Dokumente: 33, angezeigt: 1 - 20

Alle Bibliotheken und Sammlungen

Preview Page
Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, LAAI, C.II.07
Papier · 300 pp. · 32 x 22 cm · 1540-1544
Landrechnungsbuch 1540-1544

Der Band enthält auf 300 Papierseiten die Einnahmen und Ausgaben des Landes Appenzell von Februar 1540 bis Februar 1544. Die Landrechnungen gehören zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Geschichte des noch ungeteilten Landes. (fre)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, LAAI, C.II.08
Papier · 366 pp. · 31 x 21 cm · 1544-1548
Landrechnungsbuch 1544-1548

Der Band enthält auf 366 Papierseiten die Einnahmen und Ausgaben des Landes Appenzell von Februar 1544 bis Juli 1548. Die Landrechnungen gehören zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Geschichte des noch ungeteilten Landes. (fre)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, LAAI, C.II.09
Papier · 304 pp. · 32 x 23 cm · 1548-1551
Landrechnungsbuch 1548-1551

Der Band enthält auf 304 Papierseiten die Einnahmen und Ausgaben des Landes Appenzell von Juli 1548 bis April 1551. Die Landrechnungen gehören zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Geschichte des noch ungeteilten Landes. (fre)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, LAAI, C.II.10
Papier · 196 pp. · 32 x 23 cm · 1552-1554
Landrechnungsbuch 1552-1554

Der Band enthält auf 196 Papierseiten die Einnahmen und Ausgaben des Landes Appenzell von Mai 1552 bis März 1554. Die Landrechnungen gehören zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Geschichte des noch ungeteilten Landes. (fre)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, LAAI, C.II.11
Papier · 164 pp. · 33 x 22 cm · 1554-1556
Landrechnungsbuch 1554-1556

Der Band enthält auf 164 Papierseiten die Einnahmen und Ausgaben des Landes Appenzell von März 1554 bis November 1556. Die Landrechnungen gehören zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Geschichte des noch ungeteilten Landes. (fre)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Appenzell, Landesarchiv Appenzell Innerrhoden, LAAI, C.II.12
Papier · 220 pp. · 33 x 22 cm · 1556-1560
Landrechnungsbuch 1556-1560

Der Band enthält auf 220 Papierseiten die Einnahmen und Ausgaben des Landes Appenzell von November 1556 bis Mai 1560. Die Landrechnungen gehören zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Geschichte des noch ungeteilten Landes. (fre)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Burgdorf, Stadtbibliothek Burgdorf, 2 SEe 14
Papier · 38 pp. · 33.3 x 22.2 cm · Heinrich Bullinger (1504-1575)
Autografes Memorandum zu theologischen Themen von Heinrich Bullinger

Es handelt sich um ein undatiertes Autograf von der Hand des Antistes (Vorstehers) der reformierten Zürcher Kirche, Heinrich Bullinger (1504-1575), das auf S. 3 den Titel „Variarium “ trägt. Die Beschreibung „Bullingeri Autographon “ auf S. 3 stammt eindeutig von einer zweiten und späteren Hand. Dem Titel entsprechend liegt hier eine Sammlung von Notizen zu verschiedenen theologischen Themen oder Loci vor, die sich aus den fünfzehn Überschriften ergeben, die in der Handschrift anzutreffen sind. (hil)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 4-1
Papier · 100 pp. · 16.5 x 10.5 cm · Ende 18. Jahrhundert
Auszüge aus den Annalen des Kollegiums von Porrentruy

Die Handschrift überliefert „Jahr für Jahr alles Bemerkenswerte, das sich von 1588 bis 1771 in dieser Einrichtung [dem Kollegium von Porrentruy] zugetragen hat“ (S. 1). Dieser Wortlaut steht in französischer Sprache auf der Titelseite dieser Papierhandschrift, die überdies Informationen zur Herkunft liefert. Zunächst war die Handschrift im Besitz des Jesuitenpaters Voisard (1749-1818), bevor sie bei seinem Tod Henri Joliat (1803-1859) vermacht wurde, der sie 1856 in der Bibliothek des Kollegiums von Porrentruy hinterlegte. Der Text beginnt im Jahr 1588, mit der Gründung des Kollegiums unter der Leitung der Jesuiten, und endet in diesem Band im Jahr 1661. Die folgenden Jahre werden im zweiten Band, MP 4-2, behandelt. Diese Auszüge aus Annalen sind wahrscheinlich eine französische Übersetzung und Zusammenfassung des lateinischen Bands in der Bibliothèque cantonale jurassienne (A2597). (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 4-2
Papier · 92 pp. · 16.5 x 10.5 cm · Ende 18. Jahrhundert
Auszüge aus den Annalen des Kollegiums von Porrentruy

