Dokumente: 195, angezeigt: 1 - 20

Teilprojekt: e-codices 2017-2020

Januar 2017

Status: Laufend

Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung des Teilprojekts: Die anhaltende Unterstützung des Programms « Wissenschaftliche Information » von swissuniversities wird die Verstetigung und Überführung von einem Projekt zu einem etablierten Service ermöglichen. Ferner soll die technische Infrastruktur weiter verbessert werden. Diese Weiterentwicklung wird als notwendig erachtet, um die grundlegenden technischen Entwicklungen der kommenden Jahre im Bereich der Interoperabilität mitzugestalten. Schliesslich werden weitere Teilprojekte aufgebaut, um bis 2020 die meisten aus der heutigen Sicht als forschungsrelevant geltenden Handschriften der Schweiz online zu publizieren.

Alle Bibliotheken und Sammlungen

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A I 14
Pergament · 312 ff. · 28-29 x 21 cm · 3. Viertel 15. Jh.
Thomas von Aquin, Summa theologiae (prima pars)

Die sorgfältig gearbeitete Handschrift mit dem ersten Teil der Summa theologiae des Thomas von Aquin, eines der Hauptwerke des Scholastikers, stammt aus der Bibliothek des Basler Kartäusers Johannes de Lapide. Die Lagen bestehen in regelmässiger Abfolge aus Papier und Pergament; das Prooemium beginnt mit einer goldgeschmückten Zierseite mit Q-Initiale auf Blattgold, Randranken mit Blumen und Beeren und verziertem Interkolumnium. (flr)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A III 52
Papier · 2 ff. · 29.5 x 20.5 cm; 32 x 22.5 cm · Kartause Basel · 4. Viertel 15. Jahrhundert
Ludwig Moser: „Goldenes Ave Maria“ (Text und Bearbeitung)

Die zwei Einzelblätter überliefern beide Strophen des „Goldenes Ave Maria“: einmal in Form des Glossenlieds „Ave got grüß dich reine magt“ (A III 52a), das zweite Mal in einer Überarbeitung des Basler Kartäusers Ludwig Moser (A III 52b). Beide Texte dürften von seiner Hand in der Kartause Basel geschrieben worden sein.  (stu)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IV 4
Papier · 176 ff. · 29.5-30 x 20.5-21.5 cm · 1471
Aurelius Augustinus, Confessiones

Die Handschrift enthält zur Hauptsache die Confessiones des Augustinus sowie seinen Traktat De virtutibus et meritis. Geschrieben wurde sie 1471 von Henricus de Bocholdia, der 1464 anlässlich der Windesheimer Reform im Basler Chorherrenstift St. Leonhard Profess abgelegt hatte. In einer 1473 nachgetragenen, dann aber mehrfach durchgestrichenen und damit nicht mehr mit Sicherheit zu entziffernden Notiz auf Blatt 162rb berichtet Henricus über die versuchte Reform des Stifts Interlaken (1473-1475), wo er gern hingegangen wäre. (flr)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IV 6
Papier · 198 ff. · 31.5 x 22 cm · Basel · 2.-3. Viertel 15. Jh.
Sammelhandschrift Theologie

Die in Teilen datierte Handschrift stammt aus dem Augustinerchorherrenstift St. Leonhard und enthält vor allem patristische und liturgische Texte. Der Band befand sich eine Zeitlang als Vorlage in der Druckerei des Basler Druckers Michael Furter, der im Jahr 1496 die unter den Werken Gregors des Grossen überlieferte und heute Robertus de Tumbalena zugeschriebene Expositio super cantica canticorum edierte – mitsamt den in der Handschrift nachgetragenen Korrekturen. Ein Belegexemplar mag zusammen mit der Handschrift an das Stift zurückgegangen sein, jedenfalls ist ein Druckexemplar mit entsprechendem Besitzvermerk erhalten. (flr)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A V 26
Papier · 180 + 1 ff. · 29.5 x 22 cm · 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Theologischer Sammelband

Der Codex aus dem Bestand der Basler Kartause enthält in einem ersten Teil eine Abhandlung über die angemessene Busse für verschiedene Vergehen gegen Gebote und Sakramente. Ein zweiter Teil besteht aus einer Sammlung lateinischer Hymnen, die nebst einer deutschen Interlinearübersetzung auch mit einer losen deutschen Übersetzung als Fliesstext versehen sind, zum Teil kombiniert mit einer kurzen Auslegung. Im Anschluss daran finden sich Texte über die Messe und einige Opuscula Gregors von Nazianz, des Weiteren ein Brief von Johannes Heynlin de Lapide über die Eigenschaften eines guten Priesters sowie eine kleine Schrift von Heinrich Arnoldi über eine Marienpredigt. (mue)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A V 54e
Papier · 3 ff. · 21.5 x 15 cm · erste Hälfte 15. Jh.
Fragment mit Gebeten

