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[sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi, Fragmenta)
Pergament · ? ff. · 22-45.9 x 26.4-61 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A I 27
Papier · 352 ff. · 29.5 x 21.5 cm · 2. Viertel 15. Jahrhundert
Acta concilii Constantiensis et Basiliensis

Der Band enthält unter anderem Konzilsschriften, der letzte Traktat wird als noviter compilatus bezeichnet. An der Niederschrift sind verschiedene Hände aus dem 2. Viertel des 15. Jahrhunderts beteiligt. Die letzte beschriebene Seite ziert ein Titulus crucifixi in drei Sprachen, geschrieben in Majuskeln „byzantinischer“ Tradition, die sich während der Konzilszeit von Italien aus in oft bizarren Formen verbreitet haben. Löcher im Vorderdeckel und Rostspuren auf dem abgelösten vorderen Spiegelblatt weisen den Band als ehemals einer Kettenbibliothek zugehörig aus. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 1
Papier · 142 ff. · 29,5-30 x 21-21,5 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1396
Nicolaus de Lyra, Postilla super Genesim et Exodum

Postille zu Genesis und Exodus, geschrieben 1396 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 52 viertel- bis halbseitigen kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars „Postilla super totam Bibliam“ von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 2-6 und ‬10-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 2
Papier · 180 ff. · 29.5-30.5 x 21 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1397
Nycolaus de Lyra, Postilla super Leviticum, Numeros et Deuteronomium

Postille zu Leviticus, Numeri und Deuteronomium, geschrieben 1397 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 23 vorwiegend halbseitigen, teilweise kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 1, ‬3-6 und ‬10-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 3
Papier · 210 ff. · 28,5 x 20,5 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1401
Nycolaus de Lyra, Postilla super libros Iosue, Iudicum, Ruth, Esdrae, Iob

Postille zu Josua, Richter, Ruth, Esdra und Hiob, geschrieben 1401 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 58 halbseitigen, teilweise oder ganz kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 1-‬2, ‬4-6 und ‬10-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 4
Papier · 151 ff. · 30,5-31,5 x 22-22,5 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1400-1401
Nycolaus de Lyra, Postilla super libros Regum et Esther

Postille zu den Königen und Esther, geschrieben 1400-1401 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 52 einspaltigen, teilweise kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 1-‬3, ‬5-6 und ‬10-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 5
Papier · 200 ff. · 28-29 x 21,5-22 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1393
Nycolaus de Lyra, Postilla super Ieremiam, Danielem, in Machabaeorum et Iudith

Postille zu Jeremias, Daniel, Makkabäer und Judith, geschrieben 1393 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 53 halb- bis ganzseitigen, teilweise gerahmten kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 1-‬4, 6 und ‬10-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 10
Papier · 142 ff. · 29,5-30 x 21-21,5 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1392
Nycolaus de Lyra; Jacobus de Cessolis

Postille zum Matthäusevangelium und Jacobus' de Cessolis Schachtraktat, geschrieben 1392 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 13 einspaltigen kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 1-6 und ‬11-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 11
Papier · 190 ff. · 30 x 21,5 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1392-1393
Nycolaus de Lyra, Postilla super Evangelia Iohannis, Lucae et Marci, postilla super Tobiam et Baruch

Postille zum Johannes-, Lukas- und Markusevangelium sowie zu Tobias und Baruch, geschrieben 1392-1393 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 3 ganzseitigen, zum Teil kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 1-6, ‬10 und ‬12-13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A II 12
Papier · 151 ff. · 30-30,5 x 22 cm · [Freiburg in Breisgau] · 1405-1407
Nycolaus de Lyra, Postilla super Actus apostolorum, super Apocalypsim et super septem epistolas canonicas

Postille zu den Apostelakten, zur Apokalypse und den kanonischen Briefen, geschrieben 1405-1407 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 14 halbseitigen, zum Teil kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch ‬A II 1-6 und ‬10-‬11 und 13 gehören, der Kartause Basel verkauft. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, A VI 22
Papier · 214 ff. · 29 x 21,5 cm · 2. Halfte 14. Jahrhundert
Super sententiarum libros quattuor

