Handschrift in dieser Sammlung wählen: Cod. Sang. 2  Cod. Sang. 1916 Cod. Sang. 1920  Cod. Sang. 2135  633/637
Standortland:
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Schweiz
Ort:
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St. Gallen
Bibliothek / Sammlung:
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Stiftsbibliothek
Signatur:
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Cod. Sang. 1919
Handschriftentitel:
Handschriftentitel
Deutsche Predigten („Engelberger Predigten“, Johannes Tauler); Geistliche Lehren; Geistliche Parabeln
Schlagzeile:
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Papier · 632 pp. · 21 x 14 cm · St. Gallen, Dominikanerinnenkonvent St. Katharina · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts (vor 1498)
Sprache:
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Alemannisch, Lateinisch
Kurzcharakterisierung:
Kurzcharakterisierung
Geistliche Sammelhandschrift aus dem Dominikanerinnenkloster St. Katharina in St. Gallen, geschrieben in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von der Hand einer erfahrenen Schreiberin. Der Band überliefert mehrere Predigttexte in textgeschichtlich wichtigen Fassungen. Enthalten sind unter anderem sieben so genannte Engelberger Predigten, die älteste Abschrift der Fassung B des Werks De Nabuchodonosor des Marquard von Lindau († 1392), zehn Predigten des Johannes Tauler († 1361), eine dem Werk Der Heiligen Leben entnommene Darstellung von Leben, Taten und Wundern des heiligen Dominicus, ein Meister Eckhart zugeschriebener Traktat Vom klösterlichen Leben sowie geistliche Sinngedichte. (smu)
Standardbeschreibung:
Standardbeschreibung
Scarpatetti Beat Matthias von, Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen. Codices 1726-1984 (14.-19. Jahrhundert), St. Gallen 1983, S. 200-205.
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DOI (Digital Object Identifier):
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10.5076/e-codices-csg-1919 (http://dx.doi.org/10.5076/e-codices-csg-1919)
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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1919: Deutsche Predigten („Engelberger Predigten“, Johannes Tauler); Geistliche Lehren; Geistliche Parabeln (http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/1919).
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BJNemes · 21.08.2014, 15:03:35

Hand 1 (sie lässt sich unter den Schreiberhänden des Katharinenklosters nicht identifizieren, vgl. Simone Mengis, Schreibende Frauen um 1500. Scriptorium und Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina St. Gallen, Berlin/Boston 2013, hier S. 109) findet man außer hier in zwei weiteren im Dominikanerinnenkloster aus St. Gallen entstandenen Hss.: in der Wiler Hs. M 42 und als Hand 1 in einer anderen durch Schreiberkolophon auf 1484 datierten Wiler Hs.: M 41 (Otto von Passau, ›Die vierunzwanzig Alten‹, vgl. Mengis a.a.O., S. 298-301). Bemerkenswert ist, dass diese drei Hss. nicht nur in puncto Schreiberhand sondern auch in Bezug auf ihre Materialität (Art des Papiers) und Einrichtung (Seitenlayout, Einband) auffallende Übereinstimmungen aufweisen. Die Wiler Hs. M 41 zeigt ihrerseits Gemeinsamkeiten zu einer anderen Hs. des Katharinenklosters, die auch die "Engelberger Predigten" enthält: St. Gallen, Stiftsbibl., Cod. 1066. Weil diese Hs. auf dasselbe Jahr (1484) datiert wie M 41, darf wohl auch die Entstehung von Cod. 1919, die mit M 41, M 42 und Cod. 1066 soviel gemeinsam hat, auf die Zeit um 1484 angesetzt werden. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich Cod. 1919 und M 42 in ihrem Textbestand der "Engelberger Predigten".

BJNemes · 21.08.2014, 14:52:43

Seiten 464 - 479 :

Die Predigt ist in der Forschung unter dem Titel ›Salzburger Armutstext‹ bekannt und steht im Verdacht, eine der besonders frühen Predigten Meister Eckharts zu sein. Zur Überlieferung s. Freimut Löser, Meister Eckhart, die ›Reden‹ und die Predigt in Erfurt. Neues zum sogenannten ›Salzburger Armutstext‹, in: Meister Eckhart Jahrbuch 6 (2012), S. 65-96, hier S. 85f. und Balázs J. Nemes, Der 'entstellte' Eckhart. Eckhart-Handschriften im Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis, in: Schreiben und Lesen in der Stadt. Literaturbetrieb im spätmittelalterlichen Straßburg, hg. von Stephen Mossman u.a., Berlin/Boston 2012 (Kulturtopographie des alemannischen Raums 4), S. 39-98, hier S. 48 und 50f., Anm. 48. (jeweils ohne diese Hs.).

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Mathias Stauffacher, Untersuchungen zur handschriftlichen Überlieferung des ›Engelberger Predigers‹, Diss. Basel 1982 (online: http://doc.rero.ch/record/9746), S. 7/25-27.

Simone Mengis, Schreibende Frauen um 1500. Scriptorium und Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina St. Gallen, Berlin/Boston 2013 (Scrinium Friburgense 28), S. 363-366.

Helga Dierckx, De overlevering van pseudo-Taulerpreken in het handschrift Hildesheim, Dombibliothek, 724b en de Bazelse Taulerdruk (1521), in: Ons geestelijk erf 84/1 (2013), S. 20-40, hier S. 37.

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Buchrücken
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