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Teilprojekt: Codices Fuldenses Helvetiae

Anfang: Dezember 2013

Status: Laufend

Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung des Teilprojekts: Die bis in die Zeit des Humanismus berühmte frühmittelalterliche Bibliothek Fuldas wurde im 30-jährigen Krieg fast vollständig zerstört. Noch im 16. Jh. gelangte eine Anzahl Fuldaer Codices in die Schweiz, um dort in Basel als Vorlagen für Druckausgaben zu dienen. Indem einige von ihnen nicht zurückkehrten, findet sich in der Schweiz, insbesondere in Basel, eine der größten Gruppen erhaltener Fuldaer Handschriften und Fragmente. Darüber hinaus bewahren mehrere Schweizer Sammlungen Erzeugnisse des Fuldaer Skriptoriums auf, deren Überlieferungsweg sich nicht immer nachvollziehen lässt. Das Projekt, ein Kooperationsprojekt von e-codices mit dem Institut Bibliotheca Fuldensis, wird die Fuldaer Handschriften der Schweiz digital verfügbar machen, um so der Erforschung von Skriptorium und Bibliothek neue Impulse zu geben.

Alle Bibliotheken und Sammlungen

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15a
Pergament · 32 ff. · 25 x 19 cm · Fulda · 8. / 9. Jahrhundert
Isidorus Hispalensis · Bücherverzeichnis Kloster Fulda · Rezepte · Segen · astronomische Tafeln · Hieronymus

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Der in Fulda Ende des 9. Jhs. entstandene Codex bewahrt noch seine karolingische Bindung in einen Pergamentumschlag. Neben Isidors Werken enthält er den ältesten Fuldaer Bibliothekskatalog, die althochdeutschen sogenannten Basler Rezepte sowie einen astronomisch-komputistischen Bilderzyklus. (stu)

Online seit: 22.06.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15b
Pergament · 45 ff. · 26-27 × 19.5-21 cm · Nordengland/Deutsch-angelsächsisches Gebiet (wohl Fulda) · erste Hälfte des 8. Jahrhunderts / erstes Viertel des 9. Jahrhunderts
Ps. Isidorus Hispalensis, De ordine creaturarum . Vita Antigoni et s. Eupraxiae . Vita s. Goaris

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. In Fulda entstand er durch die Zusammenführung einer nordenglischen Handschrift des 8. Jahrhunderts mit einem festländisch-insularen, wohl in Fulda selbst geschriebenen Teil der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Der Codex bewahrt noch seine karolingische Bindung in einen Pergamentumschlag. Soweit die enthaltenen Texte kritisch ediert sind, zählt er zu den wichtigen Textzeugen. (stb)

Online seit: 13.12.2013

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15c
Pergament · 64 ff. · ca. 26-26,5 x 18-19 cm · Deutsch-angelsächsisches Gebiet (wahrscheinlich Fulda) · zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts - erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Isidorus Hispalensis . Ps. Basilius . Cyprianus Carthaginensis . Gregorius Magnus al.

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Der Codex besteht aus mehreren Teilen. Eine deutsch angelsächsische Handschrift der 2. Hälfte des 8. Jhs. mit dem 2. Buch von Isidors Synonyma wurde im 1. Drittel des neunten Jahrhunderts, wahrscheinlich in Fulda, um das 1. Buch desselben Isidor-Werkes ergänzt. Dazu wurde schon früh eine Einheit mit Ps. Basilius, Admonitio ad filium spiritualem und verschiedenen Exzerpten gebunden, die in der Zeit um 800 vermutlich ebenfalls in Fulda geschrieben wurde. (stb)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15d
Pergament · 16 ff. · ca. 27.5 × 23.5-24 cm · Irland · 8. Jahrhundert
Isidorus iunior Hispalensis, De vitiis . Consentius, De barbarismis et metaplasmis . Victorinus, De soloecismo et barbarismo