Seit dem 13. Jahrhundert hatten die Quatuor libri sententiarum, eine von Petrus Lombardus Mitte 12. Jahrhundert zusammengestellte Sammlung von Lehräusserungen der Kirchenväter zu wichtigen theologischen Problemen, an den theologischen Fakultäten den Status eines Handbuches. Sie waren grundlegender Teil des Grundstudiums und wurden in Vorlesungen und Kommentaren intensiv interpretiert. Die im 14. Jahrhundert entstandene Handschrift aus der Kettenbibliothek des Basler Dominikanerkonventes enthält Kommentare unter anderem von Heinrich de Cervo, Wilhelm von Ockham oder Jakobus von Altavilla. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 84
Papier · 235 ff. · 10 x 14 cm · Basel · 1471
Psalterium feriatum

Das Psalterium feriatum wurde 1471 vom Basler Kartäusermöch Johannes Gipsmüller geschrieben. Wenn auch ein Besitzeintrag fehlt, so war es doch mit Sicherheit für den Gebrauch in seinem Kloster gedacht. Im ganzen Psalter finden sich Hymnen, Antiphonen etc., viele mit Noten versehen. Zur raschen Auffindung der Texte im Stundengebet ragen rote und weisse Signakeln über den vorderen ‬Schnitt. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, C II 28
Papier · 192 ff. · 29.5 x 21 cm · ca. 1471
Petrus de Andelo

Während der Jahre 1470 bis 1475 besuchte Jakob Lauber, der spätere Vorsteher der Basler Kartause und ihrer reich dotierten Bibliothek, an der neu gegründeten Universität Basel Vorlesungen bei dem bekannten Dekretisten Peter Andlau, wovon etwa die Mitschriften aus dem Jahr 1471 zu den Conclusiones Clementinarum und zum Liber sextus Bonfaz' VIII. zeugen. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, F II 23
Pergament · I + 199 ff. · 26 x 16 cm · Norditalien · 1. Hälfte 11. Jhs.
Vergilius Maro, Opera

Die Werke Vergils (Bucolica, Georgica, Aeneis) in der norditalienischen Handschrift aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts sind vom Kommentar des Servius begleitet. Die Handschrift gehörte dem einflussreichen Florentiner Humanisten Coluccio Salutati, der auf den Rändern Vergils Werke ebenfalls kommentierte. Nach Basel kam sie wohl mit den Büchern des Dominikaners Johannes von Ragusa, der hier in führender Stellung am Konzil teilnahm. Nach seinem Tod gelangte sie in das Basler Dominikanerkloster. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15
Pergament · 232 ff. · 26.5-28 x 16.5-18 cm · Frankreich · 1. Viertel 9. Jahrhundert
Isidorus, Etymolgiae, lib. II-XIX

Die „Etymologien“ Isidors von Sevilla verbinden einen Aufriss des Wissens mit der Beschreibung der Welt. Die Basler Handschrift weist zu Beginn eine von der üblichen Textgliederung abweichende Struktur auf. Anstelle der Aufteilung in Bücher werden die Texte über die sieben Artes liberales mit je eigenen Titeln eingeführt. Die aus Frankreich stammende Handschrift gehörte dem Kloster Fulda, bis sie im 16. Jahrhundert nach Basel gelangte. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15c
Pergament · 64 ff. · ca. 26-26,5 x 18-19 cm · Deutsch-angelsächsisches Gebiet (wahrscheinlich Fulda) · 2. Hälfte des 8. Jh. – 1. Drittel des 9. Jh.
Isidorus Hispalensis . Ps. Basilius . Cyprianus Carthaginensis . Gregorius Magnus al.

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Der Codex besteht aus mehreren Teilen. Eine deutsch angelsächsische Handschrift der 2. Hälfte des 8. Jhs. mit dem 2. Buch von Isidors Synonyma wurde im 1. Drittel des neunten Jahrhunderts, wahrscheinlich in Fulda, um das 1. Buch desselben Isidor-Werkes ergänzt. Dazu wurde schon früh eine Einheit mit Ps. Basilius, Admonitio ad filium spiritualem und verschiedenen Exzerpten gebunden, die in der Zeit um 800 vermutlich ebenfalls in Fulda geschrieben wurde. (stb)

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 25
Pergament · 51 ff. · 23.5-25.5 x 16-17 cm · 13.-14. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Astronomie)

