. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A XI 89
Pergament · 490 pp. · 22,5 x 15 cm · Hochheim bei Worms, Dominikanerinnenkloster Maria Himmelskron · ca. 1474
Johannes Meyer: Leben der Brüder Predigerordens; Papstchronik Predigerordens; Kaiserchronik Predigerordens

Sammelhandschrift aus dem Dominikanerinnenkloster Maria Himmelskron in Hochheim bei Worms mit Werken von Johannes Meyer, nach dem eigenhändigen Besitzeintrag Meyers im Jahr 1474 geschrieben. Der Basler Dominikaner Johannes Meyer war als Beichtvater in Frauenklöstern strenger Observanz tätig und stellte sein umfangreiches historiografisches Werk ganz in den Dienst der dominikanischen Ordensreform des 14. Jahrhunderts. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 7
Pergament · 143 ff. · 22 x 16 cm · Basel · 1461-1921
Dekanats- und Promotionsmatrikel der juristischen Fakultät der Universität Basel über den Zeitraum von 1461 bis 1921

Die Verzeichnisse umfassen im ersten Teil des Bandes die Dekanate von 1461-1529 mit jeweils der Rechnung der Fakultätskasse sowie die Listen der Dozenten, im zweiten Teil des Bandes folgen fast ausschliesslich Eintragungen zu den Doktorpromotionen von 1533-1921. Unter den Schreibern befinden sich u.a. Sebastian Brant, Basilius Amerbach, Remigius Faesch und Niklaus Bernoulli. (flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, AN II 9
Pergament · 180 ff. · 27,5 x 20,5 cm · Basel · um 1465-1748
Matrikel der Artisten-Fakultät, 1461-1748

Der Matrikelband der Artistenfakultät enthält als ältesten und ursprünglich separaten Teil die Fakultätsstatuten. Diese wurden Ende des 15. Jahrhunderts mit einem akademischen Kalender und den in zwei Registern geführten Namen der seit 1461 inkorporierten Studenten und Baccalauren zusammengebunden. Auf den hierfür vorgesehenen leeren Lagen sind die Magister- und Baccalaureatspromotionen bis 1848 fortgeführt. (flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, AN III 16
Papier · 291 ff. · 21 x 21 cm · 3. Viertel 15. Jahrhundert
Acta concilii Constantiensis, sessiones 1-45, 1414-1418

Bei dem Band handelt es sich um eine von mehreren in Basel überlieferten Handschriften mit Akten zum Konstanzer Konzil (1414-1418). Die Herkunft des Manuskriptes mit Quellenmaterial zu den Sessiones 1-45 ist nicht bekannt. Die Schrift weist ins 3. Viertel des 15. Jahrhunderts, der Einband datiert ins 18. Jahrhundert. Auffällig ist die Blindlinierung der Blätter mit Hilfe eines Linierbrettes. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, AN IV 6
Papier · 151 ff. · 21,5 x 16 cm · Augsburg(?) · 1485 Sept. 7
Psalter, deutsch

Ein deutscher Psalter, geschrieben 1485 von Johannes Waltpurger, möglicherweise in Augsburg. Die rankenumfasste Zierseite, mit der die erste Vorrede beginnt, findet sich fast identisch in einer Cambridger Handschrift desselben Schreibers. Das hintere, an den Deckel geklebte Spiegelblatt zeigt eine in einen Blutregen getauchte Landschaft. Wie die Handschrift nach Basel gelangte, ist unklar. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, AN IV 18
Pergament · 46 ff. · 22,5-23 x 14,5-15 cm · Fulda · 1. Hälfte 9. Jahrhundert
Claudii Caesaris Arati Phaenomena

Die in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts in Fulda entstandene Handschrift enthält zwei astronomische Texte: zum einen einige Abschnitte des Aratus latinus und zum anderen die Aratea des Germanicus mit erläuternden Scholien, Illustrationen zu den 34 Sternbildern und einer (heute herausgelösten) Zeichnung des gesamten Sternenhimmels. Die auf das astronomische Lehrgedicht des Aratos von Soloi zurückgehenden Aratea dienten im Komputusunterricht der Fuldaer Klosterschule als anschauliche Quelle für das erforderliche astronomische Grundwissen. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, Bc II 5
Pergament · 337 ff. · 30 x 21 cm · Paris · 1459
Aristoteles, Mischband