Einer der Isidor- (bzw. Ps.-Isidor-)Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek des Klosters im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand im 8. Jh. in Irland und bewahrt offenbar noch die originale irische Bindung in einen Pergamentumschlag. Die Grammatik-Handschrift stellt für ihren Haupttext De vitiis. (linguae.), den sie einem Isidorus iunior. zuschreibt, den Codex unicus dar. Nach Meinung des Herausgebers dürfte der Text etwa um 500, vielleicht in Spanien, entstanden sein und ist eine der von Isidor benutzten Quellen für das erste Buch seiner Etymologiae.; auch für die weiteren enthaltenen Texte zählt er zu den überaus wenigen vorhandenen Textzeugen. (stb)

Online seit: 13.12.2013

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15e
Pergament · 55 ff. · 24-26 x 15-17 cm · deutsch-angelsächsisches Gebiet (Nähe von Fulda?), Fulda und Mainz · 9. Jahrhundert; Nachträge bis 10. Jahrhundert
Theodori und Theodulfus Aurelianensis ・ Ordo ad paenitentiam dandam ・ Ps. Augustinus ・ Hrabanus Maurus ・ Ambrosius Autpertus ・ Praecepta vivendi et al.

Eine Fuldaer Sammelhandschrift mit Texten vor allem zum Thema der Buße und Aszetik. Sie kam ähnlich einer Reihe von Fuldaer Isidor-Codices im 16. Jh. nach Basel - möglicherweise, weil einer der enthaltenen Texte auch unter Isidors Namen überliefert ist - und entging so der Verschleppung und Vernichtung der Fuldaer Bibliothek im 30-jährigen Krieg. Die verschiedenen Teile und Textschichten sind in angelsächsischer und karolingischer Minuskel geschrieben und in Fulda sowie seinem Umfeld bis hin nach Mainz entstanden. Der vermutlich noch karolingische Ledereinband wurde in späterer Zeit insbesondere durch das Entfernen der Buchdeckel stark verändert. Offenbar in Basel wurde die ehemals erste Lage (Paenitentiale Theodori) mit deutlich kleinerem Format aus der Sammlung entfernt. Sie trägt heute die Signatur N I 1: 3c‬‬. (stb)

Online seit: 17.03.2016

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15f
Pergament · 13 ff. · 33-33.5 × 24.5-25.5 cm · England · erste Hälfte des 8. Jahrhunderts
Isidorus iunior Hispalensis, De natura rerum cum additamento De XII signis caeli

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand im 8. Jh. in England und bewahrt noch seine Bindung des 8. oder 9. Jahrhunderts in einen Pergamentumschlag. Er zählt zu den wichtigsten Textzeugen von Isidors De natura rerum. (stb)

Online seit: 13.12.2013

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15g
Pergament · 66 ff. · 27-27,5 × 19-19,5 cm · Fulda · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Isidorus Hispalensis, Sententiae (liber I-II)

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand in Fulda im 1. Drittel des 9. Jhs. und bewahrt offensichtlich noch seinen karolingischen Einband aus braunem Leder mit Streicheisenlinien über Holzdeckeln. (stb)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15l
Pergament · 20 ff. · 29,5-30 × 22-23 cm · angelsächsisches Zentrum (auf dem Kontinent?, in England?) · erste Hälfte des 8. Jahrhunderts
Isidorus Hispalensis, Differentiarum liber . Gennadius Massiliensis, Definitio ecclesiasticarum dogmatum

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand in der 1. Hälfte des 8. Jh. in England oder in einem angelsächsischen Zentrum auf dem Kontinent. Er bewahrt noch seine Bindung des 8. oder 9. Jahrhunderts in einen Pergamentumschlag und zählt zu den wichtigsten Textzeugen von Isidors Differentiarum liber. (stb)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, Le VI 12
Pergament · 2 ff. · 9 × 18 cm · Fulda · ca. zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
Paulinus Mediolanensis, Vita Ambrosii (Fragment)

Fragmente hagiographischen Inhalts von einer karolingischen Handschrift Fuldaer Entstehung, die offenbar im letzten Viertel des 16. Jh. im Basler Raum makuliert wurde. (stb)

Online seit: 08.10.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, N I 1:3c
Pergament · 8 ff. · 16 x 13-13,5 cm · Fulda · erstes Viertel des 9. Jahrhunderts
Theodori und Theodulfus Aurelianensis ・ Ordo ad paenitentiam dandam ・ Ps. Augustinus ・ Hrabanus Maurus ・ Ambrosius Autpertus ・ Praecepta vivendi et al.