Die astronomische Sammelhandschrift besteht aus drei unabhängig voneinander entstandenen Teilen aus Blättern verschiedener Grösse und unterschiedlicher Einrichtung. Sie stammen von mehreren Schreibern des 13. und 14. Jahrhunderts. Die Texte beschreiben Geräte zur Himmelsbeobachtung und behandeln die Planetenbahnen, die auch in astronomischen Zeichnungen dargestellt sind. Der Sammelband gehörte zur Kettenbibliothek des Basler Dominikanerklosters. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 33
Pergament · 86 ff. · 26 x 18.5 cm · 13. Jahrhundert
Astrologica

Der im 13. Jahrhundert von wohl zwei sich abwechselnden Händen französischer Herkunft geschriebene Band enthält verschiedene astrologische Schriften hellenistisch-arabischen Ursprungs in der lateinischen Übersetzung des Johannes von Sevilla: etwa das Centiloquium Ptolemaei, ebenso wie Texte von Māšā'allāh, Alfraganus und Albumasar. Die Handschrift gehörte zur Kettenbibliothek des Basler Dominikanerkonventes. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 17
Pergament · 76 ff. · ca. 16 x 13.5 cm · 14. Jahrhundert
Ovidio Naso, Heroides, cum glossa Guilelmi Aurelianensis

Die kleinformatige, fast quadratische Ovidhandschrift des 14. Jahrhunderts enthält die Heroides, begleitet vom Kommentar Wilhelms von Orléans (Guilelmus Aurelianensis, um 1200). Ein älterer, ausradierter Besitzeintrag deutet auf französische Herkunft; Johannes Heynlin vermachte die Handschrift der Basler Kartause. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 24
Pergament und Papier · 100 ff. · 20.5 x 15 cm · Frankreich · 2. Viertel 15. Jahrhundert
Petrus de Alliaco, Imago mundi

Pierre d’Ailly (lat. Petrus de Alliaco) war als Gelehrter, Kirchenpolitiker und produktiver Schriftsteller tätig. Berühmt wurde sein geographisches Werk Imago mundi, das Christoph Kolumbus in der Planung seiner Entdeckungsfahrten benutzte. Das Basler Exemplar gehörte dem Basler Stadtarzt Heinrich Amici († 1451), der es dem Kartäuserkloster seiner Stadt vermachte. (gam/flr)

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Basel, Universitätsbibliothek, F IX 2
Pergament und Papier · 77 ff. · 14.5 x 21 cm · Italien · 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Sammelband (Humanistica)

Der im 15. Jahrhundert in Italien entstandene Sammelband enthält humanistische Gelegenheitsgedichte und kurze Traktate. Die verschiedenen Teile, geschrieben in humanistischer Minuskel und humanistischer Kursive, stammen von verschiedenen Händen. Der Band gehörte dem Basel Buchdrucker Johann Oporin († 1568) und blieb nach dessen Tod im Besitz von Basler Gelehrten, bis er im 17./18. Jahrhundert der Bibliothek übergeben wurde. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F V 17
Pergament · a + 40 + b ff. · 33.5 x 22.5-24 cm · 11. Jahrhundert
Martianus Capella, De nuptiis Philologiae et Mercurii, lib. 1-2

Die grossformatige Martianus Capella-Handschrift des 11. Jahrhunderts überliefert die ersten zwei Bücher seines Werks De nuptiis Philologiae et Mercurii, eines der meistgelesenen Bücher des Mittelalters, verbunden mit dem für den Unterricht geschaffenen Kommentar Remigius‘ von Auxerre. Bemerkenswert ist der zeitgenössische Originaleinband, in dem die Lagen mit dünnen Pergamentstreifen auf den Pergamentumschlag geheftet sind (vgl. Szirmai). (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F VI 61
Papier · 153 ff. · 20.5 x 14 cm · 2. Viertel 15. Jahrhundert (1439, 1438)
Tractatus rhetorici

Albertus Löffler war der produktivste Schreiber des Basler Dominikanerkonvents. Die einzige Handschrift rhetorischen Inhalts von seiner Hand enthält die so genannte Summa Iovis und Werke des Nikolaus de Dybin. Er kopierte sie in seiner Studienzeit in Heidelberg in den Jahren 1438 und 1439. Der Sammelband gelangte in die Kettenbibliothek des Basler Dominikanerkonvents. (gam/flr)