Der aus der Basler Kartause stammende Mischband enthält in einem ersten Teil die aristotelische Seelenlehre De anima in der Übersetzung des Wilhelm von Moerbeke, geschrieben von dem Gelehrten Johannes Heynlin im Jahr 1459 in Paris. Der Haupttext, mit kunstvollen Initialen in Blattgold und Fleuronné geschmückt, ist dicht umgeben von kommentierenden Marginal- und Interlinearglossen in kleiner, gedrängter Semigotica. Ob die dem Band als zweiter Teil eingebundene, 1476 in Venedig gedruckte Schrift De animalibus von Aristoteles ebenfalls zur Bibliothek Heynlins gehörte, ist aufgrund des untypischen Fehlens jeder Ausstattung zumindest fraglich. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, C V 28
Papier · 498 ff. · 21 x 14 cm · [Basel] · 1435-1439
Johannes Wydenroyd, Manuale rotae concilii Basiliensis, pars 2

Nicht ohne dadurch in Konkurrenz zur kurialen Gerichtsinstanz zu treten, beanspruchte das Basler Konzil (1431-1449) eine der römischen Rota nachgebildete konziliare Gerichtskompetenz. Die verhandelten Prozesse wurden von Rotanotaren protokolliert, so in dieser von Johannes Wydenroyd während des Zeitraums vom 15. März 1435 bis zum 13. Juni 1439 verfassten Handschrift. Es handelt sich um den mittleren Band von drei noch erhaltenen Rotamanualen des Basler Konzils. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F I 21
Pergament · 194 ff. · 33,5 x 22,5 cm · 14. Jahrhundert
Albertus Magnus, Super ethica und De causis et processu universitatis

Die möglicherweise im Pecia-Verfahren hergestellte Handschrift aus dem 14. Jahrhundert enthält Albertus Magnus Super ethica und De causis et processu universitatis. Bei dem Pecia-System handelt es sich um eine Methode zur raschen handschriftlichen Vervielfältigung einer Vorlage: Statt eine Schrift als Ganzes zu kopieren, zerlegte man sie in mehrere Lagen, sodass verschiedene Hände gleichzeitig an einer Abschrift arbeiten konnten. Der Band gehörte dem Dominikaner Johannes Tagstern und gelangte so in die Kettenbibliothek des Basler Predigerklosters. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 8
Pergament · 165 ff. · 14,5 x 21,5 cm · Mitte 14. - Anfang 15. Jahrhundert
Astronomica et astrologica, de tempestate

Die Sammelhandschrift vorwiegend astrologisch-astronomischen Inhaltes enthält ein während sieben Jahren geführtes Wetterbeobachtungsjournal, das so genannte Basler Wettermanuskript. In lückenloser Reihe sind vom 1.9.1399 bis zum 31.3.1406 in täglichen Eintragungen meteorologische Beobachtungen erfasst. Gegen Ende des Journals werden die Aufzeichnungen schematischer, bis sie schliesslich übergehen in Tabellen zu Planetenpositionen mit nur noch vereinzelten Notizen zum Wetter. Der Band stammt aus dem Basler Predigerkloster. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15g
Pergament · 66 ff. · 27-27,5 × 19-19,5 cm · Fulda · 9. Jh., 1. Drittel
Isidorus Hispalensis, Sententiae (liber I-II)

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand in Fulda im 1. Drittel des 9. Jhs. und bewahrt offensichtlich noch seinen karolingischen Einband aus braunem Leder mit Streicheisenlinien über Holzdeckeln. (stb)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15l
Pergament · 20 ff. · 29,5-30 × 22-23 cm · angelsächsisches Zentrum (auf dem Kontinent?, in England?) · 8. Jh., 1.Hälfte
Isidorus Hispalensis, Differentiarum liber . Gennadius Massiliensis, Definitio ecclesiasticarum dogmatum

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand in der 1. Hälfte des 8. Jh. in England oder in einem angelsächsischen Zentrum auf dem Kontinent. Er bewahrt noch seine Bindung des 8. oder 9. Jahrhunderts in einen Pergamentumschlag und zählt zu den wichtigsten Textzeugen von Isidors Differentiarum liber. (stb)

