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Basel, Universitätsbibliothek

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Basel, Universitätsbibliothek, F II 29
Pergament · 236 ff. · 28 x 21.5 cm · 14. und 15. Jahrhundert; Datierungen: Teil II 1467, Teil VII 1468 [?]
Thomas de Aquino, Adamus Bucfeldus: Expositiones super Aristotelem

Der Sammelband F II 29 besteht aus sieben Teilen: Die Teile I-III (Bl. 2-99), IV (Bl. 100-121) und VI-VII (Bl. 181-237) enthalten Aristoteles-Kommentare des Thomas v. Aquin: Super libros Physicorum; Super libros Posteriorum Analyticorum; Super libros De Anima; Teil V (Bl. 122-180) enthält den Kommentar des Adam von Bockfeld zu Aristoteles’ Metaphysica Nova. Die Hs. stammt aus dem Basler Dominikanerkonvent (Besitzvermerk Bl. 179vb). (mit)

Online seit: 22.03.2012

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Basel, Universitätsbibliothek, F II 31
Pergament · 60 ff. · 29.5 x 19 cm · 14. Jahrhundert
Konrad von Mure, Novus Grecismus

Die Handschrift aus der Kartause Basel überliefert den „Novus Grecismus“: eine Grammatik mit enzyklopädischem Charakter, die von Konrad von Mure (1210-1281), Kanoniker und Lehrer am Züricher Grossmünster, geschrieben wurde. Die Handschrift wurde in der Kartause Basel gebunden und befand sich bereits zur Zeit von Prior Heinrich Arnoldi (1407–1487, Priorat 1449–1480) in der Bibliothek der Kartause. Sie kam wohl 1590 mitsamt dem übrigen Bestand des Klosters in die Universitätsbibliothek. (stu)

Online seit: 11.12.2024

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 2
Papier · 210 ff. · 28.5 x 22 cm · Basel · 1470-1472
Sammelhandschrift (Terentius; Rhetorica)

Die Sammelhandschrift stammt aus der Bibliothek der Basler Kartause und enthält Schultexte zum antiken Komödiendichter Publius Terentius Afer (ca. 195 – ca. 159 v. Chr.), so die Comoediae cum didascaliis, wie auch verschiedene Rhetoricae, etwa aus der Rede- und Brieflehre. Den ersten Teil der Handschrift schrieb der spätere Prior Jacob Lauber noch während seiner Studienzeit in den Jahren 1471 und 1472. (flr)

Online seit: 18.06.2020

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 3
Pergament · 346 ff. · 30 x 21.5 cm · Paris · 3. Viertel 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Vergil)

Die von Johannes Heynlin während seiner Pariser Zeit etwa zwischen 1469 und 1471 geschriebene Handschrift enthält mit den (kommentierten) Bucolica, den Georgica und der Aeneis Vergils drei „Bildungsklassiker“ und ausserdem eine ganze Reihe von Pseudo-Vergilia. Der Band ist fein geschmückt mit figürlichen Initialen eines Pariser Ateliers mit Szenen aus den Werken Vergils. Gebunden wurde die Handschrift wohl in Basel, vielleicht auf Veranlassung der Kartause, in deren Besitz sie mit Heynlins Klostereintritt gelangte. (flr)

Online seit: 18.06.2020

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 8
Pergament · 165 ff. · 14.5 x 21.5 cm · Mitte des 14. - Anfang des 15. Jahrhunderts
Astronomica et astrologica, de tempestate

Die Sammelhandschrift vorwiegend astrologisch-astronomischen Inhaltes enthält ein während sieben Jahren geführtes Wetterbeobachtungsjournal, das so genannte Basler Wettermanuskript. In lückenloser Reihe sind vom 1.9.1399 bis zum 31.3.1406 in täglichen Eintragungen meteorologische Beobachtungen erfasst. Gegen Ende des Journals werden die Aufzeichnungen schematischer, bis sie schliesslich übergehen in Tabellen zu Planetenpositionen mit nur noch vereinzelten Notizen zum Wetter. Der Band stammt aus dem Basler Predigerkloster. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15
Pergament · 232 ff. · 26.5-28 x 16.5-18 cm · Frankreich · erstes Viertel des 9. Jahrhunderts
Isidorus, Etymologiae, lib. II-XIX

