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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 19
Papier · 294 ff. · 36,4 x 27,2 cm · Hagenau · um 1450
Historienbibel. Altes Testament

Die Frauenfelder Historienbibel ist um 1450 in der Werkstatt Diebold Laubers in Hagenau (Elsass) entstanden und etwas später überarbeitet worden. Sie enthält 80 Abbildungen, an denen drei verschiedene Hände beteiligt waren. Wohl im 16. Jahrhundert ist sie in den Besitz des Augustiner Chorherrenstifts Kreuzlingen gelangt. (lug)

Online seit: 22.03.2012

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 24
Pergament · 366 ff. · 19 x 14.3 cm · Besançon · 13./14. Jahrhundert
Burgundisches Brevier

Brevier, rot und blau rubriziert, mit zahlreichen Initialen auf Goldgrund sowie Drolerien am unteren Blattrand. Kalendar mit den Tierkreiszeichen und den in jedem Monat fälligen bäuerlichen Arbeiten. Besonders hervorzuheben sind die blattgrossen Darstellungen des heiligen Christophorus (S. 176), der Anbetung der drei Könige (S. 178) und von Christus am Kreuz (S. 179). Aufgrund der Erwähnung von Heiligen im Kalendar und im Rest der Handschrift ist diese vermutlich in Besançon entstanden. Von dort ist sie auf ungeklärten Wegen in den Besitz der Solothurner Patrizierfamilie Wallier gelangt: Besitzvermerke von Guillaume Wallier (16. Jh.) und Henri Wallier (1605) auf S. 4 und 731, von letzterem auch im vorderen Spiegel. Im Katalog der Thurgauischen Kantonsbibliothek von 1858 wird auf S. 90 die Provenienz Fischingen angegeben. Möglicherweise ist die Handschrift durch einen der zwei Fischinger Äbte aus Solothurn, Augustin Bloch aus Oberbuchsitten (1776-1815) oder den letzten Fischinger Abt Franz Fröhlicher von Bellach (1836-1848), nach Fischingen gelangt. (lug)

Online seit: 23.04.2013

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 80
Papier · 231 ff. · 28.5 x 20.5 cm · Bodenseeraum · 1460-1470
Sammelband mit deutschen geistlichen und weltlichen Texten aus dem Spätmittelalter

Der Sammelband ist zwischen 1460 und 1470 im Bodenseeraum entstanden. Möglicherweise befand er sich während einiger Zeit im Besitz der Kartause Ittingen bei Frauenfeld. Er enthält spätmittelalterliche geistliche und weltliche Texte, die zum Teil nach dieser Handschrift erstmals ediert wurden wie Die fünf Herzeleid Mariä, das Frauenfelder Passionsgedicht oder den Prosaroman Willehalm sowie einen Auszug aus dem Büchlein der ewigen Weisheit von Heinrich Seuse. (lug)

Online seit: 23.04.2013

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 96
Papier · 22 ff. · 32.5 x 21.5 cm · zwischen 1614 und 1638
Chronik des Klosters Hauterive

Diese Chronik des Klosters Hauterive (FR) entstammt im Gegensatz zu den anderen Murer Chroniken gänzlich nicht der Hand Heinrich Murers (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen), sondern entstand vermutlich nur in Auftrag des Ittinger Mönchs im Kloster Hautrive selbst. Die Handschrift baut sich inhaltlich aus zwei Teilen auf: die Klostergeschichte und eine Auflistung kirchlicher Ereignisse. Erstere beginnt mit Abt Girard (1138-1157) und endet mit Abt Petrus (Ende 16. Jh.), letztere betrifft die Jahre zwischen 1500 und 1510. (sol)

Online seit: 22.06.2017

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 97
Papier · 7 ff. · 30.5 x 20 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1614 und 1638
Chronik des Basler Predigerklosters und des Frauenklosters OP Maria Magdalena in Basel

Chronik des Basler Predigerklosters und des Frauenklosters OP Maria Magdalena in Basel von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Die Handschrift teilt sich in die Chronik des Predigerklosters und die Chronik des Frauenklosters in Basel auf. Im ersten Teil spricht Murer über die Erbauung des Predigerklosters 1233 und die Entwicklungen der Diözese Basel im 13. bis 15. Jahrhundert. Im zweiten Teil wendet sich Murer der Entstehung des Frauenklosters im 11. Jahrhundert und dem Wiederaufbau 1253, sowie weiteren kirchlichen Ereignissen bis 1465 zu. (sol)

Online seit: 22.06.2017

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 98
Papier · 42 ff. · 31.5 x 21 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1614 und 1638
Chronik des Bistums Chur