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 250
Pergament · 28 ff. · Teil I: 28.5-29 x 22.5-23 cm / Teil II: 27.5-28 x 23 cm · Teil I (f. 1-12): Deutschland: Seligenstadt; Teil II (f. 13-28): Frankreich: Fleury · Teil I (f. 1-12): Um 836 / Teil II (f. 13-28): Um 1000
Victorinus Aquitanus: Calculus; Abbo Floriacensis: Computus

Die Handschrift besteht aus zwei Teilen, deren erster, karolingischer (foll. 112) mit seinen ursprünglichen Texten (foll. 1v11v) ein Treffen zwischen Einhard und Lupus von Ferrières in Seligenstadt im Juni 836 widerspiegelt. Lupus bekam das Rechenbuch (Calculus) des Victorius von Aquitanien sowie ein jetzt weit berühmtes Musteralphabet in Majuskelschrift. Um 1000 wurden Texte zur Osterberechnung (Computus) von Abbo von Fleury in seinem Heimatkloster an der Loire hinzugefügt (foll. 1228) sowie eine Abacustafel (fol. 1r). Das Konvolut beinhaltet Kernstücke für und aus dem wissenschaftichen Schaffen des Abbo und bildet ein leicht abweichendes Pendant zur gleichaltrigen Floriacensis, Berlin, Staatsbibl., Phill. 1833. (all)

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Chavannes-près-Renens, Archives cantonales vaudoises, P Antitus
Pergament · 39 ff. · 12.4 x 17.9 cm · 1500-1501
Antitus, La satyre megere, Les quatres eages passees, Le portail du temple Boccace

Die Handschrift enthält die Gedichte La satyre megere, ein Gedicht über die Umstände der Versöhnung des Königs Ludwig XII. mit Kaiser Maximilian I., Les quatres eages passees, gefolgt von einer Ballade und von drei Rondeaux, und am Ende Le portail du temple, das von einer unvollendeten Abhandlung von Boccaccio inspiriert wurde. Es handelt sich um einen künstlichen Sammelband aus drei original-Handschriften mit dem Titel " Satyre Megere, poème d’Antitus dédié à Aymon de Montfacon, evesque de Lausanne, l’an de grâce mille cinq cens". Der Autor Antitus Faure war Kaplan der Herzoge von Burgund und Savoyen, und, ab 1499, am Hof des Prinz-Bischofes Aymon de Montfaucon († 1517) von Lausanne, dem er diese drei Werke widmete. Diese illuminierte Handschrift wurde 1920 durch das Kantonsarchiv von Waadt gekauft. (cou)

Online seit: 19.03.2015

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Chavannes-près-Renens, Archives cantonales vaudoises, P Château de La Sarraz H 50
Pergament · 378 ff. · 18.5 x 13.2 cm · Paris · 1421
Stundenbuch des Jean de Gingins

Dieses Stundenbuch nach dem Gebrauch von Paris enthält eine grosse Anzahl von lateinischen und französischen Privatgebeten, die meisten davon unveröffentlicht. Wie es uns das Kolophon auf der Seite 193r mitteilt, wurde es in Paris, im Jahre 1421 beim Buchhändler Jacquet Lescuier angefertigt. Auftraggeber, vielleicht auch nur Käufer, war Jean II de Gingins, geboren gegen 1385 und gestorben entweder Ende 1461 oder Anfang 1462, der sein Wappen auf S. 193v malen liess. Die Miniaturen wurden von mehreren Illuminatoren ausgeführt, darunter der "Guise-Meister", der "Bedford-Meister" und ein Schüler aus dem Umfeld des "Bouciacut-Meisters". Die letzte Vertreterin der Familie von Gingin-La Sarraz vermachte das Schloss ihrem Schwager, Henri de Mandrot, der seinerseits 1920 die Handschrift und das Familienarchiv dem Kantonsarchiv von Waadt übergab. (cou)

Online seit: 19.03.2015

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 34
Papier · 256 ff. · 19 x 14 cm · Istanbul, Kirche des hl. Nikoghayos · armenische Zeitrechnung 1056, 23. Dezember - AD 1606
Die vier Evangelien auf Armenisch

