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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/4533
Pergament · 56 ff. · 39 x 28 cm · südwestdeutscher Raum · 1441
Jahrzeitbuch des Klosters Hermetschwil

Kalender mit darin eingetragenen Jahrzeitstiftungen aus dem Benediktinerinnenkloster Hermetschwil AG, datiert von 1441, 1884 auf dem Bezirksamt Bremgarten gefunden. Enthält zudem einige chronikalische Notizen zur Klostergründung, zum Kirchenneubau 1603-1605 und 1624/1625 sowie zur Stiftung von Messen infolge göttlicher Heimsuchungen 1636-1692. Vorne eingelegt ein Brief vom 12. Juli 1693. (hug)

Online seit: 23.06.2016

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 258
Pergament · 192 ff. · 27.5 x 19.5-20 cm · Frankreich · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Glossae biblicae; Glossaria latina, lat.

Vermutlich in Fleury entstandene, aus zwei selbständigen Teilen bestehende Handschrift: Der erste Teil (f. 1-47) umfasst drei Kommentare zum Alten und zum Neuen Testament; der zweite Teil (f. 48-192) besteht aus insgesamt 14 Glossaren, die insgesamt etwa 25 000 Lemmata enthalten. Als Besonderheit der Handschrift finden sich in ihr verschiedene Entwicklungsstufen von Glossarien nebeneinander: Der erste Teil repräsentiert eine frühere Stufe, mit Worterklärungen in der Reihenfolge des Quelltextes, die zudem altenglische und althochdeutsche Glossen enthalten. Im zweiten Teil finden sich dann bereits die weiter entwickelten Glossare mit alphabetisch geordneten Stichwörtern zu einzelnen Autoren oder bestimmten Themen. (mit)

Online seit: 23.06.2016

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 312
Pergament · 159 ff. · 24.5-25.5 x 17-18 cm · erstes Viertel des 9. Jahrhunderts
Isidor von Sevilla: Sententiae, lat.

Sehr interessante, komplett durchredigierte und korrigierte Handschrift der drei Bücher Sententiae des Isidor von Sevilla. Die Textgestaltung ist gegenüber der Hauptüberlieferung wesentlich verschieden und enthält zahlreiche Umstellungen und Zusätze. Die Handschrift ist in der Abtei von Saint Mesmin de Micy geschrieben worden, wie dem Schriftspiegel entlang geschriebene Eigentumskennzeichen (Verbalexlibris) auf allen Lagen beweisen. In der Mitte findet sich ein später eingefügter Binio aus einer anderen Handschrift (11. Jh.), der u.a. Teile der Sermones des Fulbert von Chartres enthält. (mit)

Online seit: 23.06.2016

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 366
Pergament · II + 159 ff. · 22.5-23.5 x 20.5-21 cm · zweites Drittel des 9. Jahrhunderts
Valerius Maximus: Facta et dicta memorabilia

Eine der ältesten und berühmtesten überlieferten Texthandschriften des Valerius Maximus, deren Bedeutung in der authentischen Bearbeitung des Lupus von Ferrières liegt. Lupus hat die Exempla sowie die Notiz auf den alten „Vorsatzblättern“ (f. II-III) eigenhändig geschrieben, den Haupttext mehrfach kollationiert und Zusätze aus der Paralleltradition des Iulius Paris (adbreviator von Valerius Maximus) und auch dessen Begleittext (Gaius Titius Probus: De praenominibus; f. 158va-159r) hinzugefügt. Bei der Bearbeitung neu entdeckt wurde ein bislang unerkannter brief- oder urkundenartiger Text auf der letzten Seite (f. 159v). (all/mit)

Online seit: 23.06.2016

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 756.84
Pergament · 2 ff. · 37 x 24.5 cm; 34.5 x 25 cm · 15. Jahrhundert
Plenarium (Fragment)

Die beiden Fragmente stammen aus dem Vorgängereinband von Cod. 125‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬, aus dem sie bei der Restaurierung entfernt wurden; sie enthalten vermutlich Teile eines Plenariums, mit Notenschrift. (mit)

Online seit: 23.06.2016

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Chironico, Archivio parrocchiale, n. 66
Pergament · I + 63 ff. · 33-34 x 24 cm · Chironico · um die Mitte des 16. Jhs.
"Martirologio-calendario" (Jahrzeitbuch) der Pfarrei S. Ambrogio von Chironico

Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei S. Ambrogio von Chironico (Tessin), geschrieben durch den Priester Ambrogio Rossi von Chironico, der ein älteres, wahrscheinlich beschädigtes oder vollgeschriebenes Jahrzeitbuch kopierte. Im Kalender, von ambrosianischem Typus, sind die Stiftungen für die Messen der Jahrzeiten oder Jahrestage und die Hochfeste, die Ablässe und die Vermerke der Gelübde für die Pfarrei und für das gesamte Tal aufgeführt. Für den 28. Dezember, Tag der Unschuldigen Heiligen, wurde die Gedenkfeier der Schlacht bei Giornico (Battaglia dei Sassi Grossi, 1479) eingetragen. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 600a
Pergament · 74 pp. · 31.6 x 20.4 cm · Japan · 1596-1615
Das Leben des Buddha, erstes Buch (Shaka no Honji, jō)

Das Buch gehört in die Kategorie der nara ehon, eine Art von polychromen, illustrierten Erzählungen, die von der Muromachi-Zeit an bis in die erste Hälfte der Edo-Zeit herausgegeben wurden. Der Ausdruck nara ehon wird seit der Meiji-Ära weitgehend für alle illustrierten Bücher der besagten Epochen benutzt, seine Herkunft ist aber unklar. Das Format der nara ehon ist je nach Periode unterschiedlich. Frühe Beispiele aus der Momoyama-Zeit bis zur sehr frühen Edo-Zeit, sind gross, bis zu einer Höhe von 30 cm, das vertikale Format ähnlich einem europäischen Quarto. Die Exemplare der Kanei-Ära sowie generell aus der ersten Hälfte der Edo-Zeit weisen mehr horizontale Proportionen auf. Diese basierten auch generell auf dem Genre der otogizōshi, Kurzgeschichten, die von der Kamakura-Zeit an entstanden, wovon eine Mehrheit sich thematisch auf die Muromachi-Zeit konzentrierte. Während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts verschob sich das Thema auf Geschichten über die Aristokratie oder den wohlhabenden Kaufmannsstand, bevor die Popularität der nara ehon nachliess. Dieses Exemplar kann möglicherweise auf die Keichō-Zeit (1596-1615) datiert werden. (stn)

