Wählen Sie eine virtuelle Handschriftenbibliothek oder Sammlung

Ort, Bibliothek Handschriften
Alle Bibliotheken und Sammlungen1189
Sion/Sitten, Archives du Chapitre/Kapitelsarchiv 5
Fribourg/Freiburg, Archives de l'Etat de Fribourg/Staatsarchiv Freiburg 13
Sion/Sitten, Archives de l'Etat du Valais/Staatsarchiv Wallis 1
Bern, Burgerbibliothek 31
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne 19
Fribourg/Freiburg, Bibliothèque cantonale et universitaire/Kantons- und Universitätsbibliothek 16
Lausanne, Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne 4
Genève, Bibliothèque de Genève 48
Engelberg, Stiftsbibliothek 56
Sarnen, Benediktinerkollegium 10
Neuchâtel, Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel 7
Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden 12
St. Gallen, Stiftsbibliothek 537
Dalpe, Archivio parrocchiale 1
Solothurn, Domschatz der St.-Ursen-Kathedrale 3
Schlatt, Eisenbibliothek 1
Fribourg/Freiburg, Couvent des Cordeliers/Franziskanerkloster 13
Cologny, Fondation Martin Bodmer 118
Flawil, Gemeinde Flawil 2
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina 12
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek 13
Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau 16
Sion/Sitten, Médiathèque du Valais 2
Orselina, Convento della Madonna del Sasso 4
Luzern, Provinzarchiv Schweizer Kapuziner Luzern 1
Aarau, Staatsarchiv Aargau 6
Beromünster, Stiftskirche St. Michael 4
Einsiedeln, Stiftsbibliothek 68
Schaffhausen, Stadtbibliothek 16
Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum 5
St. Gallen, Stiftsarchiv (Abtei Pfäfers) 10
Bremgarten, Stadtarchiv Bremgarten 1
Sarnen, Staatsarchiv Obwalden 1
Schaffhausen, Staatsarchiv 5
Torre, Archivio parrocchiale 2
Basel, Universitätsbibliothek 15
Utopia, armarium codicum bibliophilorum 14
St. Gallen, Kantonsbibliothek, Vadianische Sammlung 18
Solothurn, Zentralbibliothek 10
Zürich, Zentralbibliothek 46
Luzern, Zentral- und Hochschulbibliothek 15
Zofingen, Stadtbibliothek 2

Schweizer Handschriften im Ausland

Land Ort, Bibliothek Handschriften
Deutschland Überlingen, Leopold-Sophien-Bibliothek 2
Österreich St. Paul in Kärnten, Stiftsbibliothek St. Paul im Lavanttal 1

Verstreute Handschriftenteile im Ausland

Land Ort, Bibliothek Handschriften
Frankreich Paris, Bibliothèque nationale de France 1
USA Cleveland, The Cleveland Museum of Art 1
Russland St. Petersburg, National Library of Russia 1

Anzahl Handschriften: 7

Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, Ms. 4

Pergament und Papier · 200 ff. · 29 x 21 cm · Südwestdeutschland · 3. Viertel des 15. Jahrhunderts

Aristoteles, Ethica Nicomachea

Dieses Manuskript enthält eine lateinische Version der nikomachischen Ethik von Aristoteles, übersetzt und mit Glossen versehen von Robert Grosseteste (1175-1253), Bischof von Lincoln. Die Dekoration aus einfarbigen und rot-blauen Fleuronné-Initialen zum Kapitelanfang (z. B. 3r), sowie den farbigen Zierinitialen zum Beginn der Bücher (z. B. 1r), weist auf eine Herkunft aus Südwestdeutschland im 3. Viertel des 15. Jahrhunderts hin. Während der französischen Revolution gelangte das Manuskript aus der bischöflichen Bibliothek in das Kollegium von Porrentruy, im 20. Jahrhundert schliesslich wurde es in den Bestand der jurassischen Kantonsbibliothek aufgenommen. (wid)

Online seit: 23.09.2014

Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, Ms. 6a

Papier · 304 ff. · 40 x 29 cm · Südwestdeutschland (Basel?) · 2. Drittel des 15. Jh.

Biblia Sacra, pars prima

Erster Teil einer Bibel (2. Teil in Ms. 6b), mit Büchern des Alten Testamentes von Genesis bis Iesus Sirach. Die Handschrift entstand im selben Atelier wie die Ms. 6b und 6c, gemäss den Initialen in Südwestdeutschland im 2. Drittel des 15. Jahrhunderts. Die Verzierung besteht aus kleineren, blau-roten Filigran-Initialen für die Prologe und aus grösseren Zierinitialen für die Buchanfänge. Sie wird im Inventar des Fürstbischofs Philipp von Gundelsheim (1487-1553) erwähnt, im 18. Jahrhundert befand sie sich gemäss dem Eintrag f. 1r im Besitz des Jesuitenkollegiums von Porrentruy. Im 19. Jahrhundert ging die Handschrift in den Besitz des Collège de Porrentruy über, danach wurde sie in den Bestand der jurassischen Kantonsbibliothek aufgenommen. (wid)

Online seit: 23.09.2014

Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, Ms. 6b

Papier · 228 ff. · 40 x 29 cm · Südwestdeutschland (Basel?) · 2. Drittel des 15. Jh.