Diese armenische Handschrift wurde im Jahr 1606 in der Kirche des hl. Nikoghayos in Istanbul geschrieben. Sie enthält die vier Evangelien, die Apocalypse des hl. Johannes und einen Index der Evangelien, der von einem anderen Schreiber im gleichen Jahrhundert für den liturgischen Gebrauch geschrieben wurde. Der silberne Einband wurde wahrscheinlich ein Jahrhundert nach der Niederschrift der Handschrift geschaffen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Illuminationen der Kanontafeln, die gemäss dem Text des "Kommentars der Kanontafeln" von Stepanos Syunetsi (8. Jh.) gemalt wurden, in dem der Autor ausführlich die tierischen, floralen und geometrischen Motive sowie den Symbolismus der Zahlen und Farben einer jeden Kanontafel erläutert. Der Maler interpretierte die Symbole und Motive, die in allen zehn Kanontafeln benutzt wurden, indem er die Erklärungen jeweils darunter platzierte. (gri)

Online seit: 19.03.2015

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Fribourg/Freiburg, Bibliothèque cantonale et universitaire/Kantons- und Universitätsbibliothek, Ms. L 4
Pergament · 149 ff. · 31-31.5 x 22 cm · Kartause „La Lance“ (Kanton Waadt) · 15. Jh.
Evangelia et collectae cartusianorum

Der liturgische Inhalt dieser Handschrift entspricht demjenigen der bei den Kartäusern in Gebrauch war. Die Nennung des Kirchweihfestes im Proprium de Sanctis zwischen zwei Festen vom 4. und 23. April, bezieht sich wohl auf den 18. April, an dem in La Lance dieses Fest gegangen wurde. Diese Beobachtung leitet zur Annahme, dass die Handschrift in der Kartause La Lance (Kanton Waadt) entstanden ist. Verschiedene datierbare ex-libris um 1500 bestätigen die Aufbewahrung dort spätestens bis zur ihrer Aufhebung im Jahre 1538. Dann wurde die Handschrift der Kartause Part-Dieu im Kanton Freiburg übergeben. Neulich wurde die Handschrift restauriert und der alte Einband ersetzt. (ber)

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Fribourg/Freiburg, Bibliothèque cantonale et universitaire/Kantons- und Universitätsbibliothek, Ms. L 24
Papier · 153 ff. · 27.5-28 x 20.5 cm · Osteuropa (?) · zweite Hälfte des 14. Jhs
Formulae epistolarum . Johannes Wrantz . Nicolaus de Dybin . Neidhart von Reuental

Die Handschrift enthält neben verschiedenen Formulae epistolarum, die Summa dictaminis von Johannes Wrantz (ff. 1r-126r), Auszüge aus dem Viaticus dictandi von Nicolaus von Dybin (ff. 138v-140r) und ein Lied in mittelhochdeutscher Sprache von Neidhart von Reuental (ff. 144v-145r), einer der bekanntesten deutschen Minnesänger, teilweise mit Noten versehen. Sie gelangte zu einem unbekannten Zeitpunkt in die KUB von Freiburg, wahrscheinlich am Ende des 19. oder zu Beginn des 20. Jhs. (ber)

Online seit: 19.03.2015

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Fribourg/Freiburg, Bibliothèque cantonale et universitaire/Kantons- und Universitätsbibliothek, Ms. L 39
Papier · 122 ff. · 21 x 14 cm · Freiburg im Breisgau · 1445, 1452
Liber Ordinarius officii et missae und Rituale, mit Teilen in deutscher Sprache

Der Liber ordinarius ist ein liturgisches Werk, in dem die täglichen und festlichen Zeremonien für eine bestimmte Kathedrale oder eine bestimmte Kollegiats- oder Klosterkirche beschrieben wurden. In diesem Falle handelt es sich um ein Liber für Augustinereremiten, das nach einer Anmerkung auf f. 63v-64r vom Bruder Georius Vituli des Konvents der Augustinereremiten von Freiburg im Breisgau geschrieben wurde. Dieser enthält auch verschiedene Predigten, Unterweisungen und einen Traktat zu den zehn Geboten in deutscher Sprache. Von Freiburg im Breisgau gelangte dieser zu einem ungekannten Zeitpunkt ins Augustinerkloster in Freiburg (Schweiz). (ber)

Online seit: 19.03.2015

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Fribourg/Freiburg, Bibliothèque cantonale et universitaire/Kantons- und Universitätsbibliothek, Ms. L 1365
Papier · 216 ff. · 26-26.5 x 20 cm · 15. Jh.
Heiligenleben

