Dokumente: 348, angezeigt: 1 - 20

Teilprojekt: e-codices 2017-2020

Januar 2017

Status: Laufend

Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung des Teilprojekts: Die anhaltende Unterstützung des Programms « Wissenschaftliche Information » von swissuniversities wird die Verstetigung und Überführung von einem Projekt zu einem etablierten Service ermöglichen. Ferner soll die technische Infrastruktur weiter verbessert werden. Diese Weiterentwicklung wird als notwendig erachtet, um die grundlegenden technischen Entwicklungen der kommenden Jahre im Bereich der Interoperabilität mitzugestalten. Schliesslich werden weitere Teilprojekte aufgebaut, um bis 2020 die meisten aus der heutigen Sicht als forschungsrelevant geltenden Handschriften der Schweiz online zu publizieren.

Alle Bibliotheken und Sammlungen

Preview Page
Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, E.10.00.07
Papier · VI + 247 pp. · 21 x 16.5 cm · um 1700
Chroniken zur Reformation und Landteilung

Der Codex enthält auf 123 Papierblättern die Abschriften von sieben Chroniken zur Reformation im Land Appenzell sowie zur Landteilung im 16. Jahrhundert. Er wurde von einem unbekannten Kopisten um 1700 erstellt. (geg)

Online seit: 22.06.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H25
Papier · 86 [+ 6] pp. · 15 x 19 cm · 1726
Schoop Johann Recept-Büchlein, Allerhand kostbar Wasser zuo distilliern

Dieses Büchlein enthält eine Rezeptsammlung zur Herstellung von Arznei-, Haus und Lebensmitteln. Die Darstellungen der Rezepte reichen von Listen der Zutaten bis zu ausführlichen Texten, in denen die Verarbeitung der Zutaten angegeben wird. In der Handschrift findet sich kein Index. Für den Buchumschlag wurde ein Blatt einer Handschrift - wahrscheinlich aus dem 14. Jhd. - verwendet. Der sichtbare Text handelt von der Geometrie des Dreiecks (De triangulo). In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Büchlein von Theo Baeschlin bei der Buchhandlung Helbing & Lichtenhahn erworben und der Pharmazeutischen Anstalt Basel geschenkt. (wan)

Online seit: 22.06.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H37
Papier · 120 ff. · 16 x 23 cm · 1582
Johannes Drexell, Sammlung medizinischer Traktate

Es handelt sich bei dieser Sammlung um eine Papierhandschrift schweizerischer Herkunft. Sie wurde nachträglich in blindgeprägtem schweinsledernem Einband zwischen Holzdeckeln gebunden. Die Sammlung enthält Traktate und Rezepte unter Benutzung der Practica des Meisters Bartholomäus. Die Kräuterkunde steht in der Tradition von Macer. Des Weiteren umfasst die Sammlung Aderlassregeln, ein Pesttraktat, Monatsregeln u. ä. Ebenfalls werden diverse Krankheiten behandelt wie jene des Hauptes, der Ohren u. ä. Allgemeiner versammelt der Text Abhandlungen über die Natur der Frauen, über die 4 Elemente und Naturen und gibt tierärztliche Ratschläge unter anderem aus Meister Albrechts Rossarzneibuch. Ferner finden sich darin verschiedene Segen (Pfeil-, Blut- und Wurmsegen), Beschwörungsformeln sowie Formeln für Gebärende und andere. (wan)

Online seit: 22.06.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H45
Papier · 140 [+ 3] ff. · 14 x 21 cm · 1449
Ars hermetis

Die Handschrift wurde 1449 von Johannes von Fulda geschrieben oder zusammengetragen. Dr. S. Merian schenkte sie 1953 dem Museum. Sie stammt aus dem Besitz von Jakob Burckhardt. Der Text behandelt die medizinische Alchemie. (wan)

Online seit: 22.06.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H52
Papier · 196 ff. · 11 x 16 cm · 1651
Ross: und für Andere Sachen Artzney Büchli

Carolus von Wattenwyl sammelt in seiner Thier-Heilkunde Rezepte von Arzneimittel gegen Beschwerden bei Pferden (Ross). Diese reichen von Appetitlosigkeit bis hin zu einem unausgeglichenen Mass an Galle. Die Bl. 95r-99v sind in einer abweichenden Französischen Handschrift verfasst. Der Exkurs erklärt wie verschiedene Fettflecken aus Reiterkleidern zu waschen sind (Titel: „pour oster toutes sortes de tasches de graisse des habits.“) Im Verlauf des Buchs wechselt die Hand des Schreibers weitere zwei Mal. (wan)

Online seit: 22.06.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H87
Papier · 453 pp. · 21 x 32 cm · 18. Jh.
Handschriftliche Kopie des Arzneibuches von Burkart von Hallwyl (1535-1598)