Chronik des Bistums Chur von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Murer berichtet über die Entstehung des Bistums Chur und nennt Asinio (451) als ersten Bischof, dem 75 weitere Bischöfe bis Johannes IV. (1418-1440) folgen. Der Chronik wurden vier neuzeitliche Abschriften von Schenkungsurkunden Kaiser Ottos I. und König Ludwigs des Deutschen, sowie annalistische Notizen beigefügt. (sol)

Online seit: 22.06.2017

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 99
Papier · 53 + 1 ff. · 32.5 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1629 und 1638
Chronik des Klosters Einsiedeln

Chronik des Klosters Einsiedeln von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Der Beschreibung der Äbte Eberhard (934-958) bis Plazidus (1629-1670) geht eine Federzeichnung der Kirchenpatrone und ein Faltplan der Einsiedler Klosteranlage voran. Innerhalb der Chronik finden sich von Murer abgeschriebene Schenkungs- und Bestätigungsurkunden mit Bezug zum Kloster Einsiedeln. (sol)

Online seit: 22.06.2017

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 100
Papier · 7 ff. · 30.5 x 20 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1614 und 1638
Chronik der Propstei Embrach

Chronik der Propstei Embrach von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). In dieser sowohl bezüglich des Buchschmucks als auch inhaltlich unvollendeten Chronik geht Murer auf wenige einzelne Äbte und wichtige Ereignisse in der Geschichte des Klosters ein. (sol)

Online seit: 22.06.2017

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 101
Papier · 24 ff. · 32.5 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1631 und 1638
Chronik des Klosters Engelberg und des Frauenklosters St. Andreas

Chronik des Klosters Engelberg und des Frauenklosters St. Andreas von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Die Chronik beginnt mit einer Beschreibung der geographischen Lage und der Stiftung des Klosters (1119). Darauf folgt die Geschichte des Klosters Engelberg von Abt Adelhelm (1124/26-1131) bis Abt Plazidus Knüttel (1630-1658). In einem zweiten, kurzen Teil geht Murer auf die Gründung (1199) und die Geschichte des Klosters St. Andreas von 1254-1455 ein. (sol)

Online seit: 22.06.2017

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 102
Papier · 20 ff. · 31 x 20 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1634 und 1638
Chronik des Klosters Fischingen

Chronik des Klosters Fischingen von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen), der sich vermutlich auf die Chronik von Jakob Bucher stützt, ebenfalls einem Ittinger Konventualen, dessen Chronik des Klosters Fischingen zwischen dem 15. September 1627 und dem 14. September 1628 vollendet wurde. (lug)

Online seit: 15.10.2007

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 103
Papier · 50 ff. · 31.5 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1630 und 1638
Chronik des Klosters St. Gallen

Chronik des Klosters St. Gallen von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Murer stützt sich nach eigenen Angaben unter anderem auf die Schriften des St. Galler Konventualen, Rechtsgelehrten und Stiftsbibliothekars Jodocus Metzler (1574-1639). Die Chronik reicht von der Gründung des Klosters durch den heiligen Gallus bis ins Jahr 1630. (lug)

Online seit: 22.06.2010

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 104
Papier · 11 + 1 ff. · 31.5 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1630 und 1638
Chronik des Klosters St. Johann

Chronik des Klosters St. Johann im Thurtal von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Murer stützt sich nach eigenen Angaben unter anderem auf die Schriften des St. Galler Konventualen, Rechtsgelehrten und Stiftsbibliothekars Jodocus Metzler. (lug)

Online seit: 22.06.2010

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 105
Papier · 86 pp. · 31 x 21 cm · Ittingen (Kartause) · zwischen 1614 und 1638
Chronik der Klöster St. Katharinental, Töss und Berenberg

Chronik der Klöster St. Katharinental, Töss und Berenberg von der Hand Heinrich Murers (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Darin eingebettet "St. Katharinentaler Schwesternbuch" von einer Hand des ausgehenden 17. Jahrhunderts, das eine sehr textgetreue Bearbeitung des berühmten Schwesternbuches aus dem 15. Jahrhundert darstellt, sowie "Tösser Schwesternbuch", ebenfalls eine sehr textgetreue Bearbeitung der selben Hand des Tösser Schwesternbuches von Elisabeth Stagel. Die zwölf Viten aus dem "St. Katharinentaler Schwesternbuch", die ebenfalls in den oben genannten Chroniken enthalten sind, stammen von Heinrich Murer, wie ein Vergleich mit der "Helvetia Sancta" von Heinrich Murer zeigt. (lug)

