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Basel, Universitätsbibliothek

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 4
Papier · 279 ff. · 31 x 21 cm · Mitte 15. Jahrhundert
Vokabular des alten Schulmeisters

Der Band enthält das sogenannte Wörterbuch des alten Schulmeisters. Dabei handelt es sich um eine selbständige Bearbeitung des weiter verbreiteten Vocabularius ex quo. Im Unterschied zu dieser ursprünglicheren Fassung treten in der Bearbeitung des alten Schulmeisters die deutschen Erklärungen zugunsten der rein lateinischen zurück. Die ehemaligen Spiegelblätter, im Zuge einer Restauration 1974 aus dem Deckel gelöst, enthalten zudem Auszüge einer lateinischen Übersetzung von Aristoteles’ De anima sowie weitere Stücke verwandten Inhalts. Die Tatsache, dass der Text des hinteren Spiegelblattes den Text des vorderen Spiegelblattes unmittelbar fortsetzt, zeigt, dass die Spiegelblätter in ihrem ursprünglichen Kontext zwei aufeinanderfolgende Seiten einer Handschrift gewesen sein müssen. (fis)

Online seit: 18.06.2020

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 8
Papier · 268 ff. · 28.5 x 20.5 cm · Schongau · 3. Viertel 15. Jh
Vocabularius Ex quo latino-germanicus

Wahrscheinlich in Schongau geschrieben und später in den Besitz der Basler Kartause gelangt, ist der vorliegende Band Teil der breiten handschriftlichen und gedruckten Überlieferung des sogenannten Vocabularius Ex quo. Das alphabetisch angeordnete Wörterbuch war als Hilfsmittel für Benutzer mit begrenzten Lateinkenntnissen gedacht und erfreute sich bis zum Ende des 16. Jahrhunderts enormer Beliebtheit im deutschsprachigen Raum. (mue)

Online seit: 14.06.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 12
Papier · 110 ff. · 29.5 x 21 cm · um 1400
Vocabularia

Die Handschrift überliefert verschiedene lateinisch-deutsche Vokabularien, darunter der um 1300 entstandene Mammotrectus des italienischen Franziskaners Johannes Marchesinus. Die von einem Ulrich Wachter um 1400 geschriebene Handschrift wurde im Jahre 1430 für die Kartause Basel gekauft. (stu)

Online seit: 22.03.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 13
Papier · 180 ff. · 29 x 21 cm · [Paris] ·  drittes Viertel des 15. Jahrhunderts
Nonius Marcellus; Varro

Die französische Handschrift aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts enthält zwei Werke der Antike. Nonius Marcellus (4./5. Jahrhundert) bietet sprachliche und sachliche Erklärungen zu lateinischen Autoren hauptsächlich aus der Zeit der Republik in teilweise alphabetisch geordneten Lemmata, M. Terentius Varro († 27 v. Chr.) befasst sich mit linguistischen Fragen der lateinischen Sprache. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 16
Pergament · 109 ff. · 15.5 x 10.5 cm · erste Hälfte des 13. Jahrhunderts
Aristoteles, Boethius

Verschiedene aristotelische Schriften in der lateinischen Übersetzung von Boethius und Traktate von Boethius, geschrieben in einer kleinen Schrift des 13. Jahrhunderts, wurden mit zwei Textergänzungen des 15. Jahrhunderts zusammengebunden, vermutlich für den Basler Gelehrten Johannes Heynlin, der den Band nach seinem Tod der Kartause Basel hinterliess. Kodikologisch bemerkenswert sind das hintere Spiegel- und Vorsatzblatt, ein Pergamentblatt, das für ein Gebetbuch vorbereitet worden war. Es sind zwei Doppelblätter mit kopfstehendem Text, die vor dem Einbinden gefaltet werden sollten, wie es bei den Druckbogen üblich war. Die zwei Doppelblätter wurden aber ausgeschieden und nicht für das Gebetbuch verwendet; sie weisen deshalb keine Heftlöcher im Falz auf. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 17
Pergament · 76 ff. · ca. 16 x 13.5 cm · 14. Jahrhundert
Ovidio Naso, Heroides, cum glossa Guilelmi Aurelianensis

