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Ort, Bibliothek Handschriften
Alle Bibliotheken und Sammlungen1145
Sion/Sitten, Archives du Chapitre/Kapitelsarchiv 5
Fribourg/Freiburg, Archives de l'Etat de Fribourg/Staatsarchiv Freiburg 13
Sion/Sitten, Archives de l'Etat du Valais/Staatsarchiv Wallis 1
Bern, Burgerbibliothek 23
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne 12
Fribourg/Freiburg, Bibliothèque cantonale et universitaire/Kantons- und Universitätsbibliothek 16
Lausanne, Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne 4
Genève, Bibliothèque de Genève 46
Engelberg, Stiftsbibliothek 55
Sarnen, Benediktinerkollegium 10
Neuchâtel, Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel 7
Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden 12
St. Gallen, Stiftsbibliothek 519
Solothurn, Domschatz der St.-Ursen-Kathedrale 3
Schlatt, Eisenbibliothek 1
Fribourg/Freiburg, Couvent des Cordeliers/Franziskanerkloster 11
Cologny, Fondation Martin Bodmer 118
Flawil, Gemeinde Flawil 2
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina 12
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek 13
Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau 16
Sion/Sitten, Médiathèque du Valais 2
Orselina, Convento della Madonna del Sasso 4
Luzern, Provinzarchiv Schweizer Kapuziner Luzern 1
Aarau, Staatsarchiv Aargau 6
Beromünster, Stiftskirche St. Michael 2
Einsiedeln, Stiftsbibliothek 65
Schaffhausen, Stadtbibliothek 16
Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum 5
St. Gallen, Stiftsarchiv (Abtei Pfäfers) 10
Bremgarten, Stadtarchiv Bremgarten 1
Sarnen, Staatsarchiv Obwalden 1
Schaffhausen, Staatsarchiv 5
Torre, Archivio parrocchiale 2
Basel, Universitätsbibliothek 15
Utopia, armarium codicum bibliophilorum 14
St. Gallen, Kantonsbibliothek, Vadianische Sammlung 18
Solothurn, Zentralbibliothek 10
Zürich, Zentralbibliothek 46
Luzern, Zentral- und Hochschulbibliothek 15
Zofingen, Stadtbibliothek 2

Schweizer Handschriften im Ausland

Land Ort, Bibliothek Handschriften
Deutschland Überlingen, Leopold-Sophien-Bibliothek 2
Österreich St. Paul in Kärnten, Stiftsbibliothek St. Paul im Lavanttal 1

Verstreute Handschriftenteile im Ausland

Land Ort, Bibliothek Handschriften
Frankreich Paris, Bibliothèque nationale de France 1
USA Cleveland, The Cleveland Museum of Art 1
Russland St. Petersburg, National Library of Russia 1

Anzahl Handschriften: 31, angezeigt: 1 – 31

Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 13

Pergament · 144 ff. · 26.5 x 17.5 cm · Frankreich · 12. Jh.

Augustinus, Enarrationes in Psalmos . Hugo de Sancto Victore, De meditatione

Diese französische, wahrscheinlich unvollständige Handschrift enthält den Psalmenkommentar (Ps. 101-117, f. 1r-110v und 113r-136v) von Augustinus von Hippo. Zwischen dem 108. (f. 110v) und 109. Psalm (f. 113v) wurde De meditatione von Hugo von Sankt-Viktor eingefügt. Die Handschrift kommt wahrscheinlich aus dem Handschriftenbestand der Abtei Hautecombe in Savoyen, die der Turiner Erzbischof Giacinto della Torre (1747-1814) für die Bibliothek seines erzbischöflichen Priesterseminars anschaffte, welche später zerstreut wurde. Die Handschrift wurde von Martin Bodmer im Jahre 1957 vom Buchhändler Hoepli in Mailand gekauft. (ber)

Online seit: 23.06.2014

Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 128

Pergament · II + 197 ff. · 40.2 x 29.8 cm · Reichenau (?) · 9. Jh.

