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Standortland:
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Schweiz
Ort:
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St. Gallen
Bibliothek / Sammlung:
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Stiftsbibliothek
Signatur:
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Cod. Sang. 850
Handschriftentitel:
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Cicero, Tusculanae disputationes, De finibus bonorum et malorum, De natura deorum, De divinatione
Schlagzeile:
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Pergament · 420 pp. · 34 x 24.5 cm · Florenz · um 1440
Sprache:
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Lateinisch
Kurzcharakterisierung:
Kurzcharakterisierung
Der in humanistischer Minuskel geschriebene Codex enthält philosophische Werke des Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.): p. 3121 Tusculanae disputationes (“Gespräche in Tusculum”), p. 121248 De finibus bonorum et malorum (“Über das höchste Gut und das grösste Übel”), p. 249344 De natura deorum (“Über das Wesen der Götter”) und p. 345416 De divinatione (“Über die Weissagekunst”). Das Wappen auf p. 3 (vier bärtige Männergesichter im Profil, kreisförmig angeordnet) gehörte sehr wahrscheinlich dem späteren Papst Nikolaus V., mit bürgerlichem Namen Tommaso Parentucelli (1397–1455, Papst 1447–1455). Parentucelli trug dieses Wappen (“stemma delle quattro barbe”, Manfredi, S. 662) in den Jahren, bevor er zum Papst gewählt wurde. Es lässt sich in 38 Handschriften der Biblioteca Apostolica Vaticana in Rom sowie in einem Codex der Biblioteca Capitolare in Padua (ms. C27) nachweisen. Die für die Florentiner Buchmalerei typischen Weissrankeninitialen gleichen denen im Codex aus Padua, dessen Illumination von Silvia Fumian dem Florentiner Künstler Bartolomeo Varnucci (* ca. 1412/1413) zugeschrieben wird. Möglicherweise gab Parentucelli die Handschrift in Auftrag, als er sich 1439–1443 anlässlich des Konzils in Florenz aufhielt. (sno)
Standardbeschreibung:
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Scherrer Gustav, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875, S. 288.
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DOI (Digital Object Identifier):
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10.5076/e-codices-csg-0850 (http://dx.doi.org/10.5076/e-codices-csg-0850)
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Wie zitieren:
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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 850: Cicero, Tusculanae disputationes, De finibus bonorum et malorum, De natura deorum, De divinatione (http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/0850).
Online seit:
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13.10.2016
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Neuere Literatur – St. Galler Bibliotheksnetz (SGBN) - Verbundkatalog
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