81
Dokumente gefunden
|
angezeigt: 1 - 20
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 43
Papier · 138 ff. · 30.5 x 21 cm · 1467
Vocabularius utriusque iuris
Die Papierhandschrift überliefert den Vocabularius utriusque iuris, ein alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk des kirchlichen und römischen Rechts. Die Handschrift wurde von Johannes Frantz von Leipheim geschrieben und am 23. Oktobers 1467 fertiggestellt. Johannes Frantz von Leipheim war Schreiber im Dienst von Martin Rentz von Wiesensteig († 1503), der an der Universität Heidelberg tätig war. Seit dem 18. Jahrhundert war die Handschrift im Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 12
Papier · 112 ff. · 20.5–22 x 14–15 cm · drittes Viertel des 15. Jahrhunderts, Anfang des 15. Jahrhunderts
Arzneibuch
Das Arzneibuch ist eine ungeordnete Sammlung von deutschsprachigen Rezepten gegen Krankheiten über Leiden aller Art mit eingestreuten Kochrezepten und kurzen medizinischen Traktaten. Einige Rezepte und Traktate nennen medizinische Autoritäten wie Mesue, Bartholomäus, Hippokrates und Galen, Heinrich Fründ, Johannes Minnch, Meister Heinrich und Vitalis de Furno. Beteiligt waren verschiedene Schreiber des dritten Viertels des 15. Jahrhunderts.
(gam)
Online seit: 2019-03-29
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 2
Pergament · 276 ff. · 40 x 30 cm · 1260-1280
Biblia Sacra
Teil zwei (Neues Testament) einer illuminierten dreibändigen Bibel (erhalten sind MsWettF 1 und MsWettF 2), die wohl Rudolf Schwerz, Chorherr am Zürcher Grossmünster und Leutpriester in Altdorf, testamentarisch dem Kloster Wettingen vermacht hat. Die Herkunft der Biblia sacra ist nicht belegt, vermutet wird eine Entstehung im Zürcher Kunstkreis. Durch das Herausschneiden von Initialen entstanden Textverluste.
(wue)
Online seit: 2011-12-19
Basel, Universitätsbibliothek, A X 137
Papier · 203 ff. · 20 x 14 cm · 1. Hälfte 15. Jahrhundert
Theologische Sammelhandschrift
Die Sammelhandschrift, die unter anderem ein deutsches Plenar sowie den Traktat „Gegen den Eigenbesitz im Kloster“ des Heinrich von Langenstein überliefert, wurde wahrscheinlich erst im ausgehenden 15. Jahrhundert in der Kartause Basel zusammengebunden und dort in der Bibliothek der Laienbrüder aufgestellt. Alle Teile der Handschrift wurden im alemannischen Sprachraum geschrieben, Teil 2 wahrscheinlich im Elsass. Die Handschrift enthält Nachträge vom Bader der Kartause, einem Konversen namens Melcher, der unter anderem Hinweise zu einem eigentlich geplanten, aber nicht ausgeführten Zyklus von Apostelbildern niederschrieb.
(stu)
Online seit: 2025-12-11
Basel, Universitätsbibliothek, A II 2
Papier · 180 ff. · 29.5-30.5 x 21 cm · 1397
Nycolaus de Lyra, Postilla super Leviticum, Numeros et Deuteronomium
Postille zu Leviticus, Numeri und Deuteronomium, geschrieben 1397 vom Freiburger Priester Rüdiger Schopf, ausgestattet mit 23 vorwiegend halbseitigen, teilweise kolorierten Federzeichnungen. Die Handschrift ist Teil einer vielbändigen, reich illustrierten Abschrift des Bibelkommentars Postilla super totam Bibliam von Nikolaus von Lyra, welche der Weltgeistliche Rüdiger Schopf aus Memmingen in den Jahren 1392 bis 1415 für die Freiburger Kartause anlegte. 1430 wurden die Bände, zu denen auch A II 1, 3-6 und 10-13 gehören, der Kartause Basel verkauft.
(gam/flr)
Online seit: 2015-03-19
Basel, Universitätsbibliothek, E I 4
Papier · 639 ff. · 29 x 21 cm · 2. Viertel 15. Jh
Sammelband mit Schriften zum Basler Konzil
Der Codex, der aus mehreren Teilen besteht, enthält vornehmlich Dekrete, Bullen, Briefe und Beschlüsse mit Bezug zum Konzil in Basel (1431-1448) von verschiedenen Händen in lateinischer und deutscher Sprache. Spätere Hände haben vereinzelt Notizen, Korrekturen und Ergänzungen eingefügt. Historiographisches ist mit den sog. Grösseren Basler Annalen und latinisierten Auszügen aus der Rötteler Chronik und der deutschen Chronik Jakob Twingers von Königshofen enthalten. Aus dem Besitz der Kartause Basel kam die Handschrift in die Universitätsbibliothek.