Die Papierhandschrift enthält die Fortsetzung der „Extraits des Annales du Collège de Porrentruy“ („Auszüge aus den Annalen des Kollegiums von Porrentruy“) (MP-4-1). Sie beginnt im Jahr 1662 und endet im Jahr 1762. Der Text endet somit ein wenig früher, als die Titelseite des ersten Bands ankündigt (MP 4-1, S. 1). (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 5 / A2718
Papier · 586 pp. · 18 x 11 cm · 1855
Aufzeichnungen über das ehemalige Bistum Basel und Annalen des Klosters Reichenau

Die Überschrift der Titelseite der Handschrift „Éphémérides de la ville de Porrentruy, commencées en janvier 1855, Vautrey prêtre“ („Kalender der Stadt Porrentruy, begonnen im Januar 1855, Vautrey, Priester“; S. V3) bezieht sich nur auf die ersten acht Seiten dieses umfangreichen Bands (S. 1-8). Der grösste Teil des Werks enthält die „Notes sur l’ancien Évêché de Bâle“ („Aufzeichnungen über das ehemalige Bistum Basel“) (S. 9-473), gefolgt von Auszügen aus den „Annales du monastère d’Augiae divitis“ („Annalen des Klosters Reichenau“) gemäss einer lateinischen Handschrift, die den Benediktinern von Delle gehörte (S. 476-502). Der Verfasser dieses Bandes, Louis Vautrey (1829 Porrentruy – 1886 Delémont), leistete neben seinen verschiedenen kirchlichen Aufgaben eine wichtige Arbeit als Historiker. Davon zeugt zum Beispiel die Veröffentlichung der zweibändigen Histoire des évêques de Bâle (1884-1886), die sich mindestens teilweise auf die vorliegende Handschrift stützt. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 6 / A1330
Papier · 376 pp. · 19.5 x 15 cm · Ende 17. Jahrhundert
Tagebuch

Gustave Amweg beschreibt das Werk als Mémoires d’un Jurassien („Denkwürdigkeiten eines Jurassiers“). Die Papierhandschrift, die der Kantonsschule Porrentruy gehörte, umfasst zwei Teile. Der erste Teil überliefert Rechnungen in deutscher Sprache, gegliedert nach Monaten, von 1670 bis 1672 (S. 1-177). Der zweite Teil (S. 181-358), verfasst auf Französisch, ist ein Tagebuch, geschrieben in der ersten Person von einem unbekannten Mann, der Tag für Tag über seine Tätigkeiten (Studien, Abschriften von Briefen, Dichtungen etc.) sowie ferner unter anderem über eine Reise von Frankreich nach Italien berichtet. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 8 / A2678
Papier · 88 pp. · 35 x 22.5 cm · erste Hälfte des 19. Jahrhunderts
Tagebuch von Jean Jacques Joseph Nicol

Jean Jacques Joseph Nicol, Schuster in Porrentruy (1733-1822), ist Verfasser dieses Tagebuchs. Es besteht aus zwei Teilen, wobei der erste (S. 7-71) von 1760 bis 1771 und der zweite (S. 73-88)  von 1795 bis 1809 reicht. Die politischen Verhältnisse in den beiden Zeiträumen unterscheiden sich völlig (Zugehörigkeit zum Bistum Basel und französische Herrschaft). Das Tagebuch ist aufgrund der handwerklichen Tätigkeit Nicols von Interesse, denn er schildert neben den grossen historischen Ereignissen auch Vorkommnisse des Alltags. Die Handschrift ist eine Abschrift des Tagebuchs von Nicol, die Joseph Trouillat (1815-1863) anfertigte, wie das auf den Umschlag geklebte Schild offenbart. Trouillat war Lehrer am Kollegium von Porrentruy und kümmerte sich um die Bibliothek. Wahrscheinlich schrieb er dieses Tagebuch, das unter dem Titel Notes et remarques de Jean-Jacques-Joseph Nicol (Porrentruy, Société typographique, 1900) im Druck herausgegeben wurde, im Rahmen seiner historischen Untersuchungen ab. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 9 / A1450
Papier · 162 pp. · 34.5 x 21 cm · 1792-1793
Marcel Moreau, Denkwürdigkeiten zur Revolution im ehemaligen Bistum Basel

Der Verfasser dieser Handschrift, Marcel Moreau (Delémont 1735-1804), trat 1755 in die Zisterzienserabtei Lucelle ein, wo er wie später in Hauterive und Neubourg (Elsass) Theologie unterrichtete. Nachdem er sich geweigert hatte, zur Zeit der Revolution (1791) den Eid auf die Verfassung abzulegen, flüchtete er nach Hauterive. Danach wurde er zum Vorsteher der Zisterzienserinnen von La Maigrauge. In diesen Jahren schrieb er Memoiren über die zeitgenössischen Ereignisse, wie die vorliegende Handschrift zeigt. Darin schildert er die Geschehnisse vom 21. April 1792 (S. 5) bis zum 27. Januar 1793 (S. 138). Der Index am Schluss (S. 139-150-s2) ist chronologisch gegliedert, verbindet die Daten und die geschilderten Ereignisse und verweist auf die entsprechenden Seiten in der Handschrift. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 10 / A3269
Papier · 462 pp. · 17 x 11 cm · Porrentruy · 1781
Abrégé de l’histoire des évêques de Basle depuis l’établissement de l’Evêché jusqu’à nos jours composé par le P. Voisard 1781