Paolus Diaconus, Homiliar (pars aestiva et commune sanctorum)

Die grosse, unvollständige Handschrift im Folio-Format enthält den Sommerteil und das Commune sanctorum des Homiliars von Paulus Diaconus. Sie wurde von verschiedenen Händen in einer karolingischen Minuskel des 9. Jh. geschrieben und enthält neben mit Tinte gezeichneten und rotem Rankenwerk verzierten Initialen, die den irischen Einfluss verraten, auch einige elegante Incipits in Kapitalschrift. Die Handschrift kommt wahrscheinlich aus der Reichenau, sicher aber aus dem Bodenseeraum. Sie gehörte zur Sammlung Phillipps, später Chester Beatty und wurde im Jahre 1968 von Martin Bodmer gekauft. (ber)

Online seit: 23.06.2014

Flawil, Gemeinde Flawil, Burgauer Offnung

Pergament · 37 ff. · 21 x 27 cm · Burgau · 10 August 1469

Die Burgauer Offnung von 1469

Die Burgauer Offnung von 1469 ist ein mittelalterliches Rechtsbuch. Es regelt das Verhältnis zwischen den Gerichts-, Hof- oder Markgenossen eines Gerichtskreises (hier das Niedergericht Burgau bei Flawil) und dessen Gerichtsherrn, dem Vogt. Dies war zu jener Zeit Rudolf IX. Giel von Glattburg, ein Ministerialer des Abtes des Klosters St. Gallen. Ursprünglich waren die Offnungen von Flawil, Gebhartschwil, Uffhoven und Rudlen sowie von Burgau in einem einzigen Band vereinigt. Die Flawiler Offnung (bis Seite 17) ist herausgetrennt und separat gebunden worden. Vorangehend zur Burgauer Offnung auf Seiten 18-28 ist die Offnung zu „gebhartschwil, uffhoven und rudeln“ niedergeschrieben. Das Buch war dem jeweiligen Burgauer Ammann (Gerichtsvorsitzenden) anvertraut. Nach 1798 ging sie infolge der Aufhebung des Niedergerichts in den Besitz der Dorfkorporation Burgau über. Nach deren Verschmelzung mit Flawil kam sie in die Obhut der Politischen Gemeinde Flawil. (sce)

Online seit: 23.06.2014

Flawil, Gemeinde Flawil, Flawiler Offnung

Pergament · 21 ff. · 20.5 x 29.5 cm · Burgau · 1471/1472

Die Flawiler Offnung

Die Flawiler Offnung von 1471, besiegelt am 21. Januar 1472, ist ein mittelalterliches Rechtsbuch. Es regelt das Verhältnis zwischen den Gerichts-, Hof- oder Markgenossen eines Gerichtskreises (hier das Niedergericht Flawil) und dessen Gerichtsherrn, dem Vogt. Dies war zu jener Zeit Rudolf IX. Giel von Glattburg, ein Ministerialer des Abtes des Klosters St. Gallen. Das Dokument gibt Einblick in die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse im ausklingenden 15. Jahrhundert. Ursprünglich war die Flawiler Offnung in einem Band mit der Burgauer Offnung mit den Offnungen von Gebhartschwil, Uffhoven und Rudlen (Aufhofen und Rudeln) und von Burgau in einem einzigen Band vereinigt. Sie ist später herausgetrennt worden. Nach 1798 ist die Flawiler Offnung infolge der Aufhebung des Niedergerichts in den Besitz der Bürgerkorporation bzw. heute der Politischen Gemeinde Flawil gelangt. (sce)

Online seit: 23.06.2014

Fribourg/Freiburg, Archives de l'Etat de Fribourg/Staatsarchiv Freiburg, Livre des bourgeois 1 / Bürgerbuch 1

Papier · 182 ff. · 40 x 30 cm · Freiburg · 1341-1416

Livre des bourgeois 1 / Bürgerbuch 1

Das Staatsarchiv Freiburg besitzt eine ganze Serie von Bürgerbüchern, von denen die hier digitalisierten, das erste und das zweite Bürgerbuch, welche zusammen die Zeitspanne von 1341 bis 1769 decken, die beiden wichtigsten sind. Die Bürgerbücher erlauben es, die Bürgerschaft der Stadt Freiburg zu beobachten: von einer aus wirtschaftlichen Gründen sehr offenen Bürgerschaft an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert zu einer allmählich sich abschliessenden und schliesslich zu einem privilegierten Patriziat im 18. Jahrhundert. Mit Bürgerbüchern, d.h. mit der kontrollierten Eintragung der Neubürger in Listen, die auch von Anfang an die Form von Büchern haben konnten, reagierten im Spätmittelalter vorwiegend deutsche Gross- und Mittelstädte, die politisch und ökonomisch eine gewisse Entwicklung aufzuweisen hatten, auf demographische Entwicklung und Einwanderung nach und auch schon vor der grossen Pest (Mitte des 14. Jahrhunderts), die sie damit zu steuern versuchten. Das erste Bürgerbuch war nicht geplant, sondern setzt sich aus einzelnen Heften zusammen, die vielleicht 1416 zusammengebunden wurden. (utz)

