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St. Gallen, Stiftsbibliothek

Die Stiftsbibliothek St. Gallen ist eine der ältesten Klosterbibliotheken der Welt und der wichtigste Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Stiftsbezirk St. Gallen. Ihr wertvoller Bestand zeigt die Entwicklung der europäischen Kultur und dokumentiert die kulturelle Leistung des Klosters St. Gallen vom 7. Jahrhundert bis zur Aufhebung der Abtei im Jahr 1805. Das Herzstück der Bibliothek bilden die Handschriftensammlung mit ihrem herausragenden Korpus karolingisch-ottonischer Manuskripte (8. bis 11. Jahrhundert), eine bedeutende Sammlung von Inkunabeln und ein gewachsener Bestand an Druckwerken vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das Projekt e-codices wurde von der Stiftsbibliothek St. Gallen mtbegründet. Mit dem berühmten Barocksaal, in dem Wechselausstellungen gezeigt werden, gehört die Stiftsbibliothek St. Gallen zu den bestbesuchten Museen der Schweiz.

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 2
Pergament · 568 pp. · 25 x 17.5 cm · St. Gallen · 760-780
Bibel (Nm, Dt, Act, Apc), Exzerpte aus AT u. NT, Varia

Eine Winithar-Handschrift mit alt- und neutestamentlichen Büchern aus der Frühzeit des Klosters St. Gallen. (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 3
Pergament · 254 pp. · 28 x 20.6 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Bibel (Gn, Ex, Lv, Nm, Dt, Ios, Idc, Rt)

Das zweispaltig angelegte Manuskript enthält eine im Kloster St. Gallen im 12. Jahrhundert angefertigte Abschrift der ersten acht Bücher des Alten Testamentes (Pentateuch, Josua, Judicum, Ruth). Zu Beginn (p. 1) und am Ende (p. 254) finden sich, neben vereinzelten Federproben und zusätzlichen Bemerkungen in lateinischer und deutscher Sprache, Abschriften zweier Hymnen mit Neumen (Veni redemptor gentium des Ambrosius beziehungsweise Jesu redemptor omnium). (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 4
Pergament · 136 pp. · 29.2 × 20.2 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Isidor von Sevilla, Kommentierung der alttestamentlichen Bücher Ex, Dt, Ios, Idc; Abschrift des Buchs Leviticus (Lv) mit Interlinearkommentierung

Die Handschrift enthält in ihrem ersten Teil die Kommentare des Isidor von Sevilla zu den alttestamentlichen Büchern Exodus (p. 144), Deuteronomium (p. 4453), Josua (p. 5362) und Judicum (p. 6271). Diese Kommentare bilden einen Teil von dessen Werk Mysticorum expositiones sacramentorum seu quaestiones in vetus testamentum. Im zweiten, von einer anderen, sorgfältigeren Hand geschriebenen Teil (p. 73135) findet sich eine Abschrift des Buchs Leviticus mit einer von Anfang an geplanten umfangreicheren interlinearen Kommentierung. Zwischen den beiden Teilen (p. 72) findet sich der zwischen 1553 und 1564 angebrachte Bibliotheksstempel aus dem Abbatiat von Fürstabt Diethelm Blarer. (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 5
Pergament · 240 pp. · 30.5 x 20 cm · St. Gallen · 11./12. Jahrhundert
Bibel (I–II Par, I–II Mcc)

Abschriften alttestamentlicher Bücher, zusammengebunden aus zwei Codices: p. 3105 das 1. und 2. Buch der Chronik (Paralipomenon), 12. Jahrhundert; p. 107239 das apokryphe 1. und 2. Buch der Makkabäer mit zwei Prologen, 11. Jahrhundert. Der einzige Buchschmuck ist eine rote Spaltleisteninitiale auf p. 107. (sno)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 6
Pergament · 230 pp. · 25 x 18 cm · St. Gallen · letztes Viertel des 8. Jahrhunderts
Bibel (I-II Par, Tb, Idt, Est); Actus sci. Martini

Bibelhandschrift mit Abschriften alttestamentlicher Bücher aus der Abtszeit von Werdo (784-812). (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 7
Pergament · 460 pp. · 23.5 x 17 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Prv, Ecl, Ct, Sap; I-II Par)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit Abschrift von alttestamentlichen Büchern (Buch der Sprichwörter; Buch Kohelet, Hohelied, Buch der Weisheit, Buch Jesus Sirach, Bücher der Könige): Band der so genannten "Kleinen Hartmut-Bibel" (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 8
Pergament · 52 pp. · 15.5 x 10.7-11.8 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Liber Tobiæ

Wenig sorgfältige Abschrift des alttestamentlichen Buchs Tobias, geschrieben gegen Ende des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen und später wahrscheinlich im Schulunterricht verwendet. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 9
Pergament · 318 pp. · 18–18.5 x 12.5–13 cm · St. Gallen (?) · 9./10. Jahrhundert
Liber Tobiae. Judith. Esther. Canticum Canticorum. Biblisches Glossar

Biblische Bücher: Tobias (p. 273), Judith (p. 74164), Esther (p. 165247), Canticum Canticorum (p. 248261), geschrieben von mehreren Händen, die teilweise insularen Einfluss aufweisen. Auf p. 264318 ein am Anfang defektes biblisches Glossar, geordnet nach den Büchern der Bibel (Genesis bis Jesus Sirach). Unter den überwiegend lateinischen Worterklärungen finden sich auch 178 althochdeutsche Glossen. Auf einigen Seiten (p. 101104) sind Fehlstellen am Rand mit älteren Fragmenten in merowingischer Kursive (ab-Schrift aus Corbie) überklebt, die zu Cod. Sang. 214 gehören. (sno)

Online seit: 25.06.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 10
Pergament · 477 pp. · 18.2 x 14.5-14.9 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Liber Job. Proverbia . Ecclesiastes . Canticum Canticorum etc.

Abschrift verschiedener alttestamentlicher Bücher: Hiob, Buch der Sprüche, Kohelet, Hohelied, Buch der Weisheit, Jesus Sirach, geschrieben von einer Hand des 10. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. Auf der ersten leer gebliebenen Seite ein aus 16 Hexametern bestehendes Klagelied eines irischen Mönches (Dubduin?) über die unfreundliche Aufnahme im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 11
Pergament · 536 pp. · 22 x 13 cm · St. Gallen · 760-780 und letztes Viertel des 8. Jahrhunderts
Exzerpte aus der Bibel (AT u. NT), Gregor (In Ez Lib.2), Varia

Eine Winithar-Handschrift mit Auszügen aus alt- und neutestamentlichen Büchern (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 12
Pergament · 346 pp. · 23.5 x 15.5 cm · St. Gallen · letztes Viertel des 8. Jahrhunderts und erstes Drittel des 10. Jahrhunderts
Bibel (Prv, Iob, I-II Mcc, IV Mcc)

Bibelhandschrift mit Abschriften alttestamentlicher Bücher, im älteren Teil aus der Abtszeit von Waldo (782-784) und Werdo (784-812), der jüngere Teil mit den Büchern Proverbia u. Job stammt aus dem 1. Drittel d. 10. Jh. (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 14
Pergament · 340 pp. · 31.5 x 20.5 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Iob, Tb, Idt, Est, I-II Esr)

Abschriften alttestamentlicher Bücher aus dem ersten Drittel des 9. Jahrhunderts, mit einer eigenhändigen Anmerkung von Notker Balbulus (gest. 912) (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 15
Pergament · 286 pp. · 29 x 22.5 cm · Frankreich (wahrscheinlich Norden) · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Psalterium

Psalterium, geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts wahrscheinlich in Nordfrankreich. Im Anschluss an die in späteren Jahrhunderten fleissig kommentierten Psalmen (hauptsächlich 14./15. Jahrhundert) enthält der Psalter die Cantica sowie das Fragment einer nicht-sanktgallischen Allerheiligenlitanei. Die hübsch illuminierte Eingangsinitiale zum 1. Psalm (Beatus vir) auf Seite 1 ist stark von irischen Vorbildern beeinflusst. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 17
Pergament · 342 pp. · 24 x 18.5 cm · St. Gallen · 880-900
St. Galler Abschrift des Matthäus-Evangeliums

St. Galler Abschrift des Matthäus-Evangeliums aus dem 9. Jahrhundert sowie Beginn einer Abschrift des Markus-Evangeliums. Im zweiten Teil griechisch-lateinische Abschrift der Psalmen 101 bis 150, der Cantica und weiterer Gebete (Magnificat, Te Deum, Vaterunser) sowie einer St. Galler Allerheiligenlitanei, kopiert ab einer vemutlich aus Konstantinopel stammenden Vorlage zwischen 880 und 900 im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 18
Pergament · 194 pp. · 24.5 x 17.5 cm · St. Gallen · um 1000
Sammelhandschrift, Sternenuhr des Pacificus von Verona

Liturgische Sammelhandschrift mit Texten aus dem 9. bis 12. Jahrhundert, mit der Zeichnung der Sternenuhr des Pacificus von Verona (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 19
Pergament · 138 pp. · 23.5 x 19 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Psalterium iuxta Hebraeos)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit Abschrift des "Psalterium iuxta Hebraeos": Band der so genannten "Kleinen Hartmut-Bibel" (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 20
Pergament · 362 pp. · 30.5 x 23.5 cm · St. Gallen · um 820-830
Psalterium Gallicanum mit Cantica

Der Wolfcoz-Psalter - früheste sanktgallische Initialkunst auf hohem Niveau (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 21
Pergament · 578 pp. · 31 x 24 cm · Einsiedeln · 12. Jahrhundert
Translatio barbarica psalterii Notkeri tertii (Althochdeutscher Psalter Notkers des Deutschen)

Übersetzung und Kommentierung der 150 Psalmen des Alten Testamentes durch den St. Galler Mönch Notker den Deutschen in die althochdeutsche Sprache, vorgenommen um das Jahr 1000. Einsiedler Abschrift des 12. Jahrhunderts. Einziges vorhandenes Exemplar. (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 22
Pergament · 344 pp. · 37 x 28 cm · St. Gallen · um 883-888 und um 890-900
Goldener Psalter (Psalterium aureum) von St. Gallen - Psalterium Gallicanum mit Kollekten u. Orationen

Der Goldene Psalter (Psalterium aureum) von St. Gallen, geschrieben und mit 17 Miniaturen illuminiert im westfränkischen Reich (Soissons?) oder im Kloster St. Gallen unter Beteiligung westfränkischer Schreiber und Buchmaler (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 23
Pergament · 368 pp. · 38 x 29 cm · St. Gallen · 872-883
Folchart-Psalter (Psalterium Gallicanum mit Cantica)

Der Folchart-Psalter, ein Meisterwerk spätkarolingischer Initialkunst (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 26
Pergament · 118 pp. · 20.5-21 x 13.5-14 cm · Abtei Malmesbury · 1301-1330
Kurzpsalterium aus Malmesbury

Kurzpsalterium aus dem frühen 14. Jahrhundert, geschrieben in der heute aufgehobenen westenglischen Abtei Malmesbury, mit Kalendar und Allerheiligenlitanei, illustriert mit kunstvollen Initialen und Randbordüren aus Blättern, Blüten, Tieren und menschlichen Köpfen. Spätestens seit 1500 im Kloster St. Gallen und hier mit medizinischen Rezeptarien „ergänzt“. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 27
Pergament · 732 pp. · 32 x 24 cm · St. Gallen · um 850-860
Psalterium Gallicanum mit Kommentar

Ein glossiertes Psalterium aus dem Kloster St. Gallen aus der Mitte des 9. Jahrhunderts (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 28
Pergament · 265 pp. · 37 x 24 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Prv, Ecl, Ct, Sap, Sir)

Abschriften alttestamentlicher Bücher aus der Zeit des Mönchs und Schreibmeisters Wolfcoz (ca. 820-840) (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 29
Pergament · 334 pp. · 23.7-24 x 15.5-16 cm · Anfang des 9. Jahrhunderts, 13. Jahrhundert
Canticum Canticorum cum glossa; Prosper de gratia et libero arbitrio; Augustini Enchiridion et alia.

Sammelhandschrift aus drei Teilen: 1) Abschrift des Hohelieds, umgeben von einem gelehrten wissenschaftlichen Kommentar aus dem 12./13. Jahrhundert, vermutlich aus dem Kloster St. Gallen, 2) Abschrift des Briefs von Prosper von Aquitanien an Rufinus über „De gratia et libero arbitrio“, das Werk „Pro Augustino responsiones ad capitula obiectionum Gallorum calumniantium“ von Prosper von Aquitanien, das Augustinus-Werk „Responsiones ad Dulcitium de octo quaestionibus ab eo missis“ sowie die pseudo-augustinische Schrift „Hypomnosticon contra Pelagianos“ (wie Köln, Dombibliothek, Codex 79) aus dem 9. Jahrhundert, 3) unvollständige Abschrift des Augustinus-Werks „Enchiridion de fide, spe et caritate“ (Handbüchlein über Glaube, Hoffnung und Liebe) ebenso aus dem 9. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 30
Pergament · 102 p. · 20.5-21 x 15 cm · St. Gallen · um 800
St. Galler Abschrift von drei alttestamentlichen Büchern (Buch der Sprüche, Buch der Prediger, Hohelied)

St. Galler Abschrift von drei alttestamentlichen Büchern (Buch der Sprüche, Buch der Prediger, Hohelied) aus der Zeit um 800. Auf der für Federproben genutzten Seite 1 findet sich der bei Germanisten berühmte St. Galler Spottvers "Liubene ersazta sine gruz unde kab sina tohter zu..." (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 39
Pergament · 468 pp. · 28 x 20.5 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts und letztes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Is, Ier, Bar)

Abschriften alttestamentlicher Bücher aus der Zeit des Mönchs und Schreibmeisters Wolfcoz (ca. 820-840) (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 40
Pergament · 358 pp. · 29.7 x 21.5 cm · St. Gallen · ca. 820-840
Teil I, Bibel (Is, Ier, mit Prologen u. Capitula)

Abschriften alttestamentlicher Bücher aus der Zeit des Mönchs und Schreibmeisters Wolfcoz (ca. 820-840) (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 41
Pergament · 394 pp. · 25.5 x 18.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel mit Glossen (Is, O, Za, Dn)

Abschrift der alttestamentlichen Bücher Isaias, Osea, Zacharias und Daniel aus der Zeit von Abt Grimald (841-872), mit kommentierender Glossierung links und rechts des Bibeltextes (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 42
Pergament · 266 pp. · 25 x 19.5 cm · St. Gallen · vermutlich 872-883
Bibel (Is, Ier)

Bibel-Handschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (um 850-872) und Abtes Hartmut (872-883) mit der Abschrift der alttestamentlichen Bücher Isaias und Jeremias: Band der so genannten "Kleinen Hartmut-Bibel" (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 43
Pergament · 496 pp. · 31 x 21 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Ez, Kleine Propheten, Dn)

Abschriften alttestamentlicher Bücher aus der Zeit des Mönchs und Schreibmeisters Wolfcoz (ca. 820-840) (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 44
Pergament · 368 pp. · 30 x 21 cm · St. Gallen · um 780
Teil I, Bibel (Ez, Kleine Propheten, Dn, mit Prologen u. Capitula), Medizinische Traktate (9. Jh.)

Abschrift alttestamentlicher Bücher als Geschenk des Bischofs Johannes von Konstanz (760-782) ans Kloster St. Gallen; Kompendium von 27 medizinischen Traktaten und Rezeptarien bekannter und unbekannter Autoren aus dem 9. Jahrhundert (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 45
Pergament · 346 pp. · 25.5 x 18-18.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Bibel (Ez, Prophetae minores, Dn)

Abschrift der alttestamentlichen Bücher Ezechiel, Daniel und der 12 kleinen Propheten, geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. Auf den Seiten 1 und 2: Reste einer griechischen Fassung des Markus-Evangeliums. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 46
Pergament · 376 pp. · 24 x 17 cm · St. Gallen · um 872-883
Bibel (Ez, Prophetae minores, Dn)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift der alttestamentlichen Bücher Ezechiel, Daniel und der Kleinen Propheten. Band der so genannten Kleinen Hartmut-Bibel mit Diebsverwünschung durch den Besitzer (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 47
Pergament · 163 pp. · 30.1 x 20.3 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Maccabæorum lib. I-II.

Abschrift der zwei alttestamentlichen Makkabäer-Bücher, geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. Der Schluss des 2. Makkabäer-Buchs fehlt. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 48
Pergament · 395 ff. · 22.5 x 18.5 cm · Bobbio, Kloster (nordöstlich von Genua) · um 850
"Codex Delta": Griechisches Evangeliar mit Interlinear-Übersetzung in lateinischer Sprache

"Codex Delta": Griechisches Evangeliar mit Interlinear-Übersetzung in lateinischer Sprache, geschrieben von irischen Mönchen vermutlich im Kloster Bobbio (nordöstlich von Genua) um 850. Einer der wichtigsten Texte in der altgriechischen Bibelüberlieferung. Buchkünstlerisch interessante durch farbig gefüllte Anfangsbuchstaben. Auf Seite 129 findet sich das Verzeichnis eines griechischen Bilderzyklus zu den Evangelien mit 42 Tituli, eingebunden in die Handschrift ist auch das einzig hier (fragmentarisch) erhaltene Carmen de evangelio des Pseudo-Hilarius. Zwei Schwesterhandschriften dieses Codex Delta finden sich in der Universitätsbibliothek Basel (Psalterium griechisch-deutsch) und in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden (Paulus-Briefe griechisch-lateinisch). (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 49
Pergament · 157 ff. · 23.2 x 18.4 cm · St. Gallen (?) · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Evangeliar

Evangeliar aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts von mehreren Händen in einer karolingischen Minuskelschrift, mit wenigen lateinischen und althochdeutschen Glossen, auf der letzten Seite Federproben. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 50
Pergament · 536 pp. · 26 x 20.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Evangeliar mit Glossen

Mit Kommentar versehenes Evangeliar mit den vier Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Frühestes noch erhaltenes Evangelienbuch aus dem Skriptorium des Klosters St. Gallen (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 51
Pergament · 268 pp. · 29.5 x 22.5 cm · Irland · um 750
Irisches Evangeliar von St. Gallen (Quatuor evangelia)

Das irische Evangeliar von St. Gallen. Evangelientexte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, illustriert mit zwölf Schmuckzierseiten, von irischen Mönchen um 750 in Irland geschrieben und illuminiert. Die schönste irische Handschrift in der Stiftsbibliothek St. Gallen (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 52
Pergament · 286 pp. · 29.2/29.6 x 19.4/19.8 cm · Gegend von Lyon · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Evangeliar

Lateinisches Evangeliar mit vorangehenden Prologen, Argumenta und Kanontafeln, geschrieben in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts in der Gegend von Lyon. In dieser Handschrift wurden Fragmentstücke des Edictum Rothari (Cod. Sang. 730) gefunden und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts herausgelöst. (smu)

Online seit: 15.04.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 53
Pergament · 154 ff. · 39.5 x 23.2 cm · St. Gallen · um 895
Evangelium longum (Evangelistar)

Das Evangelium longum, ein Werk von Weltrang, geschaffen von den St. Galler Mönchen Sintram (Schrift) und Tuotilo (Einband) (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 54
Pergament · 185 pp. · 30.3 x 21.2 cm · St. Gallen · um 900
Gundis-Evangelistar

Das Gundis-Evangelistar, eine der glanzvollsten liturgischen Handschriften aus dem Kloster St. Gallen mit einem monumentalen Maria-Monogramm. (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 56
Pergament · 342 pp. · 34 x 26 cm · Fulda · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Evangelienharmonie des Tatian

Die lateinisch-althochdeutsche "Tatian"-Handschrift. Das Leben Jesu, aus den Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sowie der Apostelgeschichte zu einem fortlaufenden Text zusammengestellt. Umfangreichster Text der althochdeutschen Zeit, als Auftragsarbeit St. Gallens im Kloster Fulda übersetzt. Grundlage der althochdeutschen Grammatik. (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 60
Pergament · 70 pp. · 27 x 18.5 cm · 8. Jahrhundert
Evangelium S. Johannis

Das irische Johannes-Evangelium, eingebunden mit Elfenbein-Diptychen, die Karl der Grosse zu seiner Kaiserkrönung 800 erhielt. (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 63
Pergament · 160+1 ff. · 22.3 x 19.2 cm · St. Gallen (?) · spätes 9. oder frühes 10. Jahrhundert
Epistolae Pauli. Actus Apostolorum. Epistolae catholicae. Apocalypsis.

Abschrift der Briefe des Apostels Paulus, der Apostelgeschichte, der Katholischen Briefe (3 Johannes-Briefe, 2 Petrus-Briefe, Jakobus-Brief, Judas-Brief) und der Apokalypse, geschrieben gegen Ende des 9. oder zu Beginn des 10. Jahrhunderts wahrscheinlich im Kloster St. Gallen. Auf den Deckel-Innenseiten sind spiegelverkehrte Abklatsche von Fragment-Teilen des Vergilius Sangallensis (Cod. Sang. 1394) und der Vulgata-Version der Evangelien (Cod. Sang. 1395) zu sehen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 64
Pergament · 418 pp. · 21.4 x 16.7 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Ep. Pauli)

Abschrift der Paulus-Briefe mit einer Miniatur des vor einer grossen Zahl von Juden und Heiden predigenden Apostels Paulus, Abschriften von Alkuins Werken 'De dialectica' und 'De rhetorica' und des Werks 'Peri hermeneias' des Apuleius von Madaura (?), geschrieben im Kloster St. Gallen in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts und ergänzt im 11. Jahrhundert (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 65
Pergament · 216 pp. · 15.2-15.3 x 22-22.1 cm; 15.3 x 22.2 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert und 12. Jahrhundert
Somnium Scipionis. Commentum Macrobii in somnium Scipionis. Epistolæ VII catholicæ.

Sammelhandschrift mit zwei voneinander unabhängigen Teilen: 1) unvollständige Abschrift des Teils „Somnium Scipionis“ aus dem Werk „De re publica“ des Marcus Tullius Cicero, geschrieben im Kloster St. Gallen im 10. Jahrhundert, anschliessend, ebenfalls im 10. Jahrhundert im Galluskloster geschrieben, der dazu um 430/440 geschaffene, im Mittelalter weit verbreitete Kommentar des spätantiken römischen Schriftstellers Macrobius. Ein Fragmentstück aus dieser Handschrift befindet sich im Cod. Voss. lat. qu. 33 (fol. 58) in der Bibliotheek der Rijksuniversiteit in Leiden, 2) St. Galler Abschrift der sieben Katholischen Briefe (3 Johannes-Briefe, 2 Petrus-Briefe, Jakobus-Brief, Judas-Brief) mit einem gelehrten wissenschaftlichen Kommentar aus dem 12. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 68
Pergament · 406 pp. · 23 x 16.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Iob, Tb, Idt, Est, Prol. Esr; Ep. Pauli)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift der alttestamentlichen Bücher Job, Tobias, Judith, Esther, dem Prolog zum Buch Esra sowie der Briefe des Apostels Paulus aus dem Neuen Testament. Band der so genannten Kleinen Hartmut-Bibel (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 70
Pergament · 258 pp. · 29 x 20.5 cm · St. Gallen · 760-780
Paulusbriefe mit Prolog zum Römerbrief

Winithars Abschrift der Paulusbriefe - Winithars Ansprache an seine Mitbrüder (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 72
Pergament · 336 pp. · 29.7/29.9 x 24.7/25.1 cm · St. Gallen · Mitte des 9. Jahrhunderts
Epistolæ Pauli. Acta Apostolorum. Epistolæ catholicæ. Apokalypsis.

Abschrift der Paulus-Briefe, der Apostelgeschichte, der Katholischen Briefe (3 Johannes-Briefe, 2 Petrus-Briefe, Jakobus-Brief, Judas-Brief) und der Apokalypse, geschrieben und mit einigen Initialen geschmückt um die Mitte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 73
Pergament · 262 pp. · 35-35.5 x 25-25.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Pseudo-Hieronymus-Kommentar zu den Paulus-Briefen

Pseudo-Hieronymus-Kommentar zu den Paulus-Briefen. Textgeschichtlich bedeutende Abschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben im 9. Jahrhundert. Von Seite 231 bis Seite 260 ist auch der älteste Kommentar zum Brief an die Hebräer überliefert, der von irischen Theologen aus dem Umkreis des Pelagius wohl noch im 7. Jahrhundert verfasst wurde. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 75
Pergament · 840 pp. · 55 x 40 cm · Tours, Kloster St. Martin · 9. Jahrhundert
Biblia latina Vet. et Novi Testamenti

Die älteste vollständig erhaltene Vollbibel des Alkuin aus dem Martinskloster in Tours (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 76
Pergament · 858 (822) pp. · 34.4 x 48.3 cm · St. Gallen (?) · 12. Jahrhundert
Biblia latina utriusque Testamenti

Grossformatige Vollbibel, nur die Psalmen und das Buch Baruch sind darin nicht enthalten. Mit mehrzeiligen roten Initialen zu Beginn der einzelnen Bücher (z. B. p. 3). Auf der Innenseite des Hinterdeckels Abklatsche von Blättern in Unzialschrift, wahrscheinlich einer Vetus-Latina-Version des 5. Jahrhunderts. (sno)

Online seit: 17.03.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 77
Pergament · 482 pp. · 46.5 x 35 cm · St. Gallen · um 850-860
Bibel (Gn, Ex, Lv, Nm, Dt, Ios, Idc, Rt)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift der alttestamentlichen Bücher Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri, Deuteronomium, Josua, Richter und Ruth. Band 1 der so genannten Grossen Hartmut-Bibel (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 78
Pergament · 336 pp. · 42 x 31 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (I-II Sm, III-IV Rg)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift der alttestamentlichen Bücher Samuel (I und II Sm) und der Könige (III und IV Rg). Band 2 der so genannten Grossen Hartmut-Bibel (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 79
Pergament · 452 pp. · 39.5 x 30 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (I-II Par, Idt, Est, I-II Esr, I-II Mcc)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift der alttestamentlichen Bücher Paralipomenon (I und II), Judith, Esther, Esra, Nehemia und der Makkabäer (I und II) (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 80
Pergament · 308 pp. · 41 x 26,5/26,7 cm · Allerheiligen, Schaffhausen · um 1100
Pentateuch . Bücher Josua und Judicum . Paulus-Briefe . Apostelgeschichte

Abschrift der ersten fünf Bücher Mose (Pentateuch), der Bücher Josua und Judicum aus dem Alten Testament sowie der Paulus-Briefe und der Apostelgeschichte aus dem Neuen Testament, geschrieben gegen 1100 im Kloster Allerheiligen in Schaffhausen, bereits im 12. Jahrhundert nach St. Gallen gelangt. (smu)

Online seit: 15.04.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 81
Pergament · 363 pp. · 42 x 31 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Prv, Ecl, Ct, Sap, Sir, Iob, Tb)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (um 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift alttestamentlicher Bücher (Buch der Sprichwörter; Buch Kohelet, Hohelied, Buch der Weisheit, Buch Jesus Sirach, Buch Job, Buch Tobias). Band der so genannten "Grossen Hartmut-Bibel" (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 82
Pergament · 551 pp. · 40.5 x 29.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Bibel (Is, Ier, Ez, XII Proph. min., Dn)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift der alttestamentlichen Bücher Isaias, Jeremias, Ezechiel, Daniel und der Kleinen Propheten. Band der so genannten Grossen Hartmut-Bibel (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 83
Pergament · 418 pp. · 40.5 x 30.5 cm · St. Gallen · um 850-860
Bibel (Epistolae, Act, Apc)

Bibelhandschrift aus der Zeit des Abt-Stellvertreters (ca. 850-872) und Abtes (872-883) Hartmut mit der Abschrift der Paulusbriefe, der Apostelgeschichte und der Apokalypse. Letzter Band (6) der so genannten Grossen Hartmut-Bibel (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 85
Pergament · 472 pp. · 45 x 26 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Expositio in Lucam libri VI

Auslegung des Lukas-Evangeliums durch Beda Venerabilis, geschrieben vom Mönch und Schreibmeister Wolfcoz um 820/840 (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 86
Pergament · 234 pp. · 30.5-31 x 23.5-24 cm · Einsiedeln · um 950-970
Die "Pseudo-Klementinen"

Die "Pseudo-Klementinen" in einer Abschrift aus dem Kloster Einsiedeln aus der Zeit um 950/970, mit einem Titelbild, das den Konflikt zwischen dem Apostel Petrus und Simon Magus zeigt. Die in zehn Büchern gegliederten "Pseudo-Klementinen erzählen aus der Sicht des Petrus-Begleiters Klemens von den Reisen des Petrus, von seinen Kämpfen mit Simon Magus und der Bekehrung des Apostelschülers Klemens von Rom. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 87
Pergament · 345 pp. · 36.5 x 25.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Homiliae Origenis in Genesim, Exodum et Leviticum.

Abschrift der Homilien des frühchristlichen Kirchenschriftstellers Origenes (185-254) zu den alttestamentlichen Büchern Genesis, Exodus und Leviticus, geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 88
Pergament · 596 pp. · 29 x 22 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Origenes, Commentarii in epistulas ad Romanos

Qualitätvolle Abschrift des zehnteiligen Kommentars des griechischen Theologen Origenes (185-253/54) zum Römerbrief („Commentarii in epistulas ad Romanos), geschrieben im Kloster St. Gallen in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 89
Pergament · 217 pp. · 23.4 23.5 x 15.2 15.4 cm · St. Gallen · Ende des 9. Jahrhunderts
Cypriani de dominica oratione etc. Dicta Gregorii Nazanzeni episcopi de Hieremia propheta. Cypriani de mortalitate.

Textgeschichtlich bedeutende Sammelhandschrift, mit verschiedenen Werken des Bischofs Cyprianus von Karthago († 258), darunter De dominica oratione, De mortalitate und De opere et eleemosynis, mit dem von einem unbekannten Autor irischer Provenienz verfassten Traktat De duodecim abusivis saeculi sowie der Aufruf von Gregor von Nazianz in lateinischer Übersetzung an die Einwohner von Nazianz (Ad cives Nazianzenos gravi timore perculsos et praefectum irascentem), geschrieben gegen Ende des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 90
Pergament · 170 pp. · 27.5 x 19-19.5 cm · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts (?)
Altercatio contra Arrium. Epistola adversus Luciferianum hereticum.

Textgeschichtlich wichtige Abschrift der Altercatio contra Arrium des Kirchenvaters Athanasius in lateinischer Sprache sowie eine der fünf ältesten Abschriften der Epistola adversus Luciferianum hereticum des Kirchenvaters Hieronymus, geschrieben möglicherweise vom St. Galler Mönch Rifine in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 92
Pergament · 184 pp. · 24.4-24.5 x 17.9-18.1 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Libri VI Effrem diaconi de judicio etc., et alia.

Abschrift von verschiedenen Werken des syrischen Kirchenvaters Ephraem (des Syrers) in lateinischer Sprache, geschrieben im Kloster St. Gallen im 9. Jahrhundert. Darunter finden sich die Werke De iudicio dei et resurrectione, De beatitudine animae, De poenitentia, De luctaminibus oder De die iudicii et monita. Die Blätter des letzten Teils der Handschrift, die den Sermo 60 von Caesarius von Arles enthalten, waren früher gefaltet. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 93
Pergament · 112 ff. · 22.6-22.7 x 14.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Effrem diaconi opuscula

Teilweise unvollständige Abschriften von verschiedenen kürzeren Sermones von Ephrem dem Syrer († 373) in lateinischer Sprache, darunter „De compunctione cordis“, „De iudiciis dei“ oder „De beatitudine animarum“, geschrieben im Kloster St. Gallen im 9. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 94
Pergament · 112 ff. · 19.5-20 x 14-14.5 cm · 9. Jahrhundert
Sanctus Ambrosius, Contra haereticos, eius Epistolae

Nicht sehr gepflegte Abschrift von drei Briefen des Ambrosius, drei Kapiteln aus dem Werk „De fide contra Arianos“ des Faustinus, der Relatio des römischen Präfekten Symmachus (um 342-402/403) zum Streit um den Victoria-Altar sowie der Rede des Augustinus gegen die Arianer („Contra sermonem Arrianorum“), dem die Rede der Arianer („Sermo Arrianorum“) vorangeht. Der Codex wurde im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen geschrieben. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 95
Pergament · 285 pp. · 23 x 17.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
De fide ad Gratianum contra perfidiam Arrianorum vom Kirchenvater Ambrosius

Qualitätvolle St. Galler Abschrift des Werks De fide ad Gratianum contra perfidiam Arrianorum aus dem 9. Jahrhundert, verfasst vom Kirchenvater Ambrosius (um 339 – 397). Der karolingische Einband des 9. Jahrhunderts ist noch im Originalzustand erhalten. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 96
Pergament · 516 ff. · 26 x 18.1-18.5 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Ambrosius, Homiliæ in evang. Lucæ, libri X.

