St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 862
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Bergmann Rolf / Stricker Stephanie, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Bd. II, Berlin 2005, S. 564f.

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Titre du manuscrit: Servius, Kommentar zu Vergil, Aeneis (VIII, 686-XII)
Origine: St. Gallen
Période: 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts
Support: Pergament
Volume: 185 Blätter
Format: 23,7 x 17,2 cm
Numérotation des pages: Zählung von 1 bis 369 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; Zahl 233 zweimal verwendet.
Mise en page: Schriftspiegel 16,5 x 12,0 cm; einspaltig; 22 Zeilen.
Type d'écritures et copistes: Karolingische Minuskel von mehreren Händen aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts.
Décoration: Überschriften in Capitalis rustica.
Ajouts:
Glossen:
Zahl und Art: Textglossierung: 2 Interlinearglossen (p. 63, 317) zu Servius, Kommentar zu Vergil, Aeneis an ganz isolierten Stellen; Kommentartext somit nicht eigentlich glossiert; im Kommentar Textwörter oder Textsyntagmen durch Majuskelschreibung trotz fortlaufender Anlage gut erkennbar.
Zeit und Ort: Glossen in St. Gallen eingetragen.
Sprachgeographische Einordnung: Obd. (nach J. Fasbender, S. 188f.).
Edition: StSG. II, S. 725 (Nr. DCCCLXXX).
Literatur:
  • StSG. IV, S. 454, Nr. 212;
  • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 86;
  • J. Egli, Der Liber Benedictionum Ekkeharts IV., S. XXVII;
  • J. Fasbender, Die Schlettstadter Vergilglossen, S. 188f.;
  • E. Petri Bean, Die Lehnbildungen der althochdeutschen Vergilglossen, S. 12f.
Reliure: Mit hellgrauem Leder überzogene Holzdeckel; 1 Schließe; 2 andere Schließen fehlen.
Sommaire:
Origine du manuscrit: Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts unter Abt Hartmut (872-883) in der Benediktinerabtei St. Gallen entstanden; auch ein Eintrag im Bücherverzeichnis des Codex 728 aus dem 9. Jahrhundert weist darauf.
Bibliographie:
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