Online seit: 23.06.2014

Fribourg/Freiburg, Archives de l'Etat de Fribourg/Staatsarchiv Freiburg, Livre des bourgeois 2 / Bürgerbuch 2

Pergament · 238 ff. · 44.5 x 33 cm · Freiburg · 1416-1769

Livre des bourgeois 2 / Bürgerbuch 2 (1415[!]-1769)

Das Staatsarchiv Freiburg besitzt eine ganze Serie von Bürgerbüchern, von denen die hier digitalisierten, das erste und das zweite Bürgerbuch, welche zusammen die Zeitspanne von 1341 bis 1769 decken, die beiden wichtigsten sind. Die Bürgerbücher erlauben es, die Bürgerschaft der Stadt Freiburg zu beobachten: von einer aus wirtschaftlichen Gründen sehr offenen Bürgerschaft an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert zu einer allmählich sich abschliessenden und schliesslich zu einem privilegierten Patriziat im 18. Jahrhundert. Mit Bürgerbüchern, d.h. mit der kontrollierten Eintragung der Neubürger in Listen, die auch von Anfang an die Form von Büchern haben konnten, reagierten im Spätmittelalter vorwiegend deutsche Gross- und Mittelstädte, die politisch und ökonomisch eine gewisse Entwicklung aufzuweisen hatten, auf demographische Entwicklung und Einwanderung nach und auch schon vor der grossen Pest (Mitte des 14. Jahrhunderts), die sie damit zu steuern versuchten. Das zweite Bürgerbuch entstand 1416 durch eine sehr bewusste Planung des Stadtschreibers Petermann Cudrefin, der seit 1396 das erste Bürgerbuch geführt hatte und der es sehr "unordentlich" fand. (utz)

Online seit: 23.06.2014

Genève, Bibliothèque de Genève, Comites Latentes 54

Pergament · I+226+I ff. · 14.6 x 10.6 cm · Florenz · 1470-1480

Stundenbuch

Dieses wertvolle Stundenbuch wurde in Florenz um 1470-1480 geschaffen; sein reicher und eleganter Buchschmuck stammt aus der Werkstatt des bekanntesten Illuminators in Florenz zu der Zeit, Francesco d’Antonio del Chierico, von dessen Hand auch die illuminierten Seiten zu Beginn der Messen sind, ebenso die illuminierten Initialen im Text. Auch die Filigraninitialen sind sehr elegant. Ein Wappen, leider teilweise ausgelöscht, weist darauf hin, dass dieses Manuskript für die Heirat eines Mitglieds der Familie Serristori angefertigt wurde. 1970 wurde das Manuskript von einem Privatsammler erworben und kam später als Teil der Sammlung Comites Latentes in die Bibliothèque de Genève. (ali)

Online seit: 23.06.2014

Genève, Bibliothèque de Genève, Comites Latentes 183

Pergament · 104 ff. · 24.4 x 14.1 cm · England · letztes Viertel des 12. Jh.

Hermann von Valenciennes, Bibelübersetzung mit alexandrinischen Strophen

Der Text enthält eine Adaptation von einigen narrativen Teilen der Bibel in altfranzösischer Sprache. Das Gedicht in alexandrinischen Strophen (en laisses d’alexandrins) wurde von einem Autor auf dem Festland im 12. Jh. verfasst und wurde zu einem der erfolgreichsten religiösen Werke in Altfranzösisch. Die Handschrift überliefert eines der ältesten und vollständigsten Exemplare dieses Werkes und ist das einzige, das beinahe den vollständigen Text des anglonormannischen Überlieferungsstammes enthält. Aufgrund des wahrscheinlich insularen Ursprungs belegt dieser Textzeuge die beinahe gleichzeitige Rezeption des Werkes in England. (ber)

Online seit: 23.06.2014

Genève, Bibliothèque de Genève, Ms. fr. 165

Pergament · 260 ff. · 26.5 x 19 cm · Paris · ca. 1412-1415

Pierre le Fruitier, genannt Salmon, Traictés de Pierre Salemon a Charles VI roy de France [Dialogues, zweite Fassung]

Pierre le Fruitier, genannt Salmon, Sekretär von Karl VI. und Einflussnehmer bei Johann Ohnefurcht, dem Herzog von Burgund, schrieb 1409 einen bunt zusammengewürfelten Text, der etwas von einem Fürstenspiegel, einem Briefsammelband und einer Autobiographie hat. Salmon stellt die für seinen Herrscher nötigen Qualitäten dar, um gut zu regieren. Nach seinem Rückzug vom Hofe im Jahre 1411 und nach der Änderung der königlichen Politik gegenüber Johann Ohnefurcht legte er einige Jahre später, um 1412-1415, eine zweite Fassung des Textes vor, welche heute in Genf aufbewahrt wird. Diese Handschrift gehört zu den Glanzstücken der Bibliothèque de Genève, insbesondere wegen der Darstellung von Karl VI., in welcher er auf einem mit Lilien verzierten Bett in einem tiefen Blauton mit seinem Sekretär diskutiert. (hoc)