(srf)
Online seit: 2019-10-10
Basel, Universitätsbibliothek, E III 15
Papier · 336 ff. · 21 x 14 cm · um 1470-1488
Humanistica
Die Handschrift aus dem Besitz des Johannes Heynlin de Lapide, welcher sie der Kartause Basel vermachte, vereint Reden und Briefe namhafter Humanisten wie Poggio Bracciolini und Enea Silvio Piccolomini – darunter einen Originalbrief von Johannes Reuchlin an Jakob Louber – mit Texten griechischer und orientalischer Autoren in lateinischer Übersetzung. Teile der Handschrift stammen aus der Hand Heynlins und Reuchlins.
(mue)
Online seit: 2018-10-04
Basel, Universitätsbibliothek, F I 4
Pergament und Papier · 415 ff. · 29-29.5 x 21 cm · 3. Viertel 15. Jahrhundert
Metaphysica Aristotelis et Avicennae
Zwei Teile Metaphysik aus der Basler Kartäuserbibliothek: Aristoteles und Avicenna/Ibn-Sīnā, ersterer in der jüngeren Übersetzung Willems van Moerbeke, vom Vorbesitzer Johannes Heynlin von Stein selbst abgeschrieben und glossiert, letzterer in einer älteren Textversion, geschrieben von einem weiter nicht bekannten Wilhelm Hartung von Offenburg, wahrscheinlich im Auftrag Heynlins. Das Papier ist in beiden Teilen das gleiche; die verschiedenen Wasserzeichen stützen die Vermutung, dass die Handschrift in Paris im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts entstanden ist, mit Heynlin nach Basel kam, aber wohl erst hier, vielleicht nach dessen Eintritt in die Kartause eingebunden wurde.
(mag)
Online seit: 2024-12-11
Basel, Universitätsbibliothek, F I 5
Pergament und Papier · 487 ff. · 29 x 20.5-21 cm · 3. Viertel 15. Jahrhundert; 1463
Aristotelis Organon (Logica vetus et nova)
Diese Aristoteles-Handschrift aus der Bibliothek der Basler Kartause enthält das Organon samt Einführung des Porphyrius und üblichen Zugaben, in Latein meist nach Boethius. Vier der fünf Teile wurden von ihrem Besitzer Johannes Heynlin von Stein selbst abgeschrieben, ziemlich sicher nach einem anderen, älteren Exemplar aus seinem reichen, in Paris erworbenen Bücherbesitz, in unterschiedlichen Schriften. Der letzte, wohl nicht von ihm geschriebene Teil ist am Ende datiert auf 1463 (f. 482r). Das Papier stammt aus französischen Mühlen und ist grösstenteils das gleiche, auf dem der gemässigte Realist Heynlin auch eigenhändig die Metaphysik abschrieb (F I 4, Teil 2).
(mag)
Online seit: 2024-12-11
Basel, Universitätsbibliothek, F I 16
Pergament · 38 ff. · 24.5 x 19 cm · 14. Jh.
Albertus Magnus: De vegetabilibus et plantis
Der schmale Pergamentband aus dem Basler Predigerkloster enthält Buch I-V von Albertus Magnus' De vegetabilibus et plantis. Dieses Werk in eigentlich sieben Büchern – von denen hier zwei fehlen – stellt einen kleinen Teil aus dem ausserordentlich umfangreichen Opus des Kirchenlehrers und Universalgelehrten dar, dessen Ruhm schon bald nach seinem Tod von seinem Schüler Thomas von Aquin überflügelt wurde. Der abgenutzte Einband weist Spuren auf, die vermuten lassen, dass es sich bei dem Buch um einen liber catenatus gehandelt hat.
(mue)
Online seit: 2018-12-14
Basel, Universitätsbibliothek, F III 15f
Pergament · 13 ff. · 33-33.5 × 24.5-25.5 cm · erste Hälfte des 8. Jahrhunderts
Isidorus iunior Hispalensis, De natura rerum cum additamento De XII signis caeli
Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand im 8. Jh. in England und bewahrt noch seine Bindung des 8. oder 9. Jahrhunderts in einen Pergamentumschlag. Er zählt zu den wichtigsten Textzeugen von Isidors De natura rerum.
(stb)
Online seit: 2013-12-13
Basel, Universitätsbibliothek, F IV 31
Pergament · 86 ff. · 21 x 15.5-16 cm · Anfang 14. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Macrobius, Proclus)
Die aus dem Basler Predigerkloster 1559 an die Universitätsbibliothek überwiesene Handschrift wurde von einem gelehrten Mönch des Ordens, Berthold von Moosburg, aus drei Teilen zusammengestellt. Von seiner Hand stammen auch Glossen zu dem Kommentar des Macrobius zu Ciceros Traum des Scipio, die in jüngerer Zeit einiges Interesse hervorgerufen haben, sowie Nachträge: Rezepte gegen Nierensteine und Epilepsie oder ein nur hier überliefertes Fragment eines Textes Dietrichs von Freiberg. Ansonsten sind vor allem Texte des Proklos enthalten, auf Lateinisch, ein Buch jedenfalls für Neuplatoniker.
(mag)
Online seit: 2025-04-03
Basel, Universitätsbibliothek, O I 10
Pergament · 369 ff. · 29 x 21.5 cm · 3. Viertel des 15. Jhs.