Diese Papierhandschrift, bei der der Anfang fehlt, enthält die französische Übersetzung eines Kompendiums der Legenda aurea von Jacobus de Voragine. Zahlreiche ex-libris bezeugen den Besitzerwechsel von verschiedenen Persönlichkeiten im Raum Freiburg, darunter Pierre Kämmerling der Ältere († 1614) und Jean Muffat de Foncigny, wohnhaft in Freiburg (Schweiz). (ber)

Online seit: 19.03.2015

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Luzern, Korporation Luzern, S 23 fol.
Pergament · 346 ff. · 39-39.5 x 27.5-28.5 cm · Luzern · 1513
Eidgenössische Chronik des Luzerners Diebold Schilling (Luzerner Schilling)

Die 1513 vollendete Chronik erzählt die Frühgeschichte Luzerns und ab dem Sempacherkrieg (1386) die Geschichte der Eidgenossenschaft aus der Sicht der Anhänger des römisch-deutschen Kaisers. Die 450 Bilder von zwei verschiedenen Händen bilden aufgrund ihrer Anschaulichkeit sowie des Themen- und Detailreichtums eine einzigartige Quelle spätmittelalterlichen Lebens. (kam)

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Solothurn, Staatsarchiv, R 1.1.41
Pergament · 2 pp. · 22 x 35.9 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R 1.1.43
Pergament · 2 pp. · 22.4 x 35.4 xm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R 1.1.45
Pergament · 4 pp. · 39.5 x 30.5 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R 1.1.47
Pergament · 2 pp. · 42.9 x 26.4 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R 1.1.49
Pergament · 2 pp. · 23.4 x 30.6 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R 1.5.40
Pergament · 2 pp. · 45.9 x 31.6 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R.1.5.42
Pergament · 2 pp. · 38.9 x 35.5 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R.1.5.44
Pergament · 2 pp. · 39 x 35 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R.1.5.46
Pergament · 1 f. · 43.7 x 35.4 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Staatsarchiv, R.1.5.48
Pergament · 2 pp. · 45 x 35.8 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Solothurn, Zentralbibliothek, Cod. S II 154
Pergament · 4 ff. · 45.5 x 35 cm · Ostfrankreich? (Bernhard Bischoff, nach Schönherr) · Mitte 9. Jahrhundert (Schönherr)
Biblia latina (Vulgata recensione Theodulfi). Fragmenta.

Weniger als zehn Textzeugen der Vulgata-Bearbeitung des Theodulf von Orléans († 821) sind überliefert. Umfangreiche Reste einer solchen Theodulfbibel des 9. Jahrhunderts aus dem Vorbesitz des Solothurner St. Ursenstifts, wo sie im 16. Jahrhundert zerschnitten und als Einbandmaterial benutzt wurde, haben sich im Staatsarchiv Solothurn und in der Zentralbibliothek Solothurn erhalten. Virtuelle Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 3 (Biblia Theodulfi Fragmenta). (hol)

Online seit: 19.03.2015

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Zürich, Braginsky Collection, B45
Papier · 280 ff. · 21.5 x 15.5 cm · Hebron (im alten Israel), Salomo ha-Adani · vor 1611
Salomo ha-Adani, Melekhet Shelomo („die Mischnah-Kommentare des Salomo“)

Salomo bar Joshua ha-Adani (1567-1625) war ein jüdischer Gelehrter, der sich besonders auf das Studium der Mischna (erste grössere Niederschrift der mündlichen Tora) konzentrierte. Drei Jahrzehnte lang soll sich dieser damit auseinandergesetzt haben. Gedanken und Bemerkungen schrieb er neben und um den Haupttext einer vollständigen, gedruckten Mischna. Die Notizen wurden so dicht, dass er selbst Mühe hatte diese zu entziffern, worauf ein Gönner ihm ermöglichte, die gesammelten Gedanken in ein übersichtliches Werk zu fassen. Das Ergebnis sind seine Mischnah-Kommentare. Von der sechsgliedrigen Mischna liegen hier die Kommentare des ersten Teils, der Sera’im („Aussat“), vor. Dieser erste Teil der Mischna-Ordnung thematisiert Segnungen, Gebete und landwirtschaftliche Abgabegesetze. In New York (The Library of The Jewish Theological Seminary MS Rab 33) wird ein solcher Kommentar zur Tohorot („Reinheiten“), dem sechsten Teil der Mischna, aufbewahrt. Er ist auf 1611 datiert, weshalb vermutet werden kann, dass die hiesige Handschrift früher geschrieben wurde. (red)