Die kleinformatige, fast quadratische Ovidhandschrift des 14. Jahrhunderts enthält die Heroides, begleitet vom Kommentar Wilhelms von Orléans (Guilelmus Aurelianensis, um 1200). Ein älterer, ausradierter Besitzeintrag deutet auf französische Herkunft; Johannes Heynlin vermachte die Handschrift der Basler Kartause. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 23
Pergament · 103 ff. · 20 x 15 cm · 13./14. Jahrhundert
Aristotelica

Das Manuskript enthält diverse Aristotelica, darunter Werke von Aristoteles selber sowie Kommentare zu seinen Texten. Der Band kam aus dem Besitz des Basler Theologieprofessors Johannes Syber de Wangen (gest. 1502) als Legat schon sehr früh in die Universitätsbibliothek. Es handelt sich um einen früheren Kettenband, der noch in seinem originalen Einband aus dem mutmasslich 14. Jahrhundert eingebunden ist. (stu)

Online seit: 03.04.2025

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 24
Pergament und Papier · 100 ff. · 20.5 x 15 cm · Frankreich · zweites Viertel des 15. Jahrhunderts
Petrus de Alliaco, Imago mundi

Pierre d’Ailly (lat. Petrus de Alliaco) war als Gelehrter, Kirchenpolitiker und produktiver Schriftsteller tätig. Berühmt wurde sein geographisches Werk Imago mundi, das Christoph Kolumbus in der Planung seiner Entdeckungsfahrten benutzte. Das Basler Exemplar gehörte dem Basler Stadtarzt Heinrich Amici († 1451), der es dem Kartäuserkloster seiner Stadt vermachte. (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 30
Pergament und Papier · 159 ff. · 20-20.5 x 14.5-15 cm · Teil 1: 14. Jahrhundert; Teile 2-4: Letztes Viertel 14. / Anfang 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Optik und Geometrie)

Die 1952 neu eingebundene Sammelhandschrift aus dem Basler Predigerkloster, eine von mehreren aus dem Besitz Johannes Tagsterns, enthält Texte zu Optik und Geometrie, etwa das Werk Dietrichs von Freiberg über den Regenbogen, mit vielen anschaulichen, mit Zirkel und Lineal konstruierten Schemata. Dieser erste Teil wurde auf Pergament im 14. Jahrhundert geschrieben, während die anderen, jüngeren Teile aufgrund der Wasserzeichen des verwandten Papiers etwas genauer auf das Ende dieses oder den Anfang des folgenden Jahrhunderts datierbar sind, in die Zeit, für die der auf der letzten Seite (f. 157v) genannte Vorbesitzer als Angehöriger des Konvents belegt ist. (mag)

Online seit: 26.09.2024

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 31
Pergament · 86 ff. · 21 x 15.5-16 cm · Anfang 14. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Macrobius, Proclus)

Die aus dem Basler Predigerkloster 1559 an die Universitätsbibliothek überwiesene Handschrift wurde von einem gelehrten Mönch des Ordens, Berthold von Moosburg, aus drei Teilen zusammengestellt. Von seiner Hand stammen auch Glossen zu dem Kommentar des Macrobius zu Ciceros Traum des Scipio, die in jüngerer Zeit einiges Interesse hervorgerufen haben, sowie Nachträge: Rezepte gegen Nierensteine und Epilepsie oder ein nur hier überliefertes Fragment eines Textes Dietrichs von Freiberg. Ansonsten sind vor allem Texte des Proklos enthalten, auf Lateinisch, ein Buch jedenfalls für Neuplatoniker. (mag)

Online seit: 03.04.2025

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 33
Pergament und Papier · 280 ff. · 20.5 x 14.5 cm · 14./15. Jahrhundert
Sammelband (Grammatik)