Biblia Sacra, pars altera

Zweiter Teil einer Bibel (1. Teil in Ms. 6a), wie die Ms. 6a und 6c in Südwestdeutschland im 2. Drittel des 15. Jahrhunderts entstanden. Die Handschrift besteht aus zwei Teilen, wovon der erste die restlichen Bücher des Alten Testamentes enthält (Isaia bis II Maccabeorum), der zweite die des Neuen Testamentes. Die Bücher des zweiten Teils (105r-219v) werden durch historisierte oder Zierinitialen eröffnet, für die Kapitelanfänge des zweiten Teils wurden blau-rote Filigran-Initialen benutzt. Die Handschrift wird im Inventar des Fürstbischofs Philipp von Gundelsheim (1487-1553) erwähnt, im 18. Jahrhundert befand sie sich gemäss dem Eintrag 1r im Besitz des Jesuitenkollegiums von Porrentruy. Im 19. Jahrhundert ging die Handschrift in den Besitz des Collège de Porrentruy über, danach wurde sie in den Bestand der jurassischen Kantonsbibliothek aufgenommen. (wid)

Online seit: 23.09.2014

Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, Ms. 10

Pergament · 212 ff. · 14.5 x 10 cm · Frankreich · zwischen 1463 und 1498

Pontifikale von Charles de Neufchâtel, Erzbischof von Besançon

Pontifikale des 15. Jahrhunderts. Die Zeremonien als Miniaturen auf einer Seite mit Zierinitialen, Randdekorationen und einigen Zeilen Text nach Art der Livres d'heures dargestellt, im Text finden sich viele farbige Bordüren sowie Zierinitialen, häufig mit den dazugehörigen liturgischen Gegenständen. Unter dem vielfach vorkommenden Wappen des Melchior von Lichtenfels, Fürstbischof von Basel (1554-1575), befindet sich das Wappen von Charles de Neufchâtel, Erzbischof von Besançon (1463-1498; sichtbar auf f. 1r), was auf die Entstehungszeit der Handschrift hinweist. Wie viele andere Handschriften aus religiösen Institutionen gelangte auch diese während der französischen Revolution in das Kollegium von Porrentruy, bis sie im 20. Jahrhundert von der jurassischen Kantonsbibliothek übernommen wurde. (wid)

Online seit: 23.09.2014

Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, Ms. 13

Papier · 331 ff. · 28 x 20 cm · Hildesheim · 1452

Vocabularius brevilogus

Dieser Vocabularius brevilogus wurde laut Kolophon f. 329v durch den Schreiber Martinus Hartmann im Jahre 1452 in Hildesheim kopiert. Die Lemmata sind durch rubrizierte Initialen unterteilt, für grössere Initialen wurde Platz freigelassen, die mit wenigen Ausnahmen jedoch nicht ausgeführt wurden. Die Handschrift wurde 1505 von ihrem Besitzer Johannes Hertlin aus Augusta Regia an die Kirche St. Alexander und Theodor in Ottobeuren verschenkt; im 20. Jahrhundert befand sie sich im Besitz der jurassischen Kantonsbibliothek in Porrentruy. (wid)

Online seit: 23.09.2014

Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, Ms. 17

Pergament · 92 ff. · 34 x 26 cm · Diözese Basel · 2. Hälfte des 15. Jh.

Psalterium-hymnarium basileense

Psalterium nach dem liturgischen Gebrauch der Stiftskirche St. Ursanne aus dem 15. Jahrhundert, das in Form und Inhalt eine perfekte Kopie der Basler Handschrift AN VIII 39 ist. Auf den beiden Spiegelblättern befinden sich Fragmente des Speculum historiale des Vincentius Bellovacensis, auf f. 36r findet sich eine Federzeichnung der heiligen Jungfrau aus dem 16. Jahrhundert. Die Handschrift befand sich in der Stiftskirche St. Ursanne, bis sie im 20. Jahrhundert in den Besitz der jurassischen Kantonsbibliothek gelangte. (wid)

Online seit: 23.09.2014

Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, Ms. 21

Pergament · 140 ff. · 17.5 x 12 cm · 13./14. Jh.

Florilegium

In diesem Florilegium aus dem 13./14. Jahrhundert werden hauptsächlich die Heiligen Bernard, Augustinus und Gregor zitiert, sowie biblische Bücher mit der Glossa ordinaria, Ambrosius, Seneca, Arisoteles und viele mehr. Die Spiegelseiten bestehen aus Pergamentfragmenten des 12. Jahrhunderts, auf denen einige Zeilen der Georgica von Vergil lesbar sind. (wid)

Online seit: 23.09.2014
Startseite Informationen News Kontakt Datenschutzerklärung © 2014 e-codices