Der Faszikel enthält die nach dem vorliegenden Textzeugen als ‘Canones Basilienses’ bezeichneten Fassung des Paenitentiale Theodori von zwei Fuldaer Händen in angelsächsischer Minuskel des 1. Viertels des 9. Jhs. Die Lage war um 1500 Teil der heutigen Handschrift F III 15e‬‬‬‬. Dies erklärt den Titel de conflictu viciorum et virtutum 1r, der nicht zum Inhalt der Lage passt. Wie der Textverlust zu Beginn und am Ende zeigt, war N I 1: 3c aber zuvor schon einmal Teil eines anderen Codex. (stb)

Online seit: 17.03.2016

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Basel, Universitätsbibliothek, N I 6:14
Pergament · 1 f. · 26 x 19.6 cm · Fulda · ca. 910-920
Isidorus Hispalensis, Expositio in genesim (Fragment)

Vermutlich ein Fragment eines der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand etwa im 2. Jahrzehnt des 10. Jh. in Fulda. Das vorliegende Doppelblatt wurde um 1624 als Aktenumschlag verwendet. (stb)

Online seit: 08.10.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, N I 6:19
Pergament · 1 f. · 21,5 x 14 cm · Fulda · zweites Drittel des 9. Jahrhunderts
Vita Victurii Cenomanensis (Fragment)

Fragmente hagiographischen Inhalts von einer karolingischen Handschrift Fuldaer Entstehung. (stb)

Online seit: 08.10.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, N I 6:67
Pergament · 2 ff. · 22 x (13,5) cm · Fulda · erstes Viertel des 9. Jahrhunderts
Salvianus, Ad ecclesiam (Fragment)

Fragmente einer Salvianus-Handschrift, die offenkundig zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Fulda nach Basel kam, um dort 1628 für Johannes Sichardus in der Offizin Henricus Petrus als Druckvorlage zu dienen. Sie entstand im 1. Viertel des 9. Jh. in Fulda. In der 2. Hälfte des 16. Jh. wurde sie in Basel als Einbandmakulatur verarbeitet. (stb)

Online seit: 08.10.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, N I 6:69
Pergament · 1 f. · 25 x 16 cm · Fulda · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Balbus gromaticus, Expositio et ratio omnium formarum (Fragment)

Fragment einer Agrimensoren-Handschrift, die offenkundig zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Fulda nach Basel kam, um dort 1628 für Johannes Sichardus in der Offizin Henricus Petrus als Druckvorlage zu dienen. Schon Poggio Braccolini dürfte sie 1417 in Fulda gesehen haben. Sie entstand in der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts in Fulda. In der 2. Hälfte des 16. Jh. wurde sie in Basel als Einbandmakulatur verarbeitet. Durch die Publikation des Fragmentes durch Martin Steinmann 1992 wurde die noch bis in jüngste Zeit verfolgte Annahme widerlegt, Rom, Bibliotheca Apostolica Vaticana Pal. lat. 1564 sei die Vorlage von Sichardus gewesen. (stb)

Online seit: 08.10.2015

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 234
Pergament · 69 ff. · 29.5 x 21.5 cm · Fulda / Reims (?) · zweites Viertel des 9. Jahrhunderts und erster Drittel 9. Jahrhunderts
Cassiodorus, Augustinus, Alcuinus, Audax Grammaticus

