Handschrift in dieser Sammlung wählen: T 5441  T 9393 T 44414  T 44414  3/4
Standortland:
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Schweiz
Ort:
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Frauenfeld
Bibliothek / Sammlung:
Bibliothek / Sammlung
Historisches Museum Thurgau
Signatur:
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T 9394
Handschriftentitel:
Handschriftentitel
Miniatur mit dem „Marientod“ aus einem Antiphonar, möglicherweise aus dem Zisterzienserinnenkloster Salem
Schlagzeile:
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Pergament · 1 f. · 22.5 x 17.6 cm · gegen 1320
Sprache:
Sprache
Lateinisch
Kurzcharakterisierung:
Kurzcharakterisierung
Ausgeschnittene, besonders grossformatige Buchillustrationaus einer Prachthandschrift. In der V-Initiale zum Text Vidi speciosam (Ich sah die Kostbare) anlässlich des Festes Mariae Himmelfahrt am 15. August liegt die Gottesmutter auf dem Sterbebett, umgeben von drei Aposteln und Jesus, der ihre Seele in Gestalt einer kleinen Frauenfigur in Empfang nimmt. Ein hochrechteckiger Rahmen mit geometrischem Rapport umschliesst die Szene. Links wachsen aus der V-Initiale drei Zweige mit Blättchen und Rosetten, die beschnitten sind. Die Malerei mit leuchtenden Blau- und Rottönen ist von hoher malerischer Qualität. Der Liedtext auf der Rückseite entstammt den Bibelversen 26 bis 32 der Lectio prima aus dem Lukasevangelium. Das Blatt stammt aus dem gleichen Choralmanuskript wie die Miniatur mit der Darstellung der „Verkündigung Mariae“. Beide Blätter zeigen Stationen aus dem Marienzyklus, wobei T 9393 die erste, T 9394 die letzte Etappe veranschaulicht.Stilistisch gehören sie zu drei Blättern aus der Sammlung de Bastard d'Estang in der Bibliothèque nationale de France in Paris (AD 152G, PL 842-3, AD 150H, PL 51). 1994 erwarb der Kanton Thurgau beide Fragmente im Handel in Paris. Zuvor waren sie in schweizerischem Privatbesitz. (sue)
DOI (Digital Object Identifier):
DOI (Digital Object Identifier
10.5076/e-codices-hmtg-T09394 (http://dx.doi.org/10.5076/e-codices-hmtg-T09394)
Permalink:
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http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/hmtg/T09394
IIIF Manifest URL:
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Wie zitieren:
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Frauenfeld, Historisches Museum Thurgau, T 9394: Miniatur mit dem „Marientod“ aus einem Antiphonar, möglicherweise aus dem Zisterzienserinnenkloster Salem (http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/hmtg/T09394).
Online seit:
Online seit
12.12.2019
Rechte:
Rechte
Bilder:
(Hinsichtlich aller anderen Rechte, siehe die jeweilige Handschriftenbeschreibung und unsere Nutzungsbestimmungen)
Dokumenttyp:
Dokumenttyp
Fragment
Jahrhundert:
Jahrhundert
14. Jahrhundert
Dekoration:
Dekoration
Figürlich, Deckfarbenmalerei, Gold / Silber, Initiale
Liturgica christiana:
Liturgica christiana
Antiphonar
Illuminiert:
Illuminiert
Ja
Musikhandschrift:
Musikhandschrift
Ja
Restauriert:
Restauriert
Ja
Musiknotation:
Musiknotation
Quadratnotation
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Kordula Kessler, Gotische Buchmalerei des Bodenseeraumes. Aus der Zeit von 1260 bis um 1340/50, in Buchmalerei im Bodenseeraum, 13. bis 16. Jahrhundert, Friedrichshafen 1997, S. 70-96, 243-4.

Ellen J. Beer, Ein Beitrag zur Buchmalerei des Bodenseeraumes, inn ZAK 33 (1976), S. 250-267.

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