St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 166
Creative Commons License

Bergmann Rolf / Stricker Stephanie, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Bd. I, Berlin 2005, p. 490-491.

OverviewFacsimileShow PDFShow XMLPrint description
Manuscript title: St. Galler Schreibervers
Place of origin: St. Gallen
Date of origin: 9. Jahrhundert
Support: Pergament; Blätter 139-144 (= p. 277-288) Papier;
Extent: 216 Blätter
Format: 31,8/32,1 x 24,4/24,7 cm;
Foliation: Zählung von 3 bis 434 von jüngerer Hand jeweils in der rechten äußeren Ecke der Seite.
Condition: Das ursprünglich erste Blatt fehlt.
Page layout: Schriftspiegel 23,7/24,0 x 19,0/19,5 cm; zweispaltig; 28 Zeilen.
Writing and hands: Karolingische Minuskel von mehreren Händen des 9. Jahrhunderts;
Decoration: Überschriften in Capitalis rustica, zum Teil in roter Farbe.
Additions: Marginale und interlineare Kommentierung zum Teil von der Hand Ekkeharts IV.
Glossen:
Zahl und Art: Textglossierung: 2 Interlinearglossen (p. 69, 79) zu Augustinus, Enarrationes in psalmos (I - XXXV); Glossen von der Hand Ekkeharts IV. (um 980 -1060) eingetragen.
Zeit und Ort: Glossen im 11. Jahrhundert in St. Gallen eingetragen.
Sprachgeographische Einordnung: Unbestimmt.
Edition: StSG. II, S. 41 (Nr. DXLI).
Literatur:
  • StSG. IV, S. 444, Nr. 168;
  • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 80, 86;
  • A. A. Grotans, in: Theodisca, S. 272;
  • Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz, III, Text, S. 288;
  • P. Sievers, Die Accente in althochdeutschen und altsächsischen Handschriften, S. 48;
  • St. Sonderegger, Althochdeutsch in St. Gallen, S. 120;
  • St. Sonderegger, in: Das Kloster St. Gallen im Mittelalter, S. 213;
  • E. von Steinmeyer, Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, S. 402.
Binding: Einband des 15. Jahrhunderts; schwarzer, wahrscheinlich verkohlter, blindgepreßter Ledereinband; von den ehemals 2 Schließen nur noch eine vorhanden.
Contents:
  • p. 3-434 Augustinus: Enarrationes in psalmos (CI-CXVIII)
    • (p. 314) St. Galler Schreibervers (nur 2 Wörter).
Origin of the manuscript: Codex der Schrift nach im 9. Jahrhundert unter Abt Grimalt (841-872) in der Benediktinerabtei St. Gallen entstanden; auch ein Eintrag im Bücherverzeichnis des Codex 728 aus dem 9. Jahrhundert weist darauf.
Bibliography:
HomeInformationNewsContactPrivacy Policy© 2013 e-codices