Gemäss dem Vorwort (S. 5-8) verfasste der Jesuit François-Humbert Voisard (1749-1818) mit diesem Abriss die erste französischsprachige Geschichte der Bischöfe von Basel; er dachte sie seinen Schülern zu. Der Text ist gänzlich auf die Kirchengeschichte von Basel und Porrentruy ausgerichtet und offenbart seinen pädagogischen Zweck in seiner Gliederung: Jedes Kapitel wird von einer kurzen Frage eingeleitet, auf welche der unmittelbar nachfolgende Text mehr oder weniger ausführlich antwortet. Gemäss der Bibliographie du Jura bernois von Gustav Amweg gibt es fünf Exemplare der kurzgefassten Geschichte von Voisard, die bis heute nicht im Druck erschienen ist. Die vorliegende Abschrift wurde korrigiert und annotiert und endet mit einem Verzeichnis der Bischöfe und der kirchlichen Institutionen des Bistums Basel (S. 459-460). Die Herkunft der Handschrift wird durch die Besitzeinträge auf der Innenseite des Vorderdeckels dokumentiert: „Ce livre appartient à Henri Joliat, étudiant en rhétorique. Porrentruy, le 3 mai 1819 / Et / Schwartzlin Père / et /à l’abbé Vautrey à qui il a été remis par M. l’abbé Marquis en 1813“ („Dieses Buch gehört Henri Joliat, Student der Rhetorik, Porrentruy, 3. Mai 1819. Und Pater Schwartzlin und dem Abt Vautrey, dem das Buch vom Herrn Abt Marquis 1813 ausgehändigt wurde“). (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 11 / A3269
Papier · 386 pp. · 17 x 10 cm · nach 1781
Abrégé de l’histoire des évêques de Basle depuis l’établissement de l’Evêché jusqu’en 1781 par le P. Voisard professeur au collège de Porrentruy

Es handelt sich um eines der fünf Exemplare des Abrégé de l’histoire des évêques de Bâle (Kurze Geschichte der Bischöfe von Basel) des Jesuiten François-Humbert Voisard (1749-1818), eines Geschichtslehrbuchs, das nach dem Prinzip von Fragen und Antworten aufgebaut ist und mit 1781 datiert ist. Mit der Ausnahme des Widmungsempfängers stimmt das Vorwort dieses Bands fast gänzlich überein mit dem Wortlaut eines zweiten Exemplars, das ebenfalls der Bibliothèque cantonale jurassienne gehört (MP 10 / A 3269). Es unterscheidet sich jedoch von diesem durch das Fehlen von Annotationen und Korrekturen. Ausserdem ist die vorliegende Abschrift unvollständig, denn sie bricht zu Beginn des vierten Teils, der den Bischöfen von Basel und Porrentruy gewidmet ist, unvermittelt ab (S. 360). Bevor die Handschrift 1842 in die Bibliothek des Kollegiums von Porrentruy gelangte, gehörte sie einem gewissen Quiquerez (Innenseite des Vorderdeckels), wahrscheinlich Jean-Georges Quiquerez, Bürgermeister und Notar von Porrentruy, dann seinem Sohn Auguste (1801-1882), Ingenieur, Historiker, Archäologe und Geologe, wie dessen Exlibris (S. V1) zeigt. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 15 / A1451-1
Papier · 190 pp. · 18.5 x 22 cm · 1791-1793
François-Joseph Guélat, Denkwürdigkeiten zur Revolution (1. Band)

François-Joseph Guélat (1736–1825), Advokat in Porrentruy, ist einer der berühmtesten Chronisten, die das jurassische Leben zur Zeit der Revolution beschrieben haben. Der Text ist in drei handschriftliche Bände aufgeteilt und wurde 1906 bei B. Boéchat et Fils in Delémont unter dem Titel Journal de François-Joseph Guélat 1791-1802 („Tagebuch von Francois-Joseph Guélat 1791-1802“) im Druck herausgegeben. Der erste der drei Bände beginnt 1791 und geht bis 1793 (28. Juli). Das Jahr steht jeweils links oben auf der Seite, darunter wurden am linken Rand die Tage und die Ereignisse notiert, die im danebenstehenden Text geschildert werden. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 15 / A1451-2
Papier · 164 pp. · 18 x 22 cm · 1793-1795
Denkwürdigkeiten zur Revolution (2. Band)

