Frauenfeld, Kantonsbibliothek Thurgau, Y 115
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Beschreibung von Marianne Luginbühl, Kantonsbibliothek Thurgau, Frauenfeld 2011.

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Titre du manuscrit: Heinrich Murer: B[eatae] Mariae Virg[inis] Marisstella, alias Wettingen
Origine: Kartause Ittingen
Période: nach 1631
Support: Papier
Volume: 37 Bll., davon 1 Faltblatt
Format: 314 x 208 mm
Composition des cahiers: VI 12 + II 16 + 4 + V 30 + III 36 + 1 37
Mise en page: 265 x 170 mm, einspaltig, 41-51 Zeilen
Ajouts: Zahlreiche hs. Ergänzungen von der Hand Heinrich Murers, aber auch von einer späteren Hand des 17. oder 18. Jh. wurden nachträglich in die Handschrift eingefügt.
Reliure: Papier über Pappe, blaugrün gesprenkelt, 19. Jh.
Sommaire:
  • Bl. 1r Der angegebene Titel: Von erster Stiftung, auch Auff- vnd Zunemung des loblichen Gottshaus vnser Lieben Frauwen de Maris-Stella gemeiningklich Wettingen: sampt was sich bey iedes Abbts Regierung zu getragen nebst einfeurung der Alten Graffen von Rapperschwil als Stiffter in Geburts Lynien, vnd des Stammes letzter abgang.
    Darunter:
    Federzeichnungen mit den Kirchenpatronen des Zisterzienserklosters Wettingen, der Gottesmutter mit ihrem Kind und Bernhard von Clairvaux als Ordensgründer, dazwischen die Insignien des Klosters.
    Unter der Federzeichnung finden sich zwei lateinische Distichen, die eine Anrufung der Gottesmutter enthalten und sie auffordern, das ihr geweihte Kloster zu schützen. Sie lauten übersetzt: „Sei gegrüsst, Stern des Meeres, ich bitte dich, nimm das dir geweihte Haus in deine Obhut und beschütze es. Wende uns deine Augen zu, süsse Jungfrau Maria, und verteidige dein Haus, göttliche Schutzherrin.
  • Bl. 2v-4v Genealogie und Geschichte der Grafen von Rapperswil.
  • Bl. 5r Stammbaum der Grafen von Rapperswil.
  • Bl. 5v-7r Gründung des Klosters Maris Stella in Wettingen durch Graf Heinrich von Rapperswil, auch Wandelberg genannt, im Jahre 1226.
  • Bl. 7v-30v Geschichte des Klosters Maris Stella und seiner Äbte samt ihren Wappen von Abt Konrad I. (1226-1265) bis zu Abt Petrus II. (1593-1638).
    • Bl. 13v: Verschiedene Abts(?)wappen mit Abtsmütze und Abtsstab
    • Bl. 14v-15v: Liste der Wohltäter und Stifter des Klosters Wettingen mit ihren unkolorierten Wappen.
    • Bl. 16r: Verschiedene Abts(?)wappen mit Abtsmütze und Abtsstab.
    • Bl. 16v: leer.
    • Bl. 17r-20r von anderer Hand: Gedicht auf die Entstehung des Zisterzienserordens, die Äbte des Zisterzienserordens und die Gründung des Klosters Wettingen durch Graf Heinrich von Rapperswil mit dem Beinamen Wandelberg im Jahre 1226, Liste aller Wohltäter des Klosters Wettingen und Liste der Äbte von Wettingen bis 1593.
  • Bl. 31-32 Faltblatt mit Vedute des Klosters aus der Zeit Heinrich Murers.
  • Bl. 33r-37r Liste der Wohltäter und Stifter des Klosters Wettingen mit ihren unkolorierten Wappen sowie die Wappen einzelner zur Zeit Wettingens regierender Päpste und Kaiser mit dem einleitenden Text: Volgendes Gottshauses Wettingen Stifftern, vnnd Guotthetern: Pabsten, Keisern, Konigen, Ertzherzogen, Fursten, Graven, Freyen, Rittern, Edlen auch Geschlechtern Wappen vnd Namen, auch zu was zeytten ein iettlicher gelebt: dahin vergabt oder gestifft.
Origine du manuscrit:
Provenance du manuscrit: Die Handschriften, die für das „Theatrum Ecclesiasticum Helvetiorum“, Murers Chronik aller Klöster, Bistümer und Stifte der Schweiz, vorgesehen waren, sind alle in der Kartause Ittingen entstanden. Dies gilt auch für die vorliegende Handschrift Murers mit der Chronik des Klosters Maris Stella in Wettingen. Vermutlich ist sie erst nach der Aufhebung der thurgauischen Klöster im Jahre 1848ff. in die Kantonsbibliothek Thurgau gelangt.
Bibliographie:
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