Abschrift der Auslegung des Lukas-Evangeliums (Homilien zum Lukas-Evangelium) durch den Kirchenvater Ambrosius, geschrieben im Kloster St. Gallen im 10. Jahrhundert. Mit zahlreichen Glossen von der Hand des Mönchs Ekkehart IV. († um 1060). Mit dem lateinischen Vers Nectaris Ambrosii carpito mella (Koste des ambrosischen Nektars duftenden Honig), den Ekkehart IV. in seinen „Casus sancti Galli“, der Geschichte des Klosters St. Gallen nennt. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 97
Pergament · 285 pp. · 25.5-26 x 18 cm · um 900
De officiis ministrorum von Ambrosius

Zusammenfassende Darstellung der christlichen Ethik im Werk des Kirchenvaters Ambrosius (um 339 – 397) De officiis ministrorum. Abschrift aus der Zeit um 900, vermutlich nicht im Kloster St. Gallen geschrieben. Enthält vor dem Ambrosius-Werk auch ein Kurzpsalterium, eine Litanei sowie Orationen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 98
Pergament · 238 pp. · 27 x 21-21.5 cm · Metz (wahrscheinlich in der Gegend von Metz) · Mitte des 9. Jahrhunderts
Sammelband mit den dogmatischen Werken De spiritu sancto libri tres ad Gratianum und Libri tres de incarnatione contra Apollinaristes, von Ambrosius; mit dem Werk des Bischofs Victricius von Rouen († vor 409) De laude sanctorum

Sammelband mit den dogmatischen Werken De spiritu sancto libri tres ad Gratianum und Libri tres de incarnatione contra Apollinaristes, beide verfasst vom Kirchenvater Ambrosius († 397) sowie mit dem Werk des Bischofs Victricius von Rouen († vor 409) De laude sanctorum. Nordfranzösische Abschrift aus der Mitte des 9. Jahrhunderts, vermutlich nicht im Kloster St. Gallen, sondern in der Gegend von Metz geschrieben. Enthält zu Beginn sechs Widmungsverse des Priesters Regimarus an König Ludwig den Deutschen (833-876) in lateinischen Hexametern. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 99
Pergament · 522 pp. · 30.3-30.5 x 21-21.4 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Ambrosius in Lucam

Abschrift der Auslegung des Lukas-Evangeliums durch Ambrosius, geschrieben von mehreren St. Galler Mönchen im 9. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 100
Pergament · 324 pp. · 31.5 x 23.5 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Ambrosiaster

Abschrift des so genannten Ambrosiaster, eines lange Zeit irrtümlich dem Kirchenvater Ambrosius (um 339-397) zugeschriebenen Kommentars zu den Paulusbriefen, geschrieben im Kloster St. Gallen anfangs des 9. Jahrhunderts. Der Verfasser des Ambrosiaster ist nicht bekannt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 101
Pergament · 364 pp. · 31.9-32 x 23.1-23.3 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Commentarius in epistolas Pauli ad Romanos, ad Corinthios.

Abschrift eines Kommentars zu den Briefen des Apostels Paulus an die Römer und an die Korinther (so genannter Ambrosiaster), geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 102
Pergament · 304 pp. · 29.5 x 22-22.5 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Ambrosius, De spiritu sancto" und "De incarnationis dominicae sacramento" . Victricius von Rouen, "De laude sanctorum"

Qualitätvolle Abschrift der Werke "De spiritu sancto" und "De incarnationis dominicae sacramento" des Kirchenvaters Ambrosius und des Werks "De laude sanctorum" des Bischofs Victricius von Rouen, geschrieben im Kloster St. Gallen in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. In der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts vom Mönch Ekkehart IV. mit einigen Glossen versehen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 103
Pergament · 530 ff. · 28 x 22-22,5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Chrysostomus Latinus

Textgeschichtlich wichtige Abschrift de so genannten “Chrysostomus Latinus”, einer Sammlung von 38 Predigten und Werken, die dem Kirchenlehrer Johannes Chryostomus (349/50-407) zugeschrieben wurden. Es finden sich darin einerseits altlateinische Übersetzungen gesicherter originaler griechischer Werke des Johannes Chrysostomus, aber auch originallateinische Stücke teils identifizierten, teils unidentifizierten Inhalts, für die der gefeierte Prediger als Autor beansprucht wird. St. Galler Abschrift aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 105
Pergament · 212 pp. · 19.4-19.7 x 27.6-27.9 cm; 14.1 x 21.5-22.2 cm · St. Gallen · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts und 10. Jahrhundert
Sulpicii Severi vita S. Martini; Medicinalia; Grammaticalia.

Sammelhandschrift aus dem Kloster St. Gallen, bestehend hauptsächlich aus zwei Teilen. Im vorderen Teil findet sich eine Abschrift der Vita des heiligen Martin von Tours, verfasst von Sulpicius Severus nach 400 n.Chr. Diese Martins-Vita, die unterbrochen wird von 5 Seiten mit einem Ausschnitt aus der Historia Francorum des Gregor von Tours, wurde in zwei Etappen geschrieben, einerseits in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Umkreis des Schreibers Wolfcoz und andererseits in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Der zweite Teil, geschrieben im 10. Jahrhundert im Kloster St. Gallen, enthält eine textgeschichtlich wichtige Abschrift des Medizintraktats De medicina ex Graecis logicae sectae auctoribus des spätrömischen Arztes Cassius Felix (um 450). (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 106
Pergament · 266 pp. · 25.5 x 21-21.5 cm · St. Gallen (?) · 9. Jahrhundert
Commentarius in librum Job

Abschrift des Kommentars eines Pseudo-Hieronymus (Pseudo-Hrabanus Maurus) zum alttestamentlichen Buch Hiob, geschrieben im 9. Jahrhundert möglicherweise im Kloster St. Gallen und im originalen karolingischen Einband erhalten. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 107
Pergament · 561 pp. · 35.5-36 x 25.5-26 cm · 10. Jahrhundert
Pseudo-Hieronymi Commentarius in Psalmos

Psalmenkommentar des Hieronymus „Tractatus super psalmos“, geschrieben an einem unbekannten Ort (nicht im Kloster St. Gallen) wohl im 10. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 108
Pergament · 278 ff. · 27 x 17.1-17.4 cm · Norditalien (Monza?) · 8.-9. Jahrhundert
Sermo S. Ysidori de Fine Mundi; Ps.-Hieronymus, Commentarius in Psalmos; etc.

Die Handschrift enthält eine der wenigen Abschriften des Scarpsum de dictis sancti Effrem prope fine mundi, hier als Sermo sancti Ysidori dem Isidor von Sevilla zugeschrieben, und des Psalmenkommentars des Hieronymus (eines Pseudo-Hieronymus?), geschrieben in Norditalien (wahrscheinlich Monza) gegen Ende des 8. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 109
Pergament · 524 pp. · 25 x 16.5 cm · St. Gallen · 760-780
In psalmos (1-59)

Eine Winithar-Handschrift: Hieronymus, Auslegung der Psalmen 1 bis 59 (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 110
Pergament · 558 pp. · 27.8-27.9 x 20-20.2 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Commentarius in Ecclesiasten; Explanatio in canticum canticorum; Excerpta varia

Sammelhandschrift, bestehend aus zwei unterschiedlichen Teilen: 1) St. Galler Abschriften des Kommentars des Hieronymus zum alttestamentlichen Buch Kohelet und des Kommentars von Bischof Justus aus Seu de Urgel (Urgelitanus) zum Hohelied aus dem 9. Jahrhundert, 2) Sammelhandschrift vorwiegend patristischen Inhalts mit Exzerpten aus Werken von Hieronymus, Benedikt, Eucherius und Augustinus. Die Handschrift, im originalen karolingischen Einband erhalten, heisst auch Egino-Codex und dürfte von einer Gruppe von Veroneser Schreibern um 800 im Kloster Reichenau angefertigt worden sein, die sich mit ihrem ehemaligen (Veroneser) Bischof (796-799) Egino nach dessen Amtsniederlegung auf die Klosterinsel Reichenau begaben. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 111
Pergament · 352 pp. · 25-25.5 x 17.5-19 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Abschrift des Kommentars des Hieronymus zu den Kapiteln 14 bis 18 des Buchs Jesaja

Abschrift der Erläuterungen des Kirchenvaters Hieronymus († 420) zu den Kapiteln 14 bis 18 des alttestamentlichen Buchs Jesaja, geschrieben im Kloster St. Gallen im 9. Jahrhundert. Auf der ersten und letzten Seite Federproben des 11. bis 15. Jahrhunderts, darunter drei althochdeutsche Sprichwörter aus dem Dialektik-Kompendium De partibus logicae des St. Galler Mönchs und Lehrers Notker des Deutschen, ein Segensspruch über Schweine und ein Tintenrezept. Auf den Innenseiten des Vorder- und Hinterdeckels Leimabdrücke von Textteilen aus dem Edictum Rothari (Cod. Sang. 730), die einstmals auf die Holzdeckel dieser Handschrift aufgeklebt waren. (smu)

Online seit: 22.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 112
Pergament · 322 pp. · 28 x 21.5 cm · Kloster St. Gallen · 9. Jahrhundert
Hieronymus, Commentarii in Esaiam, libri I-V.

Abschrift der Auslegung der Bücher 1 bis 5 des alttestamentlichen Propheten Esaias durch den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Codex, die im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen als Abschrift von Cod. Sang. 113 entstand, befindet sich noch im karolingischen Originaleinband. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 113
Pergament · 376 pp. · 28 x 19.5 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
In Esaiam libri I-V (Bd. I)

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus: Auslegung der Bücher 1 bis 5 des alttestamentlichen Propheten Esaias (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 114
Pergament · 280 pp. · 33.5 x 22.5 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
In Esaiam libri XIV-XVIII (Bd. III)

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus: Auslegung der Bücher 14 bis 18 des alttestamentlichen Propheten Esaias (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 115
Pergament · 344 pp. · 36.5 x 25.5 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
In Esaiam libri VI-XIII (Bd. II)

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus, Auslegung der Bücher 6 bis 13 des alttestamentlichen Propheten Esaias (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 116
Pergament · 412 pp. · 32 x 24 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
In Ieremiam libri VI

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus, Auslegung des alttestamentlichen Buches Jeremias (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 117
Pergament · 312 pp. · 30.5 x 25 cm · St. Gallen · zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
In Ezechielem Lib. I-VI

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus, Auslegung der Bücher 1 bis 6 des alttestamentlichen Propheten Ezechiel (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 118
Pergament · 374 pp. · 33.5 x 25 cm · St. Gallen · zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
In Ezechielem Lib. VII-XIV

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus, Auslegung der Bücher 7 bis 14 des alttestamentlichen Propheten Ezechiel (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 119
Pergament · 170 pp. · 34 x 24 cm · Kloster St. Gallen · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Hieronymus, Commentarii in Ioelem, in Michaeam libri duo

Abschrift der Auslegungen der alttestamentlichen Propheten Joel und Micha durch den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Codex, der in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen entstand, befindet sich noch im karolingischen Originaleinband. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 120
Pergament · 230 pp. · 28 x 16 cm · Kloster St. Gallen · zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts
Sedulius, Opus paschale (Fragment). Hieronymus, Commentarii in Danielem. Fragment einer exegetischen Schrift

Abschrift der Auslegung des alttestamentlichen Propheten Daniel durch den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Codex enthält ausserdem zu Beginn einige Verse aus dem Opus paschale des Sedulius sowie am Schluss ein Fragment einer exegetischen Schrift. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 121
Pergament · 259 pp. · 27.5 x 18 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
In Hoseam libri III

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus, Auslegung des alttestamentlichen Buches Hoseas (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 122
Pergament · 200 pp. · 30 x 21 cm · Kloster St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Hieronymus, Commentarii in Amos libri tres

Abschrift der Auslegung des alttestamentlichen Propheten Amos durch den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Codex, der zu Beginn des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen entstand, befindet sich noch im karolingischen Originaleinband. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 123
Pergament · 302 pp. · 26.5 x 18 cm · Kloster St. Gallen · 9. Jahrhundert
Hieronymus, Commentarii in Ionam, Naum, Sophoniam, Aggaeum

Abschrift der Auslegung der alttestamentlichen Propheten Jona, Nahum, Zephania und Haggai durch den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Codex entstand im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 124
Pergament · 360 pp. · 25 x 15-15.5 cm · St-Amand in der Nähe von Lille (Kloster) · um 810/820
Exegetisch-liturgische Sammelhandschrift

Exegetisch-liturgische Sammelhandschrift, geschrieben wahrscheinlich um 810/820 im Kloster St-Amand in der Nähe von Lille in Nordwestfrankreich. Enthält unter anderem einen Evangelienkommentar des Pseudo-Hieronymus (mit irisch beeinflussten Symbolbildern der vier Evangelisten), Texte der Kirchenväter Augustinus, Isidor von Sevilla oder Beda Venerabilis, einen Brief Karls des Grossen an Alkuin, ein Bischof Jesse von Amiens († 836/37) zugeschriebenes Rituale für die Spendung der Taufe und am Ende eine Kurzfassung der St. Galler Annalen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 125
Pergament · 276 pp. · 24 x 16 cm · St. Gallen · um 770-780
In evang. / Exzerpte aus Homilien / Exzerpte aus Isidor, Cassiodor, Prosper u.a.

Sammelhandschrift mit Kirchenvätertexten aus der Zeit von Abt Waldo (782-784) (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 126
Pergament · 400 pp. · 23.5 x 15.2 cm · Kloster St. Gallen · zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts
Hieronymus, Commentarii in Matthaeum

Abschrift der Auslegung des Matthäus-Evangeliums durch den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Codex, der in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen entstand und teilweise in insularer Minuskel geschrieben ist, enthält zu Beginn (p. 3 und 6) eine Antiphon (?) mit Neumen, das lateinische Paternoster sowie fünf lateinische Alphabete, auf der letzten Seite eine neumierte Federprobe. Korrekturen und Ergänzungen zum Text sind auf eingehefteten Pergamentstreifen eingetragen. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 127
Pergament · I + 234 ff. · 29.5-29.7 x 19.8-20.3 cm · St. Gallen · um 800
Abschriften des Kommentars des Kirchenvaters Hieronymus zum Matthäus- und zum Markus-Evangelium

Abschriften des Kommentars des Kirchenvaters Hieronymus zum Matthäus- und zum Markus-Evangelium, geschrieben im Kloster St. Gallen zu Beginn des 9. Jahrhunderts, versehen mit zahlreichen lateinischen und althochdeutschen Glossen, die auf eine intensive Beschäftigung mit dem Text schliessen lassen. Am Schluss des Kommentars zum Matthäus-Evangelium: Name eines Mönchs(?) Ratgar oder Radgaer in Runenschrift. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 128
Pergament · 246 pp. · 29 x 20.5 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
In ep. ad Galatas

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Hieronymus, Kommentar zum Galaterbrief des Apostels Paulus (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 129
Pergament · 275 (276) pp. · 29.6 x 20 cm · Kloster St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Hieronymus, Commentarii in epistolas Paulinas ad Ephesios, ad Titum, ad Philemonem

Abschrift der Auslegung der Briefe des Paulus an die Epheser, Titus und Philemon durch den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Codex entstand zu Beginn des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 130
Pergament · 356 pp. · 23.4 x 17 cm · Kloster St. Gallen · Anfang und Ende des 9. Jahrhunderts
Hieronymus, Liber quaestionum hebraicarum in Genesim. Anonimus, Expositio in proverbiis Salomonis. Junilius, Instituta regularia divinae legis. Hieronymus, De situ et nominibus locorum hebraicorum liber

Aus zwei Teilen bestehende Sammelhandschrift. Sie enthält in Abschrift zwei Werke des Kirchenvaters Hieronymus († 420), die Quaestiones hebraicae in Genesim (zu Fragen der Übersetzung des 1. Buchs Mose aus dem Hebräischen) und De situ et nominibus locorum hebraicorum (über biblische Ortsnamen), ferner einen anonymen Kommentar zu den alttestamentlichen Sprichwörtern Salomos sowie die Instituta regularia divinae legis des Junilius Africanus (um 551). Der erste Teil wurde zu Beginn des 9. Jahrhunderts geschrieben, der zweite Teil stammt vom Ende des 9. Jahrhunderts. Der Codex ist noch im karolingischen Originaleinband. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 132
Pergament · 330 pp. · 20.9 x 16.4 cm · St. Gallen · 850/900
Patristische Sammelhandschrift mit Werken des Hieronymus und der pseudo-augustinischen Schrift "De vita christiana"

Abschrift des Briefes des Hieronymus an Ktesiphon (Brief 133) und von dessen Dialogus adversus Pelagianos, des dem Pelagius zugeschriebenen Werks De vita christiana sowie des irrtümlich dem Augustinus zugeschriebenen Werks Altercatio Ecclesiae et Synagogae, geschrieben im Kloster St. Gallen in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts wahrscheinlich unter Abt Grimald (841-872). Erhalten im karolingischen Originaleinband; enthält Korrekturen von der Hand des St. Galler Mönchs Notker Balbulus († 912). (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 133
Pergament · 657 (656) pp. · 15 x 8.6 cm · Kloster St. Gallen · um 800
Sammelhandschrift biblisch-geographischen und biblisch-historischen Inhalts mit Werken der Kirchenlehrer Hieronymus und Isidor von Sevilla, der Kosmographie des Aethicus Ister und einem Bericht über eine frühe Pilgerreise ins Heilige Land

Die Handschrift, im originalen karolingischen Einband erhalten, aus drei Teilen bestehend und in merowingischer Schrift von mehreren Händen wohl im späten 8. oder frühen 9. Jahrhundert wahrscheinlich im Kloster St. Gallen geschrieben, enthält in guter Überlieferung zahlreiche onomastische Texte, unter anderem Abschriften des Werks Liber de situ et nominibus locorum Hebraicorum des Hieronymus, der Cosmographia des Aethicus Ister, der chronikalischen Werke des Isidor von Sevilla Chronica maiora und Historia regum Gothorum, Vandalorum Sueborum sowie in bester Überlieferung das Itinerarium Antonini Placentini, die Beschreibung einer Pilgerreise eines Bewohners von Piacenza um 560/570 ins Heilige Land. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 134
Pergament · 266 pp. · 20.5 x 15-15.5 cm · 10. Jahrhundert und 13. Jahrhundert und 11. Jahrhundert
Aurelius Prudentius Clemens, "Cathemerinon" und "Peristephanon" · Aristoteles · Boethius

Sammelhandschrift aus drei ursprünglich selbständigen Teilen. Vorne eine unvollständige Abschrift der Werke Cathemerinon (bis Buch X) und Peristephanon (Bücher I und V) des Aurelius Prudentius Clemens aus der Zeit um 900, in der Mitte ein lateinischer Kommentar zum Werk Perihermeneias des Aristoteles aus dem 13./14. Jahrhundert und schliesslich hinten eine Abschrift der Werke “De trinitate”, “De divinitate”, “De substantiis” und “Contra Nestorium” des Boethius aus der Zeit um 1000. Der Codex ist mit einer Vielzahl lateinischer und althochdeutscher Glossen versehen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 135
Pergament · 527 pp. · 23 x 16 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert und dritter Viertel des 11. Jahrhunderts
Carmina

Sammelhandschrift des 11. Jahrhunderts mit einer mit Federzeichnungen illustrierten Fassung der "Psychomachia" des Prudentius (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 136
Pergament · 366 pp. · 21.4-21.7 x 14.9 cm · St. Gallen · Mitte des 9. Jahrhunderts
Prudentius: Cathemerinon, Peristephanon, Diptychon, Apotheosis, Hamartigenia, Psychomachia (I-III), Contra Symmachum (I)

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift verschiedener Werke des Prudentius (348-nach 405; Kathemerinon, Peristephanon, Apotheosis, Hamartigenia, Psychomachia, Libri contra Symmachum; vereinzelt nicht ganz vollständig überliefert), entstanden um die Mitte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. Die Abschrift enthält zahlreiche lateinische und althochdeutsche Glossen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 137
Pergament · 458 pp. · 19 x 15 cm · Kloster St. Gallen · 10. Jahrhundert
Augustinus: Speculum de scriptura sancta; Auslegung der Briefe des Apostels Paulus an die Römer und an die Galater

Im Kloster St. Gallen entstandene Sammelhandschrift mit Abschriften von Werken des Kirchenvaters Augustinus: Speculum de scriptura sancta und Auslegung der Briefe des Apostels Paulus an die Römer und die Galater (Expositio quarundam propositionum ex epistula apostoli ad Romanos; Expositio epistulae ad Galatas). Vorne Zusatzblätter aus dem 12. Jahrhundert mit den Lamentationes Jeremiae. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 138
Pergament · 166 pp. · 16.5 x 13 cm · St. Gallen · 9./10. Jahrhundert
S. Augustini Epistola ad comitem

Abschrift des Liber exhortationis ... ad quendam comitem des Patriarchen Paulinus von Aquileia († 802), geschrieben um oder kurz nach 900 im Kloster St. Gallen. Der Text war lange Zeit dem Kirchenvater Augustinus zugeschrieben worden. (smu)

Online seit: 15.04.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 139
Pergament · 271 (272) pp. · 21.5 x 14.7 cm · Kloster St. Gallen · 11. Jahrhundert
Augustinus, Briefe

Im Kloster St. Gallen im 11. Jahrhundert entstandene Abschrift von 38 Briefen des Kirchenvaters Augustinus. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 140
Pergament · 404 pp. · 21 x 15.5 -16 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Sammelhandschrift vom Beginn des 10. Jahrhunderts mit verschiedenen kleineren Werken des Augustinus und mehreren liturgischen Traktaten

Dreiteilige Sammelhandschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben wohl zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Im 11. Jahrhundert schrieb der Mönch Ekkehart IV. zahlreiche Marginal- und Interlinearglossen hinzu. Inhaltlich enthält das Werk im ersten Teil hauptsächlich Werke des Augustinus (Briefe 214-216 an den Abt Valentin; De libero arbitrio [Der freie Wille]; die antiarianische Schrift Contra Felicianum Arianum de unitate trinitatis; De magistro [Über den Lehrer]). Im zweiten Teil finden sich verschiedene, meist kürzere liturgische Traktate (etwa Ordo ecclesiasticus romanae ecclesiae qualiter missa celebratur; Ordo librorum catholicorum; De vestimentis sacerdotalibus), der dritte Teil enthält eine Kompilation kleiner kirchenrechtlicher Texte. (smu)

Online seit: 22.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 141
Pergament · 57 ff. · 20.5 x 14.7 cm · Nordostfrankreich (?) · 9./10. Jahrhundert
Augustinus de disciplina christianorum. Augustinus Sermo de corpore et anima. Pseudo-Seneca de moribus, et alia

Schmucklose Sammelhandschrift mit verschiedenen kürzeren Texten und Textauszügen aus Schriften u.a. von Augustinus, Johannes Chrysostomos und Ambrosius Autpertus († 784), dazu mit dem damals Seneca zugeschriebenen Werk De moribus (145 moralische Sentenzen, die vermutlich von einem in Gallien lebenden Christen verfasst wurden). Der Codex wurde um 900 in einer karolingischen Minuskel möglicherweise in Nordostfrankreich geschrieben und enthält im hinteren Teil im kurzen Auszug aus den Moralia in Iob Gregors des Grossen auch ein kleines lateinisch-althochdeutsches Textglossar. (smu)

Online seit: 15.04.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 143
Pergament · 84 ff. · 24.2 x 17.0 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Augustinus, De genesi contra Manichaeos

Abschrift des Augustinus-Werks De genesi contra manichaeos, geschrieben in einer karolingischen Minuskel im ersten Drittel des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. Die zahlreichen lateinischen Glossen stammen aus dem 11. Jahrhundert; die häufig supponierte Zuordnung an den St. Galler Mönch Ekkehart IV. scheint fraglich. Am Ende des Textes eine Entschuldigung eines unerfahrenen Schreibers. Originaler karolingischer Einband. (smu)

Online seit: 02.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 144
Pergament · 60 pp. · 22.3-22.5 x 16.1-16.4 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Augustinus, Sermones; Excerpta.

Im Kloster St. Gallen angefertigte Sammelhandschrift des 10. Jahrhunderts mit den pseudo-augustinischen Sermones De consolatione mortuorum, mit dem Sermo 172 des Augustinus und mit Exzerpten aus den Augustinus-Werken De cura pro mortuis gerenda, De octo Dulcitii quaestionibus und De civitate dei. (smu)

Online seit: 15.04.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 145
Pergament · 180 pp. · 25.3 x 18-18.5 cm · erstes Viertel des 9. Jahrhunderts
Hieronymus, Commentarii in Matthaeum. De persecutione Christianorum (Ps.-Augustinus, Sermo LX ad fratres in eremo).

Abschrift der Auslegung des Matthäus-Evangeliums durch den Kirchenvater Hieronymus († 420) und seines Traktats De persecutione Christianorum (Über Christenverfolgung), der mitunter auch fälschlicherweise als Predigt 60 der Sermones ad fratres in eremo Augustinus zugeschrieben wird. Der Codex entstand im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts, vermutlich nicht im Kloster St. Gallen. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 146
Pergament · 294 pp. · 25-25.2 x 16.6-16.8 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Augustinus de X chordis · Alcuinus de virtutibus et vitiis · Sermones anonymi.

Aus zwei Teilen bestehende Sammelhandschrift des beginnenden 9. Jahrhunderts, geschrieben im Kloster St. Gallen und eingebunden in einen originalen karolingischen Einband. Der erste Teil enthält zwei Werke des Kirchenvaters Augustinus, den Sermo De decem chordis und die Schrift De disciplina christiana sowie das Werk Adversus quinque haereses des karthagischen Bischofs Quodvultdeus († 454). Der zweite Teil enthält neben weiteren kurzen Texten eine Abschrift des Epitaphiums für Alkuin von York († 804), dessen Buch über Tugenden und Laster an Graf Wido von Nantes De virtutibus et vitiis, zwei Sermones des Augustinus sowie die so genannten Dicta Bonifatii. Beide Teile der Handschrift wurden vom Mönch Ekkehart IV. in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts da und dort mit Glossen versehen; im Codex finden sich Benutzerspuren bis ins 16. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 15.04.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 147
Pergament · 276 pp. · 24.5-24.6 x 16.2-16.4 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus de doctrina christiana, 1. IV.

Textgeschichtlich wichtige Abschrift des Augustinus-Werks De doctrina christiana, geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. Aus dem Einband dieser Handschrift wurden in den 1930er-Jahren Fragmente der ältesten Vulgata-Handschrift der Evangelien aus dem 5. Jahrhundert herausgelöst. Diese Fragmente befinden sich zusammen mit weiteren Fragmenten dieser ehemaligen Handschrift sowie Fragmenten anderer Texte im Cod. Sang. 1395. (smu)

Online seit: 02.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 148
Pergament · 320 pp. · 25.5 x 19.5 cm · Kloster St. Gallen · 10./11. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit verschiedenen echten und unechten Werken des Kirchenvaters Augustinus

Abschrift verschiedener Augustinus- und Pseudo-Augustinus-Schriften, darunter des Werks De fide ad Petrum seu de regula fidei von Fulgentius von Ruspe, der Augustinus-Werke De divinatione daemonum und De natura boni, von mehreren Augustinus-Briefen sowie von Auszügen aus der Augustinus-Schrift De perfectione iustitiae hominis. Mit Glossen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 150
Pergament · 414 pp. · 23.5 x 15 cm · Kloster St. Gallen · 9. und 10. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit Bussbüchern (Poenitentiale Capitula Iudiciorum, Poenitentiale Theodori, Poenitentiale Vinniani, Poenitentiale Sangallense simplex, Poenitentiale Sangallense tripartitum), Texten der Kirchenväter u. a.

Die aus fünf Teilen bestehende Sammelhandschrift enthält neben anderem mehrere Bussbücher (Poenitentiale Capitula Iudiciorum, Poenitentiale Theodori, Poenitentiale Vinniani, Poenitentiale Sangallense simplex, Poenitentiale Sangallense tripartitum) und Schriften der Kirchenväter Augustinus (u. a. aus De doctrina christiana, De patientia, Sermo 64 ad fratres in eremo), Gregor d. Gr., Cyprian und Gregor von Nazianz. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 151
Pergament · 316 pp. · 25.0 x 19.0 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert / 12. Jahrhundert / 9./10. Jahrhundert
Augustinus, Expositio quarundam propositionum ex epistola ad Romanos; Augustinus, epistolae ad Galatos expositio; Lanfranc, Contra haeresim Berengarii; Hermas, Liber pastoris

Aus dem Kloster St. Gallen stammende Sammelhandschrift aus drei ursprünglich selbständigen Teilen mit 1) einer Abschrift der Auslegungen des Römer- und des Galaterbriefs des Kirchenvaters Augustinus aus dem 10. Jahrhundert, 2) einer Abschrift des Werks Contra haeresim cuiusdam Berengarii des Erzbischofs Lanfranc von Canterbury († 1079) aus dem 12. Jahrhundert sowie 3) einer Abschrift des Buchs „Der Hirte des Hermas“ (Liber pastoris) des heiligen Hermas (2. Jahrhundert n.Chr.), geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. oder in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 152
Pergament · 260 pp. · 24.5-25 x 19-19.3 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus de utilitate credendi ad Honoratum, de natura boni, de VIII quæstionibus V. T., et alia.

Patristische Sammelhandschrift mit Auszügen von Werken des Augustinus („Retractationes“, „De octo quaestionibus ex veteri testamento“; „Enchiridion de fide, spe et caritate“), Paschasius Radbertus („Epistola ad Paulam et Eustochium“, irrtümlich dem Kirchenvater Hieronymus zugeschrieben) und Gregor dem Grossen sowie der Vita des Märtyrers Quintinus, geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 153
Pergament · 138 pp. · 27-27.5 x 22.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus, “Retractationes”

Abschrift der “Retractationes” des Kirchenvaters Augustinus (354-430), geschrieben um die Mitte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. In diesen gegen Ende seines Lebens um 426 verfassten „Retractationes“ (Neubearbeitungen) gibt Augustinus eine chronologisch angelegte Entstehungsgeschichte und inhaltliche Einschätzung von 93 seiner Schriften, die er zeit seines Lebens schrieb. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 154
Pergament · 396 pp. · 27.5 x 18.2 cm · teilweise im Kloster St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus, De sermone domini in monte secundum Matthaeum; Auszüge aus den Quaestiones evangeliorum

Abschrift der Augustinus-Auslegung der Bergpredigt Christi (De sermone domini in monte secundum Matthaeum) und Ausschnitte aus seinen Quaestiones evangeliorum, geschrieben im 9. Jahrhundert. Im Gegensatz zum zweiten Teil ist die Bergpredigt-Auslegung nicht im Kloster St. Gallen abgeschrieben worden. Die Handschrift ist noch im originalen karolingischen Einband erhalten. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 155
Pergament · 402 pp. · 27 x 20 cm · Kloster St. Gallen · 9./10. Jahrhundert
Augustinus, In Iohannis evangelium tractatus

Um 900 im Kloster St. Gallen geschriebene Abschrift der Vorträge oder Abhandlungen 55 bis 124 des Augustinus zum Johannes-Evangelium. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 156
Pergament · 166 pp. · 30 x 23 cm · Kloster St. Gallen · nach 850
Sammelhandschrift mit Schriften des Kirchenvaters Augustinus, vor allem mit zahlreichen Sermones

Vermutlich in der Zeit der Äbte Grimald (841-872) oder Hartmut (872-883) nach 850 im Kloster St. Gallen geschriebener Codex mit zahlreichen Predigten (Sermones) und Predigtauszügen des Augustinus; daneben auch Exzerpte aus weiteren Augustinus-Schriften, etwa den Enarrationes in psalmos, den Tractatus in Iohannis evangelium oder den Confessiones. Die Handschrift ist noch im originalen karolingischen Einband erhalten. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 157
Pergament · 304 pp. · 27.8 x 22 cm · Kloster St. Gallen · 840/870
Augustinus, De diversis quaestionibus octoginta tribus; Sermo 101; Contra adversarium legis et prophetarum

Abschrift dreier Schriften des Augustinus, des Werks De diversis quaestionibus octoginta tribus (nicht ganz vollständig), des Sermo 101 sowie – in bester Überlieferung – des Werks Contra adversarium legis et prophetarum. Auf Seite 1 ein Federprobenspruch: Omnis homo primum bonum vinum ponit. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 158
Pergament · 210 pp. · ca. 31.5 x 24.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus de baptismo contra Donatistas, libri VII.

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift des Werks „De baptismo“ (Über die Taufe) des Kirchenvaters Augustinus (gest. 430), geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 159
Pergament · 384 pp. · 31.5 x 24.5 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Hieronymus, epistolae; Origenes, sermones; Cassiodorus, de anima

Abschrift von 40 Briefen des Kirchenvaters Hieronymus, im Kloster St. Gallen um die Mitte des 9. Jahrhunderts von mehreren Händen in karolingischer Minuskelschrift geschrieben. Im 11. Jahrhundert mit einer reichen interlinearen und marginalen Kommentierung durch den Mönch Ekkehart IV. († um 1060) versehen. Der Codex enthält auch die Homilien des Origenes zum Hohelied in der lateinischen Übersetzung durch Hieronymus und das Werk De anima des Cassiodor. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 160
Pergament · 592 pp. · 30.1-30.2 x 22.2-22.3 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus in Heptateuchum, libri VII.

