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Teilprojekt: Indische Handschriften der Schweiz

Januar 2017

Status: Laufend

Beschreibung des Teilprojekts: Die Schweiz besitzt eine beachtliche Anzahl indischer Handschriften in verschiedenen Bibliotheken, Museen und privaten Sammlungen. Bisher sind diese Handschriften noch kaum erforscht. Ein Census der Handschriften fehlt. Das Projekt « Indische Handschriften der Schweiz » hat sich zum Ziel gesetzt, diese Handschriften mit wissenschaftlichen Beschreibungen der Forschung und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 708
Papier · 82 ff. · 21 x 31 cm · Nordindien, anscheinend in der Gegend von Kedarnath · Zwischen 1700 und 1800, wahrscheinlich gegen 1800
Kedārakalpa

Diese Handschrift aus dem 18. Jh. enthält die sogenannte Kedārakalpa, die selbst ein Teil der Nandīpurāṇa ist. Sie beschreibt zusammen mit den 61 hervorragenden Miniaturen eine religiöse Pilgerschaft einer Gruppe von Yogis in die Region von Kedarnath im Himalaya. Es handelt sich um einen Text des Shivaismus, d.h. die Gottheit ist Shiva, und das Hauptanliegen des Textes ist es, Leser dazu zu bewegen, sich auf eine Shiva-Pilgerschaft aufzumachen. (ser)

Online seit: 22.06.2017

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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 728-3
Papier · 1 f. · 6.5 x 17.6 cm · Nordwesten von Indien · 19. Jarhundert
Śrīyogarāja, Guhyaṣoḍhā

Dieser Text mit dem Titel Guhyaṣoḍhā, verfasst von Śrīyogarāja (dessen Name „Glorreicher König des Yoga“ bedeutet, mehr ein Ehrentitel als ein richtiger Name), basiert zum Teil auf einem äusserst alten tantrischen Text mit dem Namen Rudrayāmal. Guhya[kālī]ṣoḍhā / Guhyaṣoḍha bezeichnet einen Text, der eine Abfolge von Mantras enthält, die ein Tantriker rezitieren muss um sich zu „reinigen“ und das Mantra, das der Rezitation des „Basis-Mantras“ der Gottheit vorausgeht. Dieser Text stellt eine Schnittstelle zwischen dem Hinduismus und dem Buddhismus dar. (ser)

Online seit: 26.09.2017

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