Die Kopie des Arzneibuches von Burkart von Hallwyl (1535-1598) ist eine Sammlung von Arzneimitteln und Rezepten zur Behebung von alltäglichen Problemen. Die Länge der Rezepte reichen von einem einzelnen Satz bis zu ausführlichen Fliesstexten. Darin finden sich Arbeitsanweisungen und Zutatenlisten. Die Handschrift ist über ein alphabetisches Register organisiert. Nach dem Register finden sich weitere Einträge. (wan)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H98
Papier · 64 ff. · 18 x 22.5 cm · 1571
Arzeney Buoch

Bei der Handschrift handelt es sich um ein Arznei- und Rezeptbuch. Darin finden sich viele Rezepte gegen die „pistilienz“ u. a. Krankheiten. Sätze und Teile ganzer Arzneimittelanleitungen sind durchgestrichen. Das Buch ist nicht paginiert und besitzt am Ende keinen Index. (wan)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H137
Papier · 34 pp. · 17 x 21 cm · 1694
„Mägte Büchlin Maria Iselin“ befindet sich in Konvolut „Collectanea Rezepte“

Im „Mägte Büchlin“ sammelt Maria Iselin (Koch)-Rezepte. Das erste erhaltene Rezept der Basler Läckerli findet sich darin. Lebkuchengebäck hatte Langezeit auch einen Arzneicharakter. (wan)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. V258
Pergament · 129 ff. · 9.5 x 15 cm · Paris · 1629-1639
Stammbuch des Basler Apothekers Hans Friedrich Eglinger (1608-1675)

Das Stammbuch des Basler Apothekers Hans Friedrich Eglinger (1608-1675) gewährt Einblicke in das Apothekerwesen des 17. Jahrhunderts und seiner Netzwerke. Es finden sich darin vor allem deutsche, französische und lateinische Sinnsprüche verschiedener Autoren, die sich an Eglinger richten. Teilweise sind sie prunkvoll illustriert. Ein illustrierter Eintrag von Jacobus Mozes auf Bl. 53r zeigt in der Mitte einen sehr grossen Mörser. Das Titelblatt ziert eine barocke Temperamalerei. (wan)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. V1895
Papier · 263 ff. · 11 x 16 cm · ca. 1612-1630
Stammbuch Ryhiner

Das Stammbuch des Basler Apothekers Emmanuel Ryhiner (1592-1635), gewährt Einblicke in das Apothekerwesen des 17. Jahrhunderts und die Verbindungen der Apotheker. Darin finden sich vor allem hebräische, altgriechische, französische und lateinische Sinnsprüche verschiedener Autoren, die sich an Ryhiner richten. Teilweise sind sie prunkvoll illustriert. Das Stammbuchblatt, das ihm sein Kommilitone Matthaeus Colomanus 1612 dedizierte, entstand noch während Ryhiners Studienzeit. Das Bild (242v) eines idealtypischen, auf eine Strasse hin offenen Apothekerladens wurde vom Basler Miniaturenmaler Johann Sixt Ringle angefertigt. Es zeigt einen vor einem reichlich mit bunten Holzbüchsen gefüllten Regal stehenden Apotheker, der einer Dame Arzneien aushändigt. (wan)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A I 14
Pergament · 312 ff. · 28-29 x 21 cm · 3. Viertel 15. Jh.
Thomas von Aquin, Summa theologiae (prima pars)

Die sorgfältig gearbeitete Handschrift mit dem ersten Teil der Summa theologiae des Thomas von Aquin, eines der Hauptwerke des Scholastikers, stammt aus der Bibliothek des Basler Kartäusers Johannes de Lapide. Die Lagen bestehen in regelmässiger Abfolge aus Papier und Pergament; das Prooemium beginnt mit einer goldgeschmückten Zierseite mit Q-Initiale auf Blattgold, Randranken mit Blumen und Beeren und verziertem Interkolumnium. (flr)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A III 52
Papier · 2 ff. · 29.5 x 20.5 cm; 32 x 22.5 cm · Kartause Basel · 4. Viertel 15. Jahrhundert
Ludwig Moser: „Goldenes Ave Maria“ (Text und Bearbeitung)

Die zwei Einzelblätter überliefern beide Strophen des „Goldenes Ave Maria“: einmal in Form des Glossenlieds „Ave got grüß dich reine magt“ (A III 52a), das zweite Mal in einer Überarbeitung des Basler Kartäusers Ludwig Moser (A III 52b). Beide Texte dürften von seiner Hand in der Kartause Basel geschrieben worden sein.  (stu)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IV 4
Papier · 176 ff. · 29.5-30 x 20.5-21.5 cm · 1471
Aurelius Augustinus, Confessiones

Die Handschrift enthält zur Hauptsache die Confessiones des Augustinus sowie seinen Traktat De virtutibus et meritis. Geschrieben wurde sie 1471 von Henricus de Bocholdia, der 1464 anlässlich der Windesheimer Reform im Basler Chorherrenstift St. Leonhard Profess abgelegt hatte. In einer 1473 nachgetragenen, dann aber mehrfach durchgestrichenen und damit nicht mehr mit Sicherheit zu entziffernden Notiz auf Blatt 162rb berichtet Henricus über die versuchte Reform des Stifts Interlaken (1473-1475), wo er gern hingegangen wäre. (flr)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A IV 6
Papier · 198 ff. · 31.5 x 22 cm · Basel · 2.-3. Viertel 15. Jh.
Sammelhandschrift Theologie

