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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 23a
Papier · 14 ff. · 16.5 x 11.5 cm · Basel · um 1475
Ars moriendi deutsch

Die 14 Blätter wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus einer Sammelhandschrift der Basler Kartause herausgelöst. Die 11 kolorierten Holzschnitte mit zugehörigem handschriftlichem Text überliefern eine deutsche Ars moriendi, ein im Spätmittelalter weit verbreiteter Texttypus zur Kunst des heilsamen Sterbens. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 38
Papier · 190 ff. · 14-14.5 x 10 cm · 2. Hälfte 15. Jh.
Deutsches Gebetbuch

Das kleinformatige Andachtsbuch stammt aus der Bibliothek für die Laienbrüder der Basler Kartause. Es wurde von zehn verschiedenen Händen geschrieben und enthält neben zahlreichen Gebeten u.a. die Legende des Hugo von Lincoln, einen Passionstraktat sowie ein „Cisiojanus“ (Merkgedicht zu den kirchlichen Fest- und Feiertagen, so benannt nach dem Incipit der lateinischen Fassung). (flr)

Online seit: 14.06.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 49
Papier · 21 ff. · 21.5 x 15 cm · Paris · 1397
Konradus de Geilenhusen, Epistula concordiae

Die 21 Blätter mit der Epistula concordiae des Konrad von Gelnhausen waren ursprünglich Teil einer theologischen Sammelhandschrift aus dem Basler Dominikanerkloster. Geschrieben wurde das Stück 1397 von Heinrich Jäger aus Ulm in Paris. Inhaltlich handelt es sich um einen auf Anregung von König Karl V. von Frankreich ausgearbeiteten Vorschlag zur Beilegung des 1378 entstandenen Grossen Schismas, in dem Konrad von Gelnhausen die Einberufung eines allgemeinen Konzils empfiehlt. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 92
Papier · 163 ff. · 21.5-22 x 15-15.5 cm · Wien · 1399-1400
Super Sententias Petri Lombardi

Die Handschrift mit Lehrtexten zu den Sentenzen des Scholastikers Petrus Lombardus entstand 1399/1400 in Wien, geschrieben von Heinrich von Rheinfelden während seines Studiums an der dortigen Universität. Zusammen mit dem Schreiber gelangte der Band später in den Basler Predigerkonvent, in dessen Bibliothek er eingegliedert wurde. (flr)

Online seit: 22.03.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A IX 96
Papier · 226 ff. · 21.5-22 x 15-15.5 cm · Isny/Allgäu · 1443
Expositio hymnorum et sequentiarum

Hymnen- und Sequenzenkommentar, geschrieben im Jahr 1443 in Isny von Ulrich Bentz von Winterthur, der 1444/1445 in Erfurt als immatrikulierter Student bezeugt ist. Der Text hängt eng mit einer Basler Handschrift aus dem 14. Jahrhundert zusammen, Parallelüberlieferungen finden sich in verschiedenen süddeutschen Handschriften. Spuren am hinteren Deckel weisen den Band als liber catenatus aus. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 14
Papier · 158 ff. · 20 x 14.5 cm · Köln · 1488
Hieronymus Raynerii, Lectura super sententiarum libros 1-4

Papierhandschrift aus dem 15. Jahrhundert: Während seines Theologiestudiums schrieb der Dominikaner Wernher von Selden bei Aarau und spätere Prior des Basler Konvents 1487/88 in Köln die Vorlesungen zweier Dominikaner zu Petrus Lombardus mit, darunter Hieronymus Raynerii Lectura super sententiarum libros. (flr)

Online seit: 20.12.2016

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 44
Papier · 190 ff. · 15.5 x 21-22 cm · Wien · 1394-1397
Liber Henrici de Rinfeldia O.P. in studio Viennensi degentis

Ein Grossteil der Handschrift wurde vom Basler Dominikaner Heinrich von Rheinfelden (†1433 oder später) während seiner Studienzeit in Wien im ausgehenden 14. Jahrhundert geschrieben. Im Kodex sind diverse theologische Schriften früher Wiener Theologen versammelt (die Universität Wien war 1365 gegründet worden). Darunter sind breit rezipierte Autoren wie beispielsweise Heinrich von Langenstein (†1397), aber auch Autoren wie die Theologen und Universitätsrektoren Stefan von Enczensdorf (†1405) oder Johannes von Russbach (†1417), von denen keine Texte ausserhalb dieser Handschrift bekannt sind. Heinrich von Rheinfelden dürfte den Kodex selber ins Basel Dominikanerkloster mitgebracht haben, wo er in die dortige Bibliothek einsigniert wurde und aus deren Bestand er nach der Reformation in die Basler Universitätsbibliothek kam. (stu)

Online seit: 13.06.2019

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 69
Papier · 160 ff. · 21-21.5 x 14.5 cm · 1472
Henricus Arnoldi: aszetische Schriften