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 13
Papier · 180 ff. · 29 x 21 cm · [Paris] ·  3. Viertel 15. Jahrhundert
Nonius Marcellus; Varro

Die französische Handschrift aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts enthält zwei Werke der Antike. Nonius Marcellus (4./5. Jahrhundert) bietet sprachliche und sachliche Erklärungen zu lateinischen Autoren hauptsächlich aus der Zeit der Republik in teilweise alphabetisch geordneten Lemmata, M. Terentius Varro († 27 v. Chr.) befasst sich mit linguistischen Fragen der lateinischen Sprache. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 16
Pergament · 109 ff. · 15,5 x 10,5 cm · 1. Hälfte 13. Jahrhundert
Aristoteles, Boethius

Verschiedene aristotelische Schriften in der lateinischen Übersetzung von Boethius und Traktate von Boethius, geschrieben in einer kleinen Schrift des 13. Jahrhunderts, wurden mit zwei Textergänzungen des 15. Jahrhunderts zusammengebunden, vermutlich für den Basler Gelehrten Johannes Heynlin, der den Band nach seinem Tod der Kartause Basel hinterliess. Kodikologisch bemerkenswert sind das hintere Spiegel- und Vorsatzblatt, ein Pergamentblatt, das für ein Gebetbuch vorbereitet worden war. Es sind zwei Doppelblätter mit kopfstehendem Text, die vor dem Einbinden gefaltet werden sollten, wie es bei den Druckbogen üblich war. Die zwei Doppelblätter wurden aber ausgeschieden und nicht für das Gebetbuch verwendet; sie weisen deshalb keine Heftlöcher im Falz auf. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 43
Papier · 190 ff. · 21 x 15 cm · Basel · 1429
Johannes von Rheinfelden, Tractatus de moribus et disciplina humanae conversationis: id est ludus cartularum moralisatus

In seinem umfangreichen Tractatus de moribus et disciplina humanae conversationis, der ältesten in Europa bekannten Beschreibung von Spielkarten, erklärt Johannes von Rheinfelden nicht nur die Regeln des Spiels, sondern er erläutert darüber hinaus die Charaktere der Spielfiguren sowie anhand der Beziehungen der Karten zueinander die ganze Gesellschaftsordnung. Konrad Schlatter, seit 1428 Beichtvater, später Prior des Dominikanerinnenklosters St. Maria Magdalena in den Steinen, überliess den Schwestern den Traktat zur moralischen Erbauung. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F V 31
Papier · 188 ff. · 29 x 21,5 cm · um 1453
Diodorus Siculus, Bibliothecae libri 11-13

Die erhaltenen Teile der Universalgeschichte von Diodorus Siculus wurden im 15. Jahrhundert aus dem Griechischen ins Lateinische übertragen. Die um 1453 geschriebene Handschrift mit den Büchern 11 bis 13 ist wahrscheinlich das Autograph des Übersetzers Iacobus de Sancto Cassiano Cremonensis, und zwar eine überarbeite Reinschrift, die gegen Ende in ein Arbeitsmanuskript übergeht. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F VII 4
Papier · 185 ff. · 21 x 14,5 cm · 3. Viertel 15. Jahrhundert
Commentarii super Parvulum philosophiae naturalis

Philosophischer Sammelband aus dem Besitz von Jakob Lauber und teilweise auch von ihm geschrieben. Jakob Lauber aus Lindau studierte von 1466 bis 1475 an der neu gegründeten Universität Basel, zunächst an deren Artistenfakultät, danach kanonisches Recht an der juristischen Fakultät. Nachdem er kurze Zeit als Rektor geamtet hatte, trat er 1477 in die Kartause Basel ein, welche er als Prior ab 1480 bedeutend ausbaute und deren Bibliothek er neu organisierte. Mit seinem Eintritt ins Kloster ging die Studienbibliothek Laubers in den Besitz der Kartause über. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F VIII 12
Papier · 165 ff. · 14,5 x 21,5 cm · 3. Viertel 15. Jahrhundert
Marius Victorinus Gaius, Explanationum in Rhetoricam Ciceronis libri duo; De attributis personae et negotio