Die in Teilen datierte Handschrift stammt aus dem Augustinerchorherrenstift St. Leonhard und enthält vor allem patristische und liturgische Texte. Der Band befand sich eine Zeitlang als Vorlage in der Druckerei des Basler Druckers Michael Furter, der im Jahr 1496 die unter den Werken Gregors des Grossen überlieferte und heute Robertus de Tumbalena zugeschriebene Expositio super cantica canticorum edierte – mitsamt den in der Handschrift nachgetragenen Korrekturen. Ein Belegexemplar mag zusammen mit der Handschrift an das Stift zurückgegangen sein, jedenfalls ist ein Druckexemplar mit entsprechendem Besitzvermerk erhalten. (flr)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A V 26
Papier · 180 + 1 ff. · 29.5 x 22 cm · 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Theologischer Sammelband

Der Codex aus dem Bestand der Basler Kartause enthält in einem ersten Teil eine Abhandlung über die angemessene Busse für verschiedene Vergehen gegen Gebote und Sakramente. Ein zweiter Teil besteht aus einer Sammlung lateinischer Hymnen, die nebst einer deutschen Interlinearübersetzung auch mit einer losen deutschen Übersetzung als Fliesstext versehen sind, zum Teil kombiniert mit einer kurzen Auslegung. Im Anschluss daran finden sich Texte über die Messe und einige Opuscula Gregors von Nazianz, des Weiteren ein Brief von Johannes Heynlin de Lapide über die Eigenschaften eines guten Priesters sowie eine kleine Schrift von Heinrich Arnoldi über eine Marienpredigt. (mue)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A V 41
Pergament und Papier · 94 ff. · 28.5 x 19.5 cm · Basel (?) · um 1370
Alemannische Vitaspatrum

Um 1370 im südalemannischen Sprachraum entstanden, überliefert die Handschrift das Exempelkorpus der „Alemannischen Vitaspatrum“, eines der bedeutendsten hagiographischen Sammelwerke, in seiner ursprünglichsten Form. Im Anschluss ist ein kompilierter Mystiktraktat niedergeschrieben, in welchen unter anderem die Glosse „Von dem überschalle“ eingearbeitet wurde. Die Herkunft der Handschrift ist unbekannt. (stu)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A V 54e
Papier · 3 ff. · 21.5 x 15 cm · erste Hälfte 15. Jh.
Fragment mit Gebeten

Der nur drei Seiten umfassende Faszikel enthält Gebete sowie einen Text über die sieben himmlischen Freuden Mariae. (mue)

Online seit: 14.06.2018

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VI 19
Papier · 347 ff. · 30 x 21 cm · Basel · 1460
Epistolae Pauli

Die um 1460 entstandene Handschrift enthält die Paulinischen Briefe in kanonischer Reihenfolge sowie den apokryphen Laodicenerbrief, geschrieben vom Basler Notar und Stadtschreiber Jodocus Seyler (1454-1501). Reich glossiert ist nur der Römerbrief, im 1. Korintherbrief finden sich noch einige Interlinearglossen, dann hört die Kommentierung auf. Von früher wohl mehreren ist nur noch eine figürliche Initiale vorhanden. (flr)

Online seit: 26.09.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VI 38
Papier · 300 ff. · 20.5 x 13.5 cm · 1493
Johannes-Evangelista-Libellus

Der Johannes-Libellus aus dem Basler Klarissenkloster Gnadental wurde 1493 fertiggestellt. Die Handschrift enthält Texte von und über Johannes den Evangelisten, darunter Exempla, Predigten, Sequenzen, Lektionen und die Offenbarung in deutscher Sprache. Die Johannes-Vita am Anfang der Handschrift ist mit einem reichen Bilderzyklus mit Szenen aus der Legende des Evangelisten versehen. (stu)

Online seit: 14.12.2017

Preview Page
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 27a
Papier · 172 ff. · 22 x 15.5 cm · Kartause Basel · 1489
Epithalamium sive soliloquium beatae Mariae virginis

Der Band wurde 1489 von Ambrosius Alantsee (†1505) geschrieben. Der ursprünglich aus Füssen stammende Ambrosius wurde 1468/69 an der Basler Universität immatrikuliert und hat nachweislich zwischen 1484 und 1492 in der dortigen Kartause mehrere überwiegend liturgische Bücher geschrieben, darunter dieses Epithalamium (Braut- oder Hochzeitslied) für Maria. Möglicherweise handelt es sich um den gleichen Ambrosius Alantsee, der 1491 als Prior im Kloster St. Mang in Füssen bezeugt ist. (stu)

Online seit: 22.03.2018

Dokumente: 348, angezeigt: 1 - 20