François-Joseph Guélat (1736–1825), Advokat in Porrentruy, ist einer der berühmtesten Chronisten, die das jurassische Leben zur Zeit der Revolution beschrieben haben. Der Text ist in drei handschriftliche Bände aufgeteilt und wurde 1906 bei B. Boéchat et Fils in Delémont unter dem Titel Journal de François-Joseph Guélat 1791-1802 („Tagebuch von Francois-Joseph Guélat 1791-1802“) im Druck herausgegeben. Der zweite der drei Bände beginnt 1793 und geht bis Ende Dezember 1795. Er zeigt dasselbe Layout wie der vorangehende Band, was nicht überrascht, weil sie gemäss der alten durchgehenden Paginierung ursprünglich zusammengehörten. Desgleichen bezieht sich das lange Inhaltsverzeichnis am Schluss (S. 125163) auf beide Bände. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 15 / A1451-3
Papier · 196 pp. · 18 x 22 cm · 1796-1802
Denkwürdigkeiten zur Revolution (3. Band)

François-Joseph Guélat (1736–1825), Advokat in Porrentruy, ist einer der berühmtesten Chronisten, die das jurassische Leben zur Zeit der Revolution beschrieben haben. Der Text ist in drei handschriftliche Bände aufgeteilt und wurde 1906 bei B. Boéchat et Fils in Delémont unter dem Titel Journal de François-Joseph Guélat 1791-1802 („Tagebuch von Francois-Joseph Guélat 1791-1802“) im Druck herausgegeben. Der dritte Band reicht von 1796 bis 1802 und endet wie der zweite (MP 15 / A1451-2) mit einem Inhaltsverzeichnis (S. 159177). (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Porrentruy, Bibliothèque cantonale jurassienne, MP 16
Papier · 172 pp. · 22 x 18.5 cm · nach 1838
François-Joseph Guélat, Historische Notizen über das Bistum Basel

Der Verfasser des Texts dieser Handschrift ist der Bürger und Notar von Porrentruy, François-Joseph Guélat (1736–1825), der vor allem für seine Memoiren über das jurassische Leben während der Revolutionszeit (vgl. MP 15 / A1451-1-3) bekannt ist. Gemäss der alten Paginierung des Werks und dem Inhaltsverzeichnis (S. 169-170), das wahrscheinlich bei der Bindung hinzugefügt wurde, ist der Text unvollständig. Die Abschrift ist sehr sorgfältig, der einspaltige Text ist mit Bleistift eingerahmt und die Kapitelüberschriften sind in eleganter Kalligraphie mit Tinte gestaltet. Es handelt sich nicht um das Autograf von Guélat, sondern um eine spätere Abschrift. Diese Abschrift wurde gemäss dem Datum, das mit dem Namen von Charles Roedel (dem Schreiber?) verbunden ist und nach der Liste der Bischöfe von Basel in eine kopfstehende Pyramide eingeschrieben wurde (S. 148), nach 1838 erstellt. (rou)

Online seit: 14.12.2022

Preview Page
Schaffhausen, Stadtbibliothek, Gen. 20
Papier · I + 148 + I ff. · 15 x 10.5 cm · Südwestdeutsch · zweites Viertel des 15. Jahrhunderts
Marquard von Lindau, Eucharistietraktat

Die handliche Papierhandschrift enthält den Eucharistietraktat des Franziskaners Marquard von Lindau. Sie wurde im zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts von Nicolaus Sinister geschrieben, der sich auf fol. 137r nennt. Dabei könnte es sich um die latinisierte Namensform von Nikolaus Linck handeln, der als Priester zu dieser Zeit in Owingen und Urnau am nördlichen Bodenseeufer wirkte. Auf die ursprünglich freien Blätter der ersten und letzten Lage wurden von späteren Händen weitere Texte der Mystik nachgetragen, darunter eine nur in dieser Handschrift überlieferte Predigt, die ehemals Meister Eckhart zugeschrieben wurde (fol. 1v6v), ein geistliches Lied von Heinrich Laufenberg aus dem Umfeld der Gottesfreunde (fol. 6v7v) sowie die Reimlegende „Das zwölfjährige Mönchlein“ (fol. 139r148r). An den Kapitelanfängen schmücken zwei- bis dreizeilige rote Lombarden die Buchkursive. Eichenberger datiert die Nachtragshand A auf das dritte Viertel des 15. Jahrhunderts, bei der Nachtragshand B erkennt sie Gemeinsamkeiten mit der Handschrift Colmar, Stadtbibliothek, Ms. 305, die aus der Werkstatt von Diebold Lauber stammt und auf 1459 datierbar ist. (bos)

Online seit: 14.12.2022

Dokumente: 33, angezeigt: 1 - 20