Der Rhetoriklehrer Gaius Marius Victorinus verfasste im 4. Jahrhundert n. Chr. Erläuterungen zu De inventione von Cicero. Sie wurden im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts in völlig gleichförmiger Schrift kopiert, vermutlich in Frankreich. Die Handschrift, vom Basler Gelehrten Johannes Heynlin zusammen mit den übrigen Büchern seiner grossen Bibliothek der Basler Kartause vermacht, zeigt keinerlei Gebrauchsspuren. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F VIII 14
Papier · 136 ff. · 20,5 x 14 cm · 1468-1469
Titus Lucretius Carus, De rerum natura libri sex

Die Lukrez-Handschrift mit dem grossen Lehrgedicht De rerum natura ist inhaltlich ein Abkömmling der Handschrift, die Poggio Braccolini 1417 in einem deutschen Kloster aufgefunden hatte. Sie wurde 1468-69 von Antonius Septimuleius Campanus geschrieben, wenige Jahre, bevor der Text im Druck erschien, und zwar – nach einem Eintrag am Schluss des Textes – in Rom im Gefängnis. Die Handschrift war spätestens 1513 im Besitz des Basler Humanisten Bonifacius Amerbach. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, H V 15
Pergament · 105 ff. · 14 x 10,5 cm · Mitte 15. Jahrhundert
Hans und Peter Roth, Pilgerreisen nach Jerusalem 1440 und 1453

Die kleinformatige Handschrift enthält die Berichte, die Hans Rot († 1452) und sein Sohn Peter Rot († 1487) über ihre Pilgerfahrten ins Heilige Land in den Jahren 1440 und 1453 verfassten. Möglicherweise handelt es sich um autographe Aufzeichnungen. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, N I 2:148b
Pergament · 1 f. · 21.5 x 8.7 cm · 15. Jahrhundert
Glagolitisches Brevierfragment

Fragment eines glagolitischen Breviers mit den Texten für den 13. und 14. August, das nach der Schrift ins 15. Jahrhundert datiert werden kann. Es gehörte Franz Miklosich (1813-1891), einem der bedeutendsten Slawisten seiner Zeit, und kam als Geschenk an die Basler Antiquarische Sammlung, die Vorgängerin des Historischen Museums Basel. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, N I 6:71
Pergament · 2 ff. · 23,5 x 15 (?) cm · 8./9.Jh.
Euporiston (Fragmente) / Theodorus Priscianus

Zwei aus einem Einband herausgelöste Blätter einer Handschrift in rätischer Minuskel mit dem eingerollten Balken des „t“, der als Kennzeichen dieser Schrift gilt. Die Handschrift ist ins 8./9. Jahrhundert zu datieren. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, R III 1
Pergament · 3 ff. · 27.5 x 21.5; 22.5 x 15 cm · vor 1400 (Bl. 1-2); vor 1300 (Bl. 3)
Babylonischer Talmud (frgm.)

Drei als Bucheinbände überlieferte, aus verschiedenen Handschriften des Babylonischen Talmuds stammende Blätter aus dem 14. bzw. 13. Jahrhundert. Zwei der Blätter enthalten Fragmente aus dem Mischna-Traktat Berakhot aus der Ordnung Zeraim, das dritte Blatt umfasst ein Stück des Traktates Avodah Zarah aus der Ordnung Nesikin, der den Umgang der Juden mit den Nichtjuden regelt und das Problem des Fremdkultes erörtert. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 330
Pergament · 46 ff. · 24–24,5 x 22,5–23 cm · 2. Hälfte 9. Jh.
Sammelbd.: Orthographie und Etymologie, lat.

Die Handschrift ist Teil eines umfangreichen karolingischen Sammelbandes, dessen Reste sich heute in der Burgerbibliothek Bern (Cod. 330, 347, 357), der Bibliothèque Nationale in Paris (Ms. Lat. 7665) sowie in der Universitätsbibliothek Leiden (Voss. Lat. Q 30) befinden. Cod. 330 enthält den Schluss des Bandes mit Werken zur Orthographie von Cassiodorus, Alcuinus-Beda, Caper, Terentius Scaurus, Agroetius sowie einiegen weiteren Texten. (mit)

Online seit: 25.06.2015

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 347
Pergament · 41 ff. · 24–24,5 x 22,5–23 cm · 2. Hälfte 9. Jh.
Sammelbd.: Macrobius, Plinius, Nonius Marcellus: Exzerpte, lat.