Online seit: 23.06.2016

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 600b
Pergament · 78 pp. · 31.5 x 20.5 cm · Japan · 1596-1615
Das Leben des Buddha, zweites Buch (Shaka no Honji, ge)

Das Buch gehört in die Kategorie der nara ehon, eine Art von polychromen, illustrierten Erzählungen, die von der Muromachi-Zeit an bis in die erste Hälfte der Edo-Zeit herausgegeben wurden. Der Ausdruck nara ehon wird seit der Meiji-Ära weitgehend für alle illustrierten Bücher der besagten Epochen benutzt, seine Herkunft ist aber unklar. Das Format der nara ehon ist je nach Periode unterschiedlich. Frühe Beispiele aus der Momoyama-Zeit bis zur sehr frühen Edo-Zeit, sind gross, bis zu einer Höhe von 30 cm, das vertikale Format ähnlich einem europäischen Quarto. Die Exemplare der Kanei-Ära sowie generell aus der ersten Hälfte der Edo-Zeit weisen mehr horizontale Proportionen auf. Diese basierten auch generell auf dem Genre der otogizōshi, Kurzgeschichten, die von der Kamakura-Zeit an entstanden, wovon eine Mehrheit sich thematisch auf die Muromachi-Zeit konzentrierte. Während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts verschob sich das Thema auf Geschichten über die Aristokratie oder den wohlhabenden Kaufmannsstand, bevor die Popularität der nara ehon nachliess. Dieses Exemplar kann möglicherweise auf die Keichō-Zeit (1596-1615) datiert werden. (stn)

Online seit: 23.06.2016

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 601a
Pergament · 57 ff. · 24.1 x 18 cm · 17. Jahrhundert
Geschichten von Ise, erstes Buch (Ise Monogatari, jō)

Die Geschichten von Ise sind eines der frühesten und bekanntesten Beispiele der uta monogatari, ein Teilgenre der monogatari das sich auf Poesie konzentriert, die von erklärenden Erzählungen begleitet werden. Die Urheberschaft wie auch die genaue Entstehungszeit bleiben ungeklärt, jedoch wird es heute auf die frühe Heian-Zeit datiert. Es ist auch unter dem Titel "Zaigo chūjō nikki" bekannt, oder Tagebücher des Prinzen Ariwara no Narihira. Die Hauptfigur der Geschichten von Ise wird als der historische Prinz und Poet Ariwara no Narihira (9. Jahrhundert) angesehen, dessen waka (jap. Gedicht) in den Erzählungen vorkommen. Auf Grund von Erzählungen, die eindeutig aus späterer Zeit stammen, kann Narihira selbst nicht als Autor angesehen werden. Die Geschichten handeln meist von menschlicher Zuneigung in allen Arten, von amourösen Affären bis hin zu elterlicher Liebe. Obwohl viele Kapitel stark aristokratische Züge aufweisen, ist es im Gesamten nicht auf die Welt der Nobilität limitiert, sondern schliesst auch bürgerliche Schicksale mit ein, wie das Kapitel 23 Tsutsuizutsu. Die Figuren bleiben oft ohne Namen und werden nur als 'das Mädchen' oder 'der Mann' bezeichnet. So kann man die Geschichten als einen Versuch ansehen, das Thema menschlicher Beziehungen und Zuneigung im Allgemeinen anzusprechen. Dieses Exemplar ist in Seide gebunden und mit Illustrationen geschmückt, die in Tinte, Farben und Gold ausgeführt wurden. (stn)

Online seit: 23.06.2016

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 601b
Pergament · 48 ff. · 24 x 18 cm · 17. Jahrhundert
Geschichten von Ise, zweites Buch (Ise Monogatari, ge)

Die Geschichten von Ise sind eines der frühesten und bekanntesten Beispiele der uta monogatari, ein Teilgenre der monogatari das sich auf Poesie konzentriert, die von erklärenden Erzählungen begleitet werden. Die Urheberschaft wie auch die genaue Entstehungszeit bleiben ungeklärt, jedoch wird es heute auf die frühe Heian-Zeit datiert. Es ist auch unter dem Titel "Zaigo chūjō nikki" bekannt, oder Tagebücher des Prinzen Ariwara no Narihira. Die Hauptfigur der Geschichten von Ise wird als der historische Prinz und Poet Ariwara no Narihira (9. Jahrhundert) angesehen, dessen waka (jap. Gedicht) in den Erzählungen vorkommen. Auf Grund von Erzählungen, die eindeutig aus späterer Zeit stammen, kann Narihira selbst nicht als Autor angesehen werden. Die Geschichten handeln meist von menschlicher Zuneigung in allen Arten, von amourösen Affären bis hin zu elterlicher Liebe. Obwohl viele Kapitel stark aristokratische Züge aufweisen, ist es im Gesamten nicht auf die Welt der Nobilität limitiert, sondern schliesst auch bürgerliche Schicksale mit ein, wie das Kapitel 23 Tsutsuizutsu. Die Figuren bleiben oft ohne Namen und werden nur als 'das Mädchen' oder 'der Mann' bezeichnet. So kann man die Geschichten als einen Versuch ansehen, das Thema menschlicher Beziehungen und Zuneigung im Allgemeinen anzusprechen. Dieses Exemplar ist in Seide gebunden und mit Illustrationen geschmückt, die in Tinte, Farben und Gold ausgeführt wurden. (stn)

Online seit: 23.06.2016

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 603
Papier · 1 f. · 23.6 x 883 cm · sehr wahrscheinlich 12. Jahrhundert
Daihannya-haramitta-kyō, kan gohyaku-yonjū (Sutra der Grossen Weisheit, Kapitel 540)

