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Teilprojekt: e-codices 2017-2020

Januar 2017

Status: Laufend

Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung des Teilprojekts: Die anhaltende Unterstützung des Programms „Wissenschaftliche Information“ von swissuniversities wird die Verstetigung und Überführung von einem Projekt zu einem etablierten Service ermöglichen. Ferner soll die technische Infrastruktur weiter verbessert werden. Diese Weiterentwicklung wird als notwendig erachtet, um die grundlegenden technischen Entwicklungen der kommenden Jahre im Bereich der Interoperabilität mitzugestalten. Schliesslich werden weitere Teilprojekte aufgebaut, um bis 2020 die meisten aus der heutigen Sicht als forschungsrelevant geltenden Handschriften der Schweiz online zu publizieren.

Alle Bibliotheken und Sammlungen

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 8
Pergament · 217 ff. · 27 x 18.5 cm · 12. Jahrhundert
Hieronymus, Commentarii in evangelia

Die Handschrift aus dem 12. Jahrhundert mit Kommentaren zu den vier Evangelien dürfte aus dem Elsass stammen. Darauf deutet die Gründungsgeschichte des benediktinischen Priorats St. Fides in Schlettstadt hin, die auf den letzten Seiten eingetragen ist. 1530 befand sie sich im Besitz von Johannes Schornegg, Pfarrer in Muri. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 4
Pergament · 339 ff. · 49 x 35 cm · letztes Viertel des 15., erstes Viertel des 16. Jahrhunderts
Graduale, pars de tempore

Erster Band (Temporale) des zweibändigen Graduale mit den Gesängen der Messe, das der Murenser Abt Laurentius von Heidegg im Jahr 1532 dem Kanonissenstift Säckingen abkaufte, nachdem die Kirchenausstattung des Klosters Muri mitsamt den liturgischen Büchern im Zweiten Kappelerkrieg zerstört worden war. Die grosse Fleuronné-Initiale zu Beginn liess der Abt übermalen und mit der Inful, dem Abtstab, seinem Wappen und demjenigen des Klosters versehen. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 5
Pergament · 300 ff. · 49 x 36 cm · letztes Viertel des 15., erstes Viertel des 16. Jahrhunderts
Graduale, pars de sanctis

Zweiter Band (Sanctorale) des zweibändigen Graduale, das der Murenser Abt Laurentius von Heidegg im Jahr 1532 dem Kanonissenstift Säckingen abkaufte, nachdem die Kirchenausstattung des Klosters Muri mitsamt den liturgischen Büchern im Zweiten Kappelerkrieg zerstört worden war. Die grosse Fleuronné-Initiale zu Beginn liess der Abt übermalen und mit der Inful, dem Abtstab, seinem Wappen und demjenigen des Klosters versehen. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 2
Pergament · I + 6 + I ff. · 23.5 x 17 cm · Muri · Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts
Kalendarium murense

Im nur sechs Blätter zählenden Kalendar aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert ist neben den Festen und den Heiligen auch die Dedicatio Murensis eingetragen. Nach der Reformation benutzten es die Äbte Christoph von Grüt (1549-1564), Hieronymus Frey (1564-1585) und Jakob Meyer (1585-1596), um die Daten ihres Klostereintritts, ihrer Wahl zum Abt, den Tod ihrer Vorgänger und weitere Ereignisse im Kloster zu notieren. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 6
Pergament · 91 ff. · 17 x 12.5 cm · 1483
Missale OFM

Das kleinformatige, 1483 geschriebene Missale wurde nach dem vorangestellten Kalendar von Angehörigen des Franziskanerordens verwendet. Im 16. Jahrhundert gehörte es dem Murenser Konventualen Rudolf Gwicht, der später Abt des Klosters Engelberg wurde. Er notierte im Kalendar seinen Klostereintritt und brachte auf dem hinteren Spiegelblatt sein Wappen an. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 7
Pergament und Papier · 357 ff. · 19.5 x 13.5 cm · Südwestdeutschland · zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts und zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Breviarium monasticum

Das monastische Brevier wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts für ein Benediktinerkloster geschrieben, nach den Antiphonen möglicherweise für das Kloster Muri. Am Ende ergänzte eine spätere Hand die Pergamenthandschrift durch Papierblätter und trug darauf Marien- und Martinsoffizien ein. Im 16. Jahrhundert war das Brevier im Besitz der Murenser Benediktiner. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0428a
Papier · 126 pp. · 29 x 23 cm · Königsfelden · wahrscheinlich 1417 angelegt, mit Nachträgen bis 1427
Kopial- und Jahrzeitenzinsbuch des Franziskanerkonvents Königsfelden