Die Handschrift ist Teil eines umfangreichen karolingischen Sammelbandes, dessen Reste sich heute in der Burgerbibliothek Bern (Cod. 330, 347, 357), der Bibliothèque Nationale in Paris (Ms. Lat. 7665) sowie in der Universitätsbibliothek Leiden (Voss. Lat. Q 30) befinden. Cod. 347 enthält den Anfang des Bandes mit astronomischen Exzerpten und Diagrammen aus Macrobius und Plinius sowie dem Beginn von Nonius Marcellus. (mit)

Online seit: 25.06.2015

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 357
Pergament · 43 ff. · 24–24,5 x 22,5–23 cm · 2. Hälfte 9. Jh.
Sammelbd.: Glossare; Klassiker-Exzerpte; Petronius-Fragm., lat.

Die Handschrift ist Teil eines umfangreichen karolingischen Sammelbandes, dessen Reste sich heute in der Burgerbibliothek Bern (Cod. 330, 347, 357), der Bibliothèque Nationale in Paris (Ms. Lat. 7665) sowie in der Universitätsbibliothek Leiden (Voss. Lat. Q 30) befinden. Cod. 357 enthält auf f. 132 den zweitletzten Teil des Bandes mit verschiedenen Glossarien und Auszügen aus Sallust; f. 3341 (die Fortsetzung von Cod. 347) enthalten den Rest des Nonius Marcellus, den ältesten erhaltenen Textzeugen von Petrons Satyricon sowie ein Bruchstück eines Gedichts über Masse und Gewichte. (mit)

Online seit: 25.06.2015

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Castro, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · 22 ff. · 27.7 x 22 cm · Castro · 1554
“Martirologio-inventario” der Kirche S. Giorgio von Castro, 1554

Das martirologio-inventario (Jahrzeitbuch) wurde 1554 auf Wunsch der vicini (Mitglied der Körperschaft) von Castro und Marolta im Bleniotal (Tessin) als Ersatz für einen älteres, bei einem Brand zerstörtes Exemplar, verfasst. Es enthält die Liste der Pflichten bei Legaten und Jahrzeiten (Anniversare) gegenüber der Pfarrei und der Gemeinschaft. Am unteren Rand der von einer illuminierten Initiale geschmückten ersten Seite wurde das Wappen des Kantons Uri aufgemalt. Das Bleniotal war zu dieser Zeit gemeine Herrschaft von Uri, Schwyz und Nidwalden. (ber)

Online seit: 25.06.2015

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Claro, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · 28 ff. · 31 x 23.3 cm · Claro · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
“Martirologio-calendario” der Pfarrei Claro

Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei Claro (Tessin), ohne Umschlag und mit ziemlich stark beschädigten ersten Seiten. Jede Seite ist so aufgebaut, dass fünf bis sieben Wochentage darauf Platz finden; auf eigens vorgesehenen Flächen sind jeweils die Namen der Verstorbenen eingetragen, deren Jahrzeiten (Anniversare) zelebriert werden mussten. Das Jahrzeitbuch ersetzte fast sicher ein älteres Register. Die einzelnen Einträge wurden später aktualisiert und in ein neues Buch übertragen, wie aus den Randbemerkungen hervorgeht. Die Einträge sind in der Regel nicht datiert, aber die Erwähnung einiger Testamente sowie lokaler Bräuche erlaubt eine Einordnung in die Zeit nach der Mitte des 15. Jahrhunderts. (ber)

Online seit: 25.06.2015

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 107
Pergament · 143 ff. · 24 x 17.5 cm · Nordwestdeutschland · Ende des 9. Jh.
Codex Theodosianum (Auszüge) . Lex salica emandata . Lex Ribuaria . Lex Alamannorum . Lex Baiuvariorum . Karl der Grosse: Capitularia . Recapitulatio legis Salicae