Eine der textgeschichtlich wichtigsten Abschriften des Kommentars des Kirchenvaters Augustinus zu den ersten sieben Büchern des Alten Testamentes (Heptateuch; „Quaestiones in Heptateuchum libri VII“), geschrieben im Kloster St. Gallen im 9. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 161
Pergament · 354 pp. · 32.1 x 25 cm · St. Gallen · 845/870
Abschrift des Genesis-Kommentars des Augustinus

Abschrift des Genesis-Kommentars des Augustinus De Genesi ad litteram libri XII, geschrieben im zweiten Drittel des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. Enthält zahlreiche Rand- und Interlinearglossen. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 162
Pergament · 374 pp. · 31.7 x 24.5 cm · St. Gallen · um 850
Erster Band eines sechsbändigen Kommentars des heiligen Augustinus zu den Psalmen

Der erste von ehemals sechs Bänden einer Abschrift des Psalmenkommentars des Augustinus. Hier die Auslegung der Psalmen 1 bis 35, geschrieben von zahlreichen Händen unter Abt Grimald (841-872) im Kloster St. Gallen. Mit einer grösseren Zahl von Glossen, darunter auch solche in althochdeutscher Sprache, von der Hand des Mönchs Ekkehart IV. aus der Zeit nach 1000. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 163
Pergament · 500 pp. · 32.4 x 24.9 cm · St. Gallen · um 850
Dritter Band eines sechsbändigen Kommentars des heiligen Augustinus zu den Psalmen

Der dritte von ehemals sechs Bänden einer Abschrift des Psalmenkommentars des Augustinus. Hier die Auslegung der Psalmen 51 bis 76, geschrieben von zahlreichen Händen im 9. Jahrhundert unter Abt Grimald (841-872). (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 164
Pergament · 404 pp. · 32.5 x 24 cm · St. Gallen · um 850
Vierter Band eines sechsbändigen Kommentars des heiligen Augustinus zu den Psalmen

Der vierte von ehemals sechs Bänden einer Abschrift des Psalmenkommentars des Augustinus. Hier die Auslegung der Psalmen 77 bis 100, geschrieben von zahlreichen Händen unter Abt Grimald (841-872) im Kloster St. Gallen. Mit verschiedenen späteren Glossen aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhundert von der Hand des Mönchs Ekkehart IV. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 165
Pergament · 302 pp. · 31.7 x 24.4 cm · St. Gallen · um 850
Zweiter Band eines sechsbändigen Kommentars des heiligen Augustinus zu den Psalmen

Der zweite von ehemals sechs Bänden einer Abschrift des Psalmenkommentars des Augustinus. Hier die Auslegung der Psalmen 36 bis 50, geschrieben von zahlreichen Händen unter Abt Grimald (841-872) im Kloster St. Gallen. Aus Codex 165 wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Streifen mit Textpartien des Edictum Rothari (Cod. Sang. 730) geborgen. Mit Schreibereintrag (Uuaningus scripsit) eines Mönchs namens Waningus auf Seite 278. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 166
Pergament · 434 pp. · 32 x 24.5 cm · St. Gallen · um 850
Fünfter Band eines sechsbändigen Kommentars des heiligen Augustinus zu den Psalmen

Der fünfte von ehemals sechs Bänden mit dem Psalmenkommentar des Augustinus (der sechste Band fehlte bereits 1461). Mit einigen Anmerkungen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV., darunter zwei auf Althochdeutsch. (sno)

Online seit: 22.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 167
Pergament · 399 pp. · 35.3 x 27.1 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Walahfridus Strabo, Commentarius in psalmos I-LXXVI

Abschrift des Kommentars des Reichenauer Gelehrten und Abts Walahfrid Strabo zu den Psalmen 1 bis 76. Auf den ersten Seiten Abschriften von Briefen des Hieronymus an Paula (Ep. 30; De alphabeto Hebraeorum) und an Marcella (Ep. 38; De diapsalmate), sorgfältig geschrieben im Kloster St. Gallen in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Der zweite Teil des Psalmenkommentars des Walahfrid Strabo (zu den Psalmen 77 bis 150) findet sich im Cod. Sang. 313. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 168
Pergament · 408 pp. · 30.5 x 20.5-21 cm · 9. Jahrhundert
Augustini sermones . Ratperti cantilena de S. Gallo Ekkehardo interprete . Ekkehart, Ad picturas in claustro

Hauptinhalt des Codex ist einer nach 800 entstandene Abschrift der Sermones des Kirchenvaters Augustinus zum Johannes-Evangelium. Vorne findet sich die lateinische, mit Neumen versehene Fassung des verloren gegangenen althochdeutschen Gallusliedes (die Übersetzung ins Latein fertigte der Mönch Ekkehart IV. in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts an), das der Mönch Ratpert vor dem Jahr 900 gedichtet hatte. Hinten sind die Verse des Ekkehart IV. über die Ausmalungen des Kreuzgangs im romanischen Kloster St. Gallen enthalten. Mit Textglossierungen Ekkeharts IV. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 169
Pergament · 380 pp. · 30.1 x 21 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhundets
Augustini sermones (XXII-LIV) in evang. Johannis

Abschrift der Abhandlungen 22 bis 54 des Augustinus zum Johannes-Evangelium (In Iohannis Evangelium tractatus), geschrieben im dritten Viertel des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 170
Pergament · 340 pp. · 30 x 22.5 cm · Kloster St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus, De consensu evangelistarum

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift des Werks De consensu evangelistarum libri quattuor des Kirchenvaters Augustinus, geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 171
Pergament · 402 pp. · 33.5 x 22 cm · Kloster St. Gallen · 10. Jahrhundert
Verschiedene Augustinus-Schriften, darunter De baptismo contra Donatistas

Abschriften der Sermones 46 und 47 des Augustinus, sowie seiner Werke De baptismo contra Donatistas (textgeschichtlich wichtig), De peccatorum meritis et de baptismo parvulorum ad Marcellinam, De unico baptismo contra Petilianum ad Constantium (textgeschichtlich wichtig) und De spiritu et littera. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 172
Pergament · 274 pp. · 33.4 x 27.5 cm · St. Gallen (?) · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Augustinus, Contra Faustum Manichaeum libri II

Abschrift des Augustinus-Werks Contra Faustum Manichaeum libri II, geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts möglicherweise im Kloster St. Gallen. Von Seite 258 abgelöst wurde im Jahr 2009 ein Streifen mit einem Bruchstück aus der Vetus-Latina-Fassung der Evangelien aus dem frühen 5. Jahrhundert, heute mit anderen Fragmenten dieser einstigen Handschrift in Cod. Sang. 1394 (S. 51-88) enthalten. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 173
Pergament · 399 pp. · 37.7 x 27.1 cm · St. Gallen · um 850
Augustinus, Contra Faustum Manichaeum libri II

Abschrift des Augustinus-Werks Contra Faustum Manichaeum libri II, geschrieben im Kloster St. Gallen wahrscheinlich unter Abt Grimald (841-872). (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 174
Pergament · 194 pp. · 35.5 x 27.5 cm · Mainz und St. Gallen (?) · 9. Jahrhundert
Epistolae Augustini . Galluslied

Hauptinhalt der Handschrift sind Abschriften von Briefen des Kirchenvaters Augustinus († 430), die in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts möglicherweise in Mainz geschrieben wurden. Der kleine Vorspann und die letzten Seiten wurden hingegen im 11. Jahrhundert zur Zeit von Ekkehart IV. († um 1060) im Kloster St. Gallen geschrieben; darin finden sich die lateinische Übersetzung des althochdeutschen Galluslied (Verfasser: der St. Galler Mönch Ratpert) durch Ekkehart IV. und diverse Exzerpte mathematischen und astronomischen Inhalts. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 175
Pergament · 360 pp. · 38 x 28.2 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus, Epistola 174 (ad Aurelium); De trinitate libri XV

In St. Gallen im 9. Jahrhundert entstandene Abschrift des Werks De trinitate libri XV des Kirchenvaters Augustinus. Sein Brief an Aurelius (Brief 174) ist dem Werk als Vorrede vorangestellt. Die Handschrift befindet sich noch im ursprünglichen Einband und enthält einige Korrekturen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. aus dem 11. Jahrhundert. Auf p. 356 findet sich die Federzeichnung eines Manns mit Schwert und Schild; eine fast identische Figur findet man auch in Cod. Sang. 276, p. 271 (dort mit dem Griffel eingeritzt). (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 176
Pergament · 476 pp. · 42 x 28-28.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Eugippius, Exzerpte aus Augustin . Anmerkungen von Ekkehart IV.

Abschrift der im Mittelalter sehr geschätzten Exzerpte des Eugippius († nach 533) aus den Werken des Augustinus, geschrieben im Kloster St. Gallen um die Mitte des 9. Jahrhunderts. In der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts studierte der Mönch Ekkehart IV. den Text akribisch und fügte eine Vielzahl von Anmerkungen und Kommentaren an. Auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels finden sich ein von Ekkehart IV. gezeichnetes karaffenähnliches Trinkgefäss und drei dazugehörige Kurzgedichte auf seinen trinkfreudigen Mitbruder Crimalt oder Crimolt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 177
Pergament · 462 pp. · 37.5 x 29 cm · Auxerre · Mitte des 9. Jahrhunderts
Augustinus, De civitate dei

Unvollständige Abschrift von De civitate dei des Augustinus (Buch I-XIV), geschrieben wohl um die Mitte des 9. Jhs in Auxerre im Umfeld von Bischof Heribald (vgl. S. 452-453). Bereits um 860 in St. Gallen, wo die Handschrift mit einem originalen karolingischen Einband im ältesten Bibliothekskatalog (Cod. Sang. 728) verzeichnet ist. (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 178
Pergament · 414 pp. · 39.7 x 29.9 cm · St. Gallen · um 850
Augustinus, De civitate dei, Bücher 11-22

Abschrift der Bücher 11 bis 22 des Werks De civitate dei (Vom Gottesstaat) des Augustinus, geschrieben um die Mitte des 9. Jahrhunderts von mehreren Händen im Kloster St. Gallen. Mit zahlreichen Glossen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Auf der letzten Seite Federproben, unter anderem zweimal mit dem in St. Gallen sehr verbreiteten Vers Adnexique globum zephyri freta kanna secabant, der alle Buchstaben des lateinischen Alphabets enthält. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 180
Pergament · 242 pp. · 16-16.5 x 24-24.5 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Augustinus, In epistolam Iohannis ad Parthos tractatus X

Auslegung des Johannesbriefs durch den Kirchenvater Augustinus. Die Abschrift wurde in St. Gallen etwa im ersten Drittel des 9. Jahrhunderts geschrieben und befindet sich noch im originalen Einband. Sie enthält ausserdem auf p. 1-4 und 239-241 Lesungen für die Liturgie. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 181
Pergament · 72 pp. · 17.9-18 x 25.9-26 cm · Kloster St. Gallen (?) · frühes 9. Jahrhundert
Pseudo-Augustinus, Predigten

Dem Augustinus fälschlicherweise zugeschriebene Predigten Homiliae XVIII in Apocalypsin in einer teilweise falsch zusammengebundenen Handschrift, geschrieben von verschiedenen Händen wahrscheinlich im Kloster St. Gallen. (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 183
Pergament · 268 pp. · 32.5 x 23 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Cassianus: De constitutione coenobiorum libri XII

Aus der Wolfcoz-Zeit (820-840): Cassian, De constitutione coenobiorum (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 184
Pergament · 266 pp. · 29-30 x 23,5-24,5 cm + 25,5 x 19 cm · St. Gallen · 10. und 11. Jahrhundert
Prosper von Aquitanien . Augustinus . Halitgar von Cambrai

Die Handschrift besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil enthält den Psalmenkommentar ("Expositio psalmorum"; Kommentar zu den Psalmen 100-150) des Prosper von Aquitanien in einer Abschrift aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Im zweiten Teil sind neben Auszügen aus Augustinus-Werken und dem Beginn des Bussbuchs des Halitgar von Cambrai vor allem komputistisch-astronomische Texte, Schemata und Tabellen sowie ein Sachglossar überliefert. Auf Seite 242: Zeichnung einer kleinen einfachen T-O-Weltkarte. Abschrift aus dem Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 185
Pergament · 218 pp. · 28.5 x 17.5 cm · St. Gallen · letztes Viertel des 8. Jahrhunderts
Liber promissionum et praedictorum Dei

Abschrift des "Liber promissionum et praedictorum Dei" des Quodvultdeus (Pseudo-Prosper von Aquitanien) vom Ende des 8. Jahrhunderts (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 186
Pergament · 194 pp. · 25.9-26 x 18.3-18.5 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Prosper de activa et contemplativa vita libri III.

Abschrift des Werks „De vita contemplativa“ des gallischen Priesters Julianus Pomerius (5. Jht.), irrtümlich Prosper von Aquitanien zugeschrieben, geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen, teilweise vom Mönch Rihpertus, der sich in Geheimschrift nennt. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 187
Pergament · 320 pp. · 25.5 x 21.5-22 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Gaius Iulius Solinus, Collectanea rerum memorabilium

St. Galler Abschrift des 9. Jahrhunderts der im Mittelalter sehr populären Collectanea rerum memorabilium des römischen Autors Gaius Iulius Solinus aus. Zusammenstellung von Merkwürdigkeiten und Kuriositäten, die der Autor vor allem der Naturgeschichte des Plinius und der Erdbeschreibung des Pomponius Mela entnommen hatte. Der Codex enthält daneben Werke des Prosper von Aquitanien und die Predigt des Kirchenvaters Ambrosius De bono mortis. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 188
Pergament · 422 ff. · 29 x 19.5 cm · Luxeuil (?) · um 700
Maximus von Turin, Sermones

Die Sermones des Bischofs Maximus von Turin (gestorben zwischen 408-423): Eine der wichtigsten Abschriften aus der Zeit um 700, geschrieben möglicherweise im Kloster Luxeuil in Burgund in einer merowingischen Unzialschrift. Gehört zu den ältesten Büchern der Stiftsbibliothek, die noch in Buchform im originalen Einband erhalten sind. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 189
Pergament · 282 pp. · 23.5 x 16 cm · St. Gallen · 8. Jahrhundert
Eucherii Instructiones; Isidori liber differentiarum; S. Hieronymus super Daniel.

Abschrift des ersten Buchs des Werks Instructiones des Eucherius von Lyon († um 450) sowie einen kleinen Teil von dessen Werk „Formulae spiritalis intelligentiae“, der „Libri differentiarum“ des Isidor von Sevilla sowie des Kommentars des Hieronymus zum alttestamentlichen Buch Daniel, geschrieben in einer alemannischen Minuskelschrift im Kloster St. Gallen gegen Ende des 8. Jahrhunderts. Für den Hieronymus-Kommentar stellt dieser Codex, im originalen karolingischen Einband, die Leithandschrift dar. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 190
Pergament · 357 ff. · 21 x 12.5 cm · 9. Jahrhundert
Bischofsbriefe aus dem spätantiken Gallien

Bischofsbriefe aus dem spätantiken Gallien: einzig in dieser Handschrift erhaltener Briefwechsel der Bischöfe Desiderius von Cahors (um 590 – 655) und Ruricius von Limoges (um 445 – 511). Häufiger Briefkorrespondent: Bischof Faustus von Riez (um 410 – 511). Die Handschrift enthält auf den Seiten 1 und 37 den so genannten "St. Galler Bienensegen", die älteste erhaltene Bienenbeschwörung in lateinischer Sprache. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 191
Pergament · 358 pp. · 21.4 x 14.4 cm; 21.2 x 14.1-14.2 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert, 12. Jahrhundert
Hieronymus de viris illustribus, Gennadius de viris illustribus, Cl. Claudianus, Carmina, et alia

Abschrift des Schriftstellerkatalogs des Kirchenvaters Hieronymus (347-420) „De viris illustribus“ (Zusammenstellung von 135 christlichen Schriftstellern von Simon Petrus bis zu ihm selbst) sowie von dessen Fortsetzung im Schriftstellerkatalog des Gennadius von Marseille († 496; „De viris illustribus“) mit den Biographien von mehr als 90 zeitgenössischen wichtigen christlichen Schriftstellern. Geschrieben im 9. Jahrhundert wohl nicht im Kloster St. Gallen, aber bereits um 1000 in St. Gallen nachweisbar. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 193
Pergament · 303 pp. · 20.5 x 13 cm · um 800
Palimpsest-Handschrift mit den ältesten erhaltenen Texten der alttestamentlichen Bücher Ezechiel, Daniel und der kleinen Propheten

Bedeutende Palimpsest-Handschrift (mit zweifach beschriebenen Blättern) mit den ältesten erhaltenen Texten der alttestamentlichen Bücher Ezechiel, Daniel und der kleinen Propheten. Obere Schrift in rätischer Minuskelschrift aus der Zeit um 800 (Rätien oder St. Gallen): Predigten des Caesarius von Arles (470/71-542), weitere Homilien und Sermones (Predigten), Traktate, Orationen und Lektionen. Untere, teilweise schwer lesbare Schrift in römischer Halbunzialschrift aus Norditalien: nur fragmentarisch erhaltene lateinische Bibeltexte der alttestamentlichen Bücher Ezechiel, Daniel und der kleinen Propheten. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 194
Pergament · II + 233 + IV pp. · 18.0 x 12.0 cm; 24.0 x 18.0 cm; 17.7 x 12.0 cm · Südfrankreich oder Spanien; St. Gallen · um 700 und erste Hälfte des 8. Jahrhunderts
Sammelhandschrift; Palimpsest

Frühe homiletische Sammelhandschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben auf ungeschmeidiges, schlecht geglättetes, ungleich geschnittenes und schadhaftes, bereits früher schon beschriebenes Pergament noch in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts mit den Predigten des Caesarius von Arles und den Synonyma des Isidor von Sevilla. Untere (merowingische) Schrift: bedeutende Abschrift der Weisheitsbücher des Alten Testamentes, geschrieben um 700 in Südfrankreich oder Spanien. Gehört zu den ältesten Büchern, die aus dem Kloster St. Gallen überliefert sind. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 195
Pergament · 88 pp. · 21 x 14-14.2 x cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Ferrandus diaconus de duce religioso.

Abschrift des Traktats des nordafrikanischen Theologen Fulgentius Ferrandus (1. Hälfte 6. Jht.), in Briefform adressiert an den Grafen Reginus, mit einer Sammlung von Regeln für eine christliche Lebensführung. Abschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben um 800. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 196
Pergament · 390 pp. · 21.5 x 15 cm · zweites Drittel des 9. Jahrhunderts
Schulhandschrift: Venantius Fortunatus, Gedichte; Aenigmata (Rätsel) eines Dichters namens Symphosius oder Symposius

Schulhandschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben im zweiten Drittel des 9. Jahrhunderts, enthält hauptsächlich die Gedichte (Carmina) des frühchristlichen merowingischen Dichters Venantius Fortunatus († 600), mit vier Figurengedichten auf das Kreuz, wie auch eine Abschrift der Aenigmata (Rätsel) eines Dichters namens Symphosius oder Symposius. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 197
Pergament · 398 pp. · 25.5 x 18.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert und 10. Jahrhundert
Sammelhandschrift, mit u.a. von Dictys Cretensis, De excidio Troiae historia und Dares Phrygius, Historia de excidio Troiae.

Textgeschichtlich bedeutende Sammelhandschrift aus einstmals vier verschiedenen Teilen, geschrieben im 9. und 10. Jahrhundert zumeist im Kloster St. Gallen. In der Handschrift befinden sich unter anderem der unter dem Pseudonym Dictys Cretensis veröffentlichte lateinische Roman über den trojanischen Krieg ("De excidio Troiae historia"; aus griechischer Sicht), den unter dem Pseudonym Dares Phrygius im 5. Jahrhundert verfassten Troja-Roman ("Historia de excidio Troiae"), eine Abschrift des Werks "De spiritalis historiae gestis" des Avitus von Vienne, Gedichte des St. Galler Abtbischofs Salomon (890-920) an Dado von Vienne oder das "Carmen paschale" des lateinisch-christlichen Dichters Sedulius (5. Jahrhundert). Auf Seite 122 ist das Labyrinth des Minotaurus in Knossos auf Kreta gezeichnet. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 198
Pergament · 150 + II pp. · 21.3-21.4 x 14.6-14.9 cm · St. Gallen (?) · 10. Jahrhundert
Avitus Viennensis: Libelli de spiritalis historiae gestis, Versus de consolatoria castitatis laude; Libellus cuiusdam sapientis et ut fertur beati Columbani

Abschrift der Werke „Libelli de spiritalis historiae gestis“ und „Versus de consolatoria castitatis laude“ des Alcimus Avitus von Vienne (518), geschrieben im 10. Jahrhundert im Kloster St. Gallen (?), mit Federproben sowie lateinischen und althochdeutschen Glossen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 199
Pergament · 374 pp. · 23 x 26.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Institutiones I u. II

Cassiodors Lehrbuch der "Sieben Freien Künste", die "Institutiones divinarum et saecularium litterarum" (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 200
Pergament · 504 pp. · 32.5 x 24.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Expositio psalmorum (1-50)

Cassiodor, Expositio psalmorum 1-50 (Auslegung der Psalmen 1 bis 50). Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872) (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 201
Pergament · 398 pp. · 32.5 x 24.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Expositio psalmorum (51-100)

Cassiodor, Expositio psalmorum 51-100 (Auslegung der Psalmen 51 bis 100). Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872) (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 202
Pergament · 368 pp. · 32 x 25 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Expositio psalmorum (101-150)

Cassiodor, Expositio psalmorum 101-150 (Auslegung der Psalmen 101 bis 150). Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872) (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 204
Pergament · 515 pp. · 33.5 x 25 cm · St. Gallen · erstes Viertel des 11. Jahrhunderts
Homiliae XL in evangelia

Künstlerisch erstklassige Abschrift der 40 Homilien von Papst Gregor dem Grossen zu den Evangelien, geschrieben und mit Initialen in Gold und Minium geschmückt im Kloster St. Gallen kurz nach dem Jahr 1000 (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 205
Pergament · 470 pp. · 35.8 × 26.1 cm · Provenienz unbekannt, möglicherweise Frankreich · 10. Jahrhundert
Odo von Cluny, Gregorii M. expositio libri Job in compendium redacta

Gregorii M. expositio libri Job ab Odone Cluniacensi in compendium redacta. Bearbeitung des Kommentars von Gregor dem Grossen zum Buch Hiob durch Odo von Cluny (Abt 927-942). Die ornamentalen Initialen der nicht in St. Gallen entstandenen Handschrift weisen stilistisch ins 8. Jahrhundert zurück. (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 206
Pergament · 324 pp. · 35.5 x 27 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Moralia in Iob (Pars I, Lib. I-V)

Gregor der Grosse, Moralia in Hiob (Job): Auslegung des alttestamentlichen Buches Job: Bücher 1 bis 5. Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872). Band 1 einer sechsbändigen Abschrift. (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 207
Pergament · 327 pp. · 35.5 x 27 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Moralia in Iob (Pars II, Lib. VI-X)

Gregor der Grosse, Moralia in Hiob (Job): Auslegung des alttestamentlichen Buches Job: Bücher 6-10. Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872). Band 2 einer sechsbändigen Abschrift (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 208
Pergament · 278 pp. · 35.5 x 27 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Moralia in Iob (Pars V, Lib. XXIII-XXVII)

Gregor der Grosse, Moralia in Hiob (Job): Auslegung des alttestamentlichen Buches Job: Bücher 23-27. Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872). Band 5 einer sechsbändigen Abschrift (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 209
Pergament · 472 pp. · 35 x 27 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Gregorius, Moralia in Iob

Gregor der Grosse, Moralia in Hiob (Job): Auslegung des alttestamentlichen Buches Job: Bücher 28-35. Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872). Band 6 einer sechsbändigen Abschrift (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 210
Pergament · 254 pp. · 28.7 x 19.2 cm · St. Gallen · um 800
Gregor der Grosse, Moralia in Hiob, Lib. 32–35

Abschrift der Bücher 32 bis 35 der Moralia in Hiob von Papst Gregor dem Grossen, geschrieben in alemannischer Minuskel im Kloster St. Gallen gegen Ende des 8. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 211
Pergament · 488 pp. · 34.5 x 27 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliae in Ezechielem I-XXII

Gregor der Grosse, 22 Homilien (Predigten) über das alttestamentliche Buch Ezechiel. Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872) (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 212
Pergament · 330 pp. · 24.5 x 17 cm · St. Gallen · um 800
Gregor der Grosse, Homiliae in Ezechielem XIII–XXII

Abschrift der Homilien 13 bis 22 von Papst Gregor dem Grossen zum alttestamentlichen Buch Ezechiel, geschrieben gegen Ende des 8. Jahrhunderts in einer „gleichmässigen, breiten, gut proportionierten kalligraphischen älteren St. Galler Minuskel“ (Bruckner) im Kloster St. Gallen. Der Beginn der einzelnen Homilien ist durch kleine kolorierte Initialen geschmückt. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 213
Pergament · 180 pp. · 26.5 x 17.5 cm · Italien / St. Gallen · 5. Jahrhundert (untere Schrift) / 8. Jahrhundert (obere Schrift)
Palimpsest-Handschrift: Lucius Caelius Firmianus Lactantius, Divinae institutiones; Dialogi von Gregor dem Grossen etc.

Palimpsest-Handschrift mit Texten aus dem 8. (obere Schrift) und 5. Jahrhundert (untere Schrift). Auf eine in römischer Unzialschrift geschriebene textgeschichtlich sehr bedeutende fragmentarische Abschrift aus Italien mit Passagen aus den Büchern 1 bis 6 des Werks Divinae institutiones (Göttliche Unterweisungen), verfasst vom römischen Schriftsteller Lucius Caelius Firmianus Lactantius (um 250 – 325) aus dem 5. Jahrhundert wurden im 8. Jahrhundert vermutlich in St. Gallen die Dialogi von Gregor dem Grossen und kürzere theologische Texte von Augustinus, Isidor von Sevilla und weiteren (meist unbekannten) Autoren geschrieben. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 214
Pergament · 42 ff. · 20.5 x 14.0 cm · Frankreich (Nordosten) · um 700
Gregorii M. Dialogi libri IV

42 Fragmentblätter mit einer sehr frühen Abschrift von Teilen der vier Bücher der Dialogi des Kirchenvaters Gregor des Grossen, geschrieben in Nordostfrankreich in einer merowingischen Kanzleischrift der Zeit um 700. Weitere Fragmente aus dieser Dialogi-Handschrift finden sich in der Zentralbibliothek Zürich (Ms. C 184) und in St. Paul in Lavanttal. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 215
Pergament · 417 pp. · 29.5 × 20.5 cm · Kloster St. Gallen · 10. Jahrhundert
Gregorius Magnus, Dialogi

Sorgfältig geschriebene Handschrift der Dialogi des Gregorius Magnus (S. 2-417). Auf S. 1 Inhaltsübersicht und Federproben mit Neumen. Verzierte Initialen S. 2, 78, 156, 279. Die Handschrift enthält vier alemannische Textglossen. Sie wurde wohl zur Tischlesung benutzt und weist deshalb vor allem in Buch II (Benedikts-Vita) starke Gebrauchsspuren auf. (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 216
Pergament · 259 pp. · 29.5-30 x 19 cm · um 800
Gregor der Grosse, Regula pastoralis

Die Pastoralregel von Papst Gregor dem Grossen in einer St. Galler Abschrift aus der Zeit um 800, eingebunden in einen prachtvollen Email-Einband aus Limoges aus der Zeit um 1210/30 (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 217
Pergament · 342 pp. · 26 x 16 cm · St. Gallen · spätes 8. Jahrhundert und frühes 9. Jahrhundert
Gregor der Grosse, Regula pastoralis; St. Galler Botanicus; St. Galler Bestiarius

Sammelhandschrift aus dem späten 8. und frühen 9. Jahrhundert mit (vorne) der ältesten erhaltenen St. Galler Abschrift der Regula pastoralis Gregors des Grossen aus dem letzten Drittel des 8. Jahrhunderts und (hinten) einem medizinisch-pharmazeutischen Kompendium. Letzteres enthält, teilweise fehlerhaft zusammengebunden, das gefaltete Handbuch eines Wanderarztes aus Oberitalien, den so genannten St. Galler Botanicus sowie den St. Galler Bestiarius. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 218
Pergament · 196 pp. · 19.4-19.5 x 26.3-26.6 cm · Kloster St. Gallen (?) · Ende des 9. Jahrhunderts
Gregorius Magnus, Regula pastoralis

Unvollständige Abschrift der weit verbreiteten Pastoralregel (Regula pastoralis) von Papst Gregor dem Grossen (590–604), in einer karolingischen Minuskel von mehreren Händen geschrieben gegen Ende des 9. Jahrhunderts, wahrscheinlich im Kloster St. Gallen. Verschiedene Blätter fehlten bereits um 1553/64. Die Handschrift enthält zahlreiche althochdeutsche und einige lateinische Glossen, die in St. Gallen eingetragen wurden. Ganz vorne findet sich auf einer Federprobenseite der von einer gewandten Hand des späten 10. Jahrhunderts geschriebene Hymnus Felix mater Constantia zu Ehren des Konstanzer Stadtpatrons Pelagius. (smu)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 219
Pergament · 234 pp. · 22 x 15.8 cm · St. Gallen · um 850
Gregor der Grosse, Regula pastoralis

Abschrift der Regula pastoralis von Papst Gregor dem Grossen, von einer geübten Hand sorgfältig geschrieben im Kloster St. Gallen um die Mitte des 9. Jahrhunderts. Die Handschrift enthält eine grosse Zahl von lateinischen und althochdeutschen Feder- und Griffelglossen. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 220
Pergament · 360 pp. · 14.2-14.3 x 19.8 cm · 10. Jahrhundert
Gregor der Grosse, Regula pastoralis

Abschrift der Regula pastoralis von Papst Gregor dem Grossen, geschrieben von zahlreichen Händen im 10. Jahrhundert in einem nicht bekannten Skriptorium, wohl nicht in St. Gallen. Aus dem Einband dieser Handschrift wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrere Fragmente des 5. Jahrhunderts herausgelöst. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 221
Pergament · 397 pp. · 20.5 x 12.5 cm · Müstair? Burgund? Schweiz? · 750/800
Patristische Sammelhandschrift: u.a. Gregor der Grosse, Homiliae in evangelia

Sammelhandschrift aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts, geschrieben und mit einigen ausserordentlichen Initialen verziert möglicherweise in einem „Schweizer Zentrum unter burgundischem oder irischem Einfluss“ (Bruckner) oder aber „im westlichen Alemannien oder im östlichen Burgund“ (Bischoff), vielleicht auch in Müstair. Die Handschrift enthält grösstenteils – aber nicht vollständig – die Homilien von Papst Gregor dem Grossen († 604) zu den Evangelien (Homiliae in evangelia) und Auszüge aus echten und unechten Werken des Augustinus († 430) sowie des Caesarius von Arles († 542). (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 222
Pergament · 148 pp. · 17-18 x 13.0-13.5 cm · wohl Ostfrankreich · zweites Drittel des 9. Jahrhunderts
Liber officiorum des Isidor von Sevilla

De ecclesiasticis officiis des Isidor von Sevilla (S. 2-134), am Ende des Bandes eine Benedictio Crucis (S. 135), ein Kommentar zum Taufritual Primitus paganus (S. 137-139), dann Capitula e canonibus excerpta (S. 139142) und schliesslich ein im 13. Jahrhundert im Kloster St. Gallen nachgetragenes rhythmisches Gebet zum heiligen Gallus (S. 146/147). Einfache Gebrauchshandschrift in handlichem Format, spätestens seit dem Hochmittelalter in St.Gallen. (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 223
Pergament · 138 pp. · 19.5 x 14 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
"Ordo iudicii in mensura"; "Lectiones de Sancta Trinitate"; Isidors "Synonyma"; Bussbuch (Poenitentiale) des Pseudo-Sisbert von Toledo

Dieses Manuskript, im 12. Jahrhundert in St. Gallen entstanden, enthält einige liturgische und religiöse Texte, eine Liste der Äbte von St. Gallen, die Synonyma des Isidor von Sevilla (ca. 556-636) und drei Busswerke: die Exhortatio poenitendi, das Lamentum poenitentiae und die Oratio pro correptione uitae, heute als unechte Werke des Sisbert, Bischof von Toledo am Ende des 7. Jahrhunderts, erachtet. (can)

Online seit: 09.04.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 224
Pergament · 222 pp. · 16-16.5 x 23 cm · St. Gallen (?) · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Isidorus, Liber differentiarum II; Augustinus, Enchiridion ad Laurentium de fide spe et caritate

Möglicherweise in St. Gallen im 1. Drittel des 9. Jahrhunderts entstandene Abschrift mit Werken des Isidor von Sevilla (Buch 2 des Liber differentiarum) und des Kirchenvaters Augustinus (Enchiridion ad Laurentium de fide spe et caritate; Teile einiger Kapitel fehlen). Die Handschrift befindet sich noch im ursprünglichen Einband. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 225
Pergament · 241 ff. · 25.0 x 15.3-16.0 cm · St. Gallen · zwischen 760 und 797
Sammelhandschrift: unterschiedliche Texten zur Synonymik, zur Exegetik, zur Komputistik, zur Heilkunde, zur Hagiographie (älteste Fassung der Lebensgeschichte der Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula)

Sammelhandschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben in frühalemannischer Minuskelschrift zwischen 760 und 797 mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Texten zur Synonymik (Isidor von Sevilla, Differentiae), zur Exegetik (Eucherius von Lyon, Formulae spiritalis intelligentiae), zur Komputistik, zur Heilkunde, zur Hagiographie (beispielsweise älteste Fassung der Lebensgeschichte der Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula) usw. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 226
Papyrus · 44 pp. · 18 x 14 cm · Südfrankreich · nach 650
Isidori Synonyma II, Humilia ad monachos, Sermo Eucherii

Die einzige Papyrushandschrift der Stiftsbibliothek St. Gallen. Die 23 Blätter, geschrieben nach 650 in Südfrankreich, enthalten den Schluss des 2. Kapitels der Synonyma des Isidor von Sevilla sowie zwei Ermahnungen an Mönche. Die 23 Blätter wurden, nachdem sie sehr lange Zeit in einem Holzkästchen aufbewahrt gewesen waren, 1899/1900 im Ägyptischen Museum von Berlin zwischen zwei Glasplatten gefasst. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 227
Pergament · 276 pp. · 24.0 x 14.0-14.5 cm · Norditalien (Monza o Verona?) · 8.- 9. Jahrhundert
Isidorus, Libri Sententiarum (abbrev.), De Officiis (excerpta); etc.