Online seit: 23.06.2014

Genève, Bibliothèque de Genève, Ms. fr. 176

Pergament · III + 396 + II ff. · 42 x 29.6 cm · Frankreich, Paris, atelier · 1380-1389

Ovide moralisé

Der Ovide moralisé ist ein Gedicht, das aus 72'000 Oktosyllaben besteht. Der anonyme Autor übersetzte ca. zwischen dem Ende des 13. und dem ersten Viertel des 14. Jahrhunderts die 15 Bücher der Metamorphosen des Ovid, indem er die antiken Mythen für die christliche Erbauung umfunktionierte. Das Exemplar von Genf, datiert auf das Ende des 14. Jahrhunderts, wurde von zwei Künstlern illuminiert, vom Maître du Rational des divins offices und vom Maître du Roman de la Rose. (hoc)

Online seit: 23.06.2014

Genève, Bibliothèque de Genève, Ms. lat. 6

Pergament · I-II + 239 + III-IV ff. · 28.3 x 20.8 cm · Rheinland · 2. Viertel des 9. Jahrhunderts

Die vier Evangelien in lateinischer Sprache

Diese bedeutende Handschrift, welche im 9. Jahrhundert im Rheinland entstanden ist, enthält den Text der vier Evangelien in deren lateinischer Fassung in einer karolingischen Minuskel. Sie ist unter anderem mit zwei grossen mit Flechtwerk verzierten Initialen versehen. Die Kanontafeln sind in Arkaden in leuchtenden Farben dargestellt. (jeg)

Online seit: 23.06.2014

Genève, Bibliothèque de Genève, Ms. lat. 50

Pergament · I + 174 + II-IV ff. · 31.5 x 21 cm · Abtei von Massay (Frankreich, Cher, bei Bourges) · gegen 825

Textsammlung zur Computistik (Zeitrechnung), von Beda Venerabilis . Annales Petaviani und Annalen der Abtei von Massay

„Ehrwürdig“ ist die Bezeichnung , die sich für die Beschreibung dieses Manuskriptes aufdrängt. In der Tat kann man es aufgrund seines hohen Alters als „ehrwürdig“ betrachten, ist es doch auf ca. 825 datiert. Desweiteren ist der Autor der in ihm kopierten Texte Beda Venerabilis, oder Beda der Ehrwürdige (672/674, † 735), der Mönch im Kloster Jarrow in England war. In der Benediktinerabtei von Massay (Frankreich, Cher, bei Bourges) kopiert, enthält die Handschrift mehrere wissenschaftliche Werke des Beda Venerabilis, so etwa die Osterzyklen, auch Bedas Zyklen genannt, das De natura rerum, das De temporibus und das De temporum ratione. Verschiedene andere Texte wurden ebenfalls eingefügt: die Annales Petaviani und die Annalen der Abtei von Massay, Kalender, Fragmente zur Computistik, Briefe. (jeg)

Online seit: 23.06.2014

Luzern, Zentral- und Hochschulbibliothek, P 13 fol.:1

Pergament · 288 ff. · 36.5 x 25.5-26 cm · Oberrhein · 1338

Vincentius Bellovacensis

Die Handschrift enthält die Bücher 1–8 der Weltgeschichte des französischen Dominikanermönchs Vinzenz von Beauvais († 1264) in der Douai-Version in 32 Büchern. (kam)

Online seit: 23.06.2014

Luzern, Zentral- und Hochschulbibliothek, P 13 fol.:3

Pergament · 328 ff. · 36-36.5 x 25-25.5 cm · Oberrhein · 1388-1340

Vincentius Bellovacensis

Die Handschrift enthält die Bücher 17–24 der Weltgeschichte des französischen Dominikanermönchs Vinzenz von Beauvais († 1264) in der Douai-Version in 32 Büchern. (kam)

Online seit: 23.06.2014

Luzern, Zentral- und Hochschulbibliothek, P 13 fol.:4

Pergament · 380 ff. · 36-36.5 x 25-25.5 cm · Oberrhein · 1340 und 1339

Vincentius Bellovacensis

Die Handschrift enthält die Bücher 25–32 der Weltgeschichte des französischen Dominikanermönchs Vinzenz von Beauvais († 1264) in der Douai-Version in 32 Büchern. Auf den Blättern 372-378 befindet sich eine frühe Abschrift der Historia Tartarorum von Frater C. de Bridia. (kam)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 246