Eine juristische Handschrift, wahrscheinlich unvollständig, die eine umfangreiche Sammlung von Texten enthält. Zu den wichtigsten davon gehören vier Gesetze, die Lex Salica, Lex Ribuaria, Lex Alamannorum und Lex Baiuvariorum; eine kurze und fragmentarische Sammlung von Kapitularien erlassen von Karl dem Grossen; Auszüge aus De legibus und den Sententiae von Isidor von Sevilla; sowie Auszüge aus dem Codex Theodosianum und der Regula des hl. Benedikt. Der Text der Lex Baiuvariorum enthält auch juristische Begriffe in Althochdeutsch. 1789 kam der Codex in Besitz des Grafen Johann-Christian Solms, der im Schloss Klitschdorf bei Bunzlau (Schlesien) residierte - sein Wappen findet sich auf f. 1r - , weshalb er in der Literatur auch unter dem Namen "Codex Klitschdorf" oder "Codex Solmsianus" bekannt ist. 1960 erwarb Martin Bodmer diesen Codex beim New Yorker Antiquar H. P. Kraus. (ber)

Online seit: 25.06.2015

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 163
Pergament · 64 ff. · 27 x 14 cm · Florenz · zweite Hälfte des 15. Jh.
Tibullus, Elegiae

Dieser elegante, in humanistischer Kursive geschriebene Kodex enthält die Elegiae des lateinischen Elegikers Tibull, ein im Mittelalter wenig verbreiteter Text, der gegen Ende des 14. Jahrhunderts von den italienischen Humanisten wieder entdeckt wurde. Die Handschrift wurde in Florenz geschrieben und illuminiert, vielleicht für Braccio, ein Mitglied der Familie Martelli, der sein Wappen auf der Titelseite hinzufügen liess. Die Handschrift gelangte später in die Hände der florentinischen Familie der Medici, die ihr Wappen auf das vordere Vorsatzblatt malen liess. 1968 erwarb Martin Bodmer die Handschrift aus der Sammlung von Thomas Phillipps. (ber)

Online seit: 25.06.2015

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 501
Pergament · 21 ff. · 33.5 x 21.6 cm · Buchara · 1559
"Sprüche Alis"

Diese auf persisch geschriebene Handschrift enthält eine Auswahl der "Hundert Sprüche Alis", einer Sammlung von Sprüchen und Sprichwörtern, die herkömmlicherweise Ali ibn Abi Talib, dem vierten rechtsgeleiteten Kalifen sowie Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammeds, zugesprochen werden. Bei den Schiiten (von šīʿat ʿAlī, die "Partei Alis") nimmt Ali als erster Imam eine wichtige religiöse Rolle ein. Die Handschrift wurde 1559 von dem Kalligraphen Jalal ibn Muhammad in Buchara geschrieben. Für den Text benutzte er die Nastaliq-Schrift, eine weit verbreitete kalligraphische Schrift für das persisch-arabische Alphabet, die Überschriften hingegen führte er in der gewöhnlichen arabischen Nasḫī-Schrift aus. Die sechs ganzseitigen, mit Gold hervorgehobenen Miniaturen wurden im 2./3. Viertel des 17. Jahrhunderts hinzugefügt. Zu bemerken ist auf f. 9v unten in der Mitte die seltene Darstellung einer Figur, die dem Betrachter den Rücken zuwendet und von der nur der Hinterkopf zu sehen ist. Auf derselben Seite wurden links, hinter mehreren Musikern, auch zwei an der Kleidung erkennbare Europäer dargestellt. (wid)

Online seit: 25.06.2015

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 905
Papier · 35 ff. · 15.5 x 10.5 cm · Mexiko · Ende des 16. Jahrhundert
Codex Testeriano Bodmer