Patristische Sammelhandschrift mit Auszügen aus Werken von Isidor von Sevilla († 636; „Sententiae“; „De officiis“), Gregor dem Grossen († 604; Homiliae in evangelia“) und Augustinus („Sermones“, meist nicht von Augustinus selbst, sondern ihm zugeschrieben), einer Liste von Regionen und Städten, in denen die Gebeine von Aposteln liegen, sowie von Auszügen aus einem anonym überlieferten Kommentar zu den vier Evangelien (hier nur zum Matthäus- und zum Johannes-Evangelium), geschrieben kurz vor oder um 800 nicht im Kloster St. Gallen, sondern in Norditalien, wahrscheinlich in Monza oder Verona. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 228
Pergament · 262 pp. · 24 x 14.5 cm · St. Gallen · letztes Viertel des 8. Jahrhunderts
Sententiae libri tres

Aus der Abtszeit von Werdo (784-812): Sentenzen des Isidor von Sevilla (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 229
Pergament · 441 pp. · 26.0 x 16.5 cm · St. Gallen (?) · 8.-9. Jahrhundert
Isidorus, Sententiae.

Textgeschichtliche bedeutende Abschrift der „Sententiae“ des Kirchenlehrers Isidor von Sevilla, geschrieben um 800 vermutlich im Kloster St. Gallen, im Laufe des 9. Jahrhunderts etwas ergänzt. Die „Sententiae“ gelten als ein Hauptwerk des Isidor von Sevilla. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 230
Pergament · 571 pp. · 27 x 16-16.5 cm · St-Denis bei Paris (Kloster) (?) · um 800
Sammelhandschrift: Texte und Exzerpte von Isidor von Sevilla, Augustinus, Caesarius von Arles, Defensor (Liber scintillarum), Hieronymus, Gregor dem Grossen, Eucherius (Formulae spiritalis intelligentiae) etc.

Sammelhandschrift aus der Zeit um 800, möglicherweise geschrieben Kloster St-Denis bei Paris. Der in seinem „Layout“ für die Bestände der Stiftsbibliothek St. Gallen aussergewöhnliche Codex enthält zahlreiche Exzerpte aus Werken des Isidor von Sevilla (Liber Sententiarum, Liber Differentiarum, Etymologiae), die Schrift Formulae spiritalis intelligentiae des Eucherius von Lyon, das Werk Liber Scintillarum des Defensor von Ligugé sowie weitere Auszüge aus Kirchenväterschriften, etwa von Augustinus, Caesarius von Arles, Hieronymus oder Papst Gregor. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 231
Pergament · 378 pp. · 27 x 21.5 cm · St. Gallen · um 880-890
Isidorus, Etymologiae, Lib. I-X

Sorgfältige Abschrift der Bücher I bis X der "Etymologien" des Isidor von Sevilla († 636), geschrieben kurz vor 900 im Kloster St. Gallen. Diese Handschrift bildet mit Cod. Sang. 232 eine Einheit. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 232
Pergament · 331 pp. · 27 x 21.5 cm · St. Gallen · um 880-890
Isidorus, Etymologiae, Lib. XI-XX

Sorgfältige Abschrift der Bücher XI bis XX der "Etymologien" des Isidor von Sevilla, geschrieben kurz vor 900 im Kloster St. Gallen. Auf einem Vorsatzblatt aus dem frühen 12. Jahrhundert: 'St. Galler Glauben und Beichte I' mit kurzer Beichte, Bitte um Ablass, Ablassformel des Priesters und Glaubensbekenntnis in spätalthochdeutscher Sprache (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 233
Pergament · 220 pp. · 25.5-25.9 x 17.6-18 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Isidorus, Etymologiæ, liber VI- VIII, XII-XV.

Abschrift der Bücher 6 bis 8 und 12 bis 15 der Etymologien des Isidor von Sevilla († 636), geschrieben nach einer oberitalienischen Vorlage im Kloster St. Gallen um oder kurz nach 800. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 235
Pergament · 299 pp. · 27.8 x 17.2-17.4 cm · St. Gallen · ca. 800
Isidorus, Etymologiarum liber XII- XX.

Abschrift der Bücher 12 bis 20 der Etymologien des Isidor von Sevilla, geschrieben um 800 im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 236
Pergament · 281 pp. · 28.5-29 x 22 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Isidorus, Etymologiarum liber XI- XX.

St. Galler Abschrift der Bücher XI bis XX der Etymologiae des Isidor von Sevilla aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Enthält (auf Seite 89) als Illustration zur Beschreibung der Erdteile eine berühmte und schön gezeichnete frühmittelalterliche Weltkarte (T-O-Karte, Noachidenkarte). (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 237
Pergament · 328 pp. · 29.5 x 20.5-21.5 cm · nach 800
Isidori Etymologiarum libri viginti

Abschrift der Etymologien des Isidor von Sevilla aus der Zeit nach 800, mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht im Kloster St. Gallen. Vorne auf einer Federprobenseite eine teilweise verblasste in Fachkreisen berühmte frühmittelalterliche Weltkarte. Sachlexikon in 20 Büchern, verfasst von Isidor von Sevilla im frühen 7. Jahrhundert, eines der meistgelesenen und meistzitierten Bücher des Mittelalters (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 238
Pergament · 494 pp. · 29.5 x 21.5 cm · St. Gallen · 760-780
Sammelhs.: Etymologisches Wörterbuch, Genesis-Exzerpte, Dicta Winitharii / Sent. I, 8 u. 10 / De natura rerum / Exzerpte aus Etymolog. IX, 2 / De eccles. dogmatibus / Exzerpte aus Rg u. Propheten

Sammelhandschrift des Winithar mit (den ältesten St. Galler) Illustrationen zum Werk "De natura rerum" des Isidor von Sevilla (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 239
Pergament · 258 pp. · 29.8-30 x 20.2-20.4 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Isidorus in Pentateuchum. Lib. Judicum, Ruth, Regum I-IV.

Abschrift des Kommentars des Isidor von Sevilla zu verschiedenen Büchern des Alten Testamentes („Quaestiones in Vetus Testamentum“), geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 240
Pergament · 308 pp. · 30.7-31 x 20.5-20.8 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Isidorus. Proœmia in V. et N. T., de vita et obitu sanctorum.

Abschrift verschiedener Texte des Isidor von Sevilla († 636), darunter auch von „De natura rerum“, geschrieben im Frauenkloster Chelles an der Marne östlich von Paris um oder kurz nach 800. Die Handschrift enthält im Werk „De natura rerum“ eine Weltkarte (Mappa mundi) einfachster Ausführung sowie eine so genannte Knopfkarte. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 241
Pergament · 180 pp. · 27.2-27.5 x 19.2 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Paterius, liber testimoniorum. Epistolæ S. Hieronymi et Damasi. Augustini Homiliæ in Ev. S. Iohannis.

Patristische Handschrift unbekannter Provenienz aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Enthält den Liber Testimoniorum des Paterius, den Briefwechsel zwischen Hieronymus und Damasus, Auszüge aus den Homilien des Augustinus zum Johannes-Evangelium, das Athanasische Glaubensbekenntnis mit Auslegung sowie eine Vaterunser-Auslegung. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 242
Pergament · 272 pp. · 24.5-25 x 18.5-19 cm · St. Gallen · 8.-11. Jahrhundert
Sammelhandschrift

Schulhandschrift aus dem Kloster St. Gallen mit dem althochdeutschen Musiktraktat von Notker dem Deutschen. Sammelhandschrift mit unterschiedlichen (häufig glossierten) Texten des 8. bis 11. Jahrhunderts aus dem frühmittelalterlichen Schulunterricht (Aldhelm von Malmesbury, Aenigmata; Sedulius, Carmen paschale), aber auch mit dem nur hier überlieferten vierteiligen Stephanus-Hymnus des Notker Balbulus und dem ebenfalls nur hier erhaltenen Musiktraktat Notkers des Deutschen in althochdeutscher Sprache (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 243
Pergament · 254 pp. · 28.5 x 21 cm · St. Gallen · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Collectio canonum hibernensis

Alemannische Abschrift der Collectio Canonum Hibernensis aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Das Werk enthält die kirchenrechtlichen Texte Irlands, die gemeinsam mit afrikanischen, gallischen und griechischen Synodal- und Konzilsbeschlüssen sowie mit päpstlichen Dekreten um 700 in dieser Canones-Sammlung zusammenstellt wurden. Am Ende ein Schreiberspruch des Eadberct. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 244
Pergament · 518 pp. · 30.4 x 21.9 cm · St. Gallen · Anfang des 11. Jahrhunderts
Ambrosius Autpertus, Expositio in Apocalypsin (Lib. I–V)

Sorgfältige, textgeschichtlich bedeutende Abschrift der Bücher I bis V der Expositio in Apocalypsin des aus Südgallien stammenden, aber im süditalienischen Kloster San Vincenzo al Volturno tätigen Presbyters und Abts Ambrosius Autpertus († 784). Die Abschrift, vorgenommen ab einer verlorenenen Reichenauer Handschrift des 9. Jahrhunderts, wurde im Kloster St. Gallen angefertigt. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 245
Pergament · 518 pp. · 27.5 x 20.5 cm · St. Gallen · Anfang des 11. Jahrhunderts
Ambrosius Autpertus, Expositio in Apocalypsin (Lib. VI–X)

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift der Bücher VI bis X der Expositio in Apocalypsin des aus Südgallien stammenden, aber im süditalienischen Kloster San Vincenzo al Volturno tätigen Presbyters und Abts Ambrosius Autpertus († 784). Die Abschrift, von mehreren Händen vorgenommen ab einer verlorenen Reichenauer Handschrift des 9. Jahrhunderts, wurde im Kloster St. Gallen angefertigt. Es finden sich darin mehrere Glossen von der Hand des Mönchs Ekkehart IV. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 246
Pergament · 228 pp. · 29 x 19.5 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Rupertus Tuitiensis, Liber de divinis officiis

Kommentar zur Liturgie der Messe und des Kirchenjahrs des Rupert von Deutz (Rupertus Tuitiensis, um 1070-1129). Abschrift von einer Hand in gepflegter Schrift des 12. Jahrhunderts, Einband aus der Mitte des 15. Jahrhunderts mit Buchzeichen aus Schnur am oberen Kapital. Der Text von Rupert von Deutz wird auf Seite 226 und auf dem Einband fälschlicherweise Beda Venerabilis zugeschrieben. (dor)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 247
Pergament · 302 pp. · 29.5-30 x 23.5-24 cm · St. Gallen · um 860
Die Kirchengeschichte des englischen Volks des angelsächsischen Gelehrten Beda Venerabilis

Abschrift dieser wichtigsten Quelle zur Geschichte des englischen Volkes "Historia Ecclesiastica Gentis Anglorum", geschrieben um 860 im Kloster St. Gallen und im originalen karolingischen Einband erhalten. Im Anhang ein kurzer Abriss über die Lebensgeschichte des Beda und ein Verzeichnis von dessen Werken. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 248
Pergament · 226 ff. · 28.8-29.3 x 20.8-21.8 cm · Laon in Nordfrankreich · Mitte des 9. Jahrhunderts (S. 3-82) / 9. Jahrhundert (?) (S. 83-98) / 9. oder 11. Jahrhundert (S. 99-148) / 9. Jahrhundert oder 11.-12. Jahrhundert (S. 149-212)
Bede, De natura rerum, De temporibus, and De temporum ratione Pseudo-Bede, Compotum sic Bedae presbiteri librorum quattuor Boethius, De arithmetica libri duo

Naturwissenschaftliche Sammelhandschrift, geschrieben durch verschiedene Schreiber zum grössten Teil um 850 in der Gegend von Laon in Nordfrankreich. Der Codex enthält unter anderem das Boethius-Werk De arithmetica , eine irrtümlich dem englischen Gelehrten Beda Venerabilis († 735) zugeschriebene komputistische Abhandlung, das Werk De temporum ratione sowie Auszüge aus den Werken De natura rerum und De temporibus, alle verfasst von Beda Venerabilis. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 249
Pergament · 92 pp. · 26.3 x 17.5-18 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Beda de orthographia; Caper de orthographia; Agroetius de orthographia; et alia orthographica.

Abschrift von mehreren Traktaten zur Orthographie, geschrieben um 800 im Kloster St. Gallen. Die Handschrift enthält unter anderem eine Abschrift des auf dem gleichnamigen Werk von Beda Venerabilis basierenden Traktat De orthographia des Alkuin von York sowie die Orthographie-Abhandlungen des gallischen Bischofs Agroetius (5. Jht.) und des römischen Grammatikers Flavius Caper (2. Jht.) (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 250
Pergament · 645 pp. · 24.7 x 18 cm · St. Gallen · letztes Viertel des 9. Jahrhunderts
Astronomisch-komputistische Enzyklopädie

Astronomisch-komputistische Sammelhandschrift mit qualitätvollen Federzeichnungen von Sternbildern (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 251
Pergament · 186 pp. · 36.5 x 26 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Naturwissenschaftliche Werke des Beda Venerabilis

Abschrift verschiedener naturwissenschaftlicher Werke des Beda Venerabilis ("De natura rerum"; "De temporum ratione"; Schluss von "De temporibus"), geschrieben im 9. Jahrhundert wohl im Kloster St. Gallen. Daneben enthält der Codex unter anderem komputistische und kalendarische Texte, Tabellen sowie am Ende schematische Darstellungen über die Ordnung der Wissenschaften und Federproben. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 252
Pergament · 206 pp. · 32.2-32.5 x 20.6-21.2 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Beda in VII epistolas canonicas

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift des Kommentars des Beda Venerabilis (gest. 735) zu den sieben kanonischen Briefen, geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 253
Pergament · 333 pp. · 26.4-26.6 x 17.5-18 cm · St. Gallen · Anfang des 9. Jahrhunderts
Beda in Tobiam, in Esram et Nehemiam

Abschrift des Kommentars des Beda Venerabilis († 735) zu den alttestamentlichen Büchern Tobias, Esra und Nehemiah, geschrieben in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 254
Pergament · 256 pp. · 29 x 23 cm · St. Gallen · um 860
Abschrift des Kommentars des Hieronymus zum alttestamentlichen Buch Jesaja. Mit der authentischsten Fassung des altenglischen „Sterbelieds“ des Beda Venerabilis

Abschrift des Hieronymus-Kommentars zum Buch Jesaja, in der Redaktion durch den Angelsachsen Josephus Scotus, geschrieben um 860. Angehängt die älteste erhaltene Abschrift des Briefs von Cuthbert, Schüler des Beda Venerabilis, an seinen Freund Cuthwin mit dem Bericht über den Tod des Beda im Jahr 735. In diesem Bericht enthalten ist das altenglische Sterbelied Bedas Fore there neidfaerae ... in ältester Überlieferung in Bedas northumbrischem Dialekt. Die Handschrift befindet sich noch im originalen karolingischen Einband. (smu)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 255
Pergament · 424 pp. · 24 x 17.5 cm · St. Gallen · 9. Jarhundert
Bedæ: Hexaemeron libri II. Isidorus contra Iudæos libri II ad sororem Florentiam; Libellus S. Hieronymi de mansionibus filiorum Israel; Maccabæorum libri II.

Sammelhandschrift mit der kürzeren Version des Beda Venerabilis († 735) zum Buch Genesis, mit der Schrift des Isidor von Sevilla „Contra Iudaeos“, des Briefs des Kirchenvaters Hieronymus „De mansionibus filiorum Israhel“ (Epistula 78) und einer Abschrift des ersten und des zweiten alttestamentlichen Buchs der Makkabäer, geschrieben im 9. Jahrhundert vermutlich im Kloster St. Gallen. Mit einer bemerkenswerten Initiale auf Seite 232. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 256
Pergament · 342 pp. · 28.8 x 21.8-22 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Beda in Marcum evangelistam

Abschrift des Kommentars des Beda Venerabilis († 735) zum Markus-Evangelium, geschrieben im Kloster St. Gallen im 9. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 257
Pergament · 227 pp. · 30.5-31 x 20.5 cm · St. Gallen · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Beda in Marcum evangelistam

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift des Kommentars des Beda Venerabilis (gest. 735) zum Markus-Evangelium, geschrieben in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 258
Pergament · 205 pp. · 23.8-24 x 15.9-16.7 cm · möglicherweise in der Gegend von Reims · Mitte des 9. Jahrhunderts
Kommentar des Alkuin von York zum Johannes-Evangelium

Kommentar des Alkuin von York († 804) zum Johannes-Evangelium, geschrieben möglicherweise in der Gegend von Reims in der Mitte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 259
Pergament · II + 303 pp. · 27.0 x 17.0-17.5 cm · St. Gallen (?) · 8.-9. Jahrhundert
Beda in Actus Apostolorum, in Apocalypsin

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift des Kommentars des Beda Venerabilis († 735) zur Apokalypse und zur Apostelgeschichte, geschrieben im Kloster St. Gallen um 800. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 260
Pergament · 392 pp. · 23.8-23.9 x 17.1-17.6 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Beda, Kommentare zur Bibel, Apostelgeschichte, Apokalypse

Abschrift der beiden Kommentare des Kirchenlehrers Beda Venerabilis († 735) zur Apostelgeschichte und zur Apokalypse mit Federproben, einem Schreibervermerk (Wichram und Hartpert) und zahlreichen Glossen (meist von der Hand des Mönchs Ekkehart IV.). Die Abschrift stammt aus dem Kloster St. Gallen und wurde in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts geschrieben, mit einem Schreibervers des Mönchs Wichram am Ende der Handschrift. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 261
Pergament · 276 pp. · 23.3-23.4 x 15.4-15.7 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Beda in epistolas canonicas. Hieronymi epistolæ. Excerpta.

Älteste erhaltene Abschrift des anonym überlieferten Psalmenkommentars „Eglogae tractatorum in psalterium“ irischer Provenienz, geschrieben in einer karolingisch beeinflussten alemannischen Minuskelschrift um 820 im Kloster St. Gallen. Der Codex enthält auch eine Abschrift des Kommentars des Beda Venerabilis († 735) zu den kanonischen Briefen und Abschriften von zwei Briefen des Kirchenvaters Hieronymus (347-420). (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 262
Pergament · 329 pp. · 15.5-15.6 x 12.5-12.6 cm · St. Gallen · um 900
Beda in epistolas canonicas

Abschrift des Kommentars des Beda Venerabilis († 735) zu den kanonischen Briefen, geschrieben um 900 im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 263
Pergament · II + 220 + II pp. · 18.0 x 14.5 cm · St. Gallen · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Beda, De miraculis S. Cuthberti; Aldhelm, De laudibus virginum, De octo principalibus vitiis; Theodulf von Orleans, Briefe an Modoin und Aigulf; Modoin, Brief an Theodulf von Orleans

Sammlung von verschiedenen poetischen Werken aus dem 8. und dem frühen 9. Jahrhundert, geschrieben in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. Der Band enthält das „Carmen de miraculis Sancti Cuthberti“ von Beda Venerabilis († 735), die Werke „De laude virginum“ und „De octo principalibus vitiis“ des Aldhelm von Malmesbury († 709) und Briefe in Versform zwischen dem Bischof Theodulf von Orléans († 821) und Bischof Modoin von Autun († um 840/43). (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 264
Pergament · 238 pp. · 18.5 - 18.7 x12.9-13 cm · St. Gallen · letztes Drittel des 9. Jahrhunderts
Prognostica Juliani

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift des „Prognosticum futuri saeculi“ des Julian von Toledo, einer ersten umfassenden und systematisch angelegten Eschatologie in der christlichen Literatur, geschrieben im Kloster St. Gallen im letzten Drittel des 9. Jahrhunderts. Mit Glossen, unter anderem von der Hand von Ekkehart IV. und am Ende der Handschrift kurze Notiz zum Werk des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. († um 1060; von Ildefons von Arx mit Crisis Ekkehardi IV. betitelt). (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 265
Pergament · 124 pp. · 21 x 19.5 cm · St. Gallen · nach 850
Sammelhandschrift: enthält die weltweit einzige Überlieferung eines Briefs des Mönchs Ermenrich von Ellwangen an den St. Galler Abt Grimald

Sammelhandschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben nach 850. Neben Abschriften von Dichtungen des Beda Venerabilis und Pseudo-Hippokrates, Epistola ad Antiochum, enthält dieser Codex vor allem die weltweit einzige Überlieferung eines Briefs des Mönchs Ermenrich von Ellwangen an den St. Galler Abt Grimald, in dem dieser, seine Gelehrsamkeit ausbreitend, bittet, von Grimald mit der Abfassung einer poetischen Vita des St. Galler Gründerheiligen Gallus betraut zu werden. Mit vielen Einzelheiten aus dem Alltag des Klosters St. Gallen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 266
Pergament · 374 pp. · 23.7-23.8 x 15.9-16.2 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Beda Venerabilis: De tabernaculo, De templo, Quaestiones in libros regum

Abschrift der exegetischen Werke „De tabernaculo“ und „De templo“ sowie der „Quaestiones in libros regum“ des Beda Venerabilis († 735), geschrieben im Kloster St. Gallen in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 267
Pergament · 236 pp. · 23 x 16.5 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhundert / 9. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit einer Abschrift des ältesten Bibliothekskataloges des Klosters St. Gallen

Sammelhandschrift aus dem Kloster St. Gallen mit einer Abschrift des ältesten Bibliothekskataloges des Klosters St. Gallen aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts und anschliessend St. Galler Bücher-Zuwachsverzeichnissen des 9. Jahrhunderts (Verzeichnis der unter Abt Grimald durch Hartmut erworbenen Bücher; Verzeichnis der im Auftrag des Abtes Hartmut geschriebenen Bücher; Verzeichnis der Privatbibliothek des Abtes Grimald). Im zweiten Teil Werke des Alkuin von York († 804), unter anderem sein Brief an Arn, den Erzbischof von Salzburg aus dem Jahre 802; der Brieftraktat an die Schüler des Klosters St. Martin in Tours über die Busse und Beichte, Alkuins Kommentar zu den Busspsalmen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 268
Pergament · 168 pp. · 21.0 x 16.8 cm · Tours (St. Martin) · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Alkuin: Grammatica

Abschrift des Grammatiklehrbuchs De grammatica, verfasst als Dialog zwischen zwei Schülern Saxo und Franco von Alkuin von York (gest. 804), geschrieben in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Martin in Tours, noch im 9. Jahrhundert nach St. Gallen gelangt. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 269
Pergament · 562 pp. · 20.2-20.4 x 15-15.1 cm · St. Gallen · Anfang des 10. Jahrhunderts
Synonima des Isisor von Sevilla; Corpus des Pseudo-Sisbertus von Toledo; De fide von Fulgentius Ruspensis; Werke Alkuins

Diese Handschrift, zu Beginn des 10. Jahrhunderts in St. Gallen von einem einzelnen Schreiber kopiert, enthält die Synonima des Isidor von Sevilla, den sogenannten Korpus des Pseudo-Sisbertus von Toledo, das De fide von Fulgentius Ruspensis und eine bedeutende Sammlung von Traktaten Alkuins, gefolgt von einer kleinen Auswahl der Scintillae (acc) des Defensor von Ligugé. (can)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 270
Pergament · 68 pp. · 20-20.5 x 13.5-14 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Schulhandschrift

Schulhandschrift aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts mit Alkuins Werk De dialectica, Auszügen aus Werken von Cassiodor und Augustinus, verschiedenen Glossaren und Erklärungen zur Bibel, zu grammatischen Termini sowie (auf Seite 52) mit einem Runenalphabet, dem berühmten St. Galler Isruna-Traktat. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 271
Pergament · 234 pp. · 20 x 12.5 cm · Tours, Kloster St. Martin · Anfang des 9. Jahrhunderts
Sammlung von 66 Briefen des Alkuin von York

Textgeschichtlich bedeutsame Sammlung von 66 Briefen des Alkuin von York († 804), geschrieben zu Beginn des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Martin in Tours. Die Abschrift gelangte schon bald ins Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 272
Pergament · 247 pp. · 11-11.5 x 18.5 cm · Tours (?) · Anfang des 9. Jahrhunderts
Sammelhandschrift mit theologischen Werken Alkuins von York; enthält ausserdem Alkuins Carmina 123 (Epitaphium Alcuini) und 112 (Dum sedeas laetus)

Sammelhandschrift des 9. Jahrhunderts, vermutlich in Tours entstanden. Sie enthält diverse theologische Werke Alkuins von York (um 730-804): De virtutibus et vitiis; De fide sanctae et individuae trinitatis; De trinitate et ad Fredegisum quaestiones XXVIII; De animae ratione ad Eulaliam virginem. Ausserdem finden sich in der Handschrift das Epitaphium Alcuini (carm. 123) und Alkuins einzig hier überliefertes Carmen 112 Dum sedeas laetus (eine Inschrift für eine nicht näher bekannte Abteikirche). Auf p. 245 steht eine kurze historische Notiz zur Divisio Regnorum Karls des Grossen von 806. Diese Notiz ist von derselben Hand wie Alkuins Carmen 112 und enthält einen Hinweis auf das Datum der Niederschrift: Anno dcccvi ab incarnatione domini indictione xiiii anno xxxviii regnante karolo imperatore viii idus februarii die veneris divisum est regnum illius iter filiis suis quantum unusquis post illum habet et ego alia die hoc opus perfeci. Auf p. 247 findet sich als Federprobe die Antiphon Quid vobis videtur de Christo? Cuius filius est? (Hesbert, Corpus antiphonalium officii, Nr. 4533), deren erste vier Wörter neumiert sind. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 273
Pergament · 238 pp. · 14-14.5 x 12-12.5 cm · St. Gallen (?) · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Sammelhandschrift, u. a. mit Werken von Columban d. J., Symphosius, Claudianus und Alkuin von York

Die Abschrift aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts könnte in St. Gallen entstanden sein. Sie enthält folgende Werke: Poetae scholastici XII (unvollständig); Symphosius, Enigmata; Columban d. J., Versus ad Hunaldum, ad Sethum, ad Fetolium; Claudianus, Giganthomachia; Alkuin von York, De dialectica; Dialogus de rhetorica et de virtutibus (mit Diagrammen auf p. 224-236). (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 274
Pergament · 66 pp. · 19-19.5 x 25-26 cm · St. Gallen (?) · Mitte des 9. Jahrhunderts
Ps.-Augustinus, Categoriae decem ex Aristotele decerptae

Das ps.-augustinische Werk Categoriae decem ex Aristotele decerptae trägt in der Handschrift den Titel Cathegoriae Aristotelis ab Augustino translatae ad filium suum Adeodatum. Ihm vorangestellt sind ein Fragment aus Buch 1 des Periphyseon des Johannes Scottus Eriugena (über Kategorien) und Verse Alkuins von York an Karl d. Gr. Die Abschrift aus der Mitte des 9. Jahrhunderts, deren Provenienz unsicher ist, wurde von Anfang an für eine Glossierung angelegt; eine breite Textspalte wird ringsherum von Marginalglossen gerahmt, dazu kommen einige Interlinearglossen. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 275
Pergament · 302 pp. · 23.5 x 32 cm · westfränkischer Raum (Tours?) · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Alcuinus, Expositio in Iohannis evangelium

Vermutlich im westfränkischen Raum, möglicherweise in Tours im ersten Drittel des 9. Jahrhunderts entstandene Abschrift der Auslegung des Johannesevangeliums durch Alkuin von York (um 730-804). Das Vorsatzblatt weist Abklatschspuren einer Seite des Vergilius Sangallensis (Cod. Sang. 1394) auf. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 276
Pergament · 280 pp. · 17.2-18.2 x 24-24.5 cm · süddeutscher Raum (?) · zweite Hälfte und Mitte des 9. Jahrhunderts
Sammelhandschrift mit theologischen Werken Alkuins von York; enthält ausserdem Auszüge aus Augustinus, De perfectione iustitiae hominis

Die Handschrift besteht aus zwei zusammengebundenen Codices (p. 1-149 und 150-279). Der erste Teil stammt aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts, der zweite aus der Mitte des 9. Jahrhunderts. Der Band befand sich im Privatbesitz des St. Galler Abtes Grimald (841-872), ist aber vermutlich nicht in St. Gallen geschrieben worden, sondern zumindest teilweise in einem Skriptorium im süddeutschen Raum. Er enthält diverse Werke Alkuins von York (um 730-804): De fide sanctae et individuae trinitatis; De trinitate et ad Fredegisum quaestiones XXVIII; De animae ratione ad Eulaliam virginem; Dialogus de rhetorica et de virtutibus (mit Diagrammen p. 210-217); De Dialectica (mit Diagramm p. 270). Ferner enthält der Codex Auszüge (Kap. 2-11) aus De perfectione iustitiae hominis des Kirchenvaters Augustinus (im Codex unter dem Titel Adnotatio interrogationum caelesti pelagiani et responsionum sancti augustini). Auf p. 148 findet man als Federprobe des 13. Jahrhunderts das Alleluia Conversus Iesus ad mariam dixit ei fides tua te salvum fecit vade in pace (neumiert), auf p. 218 (11./12. Jh.) die Antiphon Conspicit in celis mens prudens Ezechielis (neumiert) sowie das Responsorium Martir sancta dei quae flagrans igne fidei (ohne Neumen). Auf p. 271 ist die Figur eines Mannes mit Schwert und Schild mit dem Griffel eingeritzt; eine fast identische Figur findet man auch in Cod. Sang. 175, p. 356 (dort als Federzeichnung). (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 277
Pergament · 244 pp. · 20 x 15.5-16 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Sammelhandschrift, u.a. mit Abschriften des Bussbuchs des Halitgar von Cambrai und einem Poenitentiale Pseudo-Romanum.