Die „Etymologien“ Isidors von Sevilla verbinden einen Aufriss des Wissens mit der Beschreibung der Welt. Die Basler Handschrift weist zu Beginn eine von der üblichen Textgliederung abweichende Struktur auf. Anstelle der Aufteilung in Bücher werden die Texte über die sieben Artes liberales mit je eigenen Titeln eingeführt. Die aus Frankreich stammende Handschrift gehörte dem Kloster Fulda, bis sie im 16. Jahrhundert nach Basel gelangte. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15a
Pergament · 32 ff. · 25 x 19 cm · Fulda · 8. / 9. Jahrhundert
Isidorus Hispalensis · Bücherverzeichnis Kloster Fulda · Rezepte · Segen · astronomische Tafeln · Hieronymus

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Der in Fulda Ende des 9. Jhs. entstandene Codex bewahrt noch seine karolingische Bindung in einen Pergamentumschlag. Neben Isidors Werken enthält er den ältesten Fuldaer Bibliothekskatalog, die althochdeutschen sogenannten Basler Rezepte sowie einen astronomisch-komputistischen Bilderzyklus. (stu)

Online seit: 22.06.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15b
Pergament · 45 ff. · 26-27 × 19.5-21 cm · Nordengland/Deutsch-angelsächsisches Gebiet (wohl Fulda) · erste Hälfte des 8. Jahrhunderts / erstes Viertel des 9. Jahrhunderts
Ps. Isidorus Hispalensis, De ordine creaturarum . Vita Antigoni et s. Eupraxiae . Vita s. Goaris

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. In Fulda entstand er durch die Zusammenführung einer nordenglischen Handschrift des 8. Jahrhunderts mit einem festländisch-insularen, wohl in Fulda selbst geschriebenen Teil der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Der Codex bewahrt noch seine karolingische Bindung in einen Pergamentumschlag. Soweit die enthaltenen Texte kritisch ediert sind, zählt er zu den wichtigen Textzeugen. (stb)

Online seit: 13.12.2013

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15c
Pergament · 64 ff. · ca. 26-26.5 x 18-19 cm · Deutsch-angelsächsisches Gebiet (wahrscheinlich Fulda) · zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts - erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Isidorus Hispalensis . Ps. Basilius . Cyprianus Carthaginensis . Gregorius Magnus al.

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Der Codex besteht aus mehreren Teilen. Eine deutsch angelsächsische Handschrift der 2. Hälfte des 8. Jhs. mit dem 2. Buch von Isidors Synonyma wurde im 1. Drittel des neunten Jahrhunderts, wahrscheinlich in Fulda, um das 1. Buch desselben Isidor-Werkes ergänzt. Dazu wurde schon früh eine Einheit mit Ps. Basilius, Admonitio ad filium spiritualem und verschiedenen Exzerpten gebunden, die in der Zeit um 800 vermutlich ebenfalls in Fulda geschrieben wurde. (stb)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15d
Pergament · 16 ff. · ca. 27.5 × 23.5-24 cm · Irland · 8. Jahrhundert
Isidorus iunior Hispalensis, De vitiis . Consentius, De barbarismis et metaplasmis . Victorinus, De soloecismo et barbarismo

Einer der Isidor- (bzw. Ps.-Isidor-)Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek des Klosters im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand im 8. Jh. in Irland und bewahrt offenbar noch die originale irische Bindung in einen Pergamentumschlag. Die Grammatik-Handschrift stellt für ihren Haupttext De vitiis. (linguae.), den sie einem Isidorus iunior. zuschreibt, den Codex unicus dar. Nach Meinung des Herausgebers dürfte der Text etwa um 500, vielleicht in Spanien, entstanden sein und ist eine der von Isidor benutzten Quellen für das erste Buch seiner Etymologiae.; auch für die weiteren enthaltenen Texte zählt er zu den überaus wenigen vorhandenen Textzeugen. (stb)

Online seit: 13.12.2013

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15e
Pergament · 55 ff. · 24-26 x 15-17 cm · deutsch-angelsächsisches Gebiet (Nähe von Fulda?), Fulda und Mainz · 9. Jahrhundert; Nachträge bis 10. Jahrhundert
Theodori und Theodulfus Aurelianensis ・ Ordo ad paenitentiam dandam ・ Ps. Augustinus ・ Hrabanus Maurus ・ Ambrosius Autpertus ・ Praecepta vivendi et al.