Mit Testeriano werden Katechismus-Handschriften bezeichnet, deren Bilderschrift dem Franziskaner Mönch und Missionar Bruder Jacobo de Testera (16. Jh.) zugeschrieben wird. In Zentralamerika hatte sich bereits im 12. Jahrhundert eine Schrift entwickelt, die eine Mischung von Ideogrammen, Piktogrammen und phonetischen Symbolen war, deren ursprünglichen handschriftlichen Zeugnisse mit der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert jedoch zerstört wurden. Christliche Missionare übernahmen danach das System, um mit der einheimischen Bevölkerung kommunizieren zu können, erfanden aber die meisten Symbole selbst, da ihr Ziel die Vermittlung von neuem, christlichem Gehalt war. So repräsentieren etwa drei gekrönte Häupter die Dreifaltigkeit und somit Gott, oder zwei gekrönte Häupter mit Schlüssel und Schwert die Apostel Peter und Paul. Gelesen wird die Handschrift von links nach rechts über jeweils beide Seiten, wobei die einzelnen Teile durch vertikale Ziervignetten getrennt werden. Hier enthalten sind mehrere kürzere Gebete (darunter f. 1v-2r Persignum, 2v-4r Ave Maria, 4v-8r Credo) und ein langes Gebet (f. 27v-35r), das eine Wiederholung der christlichen Dogmen darstellt. (wid)

Online seit: 25.06.2015

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Genève, Bibliothèque de Genève, Ms. fr. 57
Pergament · 491 ff. · 36.5 x 26.5 cm · Frankreich · um 1402
Jacobus de Voragine, Légende dorée (Legenda aurea), Übersetzung von Jean de Vignay; Jean Golein, Fêtes nouvelles Du Saint Voult de Lucques

Die Legenda aurea ist eines der meist kopierten Werke des gesamten mittelalterlichen Abendlandes. In Form von kurzen Texten präsentiert vermischt sie die Feiern des Temporale und des Sanktorale, die während des Jahres begangen werden, gemäss der Abfolge des liturgischen Kalenders. Sowohl in Latein wie auch in den Volkssprachen weit verbreitet, wurde sie zu verschiedenen Zwecken benutzt, sei es als Hilfsmittel für die Predigt, oder sowohl für den Laien wie für den Kleriker als Quelle der moralischen Erbauung durch die private Lektüre. (hoc)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 24
Pergament · 104 ff. · 24.5-25 x 17-17.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige, bis auf eine Rankeninitiale schmucklose Abschrift einer Sammlung von echten und unechten Augustin-Predigten ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen Ledereinband mit Metallbuckeln und zwei Schliessen; als Spiegelblätter wurden dabei Fragmente eines Jahrzeitbuchs aus dem 14. Jahrhundert verwendet. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 25
Pergament · 80 ff. · 24 x 17,5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige, bis auf eine Rankeninitiale schmucklose Abschrift der Sammlung von echten und unechten Augustin-Predigten Collectio quinquaginta homiliarum sowie einer Predigt von Haimo von Halberstadt ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen Ledereinband mit Metallbuckeln und einer Schliesse sowie ein Titelschild auf Ir. Im 20. Jahrhundert wurde ein schmales Fragment einer irischen Handschrift - als Falz benutzt - entdeckt und herausgelöst. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 27
Pergament · 104 ff. · 21.5 x 14.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige, von einer Hand verfertigte Abschrift von Augustins De doctrina christiana mit schöner Eröffnungsseite und Explizit in Auszeichnungsschrift ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen, auf dem Vorderdeckel beschrifteten Ledereinband mit Metallbuckeln und einer Schliesse sowie ein Titelschild auf 1r. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 28
Pergament · 78 ff. · 24.5 x 17.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige, von einer Hand verfertigte Abschrift von mehreren Schriften Augustins mit schöner Eröffnungsseite mit Inhaltsübersicht sowie einer Rankeninitiale ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen, auf dem Vorderdeckel beschrifteten Ledereinband mit Metallbuckeln und einer Schliesse sowie ein Titelschild auf 1r. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 29
Pergament · 83 ff. · 22 x 16 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige Handschrift mit fünf teilweise lückenhaften Augustin-Texten besteht aus zwei Teilen, die sich deutlich unterscheiden, aber schon vor 1100 eine Einheit bildeten, wie aus dem Eintrag im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 (Min. 17, 306v) hervorgeht. Während der zweite Teil (69 ss) schmucklos ist, weist der erste eine Incipitseite und eine Rankeninitiale auf. Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen, auf dem Vorderdeckel beschrifteten Ledereinband mit Metallbuckeln und einer Schliesse sowie ein Titelschild auf 1r; als vorderes Spiegelblatt diente ein Fragment eines neumierten Missales aus dem 12. Jahrhundert. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 31
Pergament · 92 ff. · 20.5 x 14.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige, bis auf eine Rankeninitiale schmucklose Abschrift von fünf Augustin-Texten ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Der Kodex wurde im 19. Jahrhundert, unter Verwendung der originalen romanischen Holzdeckel neu gebunden. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 32
Pergament · 151 ff. · 21 x 14 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige, weitgehend schmucklose aber sehr gepflegte Abschrift von zwei Augustin-Texten ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Besonders hervorzuheben ist der romanische Originaleinband aus der Entstehungszeit der Handschrift; einzig der Rücken wurde im 19. Jahrhundert wie bei Min. 34 mit Pergament überklebt. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 33
Pergament · 110 ff. · 18.5 x 12.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · um 1100
Augustinus, Alcuinus