Die Handrolle des Daihannya-haramitta-kyō, des Sutra der Grossen Weisheit, Kapitel 540, besteht aus einem einfachen Blatt Papier ohne Einfassung. Die komplette Version des Sutra umfasst sechshundert Kapitel. Es wurde von dem Mönch, Gelehrten und Übersetzer Xuanzang von Indien nach China überführt, der das Sutra im 7. Jahrhundert auf Chinesisch übersetzte bevor es nach Japan importiert wurde. Das Sutra wurde in schwarzer Tinte auf hochwertigem Papier geschrieben, wahrscheinlich kōzo-shi, das aus den Fasern des Broussonetia papyrifera, oder Papiermaulbeerbaum, hergestellt wird. Dieses Papier wurde während der frühesten Zeitalter der japanischen Geschichte, wie der Nara- und der Heian- Zeit, speziell geschätzt und für wichtige Dokumente benutzt. Ein rundes, rotes Siegel, das über den ersten vier Zeilen des Textes angebracht wurde, gibt an “Yakushi-ji-in” (Siegel des Tempels Yakushi-ji). Das Sutra wurde in Japan, im Kontext religiöser Riten, um das Karma zu verbessern, geschrieben. (stn)

Online seit: 23.06.2016

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, R-49.2
Papier · 38 pp. · 27.5 x 18.5 cm · Dezember 1740
Rousseau, Mémoire présenté à M. de Mably sur l’éducation de M. son fils

Das Mémoire présenté à M. de Mably sur l’éducation de M. son fils ist das erste Schreiben Rousseaus, das direkt mit seinen Erfahrungen als Erzieher in Verbindung steht. Er hatte 1740 in Lyon ein schwieriges Amt als Hauslehrer inne, bei der Familie des Notablen Jean Bonnot de Mably, Generalprofos der Gendarmen von Lyon. Bereits nach einem Jahr fand diese Anstellung ein Ende. Zwei kleine Kinder, dem Studium wenig geneigt, waren ihm anvertraut worden: François-Paul-Marie Bonnot de Mably, genannt Monsieur de Sainte-Marie, fünfeinhalb Jahre alt, und Jean-Antoine Bonnot de Mably, genannt Monsieur de Condillac, viereinhalb Jahre alt. Das lange Mémoire, dem älteren Jungen gewidmet, betont den « erzieherischen Auftrag » und die Erfahrung mit der praktischen Erziehung: es präsentiert sich wie ein Konzept und eine Synthese, und seine Verfassung wird auf den Dezember 1740 eingeordnet. Der junge Hauslehrer wendet sich an M. de Mably, dem er seinen Plan und den Aufbau der Erziehung für seinen Sohn bekannt gibt, um « das Herz, das Urteilsvermögen und den Geist zu formen ». Es handelt sich nicht um die natürliche Erziehung, die später in Émile empfohlen wird. Hat Rousseau dieses Mémoire M. de Mably tatsächlich übergeben? Bekannt ist einzig, dass er dieses Manuskript des Mémoire an Mme Dupin, seine Arbeitsgeberin im Jahre 1743, verschenkte, und dass es seither in den « Papieren der Mme Dupin » aufbewahrt wird. Es wurde das erste Mal 1884 in Paris von G. de Villeneuve-Guibert im Le portefeuille de Madame Dupin herausgegeben. Das Manuskript der Fondation Bodmer ist das einzig existierende. Ein Projet d’éducation, viel kürzer, sauberer aufgebaut und von unbekanntem Datum, war zuerst in den Papieren Rousseaus bei seinem Tod gefunden worden (dieses heute verlorene Manuskript war 1782 in Genf herausgegeben worden). Es ist dem Mémoire sehr ähnlich und scheint später geschrieben worden zu sein (allerdings gibt es in Bezug auf die chronologische Reihenfolge der beiden Texte keine Sicherheit). (brc)

Online seit: 23.06.2016

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Frauenfeld, Katholisches Pfarrarchiv Frauenfeld, KPfAF III Bg 3
Pergament · 3 ff. · 170 x 114 cm · um 1250
Frauenfelder Fragmente von Konrad Flecks "Flore und Blanscheflur"

Um 1220 übertrug Konrad Fleck den von einem unbekannten provenzalischen Dichter um 1160 verfassten Liebesroman "Flore et Blancheflor" in hochalemannische Sprache. Das ganze Werk umfasst etwa 8'000 Verse. Einige Bruchstücke einer frühen Abschrift der Fleck’schen Übertragung haben sich im Pfarrarchiv Frauenfeld erhalten. Die Pergamentstücke waren als Umschlag eines Zinsrodels der Michaelpfründe verwendet worden. (hux)

Online seit: 23.06.2016

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Genève, Bibliothèque de Genève, Ms. l.e. 206
Pergament · I + 123 + II ff. · 12.2 x 8 cm · Waldensertäler (Pellice, Germanasca, Chisone), Italien (?) · 15. Jahrhundert
Sammelband mit waldenser Traktaten und Predigten

Diese Handschrift wurde wahrscheinlich in den Waldensertälern im Piemont (Italien) während des 15. Jahrhunderts verfasst. Wie bei einem grossen Teil der restlichen waldenser Handschriften, heute in verschiedenen europäischen Bibliotheken verstreut, handelt es sich um eine Sammlung von unterschiedlichen Traktaten, Predigten und erbaulichen oder doktrinären Texten. Die Handschrift gelangte wahrscheinlich um 1662 nach Genf, wohin sie der waldensische Pfarrer Jean Léger zugleich mit anderen Handschriften brachte. Von Jean Senebier 1779 als spanische Hs. klassifiziert, wurde sie erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts als waldensisch erkannt. (gir)

Online seit: 23.06.2016

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Mairengo, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · A + 61 + B ff. · 38 x 26.4 cm · Mairengo · 1563
"Martirologio-calendario" (Jahrzeitbuch) der Pfarrei S. Siro di Mairengo

Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei S. Siro von Mairengo (Tessin), geschrieben durch den Priester Ambrogio Rossi von Chironico, der ein älteres, wahrscheinlich beschädigtes oder vollgeschriebenes Jahrzeitbuch kopierte. Im Kalender, von ambrosianischem Typus, sind die Stiftungen für die Messen der Jahrzeiten oder Jahrestage und die Hochfeste, die Ablässe und die Vermerke der Gelübde für die Pfarrei und für das gesamte Tal angezeigt. Für den 28. Dezember, Tag der Unschuldigen Heiligen, wurde die Gedenkfeier an die Schlacht bei Giornico (Battaglia dei Sassi Grossi, 1479) eingetragen. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, A2597
Papier · VI + 548 pp. · 34 x 21 cm · 1588-1773
Annales sive historia collegii Bruntrutiani ab anno…