Sammelhandschrift mit Abschriften des Bussbuchs des Halitgar von Cambrai, einem Poenitentiale Pseudo-Romanum, verschiedenen kleineren Texten sowie einer Abschrift des häufig dem Kirchenvater Cyprianus zugeschriebenen moralischen Traktats „De duodecim abusivis saeculi“. Die qualitätvolle Abschrift wurde im St. Galler Skriptorium geschrieben und von Abt Grimald aus seiner privaten Büchersammlung dem Galluskloster geschenkt. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 278
Pergament · 514 pp. · 25.6 x 19 cm · St. Gallen · 850/880
Amalarius von Metz, De ecclesiasticis officiis libri IV

Schmucklose, aber textgeschichtlich bedeutende Abschrift des um 820 verfassten Werks De ecclesiasticis officiis libri IV (auch als Liber officialis bezeichnet) des Liturgikers und Erzbischofs Amalar(ius) von Metz († um 850), geschrieben wohl unter Abt-Stellvertreter und Abt Hartmut (872-883) im Kloster St. Gallen. Zwischen Buch 3 und Buch 4 enthält die Handschrift, auf den Seiten 349 bis 361 eingefügt, fünf Briefe des Amalar von Metz an verschiedene Adressaten. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 279
Pergament · 395 pp. · 28.5-29 x 20.5-21 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Collectanea ex Augustino in epistolas Pauli

Abschrift des ersten Teils des Werks Collectanea ex Augustino in epistolas Pauli, zusammengestellt aus Werken von Kirchenvätern (vor allem von Augustinus) durch den gelehrten Diakon Florus von Lyon († um 860), geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen, mit zahlreichen Glossen des Mönchs Ekkehart IV. (um 980 – um 1060) aus dem 11. Jahrhundert. Dieser Band enthält Kommentare zum Römerbrief des Paulus. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 280
Pergament · 225 ff. · 30.4 x 21.7 cm · St. Gallen · 872-883
Collectanea ex Augustino in epistolas Pauli

Abschrift des Werks Collectanea ex Augustino in epistolas Pauli, zusammengestellt aus Werken von Kirchenvätern (vor allem von Augustinus) durch den gelehrten Diakon Florus von Lyon († um 860), geschrieben unter Abt Hartmut (872-883) im Kloster St. Gallen, mit zahlreichen Glossen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. (um 980 – um 1060). Dieser Band enthält die Kommentare zu den zwei Briefen des Paulus an die Thessalonicher, zu den zwei Briefen an Timotheus und zum Hebräerbrief. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 281
Pergament · 562 pp. · 34-34.5 x 26.5 cm · St. Gallen · 872-883
Abschrift des Werks Collectanea ex Augustino in epistolas Pauli

Abschrift des Werks Collectanea ex Augustino in epistolas Pauli, zusammengestellt aus Werken von Kirchenvätern (vor allem von Augustinus) durch den gelehrten Diakon Florus von Lyon († um 860), geschrieben unter Abt Hartmut (872-883) im Kloster St. Gallen, mit zahlreichen Glossen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. (um 980 – um 1060). Diese Handschrift, im originalen karolingischen Einband erhalten, überliefert die Kommentare zu den beiden Briefen des Paulus an die Korinther (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 282
Pergament · 206 pp. · 35.5 x 27-27.5 cm · St. Gallen · Mitte des 9. Jahrhunderts
Abschrift der Bücher XIII bis XX des Kommentars des Hrabanus Maurus zum alttestamentlichen Buch Jeremias

Abschrift der Bücher XIII bis XX des Kommentars des Hrabanus Maurus († 856) zum alttestamentlichen Buch Jeremias (Expositio super Jeremiam prophetam libri viginti), geschrieben um die Mitte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 283
Pergament · 684 pp. · 25.5 x 19 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Kommentar des Hrabanus Maurus zum Pentateuch

Abschrift des Kommentars des Hrabanus Maurus zum Pentateuch (fünf erste alttestamentliche Bücher Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri, Deuteronomium; auch fünf Bücher des Moses genannt), geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen, mit einem Schreiberspruch am Ende "Accipe nunc demum scripturam..." (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 284
Pergament · II + 338 pp. · 23.5 x 16.8 cm · St. Gallen · um 920-925
Hrabanus Maurus, In quatuor Libros Regum. Libri I-II

Sorgfältige Abschrift des Kommentars des Hrabanus Maurus zu den alttestamentlichen Büchern I und II der Könige, geschrieben im Kloster St. Gallen um 920/925 (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 285
Pergament · 472 ff. · 22 x 16.5-17 cm · St. Gallen · erstes Viertel des 10. Jahrhunderts
Kommentar des Hrabanus Maurus zu den alttestamentlichen Büchern 3 und 4 der Könige

Abschrift des Kommentars des Hrabanus Maurus zu den alttestamentlichen Büchern 3 und 4 der Könige, geschrieben im Kloster St. Gallen im ersten Viertel des 10. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 286
Pergament · 270 pp. · 24.5 x 15-15.5 cm · Kloster St. Emmeram in Regensburg · um 850
Hrabanus Maurus, De institutione clericorum

Abschrift des von Hrabanus Maurus verfassten Werks „De institutione clericorum“ (Von der Ausbildung des Klerus), geschrieben wohl gegen 850 im Kloster St. Emmeram in Regensburg und vermutlich über Abt Grimald (841-872), er war auch Erzkapellan Ludwigs des Deutschen, nach St. Gallen gelangt. Die Handschrift enthält auch einen Brief Karls des Grossen an Alkuin von 798 sowie den Kanon 145 der Synode von Aachen 816. (smu)

Online seit: 23.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 292
Pergament · 210 pp. · 11.6 x 15.2 cm · St. Gallen (?) · Teil 1: 11. Jahrhundert / Teil 2: 11. oder 12. Jahrhundert
Glossaria diversa

Die Handschrift besteht aus zwei zusammengebundenen Codices (Teil 1: p. 1-198; Teil 2: p. 199-210), geschrieben von mehreren Händen. Zumindest der erste, ältere Teil ist vermutlich in St. Gallen entstanden. Enthalten sind diverse Textglossare (sowohl lateinisch-lateinisch als auch lateinisch-althochdeutsch) zur Bibel, zu hagiographischen Texten (Abdias, Historica Apostolica; Sulpicius Severus, Vita S. Martini), grammatischen Werken (Priscian, Institutio de arte grammatica; Donat, Ars grammatica) und Werken christlicher Autoren (Prudentius; Sedulius; Sedulius Scottus, De greca), ferner Kräuterglossare, eine medizinische Schrift und eine unvollständige astronomische Abhandlung. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 294
Pergament · 188 pp. · 19.5 x 18.0-18.2 cm · St. Gallen (?) · 9.-10. Jahrhundert
Bibelglossar

Lateinisch-lateinisches Bibelglossar, geschrieben in einer karolingischen Minuskelschrift um 900 vermutlich im Kloster St. Gallen. Mit zahlreichen Federproben zu Beginn und am Ende des Glossars. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 295
Pergament · II + 121 pp. · 21.7-22.0 x 15.5-16.0 cm · St. Gallen · 9./10. Jahrhundert
Bibelglossen; Hieronymus, Ad Marcellam de hebraicis nominibus

Sammelhandschrift mit zwei Bibelglossaren, einem Psalterglossar sowie einer Erklärung hebräischer und griechischer Namen, geschrieben um 900 im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 296
Pergament · 108 ff. · 20-20.2 x 15.1 cm · Mainz · um 850 / zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Canones der Mainzer Kirchenversammlung; Hieronymus, Kommentar zur Bibel; Isidor von Sevilla, Synonyma

Dreiteilige Sammelhandschrift mit Texten aus dem 9. Jahrhundert: 1) Canones der Mainzer Kirchenversammlung unter Hrabanus Maurus, 2) Bibelglossar, 3) Abschrift der Synonyma des Isidor von Sevilla. Teil 1 geschrieben wohl in Mainz (um 850), die anderen beiden Teile im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 299
Pergament · 336 pp. · 22.6 x 16 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Glossaria diversa

Zusammenstellung von Glossaren verschiedener Art: Bibelglossare, Glossare zu Texten von Kirchenvätern (etwa zum Brief des Hieronymus an Marcella oder zu den Evangelienhomilien von Papst Gregor dem Grossen). Einem lateinischen Wort aus dem jeweiligen Text folgt eine lateinische Erklärung oder eine volkssprachliche (alemannische) Übersetzung. Daneben enthält die Handschrift auch Sachglossare (etwa zu den Canones, zu Vögeln, Fischen, zur Medizin, zu Verwandtschaftsbezeichnungen). Mehrere Mönche des Klosters St. Gallen stellten diese Glossare, die zu den ältesten Zeugnissen der deutschen Sprache gehören, in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts zusammen. Die Pergamentblätter der vorderen Hälfte der Handschrift sind an den oberen Rändern mehrheitlich beschädigt. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 311
Pergament · 95 pp. · 26.7-26.9 x 18.7-18.8 cm · St. Gallen (?) · 11. Jahrhundert
Commentarius in Genesim et Leviticum

Abschrift eines anonymen Kommentars zum 1. und 2. Buch Mose. Der Codex entstand im 11. Jahrhundert, möglicherweise im Kloster St. Gallen. (sno)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 312
Pergament · 236 pp. · 18.2/18.3 x 26.3/26.5 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Remigius von Auxerre, Expositio in psalmos

Eine von nur drei erhaltenen Handschriften der „Version 1“ (Stegmüller, Nr. 7212) eines Kommentars des Remigius von Auxerre (841-908) zu den Psalmen (Expositio in psalmos), geschrieben im 12. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. beiden anderen Handschriften befinden sich in der Bibliothèque Municipale in Reims. Wie einer der beiden Codices in Reims überliefert die St. Galler Abschrift den Text nicht komplett; mit dem Kommentar von Psalm 114,6 endet die Handschrift. (smu)

Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 313
Pergament · 388 pp. · 29,2-29,4x 23,6-23,8 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Walahfridus Strabo, Commentarius in psalmos LXXVII-CL

Zweiter Teil des Psalmenkommentars „Expositio super psalmos“ – Psalmen 77 bis 150 - von Walahfrid Strabo (808/09-849), dem Reichenauer Gelehrten und Abt. Geschrieben im Kloster St. Gallen um das Jahr 1000. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 317
Pergament · 264 pp. · 29,7-29,8x 23,9-24,2 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Augustinus in psalmos I-LXXVI, et alia.

Abschrift des ersten Teils des Psalmenkommentars Expositio super psalmos von Walahfrid Strabo (808/09-849) zu den Psalmen 1 bis 76, geschrieben im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. Ausserdem Abschriften von zwei Hieronymus-Briefen (Brief Nr. 30: Ad Paulam; Brief Nr. 28: Ad Marcellam) (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 320
Pergament · 288 pp. · 30.3 x 20.2 cm · St. Gallen (?) · 12./13. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit homiletischen und historiographischen Werken

Lateinische Sammelhandschrift aus der Zeit zwischen 1150 und 1250, geschrieben in Süddeutschland, möglicherweise auch in St. Gallen. Der Band enthält (nicht ganz vollständig) die Predigten des Bernhard von Clairvaux zum alttestamentlichen Hohelied (Sermones super cantica canticorum), die Geschichte des 1. Kreuzzugs von Robert von Reims (Historia Hierosolimitana), das Werk De locis sanctis des irischen Gelehrten und Heiligen Adomnán von Iona († 704), eine Relatio über den Apostel Thomas sowie kurze Verse über die Teile des Stundengebets (Versus de horis canonicis) und Verse über die zehn Plagen Ägyptens (Versus de plagis Aegyptii). (smu)

Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 322
Pergament · 324 pp. · 30.5 x 24.5 cm · St. Gallen · 11. Jahrhundert
Haimo Autissiodorensis, Expositio in Isaiam

Vollständige Abschrift des Kommentars von Haimo von Auxerre (um 810-865/875) über das Buch Jesaia. Die Handschrift wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts neu gebunden und ist im Katalog der Stiftsbibliothek von 1461 erwähnt. Vermutlich ist sie eine Abschrift der ebenfalls ins 11. Jahrhundert zu datierenden Reichenauer Handschrift Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, Aug. Perg. LXV. (dor)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 330
Pergament · 266 pp. · 30.3-30.5 x 21.9-22.4 x cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhundert
Commentarius in epistolas Pauli ad Galathas, ad Ephesios etc.

Abschrift des Ambrosiasters (Kommentare eines Pseudo-Ambrosius zu den Briefen des Apostels Paulus), geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 333
Pergament · 552 pp. · 35.6 × 26.7 cm · Kloster St. Gallen (?) · 10.-11. Jahrhundert
Haimo von Auxerre, Sermones super epistolas et evangelia

Homiliar des Benediktinergelehrten Haimo von Auxerre (Haimo Autissiodorensis; † um 878). Stark gebrauchte Handschrift aus dem 10./11. Jahrhundert mit Randnotizen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. und mit ergänzten Blättern aus dem 12./13. Jahrhundert. (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 334
Pergament · 480 pp. · 39.5 x 25.5 cm · Nordfrankreich? · um 1200
Petrus Lombardus, Collectanea in epistolas Pauli

Die Handschrift enthält den Kommentar des Petrus Lombardus (1095/1100-1160) zu den Paulusbriefen (Collectanea in epistolas Pauli). Auf dem Rückenschild und auf p. 1/2 ist dieser fälschlich Petrus Tarentaise (später Papst Innozenz V.) zugeschrieben. Der Codex ist zweispaltig angelegt und bietet in der linken, oft sehr schmalen Spalte den Bibeltext, in der rechten in halb so hohen Zeilen den Kommentar. Am Rand stehen in Rot Verweise auf die von Petrus Lombardus herangezogenen Autoren. Zu Beginn jedes Briefs finden sich zwei Initialen (für Bibeltext und Kommentar) in Deckfarbenmalerei auf Goldgrund p. (3, 5, 116, 202, 249, 287, 316, 334/335, 351, 371, 402, 409, 412). Diese weisen Merkmale des sog. „channel style“ auf, der um 1200 beiderseits des Ärmelkanals verbreitet war. (sno)

Online seit: 23.09.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 338
Pergament · 798 pp. · 24.2 x 16 cm · St. Gallen · um 1050-1060
Computus, Breviarium, Graduale, Sakramentar

Liturgische Sammelhandschrift mit komputistischen Texten und Tabellen, einem Breviarium Missae mit den Anfängen der gesprochenen und gesungenen Messtexte zu den Heiligenfesten des Jahreskreises, einem mit Neumen versehenen Gradualteil sowie einem Sakramentar, illustriert mit einigen Miniaturen, geschaffen im Kloster St. Gallen um 850. Zwischen zwei Teilen auf Seite 304: althochdeutsches Glaubensbekenntnis und Beichte ("St. Galler Glauben und Beichte III") (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 339
Pergament · II + 650 pp. · 34.2 x 17.8 cm · St. Gallen · um 1000 / um 980
Kalendar, Graduale, Sakramentar

Mess-Antiphonar aus der Zeit um das Jahr 1000 mit Kalendar, Graduale (geschrieben und mit feinen Neumen versehen wohl vom Mönch Hartker), Ordo Missae und Sakramentar. Ein unschätzbares Monument der Musikgeschichte. (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 340
Pergament · I + 799 + I pp. · 24.5 x 17.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 11. Jahrhunderts
Kalendar, Graduale, Sakramentar

St. Galler Prachtsakramentar aus der Zeit von Abt Norpert von Stablo (1034-1072) zur feierlichen Pflege des Gottesdienstes. Mit Kalendarium, Graduale und Sakramentarium, illustriert unter anderem mit fünf ganzseitigen Miniaturen zu den wichtigsten Hochfesten des Kirchenjahres (Weihnachten, Kreuzigung, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten) von hoher Qualität. (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 341
Pergament · 738 pp. · 25.8 x 19.3 cm · St. Gallen · um 1070
Kalendar, Sakramentar

St. Galler Prachtsakramentar aus der Zeit von Abt Norpert von Stablo (1034-1072) zur feierlichen Pflege des Gottesdienstes mit Kalendarium (Verzeichnis der wichtigsten Heiligenfeste), einer Liste der Anfänge der gesungenen und gesprochenen Messtexte an den wichtigsten Heiligenfesten) und dem eigentlichen Sakramentarium, letzteres illustriert mit vier glanzvollen ganzseitigen Miniaturen, zwei Initienseiten und zahllosen kleinen Initialen (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 342
Pergament · 844 pp. · 23.5 x 17.5 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert / 11. Jahrhundert
Kalendar, Lektionar, Graduale, Sakramentar

Ältestes vollständig erhaltenes St. Galler Graduale. Die verschiedenen Teile der Handschrift stammen aus unterschiedlichen Zeitepochen. Mit einer Vielzahl von Initialen und mehreren Federzeichnungen (vor allem im Sakramentar-Teil) illustriert (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 343
Pergament · 780 pp. · 28 x 18.7-19.2 cm · St. Gallen · 11. Jahrhundert / 14. Jahrhundert
Plenarmissale (Kalendar, Sequentiar, Graduale, Sakramentar, Lektionar)

Das in St. Gallen entstandene Plenarmissale, das alle Gesänge und Gebete der Messe enthält, besteht aus den folgenden, teils im 11., teils im 14. Jahrhundert geschriebenen Teilen: Liturgischer Kalendar; Sequenzen (ohne Melodien); Graduale; Messen (mit Gebeten, Lesungen und Propriumsgesängen); Canon missae; Sakramentar; Lektionar. Auf p. 232 (gegenüber dem Te igitur) findet sich ein ganzseitiges Kreuzigungsbild mit zwei knienden Mönchen. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 344
Pergament · 182 pp. · 27.5 x 19.5 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Missale

Missale mit nicht neumierten Sequenzen des Notker Balbulus (S. 1-14), Kalendarium (S. 15-20), Sakramentar (S. 21-81) – beginnend S. 21 mit schöner M-Initiale (rot konturierte Ranke auf blauem und grünem Grund), ab S. 22 Messkanon mit Te igitur-Initiale mit Kreuzigung – und am Schluss unvollständigem Rituale (S. 81-182). (dor)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 347
Pergament · 550 pp. · 22,7 x 16,5 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Lectiones. Psalterium.

Lektionar aus dem Kloster St. Gallen mit zahlreichen Predigten von Kirchenvätern zu verschiedenen Evangelienlesungen, geschrieben von mehreren Händen im 10. Jahrhundert in St. Gallen. Der kaum erforschte Band enthält ebenfalls Benediktionen und Orationen. Hinten angefügt (in kleinerer Schrift und zweispaltig) ein Psalterium. Die Handschrift wurde durch den intensiven Gebrauch stark schmutzig und weist vereinzelt auch Ergänzungen und Nachträge aus dem 11. und 12. Jahrhundert auf. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 348
Pergament · 376 pp. · 23 x 14.5 cm · Chur · um 800
Gelasianisches Remedius-Sakramentar

Das nicht ganz vollständig erhaltene gelasianische Remedius-Sakramentar, geschaffen um 800 zur Zeit des Churer Bischof Remedius in Chur, einer der wichtigsten liturgischen Textzeugen aus jener Zeit mit den Gebeten des Bischofs oder des Priesters in der Messe und bei der Sakramentenspendung, zugleich auch eines der Hauptwerke der rätischen Schriftkultur im karolingischen Zeitalter und geschmückt mit zahlreichen phantasievollen, noch von irischen Vorbildern beeinflussten Initialen. Schon um 850 im Kloster St. Gallen nachweisbar. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 349
Pergament · 124 pp. · 23 x 13.5-14 cm · St. Gallen (?) · 8. Jahrhundert
Orationes; Statuta Liturgica et Monastica

Liturgische Sammelhandschrift mit dem ältesten erhaltenen Beispiel eines Kollektars (enthält die beim feierlichen Chorgebet benötigten Orationen) und verschiedenen Statuta liturgica et monastica, geschrieben in einer alemannischen Minuskelschrift in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen (oder sicher in der Bodenseegegend). (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 350
Pergament · 58 pp. · 22.5 x 14.5 cm · Chur (?) · 8.-9. Jahrhundert
Sacramentarium Gelasianum

Liturgiewissenschaftlich bedeutsames Sakramentar-Fragment rätischer Provenienz (Sacramentarium Gelasianum), geschrieben gegen Ende des 8. Jahrhunderts in Chur, kurze Zeit später schon im Kloster St. Gallen nachweisbar. Die Handschrift ist eng verwandt mit dem ebenfalls rätischen Sacramentarium Gelasianum von Codex 348. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 354
Pergament · 178 pp. · 18.5 × 13.4 cm · Kloster St. Gallen · 11. Jahrhundert
Mess-Ordo

Praeparatio ad missam (S. 2-63) und Benedictiones (S. 66-177), geschrieben von einer einzigen Hand. Die schmucklos gestaltete liturgische Handschrift weist kaum Korrekturen oder spätere Ergänzungen auf und zeigt leichte Gebrauchsspuren. (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 356
Pergament · 237 pp. · 36.5 x 26.1 cm · St. Gallen · 1463-1491
Missale

Pontifikal-Messbuch des St. Galler Abts Ulrich Rösch (1463-1491). Die Handschrift besteht aus zwei Teilen; der erste (p. 5-102) wurde vom Wiblinger Konventualen Simon Rösch geschrieben, der zweite (p. 103-236) wurde möglicherweise erst nach dem Tod von Abt Ulrich Rösch ergänzt. Lediglich die Präfationen (p. 83-102) sind mit Melodien in Hufnagelnotation auf 5 Linien versehen. Mit dem Wappen des Abts (p. 5), einem Kanonbild mit den vier Evangelistensymbolen in Medaillons (p. 70). Auf einigen Seiten Buchschmuck in Form von Randbordüren und Initialen, teils mit Blattgold. (sno)

Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 357
Pergament · 361 pp. · 37-37.5 x 26 cm · St. Gallen · 1555
Missale

Das Pontifikal-Messbuch des St. Galler Abtes Diethelm Blarer (1530-1564) - die schönste Handschrift der Schweiz aus dem 16. Jahrhundert (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 359
Pergament · 178 pp. · 28 x 12.5 cm · St. Gallen · um 922-925
Cantatorium

Das so genannte St. Galler Cantatorium, die älteste vollständig erhaltene Musikhandschrift der Welt mit der mittelalterlichen Notation der Neumen. Enthält die solistisch vorgetragenen Gesänge der Messe und bildet eine der Hauptquellen für die Rekonstruktion des gregorianischen Messgesangs. Geschrieben und mit feinen Neumen versehen im Kloster St. Gallen zwischen 922 und 926. Eingebunden in einen Holzkasten mit (vorne) einer Elfenbein-Tafel, die um 500 wohl in Byzanz geschaffen wurde und Szenen aus dem Kampf des Dionysos gegen die Inder zeigt. Die Elfenbeintafel stammt aus dem Besitz von Kaiser Karl dem Grossen. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 360
Pergament · 34 pp. · 25.5 x 8 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Hymni (XXVII) Sangallenses in processionibus

St. Galler Processionale aus der Zeit um 1150, mitgeführt bei Prozessionen, sowohl im Klosterbezirk selbst als auch auf dem Gebiet der heutigen Stadt St. Gallen, und zum Schutz vor der Unbill der Witterung in ein längliches hölzernes Buchkästchen eingebunden. Enthält die anlässlich dieser Prozessionen gesungenen Hymnen und Litaneien, meist von St. Galler Mönchen des 9. und 10. Jahrhunderts gedichtet, mit Neumierung versehen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 361
Pergament · 142 pp. · 29.5-30 x 19.5 cm · erste Hälfte des 12. Jahrhunderts
Graduale

St. Galler Graduale aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Enthält in sorgfältiger Notation und illustriert mit einigen kunstvollen Initialen die solistisch vorgetragenen Gesänge des Gottesdienstes. Vorne ein Kalendar mit nekrologischen Notizen aus dem Kloster St. Gallen zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert sowie an den unteren Rändern ein Verzeichnis der stiftsanktgallischen Reliquien des 14. Jahrhunderts (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 363
Papier · 335 pp. · 30.5 x 21.5 cm · Dominikanerinnenkloster St. Gallen (Elisabeth Muntprat) · 1483
Plenar aus dem Dominikanerinnenkloster St. Gallen

Deutschsprachige Epistel- und Evangelienlesungen gemäss dem Kirchenjahr (Proprium de tempore; Proprium de sanctis und Commune sanctorum) aus dem Dominikanerinnenkloster St. Katharina in St. Gallen, kopiert ab einer Vorlage aus dem Nürnberger Katharinenkloster im Jahr 1483 durch Elisabeth Muntprat, eine der fleissigsten Schreiberinnen dieses Frauenkonvents. Die Texte in der Handschrift wurden bei der Tischlesung der Dominikanerinnen vorgelesen. Die Handschrift, in die einzelne kolorierte Holzschnitte eingeklebt wurden, gelangte um 1780 in die Klosterbibliothek von St. Gallen. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 365
Pergament · 376 pp. · 28-28.4 x 18-18.4 cm · Anfang des 9. Jahrhunderts
Lectionarium plenarium

Die schmucklose, vermutlich nicht in St. Gallen entstandene Handschrift ist ein Doppellektionar oder Lectionarium plenarium sive „Comes duplex“. Das Lektionar folgt der stadtrömischen Perikopenpraxis und enthält alle Lesungen für die Messe (Altes Testament/Apostelgeschichte, Briefe und Evangelien). Es beginnt mit Weihnachten, ist allerdings am Anfang defekt. (sno)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 367
Pergament · 254 pp. · 34.5 x 22.5 cm · Reichenau · zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
Evangelistar

Gemäss neuen Untersuchungen soll das sogenannte Wolfcoz-Evangelistar - ein frühes Meisterwerk aus dem zweiten Viertel des 9. Jahrhunderts - nicht im Kloster St. Gallen, sondern unter Bibliothekar Reginbert im Reichenauer Skriptorium entstanden sein. Paläographische Studien einerseits sowie nachgetragene Perikopen zu den Reichenauer Heiligen Georg, Markus und Pancratius (S. 201-219) führten zu dieser neuen Erkenntnis. (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 368
Pergament · 108 ff. · 33-33.5 x 25.5 cm · 15. Jahrhundert
Evangelienlesungen

Evangelistar, für einen unbekannten Auftraggeber geschaffen um 1470/80 wahrscheinlich in der Werkstatt des Konstanzer Malers Rudolf Stahel. Enthält lateinische Evangelienlesungen zu den wichtigsten Hochfesten des Kirchenjahres. Illustriert durch mindestens zwei Künstler mit 21 ganzseitigen Bildern zu den vier Evangelistensymbolen und zu den wichtigsten Festtagen des Jahres. 1658 vom Hofbeamten Fidel von Thurn dem Abt Gallus Alt (1654-1687) geschenkt und von einem Buchmaler mit deren Wappen versehen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 369
Pergament · 83 pp. · 38 x 26.5-27 cm · Augsburg · 16. Jahrhundert
Canon missae

Messkanon für den Augsburger Bischof Marquard von Berg (1575-1591), mit einer Wappenseite, einer ganzseitigen Miniatur, vielen figürlichen Szenen zu den Hochfesten des Kirchenjahres am unteren Rand und kunstvoller Blumen- und Blütenornamentik opulent illuminiert wahrscheinlich vom Nürnberger Buchmaler Sebastian Glockendon dem Jüngeren. Die Handschrift kam im Dreissigjährigen Krieg in den Besitz von Soldaten, wurde später dem St. Galler Mönch und Statthalter in Wil, Bernhard Hartmann, verkauft und von diesem 1641 dem St. Galler Fürstabt Pius Reher (1630-1654) geschenkt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 371
Pergament · II + 320 pp. · 25.5 x 18.5 cm · St. Gallen (wahrscheinlich) · drittes Viertel des 11. Jahrhunderts
Epistolar

Epistolar mit Provenienz Reichenau/St. Gallen, illustriert mit einem Autorenbild (Paulus) und fünf christologischen Miniaturen aus dem dritten Viertel des 11. Jahrhunderts (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 374
Pergament · 845 pp. · 21 x 16 cm · St. Gallen · Mitte des 11. Jahrhunderts
Graduale u. Lektionar mit Episteln u. Evangelien

Prachthandschrift für den feierlichen Gottesdienst im Kloster St. Gallen, geschrieben und mit zahlreichen Initialen illustriert um die Mitte des 11. Jahrhunderts. Enthält einen mit Neumen versehenen Gradualteil sowie ein Lektionar mit den für den Gottesdienst vorgesehenen Lesungen rund ums Kirchenjahr. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 375
Pergament · 332 pp. · 21.4 x 15.6 cm · St. Gallen · um 1135
Messgesangbuch

Ein St. Galler Messgesangbuch aus dem 12. Jahrhundert mit zwei Illustrationen des Mönchs Luitherus (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 376
Pergament · 436 pp. · 26.3 x 18.5 cm · St. Gallen · Mitte des 11. Jahrhunderts
Kalendar, Computus, Tropar, Graduale, Sequentiar

Prachthandschrift für den feierlichen Messgottesdienst im Kloster St. Gallen um 1050/70, mit den Sequenzen des St. Galler Mönchs Notker des Stammlers (gest. 912) (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 378
Pergament · I + 400 + I pp. · 18.8 x 12.5 cm · St. Gallen · um 1050-1060
Kalendar, Computus, Tropar, Sequentiar

Kleinformatige Musikhandschrift aus dem Kloster St. Gallen mit Kalendar, Computus, Tropar, Sequentiar, Antiphonen, Offertoria, Tractus aus der Mitte des 11. Jahrhunderts sowie einem Anhang mit Sequenzen aus dem 13. Jahrhundert (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 380
Pergament · 390 pp. · 17.8 x 9 cm · St. Gallen · um 1050-1060
Kalendar, Computus, Tropar, Sequentiar

Kleinformatige Musikhandschrift aus der Mitte des 11. Jahrhunderts mit einem (unvollständigen) Kalendar, Komputus-Tabellen, Tropar und Sequentiar in gepflegter Schrift mit zartesten Neumen (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 381
Pergament · 500 pp. · 14.5 x 11.5 cm · St. Gallen · um 930
Versicularium, Hymnar, Tropar, Sequentiar

Versicularium, Hymnar, Tropar und Sequentiar aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben und mit Neumen versehen um 930 möglicherweise von einem Mönch namens Salomon. Die kleinformatige und schmucklose Handschrift enthält das sanktgallische Repertoire der im Galluskloster gesungenen liturgischen Gesänge mit Dichtungen u.a. der St. Galler Mönche Notker Balbulus, Tuotilo, Ratpert, Waltram oder Ekkehart I. und zählt weltweit zu den bedeutendsten Musikdenkmälern des frühen Mittelalters. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 382
Pergament · 270 pp. · 18-18.5 x 12.5-13 cm · St. Gallen · 11. Jahrhundert (bis ca. 1400)
Tropar, Versicularium, Sequentiar

Unvollständig erhaltene Musikhandschrift aus dem 11. Jahrhundert, geschrieben im Kloster St. Gallen, mit eingefügten Zusatz- und angehängten Nachtragsblättern bis ungefähr 1400. Enthält ein Tropar, ein Versicularium und ein Sequentiar. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 383
Pergament · 176 pp. · 16.5-17 x 11.5 cm · Lausanne, wahrscheinlich an der Kathedrale von Lausanne · vor 1250
Sequentiae. Hymni

Tropar und Sequentiar in punktähnlicher Quadratnotation mit kunstvoller ein- und mehrstimmiger Musik aus dem grossen Repertoire der Pariser Notre-Dame-Schule. Geschrieben vor 1250 in der Westschweiz, wahrscheinlich an der Kathedrale von Lausanne und vermutlich bereits um 1300 nach St. Gallen gebracht. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 384
Pergament · 508 pp. · 21 x 14.5 cm · 13.-15. Jahrhundert
Breviarium

Breviarium, bestehend aus mehreren Teilen: 1) Capitula und orationes für die Zeit vom 1. Advent bis zur Pfingstoktav sowie für Sonntage und Wochentage (p. 348). 2) Proprium de tempore (mit Lesungen, Gebeten, Predigtauszügen, Antiphonen, Responsorien und Hymnen), für die Zeit vom 1. Advent bis zum Samstag nach Pfingsten (p. 49280). Die Antiphonen und Responsorien sind mit Neumen versehen. 3) Proprium de sanctis (p. 281419), die Gesänge hier ohne Neumen. Es beginnt mit dem hl. Andreas (30. November) und endet mit der hl. Petronella (31. Mai). 4) Proprium für Ostern bis zum zweiten Sonntag nach der Osteroktav (p. 421466). 5) Responsorien und Antiphonen De sanctis in pascali tempore (p. 466468). 6) Lectiones per totam ebdomadam für Wochentage der dritten und vierten Woche nach der Osteroktav (p. 469484). 7) Capitula für Nokturnen, Sext und Non in der Osterzeit (p. 485). 8) Orationes für Nokturnen, Sext und Non an Wochentagen usque ad ascensionem Domini (p. 486487). 9) Capitula und orationes für Vespern, Laudes und Sext für den ersten bis vierten Sonntag nach der Osteroktav (p. 488489). 10) Hymnen (und Sequenz Cantemus cuncti melodum, p. 504) (p. 502504 und 506). Die Teile 1–3 wurden zum grössten Teil im 13. Jahrhundert geschrieben (mit zahlreichen Nachträgen und Korrekturen auf Rasur bis ins 15. Jahrhundert). Teile 4–6 stammen aus dem 14. Jahrhundert, Teile 7–10 aus dem 15. Jahrhundert. Spätestens seit dem 15. Jahrhundert (vielleicht 1450, vgl. p. 1) im Besitz des Klosters St. Gallen. (sno)

Online seit: 17.03.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 387
Pergament · 984 pp. · 24.5-25 x 16-16.5 cm · St. Gallen · zweites Viertel des 11. Jahrhunderts (Nachträge bis ins 14. Jahrhundert)
Breviar, Sommerteil (mit Neumen)

Sommerteil (Karsamstag bis Ende des Kirchenjahres) eines im Kloster St. Gallen zwischen 1022 und 1047 geschriebenen Breviariums (mit Lesungen, Gebeten, Predigtauszügen, Antiphonen, Responsorien und Hymnen für das Stundengebet der Mönche), mit Nachträgen bis ins 14. Jahrhundert. Die Gesänge sind mit Neumen versehen. Einleitend ein Fragment einer Predigtsammlung, ein Kalendar sowie komputistische Texte und Tabellen. Der dazugehörige Winterteil dieses Breviariums findet sich in Cod. Sang. 413. Gehört zu den ältesten aus St. Gallen überlieferten Breviarien. (sno)

Online seit: 04.11.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 388
Pergament · 498 pp. · 25-25.5 x 15.5-16 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert, (Nachträge bis ins späte 14. Jahrhundert)
Antiphonar

St. Galler Antiphonar für das Stundengebet der Mönche aus dem 12. Jahrhundert, mit Nachträgen bis ins späte 14. Jahrhundert. Illustriert mit mehreren Initialen und (zu Beginn) einer Miniatur des gekreuzigten Christus mit Maria und Johannes. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 389
Pergament · 422 pp. · 25-26 x 19-20 cm · St. Gallen · letztes Drittel des 13. Jahrhunderts
Antiphonar

Antiphonar aus dem 13. Jahrhundert mit den Gesängen für das Stundengebet der Mönche. Die Melodien sind in linienlosen Neumen notiert. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Kopie von Cod. Sang. 390/391 (Hartker-Antiphonar), vermehrt um die nach Fertigstellung des Hartker-Antiphonars eingeführten Feste. (sno)

Online seit: 19.12.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 390
Pergament · 194 pp. · 22 x 16.5 cm · St. Gallen · um 990-1000
Antiphonarium officii

Winterteil des so genannten Hartker-Antiphonars: Gesänge der St. Galler Mönche während des Stundengebets, geschrieben und mit feinsten Neumen versehen vom St. Galler Mönch und Reklusen Hartker: Graphisches Meisterwerk in Schrift, Neumen und Initialzeichnung. Wichtigste aller mittelalterlicher Choralhandschriften mit vier herausragenden kolorierten Federzeichnungen (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 391
Pergament · 264 pp. · 22 x 16.5 cm · St. Gallen · um 990-1000
Antiphonarium officii

Sommerteil des so genannten Hartker-Antiphonars: Gesänge der St. Galler Mönche während des Stundengebets, geschrieben und mit feinsten Neumen versehen vom St. Galler Mönch und Reklusen Hartker: Graphisches Meisterwerk in Schrift, Neumen und Initialzeichnung. Wichtigste aller mittelalterlicher Choralhandschriften mit zwei herausragenden kolorierten Federzeichnungen (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 392
Papier · 153 (150) pp. · 19.2 x 13.6-14 cm · St. Gallen (?) · 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit geistlich-liturgischer Musik

Die Handschrift enthält hauptsächlich Gesänge für das Stundengebet (Responsorien und Antiphonen), ferner einige Gesänge des Messordinariums (teils tropiert), Hymnen und Sequenzen sowie geistliche Lieder in lateinischer und deutscher Sprache. Insgesamt sechs Lieder (p. 87-89, 103f., 107f.) sind zwei- oder dreistimmig, wobei die Stimmen nicht untereinander, sondern hintereinander notiert sind. Die geistlichen Lieder sind in Mensuralnotation geschrieben, die übrigen liturgischen Stücke in deutscher Choralnotation (Hufnagelnotation) auf Linien. (sno)

Online seit: 19.12.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 393
Pergament · 264 pp. · 20.5-21 x 16-16.5 cm · St. Gallen · um 1010-1060
Sammelhandschrift - Dichtungen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. (Autograph)

Der "Liber Benedictionum" Ekkeharts IV.: Sammlung der von ihm persönlich wohl noch zu seiner Zeit als Klosterschüler angelegte und immer wieder, bis an sein Lebensende, überarbeiteten poetischen Dichtungen. Vollständig von Ekkehart IV. geschrieben, eines der wenigen bekannten Autographen aus dem frühen Mittelalter, ca. 1010-1060. Enthält unter anderem "Benedictiones super lectores per circulum anni" (Dichtungen über die einzelnen Festtage des Jahres), die "Benedictiones ad mensas" (Segnungen über verschiedene Speisen und Getränke), die "Versus ad picturas domus domini Mogontinae" (Verse über das geplante Bildprogramm im Dom von Mainz), Verse zum (geplanten) Bildprogramm im Kreuzgang (?) des Klosters St. Gallen ("Versus ad picturas claustri sancti Galli") oder die lateinische Übersetzung des althochdeutschen Gallusliedes von Ratpert (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 394
Pergament · 346 pp. · 23.5 x 16.4 cm · Kloster St. Gallen · zweites/drittes Viertel des 11. Jahrhunderts
Kalendar, Liste der Äbte des Klosters St. Gallen, Regula S. Benedicti, Rituale.