Sammelband (Theologie)
Die theologische Sammelhandschrift stammt ursprünglich aus dem Besitz der Augsburger Patrizierfamilie Gossembrot (spätes 15. Jh.) und kam via Johannes Oporin († 1568), Eusebius Merz († 1616) und Remigius Faesch († 1667) schliesslich 1823 in die Basler Universitätsbibliothek. Abgesehen von einem einzigen noch erhaltenen Holzschnitt sind diverse in die Handschrift eingeklebte Miniaturen und Holzschnitte herausgerissen worden.
(stu)
Online seit: 2017-06-22
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 27
Pergament · 331 ff. · 38.5 x 26.5 cm · zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts
Bible du XIIIème siècle (Teil 1: Genesis – Psalmen)
Die altfranzösische Bible du XIIIème siècle wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jh. in Paris zusammengestellt. Die in der Bugerbibliothek Bern aufbewahrten zwei Teile (Cod. 27/28) zählen zu den ältesten erhaltenen Exemplaren; sie sind unabhängig voneinander wohl in Südfrankreich entstanden. Cod. 27 ist teilweise glossiert; er enthielt einmal 31 erstklassige Miniaturen, von denen heute zwanzig verloren sind.
(mit)
Online seit: 2013-10-07
Bern, Burgerbibliothek, Cod. A 91.12
Pergament · 11 ff. · 26.5 x 19 cm · Ende 14./ Anfang 15. Jahrhundert (Namensliste) bzw. Ende 13. Jahrhundert (Aristoteles)
A) Fragment einer juristischen oder kirchlichen Namensliste; B) Aristoteles Latinus: Ethica nova (Translatio antiquior), cum scholiis (Fragment)
Aus zwei unabhängigen Teilen bestehendes Fragment: Der ältere Teil enthält eine kommentierte Version der Nikomacheischen Ethik des Aristoteles. Um die Lage gelegt ist ein auf Französisch geschriebenes jüngeres Doppelblatt (f. 1, 11) einer juristischen oder kirchlichen Namensliste. Das Fragment gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. A 91.14
Pergament · 4 ff. · 22 x 15 cm · 11. Jahrhundert
Boethius: De arithmetica (Fragment)
2 Doppelblätter umfassendes Fragment aus De arithmetica des Boethius; die Handschrift befand sich im Benediktinerkloster von Saint-Martin in Séez. Das Fragment gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. A 94.6
Pergament · I + 2 + I ff. · 33 x 23 cm · 10. Jahrhundert
Fulgentius: Homilia de caritate (Fragment)
Doppelblatt einer in Frankreich entstandenen grossformatigen Handschrift, welche die Homilia de caritate des Fulgentius enthielt. Das Fragment gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. A 94.14
Pergament · 1 f. · 31.5 x 22 cm · 13./14. Jahrhundert
Augustinus: De adulterinis coniugiis (Fragment)
Einzelblatt aus einer möglicherweise in Ostfrankreich entstandenen Handschrift; das unvollendete Blatt mit De adulterinis coniugiis des Augustinus wurde später vermutlich als Schmutzblatt einer Handschrift mit Isidors Etymologien wiederverwendet. Das Fragment gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Chur, Staatsarchiv Graubünden, B 1
Papier · 191 ff. · 20.5 x 14 cm · Ende 15. Jh.
Lucidarius, Konstanzer Weltchronik und Zürcher Chronik aus dem 15. Jahrhundert
Die Handschrift enthält drei verschiedene Texte: Der deutsche Lucidarius (1r-32v), ein Lehrdialog zwischen Meister und Schüler, ist ein um 1190 entstandenes mittelhochdeutsches Prosawerk, das das zeitgenössische theologische und naturwissenschaftliche Wissen seiner Zeit darstellt. Die Konstanzer Weltchronik (117r-150v) ist ein knappes wohl im 14. Jh. in Konstanz entstandenes universalhistorisches Kompendium. Die Zürcher Chronik (153r-191r), deren älteste Redaktion im 14. Jh. entstand, gehört zur Gattung der deutschen Städtechroniken des Spätmittelalters. Die Handschrift entstand im Raum der Diözese Konstanz. Der ursprüngliche Besitzer war ein nicht näher identifizierter Hans von Endiner. Im 18. Jh. war die Handschrift in Besitz von Georg Litzel, Ulmer Theologe und Philologe. Wie sie den Weg nach Chur gefunden hat, ist unbekannt.
(dec)
Online seit: 2020-12-10
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 8
Papier · 247 ff. · 33 x 22.4 cm · ca. 1541
Archimedes, Opera . Eutocius, Commentarii in Archimeden . Hero Alexandrinus, De mensuris
Mehrere Abhandlungen von Archimedes, insbesondere Kugel und Zylinder und Die Quadratur der Parabel sind in dieser Handschrift vereint, die gegen 1541 auf Papier geschrieben wurde. Ihnen gehen die Kommentare vom Geometer Eutocius zu den Abhandlungen des berühmten Mathematikers Heron von Alexandrien über die Messinstrumente voran.
(jos)
Online seit: 2010-06-02