Pergament · 228 pp. · 29 x 19.5 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert

Rupertus Tuitiensis, Liber de divinis officiis

Kommentar zur Liturgie der Messe und des Kirchenjahrs des Rupert von Deutz (Rupertus Tuitiensis, um 1070-1129). Abschrift von einer Hand in gepflegter Schrift des 12. Jahrhunderts, Einband aus der Mitte des 15. Jahrhunderts mit Buchzeichen aus Schnur am oberen Kapital. Der Text von Rupert von Deutz wird auf Seite 226 und auf dem Einband fälschlicherweise Beda Venerabilis zugeschrieben. (dor)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 322

Pergament · 324 pp. · 30.5 x 24.5 cm · St. Gallen · 11. Jahrhundert

Haimo Autissiodorensis, Expositio in Isaiam

Vollständige Abschrift des Kommentars von Haimo von Auxerre (um 810-865/875) über das Buch Jesaia. Die Handschrift wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts neu gebunden und ist im Katalog der Stiftsbibliothek von 1461 erwähnt. Vermutlich ist sie eine Abschrift der ebenfalls ins 11. Jahrhundert zu datierenden Reichenauer Handschrift Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, Aug. Perg. LXV. (dor)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 344

Pergament · 182 pp. · 27.5 x 19.5 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert

Missale

Missale mit nicht neumierten Sequenzen des Notker Balbulus (S. 1-14), Kalendarium (S. 15-20), Sakramentar (S. 21-81) – beginnend S. 21 mit schöner M-Initiale (rot konturierte Ranke auf blauem und grünem Grund), ab S. 22 Messkanon mit Te igitur-Initiale mit Kreuzigung – und am Schluss unvollständigem Rituale (S. 81-182). (dor)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 395

Pergament · 156 pp. · 21.7 × 15.5 cm · Kloster St. Gallen · erste Hälfte des 11. Jahrhunderts

Benedictionale aus dem Kloster St. Gallen

Unvollständig erhaltenes Benedictionale, auf starkes Pergament geschrieben im Kloster St. Gallen in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Der Band enthält Gebete und Segenssprüche für verschiedenste liturgische Handlungen, beispielsweise für die Segnung des Messkelchs, für die Segnung von Salz und Wasser zur Vertreibung eines Dämons, zur Weihe von Mönchen und Weltpriestern, zur Segnung von Pflanzen am Tag Mariä Himmelfahrt etc. Die Handschrift enthält an drei Stellen (p. 23-26, p. 65-66, p. 90-94) Litaneien, in denen auch die Namen von St. Galler Heiligen zu finden sind. In der Handschrift, in dem vor der Paginierung um 1780 an fünf Stellen Blätter herausgeschnitten wurden, finden sich Benutzerspuren bis ins 15. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 540

Pergament · X + 146 ff. · 56/56.5 x 38/38.5 cm · St. Gallen · 1517 (?)

Lektionar

Lektionar für Heiligenfeste, im Auftrag von Fürstabt Franz Gaisberg (1504-1529) mindestens teilweise vom St. Galler Klosterbibliothekar Anton Vogt (um 1486 – 1529) geschrieben. Die Illuminierung (Ranken mit Blumen und Tieren, zahlreiche Schmuckinitialen, darunter 6 mit figürlichen Darstellungen) stammt vom Buchmaler Nikolaus Bertschi aus Augsburg. Dem Lektionar (f. 1r-130r) vorangestellt ist ein Kalendar (f. Ir-Xv), ihm folgen (f. 130v-146r) Lektionen für die commemoratio der St. Galler Hausheiligen und Mariens sowie Kollektengebete für Heiligenfeste. (sno)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 543

Pergament · I-IV + 292 ff. · 53 x 39.5 cm · St. Gallen · 1562-1564

Manfred Barbarini Lupus, Vierstimmige Gesänge für das Stundengebet an den Hochfesten des Jahres

Grossformatiges Antiphonar mit vierstimmigen Gesängen, geschrieben und illuminiert zwischen 1562 und 1564. Im Auftrag von Fürstabt Diethelm Blarer (1530-1564) komponierte der Italiener Manfred Barbarini Lupus aus Correggio die vierstimmigen Stücke – Antiphonen, Responsorien, Hymnen und Psalmen für die Hochfeste des Kirchenjahres sowie Passionen nach Matthäus, Markus und Lukas. Pater Heinrich Keller (1518-1567) schrieb den Text, und der Buchmaler Kaspar Härtli aus Lindau am Bodensee schuf ein ganzseitiges Allerheiligenbild mit Christus am Kreuz (f. IVr) und ein Stifterbild mit Wappen der damals lebenden St. Galler Konventualen (f. 1r). (sno)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 544