Eine Fuldaer Sammelhandschrift mit Texten vor allem zum Thema der Buße und Aszetik. Sie kam ähnlich einer Reihe von Fuldaer Isidor-Codices im 16. Jh. nach Basel - möglicherweise, weil einer der enthaltenen Texte auch unter Isidors Namen überliefert ist - und entging so der Verschleppung und Vernichtung der Fuldaer Bibliothek im 30-jährigen Krieg. Die verschiedenen Teile und Textschichten sind in angelsächsischer und karolingischer Minuskel geschrieben und in Fulda sowie seinem Umfeld bis hin nach Mainz entstanden. Der vermutlich noch karolingische Ledereinband wurde in späterer Zeit insbesondere durch das Entfernen der Buchdeckel stark verändert. Offenbar in Basel wurde die ehemals erste Lage (Paenitentiale Theodori) mit deutlich kleinerem Format aus der Sammlung entfernt. Sie trägt heute die Signatur N I 1: 3c‬‬. (stb)

Online seit: 17.03.2016

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15f
Pergament · 13 ff. · 33-33.5 × 24.5-25.5 cm · England · erste Hälfte des 8. Jahrhunderts
Isidorus iunior Hispalensis, De natura rerum cum additamento De XII signis caeli

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand im 8. Jh. in England und bewahrt noch seine Bindung des 8. oder 9. Jahrhunderts in einen Pergamentumschlag. Er zählt zu den wichtigsten Textzeugen von Isidors De natura rerum. (stb)

Online seit: 13.12.2013

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15g
Pergament · 66 ff. · 27-27.5 × 19-19.5 cm · Fulda · erstes Drittel des 9. Jahrhunderts
Isidorus Hispalensis, Sententiae (liber I-II)

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand in Fulda im 1. Drittel des 9. Jhs. und bewahrt offensichtlich noch seinen karolingischen Einband aus braunem Leder mit Streicheisenlinien über Holzdeckeln. (stb)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 15l
Pergament · 20 ff. · 29,5-30 × 22-23 cm · angelsächsisches Zentrum (auf dem Kontinent?, in England?) · erste Hälfte des 8. Jahrhunderts
Isidorus Hispalensis, Differentiarum liber . Gennadius Massiliensis, Definitio ecclesiasticarum dogmatum

Einer der Isidor-Codices des Klosters Fulda, der dem Untergang entgangen ist, indem er im 16. Jh., noch vor der Verschleppung und Vernichtung der Bibliothek im 30-jährigen Krieg, nach Basel gelangte. Dort sollte er offenbar als mögliche Textvorlage für eine geplante Isidor-Ausgabe dienen. Er entstand in der 1. Hälfte des 8. Jh. in England oder in einem angelsächsischen Zentrum auf dem Kontinent. Er bewahrt noch seine Bindung des 8. oder 9. Jahrhunderts in einen Pergamentumschlag und zählt zu den wichtigsten Textzeugen von Isidors Differentiarum liber. (stb)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 20
Pergament · 148 ff. · 23.5 x 16.5 cm · Basel, Dominikanerkonvent · 14. Jahrhundert
Commenta super logicam veterem

Der Sammelband besteht aus vier ursprünglich selbständigen Teilen: Teil I enthält Schriften des Hervaeus Natalis, Teil II die Schrift super sex principia des Albertus Magnus, Teil III Schriften des Petrus de Alverni und Teil IV zwei – vielleicht nur in dieser Hs. überlieferte - anonyme Schriften sowie den Traktat De medio demonstrationis des Aegidius Romanus. Die Hs. stammt aus dem Basler Dominikanerkonvent. (mit)

Online seit: 31.03.2011

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 25
Pergament · 51 ff. · 23.5-25.5 x 16-17 cm · 13.-14. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Astronomie)