Kalendar, Liste der Äbte des Klosters St. Gallen, Regula S. Benedicti, Rituale. Die Handschrift enthält: S. 1-17 ein Kalendar (geschrieben vermutlich vor 1047: Wiborada, kanonisiert 1047, ist von einer Hand des 13. Jahrhunderts nachgetragen); S. 17-19 eine Liste der Äbte des Klosters St. Gallen (von 1. Hand bis Nortpert, 1034-1072, Nachträge von drei weiteren Händen bis zu Berchtold von Falkenstein, 1244-1272); S. 22-162: Benediktsregel; S. 162-163 Auszug aus dem Buch der Sprüche (Prv 30, 18ff.); S. 165-345 Rituale: Benediktionen, Exorzismen, Ordo ad monachos faciendos, Anleitungen für Busse, Krankenbesuch, Krankensalbung, Begleitung von Sterbenden (Obsequium circa morientes), Totenoffizium (die Antiphonen und Responsorien darin mit Neumen). (sno)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 395
Pergament · 156 pp. · 21.7 × 15.5 cm · Kloster St. Gallen · erste Hälfte des 11. Jahrhunderts
Benedictionale aus dem Kloster St. Gallen

Unvollständig erhaltenes Benedictionale, auf starkes Pergament geschrieben im Kloster St. Gallen in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Der Band enthält Gebete und Segenssprüche für verschiedenste liturgische Handlungen, beispielsweise für die Segnung des Messkelchs, für die Segnung von Salz und Wasser zur Vertreibung eines Dämons, zur Weihe von Mönchen und Weltpriestern, zur Segnung von Pflanzen am Tag Mariä Himmelfahrt etc. Die Handschrift enthält an drei Stellen (p. 23-26, p. 65-66, p. 90-94) Litaneien, in denen auch die Namen von St. Galler Heiligen zu finden sind. In der Handschrift, in dem vor der Paginierung um 1780 an fünf Stellen Blätter herausgeschnitten wurden, finden sich Benutzerspuren bis ins 15. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 397
Pergament · 148 pp. · 21 x 16 cm · St. Gallen · Mitte des 9. Jahrhunderts
Persönliches Handbuch (Vademecum) des St. Galler Abtes Grimald (Abt 841-872)

Persönliches Handbuch (Vademecum) des St. Galler Abtes Grimald (Abt 841-872). Sammelhandschrift mit einer Vielzahl von Eintragungen poetischen, liturgischen, komputistischen, naturwissenschaftlichen und historischen Inhalts, unter anderem mit einem Kalendar, einem Horologium, Worterklärungen und Definitionen aus verschiedenen Wissensgebieten, den Namen der Nymphen und der Musen oder einem Provinzenverzeichnis Galliens. Rund 40 verschiedene Schreiber brachten in dieser Handschrift Texte an. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 398
Pergament · 220 pp. · 21.5-22 x 16 cm · Mainz · um das Jahr 1000
Benedictiones episcopales

Benedictionale aus dem Bistum Mainz, geschrieben und mit gegen 200 Initialen in Gold sowie einer ganzseitigen Miniatur von Christus als Heil der Welt geschmückt zur Zeit von Erzbischof Willigis (975-1011) um das Jahr 1000. Zu einem unbekannten Zeitpunkt ins Kloster St. Gallen gelangt (ältester Beleg: um 1600 in St. Gallen). Enthält, geordnet nach dem Kirchenjahr, die Segensgebete, die der Bischof zu singen hatte. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 399
Pergament · 176 pp. · 26 x 17 cm · Bayern (?) · 12. Jahrhundert
Pontificale Romanum

Das Pontificale enthält die Riten liturgischer Handlungen des Bischofs, u. a. für die Vornahme der Tonsur, für die Ordination der niederen Weihegrade (Cantor, Lector etc.), der höheren Weihegrade (Diakon, Priester, Bischof), für die Weihe von Äbten, Äbtissinnen und Nonnen, die Kirchweihe, Friedhofsweihe und die Weihe liturgischer Geräte. Einige Incipits liturgischer Gesänge sind mit adiastematischen Neumen versehen. Auf p. 110/111 stehen am Rand zwei griechische und ein lateinisches Majuskelalphabet; sie sind Teil des Ritus für die Kirchweihe. Die in der Litanei auf p. 98100 genannten Heiligen (u. a. Korbinian, Ulrich, Walburga) lassen an Herkunft aus einer bayerischen Diözese denken. (sno)

Online seit: 25.06.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 402
Pergament · 420 pp. · 20 x 15 cm · 14. Jahrhundert
Breviarium Romanum dominicale et feriale

Stundenbuch, geschaffen für ein unbekanntes Frauenkloster im Bistum Basel: hervorragendes Zeugnis frühgotischer Buchkunst. Mit Kalendar, 14 ganzseitigen Miniaturen zum Leben Christi und Mariens, einem Psalterium, den Cantica und einer Allerheiligenlitanei (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 403
Pergament · 638 pp. · 24 x 13.8 cm · Kloster Disentis · 1150/1200
Breviar des 12. Jahrhunderts aus dem Kloster Disentis

Liturgische Sammelhandschrift aus dem Kloster Disentis, geschrieben in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, eher gegen 1200. Der Band enthält der Reihe nach ein Kalendar (S. 2-13), ein Psalterium (S. 15-90) und ein Hymnar (S. 91-110), ein (gemischtes) Capitulare und Collectarium (S. 116-186) sowie Antiphonar, Lektionar und Homiliar (S. 203-638). Buchkünstlerische Höhepunkte der Handschrift sind die B-Initiale zu Beginn des Psalteriums (S. 15) und ein Kreuzigungsbild (S. 89). Das Breviarium ist eine von ganz wenigen mittelalterlichen Handschriften aus dem Kloster Disentis, die heute noch erhalten sind. Um 1300 gelangte die Handschrift nach Kempten; im 15. Jahrhundert befand sich das Disentiser Breviarium bereits in der Klosterbibliothek von St. Gallen. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 406
Papier · 617 pp. · 24.5 x 17 cm · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Brevier

Das Brevier aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts enthält neben verschiedenen Offizien das Proprium de sanctis in zwei Teilen, den Text In dedicatione ecclesiae, eine kleine Predigtsammlung zum Kirchweihfest (Richard von St. Viktor, Augustinus, Eusebius ‹Gallicanus› und Bernhard von Clairvaux) sowie das Glaubensbekenntnis. Geschrieben wurde die Handschrift von Cordula von Schönau, Dominikanerin im Kloster St. Katharina in St. Gallen, deren Hand sich auch im Codex Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 3, findet. (fas)

Online seit: 21.12.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 412
Pergament · 782 pp. · 20.5 x 15.5 cm · St. Gallen · 13. Jahrhundert
Matutinale des 13. Jahrhunderts aus dem Kloster St. Gallen

Breviarium mit den nächtlichen Lesungen zur Matutin (lectiones matutinales) beim Stundengebet der St. Galler Mönche. Mit den Lesungen De tempore (zu den grossen Festkreisen Weihnachten, Ostern und Pfingsten, beginnend mit dem 1. Adventssonntag), und den Lesungen De sanctis (an Heiligenfesten). (smu)

Online seit: 19.12.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 413
Pergament · 702 pp. · 25.8 x 17.5 cm · St. Gallen · zweites Viertel des 11. Jahrhunderts
Breviar (Winterteil)

Winterteil (1. Adventssonntag bis Karsamstag) eines im Kloster St. Gallen zwischen 1034 und 1047 geschriebenen Breviariums (mit Lesungen und Gesängen im Stundengebet der Mönche), mit Nachträgen bis ins 14. Jahrhundert. Einleitend ein Kalendar sowie komputistische Tabellen. Der dazugehörige Sommerteil dieses Breviariums findet sich in Cod. Sang. 387. Gehört zu den ältesten aus St. Gallen überlieferten Breviarien. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 414
Pergament · 666 pp. · 27.0 x 20.0 cm · St. Gallen · um 1030, (Nachträge bis ins 14. Jahrhundert)
Breviar (Winterteil)

Winterteil (1. Adventssonntag bis Karsamstag) eines Breviariums für das Stundengebet der St. Galler Mönche, geschrieben um 1030 mit Nachträgen bis ins 14. Jahrhundert. Enthält neben einem grossen Lektionar- und dem Antiphonarteil auch ein Kalendar und komputistische Tabellen. Gehört zu den ältesten aus St. Gallen überlieferten Breviarien. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 422
Pergament · 248 pp. · 26.8 x 18 cm · St. Gallen · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
St. Galler Lektionar und Homiliar

Lektionar und Homiliar für die Zeit von Pfingsten bis zum letzten Sonntag nach Pfingsten, geschrieben von mehreren sorgfältig arbeitenden Händen in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 423
Pergament · 440 pp. · 27 x 20.5 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Lectionarium homiliarum

Sommerteil eines Lectionarium officii mit den Lesungen für das Chorgebet, geschrieben im 10. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 424
Pergament · 636 pp. · 29-29.5 x 21 cm · St. Gallen · Mitte des 9. Jahrhunderts
Expositio libri comitis

Nicht ganz vollständige Abschrift der Expositio libri comitis, einer Auslegung der Epistel- und Evangelienlesungen im Kirchenjahr, verfasst vom Benediktinermönch Smaragdus von St- Mihiel (bei Verdun; † um 840), geschrieben um die Mitte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 425
Pergament · 181 pp. · 29.8 x 20.8 cm · St. Gallen (?) · 10.-11. Jahrhundert
Lectionarium homiliarum

Lektionar für die Zeit von Weihnachten bis zum 2. Fastensonntag, mit 32 Homilien (Predigten) an Sonn- und Festtagen, verfasst meist von Kirchenvätern (u.a. Ambrosius, Augustinus, Beda Venerabilis, Fulgentius, Leo der Grosse), geschrieben wahrscheinlich im Kloster St. Gallen im 10. oder frühen 11. Jahrhundert. Ein Schreibername "Egilolfus" findet sich – später hinzugefügt – auf Seite 85 der Handschrift. Die ersten Seiten der Handschrift sind in starkem Masse defekt und haben unter Feuchtigkeit gelitten. Der Text bricht auf Seite 177 im Tractatus 97 von Leo dem Grossen ab. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 426
Pergament · 290 pp. · 28-28.5 x 18 cm · 9. Jahrhundert
Liber scintillarum

Abschrift des Liber scintillarum, verfasst um 730 vom Mönch Defensor von Ligugé (bei Poitiers), geschrieben im 9. Jahrhundert nicht im Kloster St. Gallen. Der aus 81 Kapiteln bestehende Liber scintillarum ist ein Florilegium von Sentenzen und Sprüchen von Gott und Heiligen, die der Bibel und den Schriften der Kirchenväter entnommen sind. Im hinteren Teil Fragmente von Lesungen im Stundengebet der Mönche (Lectiones) und von Sinnsprüchen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 428
Pergament · 338 pp. · 33.5 x 24.2 cm · Kloster St. Gallen · 11./12. Jahrhundert
Lectiones nocturnales

Lektionar. Der 1. Teil, geschrieben im 11. Jahrhundert, enthält die Lesungen für die Nokturnen der Matutin (für das gesamte Kirchenjahr, beginnend mit dem 1. Advent; zunächst de tempore, dann de sanctis). Die Schriftlesungen aus den Evangelien sind nur durch kurze Textincipits angedeutet und werden ergänzt durch Homilien vor allem der Kirchenväter (u. a. Origenes, Beda Venerabilis, Gregor d. Gr.). Ab S. 184 ein 2. Teil, geschrieben im 12. Jahrhundert, mit Lesungen aus Altem und Neuem Testament für Wochentage und Festtage im Jahreskreis. Die Handschrift enthält einige mehrzeilige Initialen, darunter auf S. 12 eine figürliche Initiale mit einem tierischen Mischwesen. (sno)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 430
Pergament · 635 pp. · 43.5 x 33 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Winterteil)

Mit 105 Predigten vom 1. Adventsonntag Ende November/Anfang Dezember bis zum Fest Mariä Verkündigung am 25. März (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 431
Pergament · 322 pp. · 43 x 32 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Winterteil)

Mit 60 Predigten für die Fastenzeit und die Karwoche (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 432
Pergament · 542 pp. · 43 x 30 cm · St. Gallen · zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Sommerteil)

Mit 146 Predigten von Ostern bis zum letzten Sonntag nach Pfingsten (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 433
Pergament · 706 pp. · 41 x 30 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Proprium de sanctis)

Prachthandschrift mit einer Vielzahl von herausragenden, ausgewogen komponierten Initialen und einem exzellenten Dedikationsbild (mit dem heiligen Augustinus). Enthält hauptsächlich Predigten für die grossen Heiligenfeste (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 434
Pergament · 340 pp. · 41 x 31 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Sommerteil, Sonntage nach Pfingsten)

Mit Predigten für die Sonntage nach Pfingsten (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 435
Pergament · 588 pp. · 36.5-37 x 27.5 cm · Chelles (Paris) · um 810
Expositio libri comitis

Nicht ganz vollständige Abschrift der Expositio libri comitis, einer Auslegung der Epistel- und Evangelienlesungen rund ums Kirchenjahr, verfasst vom Benediktinermönch Smaragdus von St- Mihiel (bei Verdun; † um 840). Die Abschrift aus dem Frauenkloster Chelles bei Paris stammt aus der Zeit um 810 und ist die älteste, die erhalten geblieben ist. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 437
Pergament · 295 (296) pp. · 37 x 25.5 cm · Ittingen · erstes Hälfte des 13. Jahrhunderts
Matutinlektionar und Antiphonar

Der im 13. Jahrhundert geschriebene Codex enthält ein Matutinlektionar für Heiligenfeste und ein Antiphonar für das ganze Kirchenjahr. Das Antiphonar trägt die Überschrift In nomine domini incipiunt antiphone secundum morem Marbacensis ecclesie. Dennoch handelt es sich wohl nicht um eine Handschrift aus dem Reformstift Marbach im Elsass. Aufgrund der Offizien, die auf Verbindung zu St. Gallen hinweisen, ist eher eine Enstehung im Chorherrenstift St. Laurentius in Ittingen anzunehmen, das im Besitz des Klosters St. Gallen war, aber den Marbacher Consuetudines folgte. Das Vorsatzblatt (p. 2/1) enthält einen grossen Teil des Gallus-Offiziums, vermutlich aus einer Handschrift des 10./11. Jahrhunderts. Sowohl Lesungen als auch Gesänge (Letztere neumiert) sind aufgeschrieben. Die Reihenfolge der Responsorien und Antiphonen stimmt nicht mit der im Hartker-Antiphonarium, Cod. Sang. 391, überein. (sno)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 438
Pergament · 193 ff. · 34.3-34.7 x 25.2-25.5 cm · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts (1463–1491?)
Psalter mit Antiphonen und Hymnen, Hymnar

Die Handschrift wurde wahrscheinlich im Auftrag des St. Galler Abts Ulrich Rösch (1463-1491) geschrieben. Der Hauptteil der Handschrift ist ein Psalter mit den Psalmen in biblischer Reihenfolge sowie einigen liturgischen Rubriken, Antiphonen (teils nur mit Initium) und Hymnen; es schliessen sich Pater noster, Credo, biblische Cantica, Te Deum, eine Litanei und weitere Cantica an. Den Abschluss, ab fol. 135v, bildet ein Hymnar. In diesem findet sich auch eine Sequenz (Cantemus cuncti melodum). Antiphonen und Hymnen sind mit Melodien in Hufnagelnotation auf 4 oder 5 Linien versehen. Zahlreiche Rasuren und Ergänzungen sowie weitere Gebrauchsspuren zeugen von intensiver Benutzung der Handschrift. Auf einigen Seiten Buchschmuck in Form von Initialen mit Rankenwerk, figürliche Initiale fol. 1v (Mann im Kampf mit Drachen und Raubvogel). (sno)

Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 439
Pergament · 104 pp. · 37.2 x 26.3–26.8 cm · St. Gallen · um 1555
Vesperale

Das Pontifikalvesperale des St. Galler Abts Diethelm Blarer (1530–1564) enthält die Gebete, Psalmen mit Antiphonen und Responsorien sowie Hymnen für die Hochfeste des Kirchenjahres. Abgesehen von den Incipits der Magnificat-Antiphonen, die in Hufnagelnotation auf fünf Linien notiert sind, enthält die Handschrift keine Melodien. Der Schreiber des Bandes war Pater Heinrich Keller (1518–1567), Subprior des Klosters St. Gallen. Der Buchschmuck – 20 historisierte Initialen und einige reich verzierte Bordüren mit bildlichen Darstellungen – stammt von einem unbekannten Künstler aus dem Bodenseeraum, der auch Cod. Sang. 357‬‬ und 442‬ illuminierte. (sno)

Online seit: 25.06.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 440
Pergament · 235 ff. pp. · 42.3 x 32.5-33.5 cm · 1467
Psalter mit Antiphonen und Hymnen, Hymnar

Die Handschrift wurde im Auftrag des St. Galler Abts Ulrich Rösch (1463-1491) geschrieben (Datierung auf f. 227r: 1467). Sie entspricht inhaltlich weitgehend Cod. Sang. 438: Auf einen Psalter mit den Psalmen in biblischer Reihenfolge sowie einigen liturgischen Rubriken, Antiphonen (teils nur mit Initium) und Hymnen folgen ab f. 148v Cantica, ab f. 172v ein Hymnar. Antiphonen und Hymnen sind mit Melodien in Hufnagelnotation auf 4 oder 5 Linien versehen. Zahlreiche Rasuren (teilweise über mehrere Seiten) und Ergänzungen sowie weitere Gebrauchsspuren zeugen von intensiver Benutzung der Handschrift. Auf einigen Seiten Buchschmuck in Form von Initialen mit Rankenwerk, figürliche Initiale f. 104v (David mit Harfe). (sno)

Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 442
Pergament · 159 pp. · 18.2 x 13.2 cm · Kloster St. Gallen (P. Heinrich Keller) · um 1555
Rituale aus dem nachreformatorischen Kloster St. Gallen

Handrituale für den persönlichen Gebrauch des St. Galler Fürstabts Diethelm Blarer (1530−1564; vgl. sein Wappen p. 8 und den Stempel für seine Privatbibliothek p. 7), geschrieben vom St. Galler Mönch Heinrich Keller (1518−1567) und illustriert von einem unbekannten Buchmaler aus dem Bodenseeraum um 1555. Derselbe Buchmaler illuminierte gleichzeitig auch die St. Galler Handschriften Cod. Sang. 357 und Cod. Sang. 439. Im kleinformatigen Band finden sich liturgische Texte zur Sakramentenspendung der Taufe (p. 9107), zur Wiederaufnahme der Frau in den Kreis der Gläubigen nach einer Geburt (p. 107114), zur Eheschliessung (p. 114141) sowie zur Austeilung von Wein am Festtag des St. Galler Gründerheiligen Gallus am 16. Oktober (p. 144a154). (smu)

Online seit: 23.09.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 443
Pergament · 86 pp. · 21-22 x 16.5 cm · Kloster St. Gallen · 15. Jahrhundert / 1563
Rituale; Vorreden zu den mehrstimmigen Kompositionen von Manfred Barbarini Lupus in Cod. Sang. 542 und 543

Die aus zwei Teilen zusammengebundene Handschrift enthält im ersten Teil (p. 3-26) ein Rituale des 15. Jahrhunderts mit Anweisungen für Krankenbesuch, Sterbebegleitung und Bestattung (bricht p. 26 im Gebet am Sarg ab). Den zweiten Teil (p. 27-86) bilden zwei Verteidigungsreden der mehrstimmigen Musik, verfasst vom St. Galler Mönch Mauritius Enck (†1575) im Auftrag von Abt Diethelm Blarer (1530-1564). Sie sind als Vorreden zu den mehrstimmigen Kompositionen von Manfred Barbarini Lupus in Cod. Sang. 542 und 543 gedacht. Enck verteidigt die mehrstimmige Musik gegen weit verbreitete Kritik, etwa an ihrer angeblichen lascivia („Zügellosigkeit“), und postuliert als Idealform der Kirchenmusik eine Kombination aus Choral als Fundament und polyphoner Musik als Ausschmückung. Damit beschreibt er genau die Kompositionen von Barbarini Lupus. Enck nennt am Ende der ersten Rede (p. 47-48) die an Cod. Sang. 542 und 543 beteiligten Künstler sowie den Zeitraum ihrer Arbeit an den Handschriften (von 1561 bis 1563). (sno)

Online seit: 23.09.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 445
Pergament · 40 ff. · 25.8 x 20 cm · St. Gallen (Fridolin Sicher) · 1541
Das so genannte Läuterbuch – Anweisungen für den Messmerdienst im nachreformatorischen Kloster St. Gallen

Das Buch wurde 1541 vom St. Galler Kalligraphen und Münsterorganisten Fridolin Sicher (1490–1546) geschrieben. Kalendarisch nach dem Kirchenjahr angeordnet, enthält der Band deutschsprachige Anweisungen zur Vorbereitung der Altäre und Zeremonien im Kloster St. Gallen an den einzelnen Sonn- und Festtagen. Darüber hinaus bietet er ein alphabetisches Verzeichnis sämtlicher Altäre im nachreformatorischen Klosterbezirk von St. Gallen. Die Aufgaben eines Messmers lagen damals in den Händen eines Laienbruders, der die Kirche reinigen, die Paramente bereitstellen, die Kerzen anzünden und ihr Brennen überwachen und die Kirchenglocken läuten musste (deshalb der Name „Läuterbuch“). (smu)

Online seit: 07.10.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 446
Pergament · 344 pp. · 24.5-25 x 18-18.5 cm · St. Gallen · zwischen 845 und 870
Sammelhandschrift mit vorwiegend auf die Liturgie und Seelsorge ausgerichteten Werken

Sammelhandschrift mit vorwiegend auf die Liturgie und Seelsorge ausgerichteten Werken, geschrieben zwischen 845 und 870 im Kloster St. Gallen. Enthält unter anderem auch die Liturgik des Reichenauer Abtes Walahfrid Strabo (808/09-849) Liber de exordiis et incrementis quarundam in observationibus ecclesiasticis rerum, das erste abendländische Handbuch der Liturgiegeschichte, so genannte Ordines Romani, einen Liturgietraktat des Amalar von Trier, das erste Kapitular Bischof Theodulfs von Orléans, zwei Alkuin zugeschriebene Traktate über die Taufe und die Messe sowie das Capitulare des Basler Bischofs und Reichenauer Abtes Haito. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 448
Pergament · 232 pp. · 31 x 21 cm · St. Gallen · um 1432 / nach 1446
Liber Ordinarius von Hersfeld / Ordinarium Sangallense

Liber Ordinarius aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts mit den liturgischen Anweisungen für den Gottesdienst der St. Galler Mönche zur Zeit der Anwesenheit von Reformmönchen aus dem Kloster Hersfeld zwischen 1430 und 1439. Der Liber Ordinarius mit einer Datierung von 1432 (S. 36) scheint nach dem Vorbild von Hersfeld im Nordosten von Hessen für das Kloster St. Gallen angefertigt worden zu sein; einige Teile sind jedoch noch nicht für das Galluskloster adaptiert. Das Kalendar zu Beginn der Handschrift ist eindeutig nach St. Gallen lokalisierbar. Zwischen den einzelnen Teilen finden sich immer wieder leere Seiten. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 450
Pergament · A,B + 46 + Y,Z pp. · 25/25.5 x 14/15.5 cm · zweite Hälfte des 10. und Anfang des 11. Jahrhunderts
Martyrologium

Sammelhandschrift mit Texten hauptsächlich kalendarischen und chronologischen Inhalts, geschrieben in der zweiten Hälfte des 10. und zu Beginn des 11. Jahrhunderts meist nicht im Kloster St. Gallen. Hauptinhalte bilden ein Kalendar wohl norditalienischer Herkunft und Auszüge aus dem Werk "De temporum ratione" von Beda Venerabilis († 735). (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 451
Pergament · 54 pp. · 24.5 x 17 cm · 9./10. Jahrhundert
Martyrologium

Martyrologium des Beda Venerabilis († 735) in angelsächsischer Schrift, geschrieben im 9. Jahrhundert. Die nur fragmentarisch erhaltene Abschrift (von Anfang Januar bis zum 25. Juli) repräsentiert unter den überlieferten Handschriften den der Urfassung Bedas am nächsten stehenden Text. Ein Martyrologium ist eine Sammlung kürzerer oder längerer Lebensbeschreibungen von Heiligen in kalendarischer Anordnung. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 452
Pergament · 268 pp. · 32 x 19/20 cm · Kloster St. Gallen (Fridolin Sicher) · 1542/43
Kapiteloffiziumsbuch mit der Ordensregel des heiligen Benedikt, einem Martyrologium und einem St. Galler Nekrologium

Der für den täglichen Gebrauch im Kapiteloffizium bestimmte Band wurde 1542/43 von dem aus Bischofszell gebürtigen Weltkleriker Fridolin Sicher (1490−1546) für den St. Galler Fürstabt Diethelm Blarer (1530−1564; vgl. Wappen auf p. 5 und p. 8 sowie p. 268) geschrieben und ging später in den Besitz der St. Galler Mönchsgemeinschaft über. Fridolin Sicher war vor und nach der Reformation als Münsterorganist und Kalligraph für das Kloster St. Gallen tätig. Vorne ist eine lateinische Abschrift der Benediktsregel (p. 572) geschrieben, im hinteren Teil folgen, zu einer Redaktion zusammengezogen, eine Kurzfassung des Martyrologium Romanum und ein aufs Kloster St. Gallen bezogenes Nekrologium (p. 83267). Dieses Kapiteloffiziumsbuch wurde unter Fürstabt Bernhard Müller (1594−1630) durch ein 1611 neu angelegtes Neckrologium (vgl. Cod. Sang. 1442) ersetzt, das die Benediktsregel nicht mehr enthielt. (smu)

Online seit: 23.09.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 453
Pergament · A-F + 246 + Y-Z pp. · 31.5/32 x 19.5/20 cm · St. Gallen · 12. und 18. Jahrhundert
Das zweitälteste erhaltene Kapiteloffiziumsbuch des Klosters St. Gallen mit (u.a.) Verbrüderungslisten, Benediktsregel, Martyrologium mit Nekrologium sowie annalistischen Aufzeichnungen

Das zweitälteste erhaltene Kapiteloffiziumsbuch des Klosters St. Gallen, angelegt im 12. Jahrhundert und mit vielen Nachträgen bis in die Frühe Neuzeit versehen. Der Band enthält unter anderem Listen der Bischöfe von Konstanz (736-1318) und der Äbte der Klöster Reichenau (724-1343) und St. Gallen (719-1329), Abschriften von Verbrüderungsverträgen des Klosters St. Gallen, Lesungen und Predigten an den Sonn- und Feiertagen in der Kapitelsversammlung der Mönche, eine Abschrift der Regel des heiligen Benedikt, ein mit Nekrologiumseinträgen gekoppeltes Martyrologium, Tafeln und Erklärungen zur Osterfestberechnung und eine Abschrift und Fortsetzung der St. Galler Annalen aus der Handschrift Cod. Sang. 915 (Cod. Sang. 915). Ganz hinten: zwei gedruckte Listen der St. Galler Mönche von 1757 und 1798. (smu)

Online seit: 22.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 454
Pergament · 368 pp. · 34 x 26 cm · St. Gallen · um 880-890
Martyrologium

Abschrift des Martyrologiums von Ado von Vienne († 875), im Anhang Viten altkirchlicher Heiliger, geschrieben im Kloster St. Gallen, möglicherweise teilweise vom Mönch Notker Balbulus persönlich um 880/890. (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 455
Pergament · A-D+ 603 + Y,Z pp. · 23 x 16.5 cm · [z.T. Kloster St. Gallen] · 11.-13. Jahrhundert
Martyrologium des Ado von Vienne

Martyrologium des Ado von Vienne († 875), dessen Hauptteil wohl nicht in St.Gallen geschrieben wurde. Die Handschrift wird dort jedoch seit dem 11. Jahrhundert (Nachträge zu den St.Galler Hausheiligen) aufbewahrt. Am Schluss des Bands annalistische Notizen zum Kometen von 1264, Kalenderdaten, Notizen zum Bau der Städte Mailand und Alessandria, zur Gründung des Zisterzienserklosters Wettingen und zum Zerwürfnis zwischen Kaiser Friedrich II. und seinem Sohn Heinrich VII. um 1236 und dessen Gefangennahme sowie Hexameter zur richtigen Zubereitung von Hostien (S. 601-602). (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 456
Pergament · IV + 390 + IV pp. · 22 x 16 cm · St. Gallen · 10./11. Jahrhundert
Martyrologium des Notker Balbulus

Einzig erhaltene Abschrift des Martyrologiums des St. Galler Mönchs Notker Balbulus († 912), verfasst um und nach 900. Die vorliegende Abschrift aus der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts – ein Martyrologium enthält kurze Lebensgeschichten der Tagesheiligen im Kalenderjahr – ist nicht vollständig; es fehlen die Informationen zu den Tagesheiligen vom 13. bis 17. Juni, vom 3. bis 6. Juli, vom 19. bis 26. August sowie vom 27. Oktober bis zum 31. Dezember. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Notker Balbulus seine aufwändige Arbeit am Martyrologium nie vollendet hat. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 457
Pergament · 190 pp. · 21.5 x 13-13.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Martyrologium

Möglicherweise in Mainz oder Fulda geschriebenes Martyrologium des Hrabanus Maurus, verfasst kurz nach 843. Mit einiger Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem Codex um das Widmungsexemplar an den St. Galler Abt Grimald (841-872), allerdings fehlt im Vorspann die Widmungsadresse. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 458
Pergament · 228 pp. · 21.5 x 15.5 cm · St. Gallen · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Martyrologium des Hrabanus Maurus

Martyrologium des Hrabanus Maurus, verfasst kurz nach 843. Der Codex enthält eine vom St. Galler Mönch Notker Balbulus vermutlich kurz nach 875 veranlasste Abschrift von Cod. Sang. 457. Enthält auch die im Widmungsexemplar (Cod. Sang. 457) fehlenden Widmungsadressen für Abt Ratleik von Seligenstadt und den St. Galler Abt Grimald (841-872). (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 459
Pergament · 366 ff. · 21 x 15-17 cm · St. Gallen · 9./10. Jahrhundert
Computus: Werke und Tabellen zur Zeitrechnung

Komputistisch-naturwissenschaftliche Sammelhandschrift mit zahlreichen Tabellen, Schemata und Texte zur Zeitrechnung, geschrieben im Kloster St. Gallen gegen Ende des 9. und zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Der Band enthält auch ein St. Galler Kalendar und die Annales Sangallenses brevissimi. Mit zwei frühmittelalterlichen Mappae mundi (T-O-Weltkarten) vor dem Beginn des Werks De temporum ratione des Beda Venerabilis. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 461
Pergament · 94 pp. · 17.5 x 14 cm · Kloster St. Gallen (Fridolin Sicher) · vor 1545
Liederbüchlein des Fridolin Sicher

Liedersammlung des St. Galler Klosterorganisten Fridolin Sicher, mit 49 drei- bis fünfstimmigen Liedern in Mensuralnotation des 16. Jhs. ohne Textunterlage. Unter den Komponisten finden sich u. a. Alexander Agricola, Loyset Compère, Josquin Desprez und Jacob Obrecht. Bei einigen Stücken sind Komponistennamen und Textinitien (französisch, italienisch, flämisch, lateinisch) angegeben. In der Regel füllt ein Stück eine Doppelseite, seltener sind alle (drei oder vier) Stimmen auf einer Einzelseite angeordnet. (dor)

Online seit: 23.09.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 462
Papier · 182 pp. · 18.5 x 24.5 cm · 16. Jahrhundert
Deutsches Liederbuch

Das Liederbuch des Glarner Kaplans Johannes Heer: Sammlung von 88 Volks-, Studenten-, Liebes-, Trink- und Scherzliedern, darunter 40 Unikaten, aus der vorreformatorischen Zeit (1510-1520) (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 463
Papier · I + 143 ff. · 15 x 21.5 cm · zweites Drittel des 16. Jahrhunderts
Aus der Liederbuchsammlung des Aegidius Tschudi: Heft der Diskant- und Altstimme

Liederbuch des Glarner Universalgelehrten Aegidius Tschudi (1505-1572) aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Der Band enthält in Mensuralnotation im Fünfliniensystem 215 Sätze zeitgenössischer, vor allem französischer, niederländischer und deutscher Komponisten wie Josquin Desprez, Adrian Willaert, Jacob Obrecht, Heinrich Isaac oder Ludwig Senfl. Auf der linken Seite jeweils die Diskant- (Sopran)-, auf der rechten Seite die Alt-Stimme. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 464
Papier · II + 25 + II ff. ff. · 14.5 x 21–21.5 cm · zweites Drittel des 16. Jahrhunderts
Aus der Liederbuchsammlung des Aegidius Tschudi: Heft der Bass- und Diskantstimme

Liederbuch aus dem Besitz des Glarner Universalgelehrten Aegidius Tschudi (1505–1572); es gelangte mit dem Tschudi-Nachlass 1768 in die Klosterbibliothek St. Gallen. Der Band enthält zusammengebunden die Stimmbücher für Bass und Diskant von 17 fünf- und sechsstimmigen Motetten und Chansons zeitgenössischer Komponisten wie Josquin Desprez oder Loyset Compère, notiert in Mensuralnotation im Fünfliniensystem. Das Liederbuch ist von mehreren Händen geschrieben, darunter auch Tschudi selbst, der auf fol. 12rv und 24v25r Notizen zu den Kirchentonarten hinzufügte (die Schemata der Kirchentonarten auf fol. 25v dürften von Heinrich Glarean stammen). Bis auf ein Stück erscheinen alle Sätze in Tschudis Liederbuch Cod. Sang. 463‬‬ wieder; es handelt sich daher wohl bei diesen Stimmbüchern um Skizzen zur endgültigen Sammlung. (sno)