Papierhandschrift mit Abschriften von Privilegien und Jahrzeitenstiftungen betreffend den Besitz des Franziskanerkonvents Königsfelden. Angelegt um 1417 mit Nachträgen bis 1427. Nach der Auflösung Königsfeldens wurde das Buch nach Muri und von dort weiter nach Muri-Gries (Bozen, IT) verbracht. Rückgabe im Zuge des Kulturgütertausches mit Muri-Gries/Sarnen 1960. (hod)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0429
Papier · 242 ff. · 33.5 x 23.5 cm · Königsfelden · um 1480 hergestellt mit Nachträgen bis 1530
Kopialbuch II des Klosters Königsfelden

Abschriften von Privilegien, Ordnungen, Jahrzeitstiftungen und Urkunden betreffend den Klosterbesitz Königsfeldens aus der Zeit des 13. bis 16. Jh. Ursprünglich angelegt in einzelnen Heften, die erst nachträglich zusammengebunden wurden. Einerseits nach Art (Privilegien), andererseits nach geographischen Einheiten geordnet. (stt)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0429 Index
Papier · 10 ff. · 33 x 21 cm · Königsfelden · um 1530
Register zum Kopialbuch des Klosters Königsfelden II

Unvollständiges alphabetisches Sach-, Personen- und Ortsregister zum Königsfelder Kopialbuch II (StAAG AA/0429) hergestellt um 1530 durch den Berner Säckelschreiber Eberhart von Rümlang, wahrscheinlich im Zuge einer Verwaltungsreform zur Zeit der Reformation, als die Königsfelder Konvente durch die Berner Hofmeister abgelöst wurden. (stt)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0446
Papier · III + 136 ff. · 32 x 22 cm · Königsfelden · hergestellt um 1480, Nachträge bis ca. 1530
Kopialbuch des Klosters Königsfelden über die Waldshuter Besitzungen des Klosters

Abschriften und Regesten von Privilegien und Urkunden der Waldshuter Besitzungen des Klosters Königsfelden aus der Zeit des 14. bis 16. Jh. Angelegt um 1480, parallel zur Herstellung des Königsfelder Kopialbuchs II (StAAG AA/0429), Nachträge bis ca. 1530. (stt)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0447
Papier · 36 ff. · 31.5 x 22 cm · Königsfelden · angelegt um 1480, Nachträge bis ca. 1530
Kopialbuch des Klosters Königsfelden über die Birmenstorfer Rechte und Besitzungen des Klosters

Abschriften und Regesten von Privilegien und Urkunden der Birmenstorfer Rechte und Besitzungen Königsfeldens aus der Zeit von 1400 bis 1530. Angelegt um 1480, parallel zur Herstellung des Königsfelder Kopialbuchs II (StAAG AA/0429), Nachträge bis ca. 1530. (stt)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0448
Papier · 132 ff. · 32.5 x 24 cm · Königsfelden · 1500-1550
Kopialbuch des Klosters Königsfelden betreffend den Meierhof in Erlinsbach

Abschriften und Regesten von Privilegien und Urkunden aus der Zeit des 14. bis 16. Jh. den Meierhof Erlinsbach betreffend. Angelegt um 1525 zur Zeit der Auflösung der Konvente. Pergamentener Umschlag mit Quadratnotation. (stt)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0464
Papier · 190 ff. · 29.5 x 21.5 cm · Königsfelden · um 1432, Nachträge bis 1530
Bodenzinsurbar des Klosters Königsfelden

Erstes überliefertes Bodenzinsurbar des Klosters Königsfelden mit Aufzählung von Abgaben und Abgabepflichtigen. Angelegt unter Äbtissin Elisabeth von Leiningen (vor 1386 bis nach 1456), sporadisch ergänzt und weitergeführt bis 1530. (stt)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0465
Papier · 141 ff. · 29 x 11 cm · Königsfelden · 1451-1457, Nachträge von 1458
Zehntrödel des Klosters Königsfelden

Hefte der Zehntversteigerungen des Klosters Königsfelden, die später zusammengebunden wurden. Pro Jahr wurde zwischen 1451 und 1457 jeweils ein Heft angelegt durch die Hofmeister des Klarissenkonvents, Niklaus Fricker und Ulrich Ambühl, Nachträge bis 1458. (stt)

