Johannes, Brunsvicensis (1340-1401)
Die Handschrift ist als Kopert gebunden und enthält ebenso viele leere (p. 167-326) wie beschriebene Seiten. Sie wurde von mehreren Händen im 14. und 15. Jahrhundert geschrieben und überliefert diverse Texte. Sie beginnt mit Gebeten zur Jungfrau Maria und zu Christus (p. 2-26). Danach folgen Auszüge aus Texten von (Pseudo-)Bernhard von Clairvaux (p. 27-36), eine Sammlung von patristischen Textfragmenten über die Tugenden der Messe (p. 37-44), die Meditatio super missam von Iohannes de Brunswig (p. 133-164) sowie eine Reihe von Augustinus zugeschriebenen Predigten wie der Sermo ad Heremitas (p. 44-60), De miseria mundi (p. 60-65), De duodecim gradibus abusionum (p. 119-122), etc. Eingestreut zwischen diesen Texten befindet sich De proprietatibus (oder Epistola Ameti), eine eher wenig verbreitete Übersetzung aus dem Arabischen von Kitāb al-khawāss von Ahmad ibn Ibrâhîm ibn al-Jazzâr aus Qayrawân († 1009). Es handelt sich dabei um einen Traktat über organische Magie, die sich mit den Eigenschaften von Tieren, Pflanzen und Mineralien beschäftigt (p. 97-106).
Online seit: 11.12.2025
- Augustinus, Aurelius (Autor) | Bernardus, Claraevallensis (Autor) | Ibn-al-Ǧazzār, Aḥmad Ibn-Ibrāhīm (Autor) | Johannes, Brunsvicensis (Autor) Gefunden in: Standardbeschreibung