Diese auf lateinisch verfassten Chroniken wurden durch sechsundneunzig aufeinanderfolgende Hände geschrieben. Bis zur Aufhebung des Jesuitenordens im Jahre 1773 präsentieren diese Annalen auf pragmatische Art und über eine lange Zeitspanne die Anwendung der pädagogischen Prinzipien der Jesuiten und hinterlassen des Weiteren interessante Informationen über die Menschen. (rer)

Online seit: 23.06.2016

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Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, A2598
Papier · 110 + 63 + 73 pp. · 34 x 21 cm · 18. Jahrhundert
Annalen des Klosters der Annuntiatinnen…

In drei Teile geteilt schildert diese Handschrift Jahr für Jahr alle das Kloster betreffenden, bemerkenswerten Geschehnisse. Das Dokument enthält die Ordensgelübde, die Todesfälle der Schwestern sowie die Nachrufe, alles bedeutsame Elemente der religiösen Geschichte von Porrentruy zu dieser Zeit. (rer)

Online seit: 23.06.2016

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Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 41
Papier · II + 149 pp. · 13 x 18 cm · 1898
Volkslieder aus der Ajoie

Volksliederbuch aus der Ajoie, gesammelt von Antoine Biétrix. (rer)

Online seit: 23.06.2016

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Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 42 / A6054
Papier · IV + 78 pp. · 28 x 22 cm · 1880
Lai latre de Bonfô, qui contient les plus belles hichetoires…

Dieses Autograph von Antoine Biétrix enthält Anekdoten in Patois, die er selbst gesammelt und verschriftlicht hat. Die kurzen Geschichten weisen den Leuten von Bonfol einen miserablen Ruf zu. Auch wenn die Geschichten die Menschen von Bonfol nicht direkt betreffen, werden sie ihnen zugeschrieben, sicherlich auf Grund des sich anbietenden Namens des Dorfes. (rer)

Online seit: 23.06.2016

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Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 43 / A6086
Papier · 680 + 11 pp. · 18 x 12 cm · um 1820
Patois (Französische Mundart) der Ajoie

Ein Autograph (?) von François-Joseph Guélat, das von Adrien Kohler herkommt. Das Werk ist eine regelrechte Enzyklopädie des Patois und sein wesentlicher Teil besteht aus den zwei grossen Wörterbüchern Französisch-Patois und Patois-Französisch. F.-J. Guélat, der aus der Ajoie stammt, stützt sich für die Verfassung seines Manuskriptes auf das Patois seiner Region. (rer)

Online seit: 23.06.2016

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Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 45 / A6095
Papier · 99 pp. · 20 x 16 cm · 1814
Dictionnaire ou explication en français, quelques fois en Latin et en allemand, des termes patois les plus singuliers en usage dans la vallée de Delémont et dans le païs d’Ajoye…

Diese Handschrift von Jean-Georges Quiquerez ist eine Ergänzung des Dictionnaire patois von Ferdinand Raspieler, mit einigen Änderungen. Das Wörterbuch enthält Übersetzungen auf Lateinisch und Deutsch, die zum Ende hin seltener werden. Das Werk wurde für die Edition des Paniers von Xavier Kohler und Ferdinand Feusier im Jahre 1849 benutzt. (rer)

Online seit: 23.06.2016

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Quinto, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · I + 62 + II ff. · 33.7 x 24 cm · Quinto · 1547
"Martirologio-calendario" (Jahrzeitbuch) der Pfarrei SS. Pietro e Paolo von Quinto

Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei SS. Pietro e Paolo von Quinto (Tessin), geschrieben durch den Priester Ambrogio Rossi von Chironico, der ein älteres, wahrscheinlich beschädigtes oder vollgeschriebenes Jahrzeitbuch kopierte. Im Kalender, von ambrosianischem Typus, sind die Stiftungen für die Messen der Jahrzeiten oder Jahrestage und die Hochfeste, die Ablässe und die Vermerke der Gelübde für die Pfarrei und für das gesamte Tal angezeigt. Für den 28. Dezember, Tag der Unschuldigen Heiligen, wurde die Gedenkfeier an die Schlacht bei Giornico (Battaglia dei Sassi Grossi, 1479) eingetragen. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 20
Pergament · 103 ff. · 33.5 x 23.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Sorgfältige, einspaltige Abschrift von Augustins De trinitate, mit einer Eröffnungs- und einer Initialzierseite sowie unterschiedlich hohen Rankeninitialen am Anfang der einzelnen Bücher. Die Handschrift ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, f. 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen Ledereinband mit Metallbuckeln und zwei Schliessen; als Spiegel- und Vorsatzblätter dienten, wie bei Min. 24‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬ und Min. 40‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬, Fragmente eines Jahrzeitbuchs des Allerheiligenklosters aus dem 14. Jahrhundert. (spe)

Online seit: 23.06.2016

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 39
Pergament · 126 ff. · 27 x 21 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Augustinus

Einspaltige, abgesehen von einer Initialzierseite schmucklose Abschrift von Augustins De Genesi ad literam. Die Handschrift ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, f. 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen Ledereinband mit Metallbuckeln und zwei Schliessen. Als Spiegelblatt vorne diente, wie bei Min. 44‬‬‬‬‬‬‬‬‬, ein Fragment aus einer Handschrift des 13. Jahrhunderts; zudem wurde vorne ein Doppelblatt aus Cassiodors Historia ecclesiastica beigebunden. (spe)

Online seit: 23.06.2016

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 40
Pergament · 97 ff. · 24.5 x 17 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Ambrosius, Augustinus

Wie das Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 (Min. 17, f. 306v) beweist, bildeten die zwei Teile der Handschrift bereits im 11. Jahrhundert eine Einheit. Während der erste Teil (Ambrosius, De excessu fratrum) schmucklos ist, beginnt der zweite, der fünf Augustin-Texte enthält, mit einer Eröffnungsseite, die gleichzeitig Inhaltsverzeichnis ist. Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen Ledereinband mit Metallbuckeln und zwei Schliessen. Als Vorsatzblätter dienten, wie bei Min. 20‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬ und Min. 24‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬, Fragmente eines Jahrzeitbuchs des Allerheiligenklosters aus dem 14. Jahrhundert. (spe)

Online seit: 23.06.2016

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 44
Pergament · 193 ff. · 24.5 x 17.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Hilarius