Online seit: 25.06.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 479
Papier · 227 ff. · 12.5 x 10 cm · St. Gallen · 1483
Deutsches Gebetbuch der Dorothea von Hof

Die mit zwölf historisierten Initialen ausgestattete Sammelhandschrift mit deutschsprachigen Gebeten wurde von Dorothea von Hof (1458-1501), Tochter des Heinrich Ehinger und der Margarethe von Kappel geschrieben. Der Codex enthält neben dem Officium parvum BMV und verschiedenen Gebeten (v. a. Mariengebete und Gebete zur Passion Christi) die Hundert Betrachtungen aus dem Büchlein der ewigen Weisheit des Heinrich Seuse sowie Thomas von Aquin zugeschriebene Gebete. Besitzer der 1483 vollendeten Papierhandschrift waren vermutlich die Schwestern des St. Galler Dominikanerinnenklosters St. Katharina, für die Dorothea von Hof als Gönnerin bezeugt ist. (fas)

Online seit: 21.12.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 484
Pergament · II + 323 pp. · 10 x 8 cm · St. Gallen · erste Hälfte des 10. Jahrhunderts
Tropar

Bedeutende Musikhandschrift im Kleinstformat mit dem um 930/940 im Kloster St. Gallen in Gebrauch stehenden Repertoire an Tropen, Ordinariumsgesängen und Sequenzenmelodien. Mit eigenständigen Texten und Melodien von zahlreichen St. Galler Mönchen (Notker Balbulus, Tuotilo, Ratpert, Notker der Arzt, Waltram u.a.); der Codex war für die Hand des Vorsängers bestimmt, der den Sängern durch seine Winke die Melodie andeutete. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 491
Papier · A + 142 + Z ff. · 10.5 x 7 cm · St. Gallen, Dominikanerinnenkloster St. Katharinen, Cordula von Schönau · vor 1498
Lateinisches Officium defunctorum und deutsche Gebete für die Verstorbenen

In das lateinische Officium defunctorum (fol. 1r104r) ist eine deutschsprachige Allegorie über den Ablass eingeschoben (fol. 63v67v). Auf fol. 104v141r folgen deutsche Gebete (teilweise Ablassgebete) für Verstorbene. Die Schreiberin Cordula von Schönau, die sich auf fol. 141r nennt, ist von 1492 bis 1498 im Dominikanerinnenkloster St. Katharinen in St. Gallen belegt. (sno)

Online seit: 08.10.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 503ab
Pergament · II + 161 pp. · 12 x 8 cm · Frankreich · 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
Gebetbuch, lateinisch und französisch

Kleinformatiges Gebetbuch auf feinstem Pergament mit lateinischen und einigen französischen Gebeten. Das Wappen auf p. 3 verweist auf die in der Auvergne ansässige Familie Montboissier als Auftraggeber. Neben einer halbseitigen Kreuzigungsszene (p. 3) weist die Handschrift viele winzige Initialen, meist mit Tierköpfen, sowie auf p. 97146 zahlreiche vierzeilige Miniaturen mit Heiligendarstellungen auf. (sno)

Online seit: 13.10.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 525
Pergament und Papier · 395 (394) pp. · 30 x 21 cm · 13./14. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit u. a. Kommentar zum Hymnar, Vocabularius ex quo, Speculum humanae salvationis

Sammelhandschrift mit vorwiegend theologischen Texten sowie, als umfangreichstem Teil (p. 61212), dem Vocabularius Ex quo. Die übrigen Werke sind ein Kommentar zum Hymnar, in dem sich je eine Hymnenstrophe und die dazugehörige Erläuterung abwechseln (p. 156), ein kurzer Trakat De humani cordis instabilitate (p. 5760), Predigten (p. 212229, 240268 und 268273), die Vita des Albertus Siculus (p. 230239), das Speculum humanae salvationis (p. 274335), ein kurzer Traktat über Laster und Tugenden, Etymachia oder Lumen animae genannt (p. 335345), Exzerpte aus Hieronymus, Augustinus und anderen (p. 346368) sowie das Speculum ecclesiae des Hugo de S. Caro (p. 370391). Letzterer Text ist auf palimpsestiertem Pergament geschrieben, die untere Schrift ist eine Rotunda. Vier Fleuronnée-Initialen in rot und blau des unteren Textes (p. 372, 373 und 375) sind erhalten geblieben. Auf den letzten Seiten Responsorien für Weihnachten (Descendit de celis deus verus), Markustag (Beatissimus Marcus discipulus) und Commune plurimum martyrum (Viri gloriosi sanguinem fuderunt), ferner der Oster-Tropus (Quem queritis), mit Melodien in Quadratnotation auf vier Linien (p. 392394). Die Handschrift besteht aus Pergament und Papier, teilweise sogar innerhalb einer Lage gemischt. Spätestens seit 1553/64 befand sich der Codex im Kloster St. Gallen (Bibliotheksstempel p. 60). (sno)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 530
Papier · VII + 140 ff. · 30.5-31 x 20.5-21 cm · 1517/1531
Orgeltabulatur des Fridolin Sicher

Orgeltabulatur des St. Galler Münsterorganisten und Kalligraphen Fridolin Sicher (1490-1546). Sicher, vorerst Schüler des Konstanzer Organisten Hans Buchner, trug seit 1512 darin 176 Stücke von 94 Komponisten (u.a. Paul Hofhaimer, Hans Buchner, Jacob Obrecht, Josquin Desprez, Matthaeus Pipelaere) zusammen, zwei Drittel sind geistliche Vokalkompositionen, der Rest stammt aus weltlichen Gesängen. Die Oberstimme ist in Mensuralnotation auf fünf Notenlinien, die übrigen Stimmen sind durch Buchstaben und rhythmische Zeichen notiert. Einige der Kompositionen sind nur in diesem Orgelbuch überliefert. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 533
Pergament · 136 pp. · 28 x 20 cm · St. Gallen · vor/um 1520
Directorium perpetuum des Klosters St. Gallen, Series prima, Regulae 1–2

Das von Abt Franz von Gaisberg (1504–1529) in Auftrag gegebene Directorium perpetuum des Klosters St. Gallen umfasst sieben Bände (Cod. Sang. 533–539). Es enthält in insgesamt 36 regulae die liturgische Ordnung des Stundengebets für alle aufgrund des variablen Ostertermins möglichen Jahreskalendarien. Jede Regel beginnt mit Epiphanie; die Regeln für die Feste des Weihnachtsfestkreises bis zur Vigil von Epiphanie (die nicht vom Ostertermin abhängen) sind in Cod. Sang. 539 zusammengestellt. Cod. Sang. 533 enthält die 1. und 2. Regel, für die Ostertermine 22. und 23. März (Referenzdatum im Codex: Septuagesima, 18./19. Januar). Die Illuminierung der Handschrift stammt von Nikolaus Bertschi aus Rorschach: auf p. 6 eine ganzseitige Miniatur (oben Beweinung Christi, mit dem Auftraggeber, unten Gallus und Otmar als Schildhalter), auf p. 7 und 65 Blattgoldinitialen und reich geschmückte Bordüren. Anders als die folgenden Bände ist dieser Band nicht von Fridolin Sicher geschrieben. (sno)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 540
Pergament · X + 146 ff. · 56/56.5 x 38/38.5 cm · St. Gallen · 1517 (?)
Lektionar

Lektionar für Heiligenfeste, im Auftrag von Fürstabt Franz Gaisberg (1504-1529) mindestens teilweise vom St. Galler Klosterbibliothekar Anton Vogt (um 1486 – 1529) geschrieben. Die Illuminierung (Ranken mit Blumen und Tieren, zahlreiche Schmuckinitialen, darunter 6 mit figürlichen Darstellungen) stammt vom Buchmaler Nikolaus Bertschi aus Augsburg. Dem Lektionar (f. 1r-130r) vorangestellt ist ein Kalendar (f. Ir-Xv), ihm folgen (f. 130v-146r) Lektionen für die commemoratio der St. Galler Hausheiligen und Mariens sowie Kollektengebete für Heiligenfeste. (sno)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 541
Pergament · X + 298 ff. · 56.5-57 x 35.5-36 cm · St. Gallen · 1544
Fridolin Sicher, Antiphonar der St. Galler Kirche

Grossformatiges Antiphonar aus dem Kloster St. Gallen, geschaffen im Jahre 1544 im Auftrag von Abt Diethelm Blarer (1530-1564) mit den Gesängen der Mönche beim Stundengebet an den Festtagen des Jahres. Schreiber war der Weltkleriker, Münsterorganist und Kalligraph Fridolin Sicher (1490-1546), der Illuminator der 22 Figureninitialen und des ganzseitigen Doppelbildes zu Beginn des Antiphonars ist unbekannt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 542
Pergament · 796 pp. · 53.5/54 x 39/39.5 cm · St. Gallen · 1562
Manfred Barbarini Lupus, Vierstimmige Gesänge zu den Hochfesten des Jahres

Opulent illustriertes grossformatiges Graduale mit vierstimmigen Gesängen aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben und illuminiert im Jahre 1562. Im Auftrag von Fürstabt Diethelm Blarer komponierte der Italiener Manfred Barbarini Lupus aus Correggio diese (schwierigen) Gesänge, Pater Heinrich Keller (1518-1567) schrieb den Text, und der Buchmaler Kaspar Härtli aus Lindau am Bodensee illuminierte die ersten Seiten der Hochfeste des Kirchenjahres mit reich geschmückten Bordüren und zahlreichen Miniaturen (darunter fünf ganzseitige). Der Band enthält auch die Wappenschilde aller damals lebender St. Galler Mönche, auf den Zierseiten findet sich abgebildet auch eine Vielzahl von (teilweise heute nicht mehr bekannten) Musikinstrumenten jener Zeit. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 543
Pergament · I-IV + 292 ff. · 53 x 39.5 cm · St. Gallen · 1562-1564
Manfred Barbarini Lupus, Vierstimmige Gesänge für das Stundengebet an den Hochfesten des Jahres

Grossformatiges Antiphonar mit vierstimmigen Gesängen, geschrieben und illuminiert zwischen 1562 und 1564. Im Auftrag von Fürstabt Diethelm Blarer (1530-1564) komponierte der Italiener Manfred Barbarini Lupus aus Correggio die vierstimmigen Stücke – Antiphonen, Responsorien, Hymnen und Psalmen für die Hochfeste des Kirchenjahres sowie Passionen nach Matthäus, Markus und Lukas. Pater Heinrich Keller (1518-1567) schrieb den Text, und der Buchmaler Kaspar Härtli aus Lindau am Bodensee schuf ein ganzseitiges Allerheiligenbild mit Christus am Kreuz (f. IVr) und ein Stifterbild mit Wappen der damals lebenden St. Galler Konventualen (f. 1r). (sno)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 544
Pergament · I-II + 151 ff. · 52 x 33.5 cm · St. Gallen · 1545 / zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts
Psalterium feriatum, mit Antiphonen und Hymnen

Der Psalter bietet die Psalmen in ihrer liturgischen Abfolge mit Antiphonen; es folgen biblische Cantica und ein Hymnar. Der Codex wurde im Auftrag von Fürstabt Diethelm Blarer (1530-1564) vom Organisten und Kalligraphen Fridolin Sicher (1490-1546) im Jahr 1545 (Kolophon f. 102v) geschrieben. Grosse Teile wurden wohl nach der Liturgiereform des tridentinischen Konzils von zahlreichen späteren Zusatzhänden reskribiert. Der Psalter enthält einige figürliche Initialen von einem unbekannten Buchmaler. (sno)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 545
Pergament · I + 330 ff. · 45 x 32 cm · Frankreich oder Burgund/Flandern · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Antiphonarium

Antiphonar für das ganze Kirchenjahr, geschrieben in Hufnagelnotation auf vier Linien. Vermutlich stammt der Band aus einem französischen oder burgundisch-flämischen Benediktinerkloster; spätestens seit etwa 1510 befand er sich in der Bibliothek des Klosters St. Gallen. Der Buchschmuck besteht aus einigen grossen Deckfarbeninitialen mit Ranken sowie zahlreichen mit Gesichtern oder Tiermotiven verzierten Cadellen. (sno)

Online seit: 25.06.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 546
Papier · II + XXIX + 377 + I ff. · 41 x 27.5-28 cm · St. Gallen · vor dem Jahr 1507, Scarpatetti: 1507-1514
Joachim Cuontz: St. Galler Sequentiar / Tropar mit Hufnagelnotation

Grosse St. Galler Tropen- und Sequenzensammlung des Pater Joachim Cuontz († 1515), zusammengestellt im Auftrag von Abt Franz Gaisberg (1504-1529) im Vorfeld der Seligsprechung des St. Galler Mönchs Notker Balbulus († 912) im Jahre 1513. Bedeutendes Dokument der spätmittelalterlichen Choralgeschichte. Viele der Melodien sind erstmals für St. Gallen in Musiknotation mit fünf Notenlinien wiedergegeben. (smu)

Online seit: 24.05.2007

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 547
Pergament · 662 pp. · 53 x 35 cm · Kloster St. Gallen · um 1200
Grossformatiges St. Galler Geschichtskompendium aus der Zeit um 1200

Das schwergewichtige Werk (fast 17 Kilogramm Gewicht), zusammengestellt um 1200, enthält in lateinischer Sprache Abschriften von Hauptwerken der Welt-, Kirchen- und Völkergeschichte, beispielsweise die Weltgeschichte des Orosius, die Kirchengeschichte des Eusebius von Caesarea, die Summe der Biblischen Geschichte (Historia Scholastica) des Pariser Frühscholastikers Petrus Comestor († um 1179), die Geschichte des 1. Kreuzzugs von Robert von Reims, die Geschichte der Langobarden des Paulus Diaconus, die Kirchengeschichte des englischen Volkes von Beda Venerabilis oder Einhards Leben Karls des Grossen. (smu)

Online seit: 04.10.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 548
Pergament · 180 pp. · 22 x 13.5/14 cm · St. Gallen · letztes Viertel des 8. Jahrhunderts
Vitae sanctorum

Aus der Abtszeit von Werdo (784-812): Lebensgeschichten von altrömischen Heiligen (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 549
Pergament · II + 68 pp. · 19.5 x 9.5 cm · im Osten von Frankreich (?) · um 800
Leben des heiligen Marcellinus

Lebensgeschichte des heiligen Marcellinus, geschrieben in einer sehr frühen karolingischen Minuskel vermutlich kurz vor 800 möglicherweise im Osten von Frankreich. (smu)

Online seit: 20.05.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 550
Pergament · 244 pp. · 14/15 x 9/11 cm · süddeutscher Raum · zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts
Sammelhandschrift

Sammelhandschrift aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts, geschrieben im süddeutschen Raum, aber nicht im Kloster St. Gallen. Sie enthält die Lebensgeschichten der Heiligen Georg, Felix und Regula sowie Michael, die so genannten Reichenauer und Murbacher Briefformeln, das Bussbuch (Poenitentiale) des Pseudo-Cummean sowie Auszüge aus einem Grammatik-Buch. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 551
Pergament · III + 448 + II pp. · 19 x 14.5 cm · St. Gallen · erstes Viertel des 10. Jahrhunderts
Vitae sanctorum

Sammlung von Lebensgeschichten von 13 Heiligen, darunter die einzig hier überlieferte Fassung der Lebensgeschichte der heiligen Germanus von Moutier-Grandval im Schweizer Jura, verfasst von Bobolenus von Luxeuil um 690. Abschrift aus dem frühen 10. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 552
Pergament · 282 pp. · 22.5 x 15-15.5 cm · Nordöstliches Frankreich (?) · um 800
Leben der Kirchen- und Mönchsväter

Sammelband mit Lebensgeschichten von Kirchen- und Mönchsvätern, geschrieben in einer frühen karolingischen Schrift, vermutlich kurz vor 800 in einem Skriptorium im nordöstlichen Frankreich. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 553
Pergament · A + B + 228 pp. · 23 x 14.5 cm · St. Gallen · 9./10 Jahrhundert
Viten und Genealogien der irisch/st. gallischen Hausheiligen

Viten von sanktgallischen Hausheiligen, geschrieben in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen, unter kürzeren hagiographischen und liturgischen Texten auch: a) Lebensgeschichte des Kolumban, verfasst von Jonas von Bobbio, in bester Überlieferung, b) die weltweit einzig überlieferte Fassung der Lebensgeschichte des St. Galler Gründerheiligen Gallus, verfasst vom Reichenauer Mönch Wetti um 816/824. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 554
Pergament · 410 pp. · 23 x 19 cm · 10. Jahrhunddert
Vita Gregorii M. libri IV

Abschrift der Lebensgeschichte von Papst Gregor I., verfasst von Johannes Diaconus (825-880/882). Abschrift aus dem 10. Jahrhundert, wohl nicht im Kloster St. Gallen geschrieben. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 555
Pergament · 170 pp. · 19/19.5 x 14/14.5 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Vita sancti Columbae

Adamnan von Iona (Hy; um 624-704), Lebensgeschichte des heiligen Columba des Älteren (dagger; 597), mit einer verblassten Federzeichnung des Heiligen in Orantenhaltung (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 556
Pergament · 417 pp. · 24.5 x 18 cm · 9./10. Jahrhundert / 12./13. Jahrhundert
Leben der hll. Emmeram, Eligius, Quintin, Cassian. Leben Notkers. St. Galler Schularbeit . Varia.

Sammelhandschrift mit den verschiedenen Heiligenviten aus der Zeit um 900, der ältesten Vita des St. Galler Mönchs Notker Balbulus aus dem frühen 13. Jahrhundert, verfasst von einem unbekannten Mönch sowie der so genannten St. Galler Schularbeit (früher Brief Ruodperts genannt) aus dem frühen 11. Jahrhundert (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 557
Pergament · 277 pp. · 26.5 x 20 cm · St. Gallen · um 880-890
Vita sancti Martini, Dialogi de orientalibus patribus

Sulpicius Severus (um 363- um 420), Lebensgeschichte des heiligen Martin von Tours. Einer der am sorgfältigsten geschriebenen Vitentexte in den Beständen der Stiftsbibliothek St. Gallen (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 558
Pergament · A-D+322+W-Z pp. · 26.5/27 x 16.5 cm · St. Gallen (?) · um 800
Sammelhandschrift

Sammelhandschrift aus der Zeit um und nach 800, geschrieben vermutlich im Kloster St. Gallen. Die Handschrift enthält unter anderem die Viten der Mönchsväter Antonius (verfasst von Athanasius), Paulus, Hilraion und Malchus (alle verfasst vom Kirchenvater Hieronymus), 12 Homilien (Predigten) des Caesarius von Arles, sowie die Schrift "De correctione rusticorum" des Martin von Braga (Bracara). (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 559
Pergament · 266 pp. · 28 x 21.5 cm · St. Gallen · um 900
Viten altrömischer Heiliger

Sammlung von Lebensgeschichten altrömischer Heiliger (unter anderen Sebastian, Agnes und Emerentia, Agatha, Lucia, Blandina) sowie eine Abschrift der von Alkuin von York verfassten Vita des heiligen Vedastus, Bischof von Arras. Die Handschrift enthält auch die Predigt "De ieiunio" (Über das Fasten) des heiligen Ambrosius. Geschrieben wurde der Codex um 900 mit grosser Wahrscheinlichkeit im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 560
Pergament · 546 pp. · 26 x 18/18.5 cm · St. Gallen · 1072-1076
Vitae sci. Galli, sci. Otmari, scae. Wiboradae

Sorgfältige Abschriften der Viten der drei St. Galler Hausheiligen Gallus (Autor: Walahfrid Strabo), Otmar (Autor: Walahfrid Strabo) und Wiborada (Autor: Herimannus), geschrieben um 1070 im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 561
Pergament · 207 pp. · 29.5 x 22 cm · 9./10. und 11. Jahrhundert
Viten der Apostel und altrömischer Heiliger / St.gallische Predigten

Sammelhandschrift mit den Lebensgeschichten der 12 Apostel und weiteren Viten altrömischer Heiliger, geschrieben um 900 vermutlich nicht im Kloster St. Gallen. Im 11. Jahrhundert in St. Gallen geschrieben wurden ein zweiter und dritter Teil mit drei Sermones (Predigten) einerseits und zwei fragmentarisch erhaltenen Texten liturgischen Inhalts andererseits. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 562
Pergament · IV + 140 + IV pp. · 30 x 24 cm · St. Gallen · 890-900
Vitae sancti Galli et Otmari

Die älteste erhaltene Abschrift der Lebensgeschichte der Heiligen Gallus und Otmar in der Fassung des Walahfrid Strabo vom Ende des 9. Jahrhunderts (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 563
Pergament · 306 pp. · 27 x 19 cm · 9./10. Jahrhundert
Viten altrömischer und altfränkischer Heiliger

Viten altrömischer und altfränkischer Heiliger. Darunter in teilweise bester Überlieferung die Viten der Heiligen Richarius, Dionysius, Gregor der Grosse, Leodegarius, Vedastus, Nazarius, Markus Evangelista, Kosmas und Damian (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 564
Pergament · IV + 318 + IV ff. · 27.5 x 19.5 cm · 12. Jahrhundert
Viten der St. Galler Hausheiligen Gallus, Otmar und Wiborada

Sorgfältige Abschrift der Lebensgeschichten der St. Galler Hausheiligen Gallus, Otmar und Wiborada aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, geschrieben in einer spätkarolingischen Minuskelschrift und mit einigen herausragenden Initialen geschmückt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 565
Pergament · 3 + 502 ff. · 25 x 17 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert / 11.-13. Jahrhundert
Viten benediktinischer Heiliger

Hagiographische Sammelhandschrift mit den Viten zahlreicher, vor allem benediktinischer Heiliger, geschrieben und zu einem Band zusammengefügt im Kloster St. Gallen zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert. Enthält unter anderem die Viten der Heiligen Remaclus, Gangolf, Willibrord (verfasst von Alkuin von York), Ulrich von Augsburg (verfasst von Abt Bern von Reichenau) und Magnus (ältere und jüngere Vita). Zwischen der jüngeren und der älteren Fassung der Lebensgeschichte des Magnus findet sich eine Federzeichnung der Heilung eines Blinden in Bregenz am Bodensee. (smu)

Online seit: 20.05.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 566
Pergament · 342 pp. · 24.5 x 18-18.5 cm · St. Gallen · 9./10. Jahrhundert
Leben altrömischer und altgermanischer Heiliger

Hagiographische Sammelhandschrift mit den Viten altrömischer und altgermanischer Heiliger, geschrieben im Kloster St. Gallen um 900. Der Band enthält unter anderem die Viten der Heiligen Lucius, Desiderius, Kilian, Vigilius und Gertrud sowie eine Zusammenstellung in Kalenderform der im Kloster St. Gallen im 9. Jahrhundert bekannten Heiligenviten. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 567
Pergament · 199 pp. · 25 x 16/17 cm · St. Gallen · letztes Viertel des 8. Jahrhunderts / letztes Viertel des 9. Jahrhunderts
Vitae sanctorum

Lebensgeschichten altrömischer Heiliger, darunter die einzig hier erhaltene Vita von Papst Gregor dem Grossen, verfasst von einem anonymen Mönch aus dem englischen Kloster Whitby. (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 568
Pergament · 182 pp. · 24 x 17/18 cm · St. Gallen · um 880-890
Acta sancti Silvestri . Legende der Kreuzauffindung

Sorgfältige Abschrift der Lebensgeschichte des heiligen Silvester (Papst 314-335) und der Legende der Auffindung des Kreuzes Christi durch Helena, die Mutter von Kaiser Konstantin, geschrieben im Kloster St. Gallen gegen 900. (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 569
Pergament · 259 pp. · 23 x 18 cm · 9./10. Jahrhundert
Viten frühchristlicher Päpste und Märtyrer. Exzerpte. Seneca, Apocolocyntosis. Varia

Enthält u.a. die einzig erhaltene Fassung einer Vita des heiligen Ambrosius, verfasst von einem unbekannten Mönch aus Mailand um 870, und stellt die Leithandschrift der satirischen Schmähschrift Apocolocyntosis auf den römischen Kaiser Claudius (41-54 n.Chr.) durch den bedeutenden römischen Schriftsteller Seneca (1 v.Chr.- 65 n.Chr.) dar (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 570
Pergament · 198 pp. · 25/25.5 x 20/20.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Æthici Cosmographia. Pœnitentiale; et alia.

Sammelhandschrift, geschrieben grösstenteils im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. Die Handschrift enthält neben kürzeren Texten komputistisch-chronologischen, homiletischen und liturgischen Inhalts als Hauptteile eine Abschrift des Bussbuchs (Poenitentiale) des Bischofs Halitgar von Cambrai († 830), Auszüge aus der Ordensregel des Fructuosus von Braga (7. Jahrhundert) sowie des von einem unbekannten Autor irischer Provenienz verfassten Traktats "De duodecim abusivis saeculi", der lange Cyprianus von Karthago zugeschrieben worden war. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 571
Pergament · 293 pp. · 19-19.5 x 14.5-15 cm · St. Gallen (tw.) · 9. Jahrhundert / 11./12. Jahrhundert
Leben altchristlicher und altfränkischer Heiliger

Sammelhandschrift aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts mit vorwiegend Viten altchristlicher und altfränkischer Heiliger. Der Codex enthält unter anderem die von Possidius verfasste Lebensgeschichte des heiligen Augustinus sowie ein Verzeichnis der von Augustinus verfassten Schriften, eine Abschrift der Lebensgeschichte des heiligen Remaclus mit Widmungsbrief und Prolog (aus dem 11. Jahrhundert) sowie die Viten der Heiligen Sualo (angelsächsischer Einsiedler), Pelagius und Purchard. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 572
Pergament · A,B + 140 + Y,Z pp. · 19 x 14.5 cm · St. Gallen · 10. Jahrhundert
Vita S. Galli, S. Othmari

Vergleichsweise (zu den Codices 560, 562 und 564) schlichte Abschrift der Lebensgeschichte der St. Galler Hausheiligen Gallus und Otmar, verfasst vom Reichenauer Abt und Gelehrten Walahfrid Strabo, geschrieben im 10. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 573
Pergament · 467 pp. · 19 x 14 cm · St. Gallen · 9./10. Jahrhundert
Paulin von Périgeux, Vita des hl. Martin; Venantius Fortunatus, Vita des hl. Martin und Carmina; Visio Wettini von Heito und von Walahfrid; Vision der armen Frau; Offenbarungen des Barontus; Varia

Sammelhandschrift teilweise hagiographischen Inhalts, geschrieben im Kloster St. Gallen um 900. Enthält u.a. die Vita metrica Sancti Martini des Paulinus von Périgueux, die Vita metrica sancti Martini des Venantius Fortunatus, eine Abschrift der Visio Wettini des Haito und des Walahfrid Strabo, die revelatio Baronti monachi und die metrische Vita des Märtyrers Leodegar. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 574
Pergament · 254 pp. · 33.5-34.5 x 24.5-27.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Johannes Cassianus, Collationes patrum I-X

Teil I des Werks "Predigten und Zeugnisse der Väter" (Collationes patrum I-X), verfasst von Johannes Cassianus († um 435). St. Galler Abschrift aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 575
Pergament · 172 pp. · 33.5-34.5 x 24.5-27.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Johannes Cassianus, Collationes patrum XVII-XXIV

Teil III des Werks "Predigten und Zeugnisse der Väter" (Collationes patrum XVII-XXIV), verfasst von Johannes Cassianus († um 435). St. Galler Abschrift aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 576
Pergament · 158 pp. · 33.5-34.5 x 24.5-27.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Johannes Cassian, Predigten und Zeugnisse der Väter

Teil II des Werks "Predigten und Zeugnisse der Väter" (Collationes patrum XI-XVII), verfasst von Johannes Cassianus († um 435). St. Galler Abschrift aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 577
Pergament · 754 pp. · 34.5 x 26 cm · St. Gallen · 9./10. Jahrhundert
«Passionarium novum»: Viten altchristlicher, altgermanischer und karolingischer Heiliger

Das St. Galler „Passionarium novum“: Grossformatige Handschrift mit den Viten altchristlicher, altgermanischer und karolingischer Heiliger, geschrieben im Galluskloster im 9. und 10. Jahrhundert. Enthält teilweise in bester, weil ältester Überlieferung die Lebensgeschichten der Heiligen Meinrad, Odilia, Hilarius, Trudpert, Verena, Leodegar oder Pirmin. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 578
Pergament · 294 pp. · 34/35 x 25/26 cm · St. Gallen · um 900
Vita Gregorii M.

Abschrift der Lebensgeschichte des heiligen Papstes Gregor I. in der Fassung von Johannes Diaconus (825-880/882), geschrieben im Kloster St. Gallen gegen 900. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 579
Pergament · 325 pp. · 29.5 x 21.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Vitae sanctorum. Dicta Martini ep. ad Polemium ep. Homiliae s. Caesarii.