Der nur drei Seiten umfassende Faszikel enthält Gebete sowie einen Text über die sieben himmlischen Freuden Mariae. (mue)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VI 38
Papier · 300 ff. · 20.5 x 13.5 cm · 1493
Johannes-Evangelista-Libellus

Der Johannes-Libellus aus dem Basler Klarissenkloster Gnadental wurde 1493 fertiggestellt. Die Handschrift enthält Texte von und über Johannes den Evangelisten, darunter Exempla, Predigten, Sequenzen, Lektionen und die Offenbarung in deutscher Sprache. Die Johannes-Vita am Anfang der Handschrift ist mit einem reichen Bilderzyklus mit Szenen aus der Legende des Evangelisten versehen. (stu)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 27a
Papier · 172 ff. · 22 x 15.5 cm · Kartause Basel · 1489
Epithalamium sive soliloquium beatae Mariae virginis

Der Band wurde 1489 von Ambrosius Alantsee (†1505) geschrieben. Der ursprünglich aus Füssen stammende Ambrosius wurde 1468/69 an der Basler Universität immatrikuliert und hat nachweislich zwischen 1484 und 1492 in der dortigen Kartause mehrere überwiegend liturgische Bücher geschrieben, darunter dieses Epithalamium (Braut- oder Hochzeitslied) für Maria. Möglicherweise handelt es sich um den gleichen Ambrosius Alantsee, der 1491 als Prior im Kloster St. Mang in Füssen bezeugt ist. (stu)

Online seit: 22.03.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 30
Pergament und Papier · 240 ff. · 21 x 14.5 cm · Basel · 2. Hälfte des 15. Jhs.
Sammelband (Henricus Arnoldi)

Der Sammelband aus der Kartause Basel enthält – teils handschriftlich, teils gedruckt – vorwiegend Texte devoten und spirituellen Inhaltes. Verfasser (und im ersten Teil der Handschrift auch Schreiber) ist grösstenteils Heinrich Arnoldi, Prior der Kartause von 1449-1480. (flr)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 36
Papier · 235 ff. · 21 x 14.5 cm · 1. Hälfte des 15. Jhs.
Iordanus de Quedlinburgo, Sermones de sanctis

Die deutschsprachige Sammelhandschrift stammt aus dem 1423 reformierten Dominikanerinnenkloster St. Maria Magdalena an den Steinen in Basel und wurde vermutlich auch grösstenteils dort geschrieben. Neben zwei Predigten, einem Traktat und einem Marienmirakel überliefert sie insbesondere Legenden: von Elisabeth von Thüringen, Hieronymus, Franziskus, Vincenzius, Ignatius, Julianus und Basilissa, Paulus von Theben und Antonius. (stu)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 37
Papier · 132 ff. · 21 x 14.5 cm · 15. Jahrhundert
Devotionalia

Devotionalienband aus dem 15. Jahrhundert, grossenteils geschrieben von dem Kartäuser Johannes Gipsmüller und im Besitz der Kartause Basel. Ein als Folio 57 in die Papierhandschrift eingefügtes Pergamentblatt enthält auf der Verso-Seite eine ganzseitige Darstellung Christi am Kreuz mit Maria und Johannes. Eine Besonderheit ist ausserdem eine Sammlung von lateinischen Bibelstellen und deutschen Sprüchen von Petrus Wolfer, die in der Kartause um ein Kreuzigungsbild herum an der Wand gestanden haben sollen. (flr)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 51
Papier · 167 ff. · 14.5 x 10.5 cm · 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
Andachts- und Gebetbuch der Margret Zschampi

Das spätmittelalterliche Andachts- und Gebetbuch ist nach seiner ersten Besitzerin Margret Zschampi, Dominikanerin im Basler Kloster Klingental, benannt. Es handelt sich um eine typische Erbauungshandschrift in deutscher Sprache, wie sie im ausgehenden Mittelalter insbesondere in Frauenklöstern und Laiengemeinschaften für die private Andacht geschrieben und genutzt wurden. Margret Zschampi schenkte die Handschrift der Basler Kartause, wo sie in die Bibliothek für die Laienbrüder Eingang fand. Als Teil der Kartäuserbibliothek kam das Andachtsbuch 1590 in die Universitätsbibliothek Basel. Es ist die einzig bekannte vollständig erhaltene Handschrift aus dem Dominikanerinnenkloster Klingental. (stu)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 14
Papier · 221 ff. · 20.5 x 14-14.5 cm · 15. Jh.
Theologisch-historischer Sammelband