Der Band enthält Texte, die in Zusammenhang mit der spätmittelalterlichen, frühhumanistischen Schulpraxis stehen; d. h. zum einen für die Schulpraxis bestimmte Werke (Grammatiken, Wörterlisten) zum anderen theoretische Abhandlungen didaktisch-pädagogischen Inhalts. Er wurde in der Kartause Basel aus mehreren, ursprünglich selbstständigen Teilen zusammengebunden. Der erste Teil, die Prosafassung der Versgrammatik des Alexander de Villa Dei, stammt aus der Mainzer Kartause und wurde der Kartause Basel geschenkt. Der letzte Teil, die Grammatik des Giovanni Sulpizio, die hier in einem Druck des Johannes Amerbach vorliegt, gelangte als Geschenk des Druckers an die Klosterbibliothek. (fis)

Online seit: 18.06.2020

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 43
Papier · 190 ff. · 21 x 15 cm · Basel · 1429
Johannes von Rheinfelden, Tractatus de moribus et disciplina humanae conversationis: id est ludus cartularum moralisatus

In seinem umfangreichen Tractatus de moribus et disciplina humanae conversationis, der ältesten in Europa bekannten Beschreibung von Spielkarten, erklärt Johannes von Rheinfelden nicht nur die Regeln des Spiels, sondern er erläutert darüber hinaus die Charaktere der Spielfiguren sowie anhand der Beziehungen der Karten zueinander die ganze Gesellschaftsordnung. Konrad Schlatter, seit 1428 Beichtvater, später Prior des Dominikanerinnenklosters St. Maria Magdalena in den Steinen, überliess den Schwestern den Traktat zur moralischen Erbauung. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F IV 44
Papier · 75 ff. · 27 x 20.5 cm · 1425
Ami et Amile

Diese Handschrift enthält das Heldengedicht Ami et Amile auf französisch. Die Entstehungszeit der Kopie (vom 16. Mai bis zum 23. Juni 1425) nennt uns der Schreiber im Kolophon. In gotischer Kursive geschrieben wird der Text durch zahlreiche rubrizierte Initialen eingeteilt, die den Anfang jeder Strophe markieren. Der moderne Kartoneinband (19. Jahrhundert) wird von einem Pergamentfragment eingefasst, das aus einem Missale aus dem 15. Jahrhundert stammt. Eine Inschrift auf dem Vorsatzblatt weist darauf hin, dass die Literatin Anne de Graville (1490-1540) diesen Band als Geschenk erhielt. Später war er Teil der Sammlung ihres Schwiegersohnes, des Bücherliebhabers Claude d'Urfé (1501-1558). Im 19. Jahrhundert kam das Werk in den Besitz des Philologen Wilhelm Wackernagel (1806-1869) der es 1843 der Universitätsbibliothek von Basel schenkte. (mal)

Online seit: 04.10.2018

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Basel, Universitätsbibliothek, F V 8
Papier · 18 ff. · 21.5 x 30 cm · um 1424-1428
Calendarium Cartusiae Basiliensis

Das Calendarium ist in der Kartause Basel um 1424–1428 entstanden. Es umfasst 36 Seiten mit diversen Texten, Tabellen, Tierkreiszeichen, Mond- und Sonnenfinsternissen sowie Angaben zur Tageslänge und Aderlasszeiten. Prior Heinrich Arnoldi machte zahlreiche Zusätze und Korrekturen; das letztgenannte Datum im Text ist 1478. Der Band besteht aus Papier, ist rubriziert, zeigt Abnutzungen und wurde mit einem flexiblen Pergamenteinband aus Urkunden gebunden. (stu)

Online seit: 21.08.2025

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Basel, Universitätsbibliothek, F V 17
Pergament · a + 40 + b ff. · 33.5 x 22.5-24 cm · 11. Jahrhundert
Martianus Capella, De nuptiis Philologiae et Mercurii, lib. 1-2