Die astronomische Sammelhandschrift besteht aus drei unabhängig voneinander entstandenen Teilen aus Blättern verschiedener Grösse und unterschiedlicher Einrichtung. Sie stammen von mehreren Schreibern des 13. und 14. Jahrhunderts. Die Texte beschreiben Geräte zur Himmelsbeobachtung und behandeln die Planetenbahnen, die auch in astronomischen Zeichnungen dargestellt sind. Der Sammelband gehörte zur Kettenbibliothek des Basler Dominikanerklosters. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 30
Pergament · 80 ff. · 25.5 x 18 cm · um 1100
Priscianus

Die aufgrund der rot aufgemalten Signatur und dem Einband vielleicht dem kleinen Restbestand aus dem Basler Barfüsserkloster zuzurechnende Priscianus-Handschrift vom Ende des 11. oder Anfang des 12. Jahrhunderts enthält die Institutiones maiores (die Bücher 1–16 des breit überlieferten Grammatikhandbuchs, ohne Syntax oder Ars minor, 17 u. 18) und einige interessante Fragmente, die ebenfalls in den Bereich von Grammatik und Rhetorik und damit der höheren Bildung eines guten Volkspredigers gehören. Auf dem Vorsatzblatt findet sich eine Notiz zu Vorbesitzern und Preis dieses Buchs als Teil einer umfassenderen Transaktion, aber auch etwa eine Federprobe auf Deutsch zu einem Pferdehandel. (mag)

Online seit: 21.08.2025

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 33
Pergament · 86 ff. · 26 x 18.5 cm · 13. Jahrhundert
Astrologica

Der im 13. Jahrhundert von wohl zwei sich abwechselnden Händen französischer Herkunft geschriebene Band enthält verschiedene astrologische Schriften hellenistisch-arabischen Ursprungs in der lateinischen Übersetzung des Johannes von Sevilla: etwa das Centiloquium Ptolemaei, ebenso wie Texte von Māšā'allāh, Alfraganus und Albumasar. Die Handschrift gehörte zur Kettenbibliothek des Basler Dominikanerkonventes. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 34
Pergament · 90 ff. · 25.5 x 17.5 cm · 13. Jh.
Sammelhandschrift (Naturlehre und Theologie)

Die in einer Textura des 13. Jh. geschriebene Handschrift stammt aus dem Besitz des Klerikers und Historikers Dietrich von Niem (1340-1418), der sie mit zahlreichen Randbemerkungen versah. Der Band, der an die Basler Kartause überging, enthält unter anderem Senecas Naturales quaestiones, die Erörterung Cur deus homo? von Anselm von Canterbury sowie das astrologische Werk De radiis stellarum des arabischen Philosophen und Wissenschaftlers Alkindi. Ausserdem überliefert sie den Artikel De probatione virginitatis beatae Mariae aus der so genannten „Suda“, einem byzantinischen Lexikon, der in der lateinischen Übersetzung von Roberto Grosseteste weite Verbreitung fand. (flr)

Online seit: 12.12.2019

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Basel, Universitätsbibliothek, F III 35
Pergament · 272 ff. · 25.5-26 x 18.5 cm · Italien · 1. Hälfte 15. Jahrhundert; 2. Hälfte 14. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Cicero)

Die in diesem Band aus der Basler Barfüsserbibliothek vereinten, früher einmal separat gebundenen Teile mit verschiedenen Werken Ciceros und der Poetria novella des Engländers Geoffroy de Vinsauf stammen eindeutig aus Italien. Hinweise auf Vorbesitzer gibt es mehrere, doch ist noch keiner sicher identifiziert: Einer der Teile gehörte Niccolò dei Salimbeni – wohl kaum dem reichen Jüngling in Dantes Inferno, aber vielleicht einem seiner Nachkommen in Siena. Ein anderer Teil hatte einst den Vater eines Nicholaus de Monleone 5 Dukaten und 30 Schillinge gekostet. Der Wert des ganzen Bandes wurde schliesslich von den Zürcher Experten, die nach der Basler Kantonstrennung 1833 eingesetzt wurden, um eine Vermögensaufteilung vorzubereiten, auf 320 Schweizer Franken beziffert. (mag)

Online seit: 26.09.2024

Dokumente: 323, angezeigt: 221 - 240