Sammelhandschrift des 9. Jahrhunderts, geschrieben im Kloster St. Gallen. Die Handschrift enthält unter anderem die Viten der Mönchsväter Antonius (verfasst von Athanasius), Paulus, Hilraion und Malchus (alle verfasst vom Kirchenvater Hieronymus), 12 Homilien (Predigten) des Caesarius von Arles, weitere Traktate des Caesarius und eines Pseudo-Caesarius sowie die Dicta des Martin von Braga an Polemius mit dem Titel "De correctione rusticorum". Die Handschrift enthält eine grössere Zahl an Federproben, u.a. auch zwei Alphabetverse ("Adnexique globum…" und "Ferunt ophyr…") und einen Schreiberspruch Scribere discce puer (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 580
Pergament · 194 pp. · 27 x 19 cm · Südwestdeutscher Raum · Ende des 12./Anfang des 13. Jahrhunderts
Benedikt von Peterborough, Miracula sancti Thomae Cantuariensis

Der Codex enthält die Wunder des heiligen Thomas von Canterbury, welche der Benediktinermönch Benedikt von Peterborough nach dessen Ermordung am 29. Dezember 1170 zu sammeln begann. Die Handschrift mit der schönen Rankeninitiale auf S. 12 wurde von zwei Händen gegen Ende des 12. Jahrhunderts oder zu Beginn des 13. Jahrhunderts im südwestdeutschen Raum geschrieben. Die Wundersammlung ist hier in vier Bücher gegliedert, wobei die letzten neun Kapitel (IV.95-96, V.1-4, VI.1-3 der Edition) und der anschliessende Brief des Bischofs von Durham, Hugh du Puiset, nicht mehr nummeriert sind. Die Handschrift ist im Katalog des Klosters St. Gallen aus dem Jahr 1461 verzeichnet. (len)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 581
Pergament · II + 312 ff. · 24 x 16.5 cm · Provenienz unbekannt · 14. Jahrhundert
Jacobus de Voragine, Legenda aurea (Legendae sanctorum / Historia Lombardica) mit dem sogenannten lateinischen Provincia-Anhang

Die in einen Einband mit grossen und auffälligen Metallbuckeln gebundene Handschrift enthält im Anschluss an ein im 15. Jahrhundert geschaffenes alphabetisches Register der Heiligen (f. IvIIv) vorerst die lateinische Legenda Aurea des Jacobus de Voragine († 1298; f. 4r262v) und anschliessend den ebenfalls in lateinischer Sprache verfassten sogenannten Provincia-Anhang (f. 263r301r), in dem sich auch kürzere Lebensbeschreibungen der St. Galler Heiligen Gallus und Otmar finden. Es folgen spätere Nachträge, darunter Segnungsgebete und Betrachtungen (f. 302v304v). Ein Schreiberspruch eines unbekannten Schreibers auf f. 302v beginnt mit den Versen: Qui me scribebat, R nomen habebat. Finito libro sit laus et gloria Christo… Der Buchschmuck der von mehreren (drei?) Händen geschriebenen Handschrift besteht aus dreizeiligen Lombarden. Auf f. 210v endet der Buchschmuck; allerdings ist weiter Platz für anzubringende Initialen ausgespart. (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 582
Pergament · 699 pp. · 21.5 × 15.5 cm · Bodenseeraum (?) · 14. Jahrhundert
Jacobus de Voragine, Legenda aurea (Legenda sanctorum / Historia Lombardica)

Die Handschrift enthält eine möglicherweise im Bodenseeraum im 14. Jahrhundert angefertigte Abschrift des Grundbestands der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine (p. 5691) sowie kleine Teile des sogenannten Provincia-Anhangs (p. 691701). Auf den letzten drei Seiten findet sich ein Predigt-Nachtrag zum Festtag der Heiligen Petrus und Paulus (29. Juni). Auf den Bodenseeraum weisen einerseits Reste einer auf die vordere und hintere Innenseite des Buchdeckels geklebten Urkunde hin (wahrscheinlich Teile des Schriftzugs „Konstanz“), und andererseits findet sich auf p. 704 ein auf das späte 15. oder frühe 16. Jahrhundert zu datierender Besitzeintrag einer Schwestergemeinschaft aus der Nähe von Stammheim (Vnnser frouwen ze niderstamhem ist das …). Damit könnte die während der Reformation aufgehobene Beginengemeinschaft von Haslen in der Gemeinde Adlikon im Zürcher Weinland gemeint sein. Spätestens um die Mitte des 18. Jahrhunderts steht der Band im Eigentum der St. Galler Klosterbibliothek. (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 583
Pergament · 226 pp. · 18–18.5 x 12.5–13 cm · 14. Jahrhundert
Mechthild von Hackeborn, Liber specialis gratiae

Der Codex enthält die ersten 5 Bücher des Liber specialis gratiae von Mechthild von Hackeborn, die Bücher 6 und 7 fehlen. Auf p. 3 ferner ein Fragment der Epistola de Ihesu Christo des Ps.-Lentulus Romanus de Judea. Die Einträge auf p. 224, in denen als Vorbesitzer Johannes Tauler und Konrad (im Codex: Johannes) von Preussen genannt werden, weisen auf Entstehung in dominikanischem Umfeld hin. Im 15. Jahrhundert gehörte die Handschrift Ulrich Varnbüler (Bruder von Angela Varnbüler, die 1476–1509 Priorin des Dominikanerinnenklosters St. Katharinen in St. Gallen war; Bürgermeister/Reichsvogt von St. Gallen 1481–1490). (sno)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 586
Papier · II + 494 + II pp. · 21.5-22 x 15-15.5 cm · St. Gallen · 15. Jahrhundert
Viten der St. Galler Hausheiligen; Sprüche der Altväter

Deutschsprachige Fassung der Lebensgeschichten der St. Galler Hausheiligen Gallus, Magnus, Otmar und Wiborada. Enthält kolorierte Porträts der Heiligen Wiborada und Otmar (letzteres an falscher Stelle eingebunden; die Porträts von Gallus und Magnus sind verloren). Die Handschrift enthält daneben auch in deutscher Übersetzung „Sprüche der Altväter“ sowie einige kürzere geistliche Texte für Klosterfrauen, geschrieben und wohl auch ins Deutsche übertragen von dem aus dem Kloster Hersfeld in Hessen stammenden und zwischen 1430 und 1436 im Kloster St. Gallen tätigen Reform-Mönch Friedrich Kölner (oder Colner). (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 587
Papier · 463 pp. · 21 x 14.5/15 cm · St. Gallen · 14. Jahrhundert / 15 Jahrhundert
Viten des hl. Gallus und weiterer Heiliger, in Versen ∙ Das Buch Floretus ∙ Predigten von Peregrinus de Oppeln und Jacobus a Voragine

Sammelhandschrift mit metrischen Heiligenleben und weiteren theologischen Texten: Metrische Gallusvita (Vita Galli metrice), möglicherweise verfasst von einem irischen Gelehrten (Moengal?) um 850 (S. 3-175), metrische Marienwunder (Miracula Marie) (S. 176-191), metrische Vita sancti Viti (S. 192-204), metrische Vita scolastica des Bonvicinus de Ripa (S. 205-241), Facetus de vita et moribus (S. 242-267), Liber floretus eines Pseudo-Bernhardus (S. 268-287), Sermones des Peregrinus de Oppeln (S. 306-352), Sermones des Jacobus a Voragine (S. 353-363) und Sermones dominicales, pars aestivalis et per totum annum von Peregrinus de Oppeln und Jacobus a Voragine (S. 368-452). (dor)

Online seit: 23.09.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 590
Papier · 3 + 346 ff. · 21 x 14.5 cm · St. Gallen · 1522
Hans Conrad Haller, Lebensgeschichte des St. Galler Hausheiligen Notker Balbulus; Deutsche Gebete

Älteste deutschsprachige Fassung der Lebensgeschichte des St. Galler Hausheiligen Notker Balbulus († 912), geschrieben vom St. Galler Konventualen Hans Conrad Haller (1486/90-1525) für die Benediktinerinnen des Klosters St. Georgen oberhalb von St. Gallen im Jahre 1522. Mit Initialen und Bordüren geschmückt. Im Anschluss an die Vita finden sich deutsche Gebete sowie die deutsche Übersetzung des Traktats des Sponheimer Abtes Johannes Trithemius (1462-1516) „Von der geistlichen Ritterschaft der Mönche“ ("Exhortationes ad monachos"). (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 593
Papier · II + 198 pp. · 21.5 x 14 cm · sanktgallische laienorientierte Gemeinschaft, teilweise Kloster St. Gallen (P. Joachim Cuontz) · 1505
Gebete, Viten und Festrubriken, deutsch (P. Joachim Cuontz)

Sammelhandschrift aus einer „sanktgallischen laienorientierten Gemeinschaft“ (von Scarpatetti, p. 137), teilweise geschrieben und zusammengestellt um 1505 vom St. Galler Konventualen Joachim Cuontz († 1515). Die beiden umfangreichsten Teile der Handschrift sind Vita und Mirakel der heiligen Anna (p. 49137) und eine eingebundene Inkunabel (Inc. Sang. 995; Hain 12453) mit der mit 37 Holzschnitten ausgestatteten deutschsprachigen Fassung der Passio S. Meinradi, gedruckt zwischen 1496 und 1500 bei Michael Furter in Basel (p. 141195). Weiter enthält die Handschrift medizinische Ratschläge, etwa zur Anwendung des Benediktenkrautes oder ein Rezept gegen die Pest (p. 1521; p. 138), Übersetzungen von Sequenzen ins Deutsche (p. 59), zahlreiche Gebete und Exempla, vor allem zu Maria, Anna und Joachim (p. 2544), sowie den fragmentarisch erhaltenen Brief des Propstes Silvester aus dem Augustinerchorherrenstift Rebdorf in Eichstätt an die Schwestern des Klosters Pulgarn in Oberösterreich über Armut im Kloster (p. 4448). (smu)

Online seit: 25.06.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 598
Papier · 540 (541) pp. · 28.5 x 21 cm · Säckingen, Johannes Gerster · 1431/32
Vitaspatrum, deutsch. Leben des hl. Meinrad. Leben des hl. Fridolin

Die Handschrift enthält Heiligenleben in deutscher Sprache: das „Leben der Altväter“ (Vitaspatrum) (p. 5a482a), das Leben des hl. Meinrad (p. 482a501b) und das Leben des hl. Fridolin, eine Übersetzung der von Balther von Säckingen verfassten lateinischen Fridolinsvita (p. 502a541a). Der Hauptschreiber des Codex war der Säckinger Bürger Johannes Gerster, der sich auf p. 361 und p. 541 selbst nennt, jeweils mit Datierung. Einige Federzeichnungen: Baum mit Blüten und Früchten (p. 361), junger Mann in weltlicher Tracht (p. 482), skizzierte Drachen (p. 528 und p. 541), Rosette (p. 541). Im 17. Jahrhundert war die Handschrift im Besitz des Klarissenklosters in Freiburg i. Br. (Eintrag p. 3), erst im 18. Jahrhundert wurde sie für das Kloster St. Gallen erworben. (sno)

Online seit: 08.10.2015

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 599
Papier · 466 pp. · 30 x 21 cm · Gebiet der Fürstabtei St. Gallen · 1467
Leben Jesu deutsch

Deutsche Fassung des Lebens Jesu nach den vier Evangelien in einer alemannischen Rezension. Mit farbigen Initialen und 21 federgezeichneten und meist kolorierten Bildeinschlussinitialen. Der Schreiber und wohl auch erste Besitzer, Rudolf Wirt, nennt am Ende des Texts auf Seite 463 seinen Namen und das Datum der Fertigstellung der Handschrift am 9. Januar 1467. Der Band stammt aus einem der st. gallischen Frauenklöster und gelangte zwischen 1780 und 1792 in die Stiftsbibliothek St. Gallen. (dor)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 602
Papier · 522 pp. · 28.5 x 20.5 cm · St. Gallen · 1451-1460
Deutsche Heiligenleben

St. Galler Legendar: Enthält u.a. die mit 142 volkstümlich-anschaulichen Bildern illustrierten deutschsprachigen Lebensgeschichten der St. Galler Heiligen Gallus, Magnus, Otmar und Wiborada (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 603
Papier · 691 pp. · 27 x 20 cm · St. Gallen, Dominikanerinnenkonvent St. Katharina · 1493 / zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Sammelhandschrift

Sammelhandschrift des 15. Jahrhunderts aus dem Dominikanerinnenkloster St. Katharina in St. Gallen. Der aus fünf Faszikeln zusammengebundene Codex in deutscher Sprache enthält neben dem Passionstraktat "Vierzig Myrrhenbüschel vom Leiden Christi" die Gründungsgeschichte des Dominikanerinnenklosters St. Katharinental bei Diessenhofen, das Diessenhofener und das Tösser Schwesternbuch, die Legenden der Elisabeth von Ungarn, der Margaretha von Ungarn, der Ida von Toggenburg und des Ludwig von Toulouse sowie ein kurzer Auszug aus dem "Liber specialis gratiae" der Mechthild von Hackeborn in deutscher Übersetzung. (fas)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 604
Papier · A,B + II + 241 + Y,Z pp. · 27.5 x 21 cm · Schaffhausen, Kloster Allerheiligen (?) · 14. Jahrhundert
Deutschsprachige Sammelhandschrift mit dem Stifterbuch des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen

Die wohl im Benediktinerkloster Allerheiligen in Schaffhausen geschriebene Handschrift enthält neben vielen kürzeren, teilweise später hinzugefügten Texten mehrere deutschsprachige Heiligenleben (Mauritius und die Thebäische Legion, Maria Magdalena, Elisabeth von Thüringen), meditative Texte (zum Gründonnerstag; zur Passion Christi; das Steinbuch eines gewissen Volmar) und das Stifterbuch des Klosters Allerheiligen. Letzteres ist eine freie Bearbeitung der im 12. Jahrhundert verfassten lateinischen Gründungslegende des Klosters am Rhein. In Lederschnitttechnik hat ein Künstler auf der Vorder- und der Rückseite des Einbands zentrale Figuren der Gründungslegende des Klosters eingeschnitten (wohl hl. Benedikt, Eberhard von Nellenburg, Burkhard von Nellenburg, Wilhelm von Hirsau?). Auf p. 204 Federzeichnungen der beiden Heiligen Benedikt und Bernhard. Die Handschrift gelangte zu einem unbekannten Zeitpunkt in den Besitz des Glarner Universalgelehrten Aegidius Tschudi und wurde mit dessen handschriftlichem Nachlass im Februar 1768 vom Kloster St. Gallen angekauft. (smu)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 609
Papier · 441 pp. · 32/33 x 22 cm · Mitte des 16. Jahrhunderts
Sammelhandschrift des Aegidius Tschudi mit der Abschrift des rätischen Reichsgutsurbars aus der Mitte des 9. Jahrhunderts

Sammelband aus dem Nachlass des Glarner Humanisten Aegidius Tschudi (1505-1572), aus 12 einzelnen Konvoluten zusammengebunden in den Jahren nach dem Erwerb durch das Kloster St. Gallen im Jahr 1768. Der Band enthält, meist von Tschudi eigenhändig geschrieben, unter anderem Listen von Bischöfen und weiteren wichtigen Amtsträgern in den Bistümern Konstanz, Strassburg, Basel und Chur, Dokumente zur Geschichte der Klöster St. Gallen, Einsiedeln, Muri, Pfäfers, Engelberg und ihrer Äbte, eine deutschsprachige Abschrift der Vita des heiligen Meinrad, Abschriften von Urkunden einiger Klöster Süddeutschlands und – als wichtigsten Text – die einzige auf uns gekommene Überlieferung von Exzerpten des in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts angelegten Reichsgutsurbars von Churrätien. Das Original ist nicht erhalten; es lag Tschudi bereits nicht mehr vor. Stattdessen kopierte er eine unvollständige Abschrift aus dem 10. bis 12. Jahrhundert. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 610
Papier · 521 pp. · 29 x 20.5 cm · 1452-1459
Komputistische Texte und Tabellen; Heiligen- und Märtyrerviten; Casus sancti Galli etc.

Die beiden Hauptteile der Handschrift bilden die Viten der St. Galler Hausheiligen (Gallus, Otmar, Wiborada und Notker Balbulus), der Apostel und frühchristlicher Heiliger und Märtyrer sowie die St. Galler Klosterchronik – von den Casus sancti Galli Ratperts (612-883) bis zur Continuatio des Conradus de Fabaria (1204-1234). Die Texte der Klostergeschichtsschreibung hat der St. Galler Reformator Vadian teils ausführlich und kritisch mit Randnotizen versehen. Der Codex enthält ausserdem chronikalische Notizen zu St. Gallen und der Schweiz (14./15. Jh.), die Reise in das Heilige Land des Steffan Kapfman sowie komputistische, medizinische, astronomische und theologische Texte. Auf zwei freigebliebenen Seiten (p. 324-325) hat im Jahr 1824 der St. Galler Stiftsbibliothekar Ildefons von Arx vier Rezepte zum Lesbarmachen verblasster Schrift eingetragen. (sno)

Online seit: 22.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 611
Papier · 368 pp. · 30 x 20 cm · Aegidius Tschudi / Franciscus Cervinus · Druck 1529 / handschriftlicher Teil zwischen 1530 und 1550
Weltchronik – Casus sancti Galli I-IV

Das Konvolut enthält im ersten Teil ein Exemplar des 1529 vom Humanisten Johannes Sichardus (1499−1552) in der Offizin von Heinrich Petri in Basel herausgegebenen Drucks En Damvs Chronicon … Evsebii .... In diesem Druck finden sich die Weltchronik des Eusebius von Caesarea und deren Erweiterung durch den Kirchenvater Hieronymus, die Weltchronik des Prosper von Aquitanien, das historiographische Werk De temporibus des Florentiners Matteo Palmieri (1406−1475), die kurze Chronica des Cassiodor sowie das Chronicon Hermann des Lahmen. Dem Druck geht (auf fol. Av) eine handschriftliche Tabelle komputistisch-kalendarischer Art des Glarner Gelehrten Aegidius Tschudi (1505−1572) für die Jahre 1501 bis 1540 voraus. Im zweiten, handschriftlichen Teil des Bandes sind die Texte der ersten vier Teile der Klostergeschichte von St. Gallen, der Casus sancti Galli, kopiert. Von seinem humanistisch-universitär gebildeten Mitarbeiter Franciscus Cervinus aus Schlettstadt liess Aegidius Tschudi die historiographischen Werke der St. Galler Mönche Ratpert (p. 137) und Ekkehart IV. (p. 38253), die Klosterchronik der anonymen Fortsetzer für die Jahre 975 bis 1203 (p. 255305) sowie deren Fortsetzung durch Conradus de Fabaria über die Schicksale der Abtei zwischen 1203 und 1234 (p. 307367) abschreiben. Sowohl im Druck als auch im handschriftlichen Teil findet sich eine Vielzahl von Randvermerken von der Hand Tschudis. Der Band gehörte Tschudi (Sum Aegidii Schudi Claronensis; Besitzvermerk vordere Innenseite); seine Nachfahren verkauften den Band als Teil seines Büchernachlasses im Jahr 1768 ans Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 13.10.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 612
Papier · 448 pp. · 31 x 22 cm · Ende des 15. Jahrhunderts
Abschriften der Casus sancti Galli von Ratpert, von Ekkehart IV., der anonymen Fortsetzer und des Conradus de Fabaria

Die im späteren 15. Jahrhundert von einem "sehr routinierten und stilsicheren Schreiber" (Scarpatetti, S. 194) geschriebene Handschrift enthält die ersten vier Teile des grossen sanktgallischen Geschichtswerks Casus sancti Galli: die Klostergeschichte des Mönchs Ratpert (p. 339), die Casus sancti Galli des Mönchs Ekkehart IV. (p. 40257), die Casus sancti Galli der anonymen Fortsetzer für die Jahre 975 bis 1203 (p. 259301) und die Fortsetzung der St. Gallen Klostergeschichte durch Conradus de Fabaria von 1232/35 (p. 317370). Die Handschrift weist zahlreiche Anmerkungen von der Hand des Schweizer Gelehrten Aegidius Tschudi (1505−1572) auf, stammt jedoch nicht aus dessen Büchernachlass, der 1768 in die St. Galler Klosterbibliothek gelangte. Tschudi dürfte die Handschrift bei einem Besuch in der St. Galler Klosterbibliothek konsultiert und studiert haben. (smu)

Online seit: 13.10.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 613
Pergament · 376 pp. · 28 x 19 cm · St. Gallen · 1526
Codex Gaisbergianus

Die nach ihrem Auftraggeber, Abt Franz Gaisberg (Abt 1504-1529), benannte Handschrift enthält verschiedene historiographische und hagiographische Texte: eine Geschichte der Äbte von St. Gallen mit Wappen, Epitaphien St. Galler Äbte und Mönche, die St. Galler Klostergeschichte (Casus sancti Galli) für die Jahre 1200-1232 des Konrad von Fabaria, die anonyme Vita des Notker Balbulus († 912) nebst einer Abschrift der Akten seines Seligsprechungsprozesses von 1513 sowie die Legenden der Heiligen Constantius, Minias und Rochus. Der Codex wurde vom St. Galler Münsterorganisten und Kalligraphen Fridolin Sicher (1490-1546) geschrieben. (sno)

Online seit: 31.03.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 614
Pergament · 338 ff. · 22.5 x 16-16.5 cm · St. Gallen (tw.) · 9.-12. Jahrhundert
Predigten der Kirchenväter · Casus Sancti Galli, (Ratpert) · Pseudo-Remedische Canones · Ordines Romani · Bernold von Konstanz, Micrologus

Sammelhandschrift aus dem Kloster St. Gallen mit der ältesten erhaltenen Fassung der Casus sancti Galli des Mönchs Ratpert in einer Abschrift der Zeit um 900. Weitere grössere Texte, geschrieben zwischen dem 9. und dem 13. Jahrhundert, enthalten Predigten von Kirchenvätern, ein Verzeichnis der Äbte von St. Gallen vom 7. bis 13. Jahrhundert, Hymnen, Exzerpte aus der Pseudo-Remedischen Collectio Canonum sowie den Micrologus des Bernold von Konstanz. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 615
Pergament · 360 pp. · 16 x 10.5 cm · St. Gallen · 12.-13. Jahrhundert
Abschriften der "Casus sancti Galli" von Ratpert, Ekkehart IV. und der anonymen Fortsetzer

Älteste erhaltene Abschrift der Klosterchronik "Casus sancti Galli" des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. (um 980 - um 1060), enthält auch Abschriften der "Casus sancti Galli" des Mönchs Ratpert. sowie die Leithandschrift der anonymen Fortsetzer der Klostergeschichte (Continuatio Casuum Sancti Galli) (smu)

Online seit: 12.06.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 620
Pergament · 3-331 pp. · 37/38 x 25/26 cm · St. Gallen (?) · 13. Jahrhundert
Aus Notkers I. und Ados Martyrologium ∙ Petrus Comestor, Historia Scholastica ∙ Canones apostolorum et conciliorum ∙ Ivo von Chartres, Panormia ∙ Paulus Diaconus, Geschichte der Langobarden ∙ Robertus Monachus (Robert von Reims), Die Eroberung Jerusalems ∙ Exzerpte aus der Chronik der Päpste und Kaiser des Martin von Troppau

Sammelhandschrift des 13. Jahrhunderts mit 8 Teilen: 1) Exzerpte aus den Martyrologien des St. Galler Mönchs Notker Balbulus und des Ado von Vienne (S. 3-10), 2) Abschrift der Historia Scholastica des Petrus Comestor bis etwa zur Hälfte (S. 11-234), 3) Canones apostolorum et conciliorum prolati per Clementem papam als kleinerformatiges Heft von anderer Hand (S. 235-252), 4) Exzerpte aus dem Werk Panormia des Ivo von Chartres (S. 246b-252b), 5) Historia Langobardorum des Petrus Diaconus mit Annex des Andrea Bergamensis (S. 253a-272b), 6) Historia Hierosolymitanades Robertus Monachus Remigiensis (S. 273a-313a), 7) Anhänge zur Reichsgeschichte, zum Schisma der Kirche von Utrecht und über den Tod von Konrad III. (S. 313), 8) Auszüge aus der Chronica pontificum et imperatorum, ab Hadriano usque ad Constantinum des Martin von Troppau (Martinus Polonus; S. 314-330). (dor)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 621
Pergament · 356 pp. · 34.5 x 26 cm · St. Gallen · vor 883 / 9. Jahrhundert
Historiarum adversum paganos libri VII

St. Galler Abschrift aus dem 9. Jahrhundert des Werks von Paulus Orosius, Geschichte der Welt von Adam bis zum Jahr 417, mit einer Vielzahl von Glossierungen (darunter auch Kartenzeichnungen) durch den Mönch Ekkehart IV. im 11. Jahrhundert (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 622
Pergament · IV + 517 ff. · 28.5 x 23 cm · Lisieux (?) · 9. Jahrhundert
Frechulf von Lisieux, Weltchronik

Die karolingische Weltgeschichte des Bischofs Frechulf von Lisieux in der ältesten erhaltenen Abschrift, verfasst um 825/830. Geschrieben im Skriptorium von Lisieux, aber schon um 850/860 ins Kloster St. Gallen gelangt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 623
Pergament · A-D + 212 + W-Z pp. · 30 x 21.5/22 cm · St. Gallen (?) · 9. Jahrhundert
Pompeius Trogus / Justinus Junianus, Historia

Abschrift der Auszüge des Junianus Justinus aus der verlorenen Weltgeschichte ("Historiae Philippicae") des römischen Historikers Pompeius Trogus, geschrieben im 9. Jahrhundert vermutlich im Kloster St. Gallen. Am Ende des Textes der berühmte althochdeutsche St. Galler Schreibervers: Chumo kiscreib filo chumor kipeit. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 625
Pergament · 340 pp. · 25 x 19.5 cm · Dürnstein · 1454
Alexanderroman

Abschrift des Alexanderromans des Arztes, Übersetzers und Dichters Johannes Hartlieb (1468) aus München. Es ist dies das Exemplar für Herzog Albrecht III. von Bayern (1451-1460) und dessen Gemahlin Anna von Braunschweig, das Hartlieb durch den Kalligraphen Johannes Frauendorfer aus Thierenstein im Jahre 1454 in einer professionellen Bastarda-Schrift erstellen liess. Illustriert mit 45 sechs- bis dreizehnzeiligen Deckfarbeninitialen, möglicherweise von der Hand des bayerischen Miniaturmalers Hans Rot, mit einer Vielzahl von einfach oder verschlungen geführten Ranken mit Akanthusblättern, in denen sich die verschiedensten Tiere tummeln und in denen man auch viele hiesige Blumen erkennen kann. Der Alexanderroman war bis 1500 einer der erfolgreichsten Prosaromane in deutscher Sprache. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 626
Pergament · 314 pp. · 35 x 25 cm · St. Gallen · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Bellum Iudaicum libri V

Hegesippus/Flavius Josephus, Jüdischer Krieg. Abschrift aus dem 9. Jahrhundert (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 627
Pergament · II + 255 pp. · 37/37.5 x 27.5 cm · St. Gallen (?) · 9. Jahrhundert
Flavius Josephus, Bellum Judaicum, 1. VII

Abschrift des Werks "Bellum Judaicum" (Der Jüdische Krieg) des jüdischen Schriftstellers Flavius Josephus (1. Jht. n.Chr.), geschrieben im 9. Jahrhundert vermutlich nicht im Kloster St. Gallen von acht verschiedenen Schreiberhänden. (smu)

Online seit: 21.12.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 628
Papier · A-B + 940 + Y-Z pp. · 33 x 23 cm · möglicherweise Nordbayern · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Gekürzte Fassung der Platterberger/Truchseß’schen Weltchronik; Jean de Mandeville, Reise nach Indien

Der grösste Teil dieser voluminösen Handschrift besteht aus einer gekürzten Fassung der 1459 abgeschlossenen Platterberger/Truchseß’schen Weltchronik (p. 3796), die in der älteren Literatur auch als „St. Galler Weltchronik“ bezeichnet wird. Innerhalb dieser Chronik finden sich auch der sogenannte St. Galler Cato (p. 259260; Disticha Catonis; Von Catho dem weysen und seinen spruchen), eine deutsche Teilübersetzung des Werks De officiis von Marcus Tullius Cicero (p. 263265) sowie weitere Zitate aus anderen Werken Ciceros (p. 265271). Es folgen eine deutschsprachige Fassung des von Meister Wichwolt verfassten fiktiven Briefwechsels zwischen Alexander dem Grossen und Dindimus, dem König der Brahmanen (p. 809815; Cronica Allexandri des grossen konigs), die deutschsprachige Fassung der Dreikönigslegende (Historia trium regum) des Johannes von Hildesheim (p. 816854) und der Bericht der Reise nach Indien des Jean de Mandeville in der deutschen Übertragung des Otto von Diemeringen (p. 854917). Am Ende (p. 918940) enthält der Band in unvollständiger Überlieferung das Reisebuch des in osmanische Gefangenschaft geratenen Johannes Schiltberger (1380 – nach 1427) aus Bayern. Als Buchschmuck wurden zahlreiche rote und blaue Lombarden verwendet. Der Band befand sich 1570 im Besitz des Luzius Rinck von Baldenstein (p. 940), des Schwagers von Fürstabt Diethelm Blarer (1530−1564) von St. Gallen, und wurde spätestens im 17. Jahrhundert in den Bücherbestand der Klosterbibliothek von St. Gallen integriert (p. 3: Liber Monasterii S. Galli). (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 633
Pergament · A-D + 130 + W-Z ff. · 23 x 16 cm · St. Gallen? · erste Hälfte des 13. Jahrhunderts
Galfredus Monumetensis, Historia Regum Britannie

Die Handschrift enthält die Historia Regum Britannie des Geoffrey of Monmouth (um 1100-1154) (S. 3-121, Incipit Prologus in brittannicam hystoriam); Auszüge aus den Collectanea rerum memorabilium des Solinus (S. 122-128) und die Epistola presbiteri Johannis, den sogenannten Priester-Johannes-Brief (S. 128-130), alles lateinisch. Der Band ist im Bibliothekskatalog von 1461 nachgewiesen. (dor)

Online seit: 23.06.2014

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 635
Pergament · 243 pp. · 23 x 14/14.5 cm · Norditalien · um 800
Paulus Diaconus, Historia Longobardorum

Textgeschichtlich bedeutende Abschrift der Historia Longobardorum (Geschichte der Langobarden) des in Montecassino wirkenden langobardischen Mönchs und Schriftstellers Paulus Diaconus († 797/799), geschrieben um 800 von zahlreichen Händen in Norditalien, möglicherweise in Verona. Der Band befand sich bereits im 9. Jahrhundert im Kloster St. Gallen. (smu)

Online seit: 20.12.2012

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 636
Pergament · A, B + 208 pp. · 14.5/15 x 11/12 cm · 11. Jahrhundert
Sallust, Coniuratio Catilinae und Bellum Jugurthinum

Die vermutlich nicht in St. Gallen geschriebene Handschrift enthält zwei Werke des antiken Autors Sallust (Gaius Sallustius Crispus): S. 1-95 Coniuratio Catilinae, (Geschichte der Catilinarischen Verschwörung); S. 95-206 Bellum Jugurthinum (Geschichte des Jugurthinischen Kriegs). Der Codex ist von mehreren Händen geschrieben; einige Kapitel kommen mehrfach vor, so Coniuratio Catilinae, Kap. 46-52 (S. 195-206). (sno)

Online seit: 13.12.2013

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 643
Papier · 242 pp. · 30 x 22 cm · 16. Jahrhundert / 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift

Sammelhandschrift mit einer mit einfachen Federzeichnungen geschmückten Abschrift der Fabelsammlung 'Der Edelstein' des Ulrich Boner, mit den einzig hier überlieferten Schwankerzählungen des so genannten Schweizer Anonymus sowie chronikalischen Notizen zur Geschichte von Zürich und Glarus (smu)

Online seit: 12.12.2006

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 644
Papier · 501 pp. · 31 x 21.5/22 cm · Rorschach · 1476
Hans Fründ, Chronik des Alten Zürichkriegs

Der aus Luzern gebürtige Schwyzer Landschreiber Hans Fründ († 1469) verfasste um 1447 eine Chronik des Alten Zürichkriegs. Diese sorgfältig geschriebene und mit den Fahnen der eidgenössischen Orte illustrierte Abschrift wurde vom Rorschacher Kaplan und ehemaligen Schulmeister in Schwyz, Melchior Rupp, im Jahr 1476 angefertigt. Die Handschrift, auf deren letzten Seiten einige im Zusammenhang mit dem Alten Zürichkrieg stehende Urkunden und Dokumente aus den Jahren 1446 bis 1450 notiert wurden, gelangte in den Besitz des Glarner Gelehrten Aegidius Tschudi (1505-1572) und von dort im Jahr 1768 in die Klosterbibliothek von St. Gallen. (smu)

Online seit: 19.12.2011

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 645
Papier · 654 pp. · 30-30.5 x 21 cm · 16. Jahrhundert
Sebastian Brant Lob Trajans · Ostschweizer Chronik (sog. Klingenberger Chronik) · Schlacht- und Schmählieder

Abschrift der um 1450 verfassten so genannten „Klingenberger Chronik“, geschrieben um 1520. Geschichte der Appenzeller Kriege (1401-1429) und des Alten Zürichkriegs (1440-1446) aus der Sicht des unterlegenen Ostschweizer Adels. Illustriert mit einigen kolorierten Federzeichnungen von Schlachtbildern sowie zahlreichen Wappenzeichnungen. Daneben enthält der Codex Urkundenabschriften, chronikalische Notizen, Lieder sowie ganz vorne ein unvollständig erhaltener Strassburger Druck aus dem Jahre 1520 von Sebastian Brant (1457/58-1521) mit Geschichten zu den römischen Kaisern Titus und Vespasian. Aus dem Besitz des Glarner Humanisten Aegidius Tschudi (1505-1572) 1768 in die Klosterbibliothek von St. Gallen gelangt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 646
Papier · 542 pp. · 28.5-29 x 20 cm · Konstanz · 1472-1476
Konstanzer Chronik des Gebhard Dacher

Die älteste Abschrift der Konstanzer Chronik des Gebhard Dacher, zwischen 1458 und 1472 vom Verfasser selbst geschrieben und illustriert mit einer Serie von kolorierten Federzeichnungen, darunter auch mit der ältesten Ansicht der Stadt Konstanz, spätestens im 18. Jahrhundert in die Klosterbibliothek von St. Gallen gelangt. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 657
Papier · 230 pp. · 31 x 22 cm · Felix Hemmerli (?) · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Konstanzer Chronik; Zürcher Chroniken; Chronik des Konstanzer Konzils nach Ulrich von Richental

Die Handschrift, geschrieben in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wohl kurz nach 1450, enthält vorne (p. 146) die Konstanzer Weltchronik des ausgehenden 14. Jahrhunderts. Es folgen die Zürcher Chronik von den Anfängen bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts (p. 47121), eine Fortsetzung der Zürcher Chronik über die Jahre 1420/21, 1436 und 1443−1450 (p. 121132) sowie eine gekürzte Redaktion der Konzilschronik des Ulrich von Richental (p. 132228). Aufgrund von Schriftvergleichen wird in der älteren Literatur erwogen, dass der Zürcher Frühhumanist Felix Hemmerli (1388/89−1454) der Schreiber gewesen sein könnte. Die Handschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Gelehrten Aegidius Tschudi (1505−1572) und wurde im Februar 1768 von dessen Familie ans Kloster St. Gallen verkauft. Tschudi brachte in den Texten verschiedentlich Randnotizen und Korrekturen an. (smu)

Online seit: 23.06.2016

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 658
Papier · 285 pp. · 31 x 21.5 cm · St. Gallen · 1465
(1) Robertus Monachus: Geschichte des 1. Kreuzzugs (bebildert); (2) Ottokar von Steiermark: österreichische Reimchronik: Fall Akkons.

Deutschsprachige St. Galler Übersetzung einer Geschichte des ersten Kreuzzugs (1095/96-1099; "Historia Hierosolymitana"), verfasst von Robertus monachus, einem Mönch Robertus aus Reims, geschrieben und mit 22 kolorierten Federzeichnungen illustriert im Jahre 1465; im hinteren Teil (unbebildert) rund 9'000 Verse aus der "Österreichischen Reimchronik" des Ottokar von Steiermark über die Belagerung und Zerstörung der Kreuzfahrerfestung Akkon im Jahre 1291 (smu)

Online seit: 14.09.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 670
Pergament · 507 pp. · 35 x 26 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Decretales Pseudo-Isidori. Epistolæ, Gregorii M.

Frühe Abschrift der so genannten „Pseudo-Isidorianischen Dekretalen“ (auch „Pseudo-Isidorische Dekretalen“ oder Isidor Mercator genannt) aus dem Kloster St. Gallen, geschrieben in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Bei diesem Text handelt es sich um eine gross angelegte Sammlung von gefälschten Papstbriefen und Papstdekretalen aus der Spätantike. Hinten enthält der Codex zahlreiche – echte – Briefe des Papstes Gregor I. (smu)

Online seit: 31.07.2009

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 671
Pergament · 444 pp. · 30.5 x 25 cm · St. Gallen · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Collectio canonum Dionysio-Hadriana

Collectio Dionysio-Hadriana: Zusammenstellung von Konzilsbeschlüssen und päpstlichen Verordnungen bis ins 8. Jahrhundert in einer wichtigen St. Galler Abschrift des 9. Jahrhunderts (smu)

Online seit: 31.12.2005

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 672
Pergament · 254 pp. · 26.2 x 18.5 cm · St. Gallen · 9. Jahrhundert
Canones Concilii Constantinopolitani II.; »Expositiuncula in libros regum Pseudo-Hieronymi«.

Zweiteiliger Codex mit einer zwischen 887 und 893 möglicherweise vom St. Galler Mönch Notker Balbulus († 912) persönlich geschriebenen Abschrift der Akten zum Zweiten Konzil von Konstantinopel (553) sowie einer in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen geschriebenen Abschrift eines unter dem Titel Quaestiones Hebraicae in I-II Regum, I Paralipomenon dem Kirchenvater Hieronymus zugeschriebenen Kommentars zu den ersten beiden Büchern der Könige sowie (als Fragment) zum alttestamentlichen Buch Paralipomenon. (smu)

Online seit: 31.07.2009