Online seit: 04.10.2018

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Aarau, Staatsarchiv Aargau, AG 2.38
Papier · 285 ff. · 21.5 x 14.5 cm · Hermetschwil · 1454
Otto von Passau, Die vierundzwanzig Alten

Die christliche Lebenslehre des Basler Franziskaners Otto von Passau mit dem Titel „Die vierundzwanzig Alten‟ war im 15. Jahrhundert eines der beliebtesten erbaulichen Werken in deutscher Sprache. Erhalten sind rund 170 Handschriften und Fragmente. Viele stammen aus Frauenklöstern oder waren für Laienbrüder bestimmt. Das aus dem Kloster Hermetschwil überlieferte Exemplar kopierte die spätere Meisterin Sophie Schwarzmurer aus Zürich. (gam)

Online seit: 04.10.2018

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Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, E.10.00.07
Papier · VI + 247 pp. · 21 x 16.5 cm · um 1700
Chroniken zur Reformation und Landteilung

Der Codex enthält auf 123 Papierblättern die Abschriften von sieben Chroniken zur Reformation im Land Appenzell sowie zur Landteilung im 16. Jahrhundert. Er wurde von einem unbekannten Kopisten um 1700 erstellt. (geg)

Online seit: 22.06.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H25
Papier · 86 [+ 6] pp. · 15 x 19 cm · 1726
Schoop Johann Recept-Büchlein, Allerhand kostbar Wasser zuo distilliern

Dieses Büchlein enthält eine Rezeptsammlung zur Herstellung von Arznei-, Haus und Lebensmitteln. Die Darstellungen der Rezepte reichen von Listen der Zutaten bis zu ausführlichen Texten, in denen die Verarbeitung der Zutaten angegeben wird. In der Handschrift findet sich kein Index. Für den Buchumschlag wurde ein Blatt einer Handschrift - wahrscheinlich aus dem 14. Jhd. - verwendet. Der sichtbare Text handelt von der Geometrie des Dreiecks (De triangulo). In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Büchlein von Theo Baeschlin bei der Buchhandlung Helbing & Lichtenhahn erworben und der Pharmazeutischen Anstalt Basel geschenkt. (wan)

Online seit: 22.06.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H37
Papier · 120 ff. · 16 x 23 cm · 1582
Johannes Drexell, Sammlung medizinischer Traktate

Es handelt sich bei dieser Sammlung um eine Papierhandschrift schweizerischer Herkunft. Sie wurde nachträglich in blindgeprägtem schweinsledernem Einband zwischen Holzdeckeln gebunden. Die Sammlung enthält Traktate und Rezepte unter Benutzung der Practica des Meisters Bartholomäus. Die Kräuterkunde steht in der Tradition von Macer. Des Weiteren umfasst die Sammlung Aderlassregeln, ein Pesttraktat, Monatsregeln u. ä. Ebenfalls werden diverse Krankheiten behandelt wie jene des Hauptes, der Ohren u. ä. Allgemeiner versammelt der Text Abhandlungen über die Natur der Frauen, über die 4 Elemente und Naturen und gibt tierärztliche Ratschläge unter anderem aus Meister Albrechts Rossarzneibuch. Ferner finden sich darin verschiedene Segen (Pfeil-, Blut- und Wurmsegen), Beschwörungsformeln sowie Formeln für Gebärende und andere. (wan)

Online seit: 22.06.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H45
Papier · 140 [+ 3] ff. · 14 x 21 cm · 1449
Ars hermetis

Die Handschrift wurde 1449 von Johannes von Fulda geschrieben oder zusammengetragen. Dr. S. Merian schenkte sie 1953 dem Museum. Sie stammt aus dem Besitz von Jakob Burckhardt. Der Text behandelt die medizinische Alchemie. (wan)

Online seit: 22.06.2017

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Basel, Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel, Cod. H52
Papier · 196 ff. · 11 x 16 cm · 1651
Ross: und für Andere Sachen Artzney Büchli

Carolus von Wattenwyl sammelt in seiner Thier-Heilkunde Rezepte von Arzneimittel gegen Beschwerden bei Pferden (Ross). Diese reichen von Appetitlosigkeit bis hin zu einem unausgeglichenen Mass an Galle. Die Bl. 95r-99v sind in einer abweichenden Französischen Handschrift verfasst. Der Exkurs erklärt wie verschiedene Fettflecken aus Reiterkleidern zu waschen sind (Titel: „pour oster toutes sortes de tasches de graisse des habits.“) Im Verlauf des Buchs wechselt die Hand des Schreibers weitere zwei Mal. (wan)

Online seit: 22.06.2017

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