Gepflegte, einspaltige Abschrift von Hilarius De fide sive de trinitate mit einer ‬Initialzierseite‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬. Die Handschrift ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, f. 306v). Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen ‬‬Ledereinband‬‬‬‬‬ mit Metallbuckeln und zwei Schliessen. Als ‬Spiegelblätter dienten Fragmente aus derselben Handschrift des 13. Jahrhunderts wie bei Min. 39‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬. Zudem wurde vorne ein ‬Doppelblatt‬‬‬‬‬‬‬‬‬ aus einer Gebethandschrift beigebunden. (spe)

Online seit: 23.06.2016

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 46
Pergament · 112 ff. · 24 x 16.5 cm · Schaffhausen, Allerheiligen · 1080-1096
Gregorius I. Papa

Weitgehend schmucklose, einspaltige Abschrift des 2. Buchs von Gregors Homeliae in Ezechielem. Die Handschrift ist im Bücherverzeichnis des Allerheiligenklosters von ca. 1100 aufgeführt (Min. 17, f. 306v). Auf das Verso des ersten Blatts und auf das Recto des letzten, wohl ursprünglich als Spiegelblätter gedacht, wurden später Urkunden aus dem 12. Jahrhundert kopiert. Im 15. Jahrhundert erhielt der Kodex, wie zahlreiche andere, einen neuen Ledereinband mit Metallbuckeln und zwei Schliessen. (spe)

Online seit: 23.06.2016

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Schaffhausen, Stadtbibliothek, Ministerialbibliothek, Min. 75
Pergament · 97 ff. · 25 x 17 cm · 11. Jahrhundert
Julianus Toletanus, Liber Baruch, Capitularia, Theganus

Unvollständige Handschrift, geschrieben von mehreren Händen in karolingischer Minuskel. Sie enthält unter anderem die Bücher 2 und 3 des Prognosticum futuri seculi (1r-25v) von Julianus Toletanus (642-690), die Collectio Capitularium – Zivilrechtliche und geistliche Dokumente – von Ansegis von Fontenelle (32r-86v), die Capitularia Hludovici (86v-91r) und vor allem das Leben Ludwigs des Frommen von Theganus Treverensis (91r-97v). Zwei zeitgenössische Interlinearglossen auf S. 96v, die mit dem Taufbericht von Harald von Dänemark (Herioldus, Harald Klak Halfdansson) und der Verleihung des Frieslandes als Lehen an denselben im Jahr 826 übereinstimmen, deuten auf eine nördliche Herkunft der Handschrift hin. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Sion/Sitten, Archives du Chapitre/Kapitelsarchiv, Ms. 83
Pergament · 528 pp. · 37.3 x 26 cm · Italien oder Südfrankreich · erstes Viertel des 13. Jahrhunderts (S. 228b-230a 14. Jahrhundert)
Juristischer Sammelband

In diesem Sammelband befinden sich juristische Texte hauptsächlich aus der Zeit vor Accursius (erste Hälfte des 13. Jahrhunderts): die Dissensiones und die Insolubilia von Hugolinus de Presbyteris; die Quaestiones von Pillius de Medicina, von Azo, von Roffredus Beneventanus und andere, von ungewisser Zuordnung; der Libellus de iure civili, der Tractatus de bonorum possessione und der seltene Tractatus de pugna von Roffredus Beneventanus; der Tractatus de reprobatione instrumentorum und die Summa arboris actionum von Pontius de Ilerda; einige lecturae über Titel und Fragmente des Digestum Novum; die Brocarda von Azo; die Summula de testibus von Albericus de Porta Ravennate; ein anonymer Tractatus de testibus; der Libellus disputatorius von Pillius de Medicina; Fragmente des Notabilia über das Decretum von Gratian und über das Corpus iuris civilis; der ordo iudiciorum ‘Olim’; ein Teil des Catalogus praescriptionum, der während einer gewissen Zeit Rogerius zugeschrieben wurde und der ordo iudiciorum ‘Quicumque vult’ von Johannes Bassianus. (mas/mur)

Online seit: 23.06.2016

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Sion/Sitten, Archives du Chapitre/Kapitelsarchiv, Ms. 89
Pergament · I + 227 ff. · 36 x 27.5 cm · Frankreich (Paris?) · erste Hälfte des 13. Jahrhunderts
Decretum Gratiani

Dieses Decretum von Gratian ist die Kopie eines Archetyps, der einen 'archaischen' Text aus der Σ-Gruppe enthielt und eine reduzierte Anzahl von paleae im Text umfasste, die zum Teil während einer späteren Epoche integriert wurden. Der Kodex war in mehreren Schulen in Italien und in Südfrankreich benutzt worden. In der ersten Glossenschicht findet sich eine Kopie der Glossa ordinaria von Johannes Teutonicus (veröffentlicht 1215/16), in weiteren Schichten findet man eine Kopie der additiones von Bartolomäus von Brescia über die Glossa ordinaria, von mehreren Händen angefertigt, sowie Glossen von Kanonisten hauptsächlich aus dem 13. und dem 14. Jahrhundert. (mur)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Kantonsbibliothek, Vadianische Sammlung, VadSlg Ms. 312
Pergament · 158 ff. · 21.5 x 16 cm · Franken (?) · 10 Jahrhundert
Quintus Horatius Flaccus, Opera

Die Handschrift aus dem 10. Jahrhundert enthält die Werke von Horaz. Sie ist so eingerichtet, dass neben den Gedichten viel Raum frei blieb für Randglossen. Diese sind - meistens zusammen mit Interlinearglossen - in anderer Tinte als der Haupttext von verschiedenen Händen eingetragen. Die Lokalisierung der Handschrift ist unsicher. Die einzige althochdeutsche Glosse dürfte im Fränkischen geschrieben worden sein. In St. Gallen ist die Handschrift erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts nachzuweisen. (gam)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Kantonsbibliothek, Vadianische Sammlung, VadSlg Ms. 352/1-2
Papier · 55 ff. · 28.5-30 x 20.5 cm · um 1440
Speculum humanae salvationis (dt.)