Die aus dem Besitz der Kartause Basel stammende Papierhandschrift enthält im ersten Teil den Tractatus de modo perveniendi ad veram et perfectam dei et proximi dilectionem des Priors Heinrich Arnoldi (1407-1487) und umfasst unter dem Titel De humilitate im zweiten Teil eine Sammlung von kleineren Schriften desselben. Beide Texteinheiten finden sich auch in der im selben Jahr entstandenen Handschrift A X 83. (flr)

Online seit: 14.12.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 72
Papier · 277 ff. · 21-21.5 x 14.5 cm · Köln · 1488
Petrus Siber, Lectura super Petri Lombardi libros 1 et 2 sententiarum

Vorlesung Peter Sibers über die ersten beiden Sentenzen-Bücher von Petrus Lombardus, dessen systematische Darstellung der gesamten Theologie anhand sorgfältig ausgewählter Aussagen von Kirchenvätern und Kirchenlehrern seit dem 13. Jahrhundert vielfach kommentiert wurde. Der Band entstand 1488, niedergeschrieben vom Basler Dominikaner Wernher von Selden während seines Studiums in Köln. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 83
Papier · 215 ff. · 20.5 x 13.5-14 cm · Basel · 1472
Sammelhandschrift mit Henricus Arnoldi und Gerardus de Zutphania

Die Schriften des Priors Heinrich Arnoldi (1407-1487) im ersten Teil der Handschrift (die Sammlung De humilitate und der Traktat De modo perveniendi) sind grösstenteils dieselben, wie sie auch in Cod. A X 69 enthalten sind. Der zweite Teil enthält den Tractatus de reformatione virium animae des niederländischen Theologen Gerardus de Zutphania (1367-1398). Johannes Gipsmüller (1439-1484) schrieb die Handschrift 1472 in der Basler Kartause. Vor Blatt 1 muss sich ein kolorierter Holzschnitt befunden haben, Farbreste und der spiegelverkehrt lesbare Abdruck der Bildlegende sind noch sichtbar. (flr)

Online seit: 14.12.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 84
Papier · 235 ff. · 10 x 14 cm · Basel · 1471
Psalterium feriatum

Das Psalterium feriatum wurde 1471 vom Basler Kartäusermöch Johannes Gipsmüller geschrieben. Wenn auch ein Besitzeintrag fehlt, so war es doch mit Sicherheit für den Gebrauch in seinem Kloster gedacht. Im ganzen Psalter finden sich Hymnen, Antiphonen etc., viele mit Noten versehen. Zur raschen Auffindung der Texte im Stundengebet ragen rote und weisse Signakeln über den vorderen ‬Schnitt. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 92
Papier · 236 ff. · 13.5-14 x 10.5 cm · 1. Hälfte 15. Jh.
Sammelhandschrift Devotio Moderna

Nebst dem Rosarium Jesu et Mariae des belgischen Kartäusers Jacobus van Gruitrode enthält der kleinformatige Codex aus der Basler Kartause Briefe zweier Vertreter der Devotio Moderna, Florens Radewijns und Geert Groote, ausserdem Exzerpte aus Bibel und Kommentaren sowie verschiedene Gebete und diverse kürzere und längere Fragmente unterschiedlichen Inhalts. (mue)

Online seit: 04.10.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 93
Papier · 135 ff. · 15.5 x 11 cm · Mitte 15. Jahrhundert
Thomas von Kempis, De imitatione Christi libri I-III

Ludwig Moser brachte den kleinformatigen Band in die Kartause Basel (vgl. Besitzeintrag 1r), von wo aus er an die UB gelangte. Er enthält die ersten drei der insgesamt vier Bücher von Thomas von Kempis’ De imitatione Christi. Diese Schrift, die von den Lehren verschiedener Mystiker, insbesondere Meister Eckharts, beeinflusst ist, bietet geistlichen Personen eine Anleitung für die Ablösung von der Welt. Sie wurde von Katholiken wie Protestanten äusserst rege rezipiert und gilt als eines der verbreitetsten Bücher des Christentums. (mue)

Online seit: 10.10.2019

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 95
Papier · 272 ff. · 14 x 10.5 cm · 1523
Devotionalia varia ex usu Cartusiensium

Die kleinformatige Papierhandschrift aus der Kartause Basel stammt grösstenteils aus der Hand des Bibliothekars Georg Carpentarius der zum Zweck täglicher geistlicher Übungen Gebete zu verschiedenen Anlässen, Hymnen, Meditationen und andere theologische Texte zusammengestellt hat. Unter den identifizierbaren Autoren finden sich Grössen wie Anselm von Canterbury und Bernhard von Clairvaux neben weniger bekannten Namen wie Basilius Phrisius. In den Deckeln sind zwei kolorierte Drucke eingeklebt: St. Georg mit dem Drachen (vorderer Spiegel) und Messe des Heiligen Gregor (hinterer Spiegel). (mue)