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Zürich, Braginsky Collection, B93
Pergament · 15 ff. · 27.2 x 18.6 cm · [Katalonien?, kopiert von einem Schreiber namens Moses] · [zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts (um 1391?)]
Mischhandschrift über Astronomie und Astrologie

Diese Sammlung kosmologischer Traktate enthält Auszüge einer umfangreicheren Handschrift, vermutlich vom selben Schreiber Moses geschrieben, die heute in der Schoenberg Collection der University of Pennsylvania in Philadelphia (ljs 057) aufbewahrt wird. Inhaltlich enthält sie Tabellen der Mondbewegungen des Jakob ben David ben Jomtow (Bonjorn), drei astrologische Werke von Abraham Ibn Esra (1089 - um 1164): ein Fragment von Reschit chochma („Anfang der Weisheit“), den grösseren Teil von Mischpete ha-massalaot („Gesetze der Sternenbahnen“) und den grösseren Teil von Sefer ha-olam („Buch der Welt“) und als letzten Teil den Sefer ha-miwcharim le-Batlamjus, d.h. das „Almagest“ des Ptolomaeus. Auf f. 15r und f. 15v befinden sich drei illustrierte Sternbilder der klassischen Antike: Orion (Ha-gibbor ba-te’omin, „Held der Zwillinge“), barfüssig und mit Krummsäbel (f. 15r), Eridanus (Ha-nahar, „Fluss“) und Lepus (Ha-arnewet, „Hase“) (f. 15v). Die bildlichen Darstellungen basieren auf dem arabischen „Buch der Fixsterne“, welches der persische Astronom Abd al-Rahman al-Sufi im Jahre 964 verfasste. (red)

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Zürich, Braginsky Collection, B104
Papier · 5 ff. · 16 x 10 cm · [Wilna], Elijah ben Salomon Salman · [2. Hälfte des 18. Jahrhunderts]
Elijah ben Salomon Salman, Kizur hechalot ha-keduscha („Kurzfassung [der Abhandlung über] die Heiligkeit der himmlischen Paläste“)

Diese Handschrift enthält eines der vier überlieferten Autographe von Elijah Ben Salomon Salman, genannt Gaon („der hervorragende Toragelehrte“) von Wilma (1720–1797). Schon zu Lebzeiten verehrt, gilt er als der bedeutendste Gelehrte des aschkenasischen Judentums litauischer Prägung. Seine Lehre prägt bis heute das Judentum. Dieses Autograph kommentiert eine Passage des Sohar, des klassischen Werks der jüdischen Mystik. Die Kommentare dieser Handschrift erschienen im 19. Jahrhundert im Druck, wobei sogar Randbemerkungen und Korrekturen dieser Handschrift sorgfältig übernommen worden sind. (red)

Online seit: 19.03.2015

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Zürich, Braginsky Collection, B112
Papier · 339 ff. · 29.4 x 23 cm · Prag · 1806
Bezalel Ranschburg, Pithei Niddah („Tore der Unreinheit“)

Der Kommentar von Bezalel Ranschburg (1762-1820), einem wichtigen Rabbiner der jüdischen Gemeinschaft in Prag, erörtert zwei schwierige Traktate des Talmud: Horayot und Niddah, aus dem einige Passagen in der Standardedition des Talmud als Randglossen gedruckt worden sind. Dieser war auch Autor von Responsa („rabbinische Antworten“) und anderen, heute verschollenen Kommentaren. Die Handschrift enthält ein Imprimatur des damaligen Zensors Carolus Fischer (1775-1844), das im 18. und frühen 19. Jahrhundert im österreichisch-ungarischen Reich erforderlich für den Druck von hebräischen Büchern war. Trotz des Imprimatur von Fischer, einem Christen, der die hebräische Sprache und Literatur gegen die christlichen Verleumder verteidigte, wurde diese Handschrift erst im Jahr 1957 zum ersten Mal gedruckt. (red)

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Zürich, Braginsky Collection, B124
Pergament · 162 + 1 ff. · 27.8 x 20.2 cm · [Aschkenas] · [Ende des 14./1. Hälfte des 15. Jahrhunderts]
Jakob ben Ascher, Tur orach chajjim („Abteilung: Weg des Lebens“)