Das Speculum humanae salvations ist ein Text-Bild-Werk biblischen Inhalts. Jede Doppelseite des geöffneten Buches zeigt vier Bilder, in denen in der Regel eine Szene aus dem Leben Christi drei Präfigurationen aus dem Alten Testament gegenüber gestellt werden. In der vorliegenden Handschrift ist diese Anordnung der Bilder nicht konsequent durchgehalten. Die lateinische Textvorlage wurde in deutsche Verse übertragen. Diese wurden früher irrtümlich Konrad von Helmsdorf zugeschrieben. Das Speculum ist in einem Sammelband aus Handschriften und Drucken überliefert; am Anfang fehlen einige Blätter. (gam)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 3
Pergament · 254 pp. · 28 x 20.6 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Bibel (Gn, Ex, Lv, Nm, Dt, Ios, Idc, Rt)

Das zweispaltig angelegte Manuskript enthält eine im Kloster St. Gallen im 12. Jahrhundert angefertigte Abschrift der ersten acht Bücher des Alten Testamentes (Pentateuch, Josua, Judicum, Ruth). Zu Beginn (p. 1) und am Ende (p. 254) finden sich, neben vereinzelten Federproben und zusätzlichen Bemerkungen in lateinischer und deutscher Sprache, Abschriften zweier Hymnen mit Neumen (Veni redemptor gentium des Ambrosius beziehungsweise Jesu redemptor omnium). (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 4
Pergament · 136 pp. · 29.2 × 20.2 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Isidor von Sevilla, Kommentierung der alttestamentlichen Bücher Ex, Dt, Ios, Idc; Abschrift des Buchs Leviticus (Lv) mit Interlinearkommentierung

Die Handschrift enthält in ihrem ersten Teil die Kommentare des Isidor von Sevilla zu den alttestamentlichen Büchern Exodus (p. 144), Deuteronomium (p. 4453), Josua (p. 5362) und Judicum (p. 6271). Diese Kommentare bilden einen Teil von dessen Werk Mysticorum expositiones sacramentorum seu quaestiones in vetus testamentum. Im zweiten, von einer anderen, sorgfältigeren Hand geschriebenen Teil (p. 73135) findet sich eine Abschrift des Buchs Leviticus mit einer von Anfang an geplanten umfangreicheren interlinearen Kommentierung. Zwischen den beiden Teilen (p. 72) findet sich der zwischen 1553 und 1564 angebrachte Bibliotheksstempel aus dem Abbatiat von Fürstabt Diethelm Blarer. (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 5
Pergament · 240 pp. · 30.5 x 20 cm · St. Gallen · 11./12. Jahrhundert
Bibel (I–II Par, I–II Mcc)

Abschriften alttestamentlicher Bücher, zusammengebunden aus zwei Codices: p. 3105 das 1. und 2. Buch der Chronik (Paralipomenon), 12. Jahrhundert; p. 107239 das apokryphe 1. und 2. Buch der Makkabäer mit zwei Prologen, 11. Jahrhundert. Der einzige Buchschmuck ist eine rote Spaltleisteninitiale auf p. 107. (sno)

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 525
Pergament und Papier · 395 (394) pp. · 30 x 21 cm · 13./14. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit u. a. Kommentar zum Hymnar, Vocabularius ex quo, Speculum humanae salvationis

Sammelhandschrift mit vorwiegend theologischen Texten sowie, als umfangreichstem Teil (p. 61212), dem Vocabularius Ex quo. Die übrigen Werke sind ein Kommentar zum Hymnar, in dem sich je eine Hymnenstrophe und die dazugehörige Erläuterung abwechseln (p. 156), ein kurzer Trakat De humani cordis instabilitate (p. 5760), Predigten (p. 212229, 240268 und 268273), die Vita des Albertus Siculus (p. 230239), das Speculum humanae salvationis (p. 274335), ein kurzer Traktat über Laster und Tugenden, Etymachia oder Lumen animae genannt (p. 335345), Exzerpte aus Hieronymus, Augustinus und anderen (p. 346368) sowie das Speculum ecclesiae des Hugo de S. Caro (p. 370391). Letzterer Text ist auf palimpsestiertem Pergament geschrieben, die untere Schrift ist eine Rotunda. Vier Fleuronnée-Initialen in rot und blau des unteren Textes (p. 372, 373 und 375) sind erhalten geblieben. Auf den letzten Seiten Responsorien für Weihnachten (Descendit de celis deus verus), Markustag (Beatissimus Marcus discipulus) und Commune plurimum martyrum (Viri gloriosi sanguinem fuderunt), ferner der Oster-Tropus (Quem queritis), mit Melodien in Quadratnotation auf vier Linien (p. 392394). Die Handschrift besteht aus Pergament und Papier, teilweise sogar innerhalb einer Lage gemischt. Spätestens seit 1553/64 befand sich der Codex im Kloster St. Gallen (Bibliotheksstempel p. 60). (sno)

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 533
Pergament · 136 pp. · 28 x 20 cm · St. Gallen · vor/um 1520
Directorium perpetuum des Klosters St. Gallen, Series prima, Regulae 1–2

Das von Abt Franz von Gaisberg (1504–1529) in Auftrag gegebene Directorium perpetuum des Klosters St. Gallen umfasst sieben Bände (Cod. Sang. 533–539). Es enthält in insgesamt 36 regulae die liturgische Ordnung des Stundengebets für alle aufgrund des variablen Ostertermins möglichen Jahreskalendarien. Jede Regel beginnt mit Epiphanie; die Regeln für die Feste des Weihnachtsfestkreises bis zur Vigil von Epiphanie (die nicht vom Ostertermin abhängen) sind in Cod. Sang. 539 zusammengestellt. Cod. Sang. 533 enthält die 1. und 2. Regel, für die Ostertermine 22. und 23. März (Referenzdatum im Codex: Septuagesima, 18./19. Januar). Die Illuminierung der Handschrift stammt von Nikolaus Bertschi aus Rorschach: auf p. 6 eine ganzseitige Miniatur (oben Beweinung Christi, mit dem Auftraggeber, unten Gallus und Otmar als Schildhalter), auf p. 7 und 65 Blattgoldinitialen und reich geschmückte Bordüren. Anders als die folgenden Bände ist dieser Band nicht von Fridolin Sicher geschrieben. (sno)

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 580
Pergament · 194 pp. · 27 x 19 cm · Südwestdeutscher Raum · Ende des 12./Anfang des 13. Jahrhunderts
Benedikt von Peterborough, Miracula sancti Thomae Cantuariensis

Der Codex enthält die Wunder des heiligen Thomas von Canterbury, welche der Benediktinermönch Benedikt von Peterborough nach dessen Ermordung am 29. Dezember 1170 zu sammeln begann. Die Handschrift mit der schönen Rankeninitiale auf S. 12 wurde von zwei Händen gegen Ende des 12. Jahrhunderts oder zu Beginn des 13. Jahrhunderts im südwestdeutschen Raum geschrieben. Die Wundersammlung ist hier in vier Bücher gegliedert, wobei die letzten neun Kapitel (IV.95-96, V.1-4, VI.1-3 der Edition) und der anschliessende Brief des Bischofs von Durham, Hugh du Puiset, nicht mehr nummeriert sind. Die Handschrift ist im Katalog des Klosters St. Gallen aus dem Jahr 1461 verzeichnet. (len)