Die einspaltige Handschrift, die neben zwei Schriften von Augustin die einzige in der Bibliothek von Allerheiligen überlieferte Abschrift eines Werks von Alkuin (Genesiskommentar) enthält, ist im Bücherverzeichnis von ca. 1100 (Min. 17, 306v) als Nachtrag aufgeführt. Auch die Auszeichnungsschrift am Anfang, die drei Rankeninitialen und die Incipitseite des Genesiskommentars weisen stilistisch auf die jüngere Entstehungszeit hin. Besonders hervorzuheben ist der zeitgenössische romanische Originaleinband; einzig die Rückenschilder sind eine spätere Zutat. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 34
Pergament · 95 ff. · 22.5 x 17 cm · Tours · Mitte des 9. Jahrhunderts
Augustinus

Die stark abgenützten und verschmutzten Seiten 1r und 88v legen die Vermutung nahe, dass die im 9. Jahrhundert in Tours verfertigte einspaltige, weitgehend schmucklose Abschrift von Augustins Enchiridion lange ungebunden benutzt wurde. Wohl in Schaffhausen erhielt sie im 12. Jahrhundert ihren ersten Einband, dabei wurde der fehlende Schluss des Textes auf einem hinten beigebundenen Doppelblatt (89-90) nachgetragen. Diese einzige bekannte Turoner Handschrift in der Bibliothek von Allerheiligen ist im Bücherverzeichnis von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Der romanische Einband ist weitgehend erhalten; einzig die Vorsätze und Spiegelblätter wurden im 19. Jahrhundert erneuert und der Rücken wie bei Min. 32‬‬ mit Pergament überklebt. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 35
Pergament · 126 ff. · 22 x 15 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Die einspaltige, bis auf zwei Rankeninitialen schmucklose Abschrift von Augustin-Texten und –Briefen ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, 306v). Das zeitgenössische Inhaltsverzeichnis (1r) unterstreicht die Einheit der Handschrift, an deren Entstehung zahlreiche Hände beteiligt waren. Besonders hervorzuheben ist der romanische Einband, der sich ohne spätere Eingriffe erhalten hat. (spe)

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 36
Pergament · 128 ff. · 22.5 x 16.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus, Isidorus

An der Entstehung der einspaltigen, schmucklosen Gebrauchshandschrift mit Texten Augustins und Isidors von Sevilla waren zahlreiche Hände beteiligt; als Beschreibstoff dienten qualitativ unterschiedliche Pergamente, von denen einige wiederverwendet sind. Die Handschrift ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen Ledereinband mit Metallbuckeln und zwei Schliessen; als hinteres Spiegelblatt diente ein Fragment eines neumierten Missales aus dem 12. Jahrhundert. (spe)

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Solothurn, Zentralbibliothek, Cod. S 296
Papier · I + 16 + I ff. · 25 x 4.5 cm · 1537
In Henrici Glareani poetae laureati geographiam annotationes

Johannes Aal (ca. 1500-1551) war als humanistisch gelehrter Stiftspropst und Dramatiker eine der prägenden Figuren für das kulturelle Leben in Solothurn. Während seines Studiums in Freiburg im Breisgau diktierte sein Lehrer, der humanistische Universalgelehrte Heinrich Loriti (Glarean, 1488-1563), am 17. Mai 1537 ihm diese Anmerkungen zu seinem De geographia liber. (hol)

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