Online seit: 14.04.2008

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 106
Papier · 100 ff. · 32 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1629 und 1638
Chronik des Bistums Konstanz

Chronik des Bistums Konstanz von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Heinrich Murer stützt sich in seiner Chronik unter anderem auf das „Chronicon“ von Hermannus Contractus (1013-1054), das von seinem Schüler Berthold von Reichenau bis ins Jahr 1080 fortgeführt wurde, die „Chronik der Alten Eidgenossenschaft“ von Johannes Stumpf (1500-1577/78), die 1547/48 erschienen ist, die „Chronologia monasteriorum Germaniae praecipuorum“ von Caspar Bruschius (1518-1557), die „Chronik von dem Erzstifte Mainz und dessen Suffraganbistümern“ von Wilhelm Werner, Graf von Zimmern (1485-1575) und das historische Werk von Christoph Hartmann (1568-1637) aus Frauenfeld, der in seinen späteren Lebensjahren Stiftsbibliothekar von Einsiedeln war und zusammen mit Franz Guillimann die „Annales Heremi Deiparae Matris in Helvetia“ verfasste. Murers Chronik reicht von den Anfängen des späteren Bistums Konstanz in Windisch im Jahre 411 unter Bischof Paternus bis ins Jahr 1629 unter Bischof Johannes VII. (lug)

Online seit: 19.12.2011

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 107
Papier · 126 ff. · 31 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1614 und 1638
Chronik der Konstanzer Domkirche, der Kollegiatskirchen des Bistums, der Stadt Konstanz und der Reichenau

Chronik der Konstanzer Domkirche, der Kollegiatskirchen des Bistums, der Stadt Konstanz und der Reichenau von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Während sich Murer in Y 106 nur mit der Geschichte des Bistums Konstanz beschäftigte, geht er in dieser Handschrift ausführlicher auf Konstanz und ihre Umgebung ein. Als Quellen dienten ihm Schriften anderer Geistlicher wie die Konstanzer Chronik von Jakob Rassler (1568-1617). (sol)

Online seit: 22.06.2017

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 108
Papier · 13 ff. · 31 x 20 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1626 und 1638
Chronik des Klosters Kreuzlingen

Chronik des Klosters Kreuzlingen von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Murer stützt sich für die Beschreibung der Geschichte des Klosters Kreuzlingen auf ältere Urkunden sowie eine Äbteliste, die bis 1626 reicht. (lug)

Online seit: 14.04.2008

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 109
Papier · 9 + 2 ff. · 31.5 x 19.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1629 und 1638
Chronik des Klosters Eschenbach

Diese Chronik des Klosters Eschenbach von Heinrich Murer (1538-1638, seit 1614 Konventuale der Kartause Ittingen) besitzt gleich zwei Veduten des Klosters von 1625 und 1629, beide vermutlich von der Hand Heinrich Murers. (lug)

Online seit: 19.12.2011

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 110
Papier · 17 ff. · 31.5 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1614 und 1638
Chronik des Klosters Paradies

Chronik des Klosters Paradies von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen). Murer benutzte für sein Werk unter anderem die Schweizer Chronik von Johann Stumpf und vermutlich auch die „Schwäbische Chronik“ von Thomas Lirer. Enthält zahlreiche Abschriften von Urkunden mit Bezug auf das Kloster Paradies. (lug)

Online seit: 22.06.2010

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 111
Papier · 393 ff. · 31 x 20 cm · Ittingen, Kartause · 1638
Heinrich Murer: Helvetia Sancta

Chronologisch geordnetes Verzeichnis der Schweizer Heiligen vom heiligen Beat bis zu Nicolaus Rusca und dem Kapuzinerbruder Fidelis. Ausgeschmückt mit blaulavierten Federzeichnungen von der Hand des Konstanzer Malers Hans Asper. Als Vorbild für die Helvetia Sancta diente Murer höchstwahrscheinlich die Bavaria Sancta von Matthäus Rader, die 1615 in München erschienen ist. (lug)

Online seit: 13.12.2013

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Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 112
Papier · 66 ff. · 32 x 20.5 cm · Ittingen, Kartause · zwischen 1627 und 1638
Chronik des Klosters Reichenau

Chronik des Klosters Reichenau von Heinrich Murer (1588-1638, seit 1614 Konventuale in der Kartause Ittingen), der sich auf die Chronik von Gallus Oeheim, Priester und Kaplan des Klosters Reichenau (gest. 1511), stützt. (lug)

Online seit: 25.07.2006

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