Der Band stammt aus der Basler Kartause und enthält handschriftliche und gedruckte Texte zu Fragen der Ordensgeschichte, der geistlichen Lebensführung ebenso wie theologische Auslegungen, so zum Beispiel den Predigerkommentar Dionysius‘ des Kartäusers (1402-1471). Die handschriftlichen Teile stammen von verschiedenen Händen, darunter diejenige des Basler Kartäusers Johannes Gipsmüller (1439-1484). (flr)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 23
Papier · 131 ff. · 16.5 x 12 cm · Basel (?) · 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Theologie)

Die aus mehreren Teilen zusammengebundene Handschrift aus der Laienbibliothek der Basler Kartause ist als Andachtsbuch für die Konversen gestaltet. Sie enthält diverse Grundlagentexte in deutscher Übersetzung, unter anderem eine Regel des Heiligen Benedikt, eine Benediktslegende sowie diverse Gebete, die sich direkt jeweils entweder an die Laienbrüder der Kartäuser oder an die Laienbrüder der Benediktiner wenden.  (stu)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 38
Papier · 190 ff. · 14-14.5 x 10 cm · 2. Hälfte 15. Jh.
Deutsches Gebetbuch

Das kleinformatige Andachtsbuch stammt aus der Bibliothek für die Laienbrüder der Basler Kartause. Es wurde von zehn verschiedenen Händen geschrieben und enthält neben zahlreichen Gebeten u.a. die Legende des Hugo von Lincoln, einen Passionstraktat sowie ein „Cisiojanus“ (Merkgedicht zu den kirchlichen Fest- und Feiertagen, so benannt nach dem Incipit der lateinischen Fassung). (flr)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 92
Papier · 163 ff. · 21.5-22 x 15-15.5 cm · Wien · 1399-1400
Super Sententias Petri Lombardi

Die Handschrift mit Lehrtexten zu den Sentenzen des Scholastikers Petrus Lombardus entstand 1399/1400 in Wien, geschrieben von Heinrich von Rheinfelden während seines Studiums an der dortigen Universität. Zusammen mit dem Schreiber gelangte der Band später in den Basler Predigerkonvent, in dessen Bibliothek er eingegliedert wurde. (flr)

Online seit: 22.03.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A X 72
Papier · 277 ff. · 21-21.5 x 14.5 cm · Köln · 1488
Petrus Siber, Lectura super Petri Lombardi libros 1 et 2 sententiarum

Vorlesung Peter Sibers über die ersten beiden Sentenzen-Bücher von Petrus Lombardus, dessen systematische Darstellung der gesamten Theologie anhand sorgfältig ausgewählter Aussagen von Kirchenvätern und Kirchenlehrern seit dem 13. Jahrhundert vielfach kommentiert wurde. Der Band entstand 1488, niedergeschrieben vom Basler Dominikaner Wernher von Selden während seines Studiums in Köln. (flr)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A X 121
Papier · 33 ff. · 21 x 15 cm · Basel · um 1500
Obsequiale der Basler Kartause

Das von Prior Jacob Lauber eigenhändig geschriebene Obsequiale regelt den Totendienst in der Kartause Basel. Die eingefügten Gebete (u.a. ein lateinisches und ein deutsches Vaterunser) sowie die mit Noten versehenen Gesänge sind im liturgischen Kontext zu verorten. (stu)

Online seit: 22.03.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A XI 36
Papier · 154 ff. · 29 x 21 cm · 1429-1431
Robertus Holcoth OP, Quaestiones super quattuor libros sententiarum

Sentenzenkommentar des dominikanischen Theologen Robertus Holcot (ca. 1290-1349), der die von Petrus Lombardus angestossenen theologischen Probleme kritisch erörtert. Robertus Holcot hielt in Oxford bibeltheoretische Vorlesungen und stand bei seinen Zeitgenossen in hohem Ansehen. Der Band, ein ehemaliger catenatus aus dem Baseler Dominikanerkonvent, entstand zwischen 1429 und 1431. (flr)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A XI 59
Papier · 260 ff. · 14 x 10.5 cm · Basel (?) · 4. Viertel 15. und 1. Viertel 16. Jahrhundert
Aszetisch-katechetische Sammelhandschrift

Die überwiegend deutschsprachige Handschrift ist aus verschiedenen Teilen zusammengebunden, die alle etwa zur gleichen Zeit – Ende des 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts – entstanden sein dürften. Der Codex gehörte zur Laienbibliothek der Basler Kartause und ist möglicherweise zumindest teilweise auch in diesem Kloster geschrieben worden. Zu den Texten in diesem Erbauungsbuch gehören beispielsweise das Exempel von der frommen Müllerin, das häufig Meister Eckhart zugeschriebene „Guten-Morgen-Exempel‟, eine Erzählung der Geschichte des Kartäuserordens sowie diverse Predigten, Gebete, Sprüche und Exempla. (stu)

Online seit: 14.12.2017

Dokumente: 195, angezeigt: 1 - 20