Online seit: 14.12.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 117
Papier · 261 ff. · 22 x 15 cm · Basel · 1. Viertel 16. Jahrhundert
Sammelhandschrift Theologie

Der Band, der ursprünglich aus Ludwig Mosers persönlicher Büchersammlung stammt (vgl. Besitzeintrag 2r), gelangte mit dem Bestand der Basler Kartäuserbibliothek an die UB. Er enthält verschiedene theologische Texte auf Deutsch, beginnend mit einer von Moser selbst verdeutschten Version von Wilhelm Textoris’ Sterbebuch mit dem Titel Migrale vel Ars moriendi. Darauf folgen Heinrich Seuses „Büchlein von der Wahrheit“, Thomas Peuntners „Büchlein von der Liebe Gottes“ und eine Anzahl von Predigten Johannes Taulers und Meister Eckharts. (mue)

Online seit: 10.10.2019

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 121
Papier · 33 ff. · 21 x 15 cm · Basel · um 1500
Obsequiale der Basler Kartause

Das von Prior Jacob Lauber eigenhändig geschriebene Obsequiale regelt den Totendienst in der Kartause Basel. Die eingefügten Gebete (u.a. ein lateinisches und ein deutsches Vaterunser) sowie die mit Noten versehenen Gesänge sind im liturgischen Kontext zu verorten. (stu)

Online seit: 22.03.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 122
Papier · 154 ff. · 22 x 16.5 cm · Kartause Basel · 1496-1498
Sammelhandschrift Theologie

Die Papierhandschrift aus der Basler Kartause enthält Ordinarien für Priester (darunter eine deutsche Ansprache an die Laienbrüder), Diakon und Subdiakon, eine Anleitung über das Amt des Sakristans sowie eine Anzahl kürzerer und längerer liturgischer Musikstücke. Unter letzteren, ansonsten durchweg in Latein, findet sich eine von Sebastian Brant verfasste deutsche Version der Sequenz Ave praeclara maris stella (135r-135v). Geschrieben wurde die Handschrift von Thomas Kress, dem nachmals letzten Kartäuser in Basel († 1564), am Anfang seiner Klosterlaufbahn (genauer: im dritten Jahr seiner Professzeit, vgl. 102v). (mue)

Online seit: 14.12.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A X 132
Papier · 274 + 1 ff. · 22 x 15-15.5 cm · 3. Viertel 15. Jh.
Theologischer Sammelband

Der aus mehreren ursprünglich separaten Teilen zusammengebundene Sammelband aus dem Bestand des Basler St. Leonhardsstifts enthält u. a. Texte von Hugo von Sankt Viktor und Thomas von Kempen. Unter den kürzeren Stücken im Band finden sich unter anderem zwei deutsche Texte („Fünf Mittel gegen die Ungeduld“ und „Zwölf Zeichen der Minne“) sowie drei kleine Glossare: ein hebräisch-lateinisches, ein griechisch-lateinisches und ein lateinisch-deutsches. Erwähnenswert ist auch die noch intakte Dornschliesse am zeitgenössischen Einband. (mue)

Online seit: 14.12.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, A XI 36
Papier · 154 ff. · 29 x 21 cm · 1429-1431
Robertus Holcoth OP, Quaestiones super quattuor libros sententiarum

Sentenzenkommentar des dominikanischen Theologen Robertus Holcot (ca. 1290-1349), der die von Petrus Lombardus angestossenen theologischen Probleme kritisch erörtert. Robertus Holcot hielt in Oxford bibeltheoretische Vorlesungen und stand bei seinen Zeitgenossen in hohem Ansehen. Der Band, ein ehemaliger catenatus aus dem Baseler Dominikanerkonvent, entstand zwischen 1429 und 1431. (flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, A XI 59
Papier · 260 ff. · 14 x 10.5 cm · Basel (?) · 4. Viertel 15. und 1. Viertel 16. Jahrhundert
Aszetisch-katechetische Sammelhandschrift

Die überwiegend deutschsprachige Handschrift ist aus verschiedenen Teilen zusammengebunden, die alle etwa zur gleichen Zeit – Ende des 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts – entstanden sein dürften. Der Codex gehörte zur Laienbibliothek der Basler Kartause und ist möglicherweise zumindest teilweise auch in diesem Kloster geschrieben worden. Zu den Texten in diesem Erbauungsbuch gehören beispielsweise das Exempel von der frommen Müllerin, das häufig Meister Eckhart zugeschriebene „Guten-Morgen-Exempel‟, eine Erzählung der Geschichte des Kartäuserordens sowie diverse Predigten, Gebete, Sprüche und Exempla. (stu)

Online seit: 14.12.2017

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