Die den Artes gewidmete Handschrift des 9. Jh. besteht aus zwei Teilen, deren vorderer in Fulda etwa im 2. Viertel des 9. Jhs. geschrieben ist. Er enthält das zweite, dem weltlichen Wissen gewidmete Buch von Cassiodors Institutiones in einer ab dem 9. Jh. in mehreren Handschriften überlieferten interpolierten Fassung, die Cassiodors Ausführungen zu Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Musik, Geometrie und Astronomie durch Exzerpte aus Quintilian, Boethius, Augustinus und anderen ergänzt. Der zweite Teil ist wenig früher oder gleichzeitig im 1. Drittel des 9. Jhs. in Westfrankreich entstanden und umfasst Alcuins Dialectica und Exzerpte aus Audax Grammaticus. Beide Teile waren schon im 9. Jh. vereint und befanden sich in Frankreich. (stb)

Online seit: 23.09.2014

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 720.1
Pergament · 2 ff. · 33 x 22 cm · Frankreich/Deutschland (?) · 10./11. Jahrhundert
Annales Fuldenses (Fragment)

Fragment des 10./11. Jahrhunderts von unbekanntem Entstehungsort mit Teilen der Mainzer Fortsetzung (bis zum Jahr 887) der sogenannten Annales Fuldenses mit Einträgen zu den Jahren 871, 872 und 876. Aufgrund seiner Lesarten gehört das Stück zu einer Gruppe von Handschriften, die auch die sogenannte bayerische Fortsetzung der Annalen für die Jahre 882 bis 901 enthalten. (stb)

Online seit: 23.09.2014

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Bern, Burgerbibliothek, Cod. 722.3
Pergament · 2 ff. · 21.5 x 17.5 cm · Fulda · zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
Cetius Faventinus: Artis architectonicae privatis usibus adbreviatus liber (Fragment)

Fragment einer in Fulda etwa im 2. Viertel des 9. Jahrhunderts entstandenen Handschrift mit den Auszügen des Cetius Faventinus (Ende 3./Anfang 4. Jh.?) aus Vitruvs De Architectura. Wann der Codex Fulda verließ, lässt sich nicht bestimmen. Zwei Fuldaer Bibliothekskataloge vom Anfang und der Mitte des 16. Jahrhunderts führen noch eine Faventinus-Handschrift auf. (stb)

Online seit: 23.09.2014

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Lausanne, Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne, Ms 398
Pergament · 1 f. · ca. 14.5 x 18.5 · Fulda · ca. 830
Iordanes Gothus, De origine actibusque Getarum (Fragment)

Das Fragment aus dem Scriptorium des Klosters Fulda steht neben Heidelberg, Universitätsbibliothek Pal. lat. 921 für eine der beiden nachweisbaren Handschriften der Getica des Iordanes in (festländischer) angelsächsischer Minuskel; es handelt sich jedoch nicht um einen Teil des zu Beginn des 19. Jh. fehlenden letzten Blattes von Pal. lat. 921. Nach Palermo, Archivio di Stato "Codice Basile" sowie Rom, Biblioteca Vaticana Ottob. lat. 1346 und gemeinsam mit Pal. lat. 920 gehört der Blattrest zu den ältesten Testzeugen der Getica. Er könnte Teil einer Iordanes-Handschrift gewesen sein, die sich bis zur Mitte des 16. Jhs. in Fulda nachweisen lässt. (stb)

Online seit: 13.10.2016

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Sarnen, Benediktinerkollegium, Fragm. I. 1
Pergament · 4 pp. · 15.5 x 10.5 cm · um 840
Liber traditionum fuldensis

Das verstümmelte Doppelblatt in angelsächsischer und karolingischer Minuskel stellt den einzigen erhaltenen Rest des Fuldaer Thüringen-Chartulars dar. Dieses war seinerseits Teil des achtbändigen, nach Landschaften geordneten Chartulars des Klosters Fulda, welches unter Hrabanus-Maurus im 2. Viertel des 9. Jahrhunderts angelegt wurde. Neben einem vollständigen Band im Staatsarchiv Marburg (K 424) zeugen von dem Gesamtwerk noch weitere Fragmente im Stadtarchiv Leutkirch im Allgäu und in der Universitätsbibliothek Tübingen (Mm I 7). (stb)

Online seit: 08.10.2015

Dokumente: 19