Die grossformatige Martianus Capella-Handschrift des 11. Jahrhunderts überliefert die ersten zwei Bücher seines Werks De nuptiis Philologiae et Mercurii, eines der meistgelesenen Bücher des Mittelalters, verbunden mit dem für den Unterricht geschaffenen Kommentar Remigius‘ von Auxerre. Bemerkenswert ist der zeitgenössische Originaleinband, in dem die Lagen mit dünnen Pergamentstreifen auf den Pergamentumschlag geheftet sind (vgl. Szirmai). (gam/flr)

Online seit: 19.03.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F V 31
Papier · 188 ff. · 29 x 21.5 cm · um 1453
Diodorus Siculus, Bibliothecae libri 11-13

Die erhaltenen Teile der Universalgeschichte von Diodorus Siculus wurden im 15. Jahrhundert aus dem Griechischen ins Lateinische übertragen. Die um 1453 geschriebene Handschrift mit den Büchern 11 bis 13 ist wahrscheinlich das Autograph des Übersetzers Iacobus de Sancto Cassiano Cremonensis, und zwar eine überarbeite Reinschrift, die gegen Ende in ein Arbeitsmanuskript übergeht. (gam/flr)

Online seit: 25.06.2015

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Basel, Universitätsbibliothek, F V 33
Pergament · 44 ff. · 28 x ca. 25 cm · Fulda · 9. Jh., 3. Drittel - Ende
Sedulius Scottus, Explanationes in praefationes ad evangelia

Die älteste Handschrift von Sedulius Scottus Kommentaren zu den gängigen Einleitungstexten zu den Evangelien. Sie gelangte offenbar im 16. Jh. aus Fulda in die Druckerstadt Basel. Das wenig umfangreiche, nur in einer Handvoll Codices überlieferte Werk harrt noch einer kritischen Edition. (stb)

Online seit: 29.03.2019

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Basel, Universitätsbibliothek, F VI 9
Papier · 25 ff. · 28 x 20.5 cm · Mitte 15. Jahrhundert
Ps. Albertus Magnus: Paradisus animae

Das heutige Konvolut wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert zusammengeheftet. Die darin liegenden Blätter waren ursprünglich wohl Teil eines grösseren Bandes; sie gehörten zur Bibliothek der Kartause Basel. Inhaltlich überliefern sie den "Paradisus animae" von Pseudo-Albertus Magnus, niedergeschrieben in der Mitte des 15. Jahrhunderts. (stu)

Online seit: 21.08.2025

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Basel, Universitätsbibliothek, F VI 28
Papier · 306 ff. · 21 x 14.5 cm · erste Hälfte 15. Jahrhundert
Aristotelica

Der Band enthält zwei Kommentare der aristotelischen Libri physicorum, die von Friedrich von Nürnberg sowie von Johannes Buridanus stammen. Albrecht Löffler aus Rheinfelden schrieb sie im Jahr 1439 während seines Studiums an der Universität Heidelberg. Später trat er in den Dominikanerorden ein und hinterliess die Handschrift dem Basler Dominikanerkloster, wo sie in die Kettenbibliothek aufgenommen wurde. (gam/flr)

Online seit: 26.09.2017

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Basel, Universitätsbibliothek, F VI 60
Papier · 284 ff. · 21-22 x 15-15.5 cm · 3. Viertel 15. Jh.
Johannes Rucherath de Wesalia

Die Handschrift enthält Exerzitien und Quaestiones zu Aristoteles’ Werken De anima und De physica des Reformtheologen Johann von Wesel (1425-1481). Der Band stammt aus der Basler Kartause, als Schreiber des ersten Teils ist aufgrund von Schriftvergleich Jakob Louber anzunehmen. Zahlreiche Bemerkungen am Rand und auf Zetteln zeugen von regem Gebrauch der Handschrift. (flr)

Online seit: 22.03.2018

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