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 581
Pergament · II + 312 ff. · 24 x 16.5 cm · Provenienz unbekannt · 14. Jahrhundert
Jacobus de Voragine, Legenda aurea (Legendae sanctorum / Historia Lombardica) mit dem sogenannten lateinischen Provincia-Anhang

Die in einen Einband mit grossen und auffälligen Metallbuckeln gebundene Handschrift enthält im Anschluss an ein im 15. Jahrhundert geschaffenes alphabetisches Register der Heiligen (f. IvIIv) vorerst die lateinische Legenda Aurea des Jacobus de Voragine († 1298; f. 4r262v) und anschliessend den ebenfalls in lateinischer Sprache verfassten sogenannten Provincia-Anhang (f. 263r301r), in dem sich auch kürzere Lebensbeschreibungen der St. Galler Heiligen Gallus und Otmar finden. Es folgen spätere Nachträge, darunter Segnungsgebete und Betrachtungen (f. 302v304v). Ein Schreiberspruch eines unbekannten Schreibers auf f. 302v beginnt mit den Versen: Qui me scribebat, R nomen habebat. Finito libro sit laus et gloria Christo… Der Buchschmuck der von mehreren (drei?) Händen geschriebenen Handschrift besteht aus dreizeiligen Lombarden. Auf f. 210v endet der Buchschmuck; allerdings ist weiter Platz für anzubringende Initialen ausgespart. (smu)

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 582
Pergament · 699 pp. · 21.5 × 15.5 cm · Bodenseeraum (?) · 14. Jahrhundert
Jacobus de Voragine, Legenda aurea (Legenda sanctorum / Historia Lombardica)

Die Handschrift enthält eine möglicherweise im Bodenseeraum im 14. Jahrhundert angefertigte Abschrift des Grundbestands der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine (p. 5691) sowie kleine Teile des sogenannten Provincia-Anhangs (p. 691701). Auf den letzten drei Seiten findet sich ein Predigt-Nachtrag zum Festtag der Heiligen Petrus und Paulus (29. Juni). Auf den Bodenseeraum weisen einerseits Reste einer auf die vordere und hintere Innenseite des Buchdeckels geklebten Urkunde hin (wahrscheinlich Teile des Schriftzugs „Konstanz“), und andererseits findet sich auf p. 704 ein auf das späte 15. oder frühe 16. Jahrhundert zu datierender Besitzeintrag einer Schwestergemeinschaft aus der Nähe von Stammheim (Vnnser frouwen ze niderstamhem ist das …). Damit könnte die während der Reformation aufgehobene Beginengemeinschaft von Haslen in der Gemeinde Adlikon im Zürcher Weinland gemeint sein. Spätestens um die Mitte des 18. Jahrhunderts steht der Band im Eigentum der St. Galler Klosterbibliothek. (smu)

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 583
Pergament · 226 pp. · 18–18.5 x 12.5–13 cm · 14. Jahrhundert
Mechthild von Hackeborn, Liber specialis gratiae

Der Codex enthält die ersten 5 Bücher des Liber specialis gratiae von Mechthild von Hackeborn, die Bücher 6 und 7 fehlen. Auf p. 3 ferner ein Fragment der Epistola de Ihesu Christo des Ps.-Lentulus Romanus de Judea. Die Einträge auf p. 224, in denen als Vorbesitzer Johannes Tauler und Konrad (im Codex: Johannes) von Preussen genannt werden, weisen auf Entstehung in dominikanischem Umfeld hin. Im 15. Jahrhundert gehörte die Handschrift Ulrich Varnbüler (Bruder von Angela Varnbüler, die 1476–1509 Priorin des Dominikanerinnenklosters St. Katharinen in St. Gallen war; Bürgermeister/Reichsvogt von St. Gallen 1481–1490). (sno)

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 628
Papier · A-B + 940 + Y-Z pp. · 33 x 23 cm · möglicherweise Nordbayern · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Gekürzte Fassung der Platterberger/Truchseß’schen Weltchronik; Jean de Mandeville, Reise nach Indien

Der grösste Teil dieser voluminösen Handschrift besteht aus einer gekürzten Fassung der 1459 abgeschlossenen Platterberger/Truchseß’schen Weltchronik (p. 3796), die in der älteren Literatur auch als „St. Galler Weltchronik“ bezeichnet wird. Innerhalb dieser Chronik finden sich auch der sogenannte St. Galler Cato (p. 259260; Disticha Catonis; Von Catho dem weysen und seinen spruchen), eine deutsche Teilübersetzung des Werks De officiis von Marcus Tullius Cicero (p. 263265) sowie weitere Zitate aus anderen Werken Ciceros (p. 265271). Es folgen eine deutschsprachige Fassung des von Meister Wichwolt verfassten fiktiven Briefwechsels zwischen Alexander dem Grossen und Dindimus, dem König der Brahmanen (p. 809815; Cronica Allexandri des grossen konigs), die deutschsprachige Fassung der Dreikönigslegende (Historia trium regum) des Johannes von Hildesheim (p. 816854) und der Bericht der Reise nach Indien des Jean de Mandeville in der deutschen Übertragung des Otto von Diemeringen (p. 854917). Am Ende (p. 918940) enthält der Band in unvollständiger Überlieferung das Reisebuch des in osmanische Gefangenschaft geratenen Johannes Schiltberger (1380 – nach 1427) aus Bayern. Als Buchschmuck wurden zahlreiche rote und blaue Lombarden verwendet. Der Band befand sich 1570 im Besitz des Luzius Rinck von Baldenstein (p. 940), des Schwagers von Fürstabt Diethelm Blarer (1530−1564) von St. Gallen, und wurde spätestens im 17. Jahrhundert in den Bücherbestand der Klosterbibliothek von St. Gallen integriert (p. 3: Liber Monasterii S. Galli). (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 657
Papier · 230 pp. · 31 x 22 cm · Felix Hemmerli (?) · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Konstanzer Chronik; Zürcher Chroniken; Chronik des Konstanzer Konzils nach Ulrich von Richental