Pergament · I-II + 151 ff. · 52 x 33.5 cm · St. Gallen · 1545 und 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts

Psalterium feriatum, mit Antiphonen und Hymnen

Der Psalter bietet die Psalmen in ihrer liturgischen Abfolge mit Antiphonen; es folgen biblische Cantica und ein Hymnar. Der Codex wurde im Auftrag von Fürstabt Diethelm Blarer (1530-1564) vom Organisten und Kalligraphen Fridolin Sicher (1490-1546) im Jahr 1545 (Kolophon f. 102v) geschrieben. Grosse Teile wurden wohl nach der Liturgiereform des tridentinischen Konzils von zahlreichen späteren Zusatzhänden reskribiert. Der Psalter enthält einige figürliche Initialen von einem unbekannten Buchmaler. (sno)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 599

Papier · 466 pp. · 30 x 21 cm · Gebiet der Fürstabtei St. Gallen · 1467

Leben Jesu deutsch

Deutsche Fassung des Lebens Jesu nach den vier Evangelien in einer alemannischen Rezension. Mit farbigen Initialen und 21 federgezeichneten und meist kolorierten Bildeinschlussinitialen. Der Schreiber und wohl auch erste Besitzer, Rudolf Wirt, nennt am Ende des Texts auf Seite 463 seinen Namen und das Datum der Fertigstellung der Handschrift am 9. Januar 1467. Der Band stammt aus einem der st. gallischen Frauenklöster und gelangte zwischen 1780 und 1792 in die Stiftsbibliothek St. Gallen. (dor)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 633

Pergament · A-D + 130 + W-Z ff. · 23 x 16 cm · St. Gallen? · 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts

Galfredus Monumetensis, Historia Regum Britannie

Die Handschrift enthält die Historia Regum Britannie des Geoffrey of Monmouth (um 1100-1154) (S. 3-121, Incipit Prologus in brittannicam hystoriam); Auszüge aus den Collectanea rerum memorabilium des Solinus (S. 122-128) und die Epistola presbiteri Johannis, den sogenannten Priester-Johannes-Brief (S. 128-130), alles lateinisch. Der Band ist im Bibliothekskatalog von 1461 nachgewiesen. (dor)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 866

Pergament · 94 ff. · 27.5 × 19 cm · Kloster St. Gallen (?) · erste Hälfte des 12. Jahrhunderts

Abschrift der Metamorphosen des Ovid

Häufig benutzte Schulhandschrift mit den 15 Büchern der Metamorphosen des Publius Ovidius Naso. Dichte Interlinear- und Randglossierung in lateinischer Sprache. Das Pergament ist in starkem Masse abgegriffen und schmutzig und an verschiedenen Stellen genäht. Bereits vor der ersten Paginierung der Handschrift durch Unterbibliothekar Ildefons von Arx um 1780 fehlte der Text von Buch 8, V. 564, bis Buch 10, V. 429, was auf p. 62 auch entsprechend vermerkt ist. Hinten in der Handschrift finden sich Federproben auch historischen Inhalts, darunter auf p. 112 die Erwähnung eines Erdbebens vom 4. September 1298 sowie die Nennung eines Schreibers mit Namen Johannes (Qui me scribebat Iohannes nomen habebat). (smu)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1262

Papier · 175 ff. · 21 × 15.5 cm · Kloster St. Gallen, P. Johannes Strang · 1583

Gottesdienstordnung für das Kloster St. Gallen im Directorium von 1583

Die Handschrift, die der jung verstorbene Kantor Johannes Strang († 1588; Profess 1580) unter Fürstabt Joachim Opser (1577-1594) im Jahr 1583 aufgrund von Notaten von Pater Heinrich Keller schrieb, beschreibt meist in lateinischer, aber häufig auch in deutscher Sprache die gottesdienstlichen Gepflogenheiten im Kloster St. Gallen im Jahreslauf vom 1. Januar bis 31. Dezember. Dieses Directorium cultus divini ist eine der wichtigsten Quellen zur Kenntnis der Mönchsliturgie im nachreformatorischen Galluskloster. Erwähnt werden Gebete und Gesänge, die an einzelnen Tagen zu sprechen und zu singen waren oder liturgische Prozessionsordnungen (etwa auch separat für Schön- und Schlechtwettertage). Der Band enthält Angaben zum Kirchenschmuck und zahlreiche kulturgeschichtlich interessante Notizen, so beispielsweise auch zum sanktgallischen Brauchtum rund um die Ernennung eines Schülerabts. Neben einem Verzeichnis von Jahrzeiten auf p. 1 finden sich auch historische Notizen zu verschiedenen klosterinternen Ereignissen. Der Band wurde bis 1606 weitergeführt. (smu)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1279