Bei der Handschrift von Jakob ben Ascher (Sohn des Rabbiners und Schreibers Ascher ben Jehiel) handelt es sich um eine der ältesten Kopien des Arba’a turim, einer religiös-gesetzlichen Handschrift. Das gesamte Werk befasst sich mit allen religionsgesetzlichen Vorschriften für Gebete und für die Synagoge. Die vorliegende Handschrift enthält nur den ersten von vier Teilen. Rings um den Haupttext herum sind viele Glossen und Kommentare zu finden; erwähnenswert ist eine autobiografische Anmerkung des einflussreichen deutschen Rabbiners Jakob Weil aus dem 15. Jahrhundert und Einträge in slawischer Sprache. Die Handschrift weist auch Lesarten auf, die von den Standardeditionen abweichen und enthält sonst unbekannte Responsa („rabbinische Antworten“) des bedeutenden Rabbiner Israel Isserlin (1390-1460). (red)

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Zürich, Braginsky Collection, B173
Pergament · 29 + 1 ff. · 12 x 8.5 cm · Wien, [Arje ben Juda Leib] · 1716
Sefer sod Adonai im scharwit ha-sahaw (Buch des Mysteriums des Herrn mit [dem Kommentar] „Goldenes Zepter“)

Buch des Mysteriums des Herrn mit [dem Kommentar] „Goldenes Zepter“ lautet der Titel dieses Mohelbuches (Beschneidungsbuch) aus dem Jahr 1716, welches aufgrund des Stils und der Schrift dem Schreiber (Sofer) Arje ben Juda Leib aus Trebitsch (Moravien), der in Wien tätig war, zugeschrieben werden kann. Die Handschrift beinhaltet mehrere Illustrationen verschiedener Szenen: unter anderem auf der Titelseite eine Darstellung einer Menschengruppe in der Synagoge, die eine Diskussion führen. Dabei ist es bemerkenswert, dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen anwesend sind. Das zweite Blatt zeigt den Erzengel Rafael mit dem jungen Tobias, der seinem blinden Vater zur Heilung einen Fisch nach Hause bringt. Erzengel Rafael als Schutzengel der Kinder kommt als Motiv sonst nur in der christlichen Kunst vor. Arje ben Juda Leib könnte somit eine unbekannte katholische Vorlage benutzt haben, um die Schutzfunktion der Beschneidung für jüdische Knaben zu verdeutlichen. Arje ben Juda orientierte sich bei seiner Schrift an den Amsterdamer Drucktypen und leitete damit die Mode be-otijjot Amsterdam („mit dem Buchstaben von Amsterdam“) ein, die Verfertigung von Handschriften in Amsterdamer (Druck-)Schriftarten. (red)

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Zürich, Braginsky Collection, B235
Pergament · 24 ff. · 14.4 x 90 cm · Pressburg, Juda Leib ben Meir aus Glogau · 1730
Tefillot jom kippur katan („Gebete für den Kleinen Versöhnungstag“) mit jiddischer Übersetzung

Der Fastentag Jom Kippur Katan hat seinen Ursprung im Feiertag Rosch chodesch, der in biblischen Zeiten im Mondkalender den ersten Tag der Sichtbarkeit der Mondsichel nach dem Neumond markierte. Dieser Tag, an dem man ursprünglich nicht arbeiten durfte, entwickelte sich durch die Kompilation des Talmuds später zu einem „Halbfeiertag“. Erst die Mystiker von Safed in Obergaliläa machten aus dem Rosch chodesch einen Fastentag und schufen dazu eine Liturgie, die auf den Bussgebeten von Jom Kippur („Versöhnungstag“) basieren. Von daher stammt auch der Name Jom Kippur Katan („kleiner Versöhnungstag“). Der neue Brauch weitete sich nach Italien und schliesslich nördlich der Alpen aus. Solche Gebetssammlungen waren im 18. Jahrhundert besonders beliebt. Im Gegensatz zu vielen andern ist das vorliegende Exemplar mit einem illustrierten Titelblatt geschmückt. Würde sich Juda Leib ben Meir aus Glogau auf dem besagten Titelblatt nicht als Schreiber zu erkennen geben, läge die Vermutung nahe, dass es sich um ein Werk des Aaron Wolf Herlingen aus Gewitsch handelt, denn Stil und Schrift der Illustration entsprechen diesem. Über die Verbindungen zwischen Herlingen und dem tatsächlichen Schreiber Meir kann vorerst nur spekuliert werden. (red)

Online seit: 19.03.2015