Die Handschrift, geschrieben in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wohl kurz nach 1450, enthält vorne (p. 146) die Konstanzer Weltchronik des ausgehenden 14. Jahrhunderts. Es folgen die Zürcher Chronik von den Anfängen bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts (p. 47121), eine Fortsetzung der Zürcher Chronik über die Jahre 1420/21, 1436 und 1443−1450 (p. 121132) sowie eine gekürzte Redaktion der Konzilschronik des Ulrich von Richental (p. 132228). Aufgrund von Schriftvergleichen wird in der älteren Literatur erwogen, dass der Zürcher Frühhumanist Felix Hemmerli (1388/89−1454) der Schreiber gewesen sein könnte. Die Handschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Gelehrten Aegidius Tschudi (1505−1572) und wurde im Februar 1768 von dessen Familie ans Kloster St. Gallen verkauft. Tschudi brachte in den Texten verschiedentlich Randnotizen und Korrekturen an. (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1115
Papier · 272 + 8 pp. · 20 x 14 cm · Paris, Jesuitenkollegium Clermont · 1570
Universitäre Lehrtexte aus dem Jesuitenkollegium Clermont in Paris

Vom St. Galler Konventualen Mauritius Enk (1538–1575) angefertigte Mitschrift von Vorlesungen des spanischen Jesuiten Johannes Marianus (Juan de Mariana, 1536–1624) über die Heilige Schrift (Isagoge in sacram scripturam). Dieser Text steht auf p. 33269. Daneben enthält der Band Augustinus-Exzerpte (p. 1921 aus Brief 28 an Hieronymus, mit einem alphabetischen Index p. 112; p. 2728 aus den Confessiones) sowie einen kurzen Traktat über die Beichte vor der Eucharistie, Num confessio necessaria sit ante sumptionem Eucharistiae (p. 270271, nicht von Enk geschrieben). (sno)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1116
Papier · 436 + 76 pp. · 20.5 x 15.5 cm · Paris, Collège des Cholets · 1566
Universitäre Lehrtexte aus dem Collège des Cholets in Paris

Vom St. Galler Konventualen Mauritius Enk (1538–1575) angefertigte Mitschrift von Vorlesungen des Hubertus Morus (Hubert Meurier, 1535–1602) über das dritte und vierte Buch der Libri magistri sententiarum (der Sentenzen des Petrus Lombardus). Die Vorlesung über das 3. Buch (p. 7109) fand vom 22. April bis 27. Juni 1566 statt, diejenige über das 4. Buch (p. 199433) vom 7. Mai bis 14. (19.?) August 1566. Die Vorlesungsmitschrift ist in einen Pariser Kalbsledereinband gebunden, welcher einen Besitzvermerk in Goldprägung trägt. (sno)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1118
Papier · 464 pp. · 20 x 15.5 cm · Paris, Collège des Cholets · 1565/1566
Universitäre Lehrtexte aus dem Collège des Cholets in Paris

Vom St. Galler Konventualen Mauritius Enk (1538–1575) angefertigte Mitschrift von Vorlesungen des Hubertus Morus (Hubert Meurier, 1535–1602) über das erste und zweite Buch der Libri magistri sententiarum (der Sentenzen des Petrus Lombardus). Die Vorlesung über das 1. Buch (p. 7178) fand vom 15. Oktober (?) 1565 bis 31. Januar 1566 statt, diejenige über das 2. Buch (p. 279401) vom 4. Februar bis 10. April 1566. Dazwischen p. 181189 ein kurzer Text De Unione Hypostatica Verbi, p. 181183 nicht von Enk geschrieben (seine Hand setzt mit den letzten drei Wörtern auf p. 183 wieder ein). Die Vorlesungsmitschrift ist in einen Pariser Kalbsledereinband gebunden, welcher einen Besitzvermerk in Goldprägung trägt. (sno)

Online seit: 23.06.2016

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Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum, LM 51690.1
Pergament · 1 f. · 17.5 x 11.5 cm · Frankreich · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Fragment eines Stundenbuches

Eines von sechs aus einem Stundenbuch stammenden Pergamentblättern, geschrieben in Bastarda und auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts datierbar. Es weist illuminierte Initialen auf, die in Gold abwechselnd auf blauem oder rosa Grund ausgeführt wurden. Davon gehen mit der Feder gezeichnete und mit Dornblättern geschmückte Rankenornamente in den Rand aus. Eines der Fragmente (Nr. 5‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬) enthält einen Teil der Heiligenlitaneien. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum, LM 51690.2
Pergament · 1 f. · 17.5 x 11.9 cm · Frankreich · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Fragment eines Stundenbuches

Eines von sechs aus einem Stundenbuch stammenden Pergamentblättern, geschrieben in Bastarda und auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts datierbar. Es weist illuminierte Initialen auf, die in Gold abwechselnd auf blauem oder rosa Grund ausgeführt wurden. Davon gehen mit der Feder gezeichnete und mit Dornblättern geschmückte Rankenornamente in den Rand aus. Eines der Fragmente (Nr. 5‬‬‬‬‬‬‬‬) enthält einen Teil der Heiligenlitaneien. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum, LM 51690.3
Pergament · 1 f. · 16 x 12.2 cm · Frankreich · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Fragment eines Stundenbuches

Eines von sechs aus einem Stundenbuch stammenden Pergamentblättern, geschrieben in Bastarda und auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts datierbar. Es weist illuminierte Initialen auf, die in Gold abwechselnd auf blauem oder rosa Grund ausgeführt wurden. Davon gehen mit der Feder gezeichnete und mit Dornblättern geschmückte Rankenornamente in den Rand aus. Eines der Fragmente (Nr. 5‬‬‬‬‬) enthält einen Teil der Heiligenlitaneien. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum, LM 51690.4
Pergament · 1 f. · 16.4 x 11.7 cm · Frankreich · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Fragment eines Stundenbuches

Eines von sechs aus einem Stundenbuch stammenden Pergamentblättern, geschrieben in Bastarda und auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts datierbar. Es weist illuminierte Initialen auf, die in Gold abwechselnd auf blauem oder rosa Grund ausgeführt wurden. Davon gehen mit der Feder gezeichnete und mit Dornblättern geschmückte Rankenornamente in den Rand aus. Eines der Fragmente (Nr. 5‬‬‬‬) enthält einen Teil der Heiligenlitaneien. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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