Papier · 118 ff. · 33 × 21 cm · Kloster St. Gallen, P. Aemilian Zeller · um 1730

St. Galler Handschriftenkatalog, angelegt von Pater Aemilian Zeller

P. Aemilian Zeller (1691-1730) legte während seiner Zeit als Bibliothekar (1729-1732) einen alphabetisch nach Autoren geordneten Handschriftenkatalog an. Alles, was keinen Verfassernamen trug, etwa Bibelabschriften und Psalterien oder Texte unbekannter Autoren, liess P. Aemilian stillschweigend weg. Die Handschriften tragen die Signaturen des älteren Handschriftenkatalogs von Pater Hermann Schenk (1653-1706) aus der Zeit vor 1700 (vgl. Cod. Sang. 1280; etwa Class. 1, n. 44). Pater Pius Kolb, Klosterbibliothekar ab 1748, ergänzte im Zeller’schen Handschriftenkatalog die früheren Signaturen mit den von ihm neu eingeführten Signaturen (vgl. Cod. Sang. 1400 und 1401; etwa D.n. 88). Der Katalog gibt keine Angaben zu Alter, Schriftart und Benützbarkeit der einzelnen Manuskripte. (smu)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1280

Papier · 280 pp. · 33 × 22.5 cm · Kloster St. Gallen · 17. und 18. Jahrhundert (ungefähr 1680-1780)

Handschriftenkatalog von Pater Hermann Schenk aus der Zeit um 1700 – Verzeichnis von Wohltätern der Klosterbibliothek von 1567 bis ca. 1780 – Verschiedene zwischen ca. 1696 und ca. 1762 angelegte Sonderverzeichnisse von gedruckten Büchern der Klosterbibliothek

Bibliotheksgeschichtlich aufschlussreicher Sammelband, aus verschiedenen zwischen 1680 und 1780 geschriebenen Konvoluten zusammengebunden. Teil 1 (p. 7-121): Handschriftenkatalog des P. Hermann Schenk (1653-1706) aus der Zeit um 1700. Von P. Pius Kolb (1712-1762) wurden um 1750 dessen neue Handschriftensignaturen hinzugeschrieben. Kolb vermerkte in Schenks Katalog auch das Fehlen von Manuskripten. Die meisten davon waren 1712 nach Zürich gelangt (deest).Teil 2 (p. 127153 und p. 162167): Verzeichnis von Wohltätern der Klosterbibliothek (Monumentum gratitudinis dedicatum benefactoribus Bibliothecae), angelegt 1680 und weitergeführt bis 1780. Rückwirkend bis 1567 wurden aussergewöhnliche Geschenke an die Bibliothek eingetragen, so (p. 133) fürs Jahr 1595 die „Schenkung“ des grossen Erd- und Himmelsglobus durch Apotheker Lukas Stöckli aus Konstanz. Die Nennungen betreffen häufig Objekte aus dem Kuriositäten- und Raritätenkabinett der Bibliothek. Teil 3 (p. 155-161): Bücher, die unter Abt Joseph von Rudolphi (1717-1740) zwischen 1717 und 1737 erworben werden konnten. Teil 4 (p. 169 und p. 175-187): Bücher aus der Hinterlassenschaft von Fürstabt (1687-1696) und Kardinal Cölestin Sfondrati, die P. Hermann Schenk nach dessen Tod in die Bibliothek integrierte. Teil 5 (p. 191-234): Zusammenstellung von grösserformatigen Bänden der Klosterbibliothek aus der Zeit um 1700. Teil 6 (p. 237270; loses separates Konvolut): von P. Pius Kolb verfasste Zusammenstellung der schönsten Bücher der Klosterbibliothek aus der Zeit um 1750, betitelt Ilias in nuce. Teil 7 (p. 275-280; lose, zusammengelegte Blätter): Liste mit Handschriftensignaturen von P. Pius Kolb. (smu)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1285

Papier · 261 pp. · 33 × 20.8 cm · Kloster St. Gallen, P. Johann Nepomuk Hauntinger · 1780−1792

Akzessionskatalog der Klosterbibliothek St. Gallen von Pater Johann Nepomuk Hauntinger für die Jahre 1780 bis 1792

In einem eleganten goldverzierten Einband stellte Klosterbibliothekar Johann Nepomuk Hauntinger (1756−1823) für seinen Abt Beda Angehrn (1767-1796) ein Verzeichnis der Neuerwerbungen und Neuzugänge der Klosterbibliothek zwischen 1780 und 1792 zusammen: Verzeichniss der Handschriften, Bücher, Kunst und Naturprodukte, welche seit dem 23. Oktober 1780 bis Ende Mayes 1792 der Stift St. Gallischen Bibliotheke sind einverleibt worden. In dieser Art stellt der Band ein singuläres Dokument der Erwerbungspolitik und -praxis des Klosters St. Gallen dar. Insgesamt konnten in diesen knapp zwölf Jahren 335 Inkunabeln und Postinkunabeln, gegen 4ʾ000 spätere Druckwerke sowie 146 Handschriften in die Bibliothek integriert werden. Die meisten Handschriften gelangten dabei (tauschweise gegen gedruckte aszetisch-spirituelle Literatur) aus sanktgallischen Frauenklöstern, etwa von den Benediktinerinnen von St. Georgen, den Kapuzinerinnen von Altstätten oder von den Dominikanerinnen in Wil, in die heutige Stiftsbibliothek. Genannt sind auch die Zugänge im Münz-, Naturalien- und Kuriositätenkabinett, neuerworbene Gemälde und Kupferstiche sowie alia quaedam bibliothecae illata (diverse weitere Erwerbungen unterschiedlichster Art wie Sessel aus Meerrohr [spanisches Rohr] oder ein neues Bibliothekssiegel). Ebenso aufgelistet sind pauschale Ausgabenbeträge für Buchbinderarbeiten sowie Geldbeiträge, die all jene Beamten und Pfarrherren der Bibliothek schuldeten, denen der Abt neu eine Pfarrstelle oder ein weltliches Amt übertragen hatte. (smu)

Online seit: 23.06.2014

St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1290

Papier · 147 ff. · 19.5 x 15 cm · St. Gallen · 1582

Responsoriale des St. Galler Mönchs Jakob an der Rüti

Die vom St. Galler Mönch Jakob an der Rüti (1562–1615) vermutlich für den Privatgebrauch geschriebene Handschrift enthält im ersten Teil (f. 1r-125r) Responsorien für die Hochfeste des Kirchenjahres, mit Melodien in Hufnagelnotation und vielfach mit Anweisungen zu Prozessionen. Im Anschluss folgen Angaben zum Ort bestimmter Vespern (f. 126r-128r), weitere Prozessionsordnungen (f. 128v-136v), Melodien für die Doxologie (f. 139r-140v), Anweisungen für die Vesper des Schülerabts am Johannestag und am Vorabend des Fests der Beschneidung (f. 140v-147v) sowie Gebete für Prozessionen (f. 150r-155v). Jakob an der Rüti hat die Handschrift mit einigen etwas unbeholfenen Federzeichnungen und Bordüren verziert (ganzseitiger Buchschmuck f. 1r, 58v-59r und 77v-78r, ferner figürliche Darstellungen in Initialen). Er nennt sich f. 126r mit Initialen (F.I.A.R.), f. 125r mit ausgeschriebenem Namen (radiert, unter UV-Licht lesbar: Per me fratrem Jacobum An der Rüti …um Anno 1582). (sno)

Online seit: 23.06.2014

Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum, LM 1314

Pergament · 228 ff. · 11 x 9 cm · Süddeutschland (Augsburg?) · 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts (1460/90)

Stundenbuch

Kleines Stundenbuch auf Lateinisch, das stark zugeschnitten wurde und die sieben Psalmen, den Cursus beate virginis Marie, die Totenoffizien, den Cursus de passione Domini und verschiedene Gebete enthält. Der Buchschmuck besteht aus verschiedenen Blattrankeninitialen und einer ganzseitigen – leider teilweise beschädigten – Miniatur (5v), welche eine Ecce homo-Darstellung zeigt, vor welcher der Stifter mit seinem Wappen rechts von ihm kniet. Die Erwähnung des Ablasses der Päpste Gregor und Kalixt III. (1455-1458) (f. 139) erlaubt es, die Datierung auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts einzuschränken, während der Stil des Buchschmucks auf einen Ursprung in Süddeutschland, vielleicht in Augsburg, im Kreise des Buchmalers Johannes Bämler, hinweist. (ber)

Online seit: 23.06.2014
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